[go: up one dir, main page]

DE1588160C3 - Überspannungsschutzvorrichtung - Google Patents

Überspannungsschutzvorrichtung

Info

Publication number
DE1588160C3
DE1588160C3 DE19671588160 DE1588160A DE1588160C3 DE 1588160 C3 DE1588160 C3 DE 1588160C3 DE 19671588160 DE19671588160 DE 19671588160 DE 1588160 A DE1588160 A DE 1588160A DE 1588160 C3 DE1588160 C3 DE 1588160C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceramic body
protection device
air gap
surge protection
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671588160
Other languages
English (en)
Other versions
DE1588160B2 (de
DE1588160A1 (de
Inventor
Edward E. Wesleyville Leofsky
Arthur L. Lake City Myers
Coda Erie Nello
Harold E. Erie Wright
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erie Technological Products Inc
Original Assignee
Erie Technological Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US563182A external-priority patent/US3391371A/en
Application filed by Erie Technological Products Inc filed Critical Erie Technological Products Inc
Publication of DE1588160A1 publication Critical patent/DE1588160A1/de
Publication of DE1588160B2 publication Critical patent/DE1588160B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1588160C3 publication Critical patent/DE1588160C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/10Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Überspannungsschutzvorrichtung, bestehend aus einem Keramikkörper, auf dessen Oberfläche sich zwei metallische Elektrodenbeläge befinden, die zur Bildung eines Luftspaltes voneinander einen Abstand haben.
Eine derartige Überspannungsschutzvorrichtung ist aus der DT-PS 11 46 183 bekannt. Bei diesem bekannten Niederspannungsabieiter liegen die Keramikfläche in dem Bereich des Luftspaltes und die auf dem Körper aufliegenden Flächen der Elektrodenbeläge in derselben Ebene. Dies ergibt den Nachteil, daß ein sich auf der Oberfläche des Keramikkörpers zwischen den beiden Elektrodenbelägen, beispielsweise durch Feuchtigkeit oder Schmutz, bildender Kriechweg die Länge der Luftspaltbreite hat Ein derartiger Kriechweg hat bekanntlich einen geringeren elektrischen Widerstand als der Luftspalt Durch diesen geringeren Widerstand erfolgt ein Spannungsüberschlag bei geringeren Spannungen als er ohne diesen Kriechweg erfolgen würde. Hierdurch spricht also die Überspannungsschutzvorrichtung bei einer niedrigeren Spannung an als dies durch die Bemessung des Luftspaltes der Fall sein soll. Das bedeutet daß ein derartiger Spannungsableiter eine Fehlerquelle in einem Gerät darstellt, da er bei Spannungen anspricht, die für das Gerät noch normale Betriebsspannungen darstellen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Überspannungsschutzvorrichtung zu schaffen, bei der auch beim Auftreten einer Verschmutzung der eingestellte elektrische Widerstand unverändert bleibt
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Überspannungsschutzvorrichtung, bestehend aus einem Keramikkörper, auf dessen Oberfläche sich zwei metallische Elektrodenbeläge befinden, die zur Bildung eines Luftspaltes voneinander einen Abstand haben, erfindungsgemäß dadurch, daß sich in dem Bereich des Luftspaltes in dem Keramikkörper eine Nut befindet deren Breite dem Luftspalt entspricht und deren Tiefe ein Mehrfaches der Dicke der Elektrodenbeläge ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Überspannungsschutzvorrichtung wird in vorteilhafter Weise erreicht daß ein eventuell sich bildender Kriechweg erheblich länger als die Luftspaltbreite ist Hierdurch bleibt der Widerstand des Kriechweges höher als der durch den Luftspalt bedingte Widerstand, wodurch bei der Überspannungsschutzvorrichtung erst dann ein Spannungsüberschlag erfolgt, wenn die Spannung erreicht ist, für die der Luftspalt bemessen ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist
F i g. 1 ein Längsschnitt durch eine Überspannungsschutzvorrichtung nach einem ersten Fertigungsschritt, F i g. 2 ein Schnitt längs der Linie H-II in der F i g. 1 und
F i g. 3 ein Längsschnitt durch eine fertige Überspannungsschutzvorrichtung.
Gemäß F i g. 1 bis 3 hat die Überspannungsschutzvorrichtung einen Keramikkörper 1, beispielsweise aus Steatit der auf seiner gesamten Außenfläche mit einem metallischen Elektrodenbelag 2 überzogen ist. Solche Keramikkörper 1 werden gewöhnlich zu mehreren mit einer Nickel- oder anderen Metallschicht versehen, deren Dicke durch Galvanisieren von Kupfer vergrößert werden kann und die dann verzinkt wird, damit die Metallschicht später Lötzinn annimmt. Es ist nicht erforderlich, daß sich an den Stirnseiten 3 ebenfalls ein Elektrodenbelag befindet Es besteht jedoch kein besonderer Vorteil darin, die Stirnflächen durch Masken von der Ablagerung des Elektrodenbelages bei der Galvanisierung auszusparen. In diesem Zustand hat der Keramikkörper 1 einen einstückigen Elektrodenbelag 2.
Beim zweiten Fertigungsschritt wird eine um den Umfang umlaufende Nut 4 an einer Stelle zwischen den Enden in den Keramikkörper eingeschnitten. Die Tiefe der Nut 4 ist ein Vielfaches der Wandstärke des Elektrodenbelages 2, und sie ist mindestens ebenso groß, gewöhnlich jedoch größer als die Breite der Nut in axialer Richtung des Keramikkörpers. Bei einer üblichen Ausführung, die für Überschlagspannungen in der Größenordnung von 1000 bis 2000 Volt ausgeführt ist, beträgt die Tiefe der Nut etwa 0,4 mm und die Breite der Nut etwa 03 mm. Nach diesem Fertigungsschritt befindet sich zwischen den gegenüberliegenden Enden 5 und 6 des Elektrodenbelages 2 ein ringförmiger Luftspalt Diese Ausführung begrenzt den Spannungsüberschlag auf eine Funkenentladung in der Luft zwischen den Enden 5 und 6 des Elektrodenbelages 2. Eine nur örtlich begrenzte Erosion des Metalls des Elektrodenbelages bei einem Spannungsüberschlag vergrößert die Länge des Lüftspaltes in axialer Richtung so, daß der nächste Spannungsüberschlag an einer anderen Stelle auftritt. Die Entladung kommt mit dem Material des Keramikkörpers nicht in Berührung. Sie wird daher nicht über den Keramikkörper geführt. Dadurch kann sich der Isolationswiderstand des Keramikkörpers nicht vermindern. Der Luftspalt zwischen den Enden 5 und 6 ist ringförmig, und er verläuft über den ganzen Umfang der Überspannungsschutzvorrichtung.
Die Nut 4 kann leicht auf einer automatisch arbeiten-. den Maschine eingeschnitten werden. In dieser Maschine wird der Keramikkörper eingespannt und zu einer Säge hinbewegt Die Breite der Nut in axialer Richtung des Keramikkörpers wird durch die Breite der Säge bestimmt
■ Die Überspannungsschutzvorrichtung wird durch Anlöten von Metallkappen 7 an den einander abgewandten Enden des Keramikkörpers fertiggestellt Mit diesen Anschlüssen 7 sind Lötfahnen 8 verbunden, die in bekannter Weise zur Herstellung der elektrischen Verbindung dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Überspannungsschutzvorrichtung, bestehend aus einem Keramikkörper, auf dessen Oberfläche sich zwei metallische Elektrodenbeläge befinden, die zur Bildung eines Luftspaltes voneinander einen Abstand haben, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Bereich des Luftspaltes in dem Keramikkörper (1) eine Nut (4) befindet, deren Breite dem Luftspalt entspricht und deren Tiefe ein Mehrfaches der Dicke der Elektrodenbeläge (2) ist
2. Überspannungsschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Keramikkörper (1) zusammenhängend aufgebrachte metallische Elektrodenbelag (2) durch eine in den Keramikkörper (1) eingeschnittene Umfangsnut (4) in die beiden Elektrodenbeläge unterteilt ist
DE19671588160 1966-07-06 1967-07-06 Überspannungsschutzvorrichtung Expired DE1588160C3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US563182A US3391371A (en) 1966-07-06 1966-07-06 Overvoltage protective device
US61215067A 1967-01-27 1967-01-27
US63034967A 1967-04-12 1967-04-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1588160A1 DE1588160A1 (de) 1970-07-23
DE1588160B2 DE1588160B2 (de) 1975-04-17
DE1588160C3 true DE1588160C3 (de) 1975-12-04

Family

ID=27415908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671588160 Expired DE1588160C3 (de) 1966-07-06 1967-07-06 Überspannungsschutzvorrichtung

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1588160C3 (de)
GB (1) GB1196953A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3502421A1 (de) * 1985-01-25 1986-08-07 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg Ueberspannungsschutz fuer elektronische schaltungen
DE19536521C1 (de) * 1995-09-29 1997-02-20 Siemens Ag Anordnung zum Schutz von Überspannungen
RU2426209C1 (ru) * 2010-02-17 2011-08-10 Учреждение Российской академии наук Физический институт им. П.Н. Лебедева РАН (ФИАН) Разрядник, имеющий объемный разряд

Also Published As

Publication number Publication date
DE1588160B2 (de) 1975-04-17
DE1588160A1 (de) 1970-07-23
GB1196953A (en) 1970-07-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2544225C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators mit mindestens zwei Kapazitäten
DE1118860B (de) Stufenschalter fuer hohe Spannung fuer Stufentransformatoren
DE3101354C2 (de) Funkenstrecke für die Begrenzung von Überspannungen
DE2627648C2 (de) Funkenstrecke
DE19641385B4 (de) Gasgefüllter Überspannungsableiter
DE1588160C3 (de) Überspannungsschutzvorrichtung
DE1463269C3 (de) Vorionisator zur Verwendung in einem Überspannungsableiter
DE3528587C2 (de)
DE2508140C3 (de) Überspannungsableiter
DE2540262C3 (de) Fassung mit Funkenstrecke für eine Elektronenentladungseinrichtung
DE3640801A1 (de) Halbleiterbauelement
DE1228323B (de) Batterie mit mindestens zwei in einer roehrenfoermigen elastischen Huelse uebereinander angeordneten zylindrischen Zellen
DE2520134C3 (de) Thyristor mit einem rechteckigen Halbleiterelement
CH659341A5 (de) Scheibenisolator mit aeusserem armaturring und verfahren zu dessen herstellung.
DE3305363C2 (de) Mehrteilige Blechschraube für Blitzschutz
DE1227151B (de) Elektrischer Kondensator oder aehnliches elektrisches Bauelement mit Anschlussdraehten
DE1962269B2 (de) Sicherungseinsatz mit einem stirnseitig durch Endplatten verschlossenen rohrförmigen Isolierkörper
DE9206792U1 (de) Schmelzsicherung
DE880347C (de) Elektrische Abschmelzsicherung geringer Eigeninduktivitaet und grosser Abschaltleistung
DE478347C (de) Kappe fuer elektrische Schaltelemente
DE381227C (de) Zuendkerze fuer Explosionskraftmaschinen
DE2263279C3 (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Rohrkondensatoren
DE1298611B (de) Verfahren zur Herstellung einer Funkenstreckenanordnung fuer UEberspannungsableiter
DE2020977C (de) Abzweigklemme
DE1021088B (de) Spanngitter fuer elektrische Entladungsgefaesse

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)