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DE2514093C2 - Vorrichtung zum Herstellen von oben und unten offenen konischen Blumentüten aus zwei Folienbahnen aus durchsichtigem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von oben und unten offenen konischen Blumentüten aus zwei Folienbahnen aus durchsichtigem Kunststoff

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Publication number
DE2514093C2
DE2514093C2 DE2514093A DE2514093A DE2514093C2 DE 2514093 C2 DE2514093 C2 DE 2514093C2 DE 2514093 A DE2514093 A DE 2514093A DE 2514093 A DE2514093 A DE 2514093A DE 2514093 C2 DE2514093 C2 DE 2514093C2
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DE
Germany
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welding
rollers
bags
chains
film webs
Prior art date
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Expired
Application number
DE2514093A
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English (en)
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DE2514093A1 (de
Inventor
Karl 3472 Beverungen Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wentus Kunststoff 3470 Hoexter De GmbH
Original Assignee
Wentus Kunststoff 3470 Hoexter De GmbH
Wentus Kunststoff 3470 Hoexter GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wentus Kunststoff 3470 Hoexter De GmbH, Wentus Kunststoff 3470 Hoexter GmbH filed Critical Wentus Kunststoff 3470 Hoexter De GmbH
Priority to DE2514093A priority Critical patent/DE2514093C2/de
Publication of DE2514093A1 publication Critical patent/DE2514093A1/de
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zum Versand von Schnittblumen, Topfpflanzen u. dgl. dienen längliche konische Tüten aus Kunststoffolie, die nicht nur am breiten, sondern auch am schmalen Ende offen sind, damit die Blumen mit ihren Stengelenden am Ankunftsort sofort in Wasser gesetzt werden können, ohne sie aus den Blumentüten herausnehmen zu müssen. Die Tüten werden überwiegend aus durchsichtiger Kunststoffolie hergestellt, wozu es aus der DE-OS 17 04 028 bekannt ist, eine doppelt breite Folienbahn zunächst mit einer Markierung entsprechend der Trapezform der Blumentüten zu versehen, wobei die Markierung symmetrisch zu der Längsmittelebene der Folienbahn ausgebildet ist Die Folienbahn wird dann in
ίο Längsrichtung so zusammengefaltet, daß die beiden freien Seitenkanten aufeinander zu liegen kommen. In diesem Zustand wird die Folienbahn auf der den beiden freien Enden entgegengesetzten Seite der Länge nach aufgeschnitten, so daß sich zwei Folienbahnen ergeben, die mit sich deckender Markierung behaftet sind. Es folgt der Schweißvorgang mit Hilfe eines Schwetßeisens, wobei die beiden Folienbahnen entsprechend der Formgebung des Schweißeisens miteinander verbunden werden. In einer nachfolgenden Station werden die beiden zusammengeschweißten Foiienbahnen durch ein Messer so in Stücke geschnitten, daß sich je zwei zusammenhängende Tüten ergeben. Diese Tütenpaare werden in Gruppen gesammelt Der dann gebildete Stapel wird durch einen zweiten Schneidvorgang in zwei Stapel je aufeinanderliegender einzelner Blumentüten aufgeteilt. Bei diesem bekannten Verfahren ist es nachteilig, daß bei jedem Schweißvorgang nur zwei Biumentüten entstehen, außerdem die Leerlaufzeit verhältnismäßig groß ist und das Verfahren sehr viel Handarbeit mit allen damit verbundenen Fehlern erforderlich macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Blumentüten aus Folienbahnen aus Kunststoff aufzuzeigen, mit der es möglich ist, bei jedem Schweißvorgang mehr als zwei Blumentüten zu fertigen.
Erfindungsgemäß wird dies bei der Vorrichtung der in Betracht gezogenen Art durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht.
Dabei können die Schweißeisen verstellbar an dem Hubrahmen angeordnet sein, so daß Blumentüten verschiedener Größe und verschiedener Konizität hergestellt werden können. Die Vorrichtung arbeitet intermittierend, wobei die Folienbahn entsprechend der Teilung der Ketten mit der mehrfachen Durchschnittsbreite der Blumentüten in die Schweißstation eingezogen wird. Durch einen Trennschweißvorgang mit Hilfe der Schweißeisen wird eine Vielzahl einzelner Blumentüten gebildet und gleichzeitig voneinander getrennt.
Anschließend wird die Fixiereinrichtung für die beiden Folienbahnen voneinander gelöst, so daß einzelne Blumentüten aufeinander herabfallen, dabei Stapel bilden und so entnommen oder aus der Vorrichtung herausgeführt werden können. Die Schweißeisen können auf Profilstäben Isolierauflagen aus Glasfasern, Schlackenwolle o.dgl. tragen, über die elektrisch beheizbare Schweißdrähte gespannt sind, und die Isolierauflagen und/oder die Schweißdrähte können eine Beschichtung aus Polytetrafluoräthylen o. dgl.
aufweisen. Damit wird nicht nur eine saubere Verbindung der beiden Folienbahnen entlang der Ränder der Blumentüten, sondern auch das Trennen benachbarter Blumentüten voneinander erreicht. Die Tütenränder sind in hohem Maße glatt und ansehnlich gestaltet.
Am Anfang der Schweißstation können ein Walzenpaar zum Einführen der beiden Folienbahnen und Schneidrollen zum Perforieren der Randstreifen der Blumentüten vorgesehen sein. Dieses Walzenpaar dient
der Maßhaltigkeit der Blumentüten, während die die Perforierung bewirkenden Schneidrollen bei der Bildung eines Abreißblockes dienlich sind, also die Handhabung der einzelnen Blumentüten begünstigen.
Ein quer zur Einführrichtung der Folienbahnen bewegliches, intermittierend antreibbares Förderband kann zum Austragen der Blumentüten vorgesehen sein, damit diese in einfacher Weise entnehmbar sind und dem Versand zugeführt werden können.
Die Vorratsrollen und die Mitnehmerwalzen können durch Gewichts- oder Federkräfte in Reibschluß gehalten sein, was dazu beiträgt, daß ein reproduzierbares Abziehen der beiden Folienbahnen in die Schweißstation gewährleistet ist Hierzu dient auch eine automatische Steuereinrichtung für den Antrieb der Ketten, des Walzenpaares und der Mitnehmerwalzen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung schematisch vereinfacht dargestellt Es zeigt
A b b. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, A b b. 2 einen Schnitt nach Linie II... II der A b b. 1,
A b b. 3 ausschnittsweise die Anordnung der Schweißeisen,
A b b. 4 einen Schnitt durch ein Schweißeisen.
In einem etwa quaderförmigen Rahmengestell 1, von dem in A b b. 1 nur die begrenzenden Profile angedeutet sind, sind acht parallel liegende Wellen 2 gelagert, die je zwei gleichgroße Kettenräder 3 tragen, weiche von einem — nicht dargestellten — Motor gleichlaufend angetrieben werden. Je vier Weilen 2 liegen senkrecht übereinander. Um die Kettenräder 3 der vier oberen und um die Kettenräder 3 der vier unteren Wellen 2 laufen je zwei endlose Ketten 4, die an drei gleich weit voneinander entfernten Stellen — in Kettenabwicklung gemessen — senkrecht zum Kettenlauf liegende Querstreben 5 tragen, welche mit kleinen Magneten 6 bestückt sind, wobei die Magnete der oberen Kette den Magneten der unteren Kette entgegengesetzte Pole zukehren. Die Querstreben 5 sind auf den Ketten 4 so angeordnet, daß beim Umlaufen der Ketten je eine Querstrebe 5 der oberen Ketten auf eine Querstrebe 5 der unteren Ketten so trifft, daß die beiderseitigen Magnete miteinander in Kontakt kommen. Das wird — unier anderem — dadurch erreicht, daß der Abstand des unteren Trums der oberen Kette vom oberen Trum der unteren Kette genau der Dicke von zwei Querstreben 5 einschließlich ihrer Magnete 6 entspricht. Das obere Trum jeder unteren Kette gleitet auf einer — nicht dagestellten — Stützbahn, so daß es keinen Durchhang hat.
Im Rahmengestell 1 liegen achsparaliel zu den Wellen 2 außerdem zwei Mitnehmerwalzen 7, deren Umfangsgeschwindigkeit der Laufgeschwindigkeit der Ketten angeglichen ist; sie wickeln durch Reibung Folienbahnen 8 und 9, z. B. aus Polyäthylen, von zwei Vorratsrollen IC ab, die durch Gewichts- oder Federkraft an die Mitnehmerwalzen 7 angepreßt werden. Die Folienbahnen 8 und 9 laufen durch ein Walzenpaar 11, dessen Umfangsgeschwindigkeit der Geschwindigkeit der Ketten 4 gleich ist, von wo aus die Querstreben 5 die beiden Folienbahnen mittels der Magnete 6 fassen und in das Rahmengestell 1 so weit hineinziehen, bis die Querstreben 5 sich voneinander wieder lösen. In diesem Zeitpunkt wird der Antrieb der Wellen 2, des Walzenpaares 11 und der Mitnehmerwalzen 7 automatisch stillgesetzt, worauf die beiden Folienbahnen 8 und 9 miteinander verschweißt werden, was weiter unten beschrieben wird. Nach Beendigung des Schweißvorgangs läuft der Antrieb selbsttätig wieder an, und ein weiteres Stück der beiden Folienbahnen wird in die Vorrichtung hineingezogen.
Zwar kann das Walzenpaar 11 die beiden Folienbahnen genau maßgerecht in die Vorrichtung einführen und auch straff halten, aber die Miinehmerwalzen 7 können von den VorratsroUen 10 niemals genau die gleiche Länge abwickeln, weil die Mitnahme durch Reibung nicht nur von der Raumtemperatur und Raumfeuchtigkeit sondern auch vom sich laufend ändernden Durchmesser der Vorratsrolle!! 10 abhängt, wobei deren Durchmesser die Trägheit der VorratsroUen 10 und — bei Belastung der Mitnehmerwalzen durch Federlcraft — auch die Reibkraft bestimmt Etwas kann diese Laufunregelmäßigkeit dadurch ausgeglichen werden, daß die Vorratsrollen oberhalb der Mitnehmerwalzen angeordnet werden, wodurch auch das Auswechsein der Vorratswalzen erleichtert ist; aber diese Maßnahme reicht nicht, ein störungsfreies Abwickeln der Folknbahnen von den VorratsroUen herbeizuführen. Zwischen den Vorratsrollen 10 und dem Walzenapaar 11 ist daher eine sogenannte Lose eingeschaltet d. h. daß die Folienbahnen zwischen den VorratsroUen 10 und dem Walzenpaar 11 stets mehr oder weniger stark durchhängen, wobei jede Folienbahn durch eine nur leicht belastete Spannrolle 12 straff gehalten wird, die schwenkbar gelagert ist und je nach ihrer Stellung Endschalter betätigt, die die Mitnehmerwalzen 7 entweder etwas langsamer bzw. schneller oder kürzere bzw. längere Zeit lauf en lassen als das Walzenpaar 11. Das ist auf verschiedene Art möglich: Entweder erhalten die Mitnehmerwalzen 7 Einzelantrieb, der zwar im Takt mit dem Antrieb der Ketten 4 und des Walzenpaares 11 anläuft, aber zusätzlich von der Stellung der Spannrollen 12 gesteuert wird. Oder alle Antriebe geschehen durch einen gemeinsamen, ständig laufenden Motor, und die Steuerung geschieht über elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen. Schließlich ist es auch möglich, alles durch einen einzigen Motor ohne lösbare Kupplungen anzutreiben, aber zwischen den Antrieb jeder Mitnehmerwalze 7 und die Walze selbst ein Planetengetriebe zwischenzuschalten, dessen Planeienrad über ein Schraubenrad von einem Motor verstellt wird, den die Spannrolle 12 je nach ihrer Stellung ein- und ausschaltet bzw. vorwärts oder rückwärts laufen läßt.
Anstelle von zwei VorratsroUen 10 kann auch eine einzige Vorratsrolle Verwendung finden, auf die zwei Folienbahnen ineinander aufgewickelt sind; das kommt insbesondere dann in Frage, wenn die Folienbahnen als endloser Schlauch hergestellt und als solcher aufgewikkelt sind, wobei natürlich noch die Ränder beidseitig beschnitten werden müssen.
Unter den oberen Trums der unteren Ketten 4 ist mit einem kleinen Abstand ein quer zum Kettenlauf laufendes Förderband 13 angeordnet, welches dazu dient, die fertigen Blumentüten aus der Vorrichtung herauszutragen, sobald eine größere Anzahl davon gefertigt ist. Über diesem Förderband 13 liegen rostartig Gitterstäbe 14 (Abb.3), von denen jeder für sich seitlich verstellbar im Rahmengestell 1 gelagert ist und die etwas schräg zueinander liegen. Sind nun die Folienbahnen 8, 9 in die Vorrichtung durch die Quen>treben 5 der Ketten 4 hineingezogen, senkt sich von oben auf die doppelte Folienbahn ein mit Nadeln besetzter Rahmen herab (nicht dargestellt), dessen Nadeln die Folienbahnen unmittelbar neben den Gitterstäben 14 durchbohren und sie in dieser Lage
festhalten. Darauf senkt sich ein mit elektrisch geheizten Schweißdrähten besetzter weiterer Rahmen (ebenfalls nicht dargestellt) auf die Folienbahnen 8,9 herab, dessen — an sich seitlich verstellbare — Schweißdrähte genau über den Gitterstäben 14 angeordnet sind, auf denen die doppelte Folienbahn aufliegt. Die elektrisch geheizten Schweißdrähte trennen beim Auftreffen auf die Folienbahnen diese durch, versieben dabei aber gleichzeitig die Trennränder der oberen und der unteren Folienbahn miteinander, so daß konische, oben und unten offene einzelne Tüten entstehen, die jetzt nur noch an den erwähnten Nadeln hängen. Abstreifer streifen dann die einzelnen Tüten von den Nadeln ab, so daß diese auf das Förderband 13 fallen und dort allmählich Stapel bilden. Mach einer größeren Anzahl Arbeitstakte — z. B. hundert — transportiert das von einer Zählvorrichtung gesteuerte Förderband 13 die Tütenstapel seitlich aus dem Rahmengestell 1 heraus, worauf sie in an sich bekannter Weise gebündelt und versandfertig verpackt werden.
In einer besonders vorteilhaften Weiterentwicklung des vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahrens sind die Vorratsrollen 10 seitlich um wenige Zentimeter gegeneinander versetzt angeordnet, und die beiderseits überstehenden Ränder werden durch besondere Schneidrollen, die am günstigsten zwischen dem Walzenpaar 11 und dem Anfang der Ketten 4, angeordnet sind, perforiert. Diese beiderseits überstehenden Ränder werden, bevor die einzelnen Tütenstapel vom Förderband 13 aus der Vorrichtung ausgeworfen werden, durch elektrisch geheizte Schweißnadeln an den breiteren Tütenenden vollständig so durchbohrt, daß alle Randstreifen der einzelnen Stapel an den Durchbohrstellen miteinander verkleben und die Stapel so handliche Pakete bilden.
Diese Tütenpakete können dann nämlich zum Gebrauch mit ihren perforierten Rändern auf Geräte geklemmt werden, die durch Luftstrom die jeweils oben liegende Tüte aufblasen, so daß ein Blumenstrauß hineingesteckt werden kann, wonach die gefüllte Blumentüte vom Tütenpaket mit Hilfe der Perforierung ihres Randstreifens leicht abgerissen werden kann, worauf der Luftstrom dieses Geräts die nächste Tüte erfaßt und gebrauchsfertig aufbläst. Diese Methode, die Blumentüten stapelweise zu heften und sie zum Gebrauch durch ein Gebläse aufnahmebereit zu machen, ist bekannt; neu ist, daß die hier vorgeschlagene Vorrichtung die Tütenstapel wohlgeordnet liefert, so
ίο daß Schweißrand auf Schweißrand liegt, und daß keine mechanischen Heftklammern zum Paketieren der Stapel erforderlich sind, die das Festhalten der Tütenpakete in der Aufblasvorrichtung erschweren, weil die abzutrennenden Ränder der Tüten bei
ι s Verwendung von Heftklammern nur punktweise eingespannt werden können, was das Abreißen erschwert und zu Ausschuß führt.
Mit dieser Vorrichtung können Blumentüten verschiedener Größe und verschiedener Form hergestellt werden. Die Gitterstäbe 14 sowie die darüberliegenden Schweißeisen 15 (A b b. 4) sind seitlich so verschiebbar, daß sowohl ihr gegenseitiger Abstand als auch ihre Schräglage in weiten Grenzen beliebig eingestellt werden kann; es können daher verschieden breite Folienbahnen verarbeitet werden, ja, es ist sogar möglich, gleichzeitig zwei verschiedene Rlumentüten herzustellen.
Die Gitterstäbe 14 und/oder die Schweißeisen 15 tragen auf ihren einander zugekehrten Schmalseiten Isolierauflagen 16 aus Glasfasern, Schlackenwolle o. dgl., die die Gitterstäbe und Schweißeisen sowohl elektrisch als auch thermisch gegen elektrisch geheizte Schweißdrähte 17 isolieren, die über die Unterseite der Schweißeisen 15 gespannt sind.
Um ein Kleben der Folien an den Schweißdrähten 17 und an den Isolierauflagen 16 zu verhindern, können diese Teile mit Polytetrafluoräthylen o. dgl. beschichtet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstelleu von oben und unten offenen konischen Blumentüten aus zwei Folienbahnen aus durchsichtigem Kunststoff mit einem Rahmengestell und einer Abzugeinsrichtung für die Folien sowie einer sich geradlinig erstreckende Schweißeisen aufweisenden Schweißstation, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit je einer Mitnehmerwalze (7) ausgestattete, die beiden Folienbahnen (8,9) aufnehmende Vorratsrollen (10) vorgesehen sind, daß das Rahmengestell (1) einen mit senkrecht nach unten gerichteten Nadeln und Abstreifern besetzten, senkrecht beweglichen Rahmen für die Fixierung der beiden Folienbahnen (8,9) aufweist, daß die Schweißstation acht parallel zueinander angeordnete mit je zwei Kettenrädern (3) besetzte Wellen (2) aufweist, wobei um vier obere und um vier untere Kettenräder (3) je eine endlose Kette (4) umlaufend synchron antreibbar ist und die Ketten in einer Teilung entsprechend der mehrfachen Durchschnittsbreite der Blumentüten mit Magneten (6) o.dgl. bestückte Querstreben (5) tragen, daß die oberen Ketten (4) über eine Teilung so nahe an den unteren Ketten laufend vorgesehen sind, daß die beiden Folienbahnen (8, 8) zwischen den miteinander in Kontakt kommenden Magneten eingeklemmt geführt werden, und daß eine Vielzahl von Schweißeisen auf einem Hubrahmen in der Schweißstation angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißeisen auf Profilstäben (15) Isolierauflagen (16) aus Glasfasern, Schlacken, Wolle o.dgl. tragen, über die elektrisch beheizbare Schweißdrähte (17) gespannt sind, und daß die Isolierauflagen (16) und/oder die Schweißdrähte (17) eine Beschichtung aus Polytetrafluorethylen o.dgl. aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang der Schweißstation ein Walzenpaar (11) zum Einführen der beiden Folienbahnen (8,9) und Schneidrollen zum Perforieren der Randstreifen der Blumentüten vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Einführrichtung der Folienbahnen (8, 9) bewegliches, intermittierend antreibbares Förderband (13) zum Austragen der Blumentüten vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsrollen (10) und die Mitnehmerwalzen (7) durch Gewichts- oder Federkräfte in Rreibschluß gehalten sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische Steuereinrichtung für den Antrieb der Ketten (4), des Walzenpaares (11) und der Mitnehmerwalzen (7) vorgesehen ist.
DE2514093A 1975-03-29 1975-03-29 Vorrichtung zum Herstellen von oben und unten offenen konischen Blumentüten aus zwei Folienbahnen aus durchsichtigem Kunststoff Expired DE2514093C2 (de)

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DE2514093A1 DE2514093A1 (de) 1976-10-07
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