DE2520739A1 - Pestizid - Google Patents
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- DE2520739A1 DE2520739A1 DE19752520739 DE2520739A DE2520739A1 DE 2520739 A1 DE2520739 A1 DE 2520739A1 DE 19752520739 DE19752520739 DE 19752520739 DE 2520739 A DE2520739 A DE 2520739A DE 2520739 A1 DE2520739 A1 DE 2520739A1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
- A01N37/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Pestizid, z.B. ein Akarizid und ein Aphizid, das als Wirksotff eine Verbindung
der allgemeinen Formel
Il
besitzt, worin R- ein Alkyl mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen,
das geradkettig, verzweigt oder cyclisch sein kann, und Rp
ein Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, das verzweigt oder geradkettig sein kann, oder ein Cycloalkyl mit
3 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Bekämpfung von Blattläusen und Milben unter Verwendung
der angeführten Verbindungen.
In den US-PS 2 553 647 und 2 553 648 werden die Klasse der
509847/1
2-Alkyl-3-hydroxy-1^-naphthochinoncarbonsäure und ihrer entsprechenden
Esterabkömmlinge beschrieben. Diese Verbindungen sollen eine antagonistische Wirkung gegen Organismen besitzen,
die Malariainfektionen verursachen.
Nakanishi et al. JACS 1952, 3910-3915 beschreibt das n-Undecyl-Analogpn
des 2-Alkyl-3-hydroxy-1,4-naphthochinons. In dieser Veröffentlichung wird über die Wirkung dieser Verbindung
und ihre Verwendung nichts gesagt.
Wie eingangs schon festgestellt, bezieht sich die vorliegende
Erfindung auch auf ein Verfahren zum Bekämpfen von Milben und Blattläusen durch Aufbringen der Verbindung auf den zu schützenden
Gegenstand, vorzugsweise eine Pflanze, und zwar einer akarizid oder aphizid wirksamen Menge einer Verbindung der
Formel
worin R^ einen Alkylrest mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, geradkettig,
verzweigt oder cyclisch, und R2 einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6
Kohlenstoffatomen bedeuten.
Die Verbindungen der Formel I sind Akarizide und Aphizide. Bringt man eine wirksame Menge dieser Verbindungen in Berührung
mit Milben oder Blattläusen, so werden diese Schädlinge getötet. Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungen
können also zum Schutz von Pflanzen und Tieren gegen die Einwirkung von Milben oder Blattläusen verwendet werden.
509847/ 1166
Die vorliegende Erfindung hat als Gegenstand also auch akarizide und aphizide Mittel, die mindestens eine Verbindung der
Formel I als Wirkstoff enthalten.
Wegen der Einfachheit der Synthese und der größeren akariziden oder aphiziden Wirksamkeit sind solche Verbindungen der
Formel I bevorzugt, worin R^ einen Alkylrest mit 11 bis 14
Kohlenstoffatomen, entweder verzweigt oder geradkettig, insbesondere geradkettig, und Rp einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeuten.
Besonders bevorzugt sind wegen der sehr hohen akariziden und aphiziden Wirksamkeit die folgenden Verbindungen:
3-Acetoxy-2-n-tetradecyl-1,4-naphthochinon,
3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon,
3-Propionyloxy-2-n-tetrade cyl-1,4-naphthochinon,
2-n-Dodecyl-3-propionyloxy-1,4-naphthochinon, 3-Cyclopropylcarbonyloxy-2-n-tetradecyl-1,4-naphthochinon,
3-Butyryloxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon,
2-n-Dode cyl-3-isobutyryloxy-i,4-naphthochinon,
3-Cyclopropylcarbonyloxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon,
3-Butyryloxy-2-n-tetradecyl-1,4-naphthochinon.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Mischung
mit einem oberen Öl, vorzugsweise mit einer geringeren Menge an oberem Öl, z.B. weniger als 5 Gew.-?6, aufgebracht. Die dabei
erhaltene akarizide Wirkung ist größer als dem Summeneffekt entspricht. Obere Öle werden in Chapman et al. Selection of
a Plant Spray Oil Combining Full Pesticidal Efficiency with Minimum Plant Injury Hazards, Jour. Econ. Ent., 1962, 55:737-43
beschrieben. Die erhaltene Mischung der Verbindung mit dem oberen Öl ist neu.
509847/ 1 166
Die Verbindungen der Formel I können nach den Verfahrensweisen hergestellt werden, wie-sie in dem eingangs zitierten
Artikel aus J.Am. Chem. Soc. und den US-PS 2 553 647 und
2 553 648 beschrieben sind. Die letzte Stufe der Synthese kann auch durchgeführt werden, indem man das entsprechende
2-Alkyl-3-hydroxy-1,4-naphthochinon mit einem geeigneten Säurechlorid oder Anhydrid in Gegenwart von mindestens einem
Äquivalent an Amin, wie Pyridin oder Triäthylamin, behandelt. Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Herstellung
der erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen.
Herstellung von 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon
Ii OC-CH3
n~C12H25
Eine Mischung von 2 Teilen 2-n-Dodecyl-3-hydroxy-1,4-naphthochinon,
0,81 Teilen Triäthylamin und 0,63 Teilen Acetylchlorid und 50 Teilen Methylenchlorid werden bei Raumtemperatur
30 Stunden gerührt. Die erhaltene Mischung wird zwischen Methylenchlorid und Wasser verteilt. Die Methylenchloridschicht
wird abgetrennt, über Magnesiumsulfat getrocknet, dann filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand
wird Bxs Petroläther (Siedepunkt 30 bis 60°C) kristallisiert
und ergibt 1,2 Teile 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon
mit einem Schmelzpunkt von 57 bis 58°C.
Herstellung von 2-n-Dodecyl-3-propionyloxy-1,4-naphthochinon
509847/1 1 66
OCCH2CH3
Eine Mischung von 4 Teilen 2-n-Dodecyl-3-hydroxy-1,4-naphthochinon,
4,4 Teilen Propionsäureanhydrid und 50 Teilen Pyridin wird bei Raumtemperatur 16 Stunden gerührt. Die erhaltene
Mischung wird dann unter vermindertem Druck zur Entfernung des Pyridins eingedampft. Der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert,
so daß man 2,9 Teile 2-n-Dodecyl-3-propionyloxy-1,4-naphthochinon
mit einem Schmelzpunkt von 42 bis 440C erhält.
Unter Verwendung eines entsprechenden 2-Alkyl-3-hydroxy-1,4-naphthochinons
und eines entsprechenden SäureChlorids oder ,Anhydrids können die in der Tabelle 1 angeführten Verbindungen
in ähnlicher Weise unter Anwendung der in Beispiel 1 und 2 gegebenen Verfahrensweisen hergestellt werden.
OCR,
509047/1166
| R1 | - R2 | Schmelzpunkt |
| ~n"C8H17 -11-C9H19 |
-C2H5 | 51-53 |
| -Xi-C11H23 | -CH2CH3 | Njp 1,5209 |
| -11-C11H23 "n~c12H25 |
—CHpCHpCH-z -CH(CH3)2 -CH3 —CHpCH-2 —CHpCHpCH-^ |
NJp 1,5131 Njp 1,5155 57-58 42-44 N^5 1,5120 |
| -Xi-C13H27 | -CH3 | |
| -CH2-CH-C9H10 CH3 -(CH2)9-CH(CH3)2 |
-CH3 CH3 -CH-CH3 |
|
| -CH2CH3 | ||
| "GXD | -CH3 | |
| -H-C14H29 | -CH3 | 62-63 |
| -11-C12H25 | -CH(CH3)2 -CH3 |
Njp 1,5157 |
| -H-C14H29 | CHpCH-7 | 52-53 |
| -H-C14H29 | CHpCHpCH-z | 40-41 |
-H-C14H29 -CH I 65-67
503847/1166
Fortsetzung Tabelle 1
R1
R,
Schmelzpunkt
-n-C12H25
-CH
-CH,
59-61
-n-C12H25
50-52
-(CHg)4CH,
1,5133 1,5133
Die Herstellungsweise der erfindungsgemäß eingesetzten Verbindungen
ist nicht kritisch.
Die Verbindungen der Formel I werden als Akarizide eingesetzt und dienen zum Schutz von Pflanzen und Tieren gegen
die schädliche Wirkung dieser Schädlinge. Insbesondere können somit Obst, Feldfrüchte, Gemüse, Zierpflanzen, Vögel und
andere Warmblüter einschließlich der Menschen geschützt werden.
Die Akarinen kommen in Berührung mit dem erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen entweder in Form von Besprühungen
oder durch Laufen über Oberflächen, die mit einer Verbindung der Formel I behandelt wurden, wobei sie gereizt werden und
diesen Bereich verlassen, oder getötet werden, wenn sie einer
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wirksamen Dosis ausgesetzt wurden. Die meisten Pflanzen oder Tiere können zwar die Anwesenheit einer sehr geringen Anzahl
von Akarinen ohne einen offensichtlich schädlichen Effekt vertragen, die Fortpflanzungsrate dieser Schädlinge ist Jedoch
enorm. Im allgemeinen vermehren sich die Akarinenpopulationen sehr rasch, so daß sie oft nicht mehr mit den üblichen Methoden
zur Bekämpfung von Parasiten unter Kontrolle gebracht werden können. Wird eine rasche Vermehrung von Akarinen festgestellt,
so müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden, um Schäden für wirtschaftlich wichtige Ernten zu vermeiden. Es besteht
also ein Bedürfnis nach einem Verfahren zur sofortigen Verminderung der Vermehrung von Akarinen und damit zur Verhütung
von Schäden bei wichtigen Ernten oder Tieren.
Die Verbindungen der Formel I sind auch wertvolle Aphizide und können somit zum Schutz von Obst, Feldfrüchten und Gemüse,
Zierpflanzen und anderen Pflanzen gegen den Angriff von Blattläusen
dienen. Werden sie gegen Blattläuse angewendet oder an örtlichkeiten mit Blattlausbefall, so werden diese getötet
oder von den Pflanzen vertrieben.
Das erfindungsgemäße Verfahren, bei dem die Akarinen oder
Blattläuse mit einer akarizid oder aphizid wirksamen Konzentration an Verbindungen der Formel I in Berührung gebracht
werden, ist die bevorzugte Methode zur Bekämpfung dieser Schädlinge, da z.B. bereits sehr kleine Mengen an Verbindungen
der Formel I akarizid oder aphizid wirksam sind. Außerdem werden die erfindungsgemäß anzuwendenden Verbindungen nicht
allzu schnell vom Blattwerk durch Regen abgewaschen! Zudem besitzen sie keine schädliche Wirkung auf Marienkäfer, die
für Milben und Blattläuse wichtige natürliche Feinde sind. Ferner werden die Verbindungen im umgebenden Bereich rasch
abgebaut. Die Verbindungen sind auch wirksam gegen phosphorresistente Akarinenstämme.
503847/1166
Die akarizid oder aphizid wirksame Menge hängt von der spezifischen
Situation ab. Zu den Variablen, die berücksichtigt werden müssen bei der Auswahl der Menge des Stoffes, gehört
die jeweilige Verbindung selbst, dann die jeweilige zu bekämpfende Milbe oder Blattlaus, die Witterungsbedingungen,
die Art der Nutzpflanze, ihr Entwicklungsstadium, das Volumen des aufzubringenden Sprays, der Populationsdruck und die
Intervalle zwischen den einzelnen Anwendungsschritten. Für
den Pflanzenschutz können unter gewissen Umständen bereits Lösungen oder Suspensionen mit 5 ppm Wirkstoff in einer Spraylösung
wirksam sein. Beim Freilandeinsatz sind im allgemeinen jedoch höhere Volumina, d.h. wässerige Sprayzübereitungen mit
40 bis 4.000 ppm Wirkstoff einzusetzen. Bevorzugt sind Suspensionen mit 80 bis 1.000 ppm und insbesondere solche mit
bis 500 ppm. Auf die Fläche bezogen, sind im allgemeinen 0,03 bis 15 kg/ha ausreichend, insbesondere 0,06 bis 8 kg, vorzugsweise
0,1 bis 4 kg. Im Obstanbau v/ird bis zur Tropfenbildung gesprüht.
Es kann erwünscht oder auch zweckmäßig sein, die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungen mit anderen landwirtschaftlichen
Pestiziden oder Zusätzen zu mischen. Solche Mischungen erhöhen oft die Wirksamkeit der Anwendung auf Akarinen
und erweitern den Bekämpfungsbereich durch Einschluß anderer Schädlinge, wie Insekten, Fungi, Nematoden oder Bakterien.
Eine Mischung mit Pestizidöl (raffiniertes Erdöl) oder oberem öl zeigt eine größere Wirkung auf Akarinen als dem reinen
Summeneffekt entspricht. Andere Pestizide, die mit den erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungen zur Verbreiterung
des Wirkungsspektrums gemischt werden können, sind folgende:
Diazinon - 0,0-Diäthyl-0-(2-isopropyl-4-methyl-6-
pyrimidyl)phosphorthioat 503847/ 1 166
- ίο -
Disulfoton Phorat
Oxamyl Methomyl Benomyl Captan
Carboxin Streptomycin
- 0,0-Diäthyl-S-2-(äthylthio)äthylphosphordith-ioat
- 0,O-Diäthyl-S-(äthylthio)methylphosphordithioat
- S-Methyl-1 -(dimethylcarbamoyl)-N-/"(methylcarbamoyl)
oxy/thiof ormimidat
- S-Methyl-N- (methylcarbamoyloxy) thioacetimidat
- 1-Butylcarbamoyl-2-benziinidazolcarbamins
äure -ine thyle ster
- N-Trichlormethylthiophthalimid
- Äthylenbisdithiocarbaminsäure-Mangansalz
- 5,6-Dihydro-2-methyl-1,^--oxathiin-J-carboxanilid
- 2,4-Diguanidino-3,5,6-trihydroxycyclohexyl-5-deoxy-2-o-(2-deoxy-2-methylamino-
^-glycopyranosyl) --3-f ormylpentof uranosid.
Die Verbindungen sind besonders geeignet zum Schutz von lebenden Pflanzen, wie Früchte tragenden Bäumen, Nüsse tragenden
Bäumen,Zierbäumen, Waldbäumen, Gemüseanpflanzungen, Gartenkulturen
(einschließlich Ziergärten, kleine Früchte und Beeren), Kornfrüchten und Samen. Apfelbäume, Pfirsichbäume,
Baumwolle, Zitrusbäume, Bohnen und Erdnüsse sind besonders empfindlich gegen Milben- und Blattlausbefall und können
durch Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen geschützt werden. Um einen Schutz während der Waciistumsperiode zu
sichern (z.B. von Juni bis August in der nördlichen Hemisphäre) sollte eine Mehrfachanwendung in den gewünschten
Intervallen erfolgen.
Viele Milbenarten - können durch die erfindungsgemäßen Ver-
509847/1166
bindungen bekämpft werden. Im folgenden wird eine Liste an repräsentativen bekämpfbaren Milben mit der Art der Schädigung,
die sie verursachen, gegeben:
Panonychus ulmi und Tetranychus urticae, die im allgemeinen
als "Obstgartenmilben" benannt werden und die sehr viele
Laubbäume befallen, wie Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Zwetschgen- und Pfirsichbäume; Tetranychus atlanticus, T. cinnabarinus
und T. pacificus, die Baumwolle und zahlreiche andere Pflanzen befallen; Paratetranychus citri und andere, die Zitrusfrüchte
befallen; Phyllocoptruta oleivora, welche Zitrusrost
bewirkt; Bryobia praetiosa, die Klee, Luzerne und andere Pflanzen befällt, und Aceria neocynodomis, die Gräser und andere
Pflanzen befällt.
Durch erfindungsgemäße Verbindungen bekämpfbare Blattläuse
sind beispielsweise:
Aphis fabae, Myzus persicae, Aphis pomi, Annezphis roseus,
Macrosiphum euphorbiae, Toxoptera graminum, Brevicoryne brassicae und Aphis spiraecola.
Brauchbare Mittel, enthaltend die Verbindungen der Formel I, können in üblicher Weise hergestellt werden. Dies sind Dusts,
Granulate, Tabletten, Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Netzpulver, Emulsionskonzentrate und dgl. Viele dieser Anwendungsarten
können direkt verwendet werden. Sprühmittel können durch geeignete Medien gestreckt werden und in Sprühvolumina
von einigen bis mehreren hundert Litern pro Hektar appliziert werden. Konzentrierte Mittel werden in erster Linie
als Halbfabrikate für weitere Formulierungen eingesetzt. Derartige Halbkonzentrate enthalten im allgemeinen ungefähr
1 bis 99 Gew.-% Wirkstoff(e) und mindestens einen Zusatzstoff
a) mit ungefähr 0,1 bis 20 Gew.-% Tensid(e) und b) mit ungefähr 5 bis 99% feste(s) oder flüssige(s) Verdünnungsmittel(n).
Insbesondere enthalten diese Mittel die Bestandteile
5 0 9 δ Λ 7 / 1 1 6 6
in den folgenden angenäherten Verhältnissen:
| Wirkstoff | Verdünnungs mittel |
Tensid(e) | |
| Netzpulver | 20-90 | 0-74 | 1-10 |
| ölsuspensionen, Emul sionen, Lösungen (ein schließlich Emulsions konzentrate ) |
5-50 | 40-95 | 0-15 |
| Wässerige Suspensionen | 10-50 | 40-84 | 1-20 |
| Dusts | 1-25 | 70-99 | 0- 5 |
| Granulate oder Tabletten | 1-95 | 5-99 | 0-15 |
Hochprozentige Konzentrate 90-99 0-10 0- 2
Höhere oder niedrigere Gehalte an Wirkstoff können selbstverständlich
je nach der beabsichtigten Verwendung und den physikalischen Eigenschaften der Verbindung vorhanden sein.
Höhere Verhältnisse von Tensid zu Wirkstoff sind manchmal
erwünscht und werden erhalten durch Einarbeiten in das Mittel oder durch Mischen im Tank.
Typische feste Verdünnungsmittel werden von Watkins et al. im "Handbook of Insecticide Dust Diluents an Carriers", 2nd Ed.,
Dorland Books, Caldwell, N.J. beschrieben. Absorptionsfähigere Verdünnungsmittel sind für Netzpulver bevorzugt, dichtere für
Dusts. Typische flüssige Verdünnungsmittel und Lösungsmittel werden in Marsden, "Solvents Guide", 2nd. Edn., Interscience,
New York, 1950 beschrieben. Eine Löslichkeit unter 0,1# ist
5 0 S 8 4 7 / 1 1 6 6
bevorzugt für Suspensionskonzentrate, wobei Lösungskonzentrate vorzugsweise stabil gegen Phasentrennung bei O0C sein sollen.
"McCutcheon's Detergents and Emulsifiers Annual", Allured
Publ. Corp., Ridgewood, New Jersey, ebenso wie Sisely and Wood, "Encyclopedia of Surface Active Agents", Chemical Publ.
Co., Inc., New York, 1964, zählen Tenside auf und die empfohlenen Verwendungsarten. Alle diese Mittel können geringere
Mengen an Zusätzen enthalten, um Schäumen, Zusammenbacken, Korrosion, mikrobiologisches Wachstum etc. zu verhindern.
Vorzugsweise sollten die Bestandteile der Mischungen durch das U.S. Environmental Protection Agency für die Verwendung
freigegeben sein.
Die Herstellungsverfahren für die Mischungen sind bekannt. Lösungen werden hergestellt durch einfaches Mischen der Bestandteile.
Feine feste Mittel werden hergestellt durch Mißchen und üblicherweise Mahlen in einer Hammermühle oder
Strahlenmühle. Suspensionen können durch Feuchtmahlen (siehe z.B. US-PS 3 060 084) hergestellt werden. Granulate und Tabletten
können hergestellt werden durch Versprühen des Wirkstoffes auf vorgeformte granulierte Träger oder durch Agglomeration.
Siehe J.E. Browning, "Agglomeration", Chemical Engineering, 4. Dezember 1967, S. 147 ff und Perry's Chemical
Engineer's Handbook, 4th Ed., McGraw-Hill, N.Y., 1963, S. 8-59 ff.
Als weitere Informationsquelle für die Herstellung der erfindungsgemäßen
Mittel sei auf folgende Literaturstellen verwiesen:
J.B. Buchanan, US-PS 3 576 834, 27. April 1971, Spalte 5,
Zeile 36 bis Spalte 7, Zeile 70 und Beispiele 1-4, 17, 106, 123-140.
509847/1166
R.R. Shaffer, US-PS 3 560 616, 2. Feb. 1971, Spalte 3, Zeile
48 bis Spalte 7, Zeile 26 und Beispiele 3-9, 11-18.
E. Somers, "Formulation", Kapitel 6 in Torgenson, "Fungicides",
Band I1 Academic Press, New York, 1967.
Eine weitere flüssige Anwendungsart, die besonders für Kleinverbrauch
geeignet ist, ist die Aerosol-Form, die unter Druck in einem geeigneten Behälter abgepackt wird. Der Wirkstoff
kann in einer Suspension, Emulsion oder Lösung vorliegen. Der Einfachheit der Herstellung und Verwendung wegen werden Lösungen
bevorzugt. Der Druck kann durch niedersiedende Flüssigkeiten, wie Propan oder Chlorfluorkohlenstoffe oder durch relativ
lösliche Gase, wie Kohlendioxid oder Stickstoffdioxid, erzeugt werden. Die Chlorfluorkohlenstoffe sind bevorzugt, da
bei ihnen gute Lösungsfähigkeit und geringe Entflammbarkeit kombiniert sind.
Die akarizide Wirkung der Verbindung der Formel I wird durch folgende Beispiele erläutert.
Man verwendet für diesen Versuch Testeinheiten aus Topfen mit
zwei roten Gartenbohnen im Zweiblatt-Stadium pro Topf. Die Pflanzen v/erden mit Milben der Art Tetranychus urticae infiziert
und mit Lösungen der erfindungsgemäßen Verbindungen bis zur Tropfenbildung besprüht. Die Lösungen werden hergestellt
durch Auflösen von abgewogenen Wirkstoff mengen in 10 ml Aceton und Verdünnen mit Wasser auf ein Volumen, enthaltend
1:3.000 eines Tensids und zwar TREM 014*. Der Grad der Abtötung wurde zwei Tage nach dem Aufsprühen bestimmt.
*TREM 014 ist ein Warenzeichen der Nopco Chemical Company für einen mehrwertigen Ester.
503847/1166
n-C12H25
Verbindungen O
Abtötung der Milben, %
_. Spray-Konzentration, %_
0,005 0,002 0,001 0,0005 0,00025
Il
-C-CH3
-C-CH2CH3
-C-CH2CH2CH3
100
100
100
99
99
100
90
60
56
56
n~C12H25
n~C11H23
n"C11H23
-C-CH(CH3)2
-C-CH,
-C-CH2CH3
100
99
98
92
45
26
ro cn ro ο
CD OO ■C- -0
Tabelle 3 (Fortsetzung)
Rr
n"C11H23
n"C12H25
n-C
12H25
Abtötung der Milben, % Spray-Konzentration, %
0,005 0,002 0,001 0,0005 0,00025
-C-CH(CH3)2 100
—C—^CHp ) (-
100 100
-C-C(CH3)3 100
100
100 100
99
98
65
93
70
44
41
Bohnenpflanzen wurden "bis zur Tropfenbildung mit den angegebenen
Konzentrationen an 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon in TREM 014 : Wasser wie 1:3.000 besprüht. Die besprühten
Pflanzen wurden 3 Tage stehengelassen und dann mit Milben
der Art Tetranychus urtical infiziert.
Die Beurteilung wurde am Tage nach der Infizierung und 11 Tage
danach vorgenommen.
Spray-Konzen- Abtötung nach dem Abtötung nach tration, %
ersten Tag, % elf Tagen, %
0,01 99 100
0,005 90 100
0,002 58 Milben vermehren
sich
Bohnenpflanzen wurden bis zur Tropfenbildung mit den angegebenen Konzentrationen von 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon
in TREM 014 : Wasser wie 1:3.000 besprüht. Die besprühten Pflanzen wurden 3 Tage stehengelassen und dann mit 7 mm
Regen beregnet. Nach dem Trocknen wurden die Pflanzen mit Milben der Art Tetranychus urtical infiziert. Die Bewertung
wurde am Tage nach der Infizierung und 11 Tage danach vorgenommen ·
Spray-Konzen- Abtötung nach Abtötung nach tration, % einem Tag, % 11 Tagen, %
0,01 97 100
0,005 94 99
0,002 42 keine Abtötung
' 509847/ 1 1 66
Apfelsetzlinge von ungefähr 13 cm Höhe werden mit Milben der Art Panonychus ulmi infiziert und dann bis zur Tropfenbildung
mit den angegebenen Konzentrationen von 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon
in TREM 014 : Wasser wie 1:3.000 besprüht. Die Bewertung wurde zwei Tage nach dem Besprühen vorgenommen.
| Sprüh-Konzentra- tion, % |
Abtötungsgrad | |
| 0,005 | 100 | |
| 0,002 | 100 | |
| 0,001 | 100 | |
| 0,0005 | 95 | |
| Beispiel 7 |
Rote Gartenbohnen werden mit Milben der Art Tetranychus urticae infiziert und mit 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon allein
und in Kombination mit Λ% UNICO*-Pestizidöl besprüht. Die
Bewertungen sind Durchschnittswerte aus 3 Wiederholungen und werden zwei Tage nach dem Sprühen vorgenommen. Die Ergebnisse
zeigen, daß die Werte größer sind als die Summenwerte bei der Verwendung von erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination
mit einem Sprühöl.
Verbindung
2-Acetoxy-3-dodecyl-1,4 naphthochinon
Konzentration
0,002
0,001
0,0005
0,00025
0,0001
Abtötung,
100
99
86
23
*UNICO ist ein Warenzeichen der United Co-operatives, Inc.
Alliance, Ohio. Es ist ein raffiniertes Erdöldestillat mit ungefähr 3% inerten Bestandteilen und als oberes Öl eingestuft.
509847/1 166
Verbindung
Konzentration Abtötung,
2-Acetoxy-3-dodecyl-1,4-naphthochinon +1% UNICO-Öl
in der Spray-Lösung
Λ% UNICO-Pestizidöl
| 0,002 | 100 |
| 0,001 | 100 |
| 0,0005 | 100 |
| 0,00025 | 97 |
| 0,0001 | 60 |
| 0 |
Rote Gartenbohnen im Zweiblatt-Stadium wurden bis zur Tropfenbildung
mit Lösungen von 2-Dodecyl-3-acetoxy-1,4-naphthochinon bei Konzentrationen von 10, 5 und 2,5 ppm behandelt. Die Pflanzen
wurden trocknen gelassen. Es wurden zwei Reihen von jeder Konzentration mit zwei Wiederholungen gebildet. Eine Reihe wurde
mit normalen Milben der Art Tetranychus urticae infiziert und der andere mit einem Methylparathion-resistenten Stamm. Die
Ergebnisse sind unten angeführt und zeigen, daß die resistenten Milbenstämme bei Behandlung mit den erfindungsgemäßen Verbindungen
in gleicher Weise empfindlich waren, wie die normalen Milben.
Konzentration an Wirkstoff, %
Abtötungsgrad in 48 Stunden, % Normale Milben Resistente Milben
0,001 0,0005
100
80
80
100 81
Die aphiziden Eigenschaften der erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel I werden in den folgenden Beispielen erläutert.
50S84 7/1166
Kapuzinerkresse in Topfen wird mit Blattläusen der Art Aphis
fabae infiziert und auf einem rotierenden Tisch mit 2-Acetoxy-3-dodecyl-1,4-naphthochinon
bei Konzentrationen von 100, 50 und 25 ppm besprüht. Der Abtötungsgrad wird 72 Stunden nach
dem Besprühen durchgeführt. Die Ergebnisse sind unten aufgeführt.
Spray-Konzentration Abtötung
100 100 89
| 0 | ,01 |
| 0 | ,005 |
| 0 | ,0025 |
| Beispiel | 10 |
Lösungen der erfindungsgemäßen Verbindungen werden in Konzentrationen
von 150 ppm auf Kapuzinerkresse-Pflanzen in Topfen
aufgesprüht, die mit Blattläusen der Art Aphis fabae infiziert waren. Die Sprühlösungen werden mit einem Hand-"Son-ofa
Gun"®-Sprüher aufgebracht. Du Pont L-144-WDG war in einem
Verhältnis 1:2.000 in dem Sprühmittel als Netzmittel vorhanden. Der Abtötungsgrad wird nach 24 Stunden bestimmt.
R1
R1 R2 Abtötungsgrad,
0 .
Ii
-C-CH, 100
0 3 8 4 7/1166
Rp Abtötungsgrad, %
C-CH3 99
C-CH2CH3 98
C14H29 -C-CH2CH3 99
O /2
C-CH I 97
-C-CH I 93
25 · C-CH2CH2CH3 98
O
C14H29 C-CH2CH2CH3 87
C14H29 C-CH2CH2CH3 87
Blattläuse der Art Myzus persicae auf Scheiben, herausgeschnitten aus Chinakohlblättern, werden auf einem rotierenden Tisch
mit Acetonlösungen der erfindungsgemäßen Verbindungen besprüht. Die Blattscheiben werden unter konstanten Umweltbedingungen
24 Stunden gehalten, wonach dann der Abtötungsgrad ermittelt wird. Die angewandten Konzentrationen und die prozentuale
BlattlausVernichtung sind unten aufgeführt.
5 0 3 8 4 7/1166
Verbindungen O
C14H29
-C-CH3
I! -C-CH3
I! -C-CH2CH3
I!
—C-CHpCH^
ii
-C-CH
-C-CH
CH
'CH, CH.
Abtötungsgrad, %
Sprühmitte!konzentration, %
Sprühmitte!konzentration, %
0,1 0,5 0,01
100
89
100
100
100
66
0,005
90 85 94 98 88
80
83 71
25
| C12H25 | C-CH2CH2CH3 | 12 | 100 | 100 |
| C14H29 | IcH2CH2CH3 | 100 | 100 | |
| Beispiel |
93
75
79
Eine 25?6-ige emulgierbare Zubereitung von 2~Acetoxy-3-dodecyl-1,4-naphthochinon
wurde mit einer handelsüblichen Vorrichtung auf Golden-Delicius-Äpfelbäume in einer Obstplantage in Delaware
aufgebracht. Die Applikation wurde viermal in wöchentli-
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chen Abständen durchgeführt, beginnend mit dem 8. Mai und in
Mengen von 15,5, 31,1 und 124,4 g/454,6 Liter (0,5, 1 und 4 oz/100 gallons). Die Zählungen wurden 3 Tage nach dem letzten
Besprühen durchgeführt und zeigten eine hervorragende Bekämpfung der Blattlaus Aphis pomae, wie unten angegeben. Auf
den nichtbesprühten Vergleichsbäumen wurden am Ende durchschnittlich
573 Blattläuse festgestellt.
Sprühmittel-Konzentration, % Abtötungsgrad, % 92/100 Gallons
0,5
| 93 | ,7 |
| 97 | ,6 |
| 99 | ,8 |
b 0 9 8 4 7 / 1 1 B 6
Claims (18)
1. Pestizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer oder mehreren Verbindungen
der Formel
OC-R,
worin
Rj einen Alkylrest mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, der geradkettig,
verzweigt oder cyclisch sein kann, und Rp einen verzweigten oder geradkettigen Alkylrest mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen
darstellt.
2. Pestizides Mittel nach Anspruch 1, gekennzei c h ■ net durch einen Gehalt an oberem öl.
3. Pestizides Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-
1,4-naphthochinon.
4. Pestizides Mittel nach Anspruch 1, gekennzeich-
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net durch einen Gehalt an 2-n-Dodecyl-3-propionyloxy-1,4-naphtho
chinon.
5. Pestizides Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 3-Butyryloxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon.
6. Pestizides Mittel nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet
durch einen Gehalt an flüssigen und/oder festen Verdünnungsmitteln und/oder oberflächenaktiven
Mitteln und/oder anderen Pestiziden.
7. Pestizides Mittel zur Bekämpfung von Blattläusen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß es 40 bis 4.000, insbesondere 80 bis 1.000, vorzugsweise 150 bis 500 ppm Wirkstoff enthält.
8. Pestizid nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß es 1 bis 99 Gew.-?6 Wirkstoff
und mindestens
a) ungefähr 0,1 bis 20 Gew.-56 eines Tensids und
b) 5 bis 99 % festes oder flüssiges Verdünnungsmittel enthält.
9. Verfahren zum Schutz von Pflanzen gegen den Befall von Milben oder Blattläusen, dadurch gekennzeichnet,
daß man auf die Pflanze oder die zu schützende Stelle
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eine akarizide oder aphizide wirksame Menge einer Verbindung
der Formel
aufbringt, wobei
R^ einen Alkylrest mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, der verzweigt,
cyclisch oder geradkettig sein kann, und R-2 einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen
darstellt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeic
hnet, daß man eine Verbindung aufbringt, wobei R-j einen Alkylrest mit Tl bis 14 Kohlenstoffatomen, entweder
geradkettig oder verzweigt, und Rp Methyl oder Äthyl darstellen.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man als zu schützendes Objekt ein Tier behandelt.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als Bekämpfungsmittel ein Mittel
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verwendet, das 3-Acetoxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon enthält.
13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Bekämpfungsmittel 2-n-Dodecyl-3-propionyloxy-1,4-naphthochinon
enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet
, daß das Bekämpfungsmittel 3-Butyryloxy-2-n-dodecyl-1,4-naphthochinon
enthält.
15. Verfahren nach Anspruch 9». dadurch gekennzeichnet, daß man mit dem Pestizid Apfel-, Zitrus-
oder Pfirsichbäume, Baumwolle, Erdnüsse oder Bohnen behandelt.
16. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man Apfelbäume in bestimmten Abständen
der Wachstumsperiode behandelt.
17. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet , daß man die wirksame Verbindung in Mischung
mit einem oberen öl anwendet.
18. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,03 bis 15 kg Wirkstoff pro Hektar,
insbesondere 0,06 bis 8 kg, vorzugsweise 0,1 bis 4 kg pro Hektar aufwendet.
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Representative=s name: VON FUENER, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. EBBINGHAUS |
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