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DE2508358A1 - Vorrichtung zum herstellen von blitzlichtaufnahmen sowie mit der vorrichtung ausgeruestete photographische kamera - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von blitzlichtaufnahmen sowie mit der vorrichtung ausgeruestete photographische kamera

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Publication number
DE2508358A1
DE2508358A1 DE19752508358 DE2508358A DE2508358A1 DE 2508358 A1 DE2508358 A1 DE 2508358A1 DE 19752508358 DE19752508358 DE 19752508358 DE 2508358 A DE2508358 A DE 2508358A DE 2508358 A1 DE2508358 A1 DE 2508358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
line
flash lamp
signal
switch
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752508358
Other languages
English (en)
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DE2508358C2 (de
Inventor
Seymour Ellin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from US05/482,379 external-priority patent/US4005449A/en
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2508358A1 publication Critical patent/DE2508358A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2508358C2 publication Critical patent/DE2508358C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Blitzlichtaufnahmen sowie mit der Vorrichtung ausgerüstete photographische Kamera Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Blitzlichtaufnahmen sowie eine mit einer solchen Vorrichtung ausgerüstete photographische Kamera.
  • Auf dem Gebiet der Blftzlichtphotographie wurden in neuerer Zeit Anordnungen entwickelt, bei denen mehrere Blitzlampen zu einer Einheit zusammengeMßt sind, innerhalb welcher sie längs einer geraden Linie angeordnet sind. Insbesondere wurde zur Verwendung in Verbindung mit einer weitgehend automatisch arbeitenden Kamera eine derartige Anordnung entwickelt, die doppelseitig ausgebildet ist und auf zwei voneinander abgewandten Seiten jeweils fünf Blitzlampen aufweist.
  • wird eine solche Anordnung in Verbindung mit einer automatisch arbeitenden Kamera benutzt, ist es somit möglich, photographische Arbeitsspiele in rascher Folge ablaufen zu lassen, da es nicht nach jeden Belichtungsvorgang erforderlich ist, eine mechanische Schaltbewegung herbeizuführen oder Blitzlampen in ihre Gebrauchsstellung zu bringen.
  • Wie in den U.S.A.-Satentschriften 3 598 984 und 3 598985 im einzelnen beschrieben, bilden diese doppelseitigen Anordnungen von Blitzlampen kompakte Einheiten, da die auf voneinander abgewandten Seiten angeordneten Blitzlampen miteinander verschachtelt sind. Die Zündanschlüsse der einzelnen Blitzlampen einer solchen Anordnung sind unter Anwendung der Technik gedruckter Schaltungen mit einer nach unten ragenden befestigungsleiste verbunden, die auf jeder Flachseite mit fünf Eingangskontakten, einer gemeinsamen Zuleitung und einer leitfähigen Fläche zum Schließen eines Stromkreises versehen ist. Wird die nach unten ragende Befestigungsleiste in eine dazu passende Aufnahmeeinrichtung einer Kamera der genannten Art eingeführt, werden elektrische Verbindungen zu den fünf Eingangskontakten einer Gruppe von ihre Gebrauchsstellung einnehmenden Blitzlampen hergestellt, und hierbei dient die leitfähige Fläche als Kontakt zum Schließen eines Stromkreises, mittels dessen die Steuereinrichtung der Kamera auf den Blitzlichtbetrieb eingestellt wird. Diese Betriebsart und die Hauptmerkmale einer automatischen Kamera der genannten Art sind im einzelnen in der U.S.A.-Patentanmeldung 333 331 vom 16. Februar 1973 beschrieben.
  • Damit nacheinander dieåenigen Blitzlampen gezündet werden können, die dem Aufnahmegegenstand zugewandt sind, ist die Kamera in ihrem Inneren mit Blitzlampenzündschaltungen versehen. Typische Schaltungen dieser Art sind in der U.S.AO-Patentschrift 3 676 045 beschrieben. Bei diesen Schaltungen sind gewöhnlich einzelne Zündnetzwerke vorhanden, die in Verbindung mit einer Steuerschaltung zur Wirkung kommen, um jedesmal dann, wenn die Kamera betätigt wird, die nächste in Frage kommende Blitzlampe zu zünden0 Diese Steuerschaltung wird in Abhängigkeit von bestimmten lVlerkmalen der Anschlüsse der einzelnen Blitzlampen zur Wirkung gebracht.
  • Blitzlampen der Art, mit der logisch arbeitende Folgesteuer- oder Zündschaltungen zusammenarbeiten müssen, weisen jeweils einen Glaskolben auf, in den eine gewisse enge eines brennbaren fadenförmigen materials oder dergleichen und ein die Verbrennung unterstützendes Gas eingeschlossen sind0 Der verbrennbare Bestandteil der Blitzlampe ist in inniger Berührung mit dem Glühfaden einer ündeinrichtung angeordnet, die in leitender Verbindung mit den i.ingangsleitungen der Blitzlampe steht. ivird der Blitzlampe über ihre Anschlüsse ein Strom zugeführt, erhitzt sich der Zündglühfaden schnell bis auf den Verbrennungspunkt des fadenförmigen Materials, so daß die Blitzlampe gezündet wird. Nach dem Zünden werden sowohl der Zündglühfaden als auch das fadenförmige brennbare Material zum Schmelzen gebracht und/oder in einen Ascherückstand verwandelt, der in dem Glaskolben verbleibt. Dies hat zur Folge, daß der Stromkreis, der vorher über die Anschlußleitungen durch den Glaskolben hindurch verlief, unterbrochen wird, und daß gegenüber der Schalteinrichtung, an welche der Glühfaden angeschlossen war, ein unendlich groBer Widerstand zur Wirkung kommt. Wenn der Zündglühfaden oder das fadenförmige Material nur unvollständig verbrannt wird und daher zum Kurzschließen der eigentlich zu trennenden Anschlüsse einer Blitzlampe führt, kommt an den Anschlüssen ein relativ großer Widerstand zur Wirkung. Die Blitzlampenzündschaltungen reagieren auf das Vorhandensein eines vorbestimmten ohmeschen Widerstandes zwischen den Anschlüssen einer schon gezündeten oder einer noch nicht gezündeten Blitzlampe, um in Abhängigkeit hiervon während eines bestimmten photographischen Arbeitsspiels jeweils die nächste für das Zünden in Frage kommende Blitzlampe zu wählen0 Nachdem die auf der einen Seite einer Anordnung der beschriebenen Art vorhandenen fünf Blitzlampen verbraucht worden sind, zieht der benutzer die Blitzlampenanordnung aus der zugehörigen Fassung heraus, wendet sie um und setzt sie erneut in die zugehörige Fassung der Kamera ein, um die noch nicht verbrauchten Blitzlampen in ihre Gebrauchslage zu bringen, damit die nächsten fünf photographischen Arbeitsspiele durchgeführt werden können.
  • In vielen Fällen kann es vorkommen, das der Benutzer der Kammera, dann, wenn er einen bestimmten Augenblick photographisch festzuhalten wünscht, die Tatsache übersieht, daß bereits sämtliche Blitzlampen auf der gerade benutzten Seite der Blitzlampenanordnung verbraucht worden sind.
  • Ist die Blitzlampenanordnung nicht in der beschriebenen Weise umgeändert oder durch eine neue Blitzlampenanordnung ersetzt worden, wird das nächste aufgenommene Bild infolge nicht ausreichender Beleuchtung verdorben.
  • Die Erfindung ist auf eine Blitzlampenbetätigungsvorrichtung für eine photographische Kamera derjenigen Bauart gerichtet, welche zur Verwendung in Verbindung mit einer Anordnung von Blitzlampen bestimmt ist, von denen jede gegenüber der kamera nach vorn gerichtet ist, um das Beleuchten einer auf zunehmenden Szene zu ermöglichen. Sobald die letzte der ihre Gebrauchslage einnehmenden Blitzlampen verbraucht ist, bewirkt diese Vorrichtung, daß die Durchführung eines weiteren photographischen Arbeitsspiels verhindert wird, wenn die Blitzlampenanordnung nicht in der beschriebenen Weise umgewendet oder durch eine neue Blitzlampenanordnung ersetzt worden ist0 Im Falle einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Kamera benutzt, deren Arbeitsweise weitgehend automatisiert ist, und die eine komplizierte Folge von Arbeitsschritten zwischen einem ersten und einem letzten Arbeitsschritt ablaufen läßt, um ein photographisches Arbeitsspiel durchzuführen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung spricht an, sobald sämtliche nach vorn gerichteten Blitzlampen der betreffenden Anordnung verbraucht sind, und zwar derart, daß sich zwar noch der erste Arbeitsschritt des nächsten Arbeitsspiels durchführen läßt, daß jedoch der weitere Ablauf des programms verhindert wird. Bei einer erfindungsgemäßen Anordnung liefert die Vorrichtung ein wahrnehmbares Warnsignal, sobald die Durchführung der auf den ersten Arbeitsschritt folgenden Arbeitsschritte gesperrt worden ist.
  • Ist die automatisierte Kamera als einäugige Spiegelreflexkamera ausgebildet, besteht der erste und einzige zugelassene Arbeitsschritt darin, daß der zum Herstellen einer Aufnahme dienende Strahlenweg der kamera unterbrochen wird.
  • Gleichzeitig hiermit wird eine Warnlampe, die auf dem Kameragehäuse nahe der Lintrittsoptik des zugehörigen Suchers angeordnet ist, eingeschaltet, um den Benutzer davon in Kenntnis zu setzen, daß es ohne eine Erneuerung der Kunstlichtquelle nicht möglich ist, ein photographisches Arbeitsspiel ablaufen zu lassen0 Die Warnlampe kann zweckmäßig in einem Abstand von der Eintrittsoptik des Suchers der Kamera angeordnet sein, denn wenn der Kamerabenutzer nur einen dunklen Hintergrund vor sich hat, ist er entsprechend besser imstande, augenblicklich das Aufleuchten der warnlampe zu bemerken, obwohl die Warnlampe durch einen Abstand von dem Sucher getrennt ist0 Ferner soll durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Betätigen von Blitzlampen geschaffen werden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Detektoranordnung vorhanden ist, die auf einen elektronischen Betriebszustand anspricht, welcher sich an den mit einer Blitzlampe verbundenen Anschlüssen einer Schaltung zum Wählen und Zünden einer bestimmten Blitzlampe einstellt. Sobald dieser betriebszustand der Tatsache entspricht, daß sämtliche nach vorn gerichteten Blitzlampen einer Blitzlampenanordnung verbraucht sind, erzeugt die Detektoranordnung ein eindeutiges Signal, das diesen Betriebszustand repräsentiert. Die Belichtungseinrichtung weist ferner eine Sperreinrichtung bzw. eine Anordnung auf, die auf das genannte eindeutige Signal anspricht, um die Durchführung oder Beendigung eines schon versuchsweise eingeleiteten photographischen Arbeitsspiels zu verhindern. Dieser Vorgang des Ansprechens der etektor- und Sperranordnungen vollzieht sich notwendigerweise eehr schnell, da es sich um elektronische Vorgänge handelt. Somit spricht die Sperreinrichtung der Vorrichtung außerdem auf einen Betriebszustand an, durch den das unmittelbar bevorstehende Zünden einer letzten Blitzlampe der Anordnung repräsentiert wird, damit sich dasjenige photographische Arbeitsspiel zuendeführen läßt, bei dem die letzte gebrauchsfähige Blitzlampe verbraucht wird.
  • Beispielsweise spricht bei einer Ausführungsform der Erfindung die Sperreinrichtung auf ein bestimmtes Signal an, das dem Ablauf eines Arbeitsschritts nach einem Belichtungsvorgang entspricht, um es der Kamera zu ermöglichen, dasjenige photographische Arbeitsspiel zuendezuführen, bei dem die letzte Blitzlampe der Anordnung gezündet wird.
  • Handelt es sich bei der automatisierten Kamera um eine Elappkamera, die sich nach dem Gebrauch zusammenlegen läßt, kann gemäß einem weiteren blerkmal der Erfindung das wahrnehmbare Warnsignal in Verbindung mit dem Aufklappen der Kamera erzeugt werden0 Die Erzeugung eines solchen Warnsignals ist möglich, da bei der automatisierten Kamera notwendigerweise Verriegelungsschalter oder dergleichen vorhanden sind, die eine Entnahme von Strom aus der batterie verhindern, solange sich die Kamera nicht in Gebrauch befindet0 Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erz in dung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert, Es zeigt: Fig. 1 eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische Darstellung einer vollautomatischen Handkamera mit einer Vorrichtung zum Herstellen von Blitzlichtaufnahmen; Fig. 2 das Schaltbild einer in Verbindung mit der Steuereinrichtung der Kamera nach Figo 1 zu benutzenden Steuerschaltung; Fig. 3 und 3A jeweils einen Teil eines logischen Blockdiagramms, das die Reihenfolge der Vorgänge erkennen läßt, die sich während bestimmter Arbeitsspiele der Kamera nach Fig. 1 abspielen, wobei Fig. 3A die Fortsetzung des unteren Teils von Fig. 3 bildet; Fig. 4 eine Wertetabelle, die für die betriebsvorgänge gilt, welche mit Hilfe der Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 durchgeführt werden, wobei in logischer Form die Eingangs- und Ausgangssignale von Gattern dargestellt sind, welche zu der Schaltung nach Fig. 2 gehören, wobei die Darstellung in Fig. 4 für den Fall gilt, daß die Kamera zum herstellen von Blitzlichtaufnahmen benutzt werden soll; Fig. 5 eine Ansicht eines eils von Schalteinrichtungen der Kamera nach Fig.1; Fig. 6 eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische !'eildarstellung einer weiteren Schalteinrichtung der Kamera nach Figo 1; Fig. 7 die Draufsicht eines eils des Verschlusses der Kamera nach Fig. 1, aus der die Sperrstellung einer Sinrichtung zum Nachführen des Objektivs ersichtlich ist; Fig. 8 ein vereinfachtes Schaltbild eines in Fig. 2 als Diagrammblock dargestellten Elitzlampenzünd- und Folgeschaltnetzwerks; Fig. 9 die Schaltung einer Ausführungsform einer Detektor- und Sperreinrichtung; Fig. 10 die Schaltung einer weiteren Ausführungsform einer Detektor- und Sperranordnung; Fig0 11 die Schaltung einer weiteren Ausführungsform einer Detektoranordnung; Fig, 12 die Schaltung einer Warneinrichtung; Fig0 13 eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische Darstellung eines in der Kamera nach Fig, 1 vorhandenen Verriegelungsschalters; und Fig. 14 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Kamera nach Fig. 1, aus der Einzelheiten des Suchers ersichtlich sind.
  • In Figo 1 ist eine weitgehend automatisierte einäugige Spiegelreflexkamera 10 dargestellt, bei der sich die Erfindung anwenden läßt0 Die verschiedenen gelenkig miteinander verbundenen Gehäuseteile der Kamera 10, zu denen eine Rückwand 12, eine Vorderwand 14 und ein Belichtungsreglergehäuse 16 gehören, sind an einem Basisteil so angelenkt, daß sie sich beim Zusammenklappen miteinander verschachteln lassen. Klappt man die Kamera 10 aus ihrer in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstellung zusammen, nimmt sie eine kompakte, flache Form an, so daß sie sich vom Benutzer bequem mitführen läßt, z*Bo in einer Tasche eines Kleidungsstücks0 Die verschiedenen Ge lenke oder Scharniere zum Verbinden der genannten Gehäuseteile sind in Fig. 1 nicht im einzelnen dargestellt, doch ist zu bemerken, daß sie auf Achsen 20, 22 und 24 sowie auf dem unteren hinteren Teil des Belichtungsreglergehäuses 16 angeordnet sind, Ist die Kamera aufgeklappt worden, wenn eine Aufnahme hergestellt werden soll, bilden die Rückwand 12, die Vorderwand 14 und das Belichtungsreglergehäuse 16 zusammen mit einem lichtundurchlässigen, flexiblen Balg, von dem in Fig. 1 ein Bruchstück 26 sichtbar ist, eine Belichtungskammer 28.
  • Zu dem Basisteil 18 gehört eine innere Rahmenbaugruppe, von der ein Teil bei 30 zu erkennen ist. Diese innere Rahmenbaugruppe 30 bildet zusammen mit den äußeren Abschnitten des basisteils 18 eine Unterstützung für die zahlreichen verschiedenen Einrichtungen der Kamera. Beispielsweise ist der Rahmen 30 so gestaltet, daß er eine Kammer zum Aufnehmen und Festlegen einer Filme enthaltenden Kassettenkonstruktion 32 im unteren Teil der Belichtungskammer 28 bildet. Die Kassette 32 hat eine allgemein flache, rechteckige Form, und sie enthält einen nicht dargestellten Stapel, der sich aus photographischen Filmeinheiten zusammensetzt. Diese Filmeinheiten sind so angeordnet, daß sie nacheinander an einem I;ichteintritt steil der Kassette 32 angeordnet werden können, der durch eine nur teilweise angedeutete Umrahmungsleiste 34 abgegrenzt ist. Die Kassette 32 weist ferner an ihrer vorderen Stirnwand einen Schlitz 36 auf, der eine Austrittsöffnung bildet, über welche die einzelnen Filmeinheiten nach dem Belichten abgegeben werden. Ferner ist die Kassette 32 an ihrer Oberseite mit einem Schlitz bzw0 einer Öffnung 38 versehen, in die sich ein Teil einer insgesamt mit 40 bezeichneten Greifereinrichtung einführen läßt. Diese Greifereinrichtung dient dazu, eine anfängliche Bewegung jeweils derjenigen Filmeinheit herbeizuführen, welche aus der kassette 32 entfernt werden soll.
  • In Fig. 1 nehmen die teile der Kamera 10 diejenige Stellung ein, bei welcher der Aufnahmegegenstand über eine reflektierende Einrichtung betrachtet und das Objektiv fokussiert werden kann0 Gemäß Fig. 1 ist in das Belichtung reglergehäuse 16 ein Aufnahmeobjektiv 42 eingebaut, das gleichzeitig den Lichteingangsteil für einen optischen Strahlenweg zum Betrachten des Aufnahmegegenstandes und zum Fokussieren des Objektivs bildet. Von dem Objektiv 42 aus verläuft dieser Strahlenweg zu einem Spiegel 44, der an der Innenseite der Rückwand 12 anliegt, Der Spiegel 44 reflektiert die einfallenden Strahlen zu einer Betrachtungsfläche 46, die über der Belichtungsebene der kamera angeordnet ist. Die Detrachtungsfläche 46 befindet sich auf einer Seite eines reflektierenden Bauteils oder Trägers 50, der in Fig0 1 eine Stellung einnimmt, in der er die Umrahmung 34 der Kassette 32 überdeckt, um die Belichtungsebene der Kamera gegen Licht einfall zu schützen. Die etrachtungsfläche 46 hat eine solche Form und solche optische Eigenschaften, daß sie es ermöglicht, das Bild der aufzunehmenden Szene zu fokussieren.
  • Dieses Bild kann vom Benutzer der Kamera durch eine insgesamt mit 52 bezeichnete, zusammenlegbare optische Betrachtungseinrichtung betrachtet werden. Eine Ausführungsform einer solchen iietrachtungsfläche 46 ist in der U.S.A.-Patentschrift 3 735 685 beschrieben, während die Baugruppe 52 mit den zugehörigen inneren Bauteilen im einzelnen in der U.S.A.-Patentanmeldung 98 356 vom 15. Dezember 1970 beschrieben ist Befindet sich die Kamera 10 in ihrer Betrachtungs- und Fokussierstellung nach Fig. 1, nimmt die insgesamt mit 56 bezeichnete Belichtungseinrichtung bzw. der QerschluB in dem Belichtungsreglergehäuse 16 eine solche Stellung ein, daß eine Öffnung 58 vorhanden ist, die durch zwei zusammenarbeitende Verschlußteile 60 und 62 gebildet wird, welche in dem Belichtungsreglergehäuse 16 in einer nicht dargestellten Führung verschiebbar gelagert sind. Jedes der Verschlußteile 60 und 62 hat eine tropfenförmige Öffnung 64 bzw. 66. Außerdem ist jedes Verschlußteil mit je einer zweiten Öffnung 68 bzw. 70 versehen, und diese Öffnungen bewegen sich synchron mit den Öffnungen 64 und 66 auf der Vorderseite der Detektorelemente eines lichtempfindlichen Netzwerks, das hinter einer optischen Baugruppe 72 angeordnet ist. Gemäß Fig. 1 sind die Öffnungen 64 und 66 so angeordnet, daß sie gegenüber dem Strahlenweg der kamera 10 bewegbar sind, der durch das Aufnahmeobjektiv 42 bestimmt wird. Je nach der Stellung der Verschlußteile 60 und 62 überlappen sich die Öffnungen 64 und 66 symmetrisch, um eine nach bedarf veränderbare Öffnung abzugrenzen. Bei der Betrachtungs- und Fokussierstellung nach Fig. 1 nehmen die Verschlußteile 60 und 62 eine solche Stellung ein, daß die Öffnung 58 vollständig frei liegt, um das Betrachten des Aufnahmegegenstandes zu erleichtern.
  • Die Verschlußteile 60 und 62 werden symmetrisch zueinander bewegt, da sie gelenkig mit einem zu ihrer Betätigung dienenden zweiarmigen Hebel 74 verbunden sind, der in dem Gehäuse 16 in der Mitte zwischen seinen Enden drehbar gelagert ist. Der Hebel 74 ist an seinem oberen Ende mit dem Verschlußteil 60 durch einen Stift 76 gelenkig verbunden, während der untere Teil des hebels mit dem Verschlußteil 62 durch einen Stift 78 gelenkig verbunden ist0 Gemäß Fig. 5 werden die Drehbewegungen des Doppelhebels 74 und damit auch die bewegungen der Verschlußteile 60 und 62 durch eine elektromagnetische Einrichtung zum Erzeugen einer Zugkraft hervorgerufen, bei der es sich um einen Elektromagneten 80 handelt, dem eine Öffnungsfeder 82 zugeordnet ist0 Der Elektromagnet 80 ist in der U.S.A.-Patentanmeldung 245 884 vom 21. April 1972 beschrieben; er weist eine Erregerwicklung 84 auf, die auf einen Spulenkörper 86 aufgebracht ist, welcher seinerseits an einem U-förmigen Rahmenteil 88 befestigt ist. In einer zentralen Öffnung des Spulenkörpers 86 ist ein Tauchkern 90 verschiebbar gelagert, und die gesamte Baugruppe ist in dem Belichtungsreglergehäuse 16 ortsfest angeordnet. Die Öffnungsfeder 82 ist auf den Tauchkern 90 zwischen dem Rahmenteil 88 und einem Kappenteil 92 aufgeschoben. Das Kappenteil 92 weist einen Schlitz 94 auf, in den mit einem Spielraum ein Stift 96 eingreift, der in einen unteren eil des Doppelhebels 74 fest eingebaut ist.
  • Wird bei der Anordnung nach Fig. 5 die Spule 84 des Elektromagneten 80 erregt, wird der 'tauchkern 90 in die Magnetspule hineingezogen, so daß die Öffnungsfeder 82 durch Zusammendrücken gespannt wird, und daß gleichzeitig der Doppelhebel 74 in einer solchen Richtung gedreht wird, daß die Verschlußteile 60 und 62 gegeneinander bewegt werden, um die Belichtungsöffnung 58 zu schließen. Wird die Magnetspule 84 dagegen stromlos gemacht, bewegt die Öffnungsfeder 90 den Doppelhebel 74 in der entgegengesetzten Richtung, so daß die Öffnungen 64 und 66 der erschlußteile 60 und 62 eine sich fortschreitend vergrößernde Öffnung bilden, die in dem optischen Strahlenweg der Kamera liegt.
  • Mit dem Elektromagneten 80 und der Öffnungsfeder 82 arbeitet gemäß Fig. 5 ein zweipoliger Schalter S4 zusammen, zu dem ein stehend angeordnetes, isolierendes Basisteil 98 gehört, das an dem Rahmenteil 88 befestigt ist und einen langgestreckten, stabförmigen Kontakt 100 trägt, dessen nach oben ragender Teil so geformt ist, daß er sich gleitend gegenüber zwei voneinander getrennten leitfähigen Flächen 102 und 104 bewegen kann. Der Kontakt 100 ist normalerweise so vorgespannt, daß er seine äußere Stellung in Anlage an der leitfähigen Fläche 104 einnimmt. Wird der Elektromagnet 80 eingeschaltet, um den Tauchkern 90 zurückzuziehen, kommt jedoch ein Stift 106 zur Wirkung, der seitlich aus dem Kappen teil 92 herausragt, um den Kontakt 100 so nach hinten zu drücken, daß er in leitende Berührung mit der leitfähigen Fläche 102 tritt. Die leitfähigen Flächen 102 und 104 sind durch einen relativ kleinen Abstand getrennt, so daß der elektrische Kontakt mit der Fläche 102 hergestellt wird, sobald sich der Tauchkern 90 nahezu bis zu seiner zurückgezogenen inneren Anschlagstellung bewegt hat0 Beim Abschalten des lektromagneten 80 stellt dagegen der stangenförmige Kontakt 100 sehr schnell einen elektrischen Kontakt mit der leitfähigen Fläche 104 her. Fig. 5 zeigt in Vollinien die zurückgezogene Stellung der Feder 82 und des Kappenteils 92, während dze en gegengesetzte Stellung dieser Teile beim strimlosen Zustand der Spule 84 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, wobei die entsprechenden bezugszahlen jeweils mit einem Kennstrich versehen sind. Die in Fig. 1 insgesamt mit 56 bezeichnete, durch den Elektromagneten betätigbare Belichtungseinrichtung ist mit weiteren Einzelheiten in der UOS.AO-iatentanmeldung 349 960 vom 11o April 1973 beschrieben.
  • Gemäß Fig. 1 wird die Kamera 10 vom Benutzer nach dem Betrachten der aufzunehmenden Szene und dem Fokussieren des Objektivs zum Einleiten eines photographischen Arbeitsspiels durch Niederdrücken eines Startknopfes 108 betätigt, der aus dem Belichtungsreglergehäuse 16 herausragt0 Diese Betätigung bewirkt, daß der Elektromagnet 80 eingeschaltet wird, um die Verschlußteile 60 und 62 in ihre Schließstellung zu bringen und die Belichtungskammer 28 gegen Lichteinfall zu sichern. In Abhängigkeit von einem Signal des Schalters S4, das anzeigt, daß sich die ierschlußteile 60 und 62 in ihrer Schliefstellung gegenüber dem Strahlenweg der kamera befinden, wird ein auf dem inneren Rahmen 30 im rückwärtigen eil der kamera angeordneter Gleichstrommotor 110 eingeschaltet, um ein insgesamt mit 112 bezeichnetes flahnradgetriebe anzutreiben, das sich längs einer Seite des basisteils 18 erstreckt. Sobald sich die Zahnräder des Getriebes 112 drehen, wird ein Phasensteuernocken 114 gedreht, der mit einem Bewegungsabnahmeglied 116 (Fig. 6) zusammenarbeitet, welches seinerseits auf der Innenseite eines Stößelteils 118 befestigt ist. Das Stößelteil 118 ist durch einen Kurbelarm 120 mit einer in Fig. 1 nicht dargestellten Antriebsfederanordnung verbunden, welche dazu dient, das reflektierende Bauteil 50 so vorzuspannen, daß es bestrebt ist, sich um Scharniere 122 und 124 zu drehen und eine Stellung einzunehmen, in der es an der Innenfläche der Rückwand 12 anliegt.
  • Um diese Antriebseinrichtung zu betätigen, wird der Nocken 114 gedreht, bis das Bewegungsabnahmeglied 116 freigegeben wird, so daß die Antriebsfedereinrichtung den Stößel 118 nach vorn bewegt, woraufhin das reflektierende Bauteil 50 nach oben geschwenkt wird Sobald das reflektierende Bauteil 50 an der Innenseite der Rückwand 12 anliegt, ast ein zweiter Spiegel 126 so angeordnet, daß er von dem sich längs des optischen Strahlenwegs des Aufnahmeobjektivs 42 fortpflanzenden Licht getroffen wird, so daß dieses Licht so umgelenkt wird, daß es zur Belichtungsebene der Kamera gelangt. Wird die Kamera benutzt, um Aufnahmen bei Tageslicht herzustellen, wird der Elektromagnet 80 dann abgeschaltet, um es der Öffnungsfeder 82 zu ermöglichen, die Verschlußteile 60 und 62 so zu betätigen, daß im optischen Strahlenweg der Kamera eine sich fortschreitend vergrößernde Öffnung freigegeben wird0 Ein Lichtmeßnetzwerk, das hinter der Eingangs optik 72 angeordnet ist, reagiert auf die Helligkeit der aufzunehmenden Szene und festgelegte Offnungswerte, um dann ein Befehlssignal zu erzeugen, das dazu dient, den Elektromagneten 80 erneut einzuschalten, damit die Verschlußteile 60 und 62 geschlossen werden, um den Belichtungsvorgang nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne zu beenden, Der Elektromagnet 80 bleibt nach dem Ablauf der belichtungszeit eingeschaltet, und der Motor 110 wird erneut eingeschaltet, um das Zahnradgetriebe 112 zu betätigen0 Hierbei wird auch der Nocken 114 gedreht, so daß das Stößelteil 118 nach hinten bewegt wird, um die Federanordnung zum Aufrichten des Spiegels zu spannen und das reflektierende Bauteil 50 in die Stellung zu bringen, in der es die Belichtungsebene gegen Lichteinfall schützt. Gleichzeitig hiermit wird die Greifereinrichtung 40 betätigt, um die gerade belichtete Filmeinheit aus der Kassette 32 heraus durch den Schlitz 38 hindurch nach außen zu bewegen und sie zwischen zwei Walzen 128 und 130 zu führen, die zu einer behandlungsstation 132 gehören. Die Antriebskraft für diese Walzen wird von dem Zahnradgetriebe 112 durch eine Verbindung mit der Walze 128 abgeleitet. Eine eingehende Beschreibung der Einrichtung zum Verändern des optischen Strahlenwegs und der sinrichtung zum Antreiben der behandlungsstation 132 findet sich in der UOS.A.-Patentschrift 3 714 879.
  • Fig. 6 zeigt weitere Einzelheiten der Anordnung zum Betätigen zweier Schalter S3 und 5 im Verlauf der Bewegung des Stößelteils 118. Beginnt die Vorwärtsbewegung des Stößelteils 118 in Verbindung mit der beschriebenen Freigabe des reflektierenden Bauteils 50, gibt eine Zunge 134, die vom mittleren ieil des Stößelteils 118 aus nach innen ragt, eine isolierende Kappe 136 eines elastischen Kontaktes 138 des Schalters S5 frei. Der Schalter S5 weist ferner einen elastischen Kontakt 140 auf, der in einem Abstand von dem elastischen Kontakt 138 durch ein isolierendes Tragstück 142 unterstützt wird, das am Basisteil 18 der Kamera befestigt ist0 Somit werden die elastischen Kontakte bzw. Kontaktfedern 138 und 140 des Schalters S5 im wesentlichen synchron mit der beginnenden Bewegung des reflektierenden Bauteils 50 aus seiner Eetrachtungsstellung in der Belichtungsebene heraus geöffnet0 Dieser Vorgang entspricht der Erzeugung eines ersten Signals bzw. der Herbeiführung eines ersten Betriebszustandes des Schalters 5, der bis zur Beendigung eines photographischen Arbeitsspiels erhalten bleibt.
  • Unter er Wirkung der Eedervorspannung wird das reflektierende Bauteil 50 gegenüber seiner Ruhestellung um einen Winkel von etwa 37° um die Achse der Scharniere 122 und 124 geschwenkt. Sobald sich das reflektierende Bauteil 50 seiner Stellung in Anlage an der Rückwand 12 und dem Spiegel 44 weitgehend genähert hat, d.ho nach dem Durchlaufen eines Schwenkwinkels von etwa 32°, kommt die Zunge 134 nach Fig. 6 zur Anlage an der isolierenden Kappe 144 einer Aontaktfeder 146 des Schalters S3. Die Kontaktfeder 146 liegt normalerweise an einer zweiten Kontaktfeder 148 des Schalters S3 an, und beide Kontaktfedern werden von einem ebenfalls am Basisteil 18 der Kamera befestigten isolierenden Tragstück 150 getragen. Durch das Öffnen der Kontakte des Schalters S3, mittels welcher die Bewegung des reflektierenden Bauteils 50 überwcht wird, wird ein Signal erzeugt bzw. ein Betriebszustand herbeigeführt, der anzeigt, daß sich das reflektierende Bauteil 5C seiner Stellung in Anlage an der Rückwand 12 genähert hat. Während der Tätigkeit der kamera 10 nach einem Belichtungsvorgang und der sich dabei ab spielenden Bewegung des Stößelteils 118 nach hinten gibt natürlich die Zunge 138 die Kappe 144 des Schalters S3 frei, so daß sich dieser Schalter schließen kann, und hierbei kommt die Zunge erneut zur Anlage an der Kappe 136 des Schalters S5, um diesen Schalter zu schließen. Durch dieses Schließen des Schalters S5 ergibt sich ein Betriebszustand, der dazu dient, den Motor 110 abzuschalten und gleichzeitig den Elektromagneten 80 einzuschalten.
  • Mit der Kamera 10 werden Blitzlichtaufnahmen unter Benutzung der in Fig. 2 dargestellten Blitzlampenanordnung 16G hergestellt, bei der mehrere Blitzlampen längs einer geraden Linie angeordnet sind. Bei der Anordnung 160 sind auf jeder Flachseite fünf Blitzlampen mit den zugehörigen Reflektoren so angeordnet, daß sie nach außen gerichtet sind. Die fünf Blitzlampen auf jeder Seite sind durch eine gedruckte Schaltung oder dergleichen mit einer nach unten ragenden Befestigungseiste 126 verbunden. Auf jeder Seite der Leiste 162 befinden sich leitfähige Flächen, die Anschlüsse für die verschiedenen Blitzlampen bilden, und außerdem ist die Leiste mit einer leitfähigen Fläche versehen, die nicht in Verbindung mit den Blitzlampen steht, sondern dazu dient, einen zugehörigen Stromkreis in der Kamera zu schließen, damit die Kamera veranlaßt werden kann, ein Arbeitsspiel zum Herstellen einer Blitzlichtaufnahme zu durchlaufen. Die erforderliche Verbindung mit der Schaltung der Kamera 1C wird dadurch hergestellt, daß die Befestigungsleiste 162 der Blitzlampenanordnung 160 in eine Fassung 164 eingeführt wird, welche auf der Oberseite des Belichtungsreglergehäuses 16 mündet Wie in der U.S.Å-2atentanmeldung 168 671 vom 3. August 1971 beschrieben, wird bei der Kamera 10 eine Belichtungssteuereinrichtung mit einer Einrichtung zum Nachführen des Objektivs benutzt, wenn Blitzlichtaufnahmen hergestellt werden sollen. Bei einer solchen Anordnung wird die ffnungsgröße entsprechend der Brennweite für das Licht festgelegt, von dem erwartet wird, daß es von der aufzunehmenden Szene ausgeht. Hierbei werden die Verschlußteile 60 und 62 während ihrer Öffnungsbewegung auf mechanischem Wege in einer Stellung angehalten, die der Brennpunkteinstellung entspricht0 In Fig. 7 sind Einzelheiten der zu diesem Zweck vorhandenen Abfangeinrichtung dargestellt. Zu dieser Einrichtung gehört ein Rad 166 zum Fokussieren des Objektivs, und dieses Rad ist in einem vorderen Teil des Belichtungsreglergehäuses 16 untergebracht0 Das Fokussierrad 166 ist mit der Einfassung des Aufnahmeobjektivs 42 nach Fig. 1 durch ein Swischenzahnrad 168 gekuppelt, von dem in Fig. 7 ein Teil zu erkennen ist. Um die Fokussierstellung des Rades 166 in eine Beziehung zu der Größe der durch die Verschlußteile 60 und 62 abgegrenzten Öffnung zu bringen, ist ein Abfanggestänge vorhanden, zu dem ein Bewegungsabnahmegestänge 170 gehört, das einen Bewegungsabnahmestift 172 aufweist, welcher in einen Steuerkurvenschlitz eingreift, mit dem das Fokussierrad 166 auf seiner nach innen weisen Fläche versehen ist. Das Bewegungsabnahmegestängeglied 170 ist oberhalb der zentral angeordneten Achse des Fokussierrades 166 mittels einer Einrichtung 174 schwenkbar gelagert, so daß jede Drehung des Fokussierrades eine seitliche Bewegung des Gestängegliedes 170 hervorruft. Der ohere leil des Gestängegliedes 170 trägt ein drehbar gelagertes Sperrglied 176, das eine Fläche 178 aufweist, welche in die Bewegungsbahn eines zugehörigen Abfangstiftes 180 hineinragt, der in den Doppelhebel 74 eingebaut ist0 Das Abfabgglied176, das normalerweise durch einen unter iecerspannung stehenden Stift 182 aus der genannten Bewegungsbahn heraus vorgespannt ist, wird dann in seine Abfangstellung geschwenkt, wenn ein zweiter Elektromagnet 184 eingeschaltet wird, der in dem belichtungsreglergehäuse 16 über dem Elektromagneten 80 und nach hinten versetzt angeordnet ist0 fler Elektromagnet 184 besitzt eine Erregerspule 186, die einen gleichachsig damit angeordneten zylindrischen Tauchkern 188 umgibt. Das freie äußere Ende des 'íauchkerns 188 ist mit dem mittleren Teil einer Zugstange 190 gekuppelt, die ihrerseits durch einen Stift 192 locker mit einer Verlängerung 194 einer Unterstützung für den Elektromagneten 184 verbunden ist. Das andere Ende der Zugstange 190 ist so angeordnet, daß es sich nach bedarf mit einem Ansatz 196 des Abfanggliedes 176 in Berührung bringen läßt. Beim Einschalten der Elektromagnetspule 186 wird somit der Tauchkern 188 zurückgezogen, so daß die Zugstange 190 veranlaßt wird, das Abfangglied 176 in eine Stellung zu schwenken, bei der seine Fläche 178 in der Bewegungsbahn des Stiftes 180 liegt. Gemäß Fig, 7 weist der Stift 180 an seinem äußeren Ende einen Flansch 198 auf. Bei dieser Anordnung kann die Spule 186 des Elektromagneten 184 nach der Beendigung des Abfangvorgangs abgeschaltet werden. Da die Öffnungsfeder 82 den Doppelhebel 74 im vorgespannten Zustand hält, um den Abfangvorgang uu unterstützen, ist es nicht erforderlich, die Spule 186 im eingeschalteten Zustand zu halten. Nach der Beendigung einer Blitzlichtaufnahme wird der Elektromagnet 80 eingeschaltet, um die Verschlußteile 60 und 62 zu schließen, woraufhin die Kamera 10 in der normalen Weise die für die Zeit nach der Belichtung vorgesehenen Arbeitsschritte durchführt.
  • Fig. 2, 3, 3A und 4 veranschaulichen schematisch eine Schaltung zum Steuern der Einrichtungen der Kamera 1C und zeigen ein logisches Blockdiagramm in Verbindung mit einer Wertetabelle, aus der die jeweiligen Einschalthustände ersichtlich sind. Zu der Schaltung nach Fig. 2 gehören mehrere jeweils mehrere Aufgaben erfüllende Gatter A bis I. Die Ein- und Ausgänge dieser Gatter erscheinen in der Wertetabelle in Fig. 4 mit den von Boole- vorgeschlagenen Bezeichnungen. Um das Verständnis der ertetabelle in Fig0 4 und der Beschreibung der Schaltung zu erleichtern, wird dann, wenn an den Ein- und Ausgängen der genannten Schaltungselemente das Erdpotential vorhanden ist, davon gesprochen, daß ein schwaches Signal vorhanden ist, und ein solches schwaches Eingangs- oder Ausgangs signal kann digital mit 0 bezeichnet werden. Wenn dagegen an diesen Eingängen und Ausgängen eine Spannung erscheint, die sich der Spannung der Stromquelle der Steuerschaltung annähert oder sie erreicht, wird von einem starken Signal gesprochen, dem die binäre Bezeichnung 1 beigelegt wird. Aus Fig0 2 ist ferner ersichtlich, daß bestimmte Signale verschiedenen Gattereingängen gemeinsam zugeführt werden. Diese gemeinsamen Signaleingänge sind in Figo 2 mit a bis g bezeichnet. Schließlich sind die Ausgänge der Gatter A bis I mit t1 bis t6 bezeichnet.
  • In der folgenden Beschreibung ist angenommen, daß, die Steuerschaltung der Kamera benutzt wird, um eine Blitzlichtaufnahme herzustellen. Wird die Kamera 10 aufgeklappt und aufnahmebereit gemacht, wird gemäß Fig. 2 und 3 ein Verriegelungsschalter S6 in einer Bauptstromzuführungsleitung 212 geschlossen, damit eine Stromquelle 214 in Form einer Batterie die Schaltung über eine weitere auptstromzuführungsleitung 216 speisen kann, sobald ein weiterer Schalter S1 kurzzeitig geschlossen wird. Der Schalter S1 wird durch den Eamerabenutzer betätigt, sobald dieser einen in Fig0 1 gezeigten Startknopf 108 niederdrückt. Gemäß den Diagrammblöcken 218 und 220 in Figo 3 befindet sich die Kamera 10 in ihrem Ausgangszustand, bei dem die Verschlußteile 60 und 62 die größte Öffnung freigeben, wobei das reflektierende Bauteil 50 so nach unten geschwenkt ist, daß es die belichtungsebene der Kamera verdeckt0 Um den Blitzlichtbetrieb zu ermöglichen, wird die Blitzlampenanordnung 160 nach Fig. 1 in die Fassung 164 eingeführt, und hierdurch wird gemäß Fig0 2 ein Schalter S2 geschlossen. Gemäß Fig. 3 betrachtet der Kamerabenutzer jetzt den Aufnahmegegenstand, und er fokussiert das Objektiv, woraufhin er den Schalter S1 schließt. Hierdurch wird bewirkt, daß die Hauptstromzuführungsleitung 216 gemäß Fig. 2 ein Verriegelungsnetzwerk 224 einschaltet. Wie in der U,S,A.-Patentanmeldung 213 317 vom 29o Dezember 1971 beschrieben, kann das Netzwerk 224 jeweils einen von zwei verschiedenen Einschaltzuständen annehmen. Bei dem ersten Einschaltzustand ist es dem Benutzer der Kamera 10 möglich, ein laufendes photographisches Arbeitsspiel noch bis zu dem Zeitpunkt zu unterbrechen, in dem gemäß Fig. 2 der Schalter S5 geöffnet wird. Nach dem Öffnen des Schalters S5 ermöglicht es das in seinem zweiten Einschaltzustand befindliche Netzwerk 224, der Schaltung über die eitungen 216 und 226 ununterbrochen auch dann zuzuführen, wenn der Schalter S1 wieder geöffnet worden ist.
  • Das Ausgangssignal des Verriegelungsnetzwerks 224 erscheint in einer Stromverteilerleitung 228, die ihrerseits zu einer Abzweigungsleitung 230 führt. Die Abzweigungsleitung 230 ist an eine zweite Abzweigungsleitung 232 angeschlossen, und diese beiden Leitungen dienen zum herbeiführen anfänglicher Steuerzustände unter Vermittlung durch die verschiedenen Gatter und sonstigen Schaltungselemente der Schaltung nach Fig0 2o Diese Schaltungszustände, wie sie am Beginn eines Arbeitsspiels zum Verstellen einer Blitzlichtaufnahme bestehen, sind in Fig. 4 als Vorgang 1 dargestellt0 Wie in Verbindung mit dem Diagrammblock 234 in Fig. 3 ersichtlich, besteht der erste weitere Betriebsvorgang darin, daß die Erregerwicklung 84 des Elektromagneten 80 eingeschaltet wird. Diese Wicklung ist in Fig. 2 bei 84' dargestellt. Um die Wicklung bzw.
  • Spule 84 einzuschalten, werden vorbestimmte Eingangssignale den Eingängen der kehrfunktionsgatter A und B zugeführt0 An den Eingängen a dieser Gatter, die durch eine Leitung 236 miteinander verbunden sind, erscheinen zunächst schwache Signale, da diese Eingänge über eine Leitung 240 an den Ausgang einer in Fig0 2 schematisch dargestellten rDriggerschaltung 242 angeschlossen sind. Die Triggerschaltung 242 kann von bekannter Art und z.B. als Schmittsche Uriggerschaltung ausgebildet sein, die eine normalerweise leitfähige Ausgangsstufe und eine normalerweise nicht leitfähige Eingangsstufe besitzt. Diese beiden Stufen kehren ihren Leitfähigkeitszustand sehr schnell um, sobald der Eingangsstufe ein Signal zugeführt wird, das mindestens gleich einem vorbestimmten Triggerbezugssignal oder einem Schwellenwert ist0 Wird der riggerschaltung 242 über die Abzweigleitung 230 und die an diese angeschlossene Leitung 244 Strom zugeführt, wobei die Triggerschaltung über eine Leitung 246 geerdet ist, bleibt am Ausgang, d.h. der Leitung 240 ein schwaches Signal erhalten, bis in irgendeiner der Eingangsleitungen der Wriggerschaltung ein Signal erscheint, das den genannten irigger- oder Bezugspegel überschreitet0 Beim Eintreffen eines solchen Signals erscheint am Ausgang in der Leitung 240 ein starkee Signal. Wird die Kamera zum Herstellen von Aufnahmen bei Tageslicht benutzt, wird der lriggerschaltung 242 zur Belichtungsregelung ein solches Eingangssignal über eine Leitung 246 zugeführt, wobei dieses Signal gemäß Fig0 2 durch ein nur schematisch angedeutetes Steuernetzwerk 248 für den Tageslichtbetrieb erzeugt wird0 Das Netzwerk 248 wird über die Leitung 228 eingeschaltet, und es ist über eine Leitung 250 geerdet.
  • Am Eingang b des Gatters A erscheint ein schwaches Signal, da dieser Eingang über eine Leitung 252 und einen egrenzungswiderstand 254 geerdet ist. Die Leitung 252 ist außerdem durch eine Leitung 256 mit einem entsprechenden Eingang b des Gatters C sowie über eine Leitung 258 mit einem Kontakt des Schalters S4 verbunden, der dem anhand von Fig. 5 beschriebenen Schalter S4 entspricht und gemäß Fig. 2 einen gemeinsamen Anschluß C aufweist, welcher der Kontaktfeder 100 nach Fig. 5 entspricht, sowie zwei Kontakte A und B, wobei der Kontakt B an die Leitung 258 angeschlossen ist0 Befindet sich der Schalter 54 in der Stellung, in der er den Kontakt C mit dem Kontakt A verbindet, sei angenommen, daß es sich hierbei um eine Stellung handelt, die gemäß Fig0 5 derjenigen Stellung entspricht, bei welcher die Kontaktfeder 100 in Berührung mit der weiter außen angeordneten Kontaktfläche 104 steht0 Unter diesen Umständen befinden sich die Verschlußteile 60 und 62 in einer Stellung, in der sie eine Öffnung einer bestimmten Größe abgrenzen. Wird der Schalter 54 in die Stellung gebracht, bei der die Kontakte C und B miteinander verbunden sind, sei angenommen, daß diese Stellung gemäß Fig. 5 derjenigen Stellung entspricht, bei welcher der federnde Kontakt 100 an der Leitfähigen Fläche 102 anliegt, wobei die Verschlußteile 60 und 62 ihre Schließstellung einnehmen.
  • Da sich der Schalter S7 normalerweise in der Stellung befindet, bei der die Kontakte C und A miteinander verbunden sind, ist die Leitung 258 am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels unterbrochen. Sobald der Schalter S4 in die Stellung C-B gebracht wird, wird der Leitung 258 über die Leitung 260 eine Spannung zugeführt, um an den miteinander verbundenen Eingängen b der betreffenden Gatter ein starkes Eingangssignal erscheinen zu lassen0 Der Eingang c des Gatters A ist über die Leitungen 262 und 264 an den entsprechenden Eingang c des Gatters B angeschlossen. Die Tatsache, daß anfänglich an den miteinander verbundenen Eingähgen c ein schwaches Signal erscheint, ist darauf zurückzuführen, daß die Leitung 264 über die Leitung 266 mit der Ausgangsleitung 268 einer Triggerschaltung 270 verbunden ist. Ähnlich wie bei der Triggerschaltung 242 erscheint am Ausgang der Triggerschaltung 270 normalerweise ein schwaches Signal, das dann in ein starkes Signal übergeht, wenn in der zugehörigen Eingangsleitung 272 ein Signal erscheint, das über einem vorbestimmten Triggerpegel oder Schwellenwert liegt0 Die Triggerschaltung 270 dient dazu, an den miteinander verbundenen Gattereingängen c ein schwaches Signal aufrechtzuerhalten, bevor im Verlauf eines photographischen Arbeitsspiels ein Belichtungsvorgang durchgeführt wird.
  • Wird der vorstehend beschriebene logische Zustand auf der Eingangsseite hergestellt, erscheint am Ausgang tl des Gatters A bzw. in der Leitung 274 ein starkes Ausgangssignal, das der basis eines NPN-Transistors Q1 zugeführt wird.
  • Der Emitter des Transistors Q1 ist über eine Leitung 276 geerdet, während sein Kollektor an eine Leitung 278 angeschlossen ist0 Die Leitung 278 verbindet die Erregerspule 84' des Elektromagneten 80 mit der Stromzuführungsleitung 216.
  • Das in der Leitung 274 erscheinende starke Signal dient dazu, den Basis-Emitter-tbergang des Transistors Q1 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen und so die Spule 84' einzuschalten, damit die Verschlußteile 60 und 62 veranlaßt werden, den Strahlenweg der kamera 10 zu verschließen. Am Ausgang t2 des Gatters B erscheint am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels ein schwaches Signal, das über einen Strom grenzungswiderstand 280 und eine Leitung 282 der Leitung 278 zugeführt wird. Das Gatter B dient dazu, unter bestimmten Bedingungen dem Elektromagneten 280 bzw. der Spule 84' einen schwächeren Strom zuzuführen, und zwar dann, wenn sich der zugehörige Tauchkern seiner vollständig zurückgezogenen Stellung nähert. Zu diesem Zweck leitet das Gatter B den Strom zum Erregen der Spule 84' über den Strombegrenzungswiderstand 280 um. Ist der Transistor Q1 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, wird diese Umleitungswirkung des Widerstandes 280 praktisch bedeutungslos.
  • Sobald die Verschlußteile 60 und 62 bei der Schließbewegung ihre Endstellung erreichen, wird der Schalter S4 betätigt und in die Stellung C-B gebracht0 Bei diesem in Fig. 4 als Vorgang 2 dargestellten Vorgang geht beim Umstellen des Schalters SÇ das schwache Signal, das dem Eingang b über die eitung 252 zugeführt wird, in ein starkes Signal über, wodurch bewirkt wird, daß am Ausgang tl des Gatters A ein schwaches Signal erscheint0 Infolgedessen wird die Vorspannung des Transistors Ql in der Vorwärtsrichtung beseitigt, so daß der Spule 84' ein schwächerer Strom zugeführt wird.
  • Wird der Schalter 54 in die Stellung O-B gebracht, ändert sich auch das am Ausgang t3 des Gatters C erscheinende Signal. Vor dem Umstellen des Schalters S4 ist am Ausgang t3 des Gatters C, d.ho in der Leitung 284, ein schwaches Signal vorhanden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß schwache Signale an den miteinander verbundenen Eingängen a bzw0 b der betreffenden Gatter sowie an dem Eingang d des Gatters C vorhanden sind0 Am Eingang d des Gatters C bleibt das schwache Signal erhalten, da dieser Eingang durch die Leitungen 286 und 288 sowie den geschlossenen Schalter S5 geerdet ist0 Wird der Schalter S4 in die Stellung O-B gebracht, und erscheint daher an dem Eingang d des Gatters C ein starkes Signal, geht das Signal am Ausgang t3 des Gatters C in ein starkes Signal über, um eine Motorsteuereinrichtung 290 zu betätigen0 Die Steuereinrichtung 290 ist mit der Hauptstromzuführungsleitung 216 durch eine Leitung 292 verbunden und liegt über eine Leitung 294 an Masse, Diese Motorsteuereinrichtung, die in der UOS.AO-Patentanmeldung 299 667 vom 24o Oktober 1972 beschrieben ist, dient dazu, den Motor 110 (Fig. 1) einzuschalten, um das Getriebe 112 zu betätigen, damit der Phasensteuernocken 114 gedreht wird0 Wie vorstehend anhand von Fig. 6 beschrieben, wird der Nocken 114 gedreht, bis das Stößelteil 118 freigegeben wird, um den Schalter S5 zu öffnen, der gemäß Fig. 2 in der Leitung 288 liegt0 Durch dieses Freigeben des Stoßelteils 118 wird die Kamera 10 gezwungen, einen Belichtungsvorgang vollständig durchzuführen. Ferner ist zu bemerken, daß durch den Schalter S5 vor einem Belichtungsintervall bei geschlossenem Schalter ein bestimmter Signal zustand und nach dem Ablauf der Belichtung zeit beim geöffnetem Schalter ein weiterer bestimmter Signalzustand hergestellt wird0 Gemäß der Darstellung des Vorgangs 3 in Fig. 4 bewirkt das Öffnen des Schalters S5, daß am Eingang d des Gatters C ein starkes Signal erscheint, was zur Folge hat, daß am Ausgang t3 dieses gatters ein schwaches Signal erscheint. Infolgedessen bewirkt die Motorsteuereinrichtung 290, daß der Motor 110 abgeschaltet und abgebremst wird. Während das Stößelteil 118 in der Vorwärtsrichtung bewegt wird, wird das reflektierende Bauteil 50 durch lsederkraft in seine Belichtungsstellung gebracht, in der es an der Rückwand 12 der Kamera 10 anliegt.
  • Die Veränderung des Signals an dem Eingang d des Gatters C bewirkt ferner, daß das Verriegelungsnetzwerk 224 in seinen zweiten Einschaltzuftand übergeht, da dieses Netzwerk mit der Eingangsleitung 286 des Gatters C über die Leitungen 296 und 298 verbunden isto Wie erwähnt, wird die Kamera 10 durch Einsetzen der Blitzlampenanordnung 160 in die Fassung 164 auf den Blitzlichtbetrieb umgestellt, da hierbei ein Schalter 52 zum Bestimmen der Betriebsart geschlossen wird. Der Schalter S2 wird geschlossen, sobald ein Kontakt zwischen einer leitfähigen Fläche auf der Befestigungsleiste 162 der Blitzlampenanordnung und einem Kontakt in dem Gehäuse 16 hergestellt wird.
  • Beim Schließen des Schalters 52 wird ein starkes Signal von der Stromverteilerleitung 228 aus über einen Widerstand 300, eine Leitung 296, einen Widerstand 302 und eine Leitung 304 einer Steuerschaltung 248 für Aufnahmen bei Tageslicht zugeführt0 Durch dieses Zuführen eines starken Signals über die Leitung 304 wird die Steuerschaltung 248 gesperrt. Gemäß Fig. 2 liegt der Schalter 52 in der Leitung 296, und er ist über einen Widerstand 306 geerdet0 Die Leitung 304 verläuft auch zu den miteinander verbundenen Eingängen e der Gatter E und Do Beim Öffnen des Schalters S5 erscheint ein starkes Signal in der Leitung 228, mit welcher der Schalter S2 verbunden ist, und entsprechend auch in den Leitungen 304 und 308, so daß an den Eingängen e der Gatter ein starkes Signal erscheint. Die Leitungen 310 und 312 verbinden die Eingänge a der Gatter E und D mit der Leitung 238, so daß in ihnen während des einleitenden 'teils eines photographischen Arbeitsspiels ein schwaches Signal erscheint. Am Eingang f des Gatters D bleibt das schwache Signal erhalten, da dieser Eingang über die Leitungen 314, 316, eine Diode 318 und einen geschlossenen Schalter S3 geerdet ist. Der Schalter S3 entspricht dem weiter oben anhand von Fig. 1 und 6 beschriebenen Schalter S3. Die Diode 318 dient zum Unterdrücken von Störsignalen und dergleichen, die beim betätigen des Schalters 53 entstehen könnten.
  • Am eingang g des Gatters E ist anfänglich ein schwaches Signal vorhanden, da dieser Eingang über die Leitung 320 mit der Ausgangsstufe der riggerschaltung 322 verbunden ist, zu der ein insgesamt mit 324 bezeichnetes RC-Zeitgebernetzwerk gehört. Die Triggerschaltung 322 kann als Schmittsche Triggerschaltung ausgebildet sein und eine normalerweise nicht leitfähige Eingangsstufe besitzen, die mit einer normalerweise leitfähigen Ausgangsstufe zusammenarbeitet. Diese Stufen kehren ihren jeweiligen Leitfähigkeitszustand schnell um, sobald der Eingangsstufe ein Signal zugeführt wird, das einen bestimmten Schwellenwert aufweist.
  • Wie in Fig. 4 als Vorgang 3 dargestellt, führt das Öffnen des Schalters S5 dazu, daß am Ausgang t4 des Gatters D in der Leitung 326 ein starkes Signal erscheint. Die Leitung 326 ist an die Basis eines SPN-Transistors Q2 angeschlossen, dessen Emitter über eine Leitung 328 geerdet ist, während der Kollektor über die Leitungen 330 und 332 mit der Hauptstromzuführungsleitung 216 verbunden ist. Außerdem liegt in der Leitung 332 die Spule 186' des Blektromygneten 184. Wie anhand von Figo 7 beschrieben, wird die Fläche 178 des Abfanggliedes 176 in eine Auffangstellung gezogen, in der sie in der bewegungsbahn des in den Doppelhebel 74 eingebauten Stiftes 180 liegt. Gleichzeitig geht das Signal am Ausgang t5 des Gatters E in ein schwaches Signal über, so daß ein Strom durch die Leitung 334 fließen kann0 Da jedoch ein Strombegrenzungswiderstand 336 vorhanden ist, hat dieser Strom nur eine vernachlässigbar geringe Stärke.
  • In Fig. 3 veranschaulicht der Diagrammblock 340 das Abschalten der Steuereinrichtung 248 für Tageslichtaufnahmen, der Diagrammblock 342 das Einschalten des Motors 110, das Freigeben des reflektierenden Bauteils 50 und das Öffnen des Schalters S5 und der Diagrammblock 344 die Tatsache, daß die Kamera 10 veranlaßt wird, ein photographisches Arbeitsspiel durchzuführen, wobei gleichzeitig der Elektromagnet 184 eingeschaltet wird.
  • In Fig 3 bezeichnet der Diagrammblock 346 den in Fig. 4 dargestellten Vorgang 4, bei dem das reflektierende Bauteil 50 um 32° geschwenkt und der Schalter 53 geöffnet wird0 Dieser Vorgang des Offnens des Schalters S3 ist weiter oben anhand von Fig. 6 beschrieben, und er dient unter anderem dazu, gemäß Fig. 2 ein insgesamt mit 350 bezeichnetes RC-Zeitgebernetzwerk zu betätigen0 Das netzwerk 350, zu dem ein Leitgeberwiderstand 352 und ein Zeitgeberkondensator 354 gehören, und das über eine Leitung 232 geerdet ist, dient dazu, den Beginn der Belichtungsphase eines photographischen Arbeitsspiels zu verzögern. Hierbei ist die Verzögerungszeit so gewählt, daß sie ausreicht, um es dem reflektierenden Bauteil 50 zu ermöglichen, seine Beliehtungsstellung zu erreichen. Das Netzwerk 350 wird beim Öffnen eines den Kondensator 354 überbrückenden Sebenschlusses betätigt, der durch eine Leitung 356 gebildet wird, welche an den Knotenpunkt zwischen dem Kondensator 354 und dem Widerstand 352 an der mingangsleitung 272 angeschlossen ist, wobei die Leitung 356 gemäß Fig. 2 über eine Diode 358 und den Schalter 53 geerdet ist. Die Diode 358 dient dazu, die Leitung 356 gegen Störsignale und dergleichen zu schützen, Der Schalter S3 spielt zweitens eine Rolle beim Speisen der Spule 186' des Elektromagneten 184 mit einem abgeschwächten Strom. Wird der Schalter S3 geöffnet, wird ein starkes Signal über die Leitungen 316 und 314 dem Eingang f des gatters D zugeführt, so daß an dem Ausgang t4 dieses Gatters anstelle eines starken Signals ein schwaches Signal erscheint.
  • Infolgedessen wird die Vorspannung des Transistors Q2 in der Vorwärtsrichtung beseitigt, und der Brregerstrom für die Spule 186 des Elektromagneten 184 wird über einen Begrenzungswiderstand 336 und die Ausgangsleitung 334 des Gatters E umgeleitet.
  • Wird bei dem Verzögerungsnetzwerk 350 die für die Triggerschaltung 270 erforderliche Schwellenspannung erreicht, geht das schwache Signal in der Ausgangsleitung 268 in ein starkes Signal über. Wie bezüglich der Diagrammblöcke 360 und 362 in Fig0 3 beschrieben und in Fig. 4 als Vorgang 5 dargestellt, dient diese Signaländerung dazu, ein Blitzlichtverzögerungsnetz 324 zu betätigen und die Erregerspule 84' des Elektromagneten 82 stromlos zu machen. Die Belichtungsphase eines photographischen Arbeitsspiels wird eingeleitet, und an den miteinander verbundenen Eingängen c der Gatter A und B erscheint ein schwaches Signal. Infolge dieser Umschaltung geht das Signal am Ausgang t2 des Gatters B in ein starkes Signal über, wodurch die Erregerspule 84' stromlos gemacht wird. Die Verschlußteile 60 und 62 werden freigegeben, so daß sie sich in wichtung auf ihre Offnungsstellungen bewegen0 Die feste Verzögerungszeit, die durch das Blitzlichtverzögerungsnetzwerk 324 eingeführt wird, ist entsprechend der Zeitspanne gewählt, welche die Verschlußteile 60 und 62 benötigen, um ihre volle Öffnungsstellung zu erreichen. Jedoch werden die erschlußteile gemäß Fig. 7 gewöhnlich durch das hbfangglied 176 in einer Zwischenstellung abgefangen0 Um das Netzwerk 324 zu betätigen, wird das starke Ausgangssignal der Triggerschaltung 270 in der eitung 268 durch einen Inverter 364 in ein schwaches Signal umgewandelt. Von dem Inverter 364 aus wird das so erzeugte schwache Signal über die-Leitung 366 der Basis eines NEN-Transistors Q3 zugeführte Der ollektor dieses Transistors ist durch eine Leitung 368 mit dem Knotenpunkt zwischen einem Deitgeberwiderstand 340 und einem Zeitgeberkondensator 372 verbunden. Die entgegengesetzte Seite des Kondensators 372 ist an eine Leitung 374 angeschlossen, die eine Verbindung zwischen dem Emitter des Transistors Q3 und einer 'irdungsleitung 376 für die riggerschaltung 322 herstellt. Die Triggerschaltung 322 ist durch eine Leitung 378 mit der Abzweigungsleitung 232 für die Stromversorgung verbunden0 Während der anlaufzeit des ierzögerungsnetzwerks 350 dient das starke Signal, das der Inverter 364 in der Leitung 366 erscheinen läßt, dazu, den Basis-Emitter-Übergang des transistors Q3 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen, so daß der Kondensator 372 überbrückt wird0 Sobald die riggerschaltung 270 anspricht, bewirkt ihr in der Leitung 366 erscheinendes invertiertes Ausgangs signal, daß die Vorspannung des Transistors Q3 in der Vorwärtsrichtung beseitigt wird, so daß der beschriebene Nebenschluß geöffnet und das netzwerk 324 betätigt wird.
  • Wie anhand von Fig. 5 dargestellt, in Fig. 4 als Vorgang 6 beschrieben und in Fig. 3 durch den Diagrammblock 360 angedeutet, geht der Schalter S4 in die Stellung C-A über, sobald die Offnungsbewegung der Verschlußteile 60 und 62 einsetzt, Dies hat zur Folge, daß über eine Leitung 382 eine Blitzlampenzündschaltung 380 eingeschaltet wird. Die Schaltung 380, zu der ein Zündeingang gehört, welcher mit der Leitung 334 verbunden ist, und die über eine Leitung 384 an tasse liegt, dient dazu, die einzelnen Blitzlampen der Elitzlampenanordnung 160 nach Fig. 1 zu wählen und zu zünden.
  • Das Einschalten der Zündschaltung 380 ist in Fig. 3A durch den Diagrammblock 386 dargestellt.
  • Wenn, wie anhand von Fig. 7 beschrieben, die Verschlußteile 60 und 62 ihre Nachführstellung erreichen, wird der Stift 180 des Doppelhebels 74 abgefangen, um die Größe der Delichtungsöffnung festzalegenO Dieser Vorgang ist in Fig. 3 durch den Diagrammblock 388 veranschaulicht.
  • Wie in Fig. 4 als Vorgang 7 angegeben und in Eig. 3A durch die Diagrammblöcke 390 und 392 angedeutet, geht am Ende der durch das Verzögerungsnetzwerk 324 bewirkten Verzögerung das Signal am Ausgang der Triggerschaltung 322 aus einem schwachen Signal in ein starkes Signal über, das durch die Leitung 320 dem Eingang g des Gatters E zugeführt wird, an dem vorher ein schwaches Signal vorhanden war. Dies hat zur Folge, daß am Ausgang t5 des Gatters E anstelle des schwachen Signals, mittels dessen die Erregerspule 186' eingeschaltet worden war, ein starkes Signal zum Abschalten des hlektromagnetn 184 erscheint. Wie anhand von Fig. 7 erläutert, bewegt sich der Doppelhebel 74 jetzt nicht, da der Flansch 198 des Stiftes 180 die Nockenkante 178 des hbfanggliedes 176 mechanisch festhält, Somit bleibt die vorher festgelegte Cffnungsgröße der Belichtungseinrichtung unverändert. Während dieses Abschaltvorgangs erzeugt die Spule 186' einen Rücklaufimpuls, der in den Leitungen 332, 330 und 334 erscheint.
  • Die Leitung 330 ist über einen Widerstand 336 mit der Eingangsleitung 334 der Blitzlampenzündschaltung 380 verbunden, die auf den Rücklaufimpuls anspricht, um eine bestimmte Blitzlampe der Blitzlampenanordnung 160 zu zünden0 Gemäß dem Diagrammblock 394 in Fig. 3A bestimmt die Steuerschaltung nach Fig. 2 ein festes Belichtungsintervall, das der Zündzeit einer der Blitzlimpen der Anordnung 160 entspricht. Läßt die Triggerschaltung 322 in der Leitung 320 ein starkes Signal erscheinen, erscheint auch ein starkes Signal am Eingang g des Und-Gatters F, da dieser Eingang mit der Leitung 320 durch die Leitung 398 verbunden ist. Der zweite Eingang des Gatters F ist in Fig0 2 mit e bezeichnet und durch eine Leitung 400 mit der Leitung 304 verbunden, Beim Schließen des Schalters 52 bleibt in der Leitung 304 ein starkes Signal erhalten. Daher erscheint am Ausgang des Gatters F in der Leitung 402 ein starkes Ausgangssignal, durch welches das Blitzzeitgeberhetzwerk 396 betätigt wird0 Zu dem Netzwerk 396 gehört ein Zeitgeberkondensator 404, der in einer Leitung 406 zwischen einem Eingang der Triggerschaltung 242 und Masse liegt0 Auf der Gegenseite des Netzwerks 396 ist ein Zeitgeberwiderstand 408 vorhanden, der in der Leitung 402 liegt und mit der Leitung 406 verbunden ist.
  • Wenn gemäß den Diagrammblöcken 410 und 412 und entsprechend der barstellung des Vorgangs 8 in Fig. 4 an dem netzwerk 396 das Schwellenwert- oder Triggersignal für die Triggerschaltung 242 erreicht wird, geht das Ausgangssignal in der Leitung 240 aus einem schwachen Signal in ein starkes Signal über. Dieses starke Ausgangssignal bewirkt, daß an den gemeinsamen Gattereingängen a ein entsprechendes starkes Signal erscheint, daß zur Folge hat, daß die Ausgangssignale der Gatter A und B invertiert werden. Beispielsweise geht das Signal am Ausgang t1 des Gatters A in ein starkes Signal über, während das Signal am Ausgang t2 des Gatters B in ein schwaches Signal übergeht0 Erscheint in der Leitung 274 ein starkes Ausgangssignal, wird der Basis-Emitter-Ubergang des Transistors Q1 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, um hierdurch den Elektromagneten bzw. die Spule 84' über die Leitung 278 einzuschalten. Nunmehr beginnt der Elektromagnet 80, den Tauchkern 90 zurückzuziehen, um die VerschluBteile 60 und 62 in ihre Schließstellung zu bringen0 ie in Fig. 4 als Vorgang 9 dargestellt, geht dann, wenn die Verschlußteile 60 und 62 ihre Schließstellung erreichen, der Schalter 54 in die Stellung C-B über, so daß die Leitung 382 der Blitzlampenzündschaltung 380 unterbrochen wird0 Durch dieses Umstellen des Schalters S4 wird außerdem bewirkt, daß an den Eingängen b der Gatter A und C anstelle eines schwachen Signals ein starkes Signal erscheint. Wie in Fig0 4 als Vorgang 9 dargestellt und in Fig0 3A durch den Diagrammblock 414 angedeutet, führt diese Änderung der Eingangssignale dazu, daß am Ausgang t3 des Gatters C ein starkes Signal erscheint, um die Motorsteuerschaltung 290 zu betätigen, durch die dann der Motor 110 eingeschaltet wird. Daher wird die Steuereinrichtung der Kamera veranlaßt, mit der Durchführung ihres auf die Belichtung folgenden Arbeitsspiels fortzufahren, wobei gemäß den Diagrammblöcken 414 und 418 in Figo 3A eine belichtete Filmeinheit behandelt und das reflektierende Bauteil 50 in Richtung auf die Stellung geschwenkt wird, in der es die Belichtungsebene der Lamera 10 verdeckt. Wie in Fig. 4 als Vorgang 10 dargestellt, wird der Schalter S3 am Beginn der Bewegung des reflektierenden Bauteils geschlossen, und wenn dieses Bauteil die Stellung erreicht, in der es die Belichtungsebene verdeckt, wird der Schalter S5 geschlossen, wie es in Fig. 4 als Vorgang 11 und in Fig0 3A als Biagrammblock 420 dargestellt ist0 Somit dient der Schalter S5 dazu, die gesamte Schaltung stromlos zu machen, wobei auch die Spule 84' abgeschaltet wird. Wie in Figo 3A durch den Diagrammblock 422 angedeutet, hat dies zur Folge, daß die Verschlußteile 60 und 62 durch die Öffnungsfeder 82 in die Stellung bewegt werden, in der sie die größte Öffnung freigeben Es sei bemerkt, daß der Schalter 5 seine geschlossene Stellung entsprechend seiner ursprünglichen Stellung erst bei der Beendigung eines bestimmten photographischen Arbeitsspiels einnimmt, Aus Figo 8 sind weitere Einzelheiten der Blitzlampemzündschaltung 380 ersichtlich0 Der Deutlichkeit halber ist den bezugszahlen bei denjenigen Leitungen, welche schon anhand von Fig0 2 beschrieben wurden, in Fig. 8 jeweils ein Kennstrich beigefügt. Gemäß Fig0 8 sind mehrere Blitzlampen 430a bis 430c mit den Anschlüssen 432a bis 432c von drei Leitungen 434a bis 434c verbunden, Die Leitungen 434a bis 434c sind zwischen Stromzuführungsleitungen 436 und 438 parallelgeschaltet. Die Leitung 436 ist mit der Batteriestrom-Zuführungsleitung 216 nach Figo 2 durch den Schalter S4 und die Leitung 382' verbunden, und entsprechend ist die Stromzuführungsleitung 438 über die Leitung 384' geerdet. Bei jeder der Blitzlampen 430a bis 430c wird ein primärer Schaltvorgang durch gesteuerte Siliziumgleichrichter 440a bis 440c durchgeführt, die in den zugehörigen Leitungen 434a bis 434 e liegen. Die Steuerelektrode 442a des Gleichrichters 440a ist an den Ausgang eines Pegeldetektornetzwerks Jl/lll angeschlossen0 Das Netzwerk 444, das durch Leitungen 446 und 448 mit den Stromzuführungsleitungen 436 und 438 verbunden ist, kann den über die Leitung 334' zugeführten Blitzeinschaltimpuls aufnehmen, der eine kurze Dauer von z0B. etwa 10 ikrosekunden hat und als Bücklaufimpuls beim Abschalten der Elektromag netspule 186' erzeugt wird.
  • Die Steuerelektroden 442b und 442c der gesteuerten Siliziumgleichrichter 44Ob und 44Qc sind mit zugehörigen logischen Folgesteuernetzwerken 450 und 452 verbunden, Das setzt werk 450 ist über die Leitung 454 an die Leitung 434a auf der anodenseite des Gleichrichters 440a angeschlossen und außerdem durch die Leitung 456 mit der Leitung 434b verbunden Entsprechend ist das logische Netzwerk 452 an die Leitung 434b auf der Anodenseite des Gleichrichters 440b über die Leitung 458 angeschlossen und durch die Leitung 460 mit der Lampenschaltungsleitung 434c auf der Anodenseite des Gleichrichters 44Cc verbunden. Die Netzwerke 450 und 452 dienen dazu, nachzuweisen, daß vorher eine Blitzlampe, z.B. die Blitzlampe 430a, gezündet worden ist, und um die Schaltung zu veranlassen, die nächste Blitzlampe, z.BO die Blitzlampe 430b, dadurch zu wählen, daß ein Zünd- oder Steuerimpuls dem zugehörigen Gleichrichter, z.B0 dem Gleichrichter 440b, zugeführt wird. Ferner dienen die Netzwerke 450 und 452 dazu, einen vorbestimmten Widerstand zwischen den einander nachgeschalteten Leitungen 434a bis 434c zur Wirkung zu bringen0 Diatürlich könnte man bei der Schaltung nach Fig. 8 auch mehr als drei Blitzlampen vorsehen, wenn man weitere Lampenschaltungsleitungen mit zugehörigen logischen Folgesteuernetzwerken vorsieht, Wie in der U.SOA.-atentschrift 3 676 045 beschrieben, reagieren die logischen Folgesteuernetzwerke 450 und 452 auf den Widerstand, der zwischen den Anschlüssen einer gezündeten bzw. verbrauchten Blitzlampe vorhanden ist, um jeweils die nächstfolgende Blitzlampe zu wählen0 Im allgemeinen wird ein Widerstandswert gewählt, der eine gezündete Blitzlampe repräsentiert, und der bei der betreffenden Schaltung z.B. 75 Ohm oder mehr beträgt, so daß man das Vorhandensein eines solchen Widerstandes als Anzeichen für das Vorhandensein eines unterbrochenen Blitzlampenkreises betrachten kann. Durch eine solche Anordnung werden auch Fehlzündungen von Blitzlampen oder das Vorhandensein nicht betriebsfähiger Blitzlampen innerhalb der betreffenden Anordnung berücksichtigt.
  • In Fig. 3 ist die irkungsweise einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bei einem photographischen Arbeitsspiel der Kamera 10 schematisch dargestellt. Wie durch den Diagrammblock 462 angedeutet, bewirkt das Schließen des Schalters S1 zum Einleiten eines photographischen Arbeitsspiels, daß eine Einrichtung zum Seststellen des Zustandes der Blitzlampen zur Wirkung gebracht wird. Diese Detektor anordnung überprüft die Anschlüsse einer vorhandenen Blitzlampenanordnung 160, um sicherzustellen, daß mindestens noch eine ungebrauchte Blitzlampe vorhanden ist. Falls keine betriebsfähige Blitzlampe vorhanden ist und ihre Gebrauchsstellung einnimmt, wird gemäß dem Diagrammblock 464 in Fig. 3 ein Sperrnetzwerk zur Wirkung gebracht, das das Einschalten des Motors 110 verhindert, wie es in Fig 3 durch die gestrichelte Linie 466 angedeutet it, oder das reagieren kann, um das Einschalten des Elektromagneten 80 zu verhindern, wie es in Fig. 3 durch die gestrichelte Leitung 468 angedeutet ist. Gleichzeitig kann gemäß dem Diagrammblock 470 in Xlig. 3 eine Einrichtung eingeschaltet werden, die den Kamera benutzer von der Ursache dafür in Kezvntnis setzt, daß die Kamera 10 kein photographisches Arbeitsspiel zuendeführt.
  • Es ist zu bemerken, daß bei der Anordnung nach Fig0 3 die Sperrung der Durchführung eines photographischen Arbeitsspiels stattfindet, bevor die Kamera gemäß dem Diagrammblock 344 veranlaft wird, ein vollständiges Arbeitsspiele zu durchlaufen. Wie erwähnt, wird die kamera in diesem Sinne betätigt, wenn die Schaltung elektrisch verriegelt und das Stößelteil 118 freigegeben worden ist0 Die Sperrung der Durchführung eines photographischen Arbeitsspiels am Beginn des Einschaltens des Motors entsprechend der gestrichelt gezeichneten Leitung 466 in Fig. 3 bietet einen besonderen Vorteil bezüglich der verwendung einer Leuchtdiode als Einrichtung zum Melden der 'tatsache, daß die Blitzlampenanordnung verbraucht ist. In Fig. 14 sind die Teile der Sucheranordnung der Kamera 10 in Verbindung mit einer Betrachtungsstation 472 und einer Signallampe 474 dargestellt, Es ist erersichtlich, daß die Lampe 474 sehr klein und in einem erheblichen Abstand von der Eintrittsoptik der Betrachtungsstation 52 angeordnet ist. Läßt man gemäß dem Diagrammblock 234 in Fig. 3 zu, daß der Elektromagnet 80 eingeschaltet wird, verdunkelt sich für das Auge des benutzers an der Station 472 das Blickfeld, da die erschlußteile 60 und 62 in ihre Schließstellung gebracht werden. Gleichzeitig wird die sehr kleine Lampe 474 eingeschaltet, um dem Benutzer zu melden, daß die Blitzlampenanordnung 160 nicht betriebsfähig ist0 Obwohl die Lampe 474 seitlich versetzt angeordnet ist, bewirkt das Verdunkeln des Blickfeldes an der Station 52, daß das Licht der kleinen Lampe 474 leicht zu bemerken ist.
  • Gemäß Fig. 2 ist ein als Diagrammblock 476 gezeichnetes netzwerk vorhanden, das dazu dient, nachzuweisen, daß die Blltz1ampenanordnung 160 keine betriebsfähige Blitzlampe enthält, die auf den Aufnahmegegenstand gerichtet ist, und ferner ist ein Netzwerk 478 vorhanden, das dazu dient-, den Betrieb der Motorsteuereinrichtung 290 zu sperren. Das Netzwerk 476 wird in Abhängigkeit vom Schließen des Schalters 52 über die Leitung 480 angesteuert. Außerdem ist das netzwerk 476 mit der Blitzlampenzündschaltung 380 durch Leitungen 482 und 484 verbunden, die unter Beifügung eines Kennstrichs auch in Fig. 8 dargestellt und so angeschlossen sind, daß der Detektor auf den Widerstand anspricht, der an dem Anschluß 432c der letzten Blitzlampe 430c wirksam ist, als auch auf die Summe der Widerstandswerte, die sich daraus ergibt, daß die logischen Folgesteuernetzwerke 450 und 452 in Reihe geschaltet sind. Dem Netzwerk 476 wird über einen Eingang die benötigte Energie über die Leitungen 481, 485 und 487 zugeführt, und außerdem ist dieses netzwerk über eine Leitung 486 an Masse gelegt, Da die Leitung 485 mit der Leitung 382 verbunden ist, die ihrerseits durch den Schalter 54 mit der Stromzuführungsleitung 216 verbunden werden kann, ist eine Leitung 488 vorhanden, in die ein Widerstand 490 eingeschaltet ist und die Kontakte C und A des Schalters 54 überbrückt und sich zwischen den Leitungen 382 und 260 erstreckt. Der Widerstandswert des Widerstandes 490 ist so gewählt, daß er ausreicht, um die Blitzlampenzündschaltung 380 mit einem schwächeren Strom zu betreiben und gleichzeitig das logische Arbeiten des Detektornetzwerks 476 zu ermöglichen. Das Sperrnetzwerk 478 ist so angeschlossen, daß ihm ein eindeutiges Signal des iYetzwerks 476 über eine Leitung 492 zugeführt werden kann, und außerdem ist eine Leitung 494 vorhanden, die es ermöglicht, den Betrieb der Motorsteuereinrichtung 290 zu sperren. Wie erwähnt, ist das Signal, das am Ausgang t3 des Gatters C und in der Leitung 284 erscheint, in dem Zeitpunkt, in dem die Motorsteuerschaltung 290 den Nlotor 110 einschaltet, ein starkes Signal. Daher leitet das netzwerk 478 dieses starke Signal über die Leitung 494 und die Leitung 496 zur Masse ab, um das photographische Arbeitsspiel zu unterbrechen. Außerdem ist gemäß Fig. 2 das Netzwerk 478 durch eine Leitung 498 mit der Leitung 288 oberhalb des Schalters S5 verbunden. Wie in Fig. 3A als Diagrammblock 500 dargestellt, ist diese Verbindung erforderlich, denn das Detektornetzwerk 476 würde das netzwerk 478 kurz nach dem Zünden einer letzten Blitzlampe auf der gerade benutzten Seite der Blitzlampenanordnung betätigen, um die Durchführung des beabsichtigten photographischen Arbeitsspiels zu verhindern. Da sich der Schalter S5 am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels sowie während und nach der Einleitung der Umstellung des optischen Strahlenwegs jeweils in einer bestimmten Stellung befindet, wird er unter diesen Umständen dazu benutzt, das Sperrnetzwerk 478 wirkungslos zu machen0 Das Netzwerk 478 kann über eine Hilfsstromzuführungsleitung 232 eingeschaltet werden.
  • Die in Fig. 2 durch die gestrichelte Linie 502 abgegrenzte Detektor- und Sperreinrichtung ist mit weiteren Einzelheiten in Fig0 9 dargestellt0 Gemäß Fig. 9 ist die Detektoreinrichtung der dargestellten Schaltung an die letzte Blitzlampe, die auf einer gerade benutzten Seite einer Blitzlampenanordnung gezündet werden soll, wie es vorstehend beschrieben ist, über Leitungen 482' und 484' angeschlossen.
  • Die Leitung 484' führt über eine Blockdiode 504 zur Basis eines PNP-Detektortransistors Q40 Der Emitter des Transistors Q4 ist durch eine Leitung 506 mit zwei Dioden 508 und 510 und über letztere an die Leitung 482' angeschlossen, die auch mit der Stromzuführungsleitung 485' verbunden ist, während der Kollektor des transistors Q4 über eine Leitung 512, in die ein Widerstand 514 eingeschaltet ist, an die Basis einen SPN-Transistors Q5 angeschlossen ist. Zwischen den Leitungen 482' und 484' ist ein Schutzwiderstand 516 vorhanden0 Die Basis des Transistors Q4 ist ferner über eine Leitung 518 und einen Widerstand 520 mit dem Kollektor eines NPN-Transistors Q6 verbunden, Der Emitter des Transistors Q6 ist über eine Leitung 522 geerdet, während die Basis dieses Transistors über eine Leitung 524 und einen Widerstand 526 mit der Leitung 487' verbunden ist. Bei dieser letzteren Anordnung ist es möglich, den Basis-Emitter-0bergang des Transistors Q6 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen und ihn leitfähig zu machen, indem man den Schalter S1 nach Fig0 2 schließt. Unter diesen Umständen, d.h. wenn der transistor Q6 eingeschaltet ist, kann der Transistor Q4 den Widerstand und damit auch den Spannungsabfall zwischen den Leitungen 482' und 484' abfragen. Solange in der Anordnung 160 eine gebrauchsbereite Blitzlampe vorhanden ist, bleibt der Transistor Q4 abgeschaltet. Sobald jedoch sämtliche Lampen der Anordnung 160 verbraucht worden sind, nähert sich der Widerstand zwischen den Leitungen 482' und 484' einem unendlich großen Wert, so daß der Spannungsabfall erreicht oder überschritten wird, welcher durch die Dioden 508, 510 und den BasissEmitter- Übergang des Transistors Q4 hervorgerufen wird. Dies hat zur Folge, daß der Transistor Q4 leitfähig wird. Die Empfindlichkeit dieser Vorwärtsvorspannung des Transistors Q4 läßt sich ferner durch entsprechende Wahl des Widerstandswertes des Widerstandes 520 regeln.
  • Um zu gewährleisten, daß die beschriebene Schaltung einen solchen Abfragevorgang nur durchführt, während in die Fassung 164 eine Blitzlampenanordnung 160 eingesetzt ist, und während die Kamera auf den Blitzlichtbetrieb eingestellt ist, ist ein weiterer Transistor Q7 vorhanden, der nach Bedarf dazu dient, die an dem Transistor Q6 erscheinende Vorwärtsvorspannung abzuleiten. Der Emitter des transistors Q7 ist über Leitungen 528 und 530 geerdet, während sein Kollektor durch die Leitung 532 mit der Leitung 524 und daher auch mit der Basis des Transistors Q6 verbunden ist. Die Basis des Transistors Q7 ist durch die Leitung 534 und über Widerstände 536 und 538 mit der Spannungszuführungsleitung 481' verbunden, Somit ist der Transistor Q7 normalerweise so vorgespannt, daß er leitfähig ist und den Vorwärtsvorspannstrom von der Basis des Transistors Q6 fernhält. Die an dem Transistor Q7 vorhandene Vorwärtsvorspannung wird jedoch dadurch beseitigt, daß die Leitung 480' mit der Leitung 534 verbunden wird0 Die Leitung 480' verbindet die Leitung r bslm Schließen des Schalters 52 nach Fig. 2 mit klasse.
  • Der Kollektor des Uransisters Q5 ist mit der Leitung 540 verbunden, mittels welcher eine Leuchtdiode 542 mit den Widerständen 544, 546 und der Leitung 548 in Reihe geschaltet ist. Der Emitter des Transistors Q5 ist über die Leitung 550 an die Leitung 530 angeschlossen. Wird der Transistor Q4 leitfähig, wird somit der Transistor Q5 eingeschaltet, damit ein Strom von der Leitung 548 aus zu der Leuchtdiode 542 fließen kann, welche der weiter oben anhand von Fig. 14 beschriebenen Beleuchtungseinrichtung 474 entspricht0 Ferner ist ein PNP-Transistor Q8 vorhanden, dessen Basis durch die Leitung 552 mit der Leitung 540 an dem gnotenpunkt zwischen den Widerständen 544 und 546 verbunden ist.
  • Der Emitter des Transistors Q8 ist an die Leitung 548 angeschlossen, während sein Kollektor über die Leitung 554, den Widerstand 556 und die Leitung 558 mit der basis eines NPN-Transistors Q9 verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q9 ist mit der leitung 530 verbunden, während sein Kollektor an der Leitung 494' liegt, die in Verbindung mit der Aus gangsleitung 284 des Gatters C nach Fig. 2 steht. Ist der Transistor Q5 eingeschaltet, da der Transistor Q4 das Vorhandensein einer verbrauchten Blitzlampenanordnung nachweist, wird der Transistor Q8 leitfähig gemacht, um den Transistor Q9 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen0 Infolgedessen kann ein in der Leitung 494' erscheinnnder Strom abgeleitet werden, um das in der Leitung 284 nach Fig. 2 erscheinende starke Signal zu beseitigen und so das Einschalten des Motors 110 zu verhindern. Wird in die Fassung 164 der Kamera eine verbrauchte Blitzlampenanordnung 160 eingesetzt, wird somit die Leuchtdiode 542 eingeschaltet, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen, und um es der Kamera 10 nur zu ermöglichen, die verschlußteile 60 und 62 in ihre Schließstellung zu bringen0 Gemäß der weiter oben gegebenen Beschreibung bezüglich des Diagraminblocks 500 in Fig. 3A ist es erforderlich, daß der Transistor Q9 nicht in Abhängigkeit davon in der Vorwärtsrichtung vorgespannt wird, wenn die letzte Blitzlampe einer Blitzlampenanordnung gezündet wird. Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 9 ein NPN-Transistor Q10 so geschaltet, daß er nach Bedarf den Vorwärtsvorspannstrom von der Leitung 558 fernhält. Der Kollektor des Transistors Q10 ist über die Leitung 560 mit der Leitung 558 verbunden, während sein Emitter über die Leitung 562 an die Leitung 530 angeschlossen ist, Die Basis des Transistors Q10 ist über den Widerstand 564, die Leitung 566 und den Widerstand 568 mit der Leitung 481' verbunden, welche ihrerseits an die Spannungszuführungsleitung 272' angeschlossen ist. Das andere Ende der Leitung 566 ist mit der Leitung 498' verbunden, die ihrerseits an den Schalter S5 nach Fig. 2 angeschlossen ist. Somit wird am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels, bei dem mindestens noch eine Blitzlampe der Anordnung 160 benutzbar ist, der Transistor Q4 abgeschaltet sein, damit die Steuereinrichtung der Kamera 10 ein Arbeitsspiel bis zu dem Punkt durchlaufen kann, an dem die letzte Blitzlampe gezündet wird. An diesem Punkt eines photographischen Arbeitsspiels ist der Schalter S5 offen, und der Transistor Q10 ist in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, um den Treiberstrom von der Leitung 558 fernzuhalten, damit der Transistor Q9 nicht in der Vorwärtsrichtung vorgespannt wird. Daher ist es der Kamera möglich, den auf die Belichtung folgenden eil eines photographischen Arbeitsspiels zu durchlaufen0 Sobald sämtliche Blitzlampen einer Anordnung verbraucht worden sind, wird der Transistor Q9 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, da der Schalter S5 während eines ersten Teils eines photographischen Arbeitsspiels geschlossen wird. Sobald dies geschieht, wird der Vorwärtsvorspannstrom, der in der Leitung 566 erscheint, von dem Transistor Q10 ferngehalten0 Figo 10 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Detektor- und Sperreinrichtung nach der Erfindung. In diesem Fall wird der Widerstand 490, der gemäß Fig0 2 zwischen den Leitungen 260 und 382 liegt, nicht benötigt, da im vorliegenden Fall von der Einklinkcharakteristik eines gesteuerten Siliziumgleichrichters Gebrauch gemacht wird, um die für den logischen getrieb benötigten Energiepegel aufrechtzuerhalten0 Im übrigen ist die Schaltung nach Fig. 10 im wesentlichen ebenso aufgebaut wie die anhand von Fig. 9 beschriebene.
  • Gemäß Fig. 10 ist ein als Detektor dienender PNP-Transistor Q11 so geschaltet, daß seine Basis an der Leitung 570 liegt, die über eine Blockdiode 572 an die Leitung 484' angeschlossen ist0 Der Emitter des Transistors Qil ist über die Leitung 574 und zwei Dioden 576 und 578 mit der Leitung 482' verbunden. Wie erwähnt, liegen die Leitungen 482' und 484' an den Klemmen, die zu der letzten Blitzlampe führen und zu der Dlitzlampenzündschaltung 380 gehören. Der Leitung 482' wird Strom über den Widerstand 580 und die eitung 382' von dem Schalter S4 aus über die Kontakte C und A zugeführt.
  • Der Emitter des Transistors Q11 ist über die Leitung 582 und den Widerstand 584 an die Steuerelektrode eines gesteuerten Siliziumgleichrichters 586 angeschlossen. Die mit der Basis des Transistors Q11 verbundene Leitung 570 ist außerdem über eine Leitung 588 und den Widerstand 590 mit dem Kollektor eines NPN-Transistors Q12 verbunden. Der Emitter des Transistors Q12 ist über die Leitung 592 geerdet, während seine Basis über die Leitung 594 und den Widerstand 596 an die Leitung 487' angeschlossen ist0 Wie erwähnt, wird die Leitung 484' beim Schließen des Startschalters S1 nach Fig. 2 eingeschaltet.
  • Die mit der Basis des Transistors Q12 verbundene Leitung 594 ist ferner über die Leitung 598 an den Kollektor eines NPN-Transistors Q13 angeschlossen. Der Emitter des Xransistors Q13 ist geerdet, während seine Basis über die Leitung 600 und Widerstände 602 und 604 mit der Leitung 481' verbunden ist, welch letztere in Verbindung mit einer Abzweigleitung der Schaltung nach Fig. 2 zum Zuführen von Strom steht0 Die mit der Basis des Transistors Q13 verbundene Leitung 600 ist außerdem über die Leitung 606 an die Leitung 480' angeschlossen, die ihrerseits gemäß Fig. 2 mit der oberen Seite des Schalters S2 verbunden ist0 Bei dieser Schaltung bilden die Transistoren Q12 und Q13 praktisch eine logische Und-Schaltung, die mit den Schaltern S1 und S2 so zusammenarbeitet, daß beim Schließen des Schalters S1 der Transistor Q12 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt wird, damit auch der Transistor Q11 nach Bedarf in der Vorwärtsrichtung vorgespannt werden kann, wenn eine unbrauchbare letzte Blitzlampe vorhanden sein sollten Werden die Kontakte des Schalters S2 jedoch nicht geschlossen, wird der Transistor Q13 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, um die Vorwärtsvorspannung von dem Transistor Q12 fernzuhalten.
  • Nimmt man an, daß eine in die Fassung der Kamera eingesetzte Blitzlampenanordnung aufgebraucht wird, so daß der Transistor Q11 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt wird, erscheint ein Strom in der Leitung 582, äo daß der gesteuerte Siliziumgleichrichter 586 leitfähig gemacht wird. Die Anodenseite des Gleichrichters 586 ist über die Leitung 610, eine Leuchtdiode 612 sowie Widerstände 614 und 616 mit der leitung 487' verbunden. Die Leitung 487' verläuft so, daß sie beim Schließen des bchalters S1 eingeschaltet wird. Die Kathodenseite -des aleichrichters 586 ist über die Leitung 618 geerdet, Wird bei der Anordnung nach Fig. 10 der transistor Q11 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, dient der Gleichrichter 586 dazu, die Leuchtdiode 612 einzuschalten, um dem Kamerabenutzer anzuzeigen, daß die betreffende Blitzlampe verbraucht ist0 Wegen seiner Linklinkoharakteristik bleibt die Leitfähigkeit des Gleichrichters 586 auch dann erhalten, wenn der Schalter S4 in die Stellung C-B übergeht0 Sobald dies geschieht, wird jedoch ein NPN-'Gransistor Q14 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, da die Leitung 620 von der Leitung 258' aus eingeschaltet wird0 Die Leitung 620 ist über den Widerstand 622 an die Basis des Transistors Q14 angeschlossen, dessen Kollektor über die Leitung 622 mit der Steuerleitung 582 verbunden ist, während der Emitter über die Leitung 624 geerdet ist. Bei dieser Anordnung wird das in der Leitung 582 erscheinende Steuersignal zur Masse abgeleitet, um Störsignale wirkungslos zu machen, die beim Betrieb des Rotors 110 auftreten könnten, wenn sich der Schalter S4 in der genannten Stellung befindet, Wie bei der Ausführunsform nach Fig. 9 gehört zu der Sperreinrichtung nach Fig. 1G ein Pt-fpransistor Q15, dessen Basis über die Leitung 626 an die Leitung 610 am knotenpunkt zwischen den Widerständen 614 und 616 angeschlossen ist, während sein Emitter durch die eitung 628 mit der Leitung 487' verbunden ist, um das Linschalten beim Schließen des Schalters S1 nach Fig. 2 zu ermöglichen6 Der Kollektor des Transistors Q15 ist über die Leitung 630 und Widerstände 632 und 634 mit der Basis eines NEN-Transistors Q16 verbunden, dessen Kollektor über die Leitung 494' an den Ausgang t3 des kotorbetätigungsgatters C angeschlossen ist, während sein Emitter über die Leitung 636 geerdet ist0 Wie zuvor bewirkt ein Vorspannen des transistors Q15 in der Vorwärtsrichtung, daß der transistor Q16 leitfähig gemacht wird, um die Zotorsteuereinrichtung 290 nach Fig. 2 wirkungslos zu machen.
  • Ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist bei derjenigen nach Fig. 10 ein NPN-Transistor Q17 vorhanden, dessen Kollektor durch die Leitung 638 mit der Leitung 630 verbunden ist, während sein Emitter über die Leitung 640 geerdet ist. Der Transistor Q17 ist normalerweise so vorgespannt, daß er leitfähig ist, da die an seine Basis angeschlossen Leitung 642 über den Widerstand 644 und die Leitung 481' mit der Hilfsstromzuführungsleitung 232 nach Figo 2 verbunden ist. Die Leitung 642 ist außerdem mit der Leitung 498' verbunden, die ihrerseits über den Schalter S5 geerdet werden kann. Somit wird der transistor Q16 außer Betrieb gehalten, wenn der Schalter S5 offen ist. Wie zuvor ermöglicht es die Schaltung nach Fig. 10 der Kamera, ein photographisches Arbeitsspiel unter Benutzung der letzten brauchbaren Blitzlampe einer- Blitzlampenanordnung zuendezufühten.
  • Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Detektoranordnung nach der Erfindung. Bei dieser Schaltung erscheint der durch die Blitzlampenanordnung bestimmte Wider stand ebenfalls zwischen den Klemmen 482' und 484'. Die Leitung 482' ist durch die Leitung650 mit der Leitung 652 an dem Knotenpunkt zwischen den Widerständen 654 und 656 verbunden. Das obere Ende der Leitung 652 ist über den Widerstand 654 an eine Spannungsquelle angeschlossen, z.B. die Leitung 481. Das andere Ende der teitung 652 verläuft über den Widerstand 658 und die Leitung 660 zu den Schaltern S1 und 52, die in der anhand von Fig. 9 und 10 beschriebenen Weise eine logische Und-Schaltung bilden, welche mit den Transistoren Q6, Q7 bzw. Q12, Q13 zusammenarbeitet0 Der Schaltungsblock 662 ist gemäß Fig0 11 über die Leitung 664 geerdet.
  • Die andere an die Blitzlampenanordnung angeschlossene Leitung 484' ist mit der Leitung 666 verbunden, die über den Widerstand 668 und die Leitung 660 zu dem eine logische Und-Schaltung bildenden Schaltungsblock 662 verläuft. Außerdem ist die Leitung 666 über die Leitung 670 an einen Eingang eines als Differentialverstärker ausgebildeten Operationsverstärkers 672 angeschlossen0 Der zweite Eingang des Verstärkers 672 ist mit der Leitung 674 verbunden, die an die Leitung 652 an dem Knotenpunkt zwischen den Widerständen 656 und 658 angeschlossen ist. Der Widerstandswert des Widerstandes 656 ist so gewählt, daß er dem vorbestimmten Widerstand entspricht, den eine vollständig verbrauchte Blitzlampenanordnung aufweist, und der z,B. 75 Ohm beträgt, Die Wi derstände 668 und 658 haben die gleichen Widerstandswerte, so daß sie einen als Vergleichsnetzwerk arbeitenden Spannungsteiler bilden} dessen in den Leitungen 670 und 674 erscheinende Ausgangssignale durch den Verstärker 672 verstärkt werden. Gemäß Fig. 11 ist der verstärker 672 durch eine eitung 676 mit einer Klemme verbunden, an der eine Spannung +V erscheint, sowie durch die Leitung 678 mit einer Klemme, an der eine Spannung -V liegt0 Das Ausgangssignal des Verstärkers 672 wird durch die Leitung 680 einem Sperr- und Warnnetzwerk 682 zugeführt. Gemäß Fig. 9 und 10 gehören zu dem entsprechenden Netzwerk die Transistoren Q5 und Q8 bis Q10 bzw. der gesteuerte Siliziumgleichrichter 586 und die Transistoren Q15 bis Q170 Ist eine betriebsfähige Blitzlampenanordnung vorhanden, kann man annehmen, daß am Ausgang des Verstärkers 672 ein schwaches Signal erscheint, und sobald der Widerstand zwischen den Leitungen 650 und 670 groB wird, kehrt sich das Ausgangssignal des ierstärkers 672 um, so daß z0B. ein starkes Signal erscheint. Ein solches starkes Signal würde bei der Schaltung nach Fig. 9 dazu dienen, den Transistor Q5 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen bzw0 bei der Schaltung nach Fig0 10 den Gleichrichter 586 anzusteuern0 In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer Einrichtung zum Erzeugen eines Aarnsignals beim Vorhandensein einer verbrauchten Blitzlampenanordnung dargestellt0 Wie durch den Diagrammblock 690 angedeutet, kann man dem Belichtungsregler der Kamera 10 ein Netzwerk zum Ermitteln des Stillstandes der Blitzlampen zuordnen, das eingeschaltet wird, sobald die Kamera aufgeklappt und in ihre Gebrauchs stellung nach Fig0 1 gebracht wird. Nach dem Aufklappen der Kamera und dem Einsetzen einer Blitzlampenanordnung entsprechend dem Diagrammblock 222 bewirkt die Einrichtung 690 zum Ermitteln des Zustandes der Blitzlampen, daß gleichzeitig mit der Betrachtung des Aufnahmegegenstandes und dem Fokussieren des Objektivs ein Warnsignal erzeugt wird, um anzuzeigen, daß die Blitzlampenanordnung verbraucht ist; dies ist in Fig. 3 durch den Diagrammblock 692 angedeutet0 Das entsprechende Aiarnsignal wurde in der anhand von Fig. 14 beschriebenen Weise mittels einer Lampe 474 erzeugt0 Dieses Warnsignal steht zur Verfügung, da der Schalter S4 gemäß Fig0 2 seine Stellung O-A beibehält, solange die Kamera nicht benutzt wird, sowie beim betrachten des Aufnahmegegenstandes und beim Fokussieren des Objektivs, Daher steht Energie zur Verfügung, um die Blitzlampenzündschaltung 380 zu betätigen, sobald der Verriegelungsschalter S6 in der Leitung 212 geschlossen wird Fig0 13 zeigt weitere Einzelheiten des Verriegelungsschalters S6, der in einer hinteren Ecke der hamera 10 untergebracht ist. Aus Fig, 13 ist ersichtlich, daß die Rückwand 12 mit dem inneren rahmen 30 durch ein insgesamt mit 20 bezeichnetes gekröpftes Gelenk verbunden ist. Zu dem Gelenk 20 gehört eine Achse 694, welche die Rückwand 12 mit dem inneren Rahmen 30 verbindet, und außerdem ist eine gegabelte exzentrische Verlängerung 696 vorhanden, die einen Schlitz 698 aufweist. Die gegabelte Verlängerung 696 bildet innerhalb des Schlitzes 698 einen inneren Schlitz bzw. eine Keilführung 700, und in dem Schlitz 698 ist ein Schalterbetätigungsglied 702 mittels eines Stiftes gleitend geführt. vas Betätigungsglied 702 ist so geführt, daß es beim Schwenken der Rückwand 12 eine Bewegung in senkrechter Richtung ausführt. Das Betätigungsglied besteht zum größten Teil aus einem isolierenden Kunststoff, jedoch mit Ausnahme seines unteren Abschnitts, in den ein Stift aus leitfähigem material eingebaut ist, dessen freiliegende leitfähige Flächen 704 in Fig. 13 zu erkennen sind0 Gegen die beiden Flachseiten des "etätigungsgliedes 702 sind elastische Kontakte 706 und 708 vorgespannt, Wird bei der Anordnung nach Fig0 13 die Rückwand 12 gegenüber ihrer gezeigten Stellung weiter nach oben geschwenkt, kommen die leitfähigen Flächen 704 gleichzeitig zur Anlage an den elastischen Kontakten 706 und 708, so daß der Schalter S6 geschlossen wird, sobald die Kamera ihre Gebrauchsstellung erreicht. Gemäß Figo 2 bewirkt das Schließen des Schalters S6, daß Strom in den Leitungen 216 und 260 an dem Schalter S4 und der Leitung 382 zur verfügung steht, so daß die Blitzlampenzündschaltung 380 betätigt werden kann.
  • Fig0 12 zeigt eine Ausführungsform, bei der beim Einsetzen einer Blitzlampenanordnung in die kamera 10 die Basis eines ENP-ransistors Q18 über die Leitung 712 und die Blockdiode 714 mit der £eitung 484 verbunden wird, während der zugehörige Emitter über die Leitung 716 und zwei Dioden 718 und 720 mit der anderen Leitung 482' der Blitzlampenzündschaltung verbunden ist. Die Leitung 712 ist ferner über die Leitung 722 und den Widerstand 724. mit der zu dem Schalter S2 führenden Leitung 480' verbunden, Der Kollektor des Transistors Q18 ist über die Leitung 726, den Widerstand 728 und die Leuchtdiode 730 geerdet. Ist bei der Schaltung nach Fig. 12 eine verbrauchte Blitzlampenanordnung vorhanden, wird der Firansistor Q18 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, so daß er leitfähig wird und der Leuchtdiode 730 über die Leitung 726 ein Strom zugeführt werden kann0 Wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 9 und 10 bestimmen der Widerstandswert des Widerstandes 724 und die Wahl des Spannungsabfalls an den Dioden 718 und 720 sowie am Basis-Emitter-Übergang des Transistors Q18 die Widerstandsempfindlichkeit der Detektor schaltung0 Ansprüche:

Claims (1)

  1. rlNSPRtCHE: Blitzlichtaufnahmevorrichtung zur Benutzung in Verbindung mit einer photographischen kamera einer Dauart, die geeignet ist, automatisch eine Folge von Arbeitsschritten, die ein photographisches Arbeitsspiel bilden, vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt durchzuführen, g e k e n n e z e i c h n e t durch eine Einrichtung (164) zum Aufnehmen einer Blitzlampenanordnung (160) in einer Stellung, bei der es die Blitzlampenanordnung ermöglicht, eine aufzunehmende Szene zu beleuchten, wobei zu der Aufnahmeeinrichtung Anschlüsse (482, 484) gehören, die sich elektrisch mit jeder einzelnen Blitzlampe verbinden lassen und an denen sich ein vorbestimmter elektrischer Zustand einstellt, wenn eine Bedingung erfüllt ist, die der tatsache entspricht, daß sämtliche in der Anordnung enthaltenen Blitzlampen gezündet worden sind, eine Blitzlampenzündeinrichtung (380), die mit den Anschlüssen verbunden ist und dazu dient, in einer vorbestimmten Reihenfolge von der ersten bis zur letzten Blitzlampe jeweils eine Blitzlampe zu wählen und die gewählte Blitzlampe synchron mit einem vorbestimmten Arbeitsschritt der Kamera zu zünden, eine Detektoreinrichtung (476), die auf den elektrischen Zustand der Anschlüsse anspricht, um ein ihren Zustand darstellendes eindeutiges Signal zu erzeugen, sowie durch eine Sperreinrichtung (478), die auf das Vorhandensein des eindeutigen Signals anspricht, um die Durchführung bestimmter Arbeitsschritte nach der Beendigung einer Anzahl von photographischen Arbeitsspielen zu verhindern, während welcher sämtliche Blitzlampen der Anordnung, die sich in der genannten Stellung befanden, zum Beleuchten der aufzunehmenden Szene verbraucht worden sind0 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung (476) eine erste Einrichtung aufweist, die auf das Verbinden der Blitzlampenanordnung (160) mit der Aufnahmeeinrichtung (164) anspricht, um die Detektoreinrichtung in Betrieb zu setzen, damit das genannte eindeutige Signal erzeugt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung (476) auf Spannungsänderungen ansprechende Einrichtungen aufweist, zu der eine Transistorstufe gehört, die mit den Anschlüssen (482) verbunden ist, und daß sich die Transistorstufe in einem Leitfähigkeitszustand befindet, der dem eindeutigen Signal entspricht, wenn an den Anschlüssen ein Widerstand vorhanden ist, der gleich einem vorbestimmten Wert ist oder ihn überschreitet, 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (478) eine Anzeigeeinrichtung (542) aufweist, die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen0 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (478) in Abhängigkeit von dem eindeutigen Signal zur Wirkung kommt, um die Durchführung sämtlicher Arbeitsschritte der Kamera mit Ausnahme des ersten Arbeitsschritts zu verhindern0 6o Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (478) eine Anzeigeeinrichtung (542) aufweist, die in Abhängigkeit von dem eindeutigen Signal einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen0 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (476) eine Einrichtung aufweist, die den Betriebszustand fühlt, der durch einen die Belichtung bewirkenden Arbeitsschritt innerhalb des photographischen Arbeitsspiels gegeben ist, um die Sperreinrichtung während eines Arbeitsspiels, während dessen die letzte Blitzlampe gezündet wird, daran zu hindern, die Durchführung des Arbeitsspiels unmöglich zu machen0 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die betektoreinrichtung ein Vergleichsnetzwerk aufweist, das mit den Anschlüssen (482, 484) verbunden und so aufgebaut ist, daß der genannte vorbestimmte elektrische Zustand eine Größe bildet, die durch das Vergleichsnetzwerk einem Vergleich unterzogen wird, daß das Vergleichsnetzwerk beim Vorhandensein des genannten elektrischen Zustandes der Anschlüsse ein vorbestimmtes Ausgangssignal liefert, und daß ein Differentialverstärker (672) vorhanden ist, der auf das vorbestimmte Ausgangssignal anspricht, um das eindeutige Signal zu erzeugen0 90 Spiegelreflexkamera der bauart mit einer Antriebseinrichtung, die betätigbar ist, um einen optischen Strahlenweg zwischen einer Betrachtungsstellung und einer Belichtungsstellung umzustellen, einer nach dem Reflexverfahren arbeitenden Einrichtung, die es dem benutzer ermöglicht, die aufzunehmende Szene zu betrachten und den Bildausschnitt zu bestimmen, einer Verschlußeinrichtung, die nach Dedarf betätigbar ist, um den optischen Dtrahlenweg zu verschließen bzw0 zu öffnen, einer Steuereinrichtung, die auf die Erzeugung eines Startsignals anspricht, um die Verschlußeinrichtung und die Antriebseinrichtung so zu betätigen, daß sich ein vorbestimmter Satz von Arbeitsschritten abspielt, die ein photographisches Arbeitsspiel bilden, wobei die Steuereinrichtung geeignet ist, die Verschlußeinrichtung zu betätigen, um den optischen Strahlenweg zu verschließen, bevor die Antriebseinrichtung betätigt wird, mit einer ersten Wandlereinrichtung, die sich am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels in einem ersten Zustand befindet, und die danach in einen zweiten Zustand übergeht, wenn der optische Strahlenweg auf den Belichtungsvorgang umgestellt wird, wobei die Kamera ferner eine Einrichtung besitzt, die es ermöglicht, eine Blitzlampenanordnung in einer Stellung aufzunehmen, bei der sie es ermöglicht, eine aufzunehmende Szene zu beleuchten, mit Anschlüssen, die elektrisch mit jeder Blitzlampe verbindbar ist und sich in einem vorbestimmten elektrischen Zustand befinden, wenn ein betriebszustand vorhanden ist, der anzeigt, daß sämtliche Blitzlampen der Blitzlampenanordnung gezündet worden sind, sowie mit einer Blitzlampenzündschaltung, die mit den Anschlüssen verbunden ist und dazu dient, von den Blitzlampen von der ersten zur letzten fortschreitend jeweils eine Blitzlampe zu wählen und die gewählte Blitzlampe synchron mit einem bestimmten Arbeitsschritt zu zünden, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Detektoreinrichtung (476), die auf den elektrischen Zustand der Anschlüsse (482, 484) anspricht, um ein diesen Zustand repräsentierendes eindeutiges Signal zu erzeugen, sowie durch eine Sperreinrichtung (478), die auf das Vorhandensein des eindeutigen Signals anspricht, um die Durchführung bestimmter Arbeitsschritte zu verhindern, nachdem eine Anzahl von photographischen Arbeitsspielen durchgeführt worden ist, bei denen sämtliche Blitzlampen verbraucht worden sind, die sich in der zum Beleuchten einer Szene erforderlichen Stellung befanden.
    10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung (476) eine Einschalteinrichtung aufweist, die anspricht, wenn die Kamera betätigt wird, um eine Blitzlampe zu zünden, damit es der Detektoreinrichtung ermöglicht wird, das eindeutige Signal zu erzeugen, und daß die Detektoreinrichtung in dieser Weise in Abhängigkeit davon anspricht, daß ein photographisches Arbeitsspiel eingeleitet wird.
    11. Kamera nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung (476) eine auf Spannungsänderungen ansprechende Einrichtung aufweist, zu der eine Transistorstufe gehört, die mit den Anschlüssen (482, 484) verbunden ist, und daß sich diese Transistorstufe im leitfähigen Zustand befindet, der dem eindeutigen Signal entspricht, wenn an den Anschlüssen ein Widerstand vorhanden ist, der gleich einem vorbestimmten Wert ist oder diesen überschreitet0 12. Kamera nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (478) eine Anzeigeeinrichtung (474) aufweist, die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen.
    130 Kamera nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung (478) in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals in Tätigkeit tritt, um das betätigen der Antriebseinrichtung nach dem Einleiten der betätigung der Verschlußeinrichtung (60, 62) zu verhindern0 14. Kamera nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung eine Anzeigeeinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen0 15. Kamera nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung eine Fühleinrichtung aufweist, die auf den zweiten Betriebszustand des Wandlers anspricht, um die Sperreinrichtung daran zu hindern, die Durchführung eines Arbeitsspiels unmöglich zu machen, damit ein photographisches Arbeitsspiel zuendegeführt werden kann, wenn eine letzte Blitzlampe gezündet wird, die sich innerhalb der Blitzlampenanordnung in ihrer Gebrauchsstellung befindet.
    16. Kamera nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung eine Einschalteinrichtung aufweist, die anspricht, wenn die Kamera betätigt wird, um eine Blitzlampe zu zünden, damit es der Detektor einrichtung ermöglicht wird, das eindeutige Signal zu erzeugen und daß die Detektoreinrichtung in Abhängigkeit vom Einleiten des betreffenden Arbeitsspiels in dieser Weise zur Wirkung kommt.
    17o Kamera nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals zur Wirkung kommt, um die Betätigung der Antriebseinrichtung zu verhindern, nachdem die Bewegung der ierschlußeinrichtung (60, 62) eingeleitet worden ist.
    18. Kamera nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung eine Anzeigeeinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen.
    19. Kamera nach Anspruch 9 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung eine Anzeigeeinrichtung (474) aufweist, die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen, und daß diese Anzeigeeinrichtung auf der Kamera (10) in einem Abstand von der Reflexsuchereinrichtung (52) angeordnet, jedoch nach dem Einsohalten für den Benutzer wahrnehmbar ist.
    200 Kamera nach Anspruch 19, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Sperreinrichtung in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals zur Wirkung kommt, um die Durchführung sämtlicher Arbeitsschritte zu verhindern, die auf die Betätigung der Qerschlußeinrichtung zum Verschlie-Ben des optischen Strahlenwegs folgen, und zwar in Abhängigkeit vom Einleiten der Bewegung der t Verschlußeinrichtung (60, 62).
    21. Photographische Kamera der Bauart, die sich aus einem zusammengeklappten Zustand durch Aufklappen in eine Betriebsstellung bringen läßt mit einer Einrichtung zum Anbringen einer Blitzlampenanordnung in einer solchen Stellung, daß es die Blitzlampen ermöglichen, eine aufzunehmende Szene zu beleuchten, Anschlüssen, die elektrisch mit jeder Blitzlampe verbindbar sind und sich in einem vorbestimmten elektrischen Zustand befinden, wenn ein Betriebs zustand vorhanden ist, welcher der tatsache entspricht, daß sämtliche ihre Gebrauchsstellung einnehmenden Blitzlampen der Blitzlampenanordnung gezündet worden sind, einer Einrichtung zum Anschließen einer elektrischen Stromquelle, inrichtungem, die sich betätigen lassen, um automatisch eine folge von Arbeitsschritten, die ein photographisches Arbeitsspiel bilden, vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt ablaufen zu lassen, einer Steuereinrichtung, die mit Hilfe der Stromquelle einschaltbar ist und auf das Einleiten eines Arbeitsspiels anspricht, um die genannten Einrichtungen nach bedarf zu betätigen und jeweils eine gewählte Blitzlampe synchron mit einem vorbestimmten Arbeitsschritt zu zünden, sowie mit einem Verriegelungsschalter, der sich betätigen läßt, um die Steuereinrichtung elektrisch mit der Stromquelle zu verbinden, sobald die Kamera aufgeklappt und in ihre Gebrauchsstellung gebracht wird, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Detektoreinrichtung (476), die auf den elektrischen Zustand der Anschlüsse anspricht, wenn die Kamera (10) aufgeklappt wird, um ein diesen Zustand anzeigendes eindeutiges Signal zu erzeugen, sowie durch eine Anzeigeeinrichtung (474), die in Abhängigkeit vom Erscheinen des eindeutigen Signals einschaltbar ist, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen, durch das angezeigt wird, daß sämtliche innerhalb der Blitzlampenanordnung ihre ebrauchsstellung einnehmenden Blitzlampen verbraucht werden sind0 22. Kamera nach Anspruch 21, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Sperrschaltung (478), die auf das Auftreten des eindeutigen Signals anspricht, um die Durchführung bestimmter Arbeitsschritte eines photographischen Arbeitsspiels zu verhindern0 23. Kamera nach Anspruch 22, dadurch g e k e n n ~ z e i c h n e t , daß die Sperrschaltung auf das Auftreten des eindeutigen Signals anspricht, um die Durchführung dämtlicher Arbeitsschritte eines photographischen Arbeitsspiels zu verhindern0 24. Kamera nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Detektoreinrichtung (476) und die Anzeigeeinrichtung (474) so angeordnet sind, daß sie unmittelbar durch die Stromquelle (214) gespeist werden wenn der Verriegelungsschalter (S6) betätigt wird, um die Steuereinrichtung elektrisch mit der Stromquelle zu verbinden, 25. Kamera nach Anspruch 21, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zu der Detektoreinrichtung eine erste Einrichtung gehört, die auf das Anbringen einer Blitzlampenanordnung an der Aufnahmeeinrichtung anspricht, um es der Detektoreinrichtung zu ermöglichen, das eindeutige Signal zu erzeugen.
    26. Kamera nach Anspruch 21, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Detektoreinrichtung eine auf Spannungsänderungen ansprechende Einrichtung aufweist, zu der eine mit den Anschlüssen (482, 484) verbundene Transistorstufe gehört, die sich im leitfähigen Zustand befindet, durch den das eindeutige Signal repräsentiert wird, wenn an den Anschlüssen ein Widerstand erscheint, der gleich einem vorbestimmten Wert oder größer als dieser ist.
    27. Blitzlichtaufnahmevorrichtung zur Benutzung in Verbindung mit einer photographischen Kamera der Bauart, die sich betätigen läßt, um automatisch eine Folge von ein photographisches Arbeitsspiel bildenden Arbeitsschritten vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt ablaufen zu lassen, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Einrichtung (164) zum Aufnehmen einer Blitzlampenanordnung (160), in einer solchen Stellung, daß es möglich ist, jeweils eine Blitzlampe zu zünden, um eine auf zunehmende Szene zu beleuchten, wobei Anschlüsse (482, 484) vorhanden sind, die elektrisch mit jeder Blitzlampe verbindbar sind und sich in einem vorbestimmten elektrischen Zustand befinden, wenn ein betriebszustand vorhanden ist, der die Tatsache repräsentiert, daß sämtliche Blitzlampen der Blitzlampenanordnung gezündet worden sind, eine Blitzlampenzündschaltung (380), die mit den Anschlüssen verbunden ist und dazu dient, von den Blitzlampen von der ersten zur letzten Blitzlampe fortschreitend jeweils eine Blitzlampe zu wählen und die gwqhlte Blitzlampe synchron mit einem vorbestimmten Arbeitsschritt der Kamera zu zünden, eine Detektoreinrichtung (476), die auf den elektrischen Zu stand der Anschlüsse anspricht, um ein diesen Zustand repräsentierendes eindeutiges Signal zu erzeugen, sowie durch. eine Anzeigeeinrichtung (474), die auf das Erscheinen des eindeutigen Signals anspricht, um ein optisches Warnsignal zu erzeugen.
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