DE2125272A1 - Einbaufertige Schiebetüranordnung - Google Patents
Einbaufertige SchiebetüranordnungInfo
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Description
- Einbaufertige Schiebetüranordnung Schiebetüren sind im Wohnungsbau seit langem ein fester Begriff. Ihre Vorzüge liegen darin, daß sie, anders als die üblichen Schwenktüren, keinen freien Raum hinter dem Türblatt erfordern, da sie beim Öffnen in eine in der Türfüllung und in der Wand vorgesehene Tasche gleiten, Nachteilig ist jedoch ihre bisher aufwendige Anbringung. Diese vollzieht sich in der Regel in der Weise, daß neben der von den Maureni freigelassenen Türöffnung eine der Breite des Türblatts entsprechende Nische eingearbeitet wird, in dieser Nische die oberen und unteren Führungen für das Türblatt befestigt werden und anschließend zur Ausbildung der Tasche die Nische entweder durch eine Holzverschalung oder durch Mauerwerk wieder verschlossen wird. Abgesehen davon, daß diese Arbeiten umständlich und teuer sind, läßt sich die Entstehung von Rissen am uebergang der Holzverschalung oder des nachträglich hochgezogenen Mauerwerks in die bereits bestehende Wandung nicht immer vermeiden. Außerdem muß bei der Verlegung der Bodenführungen für das Türblatt sehr genau darauf geachtet werden, daß diese möglichst eben und bündig mit der Bodenkonstruktion abschließen, damit unschöne Spalte zwischen Türblatt und Boden vermieden werden. Diese Nachteile sind eine der wesentlichsten Ursachen dafür, daß sich trotz ihrer unbezweifelbaren Vorteile die Schiebetür im Wohnungsbau bisher noch nicht in dem Maße durchgesetzt hat, wie dies - insbesondere im Hinblick auf eine optimale Wohnraumausnützung - wünschenswert wäre.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine einbaufertige Schiebetüranordnung vorzuschlagen, die den Einbau von Schiebetüren erheblich einfacher und billiger als bisher durchzuführen gestattet und bereits beim Erstellen des Rohbaues eingearbeitet werden kann. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine einbaufertige Schiebet#ü#ranordnung, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen Rahmen mit mindestens einer zur Aufnahme eines Türblatts bestimmten Tasche, der an mindestens einem seiner Außenränder Mittel zur Verankerung im Mauerwerk o.dglO und an seinem oberen und/oder unteren Innenrand Führungsschienen zur Führung des Türblatts aufweist.
- Der Rahmen besitzt selbstverständlich eine Dicke, die höchsteins derjenigen des Mauerwerks gleich ist, mit dem er verbunden werden soll, In diesem Fall können die Außenflächen der das Türblatt aufnehmenden Tasche gestrichen, lackiert oder tapeziert werden und auf diese Weise der Wandflächengestaltung des übrigen Raumes beliebig angepaßt werden.
- In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist jedoch die Breite der Tasche geringer als die Dicke des Rahmens, so daß der Rahmen nach vorne und hinten über die Tasche übersteht. In diesem Fall kann auf die Außenflächen der Tasche und/oder die Verankerungsmittel an den Rändern des Rahmens Putz aufgetragen werden. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, besondere Putzträger, z.Bo Streckmetall, auf diesen Flächen vorzusehen.
- In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform trägt der Rahmen als Verankerungsmittel an seinen seitlichen Rändern längsverlaufende, auf das Mauerwerk umklappbare Streifen aus Streckmetall. Diese Streckmetallstreifen erlauben eine Verankerung des Rahmens in der Maueröffnung, die die Gefahr von später auftretenden Rissen an der Trennstelle zwischen Rahmen und Maueröffnung völlig unterbindet.
- In einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß als obere Verankerungsmittel ein nach oben offener Kasten vorgesehen ist, der sich auf die Lange des oberen Rahmenrandes erstreckt und zweckmäßigerweise auf seiner Innenseite ausgesteift ist. Wird die erfindungsgemäße Schiebetüranordnung bereits bei der Erstellung des Rohbaues montiert, so kann dieser Kasten mit Beton ausgegossen werden, so daß er den Sturz der Türöffnung bildet und auf den Einbau'eines besonderen Sturzes verzichtet werden kann.
- In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens besteht der Rahmen der erfindungsgemäßen Schiebetüaranordnung aus Hohlprofilen und die Tasche ist durch unmittelbar mit den Ralimeninnenrändern verbundenen Blechen oder Platten aus Kunststoff o.dgl. gebildet. Diese Platten sind entweder auf ihrer Fläche durch Verstärkungsrippen versteift oder enthalten Versteifungssicken.
- Bei Verwendung von Hohlprofilen läßt sich die obere Bührungsschiene innerhalb des Profils anordnen. Um den Zugang zu der Führungsschiene zu ermöglichen, ist dann zweckmäigerweise mindestens der die obere Führungsschiene enthaltende Rahmenteil auf seiner Länge durch eine lösbare Montageleiste verschlossen.
- Bei dieser Gestaltung kann bereits bei der Herstellung innerhalb des Hohlprofils eine handelsübliche Führung, z0B0 eine in einer Hängeschiene laufende Walzenführung, montiert werden, die auf Grund der Verschließbarkeit des Hohlprofils einerseits ausreichend geschützt, andererseits jedoch bei der Montage des Türblattes leicht zugänglich ist.
- Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausfflhrungsbeispiels anhand der beiliegender Zeichnungen sowie aus den weiteren Unteransprüchene Es zeigen: Figur 1 eine Ansicht eines Rahmens mit der darin angeordneten Tasche für eine Einfach-Schiebetüranordnung; Figur 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Figur 1 und FiTlr 3 eine perspektivische Darstellung einer unteren Führungsschiene und deren Befestigung im Rahmen.
- Gemäß der Darstellung in Figur 1 besteht eine erfindungsgemäße Schiebetüranordnung aus einem im Ganzen mit 1 bezeichneten rechteckigen Rahmen mit Vertikalstreben 2 und 3 sowie oberen und unteren Querstreben 4 bzw. 5. Die Streben 2, 3 und 4 bestehen aus Stahlhohlprofilen, während die untere Querstrebe 5 aus einem einfachen Flacheisen besteht. Die Kitten der Querstreben 4 und 5 sind durch zwei weitere Vertikalstreben 6 miteinander verbunden. Das in der Zeichnung rechte der beiden so geschaffenen Rahmenfelder ist in der aus Figur 2 ersichtlichen Weise durch im Abstand voneinander und parallel angeordnete Blechplatten 7 so abgedeckt, daß zwischen den Blechplatten eine zur Aufnahme eines Türblattes 8 bestimmte Tasche 9 entsteht. Die Blechplatten 7 sind durch horizontale Versteifungsrippen 10 gegen eine Auswölbung versteift. Statt der Versteifungsrippen können auch Versteifungssicken in den Platten 7 vorgesehen sein. Auch können statt Blechplatten alle brauchbaren Kunststoffe auf organischer oder anorganischer Basis eingesetzt werden.
- Das Hohlprofil der oberen Querstrebe 4 besteht im wesentlichen aus zwei mit ihren offenen Seiten einander gegenüberliegenden U-Profilen, deren obere Schenkel aufeinander zu verlängert und durch ein weiteres, mit seinen Schenkeln darauf senkrecht stehendes U-Profil 11 miteinander verbunden sind, Das U-Profil 11 enthält eine Führungsschiene 12, auf der eine Hänge- und Befestigungsschiene 13 mittels Rollen 14 läuft. Die Hängeschiene 15 ist an ihrem unteren Ende abgewinkelt und trägt z.B0 Bohrungen, die zur Befestigung am oberen Rand des Türblattes 8 dienen. Auf diese Weise ist das Türblatt 8 an der Hängeschiene 13 aufgehängt und auf der Fuhrungsschiene 12 in seiner Ebene verfahrbar.
- Der untere Rand des Türblattes 8 enthält eine Nut 15, in die eine Gleitführungsschiene 16 (Figur 3) hineinragt und Schwenkbewegungen des Türblattes 8 um die durch die obere Pührungsschiene 12 gebildete Achse im wesentlichen unterbindet. Gemäß Figur 3 ist die Gleitführungsschiene 16 auf einer selbstschneidenden Leiste 17 befestigt, welche ihrerseits mit ihren beiden Längsrändern in Längsverzahnungen 18 an den einander gegenüberliegenden Innenseiten der Tasche 9 einschiebbar ist0 Die Gleitführungsschiene 16 ist in Längsrichtung ballig geformt und erstreckt sich lediglich ein kurzes Stück, beispielsweise 10 cm, in das Innere der Tasche 9. Anstelle der balligen Gleitführungsschiene 16 kann selbstverständlich auf der Trägerleiste 17 eine Rolle als Führung für das Türblatt 8 vorgesehen sein. Durch diese Art der Anordnung ist es in einfacher Weise möglich, die Höhe der unteren Gleitschienenführung 16 an die Höhe der später hergestellten Fußbodenkonstruktion bereits bei der Erstellung des Rohbaues anzupassen. Auch ermöglicht es diese Art der Anordnung spätere Änderungen der Fußbodenhöhe ohne weiteres zu berücksichtigen. Bisher mußte in derartigen Fällen die eingangs geschilderte Nischenverkleidung wieder aufgerissen werden und die Lage der unteren Führungsschiene in der Nische geändert werden.
- Die erfindungsgemäße Schiebetüranordnung kann bei ihrer Swtontage das fertige Türblatt bereits enthalten. Zweckmäßiger ist es jedoch, den Rahmen 1 mit der Tasche 9 ohne Türblatt einzubauen, da hierdurch dem Bauherren später bessere Möglichkeiten offenstehen, ein auf seine Inneneinrichtung abgestimmtes Türblatt zu wählen. Um den Zugang zur Befestigung der länge schiene 13 am oberen Rand des Türblattes 8 zu ermöglichen, ist das eine U-Profil der oberen Querstrebe als abnehmbare Montageleiste 18 ausgebildet, die in der dargestellten Ausfflhrungsform mittels einer Schraube 19 befestigt ist.
- Der Rahmen 1 wird über Verankerungsmittel im Mauerwerk befestigt, die an seinen seitlichen Rändern und an seinem oberen Außenrand angeordnet sind. In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform bestehen die Verankerungsmittel am oberen Außenrand aus zwei etwas innerhalb der Seitenränder der Querstrebe 4 hochstehenden Tragelementen 20, die zusammen einen längs der Querstrebe 4 verlaufenden Blechkasten bilden, Die Tragelemente 20 ragen, wie in Figur 1 angedeutet, an beiden Enden der Querstrebe 4 über diese hinaus und sind stirnseitig sowie an ihren über die Querstrebe 4 hinausragenden Unterseiten durch nicht im Einzelnen bezeichnete Platten oder Bleche miteinander verbunden. Der so geschaffene Blechkasten dient beim Einbau der erfindungsgemäßen Schiebetüranordnung als Verschalung oder Form für einen Betonsturz, der sich über die seitlich ausragenden Enden auf das die Schiebetüranordnung umgebende Mauerwerk abstützt. Zweckmäßigerweise ist die Außenfläche der den Blechkasten bildenden Tragelemente 20 mit einem Putzträger 21 versehen, der beispielsweise Streckmetall ist.
- Die Tragelemente 20 sind an ihren einander zugewendeten Flächen durch Verstärkungewinkel 22 ausgesteift.
- Wird die erfindungsgemäße Schiebetüranordnung erst nachträglich, d.he nach Erstellung des Rohbaues, montiert, dann ist eine Ausführungsform sinnvoll, bei der die steifen Tragelemente 20 in Wegfall kommen und lediglich die Streckmetallstreifen 21 mit der Querstrebe 4 verbunden sind, da die Türöffnung ja bereits mit einem Sturz versehen ist. Für die seitlichen Verankerungsmittel genügt grundsätzlich die Anordnung derartiger Streckmetallstreifen 21, die vor dem unmittelbaren Einbau der Schiebetüranordnung noch in die Rahmenebene zurückgeklappt sind, um Verletzungen bei der Handhabung der Schiebetüranordnung zu vermeiden. Beim Einbau werden die Streckmetallstreifen, die mit dem Rahmen 1 verschweißt oder sonstwie verbunden sind, auf das die Türöffnung umgebende Mauerwerk umgeklappt und mit diesem verbunden. Durch diese Befestigungsart werden die bei den bekannten Schiebetüranordnungen auftretenden Risse an der Trennstelle zwischen dem Rahmen und dem Mauerwerk völlig unterbunden.
- Die erfindungsgemäße Rahmenkonstruktion der Schiebetüranordnung gestattet selbstverständlich eine Doppelschiebetür. In diesem Falle sind ein mittleres und zwei seitliche Rahmenfelder vorgesehen und die beiden seitlichen Felder als Taschen für die Schiebetüren ausgebildet. Gleichgültig, ob bei der Montage der Rahmenkonstruktion das Türblatt bereits in der Tasche enthalten ist oder nicht, ist es von Vorteil, die Öffnung der Tasche vorübergehend zu verschließen, z.B. mit Kunststoff auszuschäumen, um ein Hineinfallen von Schmutz oder Steinen während der Montage zu verhindern. Außerdem ist es zweckmäßig, in der Tiefe der Tasche 9 einen Anschlagpuffer 23 vorzusehen, der ein zu heftiges Anschlagen der Tür beim Öffnen verhindert.
- Die erfindungsgemäße Schiebetüranordnung gestattet es erstmals, ohne weitere und nachträgliche Arbeiten bereits bei der Erstellung des Rohbaues eine Schiebetür vorzusehen. Dabei enthalten die oberen Tragelemente den Sturz der Türöffnung, der bei Montage der Schiebetüranordnung gegossen wird. Jedoch auch wenn die erfindungsgemäße Anordnung erst nach der Erstellung des Rohbaues eingebaut werden soll, bietet sie erhebliche Vorteile gegenüber der bisherigen Herstellungsweise von Schiebetüren, da lediglich eine der Rahmenflache entsprechende Öffnung beim Hochziehen der Wände freigelassen zu werden braucht, die dann allerdings bereits durch einen Sturz abgestützt ist, Die Herstellung der Rahmenkonstruktion ist denkbar einfach und läßt sich ohne weiteres in Serienfertiung durchführen.
- Die erfindttngsgeinäße Schiebetüranordnung läßt sich unabhängig von der Dicke der Wand, in die sie eingefügt werden soll, praktisch mit stets der gleichen Breite ausführen.
- Bei sehr dünnen Wänden, z.B. Bimswänden, wird es von Vorteil sein, eine Rahmenkonstruktion zu wählen, bei der die Platten 7, welche die Tasche bilden, mit den Seitenrändern der Streben und damit den Wandflächen bündig liegen, so daß sie nur noch gestrichen oder tapeziert werden brauchen.
Claims (1)
- Patent- (Schutz-) AnsprücheEinbaufertige Schiebetüranordnung, gekennzeichnet durch einen Rahmen (1) mit mindestens einer zur Aufnahme eines Türblatts (8) bestimmten Tasche (9), der an mindestens einem seiner Außenränder fiittel zur Verankerung im Mauerwerk o.dgl. und an seinem oberen und/oder unteren Innenrand Führungsschienen (12, 16) zur Führung des Türblatts () aufweist0 2o Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rahmen (1) als Verankerungsmittel an seinen seitlichen und gegebenenfalls oberen Rändern (2, 3, 4) längsverlaufende, auf das mauerwerk umklappbare Streifen (21) aus Streckmetall trägt.3o Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verankerungsmittel ein den Sturz der Türöffnung enthaltender, nach oBen offener Kasten (21) vorgesehen ist, 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (21)-auf seiner Innenseite ausgesteift ist.50 Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) aus Hohlprofilen (2, 3, 4) aufgebaut ist und die Tasche (9) aus unmittelbar mit den Rahmeninnenrändern verbundenen Blechen (7) gebildet ist.6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche (7) Verstärkungsrippen (10) aufweisen.7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Tasche (9) angenähert der halben Rahmenbreite entspricht.8o Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Tasche (9) geringer ist als die Dicke der Streben (2, 3, 4) des Rahmens (1), so daß der Rahmen (1) nach vorne und hinten über die Tasche (9) übersteht.9. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Verankerungsmittel (20, 21) und/oder der Tasche (9) mit einem Putzträger, z oBo Streckmetall, versehen sind, 100 Anordnung nach Anspruch 5 oder einem der darauffolgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der die obere Bührungsschiene (12) enthaltende Rahmenteil (4) auf seiner Länge durch eine lösbare otageleiste (18) verschlossen ist, 11o Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Türblatt (8) mit seinem oberen Rand an einer mittels Rollen (14) auf der Führungsschiene (12) laufenden Hängeschiene (13) befestigt ist und an seinem unteren Rand mit einer Längsnut (15) längs einer Gleitschiene (16) läuft0 120 Anordnung nach anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (16) auf einer Trägerleiste (17) befestigt ist, die in auf den Innenseiten der Tasche (9) einander gegenüberliegenden längsverzahnungen (18) einschiebbar ist.13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (16) in Längsrichtung ballig ausgebildet und in Querrichtung abgerundet ist.14c nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (16) und die Trägerleist- (17) eine B>ngs von etwa 10 cm besitzen.15. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Trägerleiste (17) selbstschneidend sind, 16. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) zwei einander gegenüberliegende Taschen (9) für eine Doppelschiebetür enthrJ.lt0
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|---|---|---|---|
| DE19712125272 DE2125272A1 (de) | 1971-05-21 | 1971-05-21 | Einbaufertige Schiebetüranordnung |
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| DE2125272A1 true DE2125272A1 (de) | 1972-11-30 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2125272A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2744756A1 (fr) * | 1996-02-09 | 1997-08-14 | Commarmond Yves Robert Laurent | Porte coulissante blindee, motorisee, manoeuvree et verrouillee par un parallelogramme deformable, s'inserant a la fermeture sur ses quatre cotes dans des u d'acier scelles dans le beton |
| EP2687666A2 (de) | 2012-07-17 | 2014-01-22 | Eduard Schlecht | Modul zur Aufnahme einer Schiebetür, wannenförmiges Bauteil für ein Modul zur Aufnahme einer Schiebetür und Verfahren zur Montage eines Moduls für eine Schiebetür |
| ITRE20120072A1 (it) * | 2012-10-18 | 2014-04-19 | Fibrotubi S R L | Gruppo contro-telaio e battente di porta scorrevole a scomparsa, applicabile ad una apertura prevista in una parete |
-
1971
- 1971-05-21 DE DE19712125272 patent/DE2125272A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2744756A1 (fr) * | 1996-02-09 | 1997-08-14 | Commarmond Yves Robert Laurent | Porte coulissante blindee, motorisee, manoeuvree et verrouillee par un parallelogramme deformable, s'inserant a la fermeture sur ses quatre cotes dans des u d'acier scelles dans le beton |
| EP2687666A2 (de) | 2012-07-17 | 2014-01-22 | Eduard Schlecht | Modul zur Aufnahme einer Schiebetür, wannenförmiges Bauteil für ein Modul zur Aufnahme einer Schiebetür und Verfahren zur Montage eines Moduls für eine Schiebetür |
| DE102012106419A1 (de) * | 2012-07-17 | 2014-01-23 | Eduard Schlecht | Modul zur aufnahme einer schiebetür, wannenförmiges bauteil für ein modul zur aufnahme einer schiebetür und verfahren zur montage eines moduls für eine schiebetür |
| ITRE20120072A1 (it) * | 2012-10-18 | 2014-04-19 | Fibrotubi S R L | Gruppo contro-telaio e battente di porta scorrevole a scomparsa, applicabile ad una apertura prevista in una parete |
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