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DE2503723A1 - Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung - Google Patents

Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung

Info

Publication number
DE2503723A1
DE2503723A1 DE19752503723 DE2503723A DE2503723A1 DE 2503723 A1 DE2503723 A1 DE 2503723A1 DE 19752503723 DE19752503723 DE 19752503723 DE 2503723 A DE2503723 A DE 2503723A DE 2503723 A1 DE2503723 A1 DE 2503723A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
tire
carriage
carriages
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752503723
Other languages
English (en)
Inventor
Armindo Cantarutti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NRM Corp
Original Assignee
NRM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NRM Corp filed Critical NRM Corp
Publication of DE2503723A1 publication Critical patent/DE2503723A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • B29D2030/3207Positioning the beads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
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    • B29D2030/3221Folding over means, e.g. bladders or rigid arms
    • B29D2030/3242Folding over means, e.g. bladders or rigid arms and with means for pressing the bladder against the ply material, e.g. bladder guide shoes, cages, arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

G 49 735 -su
Firma NRM Corporation, 47 West Exchange Street/ Akron, Ohio 443o8 (USA)
Reifenaufbau- bzw.-herstellungsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reifenaufbau- bzw.-herstellungsvorrichtung und im einzelnen auf entsprechende Verbesserungen hinsichtlich der präzisen Anordnung der Reifenwülste über beiden Enden einer Reifenaufbautrommel und zum Halten der Wülste während der radialen Aufweitung der Trommel an Ort und Stelle.
Bei der Herstellung bestimmter Reifenarten ist es üblich, die Reifenwülste axial und radial über den Enden der Reifenaufbautrommel anzuordnen, nachdem auf dieser die Reifeneinlagen angebracht sind. Danach erfolgt ein radiales Aufweiten der Trommel zum Aufweiten der Reifeneinlagen bis zu einem Eingriff mit dem Innendurchmesser der Reifenwülste, wie es beispielsweise im US-Patent 3 721 6oo, Figuren 6 und 7, beschrieben und dargestellt ist. Hierauf wird vorliegend Bezug genommen. Für eine präzise Reifenherstellung ist es notwendig, daß beide Reifenwülste symmetrisch-zur Mittellinie der Reifenaufbautrommel in genaue Positionen über den Enden der Trommel bewegt und während des Aufweitens der Trommel an Ort und
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Stelle gehalten werden. Beim Herstellen von Präzisionsreifen ist es ferner wesentlich, daß auf jeder Seite des Reifens dasselbe Heftungs- und Aufstülpmaß der Einlagen erzielt wird.
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung, in der die Reifenwulstträger symmetrisch um die bzw. zur Mittellinie der Trommel- zwecks genauer Positionierung der Reifenwülste über den Enden der Trommel bewegt und während der Aufweitung der Trommel an Ort und Stelle gehalten werden. Hierzu- sollen geeignete Steuerung gen und Einstellungen vorgesehen sein. Und schließlich soll an jeder Reifenseite dasselbe Heftungs- und Aufstülpmaß der Einlagen erzielt werden.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe zeichnet sich eine Reifenaufbaubzw, -herstellungsvorrichtung erfindungsgemäß aus durch eine aufweitbare Reifenaufbautrommel mit Reifenwulstträgern·, die in Richtung zu und von gegenüberliegenden Enden der Trommel verschiebbar befestigt sind, durch Mittel zum Aufweiten und Zusammenziehen der Trommel, wobei die Reifenwulstträger Mittel zum Stützen der Reifenwülste radial außerhalb der Trommelenden im zusammengezogenen Zustand der Trommel enthalten, und durch Mittel zum synchronen Bewegen der Reifenwulstträger symmetrisch zur Mittellinie der Trommel in genaue Positionen zum exakten Anordnen der Reifenwülste über den Enden der Trommel und zum Halten der Reifenwülste an Ort und Stelle während des Aufweitens der Trommel.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist zwei Wagen auf, die sich gleichartig von gegenüberliegenden Enden der Reifenaufbautrommel axial gegeneinander bewegen können. Geeignete Steuerungen und Einstellungen dienen zum symmetrischen Bewegen der Wagen um die Mittellinie der Trommel bis in genaue Positionen zum exakten Anordnen der Reifenwülste über den Enden der Trommel und zum Halten der Reifenwülste an Ort und Stelle während des Aufweitens der Trommel. Ferner können auch Stoßringe auf den Wagen vorgesehen sein, um eine symmetrische Bewegung von Einlagenaufstülptaschen oder -blasen zu unterstützen und an beiden Reifenseiten dasselbe Heftungsund Aufstülpmaß der Einlagen zu erzielen. - 3 -
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Vorzugsweise ist ein Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus zum Steuern der Bewegungen der Reifenwulstträger in Richtung zu und von den gegenüberliegenden der Trommel vorgesehen. Zwar ist es allgemein bekannt, Zahnstangen und Ritzel zum Betätigen der Wulstträger und zum Bewegen der Reifenwülste in einen Eingriff mit den Enden einer Reifenaufbautrommel zu benutzen, jedoch nicht in Verbindung mit . den Steuerungen und Einstellungen, die erforderlich sind, um ein präzises axiales Positionieren und Halten der Reifenwülste über den Enden zwecks Herstellung eines Präzisionsreifens zu erzielen, im Unterschied zu einem Bewegen gegen die Enden der Trommel.
Die Reifenwulstträger stützen die Reifenwülste radial außerhalb der Trommelenden, und es sind geeignete Steuerungen und Einstellungen zum symmetrischen Bewegen der Reifenwulstträger um die bzw. zur Mittellinie der Trommel in genaue Positionen vorgesehen, um die Reifenwülste exakt über" den Enden der Trommel anzuordnen und sie während des Aufweitens der Trommel an Ort und Stelle zu halten Stoßringe und ähnliches können ebenfalls auf den Wagen für die Rei fenwulstträger vorgesehen sein, um das Erhalten einer symmetrischen Bewegung der Einlagenaufstülptaschen bzw. -blasen zu unterstützen und dasselbe Heftungs- und Aufstülpmaß der Einlagen an beiden Reifenseiten zu bewirken, und zwar durch synchrones Einwärtsbewegen der Wagen gegen die Taschen oder Blasen zur gleichen Zeit und bis zur gleichen Distanz vom Reifen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 - eine Frontansicht einer bevorzugten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemäßen Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung,
Figur 2 - eine Draufsicht der Vorrichtung aus Figur 1 aus der Sichtlinie 2-2,
Figur 3 - einen vergrößerten, fragmentarischen Längsschnitt durch einen Teil einer Reitstock- bzw. Kopflageranordnung am rechten Ende der Vorrichtung aus Figuren 1 und 2,
Figur 4 - einen vergrößerten Teillängsschnitt durch eine Reitstock·
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bzw. Endlageranordnung am linken Ende der Vorrichtung,
Figur 5 - einen vergrößerten Querschnitt durch den Mittelteil der Hauptanordnung der Vorrichtung längs der Linie 5-5 aus Figur 1,
Figur 6 - einen vergrößerten Querschnitt durch die Hauptanordnung in Angrenzung an das innere Ende des beweglichen Kopflageranordnung-Wagens für einen der Reifenwulstträger aus der Sichtlinie 6-6 aus Figur 3,
Figur 7 - einen fragmentarischen Querschnitt zur Darstellung einer lösbaren Verbindung zwischen einer Zahnstange und dem beweglichen Endlageranordnung-Wagen für den anderen Reifenwulstträger aus der Sichtlinie 7-7 aus Figur 4,
Figur 8 - einen fragmentarischen Querschnitt durch die Kopflageranordnung aus Figur 3 längs der Linie 8-8 und
Figuren
9 u. Io - fragmentarische, schematische Längsschnitte zur Darstellung bestimmter Schritte in der bevorzugten Betriebsfolge der erfindungsgemäßen Vorrichtung während der Herstellung einer Reifenkarkasse.
In den Figuren 1 und 2 ist eine bevorzugte Ausfuhrungsform einer Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung allgemein mit 1 bezeichnet, und sie enthält einen Grundaufbau 2, auf dem an einem Ende ein Grundgehäuse 3 befestigt ist, das die Antriebsmechanismen und notwendigen Steuerungen für den erforderlichen Betrieb der Vorrichtung enthält. Eine dehnbare oder aufweitbare Reifenaufbautrommel D ist auf einer Reifentrommelwelle S befestigt, die vom Hauptgehäuse 3 -zum äußeren Ende 5 der Reifenherstellungsvorrichtung nach außen vorspringt. Die Reifentrommel D kann in der üblichen Weise zusammenlegbar sein, um die fertiggestellte Reifenkarkasse bzw. den Reifenunterbau hiervon entfernen zu können. Ein Paar von Laufflächenheftvorrichtungen T kann auf Wagen C an der Rückseite der Vorrichtung befestigt sein, und zwar für eine Längsverschiebung aufeinander zu und voneinander weg zum Heften der Reifeneinlagen an Ort und Stelle auf der Trommel in üblicher Weise.
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Jedem Ende der Trommel D ist ein Reifeneinlageaufstülpmechanismus 6 zugeordnet, der von dem im US-Patent 3 721 6oo gezeigten und beschriebenen Typ sein kann, auf den hiermit Bezug genommen wird. Ein solcher Mechanismus enthält eine aufblasbare, ringförmige Lufttasche oder -blase 7, die nach Entleerung gemäß Darstellung in Figuren 1 und 2 in einem im wesentlichen ausgeflachten Zustand durch eine äußere Hülle gehalten wird. In Angrenzung an die gegenüberliegenden Enden der Reifentrommel D sind ferner innere und äußere Anordnungen lo, 12 mit jeweils einem Wagen 14 befestigt, auf dem ein Reifenwulstträger 15 und ein Taschen- bzw. Blasenstoßring 16 befestigt sind. Beide Wagen 14 sind für eine übereinstimmende symmetrische. Bewegung um die Mittellinie der Trommel D befestigt, damit die Reifenwülste B genau über den Enden der Trommeln positioniert und während der Aufweitung derselben an Ort und Stelle gehalten werden können, und zwar in einer nachfolgend genau beschriebenen Weise. Zusätzlich ist die gesamte Außenanordnung einschließlich ihres zugeordneten Wagens 14 zwecks Bewegung in Richtung zum und vom angrenzenden Ende der Trommel entsprechend befestigt, um ein Abnehmen der fertiggestellten Reifenkarkasse von der Vorrichtung und ein Anordnen der Reifenwülste auf den Reifenwulstträgern beider Innen- und Außenanordnungen zwecks Verwendung beim Herstellen der nächsten Reifenkarkasse zu ermöglichen. Im übrigen entsprechen sich die Konstruktions- und Betriebseinzelheiten der Innen- und Außenanordnungen Io,l2 weitgehend, und es werden dieselben Hinweiszahlen für die gleichen Teile verwendet.
Wie es am besten aus Figuren 1, 2 und 4 ersichtlich ist, enthält die Außenanordnung 12 außer dem verschiebbaren Wagen 14 für den Reifenwulstträger 15 und den Stoßring 16 einen zweiten Wagen 18 zum Stützen der Endlagerwellenanordnung, die am axial inneren Ende einen mit dem äußeren Ende der Reifentrommel in Eingriff bringbaren Trommelflansch aufweist. Dieser ist radial innerhalb des Reifenwulstträgers 15 angeordnet und kann in herkömmlicher Weise entfernt und zum Herstellen verschieden großer bzw. geformter Reifen ausgetauscht werden. Beide Wagen 14 und 18 der Außenanordnung enthalten geeignete Führungsrollen 2o zum Stützen der Wagen zwecks Bewegung längs eines Paares von Führungsschienen 21, die sich pa-
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rallel zur Achse der Reifentrommel D längs des Grundgliedes 2 erstrecken. Durch Betätigen eines Pneumatikzylinders 19 (siehe Figur 4) kann eine gleichzeitige Bewegung beider Wagen 14, 18 der Aussenanordnung in Richtung zum und vom angrenzenden Ende der Trommel D erzielt werden. Auch kann für diesen Zweck eine geeignet mit dem Wagen 18 verbundene Zahnstange vorgesehen sein, die mit einem itfotorgetriebenen Ritzel in Eingriff steht. Auf dem Wagen 18 kann ferner ein einstellbarer Anschlag 22 zwecks Eingriff mit einem festen Anschlag 23 auf dem Grundglied 2 gemäß Darstellung in Figur 4 ausgebildet sein, um die axiale Einwärtsbewegung des Wagens 18 relativ zur Reifentrommel D zu begrenzen und den Trommelflansch exakt in bezug auf das Außenende der Trommel zu positionieren.
Eine zusätzliche Bewegung des Wagens 14 für den äußeren Reifenwulstträger 15 und den Stoßring 16 relativ zum Wagen 18 kann durch Anbringung eines Paares großer Tandemzylinder 24 erhalten werden, die auf jeder Seite der Vorrichtung mit einem Stützflansch 25 auf dem Wagen 18 verbunden sind. Die Kolbenstangen 26 der Tandemzylinder 24 sind geeignet an einer Platte 27 festgelegt, die an der Außenoberfläche eines ringförmigen Stützrings 28 für den äußeren Reifenwulstträger 15 befestigt ist, und zwar für eine Verschiebung des Reifenwulstträgers und des zugeordneten Wagens 14 in Richtung zum und vom Wagen 18 bei Betätigung der Tandemzylinder.
Der Wagen 14 der Innenanordnung ist ebenfalls auf den Führungsschienen 21 durch eine in Figur 3 dargestellte Anzahl von Stützrollen 2o gestützt, und zwar für eine Bewegung längs der Schienen und in einer vom angrenzenden Ende der Reifentrommel D abweisenden Richtung bei Betätigung eines Paares von großen Tandemzylindern 2 4 Diese sind auf dem Hauptantriebsgehäuse 3 befestigt, und ihre Kolbenstangen 26 sind in geeigneter Weise mit einem ringförmigen Stützring 28 für den Reifenwulstträger 15 verbunden.
Der Innendurchmesser des Stützrings 28 für beide Reifenwulstträger 15 ist etwas größer als der Außendurchmesser der Reifentrommel D in ihrem nicht aufgeweiteten oder zurückgezogenen Zustand aus Figuren 3 und 9, damit sich die Reifenwulstträger 15 axial einwärts
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über die Enden der Reifentrommel D verschieben können, um die Reifenwülste B radial exakt über den Enden der Trommel positionieren zu können. Die Reifenwülste B können an Ort und Stelle gehalten und gegen die Reifenwulstträger 15 zwecks Mitbewegung durch Anbringung einer Vielzahl von am Umfang unter Abstand drehbar angeordneten Klauen oder Backen 3o auf den Reifenwulstträgern gedrückt werden. Die Klauen werden bei Betätigung einer Vielzahl von zugeordneten Hydraulikzylindern'32 in und außer Klemmeingriff mit den langen Kernfahnen (flippers) auf den Reifenwülsten bewegt.
Um ein präzises Anordnen der Reifenwülste B über den Enden der Trommel D sicherzustellen, ist ein Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 35 zum synchronen Bewegen der inneren und äußeren Wagen 14 für die Reifenringträger 15 symmetrisch um die Mittellinie der Trommel vorgesehen. Wie es aus Figur 5 klar ersichtlich ist, enthält ein solcher Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 35 ein zwischen den Führungsschienen 21 und zwischen dessen Enden angeordnetes Gehäuse 36, in dem ein um eine Ritzelwelle 38 drehbares Ritzel 37 befestigt ist, wobei sich die Achse auf der Mittellinie der Wagen 14 befindet. Ein Paar von Zahnstangen 39 und 4o steht an gegenüberliegenden Seiten mit dem Ritzel 37 in Eingriff. Eine der Zahnstangen 39 erstreckt sich axial von einem Ende des Gehäuses 36 nach außen zwecks Verbindung mit dem Wagen 14 der Innenanordnung. Die andere Zahnstange 4o erstreckt sich vom anderen Ende des Gehäuses für eine Verbindung mit dem Wagen 14 der Außenanordnung nach aussen, wodurch bei einer Betätigung der Hydraulikzylinder 24 die Wagen 14 der inneren und äußeren Anordnungen dazu veranlaßt werden, sich axial um dasselbe Maß aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen. Während zwei Hydraulikzylindersätze 24 dargestellt sind, einer zum Betätigen eines jeden der Wagen 14, ist es offensichtlich, daß die Hydraulikzylinder zum Betätigen-des Wagens der Innenanordnung eliminiert werden können und daß eine Betätigung der Hydraulikzylinder für den Wagen der Außenanordnung zu einer entsprechenden Bewegung des Wagens der Innenanordnung führt,' und zwar durch Drehung des Ritzels 37, das die Zahnstange 39 für den Wagen der Innenanordnung dazu veranlaßt, sich um dasselbe Maß wie die Zahnstange 4o für den Wagen der Außenanordnung, jedoch in entgegengesetzter Richtung, zu bewegen. - 8 -
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Auf Wellen 43 im Gehäuse 36 befestigte Stützrollen 42 stehen in ingriff mit den Rückseiten der Zahnstangen 39 und 4o, um diese in geeignetem Kämmeingriff mit dem Ritzel 37 zu halten. Vorzugsweise ist ferner ein geeigneter Mechanismus 44 zum seitlichen Bewegen des gesamten Gehäuses 36 in bezug auf die Führungsschienen 27 vorgesehen, um eine geeignete Axialausrichtung des Ritzels 37 in bezug auf die Mittellinie der Wagen 14 sicherzustellen. Gemäß Figur 5 kann ein solcher Mechanismus 44 aus drehbaren Stiften oder Bolzen 45 bestehen, die sich in Ängrenzung an jede Seite des Gehäuses 36 befinden und mit Exzentrizitäten 46 versehen sind. Die letzteren werden von Ringen oder Lagern 47 aufgenommen, die von Befestxgungsplatten 48 getragen werden, welche sich von den Seiten des Grundgliedes 2 in Schlitze 49 im Gehäuse 36 erstrecken.
ine Drehung der Bolzen 45 führt zu einer Drehung der Exzentrizitäten 46 und zum seitlichen Verschieben des Gehäuses 36.
Vorzugsweise sind elektrische Hydrauliksteuerungen vom Potentiometertyp zum Steuern der Betätigung der Hydraulikzylinder 24 vorgesehen, um die Wagen 14 symmetrisch um die Mittellinie der Trommel D gegeneinander in eine Position zu bewegen und die Reifenwülste B mit Präzision radial außerhalb und über den Enden der Trommel anzuordnen sowie die Wülste während der Aufweitung der Trommel an Ort und Stelle zu halten. Vorzugsweise ist auch ein mechanischer Anschlag 5o auf dem Wagen 14 der Innenanordn.ung zum Begrenzen der Einwärtsbewegung beider Wagen 14 für eine genaue Wulsteinstellung vorgesehen, um einen sicheren und gesteuerten Betrieb der Vorrichtung in dem Fall sicherzustellen, daß die Hydrauliksteuerungen nicht geeignet funktionieren.
Wie es am besten aus Figuren 3 und 8 ersichtlich ist, besteht der mechanische Anschlag 5o vorzugsweise aus einem Paar von sich längs erstreckenden, unter seitlichem Abstand angeordneten Stangen 51, deren innere Enden geeignet an der Platte 27 befestigt sind, welche mit dem Stützring 28. für den Wagen 14 der Innenanordnung an gegenüberliegenden Seiten befestigt ist, wobei einstellbare Muttern 52 auf die Außenenden der Stangen aufgeschraubt sind. Die Stangen 51 erstrecken sich durch vergrößerte Öffnungen 53 in einer
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stationären Befestigungsplatte 54 auf dem Hauptgehäuse 3. Der Durchmesser der Öffnungen 53 ist vorzugsweise etwas größer als der Außendurchmesser der Anschlagmuttern 52, um eine fortgesetzte axiale Einwärtsbewegung der Wagen 14 über die Wulsteinstellposition während des Aufstülpens der -Reifeneinlage in einer nachfolgend zu beschreibenden Weise zu ermöglichen. Jedoch wird während der Wulsteinstellung ein Paar von drehbar an der Rückseite der stationären Befestigungsplatte 54 angebrachten Schwenkplatten in eine Position hinter den vergrößerten Öffnungen 53 geschwungen, um die axiale Einwärtsbewegung der Wagen 14 zur Wulsteinstellposition nach Eingriff der Anschlagmuttern 52 mit den Schwenkplatten zu begrenzen. Eine Betätigung der Schwenkplatten 55 kann beispielsweise durch eine sich zwischen den zwei Schwenkplatten erstreckende Betätigungsstange 56 und einen Betätigungszylinder 57 erzielt werden, der geeignet mit der Betätigungsstange 56 zum Rückwärts- und Vorwärtsbewegen derselben verbunden ist, um die Schwenkplatten 55 um ihre Drehachsen zwischen Positionen zu verdrehen, die in Figur 8 mit durchgezogenen und gestrichelten Linien dargestellt sind.
Wenn die Schwenkplatten 55 gemäß den gestrichelten Linien in Figur 8 aus dem Bewegungsbereich geschwenkt sind, können sich die Wagen 14 frei in axialer Einwärtsrichtung in einem größeren Maße bewegen, wie es durch Eingriff eines weiteren Sicherheitsanschlages auf den Anschlagstangen 51 mit der stationären Befestigungsplatte 54 bestimmt wird. Die Sicherheitsanschläge 58 sind wie die Anschlagmuttern 52 ebenfalls auf den äußeren Enden der Anschlagstangen 51 verschraubt, um eine Einstellung vornehmen zu können. Die Sicherheitsanschläge 58 sind vorzugsweise ausgespart, um ein Verlängern der äußeren Enden der Anschlagmuttern 52 in die Sicherheitsanschläge zu ermöglichen. Die Außenenden der Sicherheitsanschläge 58 können auch bei 6o quergeschlitzt und mit Schrauben 61 versehen sein, die sich axial durch die äußeren Enden der Sicherheitsanschläge und Schlitze erstrecken, um ein Zusammenziehen und Erweitern der Schlitze zwecks Befestigen und Lösen der Sicherheitsanschläge auf den Anschlagstangen zu ermöglichen.
- Io -
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Ähnliche Sicherheitsanschläge 65 können auch auf den Anschlagstangen 66 vorgesehen sein, die sich vom Stützring 27 des Wagens 14 der Außenanordnung nach außen erstrecken, wie es in Figuren 1, 2 und 4 dargestellt ist, um die Trommel D gegenüber einer Zerstörung durch eine übermäßige axiale Einwärtsbewegung der Wagen gegen die entsprechenden Enden der Trommel zu schützen. Die Anschlagstangen
66 auf dem Wagen 14 der Außenanordnung erstrecken sich durch Öffnungen in der Befestigungsplatte 25 auf dem Wellenanordnungswagen 18, wobei der Durchmesser etwas kleiner als der Durchmesser der Sicherheitsanschläge 65 ist, um eine axiale Einwärtsbewegung der Sicherheitsanschläge 65 über die Befestigungsplatte 25 zu begrenzen.
Das Ende der mit dem Wagen 14 der Innenanordnung verbundenen Zahnstange 39 kann hiermit in einer geeigneten Weise verbunden sein, beispielsweise durch Verstiften bzw. Verbolzen der Zahnstange bei
67 in Figur 6 mit dem Wagen 14 der Innenanordnung. Jedoch muß die Verbindung 7o zwischen dem Ende der Zahnstange 4o und dem Wagen 14 der Außenanordnung dergestalt sein, daß sie ein Lösen dieses Wagens 14 von der Zahnstange 4o vor dem Zurückziehen der gesamten Außenanordnung 12 in axialer Richtung vom angrenzenden Ende der Trommel D ermöglicht, um die Reifenwülste B auf den Reifenwulstträgern 15 anordnen und die fertiggestellte Reifenkarkasse von der Reifentrommel abnehmen zu können. Gemäß Darstellung in Figuren 4 und 7 kann eine derartige lösbare Verbindung 7ο zwischen der Zahnstange 4o und dem Wagen 14 der Außenanordnung aus einem Bügel 71 zum Aufnehmen eines verkleinerten Endteils 72 auf der Zahnstange 4o bestehen, wobei sich zwischen den Armen des Bügels eine Rolle 73 zwecks Eingriff mit der Bodenoberfläche des verkleinerten Endteils erstreckt. Der verkleinerte Endteil 72 der Zahnstange 4o weist eine Öffnung 75 auf, die sich in Ausrichtung mit einem Bolzen oder Stift 76 auf dem Wagen 14 der Außenanordnung befindet, wenn der Endteil 72 der Zahnstange richtig im Bügel 71 positioniert ist. Der Stift 76 kann in die Öffnung 75 der Zahnstange hinein und aus dieser heraus bewegt werden, um den Wagen 14 beispielsweise durch Betätigen eines Fluidzylinders 77, mit dem der Stift 76 verbunden ist, mit der Zahnstange 4o zu verbinden und von dieser zu lösen. - 11 -
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Nachdem die verschiedenen Teile der Reifenaufbauvorrichtung beschrieben sind, wird nachfolgend eine typische Betriebsfolge wiedergegeben. Anfänglich werden die Reifentrommel D zusammengelegt und der Wagen 14 der Außenanordnung von der zugeordneten Zahnstange 4o gelöst, damit sich die gesamte Außenanordnung 12 vom angrenzenden Ende der Trommel axial fortbewegen kann, und zwar zwecks . Anordnung der Reifenwülste B auf den Reifenwulstträgern 15 beider Wagen der Innen- und Außenanordnungen. Danach wird die gesamte Außenanordnung 12 in ihre Position in Figur 4 zurückbewegt, wobei sich der Trommelflansch gegen das Ende der Trommel legt. Der Wagen 14 der Außenanordnung wird erneut an der zugeordneten Zahnstange 4o befestigt, und zwar durch Betätigen des Fluidzylinders 77, der den Stift 76 dazu veranlaßt, sich in die Öffnung 75 im Zahnstangenendteil 72 zu erstrecken.
Die Reifentrommel D wird dann gedreht, wobei die Trommel noch zusammengezogen und die ringförmigen Taschen oder Blasen 7 entleert sind, um die Reifeneinlagen, deren Kanten über die Trommelenden zwecks Eingriff mit der Tasche oder Blase vorragen, auf die Trommel aufzubringen. Nachdem die gewünschte Anzahl von Reifeneinlagen um die Trommel gelegt ist, werden die Hydraulikzylinder 24 betätigt, damit sich die Wagen 14 symmetrisch zur Mittellinie der Trommel bewegen und damit die Reifenwülste B gemäß schematischer Darstellung in Figur 9 präzis radial über den Enden der Trommel angeordnet werden. Die Bewegungen der Wagen 14 werden durch die Bewegungen der Zahnstangen 39, 4o und des Ritzels 37 gemäß der obigen Beschreibung synchronisiert. Dann werden die Trommelsegmente expandiert bzw. aufgeweitet, um die Reifeneinlagen in Eingriff mit dem Innendurchmesser der Reifenwülste B gemäß den gestrichelten Linien in Figur 9 aufzuweiten.
Nach dem Aufweiten der Trommel D bis zur mit gestrichelten Linien in Figur 9 dargestellten Position werden die Wulstklemmen 3o zwecks Freigabe der Reifenwülste B freigegeben, wonach die Wagen 14 zurückgezogen und die Blasen 7 aufgepumpt werden, tarn die Kanten der Reifeneinlagen um die Wülste B zu legen und gegen die Oberseite der Trommel zu pressen, die gemäß schematischer Darstel-
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lung in Figur Io weiter aufgeweitet werden kann. Während des Aufweitens der Blasen 7 werden die Hydraulikzylinder 24 erneut betätigt, um die Wagen 14 axial nach innen zu bewegen und gegen die Blasen 7 über die Stoßringe 16 zu drücken/ was dabei hilft, die Blasen zum Überrollen und Pressen der Kanten der Einlagen gegen die Außenoberfläche der Trommel zu veranlassen.
Da die Bewegungen der beiden Wagen 14 symmetrisch um die Mittellinie der Trommel erfolgen und da sich die Blasen 7 gleichzeitig und um die gleiche Distanz vom Reifen bewegen, werden auf jeder Reifenseite dasselbe Heftungs- und Aufstülpmaß der Reifeneinlagen erzielt. Während des Aufstülpens der Einlagen sind die Schwenkplatten 55 zurückgezogen, damit sich die Wagen 14 axial einwärts über die Wulsteinstellpositionen bewegen können, wobei eine solche fortgesetzte axiale Einwärtsbewegung von den Sicherheitsanschlägen 58 und 65 begrenzt wird, um die Trommel in der genannten Weise gegen eine Zerstörung zu schützen.
Nach Beendigung des EinlagenaufStülpvorgangs werden die Blasen 7, die von dem im US-Patent 3 721 6oo dargestellten Typ sein können, entleert, damit sie zurückrollen und ihren ausgeflachten Zustand aus Figur 9 einnehmen können. Dann werden in der erwünschten Weise zusätzliche Reifeneinlagen zugefügt, und das Reifenlaufflächenmaterial sowie andere Materialien werden der Reifenkarkasse bzw. dem Reifenunterbau zugesetzt. Danach werden die Trommel zusammengelegt und die Außenanordnung 12 zurückgezogen, um ein Entfernen bzw. Abnehmen der fertiggestellten Reifenkarkasse von der Vorrichtung und ein Anordnen zusätzlicher Reifenwülste auf den Reifenwulstträgern 15 als Vorbereitung zur Herstellung der nächsten Reifenkarkasse zu ermöglichen.
Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, daß die Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ein genaues Positionieren der Reifenwülste an den gewünschten Positionen über den Enden der Trommel und ein Halten der Reifenwülste während der Aufweitung der Trommel an Ort und Stelle sicherstellt. Ferner wird durch die Vorrichtung gewährleistet, daß auf jeder Reifen-
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seite dasselbe Heftungs- und Aufstülpmaß der Reifeneinlagen erzielt wird. Ferner dient ein geeigneter Mechanismus zum Schützen der Reifentrommel gegen Zerstörung. N
- Patentansprüche - 14 -
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Claims (19)

  1. Pateritansprüche
    l.j Reifenaufbau- bzw. -herstellungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine aufweitbare Reifenaufbautrommel (D) mit Reifenwulst-• trägern (15), die in Richtung zu und von gegenüberliegenden Enden der Trommel verschiebbar befestigt sind, durch Mittel zum Aufweiten und Zusammenziehen der Trommel (D), wobei die Reifenwulstträger Mittel (3o) zum Stützen der Reifenwülste radial außerhalb der Trommelenden im zusammengezogenen Zustand der Trommel enthalten, und durch Mittel (14) zum synchronen Bewegen der Reifenwulstträger symmetrisch zur Mittellinie der Trommel in genaue Positionen zum exakten Anordnen der Reifenwülste über den Enden der Trommel und zum Halten der Reifenwülste an Ort und Stelle während des Aufweitens der Trommel.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum synchronen Bewegen der Reifenwulstträger (15) symmetrisch zur Mittellinie der Trommel (D) ein Paar von Wagen (14) für die Reifenwulstträger enthalten, ferner Mittel zum Befestigen der Wagen zwecks Bewegung in Richtung zu und von gegenüberliegenden Enden der Trommel, außerdem einen Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus (35) zum Synchronisieren der Bewegungen der Wagen (14) in entgegengesetzten Richtungen und Steuermittel zum Bewegen der Wagen um das gewünschte Maß, um die Reifenwülste (B) genau über den Enden der Trommel zu positionieren und sie während des Aufweitens der Trommel an Ort und Stelle zu halten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus (35) ein zwischen.den Wagen (14) angeordnetes stationäres Gehäuse (36), ein im Gehäuse drehbar befestigtes Ritzel (37) und ein Paar von mit gegenüberliegenden Seiten des Ritzels in Eingriff stehenden Zahnstangen (39, 4o) aufweist, wobei eine der Zahnstangen mit einem der Wagen und die andere der Zahnstangen mit dem anderen der Wagen verbunden ist, um diese dazu zu veranlassen, sich axial um dasselbe Ausmaß aufeinander zu und voneinander weg zu bewegen.
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  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus (35) ferner drehbar im Gehäuse (36) angeordnete Stützrollen (42) enthält, die mit den Rückseiten der Zahnstangen (397 4o) in Eingriff stehen, um^iese in geeignetem Kämmeingriff mit dem Ritzel (37) zu halten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel (45, 46) zum seitlichen Bewegen des Gehäuses (36) in bezug auf die Mittellinie der Wagen (14) zwecks Sicherstellung einer richtigen Axialausrichtung des Ritzels (37). :
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum seitlichen Bewegen des Gehäuses (36) in bezug auf die Mittellinie der Wagen (14) drehbare Stifte oder Bolzen (45) in Angrenzung an jede Seite des Gehäuses aufweisen, wobei die Bolzen Exzentrizitäten (46) haben, die in Hülsen (47) aufgenommen werden, welche von sich in Schlitze (49) im Gehäuse (36) erstreckenden Befestigungsplatten (48) getragen werden, wodurch eine Drehung der Bolzen (45) die Exzentrizitäten bzw. Exzenter zum Drehen und das Gehäuse zu einer seitlichen Verschiebung veranlaßt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Wagen (14) einen Teil einer Innenanordnung (lo) an einem Ende der Trommel (D) und der andere der Wagen einen .Teil einer Außenanordnung (12) am anderen Ende der Trommel (D) bilden, daß die Außenanordnung (12) einen weiteren Wagen (18) zum Stützen einer Endlagerwellenanordnung enthalt, ferner "Mittel (71, 72) zum Bilden einer lösbaren Verbindung (7o) zwischen dem anderen Wagen (14) und seiner zugeordneten Zahnstange (4o) und Mittel zum gleichzeitigen Bewegen des weiteren Wagens (1.8) und des anderen Wagens (14) in Richtung zum und vom angrenzenden Ende der Trommel (D), wenn der andere Wagen von seiner zugeordneten Zahnstange (4o) gelöst ist, um ein Anordnen der Reifenwülste (B) auf den Reifenwulstträgern (15) und ein-Entfernen der fertiggestellten Reifenkarkasse von der Reifenaufbautrommel zu ermöglichen, wobei der andere Wagen (14) ebenfalls relativ zum weiteren Wagen (18) axial verschiebbar ist. -.16 -
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  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die lösbare Verbindung (7o) zwischen dem anderen Wagen (14) und seiner zugeordneten Zahnstange (4o) bildenden Mittel einen Bügel (71) auf dem anderen Wagen zum Aufnehmen eines verkleinerten bzw. verjüngten Endteils (72) an der zugeordneten Zahnstange (4o) aufweisen, ferner eine sich zwischen den Armen des Bügels erstreckende Rolle (73) für einen Eingriff mit der Bodenoberfläche des verjüngten Endteils, außerdem eine Öffnung (75) in dem verjüngten Endteil und einen in die und aus der öffnung in dem verjüngten Endteil beweglichen Stift oder Bolzen (76) auf dem Wagen, und zwar zum Festlegen und Lösen des anderen Wagens (14) von seiner zugeordneten Zahnstange (4o).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Stützen der Reifenwülste (B) auf den Reifenwulstträgern (15) eine Vielzahl von am Umfang unter Abstand drehbar befestigten Klauen oder Backen (3o) auf den Reifenwulstträgern und Mittel (32) zum Bewegen der Klauen in und außer Klemmeingriff mit den Reifenwülsten aufweisen.
  10. l-o. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Wagen zu einer Innenanordnung und der andere der Wagen zu einer Außenanordnung gehören und daß auf dem Wagen der Innenanordnung mechanische Anschlagmittel zum Begrenzen der Einwärtsbewegung beider Wagen (14) für eine genaue Wulsteinstellung vorgesehen sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Anschlagmittel (5o) ein Paar von sich in Längsrichtung erstreckenden Stangen (51) aufweisen, deren innere Enden an den Reifenwulstträgern (15) des Wagens (14) der Innenanordnung (lo) befestigt sind, daß ferner auf den äußeren Enden der Stangen einstellbare Anschlagmuttern (52) aufgeschraubt sind und daß ein Paar von Schwenkplatten (gates) (55) zwecks Bewegung in den und aus dem Bewegungspfad der Anschlagmuttern angebracht ist, um die axiale Einwärtsbewegung der Wagen (14) zu der Wulsteinstellposition nach Eingriff der Anschlagmuttern mit den Schwenkplatten zu begrenzen. - 17 -
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  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Schwenkplatten (55) drehbar befestigt sind, daß sich eine Betätigungsstange (56) zwischen den Schwenkplatten erstreckt und daß ein Betätigungszylinder (57) mit der Betätigungsstange verbunden ist, um diese rückwärts und vorwärts zu bewegen, wodurch die Schwenkplatten zu einer Drehung um ihre entsprechenden Anlenkungen veranlaßt werden.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkplatten (55) an der Rückseite einer stationären Befestigungsplatte (54) mit vergrößerten Öffnungen (53), durch die sich die Stangen (51) erstrecken, drehbar befestigt sind, daß der Durchmesser der vergrößerten Öffnungen an der stationären Befestigungsplatte etwas größer als der Außendurchmesser der Anschlagmuttern (52) ist, um eine fortgesetzte axiale Einwärts bewegung der Wagen (14) über die Wulsteinstellposition während des Einlagenaufstülpens zu ermöglichen, wenn die Schwenkplatten (55) aus dem Bewegungspfad der Anschlagmuttern bewegt sind wobei die Stangen axial außerhalb der Anschlagmuttern (52) einen weiteren Sicherheitsanschlag (58) für einen Eingriff mit der stationären Befestigungspiatte (54) haben, um die fortgesetzte axiale Einwärtsbewegung der Wagen während des Einlagenaufstülpens zu begrenzen.
  14. 14. Vorrichtung ,nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsanschläge (58) längs der Anschlagstangen (51) einstellbar und ausgespart sind, um eine Verlängerung der äußeren Enden der Anschlagmuttern (52) in die Sicherheitsanschläge zuzulassen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Sicherheitsanschlagmittel (65, 66) auf der Außenanordnung (12) zum Schützen der Trommel (D) bezüglich einer Zerstörung durch eine übermäßige axiale Einwärtsbewegung der Wagen (14) in Richtung zu den entsprechenden Enden der Trommel.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
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    Sicherheitsanschlagmittel ein Paar von unter seitlichem Abstand angeordneten und sich längs erstreckenden Anschlagstangen (66) aufweisen, deren innere Enden mit dem Reifenwulstträger (15) der Außenanordnung (12) verbunden sind, wobei sich die Anschlagstangen durch Öffnungen in einer Befestigungsplatte (25) auf dem weiteren Wagen (18) erstrecken, und daß die Sicherheitsanschlagmittel Sicherheitsanschläge (65) auf den äußeren Enden der Anschlagstangen enthalten, wobei der Durchmesser der öffnungen in der Befestigungsplatte etwas kleiner ist als der Durchmesser der Sicher-heitsanschläge, um die axiale Einwärtsbewegung der Sicherheitsanschläge über die Befestigungsplatte hinaus zu begrenzen.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Anschlag (22) auf dem weiteren Wagen (18), wobei dieser einstellbare Anschlag mit einem festen Anschlag (23) der Vorrichtung zum Begrenzen der axialen Einwärtsbewegung des weiteren Wagens relativ zur Trommel (D) in Eingriff treten kann.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einem jeden Ende der Trommel (D) zugeordneten Einlagenaufstülpmechanismus, der jeweils eine ringförmig aufblasbare Tasche oder Blase (7), Mittel zum Stützen derselben in weitgehend ausgeflachtem Zustand in Angrenzung an die entsprechenden Enden der Trommel nach Entleeren der Tasche oder Blase und Mittel zum Aufblasen der Tasche oder Blase enthält, um die Kanten der Reifeneinlagen über die Reifenwülste (B) zu stülpen, nachdem die Reifenwülste exakt über den Enden der Trommel (D) angeordnet sind und die Trommel in Eingriff mit den Reifenwülsten auf geweitet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch Mittel (16) zum Pressen der Taschen oder Blasen (7) im aufgeblasenen Zustand gegen die entsprechenden Enden der Trommel (D), und zwar um dasselbe Ausmaß, um an beiden Reifenseiten das Erzielen desselben Heftungs- und Aufstülpmaßes zu unterstützen.
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    2o. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (16) zum Pressen Stoßringe (16) auf den Wagen (14) aufweisen, die mit den Wagen um dasselbe Ausmaß axial einwärts bewegt werden, um gleichzeitig und gleichmäßig gegen die Taschen oder Blasen zu drücken.
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