DE2505263A1 - Einrichtung zum auffangen und reinigen von an der koksseite eines verkokungsofens anfallenden staubbeladenen gasen - Google Patents
Einrichtung zum auffangen und reinigen von an der koksseite eines verkokungsofens anfallenden staubbeladenen gasenInfo
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Description
Telefon.- 47IQ75/70;
Härtung, Kuhn S Co«
Maschinenfabrik GnibIE 4QÖQ OSsseMorf
QfoerhauseEier Str. 14
QfoerhauseEier Str. 14
H 2-67
2505253
6. Februar 1975.
Einrichtung zum Auffangen, und Reinigen von an der Koksseite
eines Verkokungsofens anfallenden sfcaubbeladenen Gasen
Die Erfindung bezieht sich ati£ eine Einrichtung zuia.
und Reinigen "von. statrfbbeladenen Gasen, die beim Ausstoßen
abgegarten Kckskuclien ams den Kammern eines EorizontalkaEscer—
Verkckungsofens darch einen auf denn Meistergang des Ofens
fahrbaren Kokskuchenföfirtingswagen auf einen zum
parallel verfahrbaren Löschwagen anfallen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer hochwirksamem
Absaugeinrichtung, bei der die Einrichtung so konstruiert ist
und bei der die einzelnen Aggregate so angeordnet s±nä.e daß
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nur eine verhältnismäßig geringe Gevrichtsbelastung des Meisterganges
des Qfens durch die Einrichtung stattfindet.
Die Erfindung ist zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Absaughaube vorgesehen ist, die
den Bereich des stürzenden und auf den Löschwagen aufprallenden
EokskuchensEiindestens auf einer dem. Löschwagen entsprechenden
Länge überspannt und an mehrere ¥entüri-Dampfentstauber
angeschlossen ist, vrabei die Haube und die ¥eirttiri-Banipfentstauber
im wesentlichen auf einer Porfcalkonstruktion
angebracht sind, welche die Fahrbahn des Löschwagens überbrückt
sowie auf dem Meistergang und auf der dem Verkokungsofen abgekehrten
Seite der Löschwagenfahrbahii verfahrbar abgestüt2t ist.
Durch den Anschluß der AbsaughauLe an Venturi-Daiiipfentstauber
kann eine außerordentlich hohe Absaugleistung erzielt werden,
die es ermöglicht,, die beim Ausstoßen des glühenden Kokskuchens
aus einer Qfenkamnter des HorizontalkaEEier-¥erkokungsofens anfallendes
staubbeladenen Gase weitgehend durch die Absaughaube aufzufangen und in den Venturi-Dampfentstauber bis zu einem solchen
Ausmaß zu reinigen, daß die gereinigten Gase als unschädlich
in die Atmosphäre abgelassen werden können. Die Anordnung
der Ventiiri-Barapfentstauber und der Absaughaube auf einer Portalkonstrtiktion
macht in vorteilhafter Weise eine. Gewichtsverteilung
möglichp die es gestattet, die Portalkonstruktion einerseits
auf dein Meistergang und andererseits auf der dem Verkokungsofen
abgekehrten Seite der Löschwagenfahrbahn verfahrbar abzustützen.
Die Menge der staubbeladenen Gase, die durch die Absaughaube
aufgefangen und mittels der ¥enturi-Dampfentstauber gereinigt
werden kann, kann dadurch erheblich erhöht werden, daß die
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erste Fanghaube in Fahrtrichtung des den glühenden Koks abtransportierenden
Löschwagens verlängert ist.
Um die gewünschte Absaugwirkung des verlängerten Teils der Absaughaube
zu gewährleisten,kann es sich empfehlen, die der Verlängerung der Haube zugekehrten und abgekehrten Wände des
oberen Teils der ersten Haube mit mindestens je einer Absaugöffnung sowie die dem Ofen abgekehrte Wand des oberen Teils
der ersten Haube mit zwei Absaugöffnungen zu versehen, die
über getrennte Absaugrohre an je einen Venturi-Dampfentstauber
angeschlossen sind, deren ebenfalls an Venturi-Dampfentstauber angeschlossene Absaugöffnungen im Bereich der Längsmitte der
Haubenverlängerung sowie an deren äußerem Ende vorgesehen sind. Um gegebenenfalls störende Windeinfiüsse auszuschalten, empfiehlt
es sich darüber hinaus, an der Unterseite des äußeren freien Endes der Verlängerung der Absaughaube einen Absaugschlitz vorzusehen,
der sich über die gesamte Breite der Haube erstreckt.
Ferner kann, um störende Windeinflüsse auszuschalten, die dem Ofen abgekehrte Wand der Absaughaube sich über die Höhe der oberen
Kante des Löschwagens hinaus abwärts erstrecken. Zweckmäßig sind die Absaugöffnungen im Bereich der Längsrnitte der ■ Haubenverlängerung
und deren äußerem Ende über ein gemeinsames Absaugrohr
an einen einzigen Venturi-Dampfentstauber angeschlossen. Dies ist möglich, weil erfahrungsgemäß der Hauptanteil der
staubbeladenen Gase im Moment des Austritts des glühenden Kokskuchens aus der Kokskuchenführung und des Aufpralls des glühenden
Kokses auf den Löschwagen auftritt und beim anschließenden Verfahren des Löschwagens die entweichenden Schmutzgasmengen
geringer sind.
Eine sinnvolle Anordnung der Venturi-Dampfentstauber ergibt sich dadurch, daß diese auf der dem Ofen abgekehrten Seite der
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-4-
ersten Haube auf der Portalkonstruktion im Abstand nebeneinander in einer zur Längsrichtung des Ofens parallelen senkrechten
Ebene angeordnet sind. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise, wobei die Anordnung der Venturi-Dampfentstauber auf
der dem Ofen abgekehrten Seite der ersten Haube auf der Portalkonstruktion eine merkliche Gewichtsentlastung desjenigen Teils
der Portalkonstruktion ermöglicht, der auf dem Meistergang verfahrbar
abgestützt ist.
Eine weitere wesentliche Steigerung der Absaugleistung der erfindungsgemäßen
Einrichtung läßt sich dadurch erzielen, daß eine zweite Fanghaube als Schlitzhaube mit Ansaugschlitzen an
ihrem Umfang ausgeführt ist und den Arbeitsbereich einer Türabhebe- und Reinigungsvorrichtung, eine Türrahmen-Reinigungsvorrichtung
sowie im wesentlichen die Kokskuchenführung überspannt und ebenfalls an einen Venturi-Dampfentstauber angeschlossen ist.
Auf diese Weise ist es möglich, sämtliche Schmutzgase im Bereich zwischen der Türöffnung einer Ofenkammer und der ersten Haube
aufzufangen und ebenfalls unschädlich zu machen. Dabei v/eist die zweite Haube vorteilhaft eine Breite in Längsrichtung des
Verkokungsofens auf, die einem Längenabschnitt des Ofens entspricht,
welche mindestens drei nebeneinander liegende Ofenkammern übergreift. Hierdurch wird sichergestellt, daß durch die
zweite Haube auch bereits diejenigen Schmutzgase aufgefangen und abgesaugt v/erden können, die von einer bereits, geöffneten
benachbarten Ofenkammer aufsteigen, während gleichzeitig diese Dimensionierung der zweiten Haube eine vollständige überdeckung
desjenigen Bereichs der erfindungsgemäßen Einrichtung ermöglicht, der von den Bedienungseinrichtungen für die Ofentüren und die
Türrahmen eingenommen wird.
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Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann es zweckmäßig
sein, wenn der Venturi-Dampfentstauber, der an die Absaugöffnung
in der der Verlängerung der ersten Haube abgekehrten Seitenwand des oberen Teils der ersten Haube angeschlossen ist,
mit der zweiten Haube im Sinne des gleichzeitigen Absaugens und Reinigens der von dieser aufgefangenen Gase verbunden ist.
Diese Koppelung der beiden Absaugöffnungen in der ersten und zweiten Haube an, einen einzigen Venturi-Dampfentstauber ermöglicht
somit eine kompaktere Bauweise und eine volle Ausnutzung der Kapazität sämtlicher auf der Einrichtung angeordneten
Venturi-Dampfentstauber.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist ferner darauf gerichtet, daß die Portalkonstruktion mit dem freien Ende ihrer U-Schenkel
auf dem Kokskuchenführungswagen gelenkig abgestützt ist und eine Dampferzeugungsanlage trägt. Diese Ausgestaltung der Erfindung
ist vor allem in denjenigen Fällen vorteilhaft, in denen die erfindungsgernäße Einrichtung bei bereits bestehenden Verkokungsöfen
eingesetzt v/erden soll, v/eil die Anordnung der Dampferzeugungsanlage auf der Portalkonstruktion in Verbindung mit der
oben erwähnten Anordnung der Venturi-Danpfentstauber auf der dem Ofen abgekehrten Seite der ersten Haube eine so günstige
Gewichtsverlagerung nach der dem Verkokungsofen abgekehrten Seite der Portalkonstruktion ermöglicht, daß die Mehrbelastung des
Meisterganges durch die erfindungsgemäße Einrichtung vom Meistergang
bereits vorhandener Verkokungsöfen ohne weiteres aufgenommen v/erden kann.
In anderen Fällen kann es aber zweckmäßig sein, die Portalkonstruktion
mit freien Enden ihrer U-Schenkel jeweils auf einem Tender, der eine Dampferzeugungsanlage für die DampfVersorgung
der Venturi-Dampfentstauber trägt, und andererseits auf einem
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Fahrtender gelenkig abzustützen, wobei die beiden Tender an je einem Ende des Kokskuchenführungswagens angekuppelt und
auf dessen Gleis verfahrbar sind.
Um die Frischwasserzufuhr für die Dampferzeugungsanlage sowie
für die Ventüri-Dampfentstauber und andere Aggregate der Einrichtung
und ferner die Ab'fuhr des Schlamnwassers von den Venturi-Dampfentstaubern
zu ermöglichen, empfiehlt es sich, beiderseits und parallel zur Fahrschiene für die Portalkonstruktion
, welche auf der dem Ofen abgekehrten Seite des Löschwagengleises
angeordnet ist, Rinnen für Frischwasser sowie für Schlamiuwasser anzubringen, wobei ein von der Portalkonstruktion
herabgeführter Frischwasser-Saugrchrstutzen für die Frischwasserversorgung
von auf der Portalkonstruktion angeordneten Einrichtungen in die Frischwasserrinne eintaucht, v/ährend ein mit den
Ent s taubungs vor richtungen verbundenes Sch lanimwasser ab führ rohr
von der Portalkonstruktion herabgeführt ist und oberhalb der Schlammwasserabführrinne mündet.
Um die Wartung und die Reparatur der ersten Absaughaube wesentlich
zu erleichtern, besteht diese zweckmäßig aus einem Fachwerkgerüst, dessen Gitteröffnungen durch Edelstahlplatten abdeckbar
sind. Auf diese Weise ist es möglich, die jeweils verschlissenen Edelstahlplatten einzeln abzunehmen und durch neue
zu ersetzen, ohne daß es notwendig ist, die gesarate Haube außer Betrieb zu setzen und in einer Werkstatt reparieren zu müssen.
Die Befestigung der Edelstahlplatten kann vorteilhaft dadurch erfolgen, daß auf der Außenseite von Profilen des Fachwerkgerüstes
Klemmleisten auf die Gerüstprofile aufschraubbar und
so breit bemessen sind, daß sie den Außenrand mindestens einer Edelstahlplatte gegenüber dem Fachv/erkprofil festklemmen. Hierdurch
ist es möglich, nur durch Lösen der Klemmleisten die iidel-
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stahlplatten zu lösen und einzeln von dem Fachwerkgerüst der
Absaughäube zu entfernen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausfuhrungsform einer Einrichtung zum Auffangen
und Reinigen von an der Koksseite eines Verkokungsofens anfallenden staubbeladenen Gasen in Ansicht, mit einer
Dampferzeugsungsanlage auf einer Portalkonstruktion der
'.' Einrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 1
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung
in Ansicht, bei welcher die Dampferzeugungsanlage auf einem Tender angeordnet ist,
Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 4,
Fig. 7 eine Seitenansicht auf eine zweite Haube der Einrichtung
nach Fig. 5 gemäß Schnittlinie VII-VII in teilweise weggebrochener Darstellung,
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer ersten Absaughaube in schaublildlicher Darstellung und
Fig. 9 eine Teilansicht der Absaughaube nach Fig. 8 in vergrößertem
Maßstab.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Einrichtung zum Auffangen und
Reinigen von staubbeladenen Gasen, die beim Ausstoßen von abgegarten Kokskuchen aus Ofenkamrcern 10 eines Ilorizontalkammerverkokungsofens
11 durch einen auf einem Meistergang 12 des
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Ofens verfahrbaren Kokskuchenführungswagen 13 auf einem zum
Verkokungsofen parallel verfahrbaren Löschwagen 14 anfallen.
Dabei ist eine erste Absaughaube 15 vorgesehen, die jeweils den Bereich des stürzenden und auf den Löschv/agen aufprallenden Kokskuchens
auf einer Länge überspannt, die wesentlich größer als die Länge des Löschwagens 14 beinessen ist. An diese Absaughaube
15 sind sechs Venturi-Dampfentstauber 16, 17, 18, 19, 20 und angeschlossen.
Die Absaughaube 15 und die Venturi-Dampfentstauber sind auf
einer Portalkonstruktion 22 angebracht, welche ein Gleis 23 für den Löschwagen 14 überbrückt, sowie auf dem Meistergang 12
und auf der dem Verkokungsofen 11 abgekehrten Seite des Löschwagengleises auf einer Schiene 24 eines Stützgestelles 25 mit
Fahrgestellen 26 verfahrbar abgestützt ist". Das Stützgestell 25, das aus einzelnen Stützen besteht, weIcRe einen horizontalen
Stützbalken 27 tragen, befindet sich im Bereich einer Koksrampe 2*8, die auf der dem Verkokungsofen 11 abgekehrten Seite
des Löschwagens vorgesehen ist.
Die Portalkonstruktion 22 trägt auf der dem Verkokungsofen abgekehrten
Seite der Abstützung der Konstruktion auf der Schiene 24 die sechs Venturi-Dampfentstauber, wobei auf der dem Ofen
abgekehrten Seite der Dampfentstauber auf der Portalkonstruktion darüber hinaus eine Dampferzeugungsanlage 29, die aus einem
Dampfkessel und einer geeigneten Heizanlage, wie z. B. einem Ölbrenner bestehen kann und einen Schornstein 30 aufweist, sowie
ferner ein Dampfspeicher 31 angebracht sind. Die von der Dampferzeugungsanlage zum Dampfspeicher sowie vom Dampfspeicher
zu den Venturi-Dampfentstaubern führenden Leitungen sind nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit der Zeichnungen nicht zu
beeinträchtigen.
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Die Absaughaube 15 besteht aus einem nach Art einer stumpfen Pyramide ausgebildeten Ilauptteil 15a, der sich bis über die
Höhe des Verkokungsofens 11 nach oben erstreckt, und dessen oberer Teil 15b nach Art eines Quaders ausgebildet ist. Der
Ilauptteil 15a umgibt das Ausstoßende einer Kokskuchenführung 32 an der Oberseite bei 15c sowie mit Seitenteilen 15d und 15d
(Fig. 2). Die Absaughaube 15 weist in Fahrtrichtung des Pfeiles χ des Löschwagens eine Verlängerung 15f auf, die dem größten
Querschnitt der Absaugöffnung des liauptteils 15a in der Dreite
angepaßt ist, aber eine wesentlich geringere Höhe als der Hauptteil 15a aufweist.
Um auch diejenigen Schmutzgase auffangen und einer Reinigung zuführen zu können, die im Bereich der Ofenkammer und beim
Hindurchstoßen des abgegarten Kokskuchens durch die Kokskuchenführung 32 anfallen, erstreckt sich oberhalb der Kokskuchenführung
eine zweite relativ flach ausgebildete Absaughaube Diese ist, wie Fig. 2 erkennen läßt, so breit bemessen, daß
sie den Bereich von drei nebeneinander liegenden Ofenkammern 10, einer Türrahmenreinigungsvorrichtung 34 sowie einer Türabhebe-
und Reinigungsvorrichtung 35 (Fig. 2) und die Kokskuchenführung 32 im wesentlichen überdeckt. Absaugschlitze 33a am Außenrand
der Unterseite der zweiten Haube vermindern Windeinflüsse. Die der Verlängerung 15f der Absaughaube zugekehrte Wand 15d
weist eine Absaugöffnung auf, an die ein Rohrkrümmer 36 angeschlossen
ist, der zusammen mit einem an die zweite Absaughaube 33 angeschlossenen Absaugrohr 37 in ein gemeinsames Absaugrohr
38 einmündet, das an den Venturi-Dampfentstauber 20
angeschlossen ist. Die der Haubenverlängerung 15f abgekehrte Wand 15h des oberen guaderförmigen Teils der Haube 15 v/eist
zwei Absaugstutzen 39, 40 auf, die über Absaugrohre 41, 42 an die Venturi-Dampfentstauber 16 und 17 angeschlossen sind.
Die dem Verkokungsofen abgekehrte Seitenwand 15i weist Ab-
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-ίο-
saugstutzen 43, 44 auf, die über Absaugleitungen 45, 46 an
die mittleren Venturi-Dampfentstauber 18, 19 angeschlossen
sind. Die h'aubenverlängerung 15f ist ebenfalls auf ihrer Oberseite
in der Längsmitte mit zwei Absaugöffnungen 47,48 versehen,
die über eine gemeinsame Absaugleitung 49 an den Venturi-Darapfentstauber
21 angeschlossen sind.
Die /vbsaughaube 15 ist an einem Traggestell 50 aufgehängt,
das von der Portalkonstruktion 22 aufragt, während die zweite Absaughaube 33 an einem Gestell 51 auf dem Kokskuchenführungs·
wagen für die Kokskuchenführung 32 befestigt ist.
Die Portalkonstruktion 22, die über senkrechte Träger 52 und die Fahrgestelle 26 auf der Schiene 24 abgestützt ist, ist,
wie Fig. 2 zeigt, U-förmig ausgebildet, wobei die Enden der freien Schenkel 22a, 22b der Portalkonstruktion an der Unterseite
mit Wangen 52 auf einer Schwenkachse 53 befestigt sind, die sich parallel zur Längsrichtung des Verkokungsofens 11 erstreckt
und von Wangen 54 getragen wird, die von der Plattform 55 des Kokskuchenführungswagens 13 aufragen. Infolgedessen
besteht eine relative Eewegbarkeit der Portalkonstruktion um diese horizontalen Achsen 53, die auf der Plattform 55 des
Kokskuchenführungswagens 13 befestigt sind, der auf dem Gleis 56 auf dem Heistergang verfahrbar ist. Es ist ersichtlich, daß
die Achslasten des Kokskuchenführungswagens einerseits durch die Haube 15 vergrößert, werden, andererseits aber die durch diese
Haube verursachten Belastungen dadurch verringert werden, daß die Venturi-Dampfentstauber 16 bis 21 sowie die Dampferzeugungsanlage
29 und 31 in bezug die senkrechte Stütze 52 der Portalkonstruktion gegenüberliegenden Seite der Portalkonstruktion
angebracht sind,
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wobei, wie Fig. 2 erkennen
läßt, die Ventüri-Dampfentstauber nebeneinander in einer zur
Längsrichtung des Ofens parallelen senkrechten Ebene angeordnet sind.
Beider Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 7 ist ein Kokskuchenführungswagen
80 an den Stirnseiten durch je einen Tender 81 und 82 flankiert, die mit dem Kokskuchenführungsv/agen gekuppelt
und auf einem Gleis 83 des Meisterganges 84 auf Fahrgestellen■
85, 85a verfahrbar sind. Eine Portalkonstruktion 86 ist gemäß Fig. 5 in Draufsicht ebenfalls U-förmig ausgebildet und stützt
sich mit ihren freien Enden der U-Schenkel auf den Tendern 81
und 82 um horizontale Gelenkachsen 87, 88 ab. Die dem Verkokungsofen 89 abgekehrte Seite der Portalkonstruktion ist über senkrechte
Stützen 89 und Laufräder 90 auf einer senkrechten Stützkonstruktion 91 verfahrbar abgestützt, die auf der dem Ofen abgekehrten
Seite eines Löschwagengleises 92, auf dem ein Löschwagen 93 verfahrbar ist, vorgesehen ist. Beiderseits einer Fahrschiene
9 4 auf der Stützkonstruktion in Fig. 6 sind Flüssigkeitskanäle 95, 96 vorgesehen, wobei der Kanal 95 Frischwasser
enthält, in das ein Saugrohr 97 eintaucht. Durch dieses Saug-
köii.i<=n
rohr 97 j. eine Dampferzeugungsanlage mit einem Dampferhitzer 98 und einem Dampfspeicher 99 ebenso v/ie Venturi-Dampfentstauber 100, 101, 102, 103, 104, 105 ständig mit Frischwasser versorgt v/erden. Die Dampferzeugungsanlage ist im vorliegenden Fall auf dem Tender 88 angeordnet, während die Venturi-Dampfentstauber wie bei der ersten Ausführungsform auf dem
rohr 97 j. eine Dampferzeugungsanlage mit einem Dampferhitzer 98 und einem Dampfspeicher 99 ebenso v/ie Venturi-Dampfentstauber 100, 101, 102, 103, 104, 105 ständig mit Frischwasser versorgt v/erden. Die Dampferzeugungsanlage ist im vorliegenden Fall auf dem Tender 88 angeordnet, während die Venturi-Dampfentstauber wie bei der ersten Ausführungsform auf dem
' Ofen abgekehrten rpp-jjL der 'Stützkonstruktion 91
_ angebracht sind.
Die Rinne 96, -die ebenso wie die Rinne 95 auf Querträgern 106
der Stützkonstruktion 91 gelagert ist, dient zum Abführen von Schlammwasser, das in diese Rinne 96 durch ein Rohr 107 abge-
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ORIGINAL INSPECTED COPY
lassen wird, das von der Portalkonstruktion herabgeführt ist und mit den Venturi-Dampfentstaubern zum Abführen des in diesen
aus den Schmutzgasen niedergeschlagenen Staubes verbunden sind.
Die Portalkonstruktion trägt auch hier über ein Gerüst 108
eine Absaughaube 1O9 mit einem Hauptteil 110 und einer flachen Verlängerung 111. Ferner trägt dieses Gerüst eine zweite
Absaughaube 112, die sich über einer Kokskuchenführung 113 des Kokskuchenführungswagen 80 erstreckt und als sog. Schlitzhaube
ausgebildet ist, welche Absaugschlitze 114 lediglich am Außenrand ihrer Unterseite aufweist, wie Fig. 7 zeigt. Hierdurch
v/erden im hohen Maße Windeinflüsse ausgeschaltet.
Aus gleichem Grunde ist auch die Haubenverlängerung 111 an ihrem äußeren freien Ende 115 mit einem Absaugschlitz 116
versehen (Fig. A), so daß durch diese Randabsaugung auch hier
Windeinflüsse vermindert oder beseitigt werden·. Der Absaugschlitz
116 ist über ein Absaugrohr 117, an das eine weitere Absaugöffnung 118 der Haube angeschlossen ist, mit dem Venturi-Dampfentstauber
105 verbunden.
Im unteren Ende einer sich in Richtung der Haubenverlängerung 111 abwärts erstreckenden: Wandung 119 der Absaughaube ist eine
Absaugöffnung 120 vorgesehen, die über eine Absaugleitung 121 mit dem Venturi-Dampfentstauber 104 verbunden ist. Der obere
Teil des Hauptteils 110 der Absaughaube ist wiederum dom- oder quaderartig bei 122 ausgebildet. Die der Hauptverlängerung abgekehrte
senkrechte Wand dieses oberen Teils der Absaughaube enthält eine Absaugöffnung 123, die über ein Absaugrohr 124
an den Venturi-Dampfentstauber 100 angeschlossen ist. Gleichzeitig
ist an diese Absaugleitung 124 über eine Leitung 125
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die zweite Schlitzhaube 112 angeschlossen, die , wie Fig. 5
zeigt, eine Türreinigungsvorrichtung 126, eine Türabhebevorrichtung 127 und eine Türrahmenreinigungsvorrichtung 128 sowie
die Kokskuchenführung 113 überspannt. Die drei genannten Bedienungseinrichtungen für die Ofentür und den Türrahmen sind
auf dem Kokskuchenführungswagen 80 so angeordnet, daß in ein und derselben Stellung des Kokskuchenführungswag"ens sämtliche
die Ofentür und den Türrahmen betreffenden Bedienungsvorgänge der Ofenkammer ausgeführt v/erden können.
Die dem Ofen abgekehrte senkrechte Seitenwand des oberen Teils 122 der Haube ist über je zwei Absaugöffnungen 129, 130 und
Absaugrohre 131, 132 mit den Venturi-Dampfentstaubern 101 bzw.
102 verbunden.
Um auch im Bereich des Löschwageris die Absaugung der von dem
ausgestoßenen Kokskuchen aufsteigenden Schrautzgase gegenüber Windeinflüssen zu stützen, ist die dem Ofen abgekehrte Seitenwand
133 über die Oberkante des Löschwagens 93 hinaus nach unten beträchtlich verlängert. Die in Fig. 8 in schaubildlicher
Darstellung schematisch gezeigte Absaughaube besteht gemäß Fig.. 9 aus einer Gitterkonstruktion 134, bei der horizontale Profile
135 und senkrechte Profile 136 mit Winkelprofilen 137 ein
Gitterwerk bilden. Die Profile 135, 136, 137 sind auf ihrer Außenseite mit Schraubenbolzen 138 versehen, auf die Klemmleisten
139 aufsteckbar sind, welche mittels Schraubmuttern 140 gegenüber den Profilen festklemmbar sind. Die Klemmleisten
und die Profile sind so breit bemessen, daß Stahlplatten 141 jeweils auf diejenigen Profilflächen des Gerüstes aufgelegt
werden können, die außen von den Schraubenbolzen 138 begrenzt sind. Diese rechteckigen oder viereckigen Stahlbleche v/erden
mittels der Klemmleisten 139 auf den Profilen 134, 135 und
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durch die Schraubmuttern 140 festgeklemmt. Diese Anordnung ermöglich^
ohne die Absaughaube vollständig außer Betrieb zu setzen, die örtliche Reparatur, falls die Bleche verschlissen
sind.
Es ist ferner ersichtlich, daß bei beiden Ausf ührungsf or nie η
die Portalkonstruktion unabhängig von dem Kokskuchenführungswagen gewartet und gegebenenfalls auch ausgetiiuscht werden
kann und umgekehrt. Durch die Anordnung der Dampferzeugungsanlage auf dem Tender 81 bei der letzerwähnten Ausführungsform wird das auf den Meistergang übertragene Gewicht vorteilhaft
verteilt, wobei die Wartung der Dampferzeugungsanlage und deren Austausch unabhängig von der Portalkonstruktion und
dem Kokskuchenführungswagen vorgenommen werden kann.
S09833/0287
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEEinrichtung zum Auffangen und Reinigen von staubbeladenen Gasen, die beim Ausstoßen von abgegarten Kokskuchen aus den Kammern eines Horizontalkammer-Verkokungsofens durch einen auf dem Heistergang des Ofens verfahrbaren Kokskuchen führungswagen auf einen zum Verkokungsofen parallel verfahrbaren Löschwagen anfallen, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste-fosaaghaube vorgesehen ist, die . . den Bereich des stürzenden und auf den Löschwagen aufprallenden Kokskuchens mindestens auf einer dem Löschwagen entsprechenden L'inge überspannt und an mehrere Venturi-Dampfentstauber angeschlossen ist, wobei die Haube und die Venturi-Dampfentstauber im wesentlichen auf einer Portalkonstruktion angebracht sind ^welche die Fahrbahn des Löschwagens überbrückt sowie auf dem Meistergang und auf der dem Verkokungsofen abgekehrten Seite der Löschwagenfahrbahn verfahrbar abgestützt ist« (Fig.. 1-9) .2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersteAbsaug-haube in Fahrtrichtung des den glühenden Koks abtransportierenden Löschwagens verlängert ist.(Fig. 1-9).3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Verlängerung der Haube zugekehrten und abgekehrten Wände des oberen Teils der ersten Haube mit mindestens je einer Absaugöffnung sowie die dem Ofen abgekehrte Wand des oberen Teils der ersten Haube mit zwei509833/0287Absaugöffnungen versehen sind, die über getrennte Ab- · saugrohre an je einen Venturi-Dampfentstauber angeschlossen sind, V7ährend ebenfalls an Venturi-Dampfentstauber angeschlossene Absaugöffnungen im Bereich der Längsmitte der Haubenverlängerung'sowie an deren äußerem" Ende vorgesehen sind. (Fig. 1-9).4. Einrichtung nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des äußeren freien Endes der Verlängerung der /ibsaughaube sich ein Absaugschlitz befindet, der sich über die gesamte Breite der Haube erstreckt.'■$-. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ofen abgekehrte Wand der Absaughaube sich über die Höhe der Oberkante des Löschwagens hinaus abwärts erstreckt.6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugöffnungen im Bereich der Längsmitte der Haubenverlängerung und deren äußerem Ende über ein gemeinsames Absaugrohr an einen einzigen Venturi-Dampfentstauber angeschlossen sind. (Fig. 1-6).7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, daß die Venturi"- Damp fen ts tauber auf der dem Ofen abgekehrten Seite der ersten Haube auf der Portalkonstruktion im Abstand nebeneinander in einer zur Längsrichtung des Ofens parallelen senkrechten Ebene angeordnet sind.(Fig. 1-9).5 09 833/02878. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch " gekennzeichnet, daß ere zweite Fanghaube als Schlitzhaube mit Ansaugschlitzen an ihrem Umfang ausgeführt ist und den Arbeitsbereich einer Türabhebe- und Reinigungsvorrichtung, eine Türrahmen-Reinigungsvorrichtung sowie im wesentlichen die Kokskuchenführung überspannt und ebenfalls an einen Venturi-Dampfentstauber angeschlossen ist.(Fig. 1-6).^. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Haube eine Breite in Längsrichtung des Verkokungsofens aufweist, die einem Längenabschnitt des Ofens entspricht, welcher mindestens drei nebcncinander liegende Ofenkammern übergreift.(Fig. 1-6) .10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Venturi-Dampfentstauber, der an die Absaugöffnung in der der Verlängerung der ersten Haube abgekehrten Seitenwand des oberen Teils der ersten Haube angeschlossen ist, mit der zweiten Haube im Sinne des gleichzeitigen Absaugens und Reinigens der von dieser aufgefangenen Gase verbunden ist.(Fig. 1-6).11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bisiO/ dadurch gekennzeichnet, daß die Portalkonstruktion mit dem freien Ende ihrer U-Schenkel auf dem Kokskuchenführungswagen gelenkig abgestützt ist und eine Dampferzeugungsanlage trägt.(Fig. 1-3).509833/0287Ι'.*. Einrichtung nach einem der Ansprüche '3 bis l2, dadurch gekennzeichnet, daß die Portalkonstruktion mit freien Enden ihrer U-Schenkel jeweils auf einem Tender, der eine Dampferzeugungsanlage für die DampfVersorgung der Venturi-Dampfentstauber trägt und andererseits auf einem Fahrtender gelenkig abgestützt ist, wobei die beiden Tender an je einem Ende des Kokskuchenfuhrungswagens angekuppelt und auf dessen Gleis verfahrbar sind (Fig. 4-6).U. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis H, dadurch ' · gekennzeichnet, daß beiderseits und parallel zur Fahrschiene für die Portalkonstruktion,welche auf der dem Ofen abgekehrten Seite des Löschwagengleises angeordnet ist, Rinnen für Frischwasser sowie für Schlammwasser angebracht sind, wobei ein von der Portalkonstruktion herabgeführter Frischwasser-Saugrohrstutzen für die Frischwasserversorgung von auf der Portalkonstruktion angeordneten Einrichtungen in die Frischwasserrinne eintaucht, während ein mit den Entstaubungsvorrichtungen verbundenes Schlammwasserab-führrohr von der Portalkonstruktion herabgeführt ist und oberhalb der Schlammwasserabführrinne mündet.(Fig. 4-6).14. Einrichtung nach einem der AnsDrüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die erstoAueaughaube aus einem Fachwerkgerüst besteht, dessen Gitteröffnungen durch Edelstahlplatten abdeckbar sind.15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daßauf der Außenseite von Profilen des Fachwerkgerüstes Klemmleisten auf die Gerüstprofile aufschraubbar und so breit bemessen sind, daß sie den Außenrand mindestens einer Edelstahlplatte gegenüber dem Fachwerkprofil festklemmen.50 9 833/02-8 7
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