DE2305121B2 - Verfahren zum bilden von bloecken aus blaettern aus thermoplastischer kunststoffolie - Google Patents
Verfahren zum bilden von bloecken aus blaettern aus thermoplastischer kunststoffolieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bilden von Blöcken aus Blättern, die mit Hilfe eines
Trennwerkzeuges von einer Bahn aus. thermoplastischer Kunststoffolie, insbesondere aus Niederdruckpolyäthylen,
abgetrennt werden und als Verpackungsmaterial für vielerlei Waren dienen.
Bisher hat man derartige Blätter oder Verpackungs-
bogen paketweise in Karton1; abgelegt, aus denen sie
einzeln herausgenommen wurden. Die auf den Ver-
kaufstischen abgestellten Kartons nehmen jedosh viel
Platz weg und stören den Verkaufsbetrieb.
Man hat die Blätter daher bündelweise den Kartons entnommen und für die Kunden jeweils ein Bündel auf
dem Verkaufstisch bereit gelegt Da die Blätter aber
sehr glatt sind und sich verschieben, entsteht bei ihrer
Entnahme auf dem Verkaufstisch eine beträchtliche Unordnung.
Die gleiche Unordnung entsteht auch bei der Entnahme von Kunststoffbeuteln, die vornehmlich in
Selbstbedienungsladen ausliefen und ebenfalls sehr glatt sind, so daß sie sich zueinander verschieben und
nach kurzer Zeit einen ungeordneten Haufen bilden.
Zur Beseitigung dieses Nachteils ist in der DT-AS 21 41 045 bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden.
wonach die Beutel bei ihrer Herstellung zu Blöcken gestapelt werden und jeder neu angelieferte Beutel im
Bereich einer Kante mit dem zuvor angelieferten Beutel verschweißt wird. Auf diese Weise entstehen Beutelblöcke,
deren Einzelbeutel sich nicht zueinander verschieben können. Zweckmäßigervrdse weist jeder
Beutel eine Querperforation und oberhalb davon Aufliängelöcher auf. Die Beutel können daher an der
Wand oder der Seitenfläche einer Verkaufstheke aufgehängt werden und lassen sich mit Hilfe der
Querperforation einzeln von dem Block abtrennen.
Das vorgeschlagene Verfahren eignet sich nicht nur zur Herstellung von Beutelblocks, sondern natürlich
ebenso zur Herstellung von Einzelblätiern oder Verpackungsbogen, die genau wie die Beutel zu Blöcken
gestapelt und hierbei jeweils einzeln miteinander verschweißt werden.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein verbesser
tes Verfahren zu schaffen, mit dem sich Blöcke der zuvor erwähnten Art wirtschaftlicher herstellen lassen
als bisher. Das Verfahren soll sich auch zur Herstellung von Blöcken eignen, deren Einzelblätter eine mindestens
doppelt so große Grundfläche haben, wie die Blöcke als solche. Auch soll die Möglichkeit geschaffen
werden, Einzelblätter, deren Größe unterschiedlich ist und sich nach den zu verpackenden Waren richtet
durch eine besondere Art der Faltung zu Blöcken mil vorgegebener, einheitlicher Grundfläche zusammenzufassen.
Die Erfindung geht von einem Verfahren zum Bilder von Blöcken aus Blättern aus, die mit Hilfe eine;
Trennwerkzeuges von einer Bahn aus thermoplasti scher Kunststoffolie, insbesondere aus Niederdruckpo
lyäthylen abgetrennt werden, wobei die Blätter wahrem der Bildung des Blockes im Zuge ihrer Anlieferung
nacheinander miteinander verschweißt werden.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht di< Erfindung vor, daß dem Trennwerkzeug zur Bildung de
Blätter mehrere Bahnen übereinanderliegend zugeführ und die von den Bahnen abgetrennten Bläue
miteinander und mit den jeweils zuvor angelieferte! Blättern verschweißt werden.
Da nach der Erfindung gleichzeitig mehrere überein anderliegende Folienbahnen in Einzelblätter aufge
trennt und die Einzelblätter miteinander und mit de jeweils zuvor angelieferten Einzelblättern verschweiß
werden, geht die EJildung eines Blockes bei Verwendun der gleichen Verarbeitungsmaschine um ein Vielfache
rascher und daher wirtschaftlicher vonstatten als dam
wenn nur eine einzige Folienbahn zugeführt wird, von
der die Blätter nacheinander abgetrennt werden.
Das Verfahren nach der Erfindung, wonach mehrere übereinander liegende Bahnen gleichzeitig verarbeitet
werden, bietet femer die Möglichkeit, auch mehrere, aus
Obereinanderliegenden Bahnen begebende Stränge nebeneinander Hegend zu verarbeiten, so daß auf einer
einzigen Verarbeitungsmaschine gleichzeitig mehrere Blöcke nebeneinanderliegend hergestellt werden können.
Um auch extrem dünne Folienbahnen zu verarbeiten, kann nach der Erfindung vorgesehen sein, daß das
Abtrennen und das nacheinander erfolgende Verschweißen der Biätter zu einem Block bei vertikaler
Ausrichtung der Bahnen bzw. der Blätter vorgenommen wird.
in Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Bahnen dew Trennwerkzeug
in Gestalt von nachliegenden Schläuchen zugeführt werden, und daß jeder Schlauch mit einem
längsverlaufenden Schnitt versehen wird. Die bei Bedarf vom Block abgetrennten Einzelblätter lassen sich somit
auseinanderfalten und haben eine größere Grundfläche als der Block.
Um Einzelblätter mit gegenüber dem Block doppelter Grundfläche zu erhalten, kann nach der Erfindung der
längs verlaufende Schnitt an eine Schlauchkante gelegt und ein Halbschlauch gebildet werden.
Die doppelte Grundfläche der Einzelblätter gegenüber
dem Block kann auch dadurch erzielt werden, daß der längs verlaufende Schnitt mit der Längsmittellinie
des Schlauches zusammenfallend, durch eine Schlauch wandung gelegt wird.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß der längs 3S
verlaufende Schnitt, mit der Längsmittellinie des Schlauches zusammenfallend, durch beide Schlauchwandungen
gelegt wird und zwei Halbschläuche gebildet werden, wodurch ebenfalls eine Verdoppelung
der Grundfläche eintritt und außerdem zwei Blöcke nebeneinander liegend hergestellt werden.
Eine Vervierfachung der Grundfläche der Einzelblätter gegenüber dem Block kann nach der Erfindung
dadurch erzielt werden, daß jeder Schlauch in der Längsmittellinie umgefaltet und die außen liegende
Faltkante in Längsrichtung aufgeschnitten wird.
Ls kann auch zusätzlich die innen liegende Faltkante
fortlaufend aufgeschnitten oder mit einer längs verlaufenden Perforation versehen werden. Diese führt zu
einer Verdoppelung der Anzahl der Einzelblätter. Bei
Vorhandensein einer Längsperforation hingen nach dem Abreißen vom Block jeweils zwei Einzeiblätter
aneinander, die bei Bedarf getrennt werden können.
Zur Herstellung einer beliebig großen Grundfläche der Einzelblätter gegenüber dem Block kann in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß jede Bahn unter Bildung mehrerer Lagen in Längsrichtung
zickzackförmig gefaltet wird und an den seitlichen Faltkanten Perforationen angebracht werden, die eine
nachträgliche Unterteilung des vom Block abgerissenen Blattes gestatten.
Um das Abreißen der Blätter vom Block zu erleichtern und den Block an einer Wand o. dgl.
aufzuhängen, kann in weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung vorgesehen sein, daß
beim Abtrennen der Blätter von den Folienbahnen in an sich bekannter Weise Querperforationen und erforderlichenfalls
oberhalb davon Aufhängelöcher angebracht werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnungen näher erläutert, wobei im Rahmen des
Erfindungsgedankens weitere Abwandlungen möglich sind Es zeigt
Fig. 1 eine beispielhafte Vorrichtung in Stirnansicht
zur Herstellung der Blöcke,
Fig.2 die Herstellung der Blöcke in Seitenansicht
und im wesentlichen schematisch,
Fig.3 einen Block aus Blättern in perspektivischer
Darstellung.
F i g. 4 einen Block aus Blättern mit Darstellung des
Abreißens in perspektivischer Darstellung,
Fig.5 im perspektivischen und im wesentlichen
schematisch die Blätter, aus denen sich ein Block zusammensetzt,
F i g. 6 das Aufschneiden eines Schlauches in Längsrichtung in nur einer Schlauchwandung,
Fig. 7 das Aufschneiden eines Schlauches in Längsrichtung
durch beide Schlauchwandungen,
F i g. 8 eine zick-zack-förmig gefaltete Folienbahn,
F i g. 9 einen Abschnitt einer um die Mittellängsachse umgeschlagenen Schlauches mit aufgeschnittener,
außen liegender Faltkante.
Nach F i g. 1 werden die zu verarbeitenden Folienbahnen 10, die vorteilhaft Halbschläuche sind, der
Trenn-Schweiß- und Stapelvorrichtung durch die absatzweise bewegten Vorzugswalzen 11 und 12
zugeführt. Zur Erleichterung der Zuführung ist ein Blaskamm vorhanden, bestehend aus den Gruppen von
Röhrchen 13 und 14, die jeweils an ihren Enden von zugeordneten Luftleitungen 15 und 16 ausgehen. Die
Anordnung des Blaskammes ist vorteilhaft unbeweglich. Die Vorzugswalzen 11 und 12 sind an ihren Umfangsflächen
mit radial umlaufenden Vertiefungen versehen, die die einzelnen Röhrchen aufnehmen.
Zum Abtrennen der Blätter von den Bahnen 10 dient die Trenn-Schweiß-Einrichtung 17 und 18, wobei der
Balken 17 mit der Schweißfläche 19 in Gestalt einer gummielastischen Leiste besonders vorteilhaft ortsunbeweglich
ist. Bewegt wird der Schweißbalken 18 mit der keilföimigen Schneide 20. Es sei bemerkt, daß die
Bewegung des Schweißbalkens 18 mit der keilförmigen Schneide 20, durch den die Trennschweißung vorgenommen
wird, in horizontaler Ebene erfolgen kann, aber auch in vertikaler Ebene, weil die Lösung nach der
Erfindung davon unabhängig ist. Besonders vorteilhaft ist die Lösung nach der Erfindung jedoch in Verbindung
mit der Bewegung des Schweißbalkens 18 in horizontaler Ebene und somit der Zuführung der Bahnen und der
Stapelung der einzelnen Blätter zum Block in vertikaler Ebene.
Anstelle einer Trennschweißung, d. h. einer Trennung unter Hitzeeinwirkung, kann auch ein kaltes Trennmesser,
insbesondere mit sägeartiger Schneide, Anwendung finden. In Bewegungsrichtung der zu verarbeitenden
Folie ist hinter dem Schweißbalken 17 der Balken 21 vorhanden, der mit der Klemmleiste 22 für die Blätter
zusammenwirkt. Die Klemmleiste 22 hat an ihrer zum Balken 21 gerichteten Seite eine Gummiauflage 23. Die
Klemmleiste 22 ist entgegen dem Druck von Schraubenlinienfedern 24, die an ihren Enden angreifen, verschiebbar.
Vorhander, ist weiterhin die Andrückleiste 25, die mit
einem Gestänge 26 versehen ist, an dessen Ende eine Andrückrolle 27 befestigt ist, die an einem Nocken 28
anliegt, so daß eine Steuerung der Andrückleiste 25 über einen Nocken erfolgt. Die Andrückleiste 25 ist als
Vakuumleiste ausgebildet und weist einen inneren Hohlraum 29 auf, der mit Saugöffnungen 30 versehen ist,
die sich über die Breite der Andrückleiste 25 erstrecken und in geeigneten Abständen vorhanden sind. An ihrer
zur Folie gerichteten Seite hat die Andrückleiste eine Gummiauflage 31, die den Saugöffnungen 30 entsprechende
Bohrungen hat. Vorhanden ist weiterhin ein Rechen 32 mit nach oben kammartig abstehenden
Stiften 33. Dieser ist ebenfalls durch Nocken gesteuert, wobei zum Zwecke der vereinfachten Darstellung diese
Nockensteuerung in der Zeichnung nicht dargestellt ist. An dem Balken 21 ist ein Glühband 34 angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Sobald die Folien 10 durch die Vorzugswalzen 11 und 12 absatzweise vorgeschoben sind, wobei durch den aus den Röhrchen 13 und 14 austretenden Luftstrom auch eine Ausrichtung erfolgt, wird der Schweißbalken 18 in angegebener Pfeilrichtung 35 nach links bewegt. Er führt eine Trennschweißung durch, so daß die Blätter von den Bahnen getrennt werden. Anschließend wird die Andrückleiste 25 nach links bewegt und zugleich mit dieser Bewegung führt auch der Rechen 32 eine Bewegung nach links durch, wobei er zugleich angehoben wird. Mit der Bewegung der Andrückleiste 25 in angegebener Pfeilrichtung 35 drückt diese Leiste 25 die Klemmleiste 22 entgegen dem Druck der Schraubenlinienfedern 24 nach links. Durch den Rechen 32 wird das obere Ende der Blätter hinter den Balken 21 gebracht. Mit dem Zurückgehen der Andrückleiste 25 wandert die Klemmleiste 22 nach rechts, so daß die Blätter zwischen dem Balken 21 und der Klemmleiste 22 festgeklemmt werden. Um mit dem Bilden des Stapels die nachfolgenden Blätter mit den jeweils vorhergehenden Blättern zu verschweißen, dient das elektrisch erhitzte Impulsband 34.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Sobald die Folien 10 durch die Vorzugswalzen 11 und 12 absatzweise vorgeschoben sind, wobei durch den aus den Röhrchen 13 und 14 austretenden Luftstrom auch eine Ausrichtung erfolgt, wird der Schweißbalken 18 in angegebener Pfeilrichtung 35 nach links bewegt. Er führt eine Trennschweißung durch, so daß die Blätter von den Bahnen getrennt werden. Anschließend wird die Andrückleiste 25 nach links bewegt und zugleich mit dieser Bewegung führt auch der Rechen 32 eine Bewegung nach links durch, wobei er zugleich angehoben wird. Mit der Bewegung der Andrückleiste 25 in angegebener Pfeilrichtung 35 drückt diese Leiste 25 die Klemmleiste 22 entgegen dem Druck der Schraubenlinienfedern 24 nach links. Durch den Rechen 32 wird das obere Ende der Blätter hinter den Balken 21 gebracht. Mit dem Zurückgehen der Andrückleiste 25 wandert die Klemmleiste 22 nach rechts, so daß die Blätter zwischen dem Balken 21 und der Klemmleiste 22 festgeklemmt werden. Um mit dem Bilden des Stapels die nachfolgenden Blätter mit den jeweils vorhergehenden Blättern zu verschweißen, dient das elektrisch erhitzte Impulsband 34.
Es sei verstanden, daß der Balken 21 auch ersetzt sein kann durch eine nach unten weiterhin verlängerte Nase
am Schweißbalken 17.
Die konstruktiven Merkmale der beschriebenen Vorrichtung sind nicht entscheidend Die Beschreibung
dient dazu, das Herstellen der Blöcke aus Blättern zu erläutern.
F i g. 2 zeigt, daß übereinander angeordnete Vorratsrollen 35, 36, 37, 38 vorhanden sind, von denen
vorteilhaft Schläuche abgewickelt werden. Diese Schläuche werden durch zwei Vorzugswalzen 39 und 40
und eine Umlenkwalze 41 der Trenneinrichtung zugeführt die aus dem Balken 18 und dem Gegenbalken
17 besteht Der Balken 18 ist mit einem Trennmesser 42 versehen, das m eine Ausdehnung 43 des Gegenbalkens
17 eingreift Vorhanden ist weiterhin der zu F i g. 1 beschriebene Balken 21 mit dem Schweißimpulsband 34,
der mit der Klemmleiste 22 zusammenwirkt
F i g. 3 ragt einen fertigen Block, bestehend aus einer
Vielzahl von Blättern 44, die an ihrer oberen Kante durch die sich über die gesamte Breite erstreckende
Schweißnaht 45, erhalten durch das Impulsband 34. verschweißt sind. Parallel zur Schweißnaht 45 verläuft
die sich durch afle Blätter über deren Breite erstreckende Perforation 46. Zwischen Schweißnaht 45 to
und Perforation 46 sind nach Fig.3 Aufhängetochungen 47 und 48 vorhanden. Diese Aufhängelochungen
fehlen bei der Darstellung in Fig.4, weil sie nur
wahlweise vorhanden sind.
Fig. 2 zeigt, daß mehrere Bahnen, erhalten von den
Rollen 35 bis 38, übereinanderliegend dem Trennwerkzeug 17, 18 zugeführt werden. Entsprechend erfolgt
auch mit dem Stapeln durch das Impulsband 34 das gleichzeitige Verschweißen mehrerer Blätter unterein
ander und die Verbindung dieser Blätter mit der vorhergehenden, bereits gestapelten Blättern. Die
Blätter können abgetrennt werden aus einlagiger Folienbahnen. Bevorzugt werden sie jedoch abgetrenn
aus aufgeschnittenen Schläuchen in Gestalt vor Halbschläuchen. So zeigt Fig.4 Blätter, die vor
Halbschläuchen abgetrennt wurden. Diese sind dadurcr gekennzeichnet, daß zwei Blätter 44, 44a, einstückig
vorhanden sind, die die Faltkante 49 aufweisen. Zurr Abreißen wird von Hand zunächst erfaßt das ober
liegende Blatt 44a Dessen obere Kante 50a wird durch Trennen in der Perforationslinie 46 erhalten. Da diese;
Blatt 44a einstückig mit dem Blatt 44 ist, wird be weiterer Ausübung eines Zuges oder einer Scheerkraf
auch dieses Blatt bzw. Blatteil 44 vom Block abgetrennt.
Aus Fig.4 ist ersichtlich, daß das erhalten« Gesamtblatt eine doppelt so große Grundfläche hat wi<
die Grundfläche des Blocks. Es sei verstanden, daC abweichend von der Darstellung bei solchen Zweifach
Blättern vorteilhaft die Länge der Blöcke so gewähl wird, daß im Endergebnis ein quadratisches Gesamtblat
erhalten wird. Notwendig ist es nicht.
F i g. 5 zeigt, daß entsprechend der Darstellung nacl
Fig.2 jeweils vier Halbschläuche in Doppelblättei unterteilt werden, die jeweils die Faltkante 49 haben
Diese vier Doppelblätter, bestehend aus insgesamt ach Folienlagen, werden untereinander durch die Block
schweißung 45 miteinander verbunden und zugleich mi dem darunterliegenden Stapel an bereits verblocktet
Blättern, die zum Zwecke der schematischen Darstel lung in dichterer Packung gezeichnet sind.
Die sich durch alle Blätter erstreckende Querperfora tion 46 kann zeitlich zugleich mit dem Trennschnit
durch das Messer 42 nach F i g. 2 erhalten werden durd die Maßgabe, das unterhalb des Messers 42 eit
Perforationsmesser vorhanden ist. Auch kann 7ugleicl
die Anordnung so getroffen sein, daß Dorne zurt Ausstanzen der Lochungen 47 und 48 vorhanden sind
Das Abschneiden der Blätter von den Folienbahnen insbesondere in Gestalt von Halbschläuchen, wie di<
Anbringung der Aufhängelochungen 47 und 48 sowii die Anbringung der Perforation 46 kann somit durch eii
Gesamtwerkzeug erfolgen. Da zugleich stets mehren Blätter verarbeitet werden, ergibt sich eine höh«
Leistung. Diese wird erhöht, sofern auch mehren übereinanderliegende Bahnen nebeneinander verarbei
tet werden. Es ist jedoch auch möglich, zunächst di< Blöcke herzustellen, und anschließend an den fertigei
Blöcken die Lochungen 47 und 48 sowie di< Perforationen 46 anzubringen.
Fig.6 zeigt die Maßgabe, daß die Schläuche in de
Mittellängsachse aufgeschnitten werden, und zwa lediglich in der einen oberen Folienlage durch einei
Fchnitt 51. Dann ergeben sieh ebenfalls mehren Blattlagen aus einem zusammenhängenden Gesamt
blatt
Fig.7 zeigt die Maßnahme, daß ein Schlaucl
ebenfalls in der Mitteilängsachse durchgehend durd beide Folienlagen fortlaufend aufgeschnitten wird. Be
dieser Lösung werden Blöcke mit Blättern nach Fig.-erhalten.
F i g. 8 zeigt die Lösung, daß Fohenlagen zick-zack förmig gefallen sind. An den auBentiegenden Faltkantei
52, 53 und 54 können längsverlaufende Perforatione] vorhanden sein. Dadurch ergibt sich die Möglichkeil
wahlweise aus dem einstückigen Gesamtblatt an dei Perforationsstellen jeweils kleinere oder größen
In gleicher Weise zielt die in Fig.9 dargestellte
Maßgabe, einen Schlauch aus thermoplastischer Kunststoffolie in seiner Mittellängsachse umzuschlagen und
die außenliegende Faltkante 55 mit einem längsverlaufenden Schnitt zu versehen. Zusätzlich kann auch die
innenliegende Faltkante 56 mit einem Schnitt oder einer lingsverlaufenden Perforation versehen sein. Weiterhin
ist es möglich, die Schlauchkanten 57 und 58 längsverlaufend aufzuschneiden oder vorzugsweise mit
längsverlaufenden Perforationen zu versehen, um wahlweise aus dem zusammenhängenden, dann mehrlagigen Blatt Teilabschnitte abzutrennen, um die Größe
der abgetrennten Blätter dem Verpackungsgut anzupassen.
«09532/229
Claims (10)
- Patentansprüche:£. Verfahren zum Bilden von Blöcken aus Blättern, die mit Hilfe eines Trennwerkzeuges von einer Bahn aus thermoplastischer Kunststoffolie, insbesondere aus Niederdruckpolyäthylen, abgetrennt werden, wobei die Blätter während der Bildung des Blockes im Zuge ihrer Anlieferung nacheinander miteinander verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Trennwerkzeug zur Bildung der Blätter mehrere Bahnen übereinanderliegend zugeführt und die von den Bahnen abgetrennten Blätter miteinander und mit den jeweils zuvor angelieferten Blättern verschweißt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtrennen end das nacheinander erfolgende Verschweißen der Bläuer zu einem Block bei vertikaler Ausrichtung der Bahnen bzw. 4er Blätter vorgenommen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Bahnen dem Trennwerkzeug in Gestalt von flachliegenden Schläuchen zugeführt werden, und daß jeder Schlauch mit einem längsverlaufenden Schnitt versehen wird.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet daß der längsverlaufende Schnitt an eine Schlauchkante gelegt und ein Halbschlauch gebildet wird (F i g. 5).
- 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß der längsverlaufende Schnitt, mit der Längsmittellinie des Schlauches zusammenfallend, durch eine Schlauchwandung gelegt wird (Fig. 6).
- 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß der längsverlaufende Schnitt mit der Längsmittcllinie des Schlauches zusammenfallend, durch beide Schlarchwandungen gelegt wird und zwei Halbschläuche gebildet werden (F ig. 7)·
- 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schlauch in der Längsmittellinie umgefaltet und die außen liegende Faltkante in Längsrichtung aufgeschnitten wird (F ig. 9).
- 8. Verfahren nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich die innen liegende Faltkante fortlaufend aufgeschnitten oder mit einer längsverlaufenden Peroration versehen wird (F i g. 8).
- 9 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bahn unter Bildung mehrerer Lagen in Längsrichtung zickzackförmig gefaltet wird und an den seitlichen Faltkanten Perforationen angebracht werden.
- 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abtrennen der Blätter von den Folienbahnen in an sich bekannter Weise Querperforationen und erforderlichenfalls oberhalb davon Aufhärsgelöcher angebracht werden.
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| DE (1) | DE2305121B2 (de) |
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| DE2514093C2 (de) * | 1975-03-29 | 1983-12-08 | wentus kunststoff GmbH, 3470 Höxter | Vorrichtung zum Herstellen von oben und unten offenen konischen Blumentüten aus zwei Folienbahnen aus durchsichtigem Kunststoff |
| DE19825065A1 (de) | 1998-06-04 | 1999-12-16 | Indag Gmbh & Co Betriebs Kg | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen und Verpacken von Folienbeuteln |
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1973
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Also Published As
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