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DE2508140C3 - Überspannungsableiter - Google Patents

Überspannungsableiter

Info

Publication number
DE2508140C3
DE2508140C3 DE2508140A DE2508140A DE2508140C3 DE 2508140 C3 DE2508140 C3 DE 2508140C3 DE 2508140 A DE2508140 A DE 2508140A DE 2508140 A DE2508140 A DE 2508140A DE 2508140 C3 DE2508140 C3 DE 2508140C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
surge arrester
surge
voltage
arrester according
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2508140A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2508140A1 (de
DE2508140B2 (de
Inventor
Michihiro Nishioka
Mikiya Ono
Kan-Ichi Tachibana
Akio Uchida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Mining and Cement Co Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Mining and Cement Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2267974A external-priority patent/JPS5543595B2/ja
Priority claimed from JP4623474A external-priority patent/JPS5644547B2/ja
Application filed by Mitsubishi Mining and Cement Co Ltd filed Critical Mitsubishi Mining and Cement Co Ltd
Publication of DE2508140A1 publication Critical patent/DE2508140A1/de
Publication of DE2508140B2 publication Critical patent/DE2508140B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2508140C3 publication Critical patent/DE2508140C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/04Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
    • H02H9/06Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using spark-gap arresters

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

25
Die Erfindung bezieht sich auf einen Überspannungsableiter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiger Überspannungsableiter ist aus der US-PS 33 91 371 bekannt
Die US-PS 33 91371 zeijt eine keramische Überspannungscchutzvorrichtung, welch ι einen ringförmigen Luftspalt mit einer Breite von 0,011 Zoll zwischen benachbarten Enden eines metallisierten Überzugs aufweist, der auf der äußeren Oberfläche des zylindrischen Keramikkörpers aufgebracht ist. Es sind weder dünne Kohlenstoffschichten als Zwischenschichten vorgesehen noch ist der Luftspalt klein.
Weiter ist durch die GB-PS 5 45 677 eine elektrische Niederspannungs-Entladeschutzvorrichtung bekannt, welche eine dünne, poröse dielektrische Schicht anorganischen Isoliermaterials zwischen Kohlenstoffelektroden aufweist. Demzufolge erfolgt eine Entladung über den inneren Teil der porösen dielektrischen Schicht und nicht entlang der Außenseite eines dielektrischen Körpers.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Überspannungsableiter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, welcher eine geringe elektrostatische Kapazität sowie eine kleine Entladeverzögerung besitzt und einen Folgestrom nicht zur Wirkung kommen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Das Metall und die Legierung des erfindungsgemäßen Überspannungsabieiters sind hochgradig antikorrosiv und weisen eine hohe elektrische Leitfähigkeit auf. Die Herstellungskosten für den erfindungsgemäßen Überspannungsableiter sind gering.
Ein extrem schmaler Luftspalt zwischen den Kohlenstoffschichten mit einer Breite von weniger als 100 (im erhöht die Feldstärke beträchtlich, was eine Entladung infolge einer Elektronenemission entlang des Luftspaltes ergibt, gefolgt von einer Kriechentladung /wischen den Elektroden. Demzufolge basiert der crfiridimgsgcmäße Überspannungsableiter auf einem zweifachen Entlademechanismus, bestehend aus einer Entladung infolge der Elektronenemission entlang des Luftspaltes zwischen den dünnen Kohlenstoffschichten und der folgenden Kriechentladung zwischen den auf den Kohlenstoffschichten direkt befestigten Elektroden. Der schmale Luftspalt kann industriell unter Verwendung eines Laserstrahls erreicht werden. Der schmale Luftspalt kann aber auch durch Verwendung einer geeignet dünnen Diamantschneidkante erreicht werden. Der zweifache Entlademechanismus führt zu folgenden, wesentlichen Wirkungen:
a) die Entladeverzögerung wird beträchtlich verringert,
b) die Anfangsentladespannung wird auf ca. 400 V gesenkt,
c) die Breite des Luftspalts bleibt konstant, und
d) ein Folgestrom kommt nicht zur Wirkung.
Die Erfindung ist im folgenden anhand einiger in den F i g. 1 bis 4 der Zeichnung im Prinzip dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer bevorzugten Ausführungsform eines Überspannungsabieiters nach der Erfindung,
Fig.2 eine Schnittansicht nach der Linie li-II in Fig. 1,
F i g. 3 einen Längsschnitt einer anderen bevorzugten Ausführungsform eines Überspannungsabieiters nach der Erfindung und
Fig.4 ein elektrisches Ersatzschaltbild des Überspannungsableiter nach F i g. 3, wobei A, B und C der F i g. 4 jeweils den Bezugszeichen A, B und C an den Enden der Leitungsdrähte der F i g. 3 entsprechen.
Gemäß den F i g. 1 und 2 wird als isolierender Körper ein hohler zylindrischer Körper 1 benutzt, auf dessen innere Oberfläche eine dünne Kohlenstoffschicht 2 aufgebracht wird. In einem besonderen Verfahren wird diese Kohlenstoffschicht in zwei voneinander isolierte dünne Kohlenstoffschichten aufgespaftcn. Ein Kupferstück wird als Elektrode 4 auf jeden der isolierten dünnen Kohlenstoffschichten 2 befestigt Danach wird ein Hartvinylstück 6 auf der inneren Oberfläche des Körpers 1 befestigt, und zwar mittels eines augenblicklich wirkenden Bindemittels, und ein Leitungsdraht 7, der auf der Elektrode 4 mittels eines Lötmittels 9 aufgebracht ist, wird durch ein Loch 10 in dem Hartvinylstück 6 nach außen geführt Weiterhin wird das gesamte Element mit Epoxydharz 8 bedeckt.
Dieser überspannungsableiter besitzt aufgrund seines Aufbaus zwischen den Elektroden 4, 4 eine elektrostatische Kapazität von 2,5 pF. Bei einer Überschlagspannung von 400 V und einer Stoßspannung von 420 V erhält man eine Entladungsverzögerung von 1 Mikrosekunde, bei gleicher Überschlagspannung und einer Stoßspannung von 1000 V beträgt die Entladungsverzögerung 0,1 Mikrosekunden.
In den Fällen, in denen eine Stoßspannung an die Elektroden des Überspannungsabieiters dieses Beispiels zusätzlich zu einer Wechselspannung von 100 V angelegt wird, fließt ein Strom nur in dem Augenblick des Anliegens dieser Stoßspannung, während ein Folgestrom nicht fließt.
In dem Ausführiingsbeispiel nach den Fig. j und 4 sind drei dünne Kohlenstoffschichlcn 12 auf der inneren Oberfläche eines aus Isoliermaterial hergestellten hohlzylindrischen Körpers Il aufgebracht. Diese drei dünnen Kohlenstoffschichtcn 12 sind durch eine llreilc
von 50 μ voneinander isoliert.
Als Elektrode 14 wird ein Messingstück jeweils auf jedem der drei dünnen Kohlenstoffschichten 12 befestigt,' indem man Silberklebstoff bzw. -kitt 15 benutzt Weiterhin wird jeweils auch ein mittels eines Lötmaterials 19 auf jeder der Elektroden 14 befestigter Leitungsdraht 17 durch ein Loch 20 in dem Körper 11 nach außen geführt Auf diese Weise erhält man ein Verbundelement» das zwei Überspannungsableiter 21 aufweist Die mittige Elektrode 14, die mit einem Anschluß B verbunden ist, ist eine gemeinsame Elektrode für diese beiden Überspannungsableiter.
Da dieses Beispiel einem elektrischen Ersatzschaltbild nach Fig.4 entspricht, ist eine parallele Verwendung dieser beiden Überspannungsableiter möglich, wodurch bei Zerstörung einer dieser beiden Überspannungsableiter noch ein Betrieb mit dem anderen
Überspannungsableiter möglich ist
In dem Überspannungsableiter dieses Beispiels erhält man aufgrund seines Aufbaus zwischen den Elektroden 14» 14 eine elektrostatische Kapazität von 2,4 pF, Wenn
r> die Überschlagspannung 400 V beträgt und eine Stoßspannung von 420 V anliegt, ergibt sich eine Entladungsverzögerung von 1 Mikrosekunde, wogegen bei gleicher Überschlagspannung eine angelegte Stoßspannung von 1000 V eine Entladungsverzögerung von
in 0,1 Mikrosekunden ergibt
In den Fällen, in denen an die Elektroden des Überspannungsabieiters dieses Beispiels zusätzlich zu einer Wechselspannung von 100 V eine Stoßspannung angelegt wird, fließt ein Strom nur in dem Augenblick
r. des Anliegens der Stoßspannung, während ein Folgestrom nicht fließt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Überspannungsableiter mit einem isolierenden, zylindrischen und oberflächenbeschichteten Körper und mit diesem zugeordneten Elektrodenanschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hohlzylinder ausgebildete Körper (1; 11) auf seiner inneren Oberfläche eine Mehrzahl dünner, im Abstand von 10 bis ΙΟΟμπι voneinander getrennte id Kohlenstoffschichten (2; 12) aufweist, auf welchen jeweils eine aus einem Metall, einer Legierung und einem leitfähigen Bindemittel bestehende Elektrode (4; 14) direkt befestigt ist
2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall aus Kupfer, Zink oder Nickel besteht
3. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung aus Messing, Phosphorbronze oder Neusilber besteht
4. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das leitfähige Bindemittel aus Silber-, Kupfer- oder Kohlenstoffbindemittel besteht
DE2508140A 1974-02-26 1975-02-25 Überspannungsableiter Expired DE2508140C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2267974A JPS5543595B2 (de) 1974-02-26 1974-02-26
JP4623474A JPS5644547B2 (de) 1974-04-24 1974-04-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2508140A1 DE2508140A1 (de) 1975-08-28
DE2508140B2 DE2508140B2 (de) 1979-02-08
DE2508140C3 true DE2508140C3 (de) 1979-09-27

Family

ID=26359938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2508140A Expired DE2508140C3 (de) 1974-02-26 1975-02-25 Überspannungsableiter

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3961225A (de)
DE (1) DE2508140C3 (de)
FR (1) FR2262422B1 (de)
GB (1) GB1494021A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3961225A (en) 1976-06-01
DE2508140A1 (de) 1975-08-28
GB1494021A (en) 1977-12-07
FR2262422B1 (de) 1979-02-23
DE2508140B2 (de) 1979-02-08
FR2262422A1 (de) 1975-09-19

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