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DE677178C - Abzugseinrichtung an selbsttaetigen Feuerwaffen - Google Patents

Abzugseinrichtung an selbsttaetigen Feuerwaffen

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Publication number
DE677178C
DE677178C DEW97834D DEW0097834D DE677178C DE 677178 C DE677178 C DE 677178C DE W97834 D DEW97834 D DE W97834D DE W0097834 D DEW0097834 D DE W0097834D DE 677178 C DE677178 C DE 677178C
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DE
Germany
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spring
trigger
locking
release
trigger device
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DEW97834D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE677178C publication Critical patent/DE677178C/de
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    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/31Sear arrangements therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/08Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms remote actuated; lanyard actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abzugseinrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen mit Vorlaufabfeuerung und Fernbedienung mittels Bowden- oder Seilzuges, bei welcher der Verschlußkörper und der durch ein Sperrorgan in der Abzugsstellung gehaltene Abzugshaken in dieser Stellung mit selbstentsperrenid ausgebildeten Flächen aneinanderliegen.
Bei der bekannten Ausführungsform findet sich der Nachteil, daß das zwecks Abfeuerns der Waffe angezogene Bowdenkabel beim Loslassen zum Einstellen des Feuerns trotz vorhandener Gegenfeder nicht mehr ganz oder doch nicht unbedingt sicher zurückgeht, so daß also das von ihm betätigte Sperrorgan seine Sperrstellung nicht erreichen kann. Das hat zur Folge, daß eine Sperrung nicht zustande kommt und die Waffe weiterschießt. Außerdem sind die Sperrteile bei ihrem Ineinandergreifen zu einem Zeitpunkt, in dem ' das durch das Bowdenkabel betätigte Sperrqrgan noch nicht vollständig zurückgeführt worden ist, starker Abnutzung bzw. sogar Zerstörungen ausgesetzt.
Es ist daher zu erstreben, unabhängig von der erwähnten Trägheit des Bowdenkabels und von dessen Rückbewegungshub ein Fangen des Verschlußkörpers in der Abzugsstellung und ein Blockieren des Abzugshakens in der Sperrstellung mit Sicherheit zwangsläufig zu erreichen. Hierbei ist es aber in Anbetracht der geringen, vom Bowdenzug zu übertragenden Kraft von Wichtigkeit, daß insbesondere bei großen Feuergeschwindigkeiten das Sperrorgan so ausgebildet ist, daß es der Auslösung des Verschlußkörpers beim Abziehen keinen namhaften Widerstand entgegensetzt.
Diese Forderungen werden bei der Abzügseinrichtung gemäß der Erfindung erfüllt, und zwar durch Anordnung einer nach Freigabe der Fernbedienung wirksam werdenden, vom Verschlußkörper währenddes darauffolgenden Durchlaufens seiner hinteren Wegstrecke angetriebenen Vorrichtung zum zwangsläufigen Rückführen des Sperrorgans in die Sperrstellung.
Dank dieser Ausbildung bewirkt also nicht mehr das durch Federwirkung zurückgehende Bowdenkabel die Sperrung des Abzugshakens, sondern der Verschlußkörper selbst, und zwar infolge seines Zusammenwirkens mit der vorgesehenen Rückführvorrichtung zwangsläufig, so daß beim Loslassen des Bowdenkabels augenblicklich und mit Sicherheit ein Einstellen des Feuerns erfolgt, ganz gleichgültig,
ob das Bowdenkabel mehr oder weniger vollständig oder rasch in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
Die Wirkungsverbindung der Rückführvorrichtung mit dem Verschlußkörper kann so, ausgebildet sein, daß sie entweder beim Rücklauf des Verschlußkörpers oder nach dessen Umkehr aus der hinteren Endlage beim Vorlauf entsteht, d. h. also, daß das eigentliche ίο Sperrorgan entweder beim Vorlauf oder beim Rücklauf des Verschlußkörpers in seine Sperrstellung bewegt wird.
Zweckmäßig ist dem Auslöseorgan eine ebenfalls mittels Bpwdenzugs zu betätigende Sicherungsvorrichtung zugeordnet, um zu verhindern, daß durch zufälliges oder ungewolltes Niederdrücken des Abzugbowdengriffes das Feuern ausgelöst wird. Ferngesteuerte Sicherungsheber sind bei Schußwaffen bekannt. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι den hinteren längs geschnittenen Teil einer Maschinenkanone gemäß der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Teilrückansicht mit teilweisem Schnitt, "
Fig. 4 einen Teil der Abzugseinrichtung in Draufsicht, ■ ·
Fig. 5 bis 8 einzelne Teile der Einrichtung in verschiedenen Ansichten,
Fig. 9 die zweite Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 10 einen Querschnitt, Fig. 11 das Sperrorgan und Fig. 12 ein Sicherungsorgan in Draufsicht. Bei der in Fig. ι bis 8 dargestellten Ausführungsform ist V das Verschlußgehäuse einer Maschinenkanone. In diesem bewegt sich der Verschlußkörper 1 hin und her, und zwar unter dem Einfluß der Pulvergase nach dem Schuß in Richtung des Pfeiles A und unter dem Einfluß der nicht dargestellten Vorholfeder in Richtung des. Pfeiles B, Am hinteren Ende des Verschlußgehäuses V ist eine Halterbüchse 17 eingebaut, welche zwei nach vorn ragende Arme iya hat. Jeder dieser Arme 17 a hat an der Innenseite eine angesetzte Hülse 17& (Fig. 4), in welcher ein eine Schraubenfeder 19 einschließender Pufferbolzen 18 längs verschiebbar gehalten ist.
Ferner ist in der Halterbüchse 17 in der Mitte zwischen den beiden Armen I7a der Abzugshaken 3 gelagert. Eine an seinem hinteren Ende angreifende Dämpfungsfeder 16 dient dazu, ein Klappern des Hakens 3 beim Schießen zu verhindern. Der Abzugshaken 3 wirkt mit einer am hinteren Ende des Verschlußkolbens Γ gelagerten Fangklinke 2 zusammen. Die Sperrflächen dieser beiden Teile 2, 3 sind in bekannter Weise selbstentsperrend ausgebildet. .
Die Sperr- und Auslösevorrichtung für den Abzugshaken 3 ist in einem Aufsatz V1 des Verschlußgehäuses V untergebracht. Auf einer die Wandungen des Aufsatzes V1 durchdringenden Achse 21 ist ein Pendelhebel 4 gelagert. Dieser besteht aus zwei parallelen, zu beiden Seiten des Abzugshakens 3 liegenden Armen, welche durch Stege 4S und 4j miteinander verbunden sind und mit ihren unteren Enden auf geradlinigen Bahnen des Verschlußkolbens 1 auflaufen.
Außerdem ist auf der Achse 21 ein Sperrorgan 5 gelagert, das mit seinem unteren Teil zwischen die beiden Arme des Pendelhebels 4 hineinragt, während sein oberer Teil durch zwei in gleicher Flucht mit den Armen des Pendelhebels 4 liegende Arme gebildet wird. Dieses Sperrorgan 5 hat einen nach unten ragenden, den Abzugshaken 3 sperrenden Sperrnocken 5a und eine nach vorn ragende N
5j
Im oberen Teil des Sperrorgans 5 ist zwisehen seinen beiden Armen auf einem eingesetzten Bolzen eine Auslöseklinke 6 verschwenkbar gelagert, welche einen abwärts gerichteten Fortsatz 6a hat, gegen welchen eine im Sperrorgan 5 eingelegte Schraubenfeder 11 drückt. In der Auslöseklinke 6 ist mittels eines Bolzens 22 das in diesen eingelötete Ende eines Bowdenkabels 23 befestigt, welches durch einen Längsschlitz der Klinke hindurch nach hinten läuft.
Hinter der Auslöseklinke 6 ist auf gleicher Höhe auf einem im Aufsatz V1 eingesetzten Bolzen ein Sicherungshebel 7 gelagert, der in der Sicherungsstellung in eine Rast 6b am unteren Ende der Äuslöseklinke 6 eingreift und diese sperrt. Auch im Sicherungshebel 7 ist ein Bolzen 24 eingesetzt, in welchen das Ende eines diesen Hebel betätigenden Bowdenkabels 25 eingelötet ist. Zum Durchlassen des Bowdenka'bels 23 ist der Sicherungshebel ebenfalls längs geschlitzt. Die Bedienungsgriffe der beiden Bowdenzüge kann man sich z.B. am Instrumentenbrett eines Kampfflugzeuges angebracht denken auf welchem die Maschinenkanone angeordnet ist, so daß sie der Flugzeugführer stets bedienen kann, ganz gleichgültig, an welcher Stelle des Flugzeuges die Kanone gelagert ist.
Die Hüllen 23Λ und 25,, beider Bowdenkabel sind in einem Schieber 15 befestigt, der herausziehbar am rückwärtigen Ende des Aufsatzes V1 eingesetzt ist. In dem Schieber ist eine Federhülse 12 verschiebbar gelagert, die durch eine eingelegte Rückführfeder 13 gegen den Sicherungshebel 7 gedrückt wird und beim Loslassen des Bowdenkabels 25 dessen Rückführung bzw. die Verschwenkung des
Sicherungshebels 7 in seine Sicherungsstellung ■bewirkt.
Der Schieber 15 ist in seitlichen Nuten des Aufsatzes V1 geführt und wird durch einen seitlich herausziehbaren Aufsatzdeckel 20 gehalten. Dieser Deckel ist in seiner Schließlage durch einen im Schieber 15 eingesetzten Federbolzen 26 gesichert, welcher durch eine Bohrung des Deckels 20 hindurchtritt und von außen niedergedrückt werden kann.
An der Innenseite der Vorderwand des Aufsatzes V1 ist in einer Führungshülse 8 senkrecht verschiebbar ein Federbolzen 9 geführt, in welchem eine Schraubenfeder 10 eingelegt ist, die an einem festen Federteller 14 abgestützt ist. Dieser Federbolzen wird durch die Feder 10 gegen die Nase 56 des Sperrorgans S gedrückt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Abzugseinrichtung ist wie folgt:
Durch Ziehen am unteren Bowdenkabel 25 wird zuerst der Sicherungshebel 7 entgegen der Wirkung der Feder 13 nach rechts verschwenkt, wodurch die Waffe entsichert wird. Der Betätigungsgriff des Bowdenkafoels ist in der Entsicherungsstellung gesichert,' so daß kein unbeabsichtigtes Zurückschnappen des Sicherungshebels 7 erfolgen kann. Die Auslöseklinke 6 ist nun frei zum Abziehen, und die Auslösung des Abfeuerns wird durch Ziehen des oberen Bowdenkabels 23 bewirkt. Hierdurch wird zunächst der Fortsatz 6a der Auslöseklinke 6 unter Zusammendrücken der Feder 11 nach rechts verschwenkt, bis sie am Sperrorgan 5 anstößt, wobei der die Rast 6b tragende Arm der Klinke 6 aus dem Drehbereich des Steges 4a des Pendelhebels 4 weggeschwenkt worden ist.
Beim weiteren Anziehen des Bowdenkabels 23 nimmt der Fortsatz 6a das Sperrorgan 5 mit, indem er es im Uhrzeigersinn um die Achse 21 dreht. Hierdurch wird auch der Nocken 5a nach links gedreht, und es wird dem Abzugshaken 3 die Abstützung entzogen, so daß er unter der Wirkung der nach oben gerichteten, auf seine Sperrfläche wirkenden Komponente der Zugkraft der Vorholfeder den Verschlußkolben 1 freigibt. Dieser läuft nun vor; es kommt zum Schuß, und derRückstoß der Pulvergase wirft den Verschlußkolben ι wieder zurück. Inzwischen konnte der Pendelhebel 4 unter der Wirkung der Federn 19 im Uhrzeigersinn schwenken; der zurückkehrende Verschlußkolben ι ergreift die jetzt untenliegende hintere Auflaufnase des Pendelhebels 4 und dreht letzteren wieder nach rechts. Solange Dauerfeuer geschossen wird, pendelt der Hebel 4 in der beschriebenen Weise ständig hin und her, wobei seine Nase 4a frei an der Auslöseklinke 6 vorbeischwingen kann.
Beim Freilassen des Bowdenkabels 23 zwecks Einsteilens des Dauerfeuers stößt jedoch die Nase4a des Pendelhebels an die zurückgeschwenkte Auslöseklinke 6, und so- 65 bald der Pendelhebel 4 durch den zurückkehrenden Verschlußkolben 1 nach rechts geschwenkt wird, verschwenkt er zwangsläufig das Sperrorgan 5 durch Vermittlung der Klinke 6 in die Sperrstellung, in welcher der 70 Nocken.5a wieder den Abzugshaken 3 ab-. stützt.
Die Klinke 2 des nach der hinteren Umkehr wieder voreilenden Verschlußkolbens 1 trifft auf den blockierten Abzugshaken 3 und wird festgehalten. Die Waffe ist nun wieder in Abzugsbereitschaft und in dieser Stellung gesichert, wenn man noch das Bowdenkabel 25 freiläßt, so daß sich der Sicherungshebel 7 gegen die Auslöseklinke 6 legt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 bis 12 ist das Verschlußgehäuse V nebst Aufsatz V1, Einsatzschieber 15 für die Bowdenkabel 23 und 25 genau gleich ausgebildet," wie oben beschrieben. Auch der Abzugshäken 3 ist in gleicher Weise im Gehäuse verschwenkbar gelagert und sperrt den Verschlußkolben 1 mittels der an dessen Ende gelagerten Klinke 2, wobei die Sperrflächen der Klinke und des Abzugshakens in gleicherweise, wie oben be- go schrieben, selbstentsperrend ausgebildet sind. Der einzige Unterschied in diesen Teilen besteht darin, daß im Einsatzschieber 15 keine Rückführfeder für das untere Bowdenkabel 25 gelagert ist.
Im übrigen ist jedoch die Einrichtung wesentlich anders, und dementsprechend ist auch der Verschlußkolben 1 anders gestaltet. Dieser hat nämlich an der oberen Seite des ringförmigen Querschnittes zwei Ansätze ia, in welchen leicht einwärts geneigte Fangklinken 30 um Bolzen 31 verschwenkbar gelagert sind. Diese Fangklinken liegen in der Fangstellung mit einer Nase 3Oß an einer Schulter des Verschlußkolbens 1 an und können sich entgegen Federn 32 in eine Vertiefung hineindrehen.
In den Wänden des Aufsatzes V1 ist ein Kulissenstein 33 drehbar gelagert, welcher ein Sperrorgan 34 trägt, das als Kulissenkörper von rechteckiger Grundform ausgebildet ist. Am vorderen Ende hat der Kulissenkörper 34 eine schräg abwärts ragende Sperrnase 34a, die in der Spannstellung mit den Klinken 30 in Eingriff steht. Am hinteren Ende weist 11g der Kuliseenkörper 34 eine Federhülse 24i> auf, in welcher eine am Kulissenstein 33 abgestützte Feder 35 eingelegt ist, die bestrebt ist, den Kulissenkörper auf dem Stein nach rechts zu ziehen. An der Unterfläche hat der Kulissenkörper 34 einen Nocken 34C, der mit einer Nase 3a des Abzugshakens 3 zusammen-
Y.-irkt. Schließlich hat der Kulissenkörper 34 ■loch am hinteren Ende einen aufwärts ragenden Fortsatz 34^, in dessen gegabelten oberen Teil der Befestigungsbolzen 22 des oberen Bowdenkabels 23 bajonettverschlußartig herausnehmbar eingesetzt ist.
Xn der vorderen Wand des Aufsatzes V1 ist wieder innen die Führungshülse 8 mit Schraubenfeder 10, Federteller 14 und Federbolzen 9 angesetzt, der gegen den Kulissenkörper 34 gedrückt wird. Hinter dem Sperrorgan 34 ist im Aufsatz V1 ein Sicherüngshebel 7 gelagert, in dessen oberem gegabeltem Teil der Bolzen 24 des unteren Bowdenkabels 25 in gleicher Weise wie der Bolzen 22 gelagert ist, so daß beide Bowdenkabel im Bedarfsfalle durch eine kleine Drehung der Befestigungsbolzen leicht herausgenommen werden können. Der Sicherungshebel 7 hat an der rechten' Flanke einen in einer Führungshülse 7a gelagerten Federbolzen 12, welcher bestrebt ist, den Sicherungshebel 7 gegen das Sperrorgan 34 hin zu verschwenken, wobei der eine' Gabelarm des Sicherungshebels in eine Rast des Fortsatzes 34^ einschnappt.
Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform ist wie folgt:
Es wird zunächst durch Ziehen des unteren Bowdenkabels 25 der Sicherungshebel 7 entgegen der Wirkung des Federbolzens 12 nach rechts geschwenkt und hierdurch außer Ein-• griff mit dem Sperrorgan 34 gebracht, so daß die Waffe zum Feuern bereit ist. Durch Ziehen des oberen Bowdenkabels 23 wird nun zunächst das Sperrorgan 34 im Uhrzeigersinn entgegen der hierbei sich zusammendrückenden Feder 10 verschwenkt, wobei die Fangnase 34a außer Eingriff mit den Klinken 30 kommt. Nun kann die Feder 35 in Wirkung treten, welche gleichgerichtet mit der Zugrichtung des Bowdenkabels 23 das Sperrorgan 34 auf dem Kulissenstein 33, nach rechts wirft. Bei dieser Bewegung wird dem Abzugshaken 3 die Abstützung 34,. entzogen, so daß dieser in gleicher Weise, wie oben beschrieben, nach oben verschwenkt wind und den Verschlußkolben ι freigibt, der nun nach vorn läuft und den Schuß auslöst. Währenddes anschließenden Dauerfeuers sind im Gegensatz zur erst beschriebenen Ausführungsform sämtliche Teile der Abzugseinrichtung in Ruhe.
Soll das Feuer wieder eingestellt werden, so gibt man das Bowdenkabel 23 frei. Es genügt hierbei, wenn dieses unter der das Sperrorgan 34 nach unten drehenden Wirkung der Feder 10 nur eine kurze Wegstrecke vollführt, so daß die Fangnase 34a in die Bewegungsbahn der Fangklinke 30 gerät. Wenn nun nach der Umkehr in der hinteren Endlage der Verschlußkolben wieder vorläuft, fängt sich an der Nase 34α die Klinke 30, wodurch das Sperrorgan 34 entgegen dem Druck der Feder nach links gezogen wird. Dabei schiebt sich die Abstützung 34C über die Nase 3 a des Abzugshakens 3, der blockiert wird. Die auf den Abzugshaken 3 auf treffende Sperrklinke 2 fängt sich an dem Haken, und die Weiterbewegung des Verschlußkörpers 1 ist aufgehalten, der in der Abzugsstellung gesperrt bleibt und bei Freigabe des Bowdenkabels 25 durch den Sicherungshebel 7. gesichert wird.
Anstatt, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. ι bis 8 beschrieben, die Rückführfeder 11 unmittelbar am Auslöseorgan 6 anzubringen und auf diese . Weise das Bowdenkabel 23 direkt zurückzuziehen, kann das Ende des Bowdenkabels auch an einer Federbüchse festgemacht werden, die im Schieber 15 unter Federdruck stehend gleitbar gelagert ist. Die Rückführung des Bowdenkabels erfolgt dann durch diese Feder, und zur Betätigung der Klinke 6 dient eine an genannter Federbüchse angelenkte kleine Druckstange. Die Federn wird dann überflüssig.
An dem Wesen der zweiten Ausführung?- form ändert sich nichts, wenn der Arm 34d statt am Kulissenkörper 34 am Kulissenstein angreift.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Abzugseinrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen mit Vorlaufabfeuerung und Fernbedienung mittels Bowden- oder Seilzuges, bei welcher der Verschlußkörper und der durch ein Sperrorgan in der Abzugsstellung gehaltene Abzugshaken in dieser Stellung mit selbstentsperrend ausgebildeten Flächen aneinanderliegen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer nach Freigabe der Fernbedienung wirksam werdenden, vom Verschlußkörper(i) während des darauffolgenden Durchlaufens seiner hinteren Wegstrecke (beim Rückbzw. Vorlauf) angetriebenen ·Vorrichtung (4 bzw. 34) zum zwangsläufigen Rückführen des Sperrorgans (S0 bzw. 34C) in die Sperrstellung.
2. Abzugseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (5) seitlich eine mit einem Rückführfederbolzen (9) zusammenwirkende Nase (56) und eine nach aufwärts ragende Armgabel hat, in welcher die als ferngesteuerte Klinke ausgebildete Auslösevorrichtung (6) verschwenkbar gelagert ist, die über eine Feder (11) mit dem Sperrorgan (5) in Verbindung steht und vorzugsweise eine Rast (66) für einen ferngesteuerten Sicherungshebel (7) aufweist.
3. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Schwenkachse (21) des Sperrprgans (5) ein dieses seitlich umfassender Pendelnebel (4) mit Schulter (4J gelagert ist, der mit seinem unteren Ende auf Laufbahnen des Verschlußkörpers (1) aufläuft, während in den Bereich der Schulter die in Ruhelage befindliche Auslöseklinke (6) hineinragt, wobei in einer vorzugsweise im Verschlußgehäuse (V) eingesetzten, den Abzugshaken (3) tragenden Halterbüchse (i7j) parallel zu den Laufbahnen liegende Pufterbolzen (18) angeordnet sind.
4. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fortfall der zwischen Auslösevorrichtung und Sperrorgan befindlichen Feder (11) das Ende des Bowdenzuges (23) an eine im Gehäuseaufsatz (V1) verschiebbar gelagerte Federbüchse angeschlossen ist, die durch eine angelenkte Druckstange mit der Auslöseklinke (6) in Verbindung steht.
5. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer quer im Gehäuseaufsatz (V1) gelagerten, als Kulissenstein ausgebildeten Schwenkachse (33) ein Kulissenkörper (34) gelagert ist, der einen abwärts ragenden, den Abzugshaken sperrenden Nocken (34C) und am vorderen Ende eine schräg nach vorn abwärts gerichtete Fangnase (34e) aufweist, die zusammen mit einem an das Zugmittel (23) angeschlossenen und auf die Schwenkachse (33) drehend einwirkenden Arm (34rf) die Sperr- und Auslösevorrichtung bildet und mit im Verschlußkörper (1) schwenkbar gelagerten, federbeeinflußten Fangklinken (30) zusammenwirkt, wobei ein Federbolzen (9) im Gehäuseaufsatz auf das vordere Ende des Kulissenkörpers drückt.
6. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Kulissenkörpers (34-) eine Federhülse (34&) angesetzt ist, deren am Kulissenstein (33) abgestützte Feder (35) den Kulissenkörper auf dem Stein nach rückwärts zu verschieben sucht.
7. Abzugseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein ferngesteuerter Sicherungshebel (7) in den Kabelbefestigungen (34rf) des Kulissenkörpers eingreift.
8. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des Gehäuseauf- satzes teilweise von einem nach oben herausziehbaren, die Hüllen (23/,, η) der Bowdenkabel (23, 25) für die Auslösevorrichtung (6 bzw. 34) und den Sicherungshebel (7) fassenden Schieber (15) gebildet ist und durch einen den Gehäuseaufsatz oben abschließenden, herausschiebbaren Deckel (20) gehalten wird, den seinerseits durch einen im Schieber eingesetzten Federbolzen (26) in der Schließlage gesichert ist.
9. Abzugseinrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bowdenkabel (23, 25) an die Auslöse- und Sicherheitsvorrichtung mittels bajonettverschlußartig eingesetzter Drehbolzen (22, 24) abnehmbar angeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW97834D 1939-06-17 1936-01-03 Abzugseinrichtung an selbsttaetigen Feuerwaffen Expired DE677178C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH214552T 1939-06-17

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