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DE2506007A1 - Schloss fuer tueren, insbesondere fuer tresore, wert- und kassenschraenke - Google Patents

Schloss fuer tueren, insbesondere fuer tresore, wert- und kassenschraenke

Info

Publication number
DE2506007A1
DE2506007A1 DE19752506007 DE2506007A DE2506007A1 DE 2506007 A1 DE2506007 A1 DE 2506007A1 DE 19752506007 DE19752506007 DE 19752506007 DE 2506007 A DE2506007 A DE 2506007A DE 2506007 A1 DE2506007 A1 DE 2506007A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
circuits
electromagnet
bolt
boltwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752506007
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUELLER GERHARD KG
Original Assignee
MUELLER GERHARD KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUELLER GERHARD KG filed Critical MUELLER GERHARD KG
Priority to DE19752506007 priority Critical patent/DE2506007A1/de
Publication of DE2506007A1 publication Critical patent/DE2506007A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00896Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys specially adapted for particular uses
    • G07C9/00912Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys specially adapted for particular uses for safes, strong-rooms, vaults or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß für Türen. insbesondere für Tresore Wert- und gassenschränke Die Erfindung betrifft ein Schloß für Türen, insbesondere für Tresore, Wert- und Kassenschränke mit einem Riegelwerk und mit einer von außen unzugänglichen Zuhaltung.
  • Tresore haben im allgemeinen ein nach vorn, oben und unten wirkendes Zentralriegelwerk, welches mit einem Doppelbartsicherungsschloß oder mit einem Zahlenkombinationsschloß abgesperrt wird.
  • Das Zahlenkombinationsschloß wird in zunehmenden Maße eingesetzt, da hier der doch relativ große Schlüssel eingespart werden kann und die einstellbaren verschiedenen Öffnungsgeheimnisse etwa eine Million betragen. In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß die Ersteinstellung der Kombinationszahlen des Zahlenschlosses bzw. die Änderung der Zahlenkombination, wenn diese bekanntgeworden ist, den Anwendern große Schwierigkeiten bereitet. Die Folge ist, daß bei einer irrtümlich falsch eingestellten Zahlenkombination für die Öffnung des Schlosses, die Tür des Tresores sich nicht mehr öffnen läßt, da die richtige Zahlenkombination dann licht bekannt ist. Der Schrank muß dann aufgeschweißt werden was nicht unerhebliche Kosten verursacht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dn Schloß für eine Tür, insbesondere ein Schloß für einen Tresor, einen Wert- und Kassenschrank so auszubilden, daß einmal die Einstellung einer Zahlen- oder Buchstabenkombination und deren nachträgliche Veränderung in einfacher und schneller Weise vorgenommen werden kann und daß zum anderen die Zahl der Öffnungsgeheimnisse erheblich über den der bekannten Zahlenkombinationsschlössern liegt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für ein Schloß der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß zur Betätigung der Zuhaltung des Schlosses ein Elektromagnet dient und zur Steuerung des Stromkreises des Elektromagneten ein elektronisches Schaltgerät mit mehreren Stromkreisen und eine Auswahlvorrichtung für beliebige dieser Stromkreise, daß alle Stromkreise an einer von außen zugänglichen und durch Buchstaben, Ziffern oder Marken gekennzeichneter Tastatur angeschlossen sind, und daß das Schaltgerät so ausgebildet ist, daß der Stromkreis des Elektromagneten nur geschlossen wird, wenn die Tasten der Tastatur in vorbestimiter Reihenfolge und Häufigkeit betätigt werden. Die Zahl der Öffnungsgeheimnisse eines erfindungsgemäßen Schlosses kann beliebig hoch gewählt werden. Die Zahl der Öffnungsgeheimnisse ist lediglich von der Anzahl der Tasten der Tastatur und dem Aufwand abhängig, der für das elektronische Schaltgerät betrieben wird. Der Stromkreis für die Betätigung des Elektromagneten erhält nur dann Strom, wenn eine bestimmte Zahlenkombination in ganz bestimmter Reihe und in einer ganz bestimmten Häufigkeit gedrückt worden ist.
  • Wird bei der Betätigung der Tasten eine falsche Zahl oder eine Zahl in falscher Häufigkeit gedrückt, so wird gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung eine im Inneren des Schrankes angeordnete Sirene ausgelöst, wobei die Zuhaltung auch bei weiterer Betätigung der Tasten gesperrt bleibt. Diese Sirene kann nur durch Drücken einer bestimmten Zahlenkombination ausgeschaltet werden, was insbesondere dann erforderlich ist, wenn eine befugte Person versehentlich eine falsche Zahl gedrückt hat.
  • Vor der Eingabe der Zahlenkombination muß das elektronische Schaltgerät in eine Null- bzw. Ausgangsstellung gebracht werden. Dies geschieht etweder in einfacher Weise durch Drücken einer Nulltaste oder aber, wenn man eine erhöhte Sicherheit wünscht, durch Drücken einer Zahlenkombination. Erst dann ist es möglich die Zahlenkombination für die Öffnung des Schlosses einzugeben, ohne daß die Sirene ausgelöst wird.
  • Die Tastatur ist auf der Außenseite der Tür des Tresors angeordnet. Bei inner Beschädigung der in den Schrank hineinführenden elektrischen Leitungen wird gleichfalls die Sirene ausgelöst.
  • Im Inneren des Tresors ist, vorzugsweise an der Innenseite der Tür, die Auswählvorrichtung angeorch¢. Durch einfaches Umklemmen der zu den einzelnen Tasten führenden Leitungen kann die Zahlenkombination geändert werden. Dieses Umklemmen kann z.B.
  • so vorgenommen werden, daß die Taste 1 nunmehr mit der Steuerleitung der Taste 9 verbunden ist. Wenn vorher also die Taste 1 in bestimmter Reihenfolge und Häufigkeit gedrückt werden mußte, so übernimmt dann die Taste 9 diese Funktion. Die übrigen Leitungen können entsprechend umgeklemmt werden. Dieses Umklemmen geschieht vorteilhaft auf einem Klemmbrett, das numerierte Anschlüße aufweist. Diernue Kombinationszahl kann einfach abgelesen werden. Für die Veränderung der Häufigkeit mit der die einzelnen Tasten gedrückt werden müssen, ist am elektronischen Schaltgerät selber eine Änderung vorzunehmen. Dies kann z.B. mit Hilfe von Steckkarten geschehen, die wahlweise in entsprechende Halterungen eingeschoben werden.
  • Das elektronische Schaltgerät ist ebenso wie die Sirene vorteilhaft in der Tür, z*B. des Tresors, angeordnet.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung besteht der Elektromagnet aus einem Hubmagneten, an dem ein als Zuhaltung dienender Bolzen befestigt ist. Dieser Bolzen ist erfindungsgemäß in einer Bohrung einer in der Tür befestigten Lasche geführt. Am verschiebbaren Riegelwerk ist eine weitere Lasche mit einer Bohrung befestigt, die mit der zuvor genannten Bohrung dann fluchtet, wenn das Riegelwerk sich in seiner Schließstellung befindet. Der Bolzen wird dann entweder mit Federkraft, dem Hubmagneten oder durch Einwirkung der Schwerkraft in die Bohrung der am Riegelwerk angebrachten Lasche eingefahren. Das Riegelwerk ist dann durch die Zuhaltung in bekannter Weise gegen ein Öffnen gesperrt. Zum Lösen der Zuhaltung muß die Zahlenkombination in der zuvor beschriebenen Weise eingetastet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der beigefügten Abbildungen näher erläutert, in dieser algen: Abb. 1 eine Ansicht einer Tür eines Tresores mit einer erfindungsgemäßen Tastatur, Abb. 2 eine Ansicht des in der Tür des Tresores angeordneten erfindungsgemäßen Schlosses, Abb. 3 die gleiche Ansicht wie in Abb. 2, jedoch mit einem in der Tür angeordneten elektronischen Schaltgerät mit Auswählvorrichtung, und Abb. 4 die gleiche Ansicht wie in Abb. 3, jedoch mit einem in Schließstellung befindlichen Riegelwerk.
  • Die in den Abbildungen gezeigte Tür 1 des Tresores 2 ist an Scharnieren 3, 4 aufgehängt. An der Außenseite der Tür ist ein Handgriff 5 für die Betätigung des Riegelwerkes 6 angebracht. Weiter trägt die Tür 1 eine Tastatur 7, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel 10 Tasten aufweist.
  • Der Aufbau des Schlosses ist aus Abb. 2 zu ersehen. Bis auf den Hubmagneten 8 und die beiden Laschen 9, 10 entspricht der Aufbau des insgesamt mit 11 bezeichneten Schlosses z.B. einem herkömmlichen Doppelbart-Sicherheitsschloß mit nach oben und unten ausfahrbaren Bolzen 12, 13 undnach vorn ausfahrbaren Bolzen 14.
  • Die Zuhaltung besteht aus einem Bolzen 15, dessen eines Ende am Hubmagnet 8 befestigt ist, und der in einer Bohrung der an der Tür 1 fest befestigten Lasche 10 geführt und abgestützt ist.
  • An einer Platte 16, die fest mit dem Riegelwerk verbunden ist, und bei der Verschiebung des Riegelwerkes eine Bewegung in horizontaler Richtung ausführt, ist die Lasche 9 befestigt. Diese Lasche weist gleichfalls eine Bohrung für die Aufnahme des Bolzens 15 auf. Bejkiner Verschiebung des Riegelwerkes in die Schließstellung, wie sie in Abb. 4 gezeigt ist, legen die beiden Bohrungen der Laschen 9 10 fluchtend übereinander, so daß der Bolzen 15 auch in die mit dem Riegelwerk verbundene Lasche 9 eingefahren werden kann. Dieser Bolzen wirkt als Zuhaltung, so daß eine Verschiebung des Riegelwerkes mit Hilfe des Handgriffes 5 bei eingefahrenem Bolzen 15 nicht möglich ist.
  • Wie aus Abb. 4 hervorgeht, ist in der Tür weiter ein elektronisches Schaltgerät 17 mitnem Auswahlgerät und eine Sirene 18 angeordnet. Das elektronische Schaltgerät 17 ist über einen Kabel 19 mit der Tastatur 7 verbunden. Dieses elektronische Schaltgerät muß die Bedingung erfüllen, daß nach der Nullstellung des Schitgerates und Eingabe der vorgewählten Zahlenkombination der Stromkreis des Hubmagneten 8 mit Strom beaufschlagt wird, so daß dieser den Bolzen 15 aus der Lasche 9 herauszieht. Anschließend kann das Riegelwerk 6 mit Hilfe des Handgriffes 5 in bekannter Weise verschoben werden. Der Aufbau des elektronischen Sch ltgerätes braucht nicht näher beschrieben zu werden, da dieser für den Fachmann auf der Hand liegt.
  • Das erfidungsgemäße Schloß ist nicht nur
    auf
    nrw
    Tresore, Kassen-und Wertschränke beschränkt, sondern kann allgemein jedes Schloß ersetzen, d.h. es kann auch bei Haustüren, Wohnungstüren etc.
  • Verwendung finden.

Claims (6)

PatentansPrüche:
1./Schloß für Türen, insbesondere für Tresore, Wert- und Kassenschränke mit einem Riegelwerk und mit einer von außen unzugänglichen Zuhaltung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Zuhaltung des Schlosses ein Elektromagnet (8) dient und zur Steuerung des Stromkreises des Elektromagneten (8) ein elektronisches Schaltgerät (17) mit mehreren Stromkreisen und mit einer Auswählvorrichtung für beliebige dieser Stromkreise, daß alle Stromkreise an einer von außen zugänglichen und durch Buchstaben, Ziffern oder Marken gekennzeichnete Tastatur (7) angeschlossen sind, und daß das Schaltgerät (17) so ausgebildet ist, daß der Stromkreis des Elektromagneten (8) nur geschlossen wird, wenn die Tasten der Tastatur (7) in vorbestimmter Reihenfolge und Häufigkeit betätigt werden.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (7) an der Außenseite der Tür (1) angebracht ist.
3. Schloß nach Anspruch1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Elektromagnet (8) ein Hubmagnet dient.
4. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung aus einem Bolzen (15) besteht, dessen eines Ende am Elektromagneten (8) befestigt ist, und daß der Bolzen (15) in einer Bohrung einer in der Tür befestigten Lasche (10) geführt ist.
5. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Riegelwerk (6) eine zweite mit einer Bohrung versehene Lasche (9) angebracht ist, deren Bohrung mit der Bohrung der Lasche (10) für die Führung des Bolzens (15) in Schließstellung des Riegelwerkes (6) fluchtet.
6. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Bolzen (15) eine Feder angreift, die diesen in Richtung seiner Arretierungsstellung drückt.
DE19752506007 1975-02-13 1975-02-13 Schloss fuer tueren, insbesondere fuer tresore, wert- und kassenschraenke Pending DE2506007A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3316621A1 (de) * 1982-05-17 1984-02-16 S.A.R.L. Menuiseries-Bois-Aluminium, Sernapont, Oisemont, Somme Elektromagnetische verriegelungseinrichtung, insbesondere fuer tueren von panzerschraenken o.dgl.
EP0111186A3 (en) * 1982-12-03 1986-03-19 Bauer Kassenfabrik Ag Locking system for movable mechanical parts

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3316621A1 (de) * 1982-05-17 1984-02-16 S.A.R.L. Menuiseries-Bois-Aluminium, Sernapont, Oisemont, Somme Elektromagnetische verriegelungseinrichtung, insbesondere fuer tueren von panzerschraenken o.dgl.
EP0111186A3 (en) * 1982-12-03 1986-03-19 Bauer Kassenfabrik Ag Locking system for movable mechanical parts

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