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DE2511765B2 - Abzugseinrichtung fuer eine automatische feuerwaffe - Google Patents

Abzugseinrichtung fuer eine automatische feuerwaffe

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DE2511765B2
DE2511765B2 DE19752511765 DE2511765A DE2511765B2 DE 2511765 B2 DE2511765 B2 DE 2511765B2 DE 19752511765 DE19752511765 DE 19752511765 DE 2511765 A DE2511765 A DE 2511765A DE 2511765 B2 DE2511765 B2 DE 2511765B2
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catch lever
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DE19752511765
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English (en)
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DE2511765C3 (de
DE2511765A1 (de
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Kurt 7238 Oberndorf Horn
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Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
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Publication date
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Publication of DE2511765A1 publication Critical patent/DE2511765A1/de
Publication of DE2511765B2 publication Critical patent/DE2511765B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2511765C3 publication Critical patent/DE2511765C3/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/31Sear arrangements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abzugseinrichtung für eine automatische Feuerwaffe, insbesondere eine Maschinenkanone, mit einem schwenkbar gelagerten, von einer Fangfeder belasteten Fanghebel, der in seiner Ruhestellung in die Verschlußbahn der Feuerwaffe eingreift, und mit einem Abzughebel, der beim Auslenken aus einer Ruhestellung das Auslenken des Fanghebels aus dessen Ruhestellung in eine Schießstellung und dadurch die Freigabe eines gefangenen Verschlusses der Feuerwaffe bewirkt.
Eine solche Abzugseinrichtung, die bei gebräuchlichen Maschinenkanonen vorhanden ist, gewährleistet zwar eine einwandfreie Funktion, erfordert jedoch sehr große Kräfte zum Betätigen des Abzughebels, weil zum Auslenken des Fanghebels nicht nur der Reibungsschluß zwischen Fanghebel und Verschluß der Feuerwaffe überwunden werden muß, sondern auch die Kraft der
ringfeder. Die Fangfeder muß aber sehr kräftig ausgebildet sein, damit sie in der Lage ist, den Fanghebel in der nach dem Überlaufen des Verschlusses zur Verfügung stehenden, sehr kurzen Zeit in die Ruhestellung zu bringen. Demgegenüber besteht der Bedarf an einer Abzugseinrichtung, die nur gennge Abzugskräfte erfordert
Aus der DT-AS 14 53 910 ist es bekannt, die zum Betätigen solcher Abzugseinrichtungen erforderlichen Kräfte von einer Servoeinrichtung aufbringen zu lassen, zu deren Auslösung es nur einer geringen Kraft bedarf. Die bekannte Servoeinrichtung ist in der Lafette einer Maschinenkanone angeordnet und weist ein von einer starken Feder belastetes Schlagglied auf, das von dem gegenüber der Lafette nach Auslösen eines Schusses zurücklaufenden gesamten Waffensystem in eine Spannstellung gebracht wird. In dieser Spannstellung wird es von einem Hebelsystem gehalten, das mit Hilfe eines Abzuges ausgelöst werden kann. Das von seiner Feder angetriebene Schlagglied schlägt dann gegen einen Winkelhebel, der einen sich im wesentlichen parallel zum Waffengehäuse erstreckenden Arm aufweist und von dem Schlagglied in eine Stellung gebracht wird, in der es den Abzughebel der im Waffengehäuse angeordneten, eigentlichen Abzugseinrichtung auslöst. Es ist ersichtlich, daß eine solche Servoeinrichtung eine zusätzliche Einrichtung darstellt, die erhebliche Kosten verursacht, zusätzlichen Raum in Anspruch nimmt und endlich auch eine zusätzliche Fehlerquelle darstellt. Die Anwendung solcher Servoeinrichtungen ist daher problematisch und wird nicht in allen Faller, möglich sein.
Aus der DT-OS 23 53 870 ist eine Abzugseinrichtung bekannt, bei der der Fanghebel von einer Feder belastet ist, die bestrebt ist, den Fanghebel in die Schießstellung zu bringen. Sie ist stark genug, um den Reibungsschluß zwischen Verschluß und Fanghebel zu überwinden. Infolgedessen wird hier zum Auslösen des Fanghebels keine nennenswerte Kraft benötigt. Das Einschwenken des Fanghebels an die Fangstellung erfolgt zwangsläufig über eine vom Verschluß gesteuerte Hebel- und Schieberanordnung, die in der Fangstellung verriegelt wird. Diese bekannte Abzugseinrichtung erfordert zwar keine große Abzugskraft und kommt auch mit verhältnismäßig wenig und einfachen Teilen aus, benötigt jedoch einen gefederten Mitnehmer, der immer in die Bahn des Verschlusses hineinragt und auch bei Dauerfeuer bei jedem Rücklauf des Verschlusses ausgelenkt wird. Dabei wird auch jedesmal die den Mitnehmer belastende Feder gespannt. Außerdem ist die diesen Mitnehmer belastende Feder in die Getriebekette zwischen Verschluß und Fanghebel eingeschaltet und muß zum Auslenken des Fanghebels die Rückstellfeder des oben erwähnten Schiebers und auch die Rückstellfeder des Fanghebels selbst überwinden. Die den Mitnehmer belastende Feder muß daher sehr stark ausgebildet sein. Die bekannte Einrichtung hat also den Mangel, daß einerseits in die Getriebekette zwischen Verschluß und Fanghebel gegeneinander wirkende Federn eingeschaltet sind, die eine absolute Zwangsteuerung des Fanghebels verhindern, und es sind außerdem der Mitnehmer und die den Mitnehmer belastende Feder bei jedem Schuß sehr hoch beanspruchte Teile, die leicht zu Störungen Anlaß geben können. Dabei ist von besonderem Nachteil, daß bei einem Bruch dieser Feder eine Feuerunterbrechung nicht mehr möglich ist, was insbesondere bei Bordkanonen zu erheblichen Gefährdungen führen kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Abzugseinrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie nur eine geringe Abzugskraft erfordert, ohne daß hierzu komplizierte Zusatzeinrichtungen benötigt würden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine vom Verschluß und/oder Abzugshebei gesteuerte Einrichtung gelöst, die vor dem Auslenken des Fanghebels aus dessen Ruhestel'ung die Wirkung der Fangfeder in Richtung auf die Ruhestellung des Fanghebels aufhebt
Durch die Erfindung wird also die Wirkung der Fangfeder kurzzeitig aufgehoben oder so geändert, daß sie nicht mehr in der Lage ist, den Fanghebel in seiner Ruhestellung zu halten, so daß beim Abziehen die Wirkung dieser Feder nicht mehr überwunden zu werden braucht Infolgedessen kann die Fangfeder beliebig stark gemacht werden, ohne daß die Abzugskraft entsprechend erhöht werden muß. Vielmehr braucht beim Abziehen nur noch diejenige Kraft aufgebracht zu werden, die zum Oberwinden des Reibungsschlusses zwischen Fanghebel und Verschluß nötig ist und die relativ klein gehalten sein kann. Allenfalls müssen darüber hinaus noch Rückstellfedern anderer Glieder der Abzugseinrichtung überwunden werden, die aber im Verhältnis zur Kraft der Fangfeder schwach sind. Die Erfindung kann ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand verwirklicht werden und beeinträchtigt nicht die Betriebssicherheit der Abzugsvorrichtung.
Das Aufheben der Wirkung der Fangfeder in Richtung auf die Ruhestellung des Fanghebels kann grundsätzlich in zweierlei Weise erfolgen, nämlich daß entweder die Fangfeder entspannt oder aber ihre Wirkungsrichtung geändert wird. Um die Fangfeder zu entspannen, kann beispielsweise mit dem Abzughebel eine Anordnung zum Auslenken des Federlagers für die Fangfeder gekoppelt sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die eine Anordnung zum Auslenken des Widerlagers aufweist, ist die Fangfeder als schwenkbar gelagerte Blattfeder ausgebildet die mit einem Ende am Fanghcbei anliegt und deren Winkellage durch ein zwischen zwei Lagen bewegbares Widerlager bestimm) wird, das in einer seiner Lagen die Blattfeder irr Abstand von deren Schwenklager abstützt und in der Stellung hält, in der sie den Fanghebel in die Ruhestellung drückt. Wenn die Blattfeder mit derr Fanghebel formschlüssig in Eingriff steht und wahlweise in eine von zwei definierten Winkellagen bringbar ist kann sie dazu benutzt werden, den Fanghebel wahlweise in die Ruhestellung zu drücken bzw. in der Schießstel lung zu halten.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung bezüglich dei Verteilung der einzelnen Bauelemente der Abzugsein richtung ergibt sich, wenn die Blattfeder im Bereicl ihrer Mitte gelagert ist und das V/iderlager an dem den Fanghebel entgegengesetzten Ende der Blattfede angreift. Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn di< Blattfeder auf der gleichen Achse gelagert ist wie de Abzughebel. Insbesondere kann dann in besonder einfacher Weise das Widerlager von einem von Verschluß gesteuerten Rasthebel gebildet werden, de in seinen beiden Stellungen die Blattfeder voi entgegengesetzten Seiten belastet.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsforr der Erfindung ist am Abzugshebel ein Ausrücke gelagert, der, wenn der Abzugshebel seine Ruhestellun
einnimmt, in die Bahn des Verschlusses der Feuerwaffe ragt und in dessen Weg der Rasthebel derart angeordnet ist, daß er durch den vom Verschluß verschwenkten Ausrücker in eine Stellung gebracht wird, in der er die Blattfeder in die Lage drückt, in der sie die Blattfeder in die Ruhestellung drückt. Dabei ist der Ausrücker durch Betätigen des Abzughebels mit dem Rasthebel außer Eingriff bringbar, wodurch die Blattfeder entspannt wird, bevor das Auslenken des Fanghebels erfolgt.
Eine Art Servobetätigung der Abzugseinrichtung kann noch dadurch erzielt werden, daß die Blattfeder von einer Feder belastet ist, die so stark ist, daß sie den Rasthebel mit der Blattfeder nach deren Freigabe durch das Widerlager in die Stellung bringt, in der die Blattfeder den Fanghebel in der Schußstellung hält. Insbesondere kann dabei der Rasthebel mit dem ihm zugewandten Ende der Blattfeder formschlüssig in Eingriff stehen und die Feder den Rasthebel belasten. In diesem Fall erfolgt also das Ausrücken des Fanghebels nicht durch den Abzughebel und die auf den Abzughebel ausgeübte Kraft, sondern durch die den Rasthebel belastende und nach dessen Freigabe verschwenkende Feder. Die Bewegung des Rasthebels wird dann über die Blattfeder auf den Fanghebel übertragen. Zur Freigabe des Rasthebels, also zum Abziehen des Ausrückers mittels des Abzugshebels, wird eine nur geringe Kraft benötigt. Das Spannen der den Rasthebel belastenden Feder erfolgt nach Freigabe des Abzugshebels über den Ausrücker, der dann von dem rücklaufenden Verschluß verschwenkt wird und dabei den Rasthebel mitnimmt, der zugleich die Blattfeder in die Stellung bringt, in der sie in dem Sinn unter Spannung gesetzt wird, daß sie den Fanghebel in Richtung auf seine Ruhestellung drückt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, die* von der oben erwähnten zweiten Möglichkeit einer Änderung der effektiven Wirkungsrichtung der Fangfeder Gebrauch macht, weist einen in Bewegungsrichtung des Verschlusses beweglich gelagerten Fanghebel auf, der von der Fangfeder im wesentlichen entgegengesetzt zur Vorlaufrichtung des Verschlusses belastet wird. Der Fanghebel weist an seiner der Verschlußbahn abgewandten Seite eine Führungsfläche auf, mit der der Fanghebel in seiner hinteren Endstellung an einem ortsfesten Widerlager anliegt Aus dieser Endstellung ist der Fanghebel vom vorlaufenden Verschluß in die Ruhestellung drückbar, in der bei gefangenem Verschluß das vordere Ende des Fanghebels an einem Anschlag anliegt In dieser Ruhestellung ist die Führungsfläche des Fanghebels von dem Widerlager frei, so daß der Fanghebel um sein vorderes Ende aus der Verschlußbahn auslenkbar ist
In diesem Fall wirkt zwar die Fangfeder nicht in der sonst üblichen Weise im wesentlichen senkrecht zur Verschlußbahn, sondern im wesentlichen parallel dazu. Es wild jedoch zum Einrücken des Verschlusses in die Verschlußbahn eine dazu senkrechte Kraftkomponente durch eine Zwangssteuerung zwischen der Führungsfläche am Fanghebel und dem ortsfesten Widerlager erzeugt Hierdurch wird ein sicheres Einrücken des Ganghebels in die Verschlußbahn gewährleistet Die den ipanghebel in die Verschlußbahn drückende Kraftkomi>onente wird jedoch vor dem Auslösen des Verschlusses durch den Verschluß selbst aufgehoben, weil er durch Verschieben des Fanghebels in dessen Längsrichtung die Führungsfläche am Fanghebel von dem Widerlager trennt und dadurch ein Verschwenken des Fanghebels aus der Ruhestellung in die Schießstellung zuläßt Diesem Verschwenken setzt die Fangfeder keinen nennenswerten Widerstand entgegen, weil Federn quer zur ihrer Wirkungsrichtung gewöhnlich sehr weich sind. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden also überhaupt keine zusätzlichen Teile benötigt, um die Wirkung der Fangfeder quer zur Verschlußbahn aufzuheben.
Für die Anordnung und Ausbildung der Teile der
ίο Abzugseinrichtung kann es bei der zuletzt beschriebenen Anordnung zweckmäßig sein, zwischen dem hinteren Ende des Fanghebels und einem vom Verschluß gesteuerten Rasthebel einen zweiarmigen Zwischenhebel zu schalten, der sich in seiner Raststellung im wesentlichen in Verlängerung des Fanghebels erstreckt und den Fanghebel in seiner vorderen Endstellung hält. Dieser Zwischenhebel hat dann etwa die gleiche Lage wie die Blattfeder bei der vorstehend behandelten Ausführungsform. Dabei kann auch der Zwischenhebel gleichachsig zum Abzugshebel gelagert sein und der Abzughebel einen Mitnehmer aufweisen, der beim Auslenken aus der Ruhestellung am Zwischenhebel zur Anlage kommt und den Zwischenhebel zum Auslenken des Fanghebels mitnimmt.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Abzugseinrichtung nach der Erfindung in schematischer Darstellung mit gefangenem Verschluß,
F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 bei zurücklaufendem Verschluß,
F i g. 3 einen Längsschnitt ähnlich F i g. 1 durch eine
weitere Ausführungsform der Erfindung mit einer das Abziehen unterstützenden Feder,
F i g. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung mit gefangenem Verschluß,
Fig.5 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach F i g. 4 bei zurücklaufendem Verschluß und
Fig.6 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig.4 mit aus der hintersten Stellung vorlaufendem Verschluß und fangbereiter Abzugseinrichtung.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Abzugseinrichtung ist in einem Gehäuse 1 angeordnet das sich unterhalb der Bahn des Verschlusses 2 einer automatischen Feuerwaffe, beispielsweise einer Maschinenkanone, befindet Die in dem Gehäuse 1 angeordneten
Bauteile sind alle um quer zur Bahn des Verschlnsses 2 verlaufende Achsen schwenkbar* Etwa in der Mitte des Gehäuses ist auf einer Achse 3 ein Äbzughebel # gelagert, der einen aus der Unterseite des Gehäuses 4 herausragenden Arm 5 mit einer Rolle« aufweist ©piß|:
Annähern der Rolle 6 an das Gehäuse i mittels Φ05
nicht näher dargestellten Einrichtung kann der M>Wi0 L
hebel 4 aus der in den Fig. 1 und 2 gezeigten StellB^r|
entgegen dem Uhrzeigersinne vefschwenkt werden. „'"
Der Abzughebel 4 hat drei weitere ^me«r,««ni^^
Der erste Am 7- erstreckt sich nn ivese«flWh#| horizontal nach vom und steht über dem A» S(R
vor dem Abzughebel4 gelagerten Sieherangshefcefel Dieser Sicherungshebel 12 ist gegen die &raft ^
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Schenkelfeder 13 aus der in F i g. 1 dargestellten Lage im Uhrzeigersinn verschwenkbar. Ein hochragender Arm 14 greift in der in F i g. 1 dargestellten Lage in eine Aussparung 15 am hinteren Ende eines Fanghebels 16 ein, der nahe dem oberen Rand des Gehäuses 1 gelagert ist. Zu diesem Zweck weist das vordere Ende des Fanghebels 16 eine Zylinderfläche 17 auf, die in eine entsprechende zylindrische Nut an der Rückseite eines in das Gehäuse 1 eingesetzten Lagerblockes 18 eingreift.
Der zweite Arm 8 des Abzughebels 4 ragt in Verlängerung des mit der Rolle 6 versehenen Armes 5 schräg nach oben und steht mit Abstand einer Nase 19 an der unteren Flanke der Aussparung 15 des Fanghebels 16 gegenüber. Der dritte Arm 9 steht im wesentlichen senkrecht zur Bahn des Verschlusses 2. Am Ende dieses Armes 9 ist auf einem Bolzen 20 ein Ausrücker 21 gelagert, der sich von dem Arm 9 aus nach hinten erstreckt und an seinem freien Ende eine Nase 22 aufweist, die der Nase 23 an einem im Gehäuse 1 auf einem Bolzen 24 gelagerten Rasthebel 25 gegenübersteht. Der Rasthebel 25 weist einen im wesentlichen nach unten weisenden Arm 26 mit einer Nase 27 auf. Eine Schenkelfeder 28 ist bestrebt, den Rasthebel 25 in der in F i g. 2 gezeigten Stellung zu halten, aus der der Rasthebel entgegen der Kraft der Schenkelfeder 28 bis zu einem Anschlag 29 auslenkbar ist
An dem Bolzen 3, auf dem der Abzughebel 4 gelagert ist, stützt sich im Bereich ihrer Mitte eine Blattfeder 30 ab, die zum Erzielen der benötigten Federkraft mehrlagig ausgebildet ist. Die Blattfeder 30 greift mit ihrem vorderen Ende zwischen eine Schulter 31 an der Unterseite des Fanghebels 16 und einen in den Fanghebel eingesetzten Stift 32 formschlüssig ein. Das hintere Ende der Blattfeder 30 welche die den Fanghebel 16 belastende Fangfeder bildet, wirkt in noch zu beschreibender Weise mit dem Rasthebel 25 zusammen.
In der in F i g. 1 dargestellten Ruhestellung der Abzugseinrichtung ist der Verschluß 2 an einer nach vorn weisenden Schulter 33 vom hinteren Ende des aus dem Gehäuse 1 nach oben herausragenden Fanghebels 16 gefangen. Dabei liegt ein Abschnitt des Verschlusses 2 über dem Ausrücker 21 und drückt den Ausrücker in das Innere des Gehäuses 1 hinein. Der Ausrücker 21 drückt mit seiner Nase 22 den Rasthebel 25 in die Stellung, in der er mit seinem Ann 26 am Anschlag 29 anliegt In dieser Stellung drückt der Rasthebel 25 mit der Unterseite seines vorderen Endes, auf das hintere Ende der Fangfeder 30, die dadurch so weit im 5* Gegenuhrzeigersinn verschwenkt ist, daß sie mit ihrem vorderen Ende den Fanghebel 16 an der Schulter 31 in der in F i g. 1 gezeigten Ruhestellung hält, in der der Verschluß 2 sicher gefangen ist Außer durch die Kraft der Fangfeder 30 ist der Fanghebel 16 in dieser Stellung SS durch den nach oben ragenden Arm 14 des Sicherungshebels 12 gehalten, der die obere Flanke der Aussparung 15 unterstellt
Zum Auslösen eines Schusses wird der Abzughebel 4 im Uhrzeigersinn verschwenkt Dabei kommt der horizontale Arm 7 des Abzugnebels 4 mit dem Arm 10 des Sicherungshebels 12 δι Eingriff, wodurch der Sicherungshebel 12 durch Verschwenken im Uhrzeigersinn aus dem Bereich der Aussparung 15 im Fanghebel f§ herausgeschwerikt wird Gleichzeitig wird durch «5 Verschwenken des Abzughebels 4 das Ende des nach oben Agenden Arm« 9 to weit nach links bewegt, daß die tOss«! 22 des Ausrückers 21 von der Nase 23 des Rasthebels 25 abgezogen wird. Infolgedessen kann der Rasthebel 25 von seiner Schenkelfeder 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Dabei gibt das vordere Ende des Rasthebels 25 die Oberseite der Fangfeder 30 frei, so daß die Fangfeder ohne Widerstand entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkbar ist Infolgedessen kann das vordere, mit dem Fanghebel 16 in Eingriff stehende Ende der Fangfeder 30 ohne Widerstand nach unten, also von der Bahn des Verschlusses 2 hinwegbewegt werden. Die Fangfeder setzt daher dem Ausrücken des Fanghebels 16 aus der Bahn des Verschlusses 2 keinen Widerstand mehr entgegen. Die Freigabe der Fangfeder 30 durch den Rasthebel 25 und das Ausrücken des Sicherungshebels 12 ist erfolgt wenn das vordere Ende des schrägen Armes 8 des Abzughebels 4 mit der Nase 19 am Fanghebel 16 in Eingriff kommt und dadurch den Fanghebel ohne nennenswerten Widerstand mitnimmt und dadurch aus der Bahn des Verschlusses 2 ausrückt Der Verschluß 2 kann dann zum Auslösen eines Schusses vorlaufen.
Durch das Verschwenken des Fanghebels 16 mittels des Abzughebels 4 ist auch die Fangfeder 30 so weit verschwenkt worden, daß ihr hinteres Ende an der Nase 27 des in seine Ruhestellung zurückgekehrten Rasthebels 25 einrastet. Die Teile nehmen dann die in F i g. 2 dargestellte Lage ein. Der Fanghebel 16 wird vom Rasthebel 25 über die Fangfeder 30 in der Schießstellung gehalten, und zwar unabhängig von der Lage des Abzughebels 4.
Solange der Abzughebel 4 in Feuerstellung gehalten wird, befindet sich der Ausrücker 21 innerhalb des Gehäuses 1, weil er bei nach vorn geschwenktem Arm 9 des Abzughebels mit seiner gekrümmten Vorderflanke 34 an der benachbarten Innenseite 35 des Gehäuses 1 anliegt Wird jedoch der Abzughebel 4 freigegeben, so schwenkt er unter der Kraft einer Schenkelfeder 36 in seine Ausgangsstellung zurück, so daß der Ausrücker 21 mit dem die Vorderflanke 34 aufweisenden Abschnitt aus einer öffnung 37 des Gehäuses 1 herausragt, wie es Fig.2 zeigt Der Ausrücker 34 wird nun von dem zurücklaufenden Verschluß 2 erfaßt und in das Gehäuse 1 hinein verschwenkt, wie es F i g. 1 zeigt Dabei erfaßt der Ausrücker 21 mit seiner Nase 22 die Nase 23 des Rasthebels 25 und bringt den Rasthebel in die in F i g. 1 gezeigte Stellung. Dabei drückt der Rasth ebel 25 mit der Unterseite seines vorderen Endes auf das hintere Ende der Blattfeder 30, so daß diese Blattfeder stark gespannt wird, weil der Fanghebel 16 noch an der Unterseite des Verschlusses anliegt Dabei erfolgt das Spannen dei Blattfeder über die sanft ansteigende Unterseite des Verschlusses 2 relativ langsam, so daß schlagartige Beanspruchungen vermieden werden. Sobald dann dei Verschluß 2 mit seiner Schulter 33 das hintere Ende des Fanghebels passiert hat, kann der Fanghebel unter dei Kraft der Fangfeder 30 in seine Ruhestellung Übergehen, in der er dann den Verschluß beim Vorlauf aus seiner hintersten Stellung fängt ' * '
Da die Fangfeder 30 beim Abziehen nicht überwunden zu werden braucht, kann sie selu* stark ausgdbädei werden. Auch die Ausbildung *ler Fingfeder ah Blattfeder ist für eine sehr ötfege Ausopäuhg da Fangfeder vorteilhaft Die üolie ί __"_" ' " " - daß zum Einrücken des EangheoeS in 3
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eine sehr hohe Feuergeschwindigkeit bei einwandfreier Funktion.
Die Abzugseinrichtung nach F i g. 3 unterscheidet sich von der Abzugseinrichtung nach den F i g. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß die Fangfeder 30' mit ihrem hinteren Ende in eine Aussparung 41 am vorderen Ende des Rasthebels 25' formschlüssig eingreift und der nach unten ragende Arm 26' des Rasthebels 25' durch eine starke Schraubenfeder 42 an der Rückwand des Gehäuses 1 abgestützt ist. Außerdem weist der Abzughebel 4' keinen mit dem Fanghebel 16 in Eingriff kommenden Arm auf.
Gemäß dem fast unveränderten Aufbau ist auch die Funktion der Abzugseinrichtung nach F i g. 3 im wesentlichen die gleiche, wie sie anhand der F i g. 1 und 2 beschrieben wurde. Die Herstellung eines formschlüssigen Eingriffes zwischen dem Rasthebel 25' und der Fangfeder 30' hat lediglich zur Folge, daß die Fangfeder 30' der Bewegung des Rasthebels 25' folgt. Wenn daher zum Auslösen eines Schusses durch Verschwenken des Abzughebels 4' der Ausrücker 21 in der beschriebenen Weise vom Rasthebel 25' abgezogen wird, so bringt die zuvor durch den Verschluß über den Ausrücker 21 und den Rasthebel 25' gespannte Schraubenfeder 42 den Rasthebel 25' in seine Ausgangsstellung zurück, der dabei die Fangfeder 30' verschwenkt, die ihrerseits wieder den Fanghebel 16 aus seiner Ruhestellung zur Freigabe des Verschlusses auslenkt. Eine unmittelbare Betätigung des Fanghebels durch den Abzughebel ist daher nicht mehr erforderlich, weshalb auch der zu diesem Zweck bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 vorgesehene Arm 8 bei dem Abzughebel 4' der Ausführungsform nach F i g. 3 fehlt.
Bei der Ausführungsform nach Fig.3 hat also die Schraubenfeder 42 eine Servofunktion, die das Ausschwenken des Fanghebels aus seiner Ruhestellung bewirkt, so daß die hierfür benötigte Kraft am Abzughebel 4' nicht mehr aufgebracht zu werden braucht Es lassen sich auf diese Weise also besonders leichtgängige Abzugseinrichtungen erzielen, ohne daß die Funktionssicherheit der Abzugseinrichtung, etwa wegen der Anwendung zu schwacher Fangfedern oder aber eines unzureichenden Eingriffes an Fangflächen, beeinträchtigt würde. Vielmehr ist die erfindungsgemäße Abzugseinrichtung durch die Anwendung besonders starker Fangfedern und der vorgesehenen Sicherung besonders betriebssicher.
Die in den F i g. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform der Erfindung hat einen ähnlichen Aufbau wie die Abzugseinrichtungen nach den Fig. 1 bis 3. Auch hier ist in einem Gehäuse 51, das sich parallel zur Bahn eines Verschlusses 52 erstreckt, im wesentlichen in dessen Mitte auf einer Achse 53 ein Abzughebel 54 gelagert, der einen nach unten aus dem Gehäuse herausragenden Arm 55 mit einer Rolle 56 trägt Außerdem weist der Abzughebel zwei weitere Arme 57 und 58 sowie einen Anschlag 59 auf. Der erste, sich etwa horizontal nach -vorn erstreckende Ann 57 steht mit dem Arm 60 eines Zwischengliedes 61 in Verbindung, das die Bewegung ,des Abzughebels auf einen Sicherungshebel 62 überträgt Der Sicherungshebel 62 wird von einer Schenkelfeder 63 in der in Fl g. 4jgezeigten Stellung gehalten, in der sein Ann 64 eine Fläche 65 an der Unterseite eines ■Fanghebels 66 unterstellt Dieser Fanghebel weist wiederum an Seinem hinteren Ende eine Zylinderfläche 67 auf, mit der er in eine'entsprechend zylmderförmige 1Lagerflache68im GehluseSl eingreift
An dem zweiten, im wesentlichen nach oben
ragenden Arm 58 ist wiederum ein sich nach hinten erstreckender Ausrücker 71 angelenkt, der an seinem hinteren Ende eine Nase 72 aufweist, die mit der Nase 73 eines auf einem Bolzen 74 gelagerten Rasthebels 75 in Eingriff steht. An dem nach unten ragenden Arm 76 ist wiederum eine Nase 77 angebracht. Eine Schenkelfeder 78 ist bestrebt, den Rasthebel 75 im Uhrzeigersinn zu verschwenken.
Zum Ausrücken des Fanghebels 66 dient in diesem Fall ein besonderer Zwischenhebel 81, der ähnlich wie die Blattfeder 30 der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele auf der gleichen Achse 53 gelagert ist wie der Abzughebel 54 und zwei Arme aufweist, von denen sich der eine in Richtung auf den Fanghebel 66 und der andere in Richtung auf den Rasthebel 75 erstreckt. Der Anschlag 59 am Abzughebel 54 liegt in der in F i g. 4 dargestellten Ruhestellung an einem Rand des Zwischenhebels 81 derart an, daß der Zwischenhebel 81 mitgenommen wird, wenn der Abzughebel 54 aus der gezeigten Ruhestellung zum Auslösen des Abzuges entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 bis 6 wird die Fangfeder 82 von einer Schraubendruckfeder gebildet, die sich in Längsrichtung des Fanghebels 66
2S erstreckt und in einer Bohrung 33 des Fanghebels sowie einer in Ruhestellung des Fanghebels damit fluchtenden Bohrung 84 des Gehäuses 1 angeordnet ist. Die Wirkungsrichtung der Fangfeder 82 verläuft unter einem geringen Winkel zur Bahn des Verschlusses 52 nach hinten und ist somit im wesentlichen parallel zur Ve.schlußbahn gerichtet. Weiterhin weist der Fanghebel 66 an seiner Unterseite eine Führungsfläche 85 auf, die mit einem im Gehäuse 1 angeordneten, ortsfesten Widerlager 86 zusammenwirkt.
In F i g. 4 nehmen die Teile die Ruhestellung ein, die immer dann vorliegt, wenn der Verschluß 52 gefangen und der Abzughebel 54 unbetätigt ist. Wie zuvor wird der Verschluß 52 an der Schulter 87 vom hinteren Ende des Fanghebels 66 gehalten, der in die Verschlußbahn hineinragt und sich mit seinem vorderen Ende an der Lageriläche 68 des Gehäuses 51 abstützt.
Wird der Abzughebel 54 zum Auslösen des Verschlusses 52 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so wird zunächst über den Arm 57 und das Zwischenglied 61 der
<5 Sicherungshebel 62 so weit ausgelenkt, daß sein Arm 64 die Fläche 65 am Fanghebel 66 freigibt Danach kommt das vordere Ende 88 des Zwischenhebels 81, der beim Verschwenken des Abzughebels 54 von dessen Anschlag 59 genommen wurde, an der unteren Flanke einer
Aussparung 89 am hinteren Ende des Fanghebels 66 zur Anlage und nimmt den Fanghebel mit Dadurch wird der Fanghebel verschwenkt, bis er die Schulter 87 am Verschluß 52 freigibt Die Führungsfläche 85 an der Unterseite des Fanghebels 66 und das Widerlager 86
haben eine solche Form bzw. Lage, daß diese Bewegung des Fanghebels 66 nicht behindert wird. Die sich im wesentlichen quer zur Richtung der Verschwenkung erstreckende Fangfeder 82 erfährt beim Verschwenken des Fanghebels 66 nur eine geringe Biegung, der sie als
Schraubenfeder keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt Infolgedessen wird zum Abziehen fceüie besonders große Kraft benötigt
Nach dem Auslösen des Verschlusses nehmen die Teile der Abzugvörrichtung im wesentlichen 4Se in
F i g. 5 dargestellte lage 45M. Der Zwisctenheiiel Ä äst an seinem hinteren Ende von der Nase 77 des Rasthebels 75 gefangen und hält dadurch den Faiighe&S 66 in der in Fig.5 gezeigten Schießstellung. l&ibei
verhindert die Nase 90 am vorderen Ende des Zwischenhebels 81 ein Zurückschieben des Fanghebels 66 durch die Fangfeder 82
Solange der Abzughebe! 54 betätigt ist, liegt der Ausrücker 71 innerhalb des Gehäuses 51. Wird jedoch der Abzughebel 54 zum Unterbrechen einer Schußfolge freigegeben, so tritt der Ausrücker 71 aus der Oberseite des Gehäuses 51 heraus, wie es F i g. 5 zeigt, und kann vom Verschluß 52 erfaßt werden. Wird der Ausrücker 71 von dem zurücklaufenden Verschluß in das Gehäuse
51 hinein geschwenkt, so wird in gleicher Weise wie bei den Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 3 der Rasthebel 75 von der Nase 72 am Ausrücker 71 erfaßt und verschwenkt, so daß er den Zwischenhebel 81 freigibt. Hierdurch wird der Fanghebel 66 freigegeben, so daß nun die Fangfeder 82 wirksam werden kann. Wie bereits erwähnt, ist die Fangfeder bestrebt, den Fanghebel 66 nach hinten zu schieben. In der in F i g. 6 dargestellten Schießstellung liegt der Fanghebel 66 mit der an seiner Unterseite angebrachten Führungsfläche 85 am Widerlager 86 an. Die Führungsfläche 85 ist so gestaltet, daß sie beim Zurückschieben des Fanghebels eine Querkraft auf den Fanghebel ausübt, durch den der Fanghebel, nachdem er vom Verschluß freigegeben worden ist, dem Verschluß folgend in die Verschlußbahn hineingerückt wird, wie es F i g. 6 zeigt. Der Fanghebel 66 erreicht eine in F i g. 6 dargestellte hintere Endstellung, bei der der Fanghebel mit seinem hinteren Ende an einem Gehäuseabschnitt 91 und mit der Führungsfläche 85 am Widerlager 86 anliegt Wird dann der Verschluß
52 aus der in Fig.6 gezeigten hintersten Stellung von
der nicht näher dargestellten Schließfeder wieder nacl vorn bewegt, so kommt er mit seiner Schulter 87 an hinteren Ende des Fanghebels 66 zur Anlage und nimm den Fanghebel nach vorne mit, bis er die in Fig.« dargestellte Ruhelage erreicht, bei der sein vordere Ende in die Lagerfläche 68 des Gehäuses eingreift un< seine Führungsfläche 85 vom Widerlager 86 frei ist, se daß die eingangs beschriebene Verschwenkung de Fanghebels möglich isi.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß es sich be den erfindungsgemäßen Abzugseinrichtungen auch un eine Art Servo-Abzugseinrichtung handelt, weil nämlicl die Energie der Verschlußbewegung dazu benutzt wird um die zum Abziehen wirkungslos gemachte Fangfede zum Unterbrechen einer Schußfolge wieder zu Wirkung zu bringen, hierzu aber keine zusätzlichei komplizierten Einrichtungen erforderlich sind, insbe sondere keine zusätzlichen Federn, die wegen de Bruchgefahr die bedeutendste Quelle für Funktionsstö rungen sind.
Es sei noch erwähnt, daß bei den dargestelltei Ausführungsbeispielen der Rasthebel entfallen und de Ausrücker zugleich die Rolle des Rasthebels überneh men, also unmittelbar mit der Blattfeder bzw. den Zwischenhebel in Eingriff kommen kann. Der Rasthebe bildet bei den dargestellten Ausführungsbeispielen in wesentlichen nur ein Zwischenglied, das die Stellung de Abzugsfunktion durch den Verschluß durch eini Umlenkung der Bewegungsrichtung erleichtert Be Fehlen des Rasthebels könnte die Feder 42 in F i g.; unmittelbar das Ende der Blattfeder belasten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
648*

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Abzugseinrichtung für eine automatische Feuerwaffe, insbesondere eine Maschinenkanone, mit einem schwenkbar gelagerten, von einer Fangfeder belasteten Fanghebel, der in seiner Ruhestellung in die Verschlußbahn der Feuerwaffe eingreift, und mit einem Abzughebel, der beim Auslenken aus einer Ruhestellung das Auslenken des Fanghebels aus dessen Ruhestellung in eine Schließ- "> stellung und dadurch die Freigabe eines gefangenen Verschlusses der Feuerwaffe bewirkt, gekennzeichnet durch eine vom Verschluß (2, 52) und/oder Abzughebel (4) gesteuerte Einrichtung, die vor dem Auslenken des Fanghebels (16; 66) aus dessen Ruhestellung die Wirkung der Fangfeder (30; 82) in Richtung auf die Ruhestellung des Fanghebels (16; 66) aufhebt
2. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Abzughebel (4) eine Anordnung zum Auslenken des Widerlagers für die Fangfeder (30) gekoppelt ist.
3. Abzugseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangfeder (30) als schwenkbar gelagerte Blattfeder ausgebildet ist, die mit einem Ende am Fanghebel (16) anliegt und deren Winkellage durch ein zwischen zwei Lagen bewegbares Widerlager bestimmt wird, das in einer seiner Lagen die Blattfeder im Abstand von deren Schwenklager abstützt und in der Stellung hält, in 30' der sie den Fanghebcl (16) in die Ruhestellung drückt
4. Abzugseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (30) mit dem Fanghebel (16) formschlüssig in Eingriff steht und wahlweise in eine von zwei definierten Winkellagen bringbar ist, in denen sie den Fanghebel (16) in die Ruhestellung drückt bzw. in dtr Schließstellung hält.
5. Abzugseinrichtung lmch Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (30) im Bereich ihrer Mitte gelagert ist und das Widerlager an dem dem Fanghebel (16) entgegengesetzten Ende der Blattfeder (30) angreift.
6. Abzugseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (30) auf der gleichen Achse (3) gelagert ist wie der Abzugshebel (4)·
7. Abzugseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager von einem vom Verschluß gesteuerten Rasthebel (25) gebildet wird.
8. Abzugseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Abzughebel (4) ein Ausrükker (21) gelagert ist, der, wenn der Abzugshebel (4) seine Ruhestellung einnimmt, in die Bahn des Verschlusses (2) der Feuerwaffe hineinragt und in dessen Weg der Rasthebel (28) derart angeordnet ist, daß er durch den vom Verschluß (2) verschwenkten Ausrücker (21) in eine Stellung gebracht wird, in der er die Blattfeder (30) in die Lage drückt, in der sie den Fanghebel (16) in die Ruhestellung drückt, und daß der Ausrücker (21) durch Betätigen des Abzughebels (4) mit dem Rasthebel (25) außer Eingriff bringbar ist, wodurch die Blattfeder (30) entspannt wird, bevor das Auslenken des Fanghebels (16) erfolgt.
9. Abzugseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (25) in seinen beiden Stellungen die Blattfeder (30) von entgegengesetzten Seiten belastet
10. Abzugseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (30') von einer Feder (42) belastet ist, die so stark ist, daß sie die Blattfeder (30') nach deren Freigabe durch das Widerlager (21) in die Stellung bringt, in der die Blattfeder (30*) den Fanghebel (16) in der Schießstellung hält
11. Abzugseinrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (25') mit dem ihm zugewandten Ende der Blattfeder (30') formschlüssig in Eingriff steht und die Feder (42) den Rasthebel (25') belastet
12. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fanghebel (66) in Bewegungsrichtung des Verschlusses (52) beweglich gelagert und von der Fangfeder (82) im wesentlichen entgegengesetzt zur Vorlaufrichtung des Verschlusses (52) belastet wird, daß der Fanghebel (66) an seiner der Verschlußbahn abgewandten Seite eine Führungsfläche (85) aufweist mit der der Fanghebel (66) in seiner hinteren Endstellung an einem ortsfesten Widerlager (86) anliegt, und daß der Fanghebel (66) aus dieser Endstellung vom vorlaufenden Verschluß (52) in die Ruhestellung drückbar ist, in der bei gefangenem Verschluß das vordere Ende des Fanghebels (66) an einem Anschlag (68) anliegt, die Führungsfläche (85) des Fanghebels (66) von dem Widerlager (86) frei und der Fanghebel um sein vorderes Ende (67) aus der Verschlußbahn auslenkbar ist.
13. Abzugseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem hinteren Ende des Fanghebels (66) und einem vom Verschluß (52) gesteuerten Rasthebel (75) ein zweiarmiger Zwischenhebel (81) geschaltet ist, der sich in seiner Raststellung im wesentlichen in Verlängerung des Fanghebels (66) erstreckt und den Fanghebel in seiner vorderen Endstellung hält.
14. Abzugseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (81) gleichachsig zum Abzughebel (54) gelagert ist und der Abzughebel einen Mitnehmer (59) aufweist, der beim Auslenken aus der Ruhestellung am Zwischenhebel (81) zur Anlage kommt und den Zwischenhebel zum Auslenken des Fanghebels (66) mitnimmt.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3103864A1 (de) * 1981-02-05 1982-09-02 Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf Abzugeinrichtung fuer eine automatische feuerwaffe mit einem geradzugverschluss
DE3619808C1 (en) * 1986-06-12 1987-11-12 Rheinmetall Gmbh Weapon trigger
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AT388237B (de) * 1985-06-07 1989-05-26 Steyr Daimler Puch Ag Abzugsvorrichtung fuer automatische handfeuerwaffen

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