DE2518268A1 - Bauelement, insbesondere sturz - Google Patents
Bauelement, insbesondere sturzInfo
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- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
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Description
4. April 1975
Catnic Components Limited
Pontycwindy Estate
Caerühilly
Pontycwindy Estate
Caerühilly
Glamorganshire, CF8 2WJ
Wales
Wales
Bauelement, insbesondere Sturz
Die Erfindung betrifft ein Bauelement, insbesondere einen
Balken, einen. Träger oder einen Sturz zur überbrückung einer Wandöffnung, wobei dieses Bauelement nachfolgend als Sturz
bezeichnet werden soll.
Die Erfindung besteht darin, daß der Sturz als Hohlkörper ausgebildet ist, in welchem eine Vorrichtung zur Lagerung
eines Rolladens o.dgl. angeordnet ist. Wenn sich der Sturz in der ihm zugedachten Lage innerhalb einer Wand oder einer
Konstruktion befindet, dann kann ein Rolladen o.dgl., v/ic. z.ü. eine Jalousie, I-tarkise usw. in der Montagevorrichtur.y
derart aufgenommen werden, daß er bei seiner Bedienung die
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an den eingebauten Sturz angrenzende Öffnung freigibt oder öffnet. Der Sturz kann die öffnung überbrücken.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist der Rolladen derart gelagert, daß er umgedreht
werden kann. Der Rolladen läßt sich daher auf eine linksseitige oder rechtsseitige Bedienung in einfacher Weise
dadurch einstellen, daß er um 180° gedreht wird.
Der Sturz kann mit einer Führungseinrichtung ausgestattet sein, die zur Führung des zur Bedienung des Rolladens vorgesehenen
Seiles dienen kann. Ferner kann der Rolladen zv.7ischen
Trägern federbelastetet gelagert sein, wobei ein Träger umgebaut werden kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung sind der Sturz und der,Rolladen als ein zusammenhängendes
Bauteil ausaestaltet. Die Wand oder Konstruktion, in welche der Sturz eingebaut wird, kann gemäß einem weiteren
vorteilhaften Merkmal der Erfindung eine oder mehrere Führungseinrichtungaizur Führung des Rolladens aufweisen, in
welchen der Rolladen bei seiner Betätigung entlanglauft.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.l eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgamäßen
Sturzes, der eine Wandöffnung übergreift;
Fig.2 einen Horizontalschnitt des linken Teils des in
der Fig.l dargestellten Sturzes entlang der Linie A-A;
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ORIGINAL INSPECTED
Fig.3 eine Ansicht, die der Fig.2 entspricht, wobei
jedoch das rechte Ende des Sturzes gezeigt ist;
Fig.4 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie B-B nach Fig.l;
Fig.5 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie
C-C nach Fig.;
Fig.6 einen senkrechten Schnitt ähnlich der Fig.5,
wobei jedoch ein anderer Sturz gezeigt ist, der zur Aufnahme großer Lasten dient;
Fig.7 eine Draufsicht entlang der Linie D nach Fig.l;
Fig.8 eine vergrößerte Schnittansicht einer Randleiste
und
Fig.10 bis 29 Stirnseitenansichten in verkleinertem Maßstab von v/eiteren Stürzen gemäß der Erfindung.
In der Zeichnung, in welcher gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, v/eist der in der Fig.l dargestellte
Sturz l ein U-profilförmiges Teil mit einem ersten senkrechten,
tragenden Schenkel 2, einem horizontalen, tragenden Steg 3, der eine oder mehrere Reihen Bauelemente oder Ziegelsteine
trägt, und mit einem zweiten senkrechten, tragenden Schenkel 4 auf. Der tragende Schenkel 2, Steg 3 und tragende Schenkel
4 bilden ein zusammenhängendes Bauteil, das aus zinkbeschich-tetem
Flußstahl gerollt oder durch eine andere Formgebung hergestellt wird. Jeder senkrechte, tragende Schenkel besitzt
eine nach außen weisende Lippe oder einen Flansch 5, wobei der seitliche Abstand zwischen den freien Enden der Lippen
im wesentlichen der Breite einer Wand 6 entspricht, in welcher eine von dem Sturz 1 überspannte Öffnung 7 angeordnet
icL.
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ι ο, ? κ
I ■
An jedem Ende des Sturzes ist ein Verstarkungssteg oder eine
Querplatte 8 vorgesehen. Ferner befindet sich in einem Abstand an jedem Ende des Sturzes nach innen versetzt eine
Montageeinrichtung in Form einer senkrechten Montageplatte 9, die an dem horizontalen, tragenden Steg 3 und entsprechend an
dem Verstarkungssteg 8 festgeschweißt oder in anderer Weise befestigt ist.
Innerhalb des Sturzes ist ein Rolladen oder eine Markise 10 montiert, die sich über die ganze Länge des Sturzes zwischen
den beiden Montageplatten erstreckt.
Der Rolladen 10 ist umdrehbar und mittels einer Feder 11 zwischen
einem Träger 12, der mittels Schrauben und Muttern 13 am linken Ende (in bezug auf die Fig.l) befestigt ist, und
der rechten Montageplatte 9 federbelastet gelagert. Eine Spindel 14 des Rolladens wird in Kugellagern aufgenommen, die einerseits
in einer Aussparung 15 des Trägers 12 und in einer Aussparung 16 der rechten Montageplatte 9 gelagert sind. An der
rechten Montageplatte 9 sind Schrauben 17 befestigt, mittels welchen der Träger 12 gehalten werden kann, wenn der Rolladen
umgedreht wird. Die linke Montageplatte 9 besitzt ebenfalls eine Aussparung 16' , in welcher das federbelastete Ende des
Rolladens aufgenommen werden kann, wenn der Rolladen umgedreht wird.
Darüberhinaus weist der erste senkrechte, tragende Schenkel 2, welcher die Rückseite oder die rückwärtige Fläche des eingesetzten
Sturzes bildet, Aussparungen 18 auf, die mit einer Seilscheibe 19 für ein Seil oder eine andere Betätigungseinrichtung
20 des Rolladens 10 in Deckung angeordnet sind unabhängig davon, in welcher Weise der Rolladen 10 montiert
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wird. In jeder Aussparung 18 ist eine Kunststofführung oder
eine andere nicht reibende Führung 21 für das Seil 20 angeordnet, wobei die Länge der Führung entsprechend der Stärke
des Verputzes und des Rohbewurfs, usw. 22 der Wand bemessen ist. Die Führung kann Führungsrollen oder Seilscheiben 23
aufweisen, wie diese in der Fig.4 dargestellt sind.
Der Sturz 1 weist eine mittlere Bodenplatte 24 auf, welche sich in Längsrichtung zwischen den Seilzugöffnungen und in
Querrichtung von etwa der Rückwand bis zu einer Stelle erstreckt, welche mit dem vorderen Rand eines Rahmens 30 zusammenfällt
(siehe Fig.5). Die Bodenplatte ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet und mit einem Füllmittel 25 gefüllt und
wird von einer PVC-Randleiste 26 mit einem J-förmigen Querschnitt
gehalten, wobei die Randleiste Hocker 27 aufweist, mit welchen sie in dem Verputz 22 verankert wird.
Die Fig.10 bis 29 zeigen nun jeweils einen Sturz mit einer
Montageeinrichtung, in welcher eine Jalousie, wie z.B. ein
Rolladen montiert werden kann. In den Figuren ist der Rolladen in seiner Montagestellung, in welcher er in der Montageeinrichtung
aufgenommen wird, schematisch eingezeichnet.
Die Fig.10 zeigt einen Sturz 100, bei welchem die senkrechten,
tragenden Schenkel 102 und 104 einen nach innen weisenden eingezogenen Teil 101 aufweisen. In dem horizontalen,
tragenden Steg 103 sind über seine Länge Profilvertiefungen 105 angeordnet. Die eingezogenen Teile 101 und Profilvertiefungen
105 dienen nicht nur zur Versteifung des Sturzes, sondern auch als Verankerungseinrichtung für den Verputz und
den Rohbewurf u.dgl., wenn eine'Wand, in welche der Sturz
eingebaut ist, fertiggestellt wird.
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Die Fig.11 zeigt einen Sturz 110, der wie das in der Fig.10
gezeigte Ausführungsbeispiel eingezogene Teile 101 aufweist und an dessen Innenfläche eine zur Verstärkung dienende innere
Abstützung oder ein Träger 111 z.B. mittels einer Punktschweißung befestigt ist.
Die Fig.12 zeigt einen Sturz 120 der im Querschnitt einem umgekehrten
U-Profil entspricht, wobei die Öffnung 121 durch
ein weiteres umgekehrtes U-Profil 122 verschlossen ist, in welchem der Rolladen montiert ist. Die Schenkel 123 und 124
der entsprechenden U-Profi!querschnitte liegen parallel nebeneinander und sind zusammengeschweißt. Die sich überlappenden
Flansche der beiden Profile sind ebenfalls miteinander verbunden, so daß eine starre Konstruktion gebildet wird. Die Fig.
13 zeigt einen Sturz 130, der ähnlich dem in den Fig.l und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, jedoch keine
Verstärkungsstege oder Querplatten 8 aufweist.
Die Fig.14 zeigt einen Sturz 140, der ähnlich dem in der Fig.
13 gezeigten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, jedoch schräge Teile 141 aufweist, die zur Verstärkung des Sturzes
dienen. Die Fig.15 zeigt einen Sturz 150, der ähnlich dem
in der Fig.14 dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, wobei dieser Sturz jedoch zusätzliche einbezogene Teile
101 ähnlich den in den Fig.10 und 11 gezeigten Ausführungsbeispielen aufweist.
Die Fig.16 zeigt einen Sturz 160, der eine ü-profilartig
ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung 161 aufweist, die in dem horizontalen, tragenden Teil oder Steg angeordnet ist.
Die Ausnehmung oder Vertiefung 161 dient zur Aufnahme von Material, wie z.B. von Rohbewurf oder Verputz, ebenso wie
zur Versteifung des Sturzes.
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2 513 2 6 8
Die Fig.17 zeigt einen Sturz 170, der ähnlich dem in der
Fig.16 dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, jedoch zusätzlich eingezogene Teile besitzt.
Die Fig.18 zeigt einen Sturz 180, der einen im wesentlichen
U-profilförmigen Querschnitt 181 aufweist, dessen offene Seite von einem Teil 182 mit dem Querschnitt eines umgedrehten
J und von einer Platte 183 verschlossen ist, wobei das Teil 182 den Rolladen aufnimmt. Ein Schenkel 184 des Teiles
182 ist an dem angrenzenden Schenkel 4 des U-Profils 181 festgeschweißt.
Die Fig.19 zeigt einen Sturz 190 mit einem im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt, dessen offene Seite durch ein U-Profil
191 verschlossen ist. Das U-Profil 191 weist einen Abstand von der Öffnung des Sturzes 190 auf, und die sich an
den Steg anschließenden Flansche 192 sind an den entsprechenden angrenzenden Schenkeln des Sturzes festgeschweißt.
Die Fig.20 zeigt einen Sturz 200, der ähnlich dem in der
Fig.19 dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, jedoch zusätzlich eingezogene Teile 101 aufweist.
Die Fig.21 zeigt einen Sturz 210 mit einem im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt, dessen Schenkel eingezogene Teile 101 aufweisen und in welchem ein Verstärkungselement 211
angeordnet ist, welches an den Stellen 212, 213 und 214 an dem U-Profil des Sturzes festgeschweißt ist.
Die Fig.22 zeigt einen Sturz 220 mit eingezogenen Teilen
101, einer in dem oberen, horizontalen Steg 223 befindlichen Vertiefung oder Profilierung 221 und einem inneren Versteifuncfnträqer
224, der mit seinen Schenkeln 222 an-den ent-
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sprechenden Seiten des Grundprofils des Sturzes und mit seinem
Steg 225 an der Bodenfläche der Vertiefung oder Profilierung 221 befestigt ist. Die Vertiefung oder Profilierung 221 dient
zur Verankerung des Sturzes in dem Verputz oder dem Rohbewurf o.dgl. sowie zur Versteifung des Sturzes.
Der in der Fig.23 gezeigte Sturz 230 besitzt eingezogene Teile 101 und einen zinnenförmig ausgebildeten, oberen Horizontalsteg
231, der zur Verankerung des Sturzes im Verputz dient, sowie einen inneren Träger 233 zur Versteifung des Horizontalsteges.
Die Fig.24 zeigt einen Sturz 240, der zwei übereinandergesetzte
U-Profile 241 und 242 aufweist, deren Schenkel in die gleiche Richtung zeigen und miteinander verschweißt sind, so daß die
entsprechenden Stege parallel zueinander verlaufen und einen Abstand zueinander aufweisen.
Die Fig.25 zeigt einen Sturz 250, der ein Paar im Abstand zueinander
angeordnete, senkrechte, tragende Schenkel 251 und 252 aufweist, die durch ein U-Profil 253 miteinander verbun den
sind, so daß ein Sturz mit einem im wesentlichen U-profil~ förmigen Querschnitt gebildet wird. In dem U-Profil 253 können
in Längsrichtung verlaufende Verstärkungsstangen 254 aufgenommen werden, welche die beim Einbau des Sturzes in eine Wand
in das U-Profil eingefüllte Betonfüllung verstärken.
Die Fig.26 und 27 zeigen Stürze mit Einrichtungen zur Verstärkung
des Betons, Mörtels o.dgl. In Fig.26 ist zu erkennen, daß
der Sturz 260 in seinem oberen, tragenden Steg eine obere Profilierung 261 aufweist. Versteifungsstäbe oder Stangen 2C2
erstrecken sich quer zu dieser Profilierung. Bei dem in der Fig.27 gezeigten Sturz 270 ist an der Oberfläche des hori-
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zontalen, tragenden Steges des Sturzes ein Versteifungsgitter 272 befestigt, das aus sich in Längsrichtung und Querrichtung
erstreckenden Stangen oder Stäben gebildet ist. Die Fig.28 zeigt einen Sturz 280, der ähnlich dem in der Fig.27 dargestellten
Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, wobei dieser Sturz jedoch eine zusätzliche nach unten zeigende Profilierung
281 aufweist, die unter dem Versteifungsgitter 272 angeordnet ist.
In der Fig.29 ist ein Sturz 290 mit einer in seinem oberen,
tragenden Steg angeordneten Profilierung 291 dargestellt, der einen inneren Träger 292 zur Versteifung aufweist.
Anhand der Fig. 1 bis 9 soll nun die Verwendung der Stürze, beschrieben werden. Auf jeder Seite der Öffnung 7 werden Tragsäulen
6 bis zu einer geforderten Höhe errichtet, wobei Randführungen oder Profile 28 in die Tragsäulen 6 in einer solchen
Lage mit eingebaut v/erden, daß sie die seitlichen Ränder des Rolladens führen können. Die Randführungen 28 besitzen einen
trichterförmigen Einlauf 29. Ein nicht dargestelltes ähnliches Führungsprofil kann zwischen den Säulen am Boden der Öffnung
angeordnet sein, um den unteren Rand des Rolladens aufzunehmen.
Wie die Fig.5 zeigt, wird in die Öffnung ein Fenster- oder
möglicherweise ein Türrahmen 30 eingesetzt, und der Sturz
wird derart eingebaut, daß er die Öffnung übergreift, wobei der Rolladen von rechts oder von links mittels des Seilzuges
bedienbar ist.
Am oberen Ende des Rahmens 30 wird dann ein entfernbarer Dekkel
31 festgeschraubt, der sich vom Rahmen zur Vorderseite des Sturzes erstreckt. Der Deckel läuft in einem Rand 32 aus,
welcher sich neben der Randführunq 28 befindet, so.daß bairn
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Einbau des Deckels nur ein Schlitz frei bleibt, der in seiner
Breite der Stärke des Rolladens entspricht, so daß der Innenraum
des Sturzes durch diesen Schlitz zugänglich wird. Eino
vordere PVC-Randleiste 33 (siehe Fig. 9) ist auf den vordtr.:e.n
Rand oder Flansch des Sturzes aufgeklipst und bildet einen Träger für den äußeren Verputz, wobei durch diese Randleiste
gleichzeitig der ästhetische Eindruck verbessert wird. Dio Randleiste weist eine Nase 34 auf, welche sich zur Randführung
28 erstreckt und die Führung des Rolladens 10 während des /lus™
fahrens unterstützt.
Der in der Fig.6 gezeigte Sturz dient zur Aufnahme großer Beanspruchungen,
wenn z.B. lange Öffnungen überspannt werden sollen, und weist eine innere Flußstahlversteifung oder Heaibe
35 auf, die an den Stellen 36 mit der Innenfläche punktverschweißt sind. Im übrigen gilt für diesen Sturz das bereits
zu den in den anderen Figuren gezeigten Ausführungsbeispielon
Gesagte.
Wenn der Sturz erst einmal seine vorbestimmte Lage einnimmt,
dann können die Ziegel über der Öffnung angeordnet werden, wobei sie vom Sturz getragen werden. Die Stürze können sowohl
bei Wänden mit nur einer Ziegelsteinlage als auch bei Hohl-.rän-den
verwendet werden.
Der Rolladen 10 kann Kunststofflatten besitzen oder wahlweise
von einem Rolladen mit einer hohen Feuerschutz- oder Sicherheit swirkung gebildet sein.
Bei jedem dargestellten Ausführunqsbeispiel kann der Rolladen durch einen nicht dargestellten Motor angetrieben werden,
der in dem Sturz aufgenommen wird, während nur ein Codiert.;.-; π-schalter
außerhalb des Sturzes angebracht ist. Außerdem kn,i:t
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SJ |Mfir
ein solcher Motor derart ausgelegt sein, daß er automatisch
z.B. in Abhängigkeit von der Helligkeit oder Wärme betätigt wird.
Die Stürze können zusätzlich mit einem thermisch- und/oder
schallisolierenden Material an ihrer Innenseite beschichtet
sein. Die Isolierung kann das mittlere Drittel der Länge des Sturzes einnehmen. Die Isolierung kann z.B. von Glasfasern,
Schaumstoff oder Asbest gebildet sein. Die Innenfläche der Stürze könnte auch mit zur Schallisolierung dienendem Holz
ausgekleidet sein.
Die Stürze können in ihrer Gebrauchsstellung an ihrer Rückseite mit Drahtschiingen versehen sein, so daß das Haften
des Verputzes usw. am Sturz verbessert wird. Die Drahtschlinge oder Drahtschlingen können an im Abstand zueinander angeordneten
Metallträgern befestigt sein.
Selbstverständlich ist die Montageplatte derart ausgelegt, daß viele Rolladenarten an ihr befestigt werden können, oder
die Lager sind Universallager zur Aufnahme der Spindeln vieler verschiedener Rolläden.
Die Stürze können ferner teleskopartig ausgebildet sein, so daß sie sich in ihrer Länge je nach den Einbauerfordernisnen
am Bauplatz verändern lassen.
Die tragenden Enden der Stürze, die von den Tragsäulen. 6 abgestützt
werden, könnten zur Versteifung und Verhinderung einer in Längsrichtung auftretenden Verwindung des Sturzes
infolge einer Belastung gewellt ausgebildet sein. Die tragenden Enden könnten ferner Bohrungen aufweisen, durch welche
Befestigungsvorrichtungen, wie z.B. Schrauben, hindurchgreifen
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könnten, um den Sturz in seiner Lage zu arretieren. Darüberhinaus
könnten die Stürze eine am Ende eingesetzte untere Tragplatte aufweisen, damit verhindert wird, daß Feuchtigkeit
durch Kapillarwirkung zur Innenwand kriecht. Die eingesetzte Platte kann eine äußere Lippe und eine leichte Wölbung besitzen.
Die tragende Platte kann ebenfalls mit einem Netz versehen sein, damit die Haftung des Verputzes verbessert
wird.
Die eingesetzte Platte könnte sich auf der Innenseite des Sturzes in einem Abstand zur Mitte desselben erstrecken, so
daß eine Blende gebildet wird, hinter welcher eine Vorhangschiene, eine Beleuchtung, eine elektrische Leitung o.dgl.
verdeckt angeordnet werden könnten.
Außerdem könnte vorgesehen sein, daß die untere mittlere Platte 24 einstellbar ist, so daß Rahmen unterschiedlicher Breite
verwendet werden könnten.
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Claims (10)
1.j Bauelement, insbesondere Sturz zur überbrückung einer
-"" Wandöffnung, dadurch gekennz eichnat, daß
der Sturz (100,110,120,130,140,150,160,170,180,190,
200,210,220,230,240,250,260,270,280,290) als Hohlkörper ausgebildet ist, in welchem eine Vorrichtung (9,12)
zur Lagerung eines Rolladens (10) o.dgl. angeordnet ist.
2. Bauelement, insbesondere Sturz zur überbrückung einer
Wandöffnung, dadurch gekennzeichnet , daß der Sturz (100,110,120,130,140,150,160,170,180,190,
200,210,220,230,240,250,260,270,280,290) als Hohlkörper ausgebildet ist, in welchem eine Vorrichtung (9,12) angeordnet
ist, in der ein Rolladen (10) gelagert ist.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (9,12) ein Paar
im Abstand zueinander angeordnete und in dem Sturz gelagerte Platten (9) aufweist, die zur Abstützung der
entsprechenden Enden (14) des Rolladens dienen.
4. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (9) einen Träger
(12) trägt.
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2513268 /ff
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine Führungseinrichtung
(21) zur Führung eines Seiles für eine Betätigung des Rolladens (10) vorgesehen ist.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ς; e kennzeichnet
, daß der Sturz einen U-profilförmigen
Querschnitt aufweist, dessen Öffnung mittGls eines Verschlusses (24,31) verschlossen ist.
7. Bauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennze.i ch net, daß der Verschluß einen entfernbaren Deckel (31}
aufweist, so daß ein Zugang des Sturzinnenraumes ermöglicht
wird.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennz eichnet , daß der Sturz eine Versteifung aufweist.
9. Bauelement nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η ζ e i c K
net, daß die Versteifung von einer in der S turzwanciur.o
angeordneten Profilierung (221, 231, 261, 281, 291) uria/ori;:r
einem Profil (242, 253) gebildet ist.
10. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e kennzeichnet,
daß in dem Sturz ein Profil (182,191) angeordnet ist, welches den Rolladen aufnimmt.
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- 1975-04-24 FR FR7512862A patent/FR2268938B1/fr not_active Expired
- 1975-04-24 DE DE19752518268 patent/DE2518268C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
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| DE7237217U (de) * | 1973-01-04 | Dubiel W | Rolladenkasten |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
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| Prospekt "WIRUS Rolladenkasten", 1963 * |
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Also Published As
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