DE2720022A1 - Verfahren und vorrichtung zum anordnen von ringen, insbesondere wulstringen, bei der herstellung von reifen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum anordnen von ringen, insbesondere wulstringen, bei der herstellung von reifenInfo
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Description
DR. E. WIEGAND Dii?L-.'NG. V/. NIEMANN
DR. M. KOHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN HAMBURG 272ÖÖ22
W.42832/77 12/ko 4. Mai 1977
Industrie Pirelli S.p.A. Mailand (Italien)
Verfahren und Vorrichtung zum Anordnen von Ringen, insbesondere Wulstringen, bei
der Herstellung von Reifen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mittels welcher an einem Reifenkörper, der auf einer Aufbautrommel
hergestellt wird, die Metallringe angeordnet werden, welche die Verstärkung der Reifenwulste darstellen.
Genauer gesagt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zentrieren und Anordnen
solcher Ringe in genau vorbestinunter Lage mit Bezug auf die ausdehnbare Aufbautrommel, und zum Anbringen solcher
Ringe an den Lagen, Schnurstoffen oder dgl. des Reifenkörpers, die ringartig auf die Aufbautrommel gewickelt sind.
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Es ist bekannt, daß zwei Arten von Aufbautrommeln
vorhanden sind, die jeweils eine unterschiedliche Ausrüstung zum Anbringen der genannten Ringe an dem herzustellenden
Reifen erfordern. Diese Ausrüstungen werden allgemein, wie üblich, nachstehend als Vorrichtungen zum
Ansetzen oder Anordnen von Wulstringen bezeichnet.
Bei der ersten Trommelart ist eine starre zusammenziehbare zylindrische Trommel vorgesehen, die lediglich
für die Herstellung des Reifenkörpers ggf. ohne Laufstreifen, und zwar in Form einer zylindrischen Hülse, dient.
Die zylindrische Hülse wird dann, wie es bekannt ist, zu Toroidgestalt geformt, nachdem sie von der Trommel abgenommen
ist. Bei Verwendung einer solchen Trommel werden die Ringe im Bereich der Trommelschultern an die Reifenkörperlagen
angelegt. Die Trommelschultern können sehr hoch sein, d.h. sie können sogenannte hinterschnittene Schultern
sein, wodurch ermöglicht ist, daß der Wulst bereits mit der endgültigen Gestalt hergestellt wird, die er im fertiggestellten
Reifen hat, aus welchem Grunde nur der in zylindrischer Gestalt aufgebaute Teil des Reifenkörpers an der
Außenfläche der Trommel zwischen den Schultern zu Toroidgestalt verformt wird.
Zum Anbringen der Ringe werden dann Schiebevorrichtungen verwendet, welche die Ringe mit Bezug auf die Trommel
an ihrer radial inneren Fläche, um ihre Zentrierung zur Trommelachse zu gewährleisten, und an ihrer axial
äußeren Fläche abstützen, um auf diese Weise die Möglichkeit zu haben, die Ringe axial gegen die Schultern zu
drücken.
Es ist offensichtlich, daß es bei einer solchen Vorrichtung unbeachtlich ist, ob die Ringe, wie es üblicherweise
der Fall ist, mit Kautschukfüllstücken versehen sind oder nicht.
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Die zweite Trommelart ist die sogenannte ausdehnbare Trommel, die eine Verformung der obengenannten zylindrischen
Hülse zu Toroidgestalt ermöglicht, unabhängig davon, ob die HUlse zuvor auf einer starren Trommel oder direkt an der
ausdehnbaren Trommel gebildet ist.
Bei Verwendung der zweiten Trommelart müssen gemäß einer auf diesem Gebiet bekannten Arbeitsweise die Wulstverstärkungsringe
an der Trommel, die zylindrische Gestalt beibehalten hat, angebracht werden, und zwar nachdem an der
Trommel die jeweils bestimmte Anzahl von Reifenkörperlagen aufgelegt oder um die Trommel gewickelt ist.
Die Ringe werden in Längsrichtung entlang der Trommel verschoben und in einer Stellung in einem genau vorbestimmten
Abstand voneinander angehalten, bei welchem beide Seitenkanten der Reifenkörperlagen mit Bezug auf die Ringe
axial nach außen vorragen. Danach wird die Trommel ausgedehnt und mit ihr die Reifenkörperlagen, die dabei umgelegt und an
einer gewissen Stelle gegen die radial innere Fläche/gedrückt und schließlich festgelegt werden. Die Trommelausdehnung setzt
sich dann in dem Bereich zwischen den Ringen fort, die gleichzeitig einander angenähert werden, bis die gewünschte Toroidgestalt
des Reifenkörpers erhalten ist.
Es ist ersichtlich, daß hierbei die bekannten Einrichtungen zum Anordnen der Wulstverstärkungsringe für ihren
Zweck nicht länger geeignet sind. Es werden in der Tat Vorrichtungen benötigt, welche die radial innere Fläche der
Ringe freilassen und welche axiale Verschiebung der Ringe entlang der Trommel ermöglichen. Dies ist der Grund, daß
zahlreiche Vorrichtungen verwirklicht worden sind zum Erfassen der Ringe entlang ihrer radial äußeren Fläche. Alle
diese Vorrichtungen ermöglichen eine Zentrierung des Ringes relativ zur Trommelachse, jedoch ermöglichen sie nicht die
Verwendung von Ringen, die bereits mit Wulstfüllstücken versehen sind.
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Um diese Schwierigkeit zu überwinden, werden neuerdings zangenartige Vorrichtungen verwendet, welche den bereits
mit seinem Wulstfüllstück zusammengefügten Ring axial an seinen beiden Seiten erfassen. Um den Ring relativ zur
Trommelachse zu zentrieren, was mit solchen Vorrichtungen nicht möglich ist, wird der Ring zuvor an einer ringartigen
kegelstumpfförmigen oder zylindrischen Fläche angeordnet,
die auf der Seite der Trommel gleichachsig fest angeordnet ist und von der der Ring dann mit der eigentlichen Anordnungsvorrichtung abgenommen wird.
Die genannten Vorrichtungen sind nicht frei von Fehlern. Es ist zunächst ersichtlich, daß eine Handhabung des
Ringes, nachdem er von der Anordnungsvorrichtung abgenommen ist, dazu führen kann, daß der Ring aus seiner zentrierten
Lage zur Achse der Anordnungsvorrichtung gelangt, wobei diese Achse der Vorrichtung selbstverständlich sowohl mit der Trommelachse
als auch mit der Achse der Zentrierfläche übereinstimmt. Dieses Problem ist wichtig, weil in diesem Fall das
Reaktivieren der Oberflächenklebrigkeit behindert ist, und insbesondere an der Innenfläche des Ringes, bevor dieser
rund um die Reifenkörperlagen angebracht wird, ein Vorgang, der gewöhnlich von Hand ausgeführt wird.
Es ist bekannt, daß halbfertige Erzeugnisse, wie sie für die Herstellung eines Reifenkörpers erforderlich sind,
vor dem Zeitpunkt der eigentlichen Herstellung vorbereitet bzw. hergestellt werden, und diese Wartezeit, die auch als
Alterungszeit bezeichnet wird zufolge einer Anzahl von chemischen Erscheinungen, die sich bei nichtvulkanisiertem Kautschuk
ergeben, bewirkt, daß die halbfertigen Erzeugnisse ihre natürliche Klebrigkeit verlieren, so daß diese Klebrigkeit
wiederhergestellt werden muß, wenn der Reifenkörper hergestellt wird, was durch Reaktivieren der entsprechenden
Fläche der halbfertigen Erzeugnisse ausgeführt wird. Dies
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ist ein Arbeitsvorgang, der gewöhnlich mittels einer Bürste und mittels Benzin bzw. Gasolin von Hand ausgeführt wird.
Selbstverständlich soll die auf diese Weise reaktivierte Fläche nur in Berührung mit der Fläche gebracht werden, an
der sie anhaften soll, und zwar möglichst bald, um einen neuen Verlust an Klebrigkeit zufolge Verschmutzung und Verschlechterung
der behandelten Fläche zu verhindern. Es ist daher ersichtlich, daß auch der Ring mit seinem Wulstfüllstück
vor seiner Anbringung reaktiviert werden muß, wobei dieser Arbeitsvorgang besondere Bedeutung hat, v/eil der
Wulst ein besonders kritischer Teil des Reifens ist, da er sowohl die Lebensdauer als auch die Ermüdung des Reifens
während des Gebrauchs in entscheidender Weise bestimmt.
Es ist festzustellen, daß der genannte Arbeitsvorgang mit Ringanordnungsvorrichtungen für ausdehnbare Trommeln
ausgeführt werden kann, welche den Ring entlang seiner radial äußeren Fläche festlegen, so daß die radial innere
Fläche frei bleibt, die reaktiviert werden kann, bevor der Ring an den auf der Trommel befindlichen Reifenkörperlagen
angeordnet werden kann, selbstverständlich, ohne hierbei eine Verschiebung des Ringes aus der gleichachsig zentrierten
Lage hervorzurufen. Im Gegensatz dazu kann dieser Arbeitsvorgang mit zangenartigen Vorrichtungen zum Anordnen von Ringen,
die bereits mit einem Wulstfüllstück versehen sind, nicht ausgeführt werden, weil, wenn der Ring bereits reaktiviert
ist - selbstverständlich an seiner radial inneren Fläche -, er nicht länger an der ringartigen Zentrierfläche gehalten
werden kann, und, wenn er bereits von der Anordnungsvorrichtung
von der Zentrierfläche abgenommen ist, kann er nicht mehr reaktiviert werden, ohne daß sich eine Verschiebung aus
seiner zentrierten Lage ergibt. Daher müssen nicht reaktivierte Ringe an dem Reifenkörper angebracht werden, wodurch sich dann
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ein Fehler oder sogar ein Fehlen des Klebens zwischen dem Ring und den Reifenkörperlagen des Wulstes ergibt mit
einer daraus folgenden qualitativen Verschlechterung des fertigen Erzeugnisses. Weitere Nachteile solcher Vorrichtungen
haben sich während der Herstellung von Reifenkörpern gezeigt, die eine große Anzahl von Lagen besitzen, oder auch
bei Verwendung von Metallschnurstoffen gemäß der neuesten Technologie, die mit sechseckigen Ringen gekoppelt sind,
welche im Wulst so angeordnet sind, daß ihre Basis zur Reifenachse schräg liegt, wie es bei schlauchlosen Reifen
für Schwertransporte der Fall ist.
Es wird zunächst daran erinnert, daß ausdehnbare Aufbautrommeln, die gewöhnlich aus zwei radial ausdehnbaren
Scheiben gebildet sind, welche axial hin- und herverschiebbar sind, die jedoch miteinander vereinigt sind, wenn sie
sich drehen, sowie ggf. mittels eines aufblasbaren Schlauchbeutels miteinander verbunden sind, an der radial äußeren
Fläche der Scheiben einen ringartigen Hohlraum zeigen, welcher üblicherweise als Wulstsitz bezeichnet wird und in
welchem sich der an der Trommel angebrachte Ring befindet. Dieser Hohlraum, der während der Ausdehnung der Trommel gegen
den Ring geschoben wird, führt zu zunehmendem Verschieben des Ringes, wobei die dazwischenliegenden Reifenkörperlagen
gezwungen werden, sich vollständig um den Ring zu legen, wobei sie dessen Profil genau folgen.
Jedoch haben die Reifenkörperlagen und insbesondere Metallschnurlagen große Biegesteifheit, so daß sie, wenn sie
von der Trommelscheibe gegen den Ring gedrückt werden, dem Profil des Ringes und des entsprechenden Wulstsitzes nicht
gut folgen können, sondern vielmehr beträchtliche Kräfte an den Ring anlegen, durch welche er aus seiner vorbestimmten
Stellung an der Trommel verschoben werden kann. Die schräge Basis des sechseckigen Ringes begünstigt eine solche Ver-
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Schiebung in axialer Richtung in Richtung gegen das Trommelende, so daß sich letztlich eine Änderung der gewünschten
Reifenabwicklung entlang seines Körpers von Wulst zu Wulst ergibt.
Es ist weiter offensichtlich, daß Reifenkörperlagen, wenn sie von der hohlen Scheibe gegen den Ring gedrückt
werden, annähernd sinusförmige Gestalt einnehmen, die unter dem Ring eine nach außen gerichtete Konkavität zeigt und
demgemäß zwei Konvexitäten auf beiden Seiten des Ringes zeigt, und zwar Konvexitäten, welche die genannte zangenartige
Ringansetzvorrichtung zwingen, den Ring gerade zu Beginn der kritischten Phase und vor dem Zeitpunkt, zu welchem
der Ring sicher an Ort und Stelle von dem Wulstsitz gehalten ist, freizugeben, so daß der Ring der Einwirkung
der genannten Kräfte frei unterworfen ist und demgemäß auch unnormalen Verschiebungen aus seiner vorbestimmten Stellung
unterworfen ist.
Es kann somit der Schluß gezogen werden, daß bei Verwendung von bekannten Ringansetzvorrichtungen für Ringe,
die.bereits mit ihrem Wulstfüllstück zusammengefügt sind, genaue Anordnung des Ringes in seiner genau vorbestimmten
axialen Stellung nicht gewährleistet werden kann.
Es sei noch ein anderes negatives Merkmal bekannter Ringansetzvorrichtungen erwähnt, und dieses Merkmal betrifft
die Mittel, die dazu verwendet werden, eine Sicherung gegen axiale Bewegung der Vorrichtung entlang der Trommel zu schaffen,
wenn der Ring seine vorbestimmte Stellung erreicht hat. Es ist bekannt, daß die Länge der Aufbautrommel, genauer gesagt,
der Abstand zwischen den genannten Scheiben, verändert werden kann, um innerhalb eines gewissen Bereiches Reifenkörper unterschiedlicher
Größe herstellen zu können. Andererseits kann die Mittelebene des Reifenkörpers entlang der Aufbaueinrichtung
nicht axial verschoben werden, da die Einrichtung mit Hilfseinrichtungen gekoppelt ist wie Zuführtürme, Anrollvor-
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As
richtungen usw. Es ergibt sich daraus, daß, wenn die Länge der Trommel geändert wird, die Enden der Trommel axial
verschoben werden, so daß sich die Lage der Ringe mit Bezug auf eine bestimmte Bezugsstellung außerhalb der Trommel ändert.
Dies führt dazu, daß jedesmal, wenn die Länge der Aufbautrommel geändert wird, auch die Mittel neu eingestellt
werden müssen (Grenzschalter usw.), die an sich bekannt sind und die die axiale Bewegung der Ringansetzvorrichtung in
einer vorbestimmten axialen Stellung anhalten. Hieraus ergeben sich die Gefahr möglicher Fehler und in jedem Fall Abnutzung
dieser Mittel, ein Zeitverlust sowie eine Erhöhung der Kosten.
Es ist daher ein Zweck der Erfindung, eine Ringanordnungsvorrichtung
zu schaffen, mit welcher alle genannten Nachteile überwunden werden können, so daß der Ring zur Trommelachse
zentriert werden kann, die Zentrierung während aller Arbeitsvorgänge aufrechterhalten werden kann, die an dem Ring
ausgeführt werden, bevor er an der Aufbautrommel angeordnet wird, und so daß der Ring in äußerst einfacher und vorteilhafter
Weise angeordnet werden kann ohne die Notwendigkeit weiterer Einstellungen, wenn die Länge der Trommel geändert wird,
wobei die genannte Anordnung unabhängig vom Anstoßen der Reifenkörperlagen genau aufrechterhalten wird, bis der Ring in
seinem entsprechenden Wulstsitz axial sicher festgelegt ist.
Ein erster Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Verfahren zum Anbringen von Wulstverstärkungsringen an einem
herzustellenden Reifenkörper, bei welchem die Reifenkörperlagen um eine zylindrische ausdehnbare Aufbautrommel gewickelt werden,
die Ringe an einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse in einer Lage gleichachsig zu dieser zentriert werden und in der zentrierten
Stellung axial auf beiden Seiten mittels einer zangenartigen Einrichtung, die axial verschiebbar ist, festgelegt
werden, die Ringe an der Trommel durch axiale Verschie-
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Aia
bung der genannten Einrichtung in eine vorbestimmte Stellung entlang der Längserstreckung der Trommel gebracht werden,
wobei diese Stellung mit Bezug auf das benachbarte Ende der Trommel festgelegt ist und beide Seitenkanten der Reifenkörperlagen
mit Bezug auf die Ringe axial nach außen vorstehen' läßt. Es werden dann die Reifenkörperlagen durch
Ausdehnung der Trommel ausgedehnt, bis sie gegen die radial innere Fläche der Ringe gedrückt werden, wonach die Anordnungsvorrichtung
wegbewegt und die Ausdehnung der Trommel fortgesetzt wird mit sich daraus ergebendem Ausdehnen
der Reifenkörperlagen an den Ringseiten, bis sie radial
an dem Ring vorbeigehen. Ein solches Verfahren ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens
die folgenden Arbeitsschritte umfaßt:
Das Zentrieren wird mittels radialer Schubkräfte, die nach außen gerichtet sind, ausgeführt, wobei
die radialen Schubkräfte an wenigstens drei getrennten Stellen an der radial inneren Fläche des Ringes angreifen
gelassen werden,
nach seiner Zentrierung und vor seinem Festlegen werden an dem Ring weitere Arbeitsvorgänge ausgeführt, bevor
er an der Trommel angebracht wird, das Anordnen der Ringe in der vorbestimmten axialen
Stellung wird mittels einer Folge von Arbeitsvorgängen ausgeführt, die sich nicht ändert, wenn die Länge der
Aufbautrommel sich ändert, und
das Wegbewegen der Anordnungsvorrichtung wird nur dann ausgeführt, wenn die Reifenkörperlagen auf beiden
Seiten des Ringes sich radial über diesen hinausbewegt haben.
Die Arbeitsvorgänge vor dem Anbringen der Ringe an
der Trommel umfassen gemäß der Erfindung wenigstens einen der nachfolgenden Schritte:
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Die Lage des Ringes in der Ebene rechtwinklig zur Achse der Aufbautrommel wird überprüft, und
die Klebrigkeit des Ringes wird wenigstens am größten
Teil seiner radial inneren Fläche reaktiviert.
Diese Arbeitsvorgänge werden vorteilhaft ausgeführt mit einer Drehung des Ringes um seine Achse, wobei seine
Zentrierung wirksam aufrechterhalten wird.
Schließlich umfaßt die genannte Folge von Arbeitsvorgängen für das Anordnen der Ringe gegenseitiges Koppeln
von einander entsprechenden Flächen, die mit dem Ende der Aufbautrommel und mit der entsprechenden Vorrichtung verbunden
sind und die zum Festlegen der Ringe axial verschiebbar sind.
Ein zweiter Gegenstand der Erfindung ist eine Ringanordnungsvorrichtung
zur Verwendung mit Maschinen zum Herstellen von Reifenkörpern, wobei diese Maschinen eine ausd
ehnbare Aufbautrommel aufweisen, auf welche zuvor Reifenkörperlagen
ringartig gewickelt sind, und wobei die Vorrichtung zwei Arbeitseinheiten aufweist, die einander gleich
sind und die auf beiden Seiten der Trommel symmetrisch angeordnet sind und von denen jede in der Lage ist, einen Ring
festzulegen, selbst wenn er bereits mit einem WulstfüllstUck
versehen ist, und zwar einen Ring, der in einer Stellung gleichachsig zur Aufbautrommel in einer Ebene rechtwinklig
zur Trommelachse zentriert ist, wobei die Arbeitseinheiten weiter in der Lage sind, die Ringe in einer vorbestimmten
axialen Stellung entlang der Länge der Trommel derart anzuordnen, daß die Seitenkanten der Reifenkörperlagen mit
Bezug auf die Ringe axial nach außen vorragen. Eine solche Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß jede Arbeitseinheit
wenigstens eine der nachstehend angegebenen Einrichtungen aufweist:
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Eine Einrichtung zum Anordnen des Ringes in der zentrierten Stellung, wobei diese Einrichtung in der Lage
ist, an wenigstens drei verschiedenen Stellen an der radial inneren Fläche des Ringes nach außen gerichtete
radiale Schubkräfte angreifen zu lassen,
eine Einrichtung zum Sichern des Ringes in der zentrierten Stellung, die den Ring an wenigstens drei verschiedenen
Stellen entlang seiner Umfangsabwicklung erfassen kann mittels einer entsprechenden Anzahl von Zangen,bei
deren jeder eine ihrer Backen sichelförmig gebildet ist und sich in der axialen Ebene des Ringes um eine Achse
rechtwinklig zu dieser Ebene dreht, wie es an sich bekannt ist, während die andere Backe, die plattenförmig ist, in
der genannten axialen Ebene radial bewegbar ist, und
eine Führungseinrichtung, welche die den Ring sichernde Einrichtung in Längsrichtung entlang der Aufbautrommel
verschieben und diesen dauernd in gleicher Stellung mit Bezug auf das Trommelende anhalten kann, auch wenn die Länge
der Trommel geändert wird.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform dieser Vorrichtung umfaßt jede Arbeitseinheit sowohl die
Einrichtungen zum Zentrieren und Sichern des Ringes als auch die Führungseinrichtung der Sicherungseinrichtung,
wobei diese Einrichtung die gers nnten anderen beiden Einrichtungen
miteinander verbindet und ihre Drehung um die Achse der Aufbautrommel ermöglicht.
Im einzelnen umfaßt die Ringzentriereinrichtung drei Spreizelemente, die an einer geeigneten Tragausführung im
Abstand voneinander angeordnet sind und die in Umfangsrichtung und gleichachsig mit Bezug auf eine Achse der
Ausführung vorgesehen sind, die mit der Achse der Aufbautrommel übereinstimmt. Jedes Spreizelement umfaßt
einen Hebel, der in einer Ebene axial zu der genannten
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Ausführung liegt und an einem Träger schwenkbar angebracht ist, der mit der genannten Ausführung verbunden ist, wobei
die Achse des Schwenkpunktes rechtwinklig zu der axialen Ebene liegt, und wobei ein Ende des Hebels radial in Richtung
gegen die Achse der genannten Ausführung gerichtet ist,
einen kleinen Schuh, der mit dem genannten Hebelende verbunden und parallel zu der Achse der genannten Ausführung
ausgerichtet ist, wobei seine radial äußere Fläche in Übereinstimmung mit einer Gestalt geformt ist, die mit der radial
inneren Ringfläche übereinstimmt, und wobei die kleinen Schuhe der Spreizelemente in einem Abstand von 120° voneinander
an einem Umfang gleichachsig zu der Achse angeordnet sind, einen Radius haben, der größer als der Radius der Aufbautrommel
ist, und in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse
liegen, und
eine Einrichtung zum elastischen Drehen des Hebels um den Schwenkpunkt.
Die Einrichtung zum elastischen Drehen des Hebels um den Schwenkpunkt umfaßt einen Luftzylinder, der an der
Tragausführung angebracht ist und dessen Kolbenstange auf
das mit Bezug auf den Schwenkpunkt gegenüberliegende Ende des Hebels, d.h. auf das den kleinen Schuh tragende Ende,
einwirkt, sowie eine Zugfeder, welche die Kolbenstange und den Zylinder miteinander verbindet.
Die Ringsicherungseinrichtung umfaßt sechs Zangen, die im Abstand voneinander an einer zweckentsprechenden ringartigen
Ausführung angeordnet sind, die gleichachsig zur Herstellungstrommel liegt. Jede Zangeneinrichtung umfaßt
eine erste Backe, die als Platte gestaltet und an einem Träger angebracht ist, der mit der Tragausführung
verbunden ist und eine ebene Tragfläche für den Ring hat, die in einer Ebene rechtwinklig zur Achse der Tragausführung
liegt,
eine zweite sichelförmig gestaltete Backe, die an einem
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ihrer Enden an dem Träger an einem Schwenkpunkt angeordnet ist, der rechtwinklig zu der durch den Träger gehenden
axialen Ebene liegt, wobei das zweite Ende der zweiten Backe mittels seiner Drehung rund um den Schwenkpunkt sich
gegen die plattenartige Backe legt. Der Drehbogen der sichelförmigen Backe um den Schwenkpunkt liegt radial
außerhalb des Trägers, und die sichelförmigen Backen der Zangen legen sich gegen die zugehörigen plattenartigen
Backen an Stellen, die auf einem einzigen Umfang gleichachsig zu der Tragausführung liegen und einen Radius haben, der
größer als der Radius der Trommel ist, und
eine Einrichtung zum Steuern der Drehung der sichelförmigen Backe. Gemäß der Erfindung ist eine solche Einrichtung
dadurch gekennzeichnet, daß die plattenartige Backe in beiden Richtungen an dem Träger radial bewegbar
ist, wobei radialer Bewegung in Zentrifugalrichtung durch eine elastische Einrichtung entgegengewirkt wird.
An dem radial inneren Ende der plattenartigen Backe ist ein Element angebracht, welches sich wenigstens rund um
eine Achse rechtwinklig zu der genannten axialen Ebene dreht und von dem Ende der plattenartigen Backe radial nach
innen vorragt, während das freie Ende des sichelförmigen Teiles mit einem überzug aus Polytetrafluorathylen ("Teflon")
versehen ist.
Die obengenannte Einrichtung umfaßt schließlich
einen Flansch, der mit Bezug auf die Aufbautrommel gleichachsig verschiebbar ist und mit einer ringartigen
kegelstumpfförmigen Fläche versehen ist, die sich gegen eine entsprechende kegeistumpfförmige Fläche legen kann,
die am Ende der Aufbautrommel gleichachsig zu der Trommel vorgesehen ist,
einen Satz gebogener Stangen, die entlang des Umfanges des Flansches gleichmäßig verteilt und mit diesem
verbunden sowie in im wesentlichen rechten Winkel gebogen sind,
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so daß sie in einer Ebene rechtwinklig zur Achse der Trommel an ihrem mit dem Flansch verbundenen Ende einen
Teil mit radialer Erstreckung und danach einen Teil mit Längserstreckung parallel zur Trommelachse aufweisen, wobei
die Stangen mit Bezug auf den Flansch auf derselben Seite der Trommel gebogen sind und die Erzeugende einer zylindrischen
Fläche gleichachsig zur Trommel bilden, die einen Durchmesser hat, der größer als der Trommeldurchmesser ist,
und
einen Ring, der gleichachsig zur Trommel und in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse liegt und der die Enden
der Längsteile der Stangen miteinander verbindet, an denen die Ringsicherungseinrichtung angebracht 1st.
Der Flansch kann sich um die Achse der Aufbautrommel frei drehen. Weiterhin sind an sich bekannte Mittel vorgesehen
zum Einstellen der axialen Stellung wenigstens einer der beiden kegelstumpfförmigen Flächen mit Bezug auf das
zugehörige mechanische Element, welches sie trägt. Es ist offensichtlich, daß der gleichachsige Ring und die gebogenen
Stangen die bereits genannte Tragausführung der Zentriereinrichtung
und gleichzeitig die ringartige Ausführung der Ringsicherungseinrichtung bilden. Diese Einrichtungen sind
weiterhin an der Tragausführung derart angebracht, daß die
rechtwinklig zur Trommelachse verlaufende Ebene, die den Ring tangiert, der an der Zentriereinrichtung außen mit
Bezug auf die Aufbautrommel angeordnet ist, auch diejenige Ebene ist, die mit der ebenen Fläche der plattenartigen
Backen der Zangen der Sicherungseinrichtung übereinstimmt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
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Fig.l ist eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß einem rechtwinkligen geraden Schnitt
der Aufbautrommel.
Fig.2, die in zwei Einzelansichten 2A und 2B unterteilt
ist, zeigt jeweils eine Seitenansicht der Vorrichtung im geöffneten bzw. im geschlossenen
Zustand an der Aufbautrommel, wobei jeweils nur ein Spreizelement und eine Ringsicherungszangeneinrichtung
dargestellt sind.
Fig.3 zeigt im einzelnen ein Spreizelement der Ringzentriereinrichtung.
Fig.4 zeigt eine Zangeneinrichtung der Ringsicherungseinrichtung.
Fig.5 bis 7 zeigen Teile der Vorrichtung zu drei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten des Arbeitsvorganges
der Verschiebung des Ringes in der Reihenfolge: Anordnung des Ringes an der Trommel, radiale Ausdehnung der Trommel und
Wegnahme der Ringsicherungseinrichtung bei Beendigung des Arbeitsvorganges.
Gemäß den Fig.l und 2 umfaßt die Vorrichtung gemäß der Erfindung zwei Arbeitseinheiten, die zueinander identisch
sind und die an den Seiten einer Trommel T symmetrisch angeordnet sind.
Jede Arbeitseinheit umfaßt eine Tragausführung S, die gleichachsig zur Aufbautrommel T angeordnet und mit
Bezug auf diese in Längsrichtung verschiebbar ist. An der Tragausführung S sind sowohl die Zentriereinrichtung als
auch die Ringsicherungseinrichtung angebracht,und die Tragaus führung S bildet die Gesamtheit der Führungseinrichtung en
für die Sicherungseinrichtung, die zuvor erwähnt worden sind.
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-J. 27ÜÜÜ22-
Die Tragausführung S umfaßt einen Flansch 1, der gleichachsig zur Trommel T angeordnet und mit Bezug auf
das Trommelende axial verschiebbar ist. An dem Flansch 1 ist an der dem Trommelende zugewandten Seite ein Ring 2
angebracht, dessen Außenfläche kegelstumpfförmig ist und
sich, wenn die Vorrichtung gegen das Trommelende (Fig.2B)
gebracht wird, gegen eine entsprechende kegeistumpfförmige
Fläche J legt, die am Trommelende gebildet ist. Entlang des Umfanges des Ringes 2 befindet sich eine Anzahl von
gleichmäßig verteilten gebogenen Stangen 4. Die Stangen sind im rechten Winkel umgebogen, und sie sind derart
angeordnet, daß ihr mit dem Ring 2 verbundenes Ende in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse liegt. Das
gegenüberliegende Ende jeder Stange 4 ist parallel zur Trommelachse ausgerichtet und in Richtung gegen die
Trommel T gerichtet. Anders ausgedrückt, bilden die Stangen 4 einen Käfig, der mit Bezug auf das Trommelende axial und
um das Trommelende herum verschiebbar ist.
Die freien Enden der gebogenen Stangen 4 sind mittels eines Ringes 5 miteinander verbunden, der in einer Ebene
rechtwinklig zur Trommelachse liegt.
Bei axialer Bewegung des aus den Stangen 4 gebildeten Käfigs aus einer Stellung im Abstand zum Trommelende
in eine Stellung um das Trommelende herum wird der Ring aus einer Stellung außerhalb der Trommel (Fig. 2A) in
eine Stellung um die Trommel herum (Fig. 2B) verschoben und umgekehrt.
An dem Ring 5 sind die Ringzentriereinrichtung und die Ringsicherungseinrichtung befestigt, die nachstehend
im einzelnen beschrieben werden.
Die Zentriereinrichtung ist aus drei Spreizelementen D gebildet, die im Abstand von 120° voneinander liegen und
die an dem Ring 5 befestigt sind. Jedes Spreizelement D
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272UÜ22
(Fig.3) v/eist einen Träger 6 auf, der mit dem Ring 5
verbunden ist und in einer axialen Ebene des Ringes 5 liegt. An dem Träger 6 ist ein Hebel 7 schwenkbar
angebracht, der sich um einen Schwenkpunkt 8 drehen kann, der rechtwinklig zu dem Träger 6 angeordnet ist. Der
Hebel 7 hat vorteilhaft die Gestalt eines kleinen Winkels, der an seiner Spitze angelenkt ist. Am radial inneren
Ende trägt der Hebel 7 einen kleinen Schuh 9, dessen radial äußere Fläche eine Gestalt entsprechend der
Gestalt des anzubringenden Wulstverstärkungsringes C hat. Sie kann jedoch irgendeine Gestalt haben, die es
ermöglicht, den Wulstverstärkungsring C sicher zu erfassen. Bei der besonderen dargestellten AusfUhrungsfoim
ist der Wulstverstärkungsring C sechseckig, und solche Ringe C werden für schlauchlose Metallschnurreifen für
Schwert^j?ansporte verwendet.
Gemäß der Darstellung ist der Wulstverstärkungsring C bereits mit einem WulstfUllstUck R versehen.
Der kleine Schuh 9 ist an dem Ende des Hebels 7 in bekannter Weise derart angebracht, daß seine Winkelstellung
und seine axiale Stellung, und ggf. auch die radiale Stellung, mit Bezug auf den Hebel 7 eingestellt
werden können für den Zweck, die Vorrichtung innerhalb eines gewissen Bereiches für verschiedene Arten und
Größen von Wulstverstärkungsringen zu verwenden.
Das gegenüberliegende Ende des Hebels 7 ist an der Stange 10 eines Kolbens eines Luftzylinders 11 schwenkbar
angebracht, und der Luftzylinder 11 ist seinerseits an der Tragausführung S schwenkbar angebracht, und zwar
an einer der gebogenen Stangen 4. An dem aus dem Zylinder 11 vorragenden Teil der Kolbenstange 10 ist ein
Stift 12 angebracht, und ein weiterer Stift Ij5 ist an
dem Zylinderkörper in Ausrichtung mit dem Stift 12 angebracht. An den Stiften 12 und 15 sind die Enden
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2£Γ 272UÜ22
einer Zugfeder 14 angebracht. Die Feder 14 hält gewöhnlich
den Schuh 9 in der in Fig.3 wiedergegebenen Stellung, wobei
auf den Schuh 9 eine Kraft ausgeübt wird, die von dem Schuh 9 als radial v/irkende Kraft auf den Wulstverstärkungsring
C übertragen wird.
Wie gesagt, sind drei Schuhe 9 vorhanden, die in einem Abstand von 120° voneiander und gleichachsig zur Trommel T
angeordnet sind. Auf diese Weise ist ein von den Schuhen 9 getragener WuIstverstarkungsring C automatisch zur Trommel T
in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse zentriert.
Wenn der Wulstverstärkungsring C von der Zentriereinrichtung, d.h. von den Schuhen 9 freigegeben werden
soll, wird dem Zylinder 11 über eine Leitung 15 Druckluft
zugeführt derart, daß die Kolbenstange 10 unter Überwindung der Kraft der Feder 14 ausgeschoben wird. Hierdurch wird
der Hebel 7 um seinen Schwenkpunkt 8 gemäß Fig.3 in Gegenuhrzeigerrichtung in dfe in Fig.3 in unterbrochenen Linien
dargestellte Stellung geringsten Raumbedarfs gedreht, wodurch, weil der Schuh 9 auf dieser Drehbewegung mitgenommen wird,
der Wulstverstärkungsring C von den Schuhen 9 freigegeben wird, wobei der WuIstverstarkungsring C, wie später erläutert,
in der Zwischenzeit von der Sicherungseinrichtung erfaßt
worden ist.
Die Kraft der Feder 14 kann auch von Hand überwunden werden, was regelmäßig ausgeführt wird, wenn der Wulstverstärkungsring
C an der Zentriereinrichtung angeordnet wird. Tatsächlich könnte der Wulstverstärkungsring C an den Schuhen
nicht angeordnet werden, wenn diese ortsfest angeordnet wären, und zwar zufolge der Tatsache, daß der Wulstverstärkungsring
C praktisch undehnbar ist. Bei der dargestellten Ausführung kann die Bedienungsperson den Wulstverstärkungsring
C bequem an der Zentriereinrichtung anordnen, indem sie entsprechende Druckkraft auf die Schuhe 9 ausübt, wodurch
dann eine Verschiebung der Schuhe 9 radial einwärts erfolgt.
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-ι*. l(ß 2720Ü22
Die Ringsicherungseinrichtung weist sechs Zangen P auf, die an dem Ring 5 im Abstand voneinander und im Abstand
zu den Spreizelementen D angeordnet sind.
Die Anzahl der Zangen P und der Spreizelemente D ist nicht kritisch, da es lediglich erforderlich ist,
daß sie auf dem Umfang in einer Anzahl vorhanden sind, die ausreichend ist, Zentrierung des Wulstverstärkungsringes
C zu gewährleisten und diesen in der zentrierten Stellung zu halten.
Jede Zange P weist zwei Backen 16 und YJ auf, die wegen ihrer besonderen Gestalt als plattenartige Backe
16 bzw. als sichelförmige Backe 17 bezeichnet sind (Fig Λ).
Die plattenartige Backe l6 ist an einem Träger 18 angebracht, der dem Träger 6 analog ist, d.h. ebenfalls
in einer axialen Ebene des Ringes 5 liegt und mit diesem verbunden ist. An einem Ende des Trägers l8 ist die
sichelförmige Backe 17 drehbar angebracht, und zwar an einem Schwenkpunkt 19» der rechtwinklig zum Träger l8
liegt. Die sichelförmige Backe 17 ist an einer weiteren Stelle 20 an der Stange 21 des Kolbens eines Luftzylinders
22 angelenkt, und der Zylinder 22 ist seinerseits ähnlich wie der Luftzylinder 11 an einer der Stangen 4 des
Trägers S angebracht, wie es aus Fig. 2 B ersichtlich ist. Wenn dem Luftzylinder 22 Druckluft so zugeführt wird,
daß die Kolbenstange 21 ausgeschoben wird, wird Drehung der sichelförmigen Backe 17 um den Drehpunkt I9 in
Richtung gegen die plattenartige Backe l6 in gemäß Fig.4 Uhrzeigerrichtung hervorgerufen, wobei die andere Endstellung
in Fig.4 mit unterbrochenen Linien wiedergegeben ist. Die plattenartige Backe l6 ist mit dem Träger l8 über
einen Schwenkbolzen 23 verbunden, der mit Bezug auf den
Ring 5 radial ausgerichtet ist. Um den Schwenkbolzen
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272UÜ22 -se- ΐτ
ist eine Feder angeordnet, die in einer Ausnehmung des Trägers 18 aufgenommen ist. Der Schwenkbolzen 23 ragt
van dem Träger 18 radial nach außen vor und ist am freien Ende mittels einer Mutter 25 oder einer anderen geeigneten
Einrichtung festgelegt, um zu verhindern, daß der Schwenkbolzen 23 sich aus der Ausnehmung des Trägers 18 verschiebt,
Es ist ersichtlich, daß durch Überwinden der Kraft der Feder 24 die plattenartige Backe 16 radial nach außen
verschoben werden kann.
Am radial inneren Ende der plattenartigen Backe 16 ist eine kleine Rolle 25 vorgesehen, die sich um eine
Achse 27 frei drehen kann, die rechtwinklig zur axiafai
Ebene des Ringes 5 in einer Ebene angeordnet ist, die auch den Träger 18 und den Schwenkbolzen 23 enthält.
Das freie Ende der sichelförmigen Backe 17 ist mit einer Kappe 28 aus einem Material versehen, welches durch
die Klebrigkeit nicht vulkanisierten Kautschuks nicht beeinflußt wird.
Das Problem der Reaktivierung von halbfertigen Erzeugnissen im Hinblick auf ihre Klebrigkeit ist bereits
einleitend erläutert worden. Es ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, daß, wenn das freie Ende der sichelförmigen
Backe 17 gegen das Wulstfüllstück R des Wulstverstärkungsringes C gedrückt wird, an dem Wulstfüllstück R anhaften
würde, wenn es nicht in geeigneter Weise geschützt wäre, in welchem Fall sich dann bei Wegbewegung der sichelförmigen
Backe 17 von dem WulstfUllstUck R eine Verschiebung des Wulstverstarkungsringes C relativ zur Trommel T
ergeben würde, oder sogar die sichelförmige Backe 17 überhaupt nicht von dem WulstfUllstUck R wegbewegt würde,
wobei dann die Bedienungsperson gezwungen wäre, den Arbeitskreislauf zu unterbrechen und mit ihren Händen
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272Ü022 -aar-
einzugreifen, woraus sich viele Nachteile ergeben können. Es ist in der Praxis gefunden worden, daß eine aus PoIytetrafluoräthylen
bestehende Kappe 28 für den beabsichtigten Zweck sehr geeignet ist.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben, beginnend mit der Anordnung eines Wulstverstärkungsringes
C, der bereits mit seinem WulstfüllstUck R versehen ist, an der Zentriereinrichtung.
Wie bereits gesagt, ist das Anordnen eines Wulstverstärkungsringes
C möglich zufolge der elastischen Anbringung der Schuhe 9 der Spreizelemente D an deren Tragausführung
1 bis 5. Es ist offensichtlich, daß das Anordnen des Wulstverstärkungsringes C stattfindet, wenn die Zentrierein».
richtung sich außerhalb der Aufbautrommel T befindet (Fig. 2A).
Nach Anordnung des Wulstverstärkungsringes C an der Zentriereinrichtung wird geprüft, ob der Wulstverstärkungsring
C sich in einer Ebene befindet, die rechtwinklig zur Trommelachse verläuft, und die Klebrigkeit der Flächen
des Wulstverstärkungsringes C und seines FUllstUckes R wird reaktiviert. Der erstere dieser beiden Arbeitsvorgänge
wird dadurch ausgeführt, daß die Tragausführung S und mit ihr der Wulstverstärkungsring C gedreht wird,
wobei gleichzeitig die Lage des Wulstverstärkungsringes C mittels ortsfester Bezugsmarken oder dergleichen betrachtet
wird. Eine solche Überprüfung ist mit bekannten Vorrichtungen nicht möglich, die Zentriereinrichtungen aufweisen wie
die bereits genannten gleichachsigenjjylindrischen oder
kegelstumpfförmigen Flächen, die undrehbar und axial nicht verschiebbar sind.
Der beschriebene Arbeitsvorgang ist nicht wichtig, und unrichtige Verschiebungen können mit einer Zentrier-
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einrichtung gemäß der Erfindung nur erhalten werden, wenn
der Wulstverstärkungsring C zufolge schlechter Herstellung oder nachfolgender Beschädigung verformt und nicht vollkommen
kreisförmig oder eben ist, in welchem Fall der WuIstverstärkungsring C zurückgewiesen wird.
Der zweite Arbeitsvorgang, nämlich das Reaktivieren der Klebrigkeit der Flächen des Wulstverstärkungsringes C
und des WulstfüllstUckes R wird von Hand ausgeführt
mittels einer Bürste und mittels Benzin. Die Bedeutung dieses Arbeitsvorganges ist bereits beschrieben worden.
Es ist jedoch festzustellen, daß ein solcher Arbeitsvorgang ruhig und kraftvoll ausgeführt werden kann, ohne daß
die Zentrierung des Wulstverstärkungsringes C beeinflußt wird. Außerdem kann auch die radial innere Fläche des
WuIstverstärkungsringes C reaktiviert werden.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Wulstverstärkungsring C für Anordnung an der Trommel T bereit, wofür er zur
Sicherungseinrichtung überführt werden muß. Aus Fig. 2A ist ersichtlich, daß eine entsprechende Anordnung des
WuIstverstärkungsringes C oder auch nur eine Überführung
des Wulstverstärkungsringes C möglich ist, wenn die Vorrichtung bereits über die Trommel T geschoben ist. Es
würde dann nicht mehr der Raum zur Verfugung stehen, um die Schuhe 9 in die in Fig.5 wiedergegebene Stellung geringsten
Raumbedarfs zu bringen, weil sie während der entsprechenden Drehung oder Verschwenkung an die Trommel T anstoßen würden.
Andererseits erfordert die Überführung des Wulstverstärkungsringes
C keine Verschiebung des Ringes C, weil dieser, der sich auf den Schuhen 9 der Zentriereinrichtung
befindet, sich gleichzeitig gegen die plattenartigen Backen 16 der Zangen P legt. In dieser Stellung des Wulstverstärkungsringes
C wird den Luftzylindern 22 Druckluft zugeführt, so daß die sichelförmigen Backen 17 in die in
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■so 272ÜU22
Fig.4 in unterbrochenen Linien wiedergegebene Stellung
bewegt werden, so daß der WuIstverstärkungsring C mittels
der Sicherungseinrichtung in zentrierter Stellung relativ zur Trommel T erfaßt bzw. gehalten ist.
Die Schuhe 9 werden nunmehr durch entsprechende Betätigung der Zylinder 11 in die Stellung geringsten
Raumbedarfs verschwenkt, wonach der Wulstverstärkungsring C an der Trommel T angeordnet werden kann, auf welche zuvor
die Reifenkörperlagen gewickelt worden sind. Hierzu wird die Tragausführung S axial in Richtung gegen die Trommel T
verschoben, bis die kegelstumpfförmige Fläche 2 sich gegen die kegelstumpfförmige Fläche 3 (Fig. 2B) der Trommel T
legt.
Für das Einstellen der Lage des Wulstverstärkungsringes
C an der Trommel T mit Bezug auf das Trommelende können die kegelstumpfförmige Fläche 2 oder die kegelstumpfförmige
Fläche 3 oder beide Flächen 2, 5 vorteilhaft mit nicht
dargestellten bekannten Mitteln versehen werden, um die axiale Lage einer dieser Flächen oder beider Flächen
mit Bezug auf ihre Tragfläche zu ändern.
Es ist bereits gesagt worden, wie die axiale Erstreckung der Trommel T innerhalb eines gewissen Bereiches geändert
werden kann. Es ist hierbei ersichtlich, daß unabhängig von Änderungen der axialen Erstreckung oder Länge der
Trommel T die Stellung des Wulstverstarkungsringes C relativ zum Trommelende sich nicht ändert, wenn die Trommellänge
geändert wird, weil die Stellung des Wulstverstarkungsringes C relativ zum Trommelende durch Inberührungkommen der beiden
Flächen 2 und 5 bestimmt ist, so daß keine zusätzliche Einstellung flir Änderung des axialen Hubes der Tragausführung
S erforderlich ist. Demgemäß ist durch die Erfindung eine sehr einfache Ausführung mit zuverlässigerem und konstantem
Arbeiten geschaffen.
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Nach der genauen Anordnung des WuIstverstarkungsringes
C (es ist zu verstehen, daß an jedem Ende der Trommel ein solcher Ring C angeordnet wird) wird die radiale
Ausdehnung der Trommel T, und insbesondere die radiale Ausdehnung der Wulstsitze begonnen. Zu einem gewissen
Zeitpunkt kommen die auf die Trommel T gewickelten Reifenkörperlagen mit dem Wulstverstärkungsring C und gleichzeitig
mit den kleinen Rollen 26 der Zangen P in Berührung. Bei fortgesetzter Ausdehnung sinkt der Wulstverstärkungsring
C, der sich offensichtlich nicht ausdehnen kann, in den Wulstsitz ein, im Bereich von welchem ein Hohlraum
vorgesehen ist, wobei der Wulstverstärkungsring C während des Einsinkens von dem Wulstsitzmaterial umgeben wird,
welches entlang der Seiten des WuIstverstarkungsringes C
hochsteigt, bis es in radialer Richtung an dem Wulstverstärkungsring C vorbeigegangen ist.
Die radiale Ausdehnung des Endes der Reifenkörperlagenhülse wird durch die plattenartigen Backen 16 der
Zangen P nicht behindert, da diese, wie aus Fig.4 ersichtlich und zuvor beschrieben, sich in dem Träger 18
sie radial verschieben können, so daß/die Trommelfläche
während der Ausdehnung begleiten und gleichzeitig den WuIstverstarkungsring C in seiner gewünschten zentrierten
Stellung sichern, so daß dieser durch Schubkräfte nicht beeinflußt wird, die an ihn von den Reifenkörperlagen
angelegt werden, die das Bestreben haben, den Wulstverstärkungsring C aus seiner Stellung zu verschieben
(Fig. 6).
Die Zangen P verbleiben in ihrer Stellung, bis die Reifenkörperlagen an beiden Seiten des Wulstverstärkungsringes
C sich radial über diesen hinaus bewegt haben, d.h. bis der WuIstverstarkungsring C vom Wulstsitzmaterial
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sicher erfaßt ist und daher nicht mehr verschoben werden kann. Zu diesem Zeitpunkt werden die Zangen P geöffnet,
wozu die sichelförmigen Backen 17 in gemäß Fig. 4 gegen Uhrzeigerrichtung gedreht werden, und die Vorrichtung
wird durch axiale Bewegung relativ zur Trommel T in Richtung des Pfeiles P (Fig.7) wegbewegt. Durch das
Vorhandensein der Rollen 26 wird verhindert, daß die Vorrichtung die Reifenkörperlagen und evtl. vorhandene
aufblasbare Kautschukbeutel oder Kautschukmembranen der Trommel T durch Reiben an ihnen unter dem Druck der
Feder 28,die das Bestreben hat, die plattenartige Backe in ihre ursprüngliche Stellung zu bringen, beschädigt.
Die beiden Vorrichtungen werden daher von den Trommelenden wegbewegt, und die Spreizelemente D der
Zentriereinrichtungen werden in die in den Fig. 2A und J5 wiedergegebene Stellung zurückgebracht, in der sie
zur Aufnahme eines neuen Wulstverstärkungsringes bereit sind.
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Claims (15)
- Patentansprüche\JVerfahren zum Anordnen von Wulstverstärkungsringen bei einem in der Herstellung befindlichen Reifen, bei welchem Reifenkörperlagen um eine ausdehnbare
zylindrische Aufbautrommel gewickelt werden, die Wulstverstärkungsringe in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse und gleichachsig zur Trommel zentriert und in
der zentrierten Stellung mittels einer axial verschiebbaren Zangengreifeinrichtung axial an beiden Seiten gehalten werden, die Wulstverstärkungsringe durch axiales Verschieben der Zentriereinrichtung in eine mit Bezug
auf das benachbarte Ende der Trommel vorbestimmte Stellung entlang der Längserstreckung der Trommel an der
Trommel angeordnet werden, wobei in dieser Stellung die beiden Seitenkanten der Reifenkörperlagen mit Bezug auf die Ringe axial nach außen vorragen gelassen werden, die Reifenkörperlagen durch Ausdehnung der Trommel ausgedehnt werden, bis sie gegen die radial innere Fläche der WulstverStärkungsringe gedrückt werden, wonach die Zentriereinrichtung entfernt und die Ausdehnung der Trommel
fortgesetzt wird, so daß die Reifenkörperlagen an den
Seiten der Wulstverstärkungsringe entlanggedrückt werden, bis sie radial an den Wulstverstärkungsringen vorbeigegangen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrieren der Ringe dadurch ausgeführt wird, daß radial nach außen gerichtete Schubkräfte an wenigstens drei getrennten
Stellen an die radial innere Fläche jedes Wulstverstärkungsringes angelegt werden, nach dem Zentrieren, Jedoch vor dem Festlegen der Wulstverstärkungsringe weitere Arbeitsvorgänge vor dem Anordnen der Ringe an der Trommel ausgeführt werden, das Anordnen der WuIstVerstärkungsringe709847/0861ORIGINAL INSPECTEDin der vorbestimmten axialen Stellung mittels einer Arbeitsvorgangsfolge ausgeführt wird, die unabhängig von der Länge der Aufbautrommel unveränderlich ist, und daß das Entfernen der Pestlegeeinrichtung erst ausgeführt wird, wenn die Reifenkörperlagen sich radial an beiden Seiten der WuIstVerstärkungsringe über diese hinausbewegt haben. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuvor auszuführenden Arbeitsvorgänge wenigstens einen der nachstehend angegebenen Arbeitsvorgänge umfassen:Prüfung, ob die WuIstVerstärkungsringe in der Ebene rechtwinklig zur Trommelachse liegen,Reaktivierung der Klebrigkeit der Wulstverstärkungsringe wenigstens am größten Teil von deren radial innerer Fläche.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfen und Reaktivieren ausgeführt wird durch Drehung der WuIstVerstärkungsringe um ihre Achse unter Aufrechterhaltung der zentrierten Stellung.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Arbeitsvorgangsfolge für das Anordnen der V/ul st Verstärkungsringe einander entsprechende Flächen am Ende der Aufbautrommel und an der axial verschiebbaren Ringfestlegeeinrichtung miteinander gekoppelt werden.
- 5. Vorrichtung zum Anordnen von Wulstverstärkungsringen zur Verwendung an Reifenaufbaumaschinen derjenigen Art, die eine ausdehnbare Aufbautrommel aufweisen, auf welche zuvor ringartige Reifenkörperlagen gewickelt werden,709847/0861mit zwei Arbeitseinheiten, die einander gleich sind und von denen je eine im Bereich jedes Endes der Trommel angeordnet ist, jede der Arbeitseinheiten einen Wulstverstärkungsring, selbst wenn dieser bereits mit einem WuIstfüll stück versehen ist und der in einer Stellung gleichachsig zur Aufbautrommel in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse zentriert ist, festlegt bzw. hält und den Ring in einer vorbestimmten axialen Stellung entlang der Längserstreckung der Trommel mit Bezug auf das Trommelende in fester Lage anordnet derart, daß die Seitenkanten der Reifenkörperlagen über die Ringe hinaus axial nach außen vorragen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Arbeitseinheiten wenigstens eine der nachstehend angegebenen Einrichtungen aufweist:Eine Einrichtung (D, 6 bis 15) zum Zentrieren eines Wulstverstärkungsringes (C), wobei diese Einrichtung so ausgeführt ist, daß sie an wenigstens drei getrennten Stellen an die radial innere Fläche des Wulstverstärkungsringes radiale Schubkräfte anlegen kann,eine Einrichtung zum Halten des Wulstverstärkungsringes in der zentrierten Stellung, wobei diese Einrichtung den Wulstverstärkungsring an wenigstens drei getrennten Stellen entlang seines Umfanges mittels einer entsprechenden Anzahl von Zangen (P) erfassen kann, deren Jede eine sichelförmige Backe (17) die in einer zum Wulstverstärkungsring axialen Ebene um eine zu dieser Ebene rechtwinkligen Achse drehbar ist, wie es an'sich bekannt ist, und eine plattenartige Backe (l6) aufweist, die in der genannten axialen Ebene radial beweglich ist, undeine Führungseinrichtung zum Verschieben der Ring-709847^0881festlegeelnrlchtung in Längsrichtung entlang der Aufbautrommel (T) und zum Anhalten dieser Einrichtung in immer der gleichen Stellung mit Bezug auf das Trommelende, auch wenn die Trommellänge geändert wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrlereinrichtung drei Spreizelemente (D) aufweist, die im Abstand voneinander an einer Tragausführung (S) am Umfang und gleichachsig zu einer Achse der Tragausführung, die mit der Trommelachse übereinstimmt, angeordnet sind, und daß jedes Spreizelement einen Hebel (7), der in einer Ebene axial zur Tragausführung liegt und an einem Träger (6) um eine Achse recht-winklig zu der genannten axialen Ebene angelenkt ist, wobei ein Ende des Hebels in Richtung zur Achse der Tragausführung radial gerichtet ist, einen kleinen Schuh (9), der an dem sich radial erstreckenden Hebelende parallel zur Achse der Tragausführung angeordnet ist und dessen radial äußere Fläche eine Gestalt entsprechend dem Profil der radial inneren Fläche eines WuIstVerstärkungsringes (C) hat, wobei die Schuhe der Spreizelemente in einem Abstand von 12o° voneinander an einem zu der genannten Achse gleichachsigen Umfang, der einen Radius hat, der größer als der Radius der Aufbautrommel ist, und der in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse liegt, und eine Einrichtung (11 bis 14) aufweist zum elastischen Drehen des Hebels um seine Anlenkstelle.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum elastischen Drehen des Hebels um seine Schwenkstelle einen Luftzylinder (ll), der an der Tragausführung (S) angelenkt ist und dessen Kolbenstange (10) auf dasjenige Ende des Hebels (7) wirkt, welches mit Bezug auf die Anlenkstelle (8) dem den709847/0861272ÜÜ22Schuh (9) zu tragenden Ende gegenüberliegt, und eine Zugfeder (l4) aufweist, welche die Kolbenstange und den Zylinder miteinander verbindet.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7» wobei die Ringsicherungseinrichtung sechs Zangen aufweist, die im Abstand voneinander an einer ringartigen Ausführung gleichachsig zur Aufbautrommel angeordnet sind, und von denen jede eine erste plattenartige Backe, die an einem mit der Tragausführung verbundenen Träger angebracht ist und eine ebene Fläche hat, gegen welche der V/ul stverstärkungsring sich legt und welche in einer Ebene rechtwinklig zur Achse der Tragausführung angeordnet ist, eine zweite sichelförmige Backe, die an einem ihrer Enden über eine Schwenkstelle rechtwinklig zur axialen Ebene, die durch die Schwenkstelle geht, mit dem Träger verbunden ist und deren anderes Ende sich nach Drehung um die Schwenkstelle gegen die plattenartige Backe legt, wobei der Drehbogen der sichelförmigen Backe radial außerhalb des Trägers liegt, und wobei die sichelförmigen Backen der Zangen sich gegen die betreffende plattenartige Backe an Stellen legen, die auf einem einzigen Umfang liegen, der gleichachsig zu der Tragausführung verläuft und einen Radius hat, der größer als der Trommelradius ist, und eine Einrichtung aufweist zum Steuern der Drehung der sichelförmigen Backen, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenartige Backe (l6) an dem Träger (l8) in beiden Richtungen radial bewegbar ist, und daß radialer Auswärtsbewegung durch eine elastische Einrichtung (24) entgegengewirkt wird.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am radial inneren Ende der plattenartigen Backe709847/0881(l6) ein wenigstens um eine Achse rechtwinklig zu der genannten axialen Ebene drehbares Element (Rolle 26) vorgesehen ist, welches relativ zum radial inneren Ende der plattenartigen Backe radial nach innen vorragt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der sichelförmigen Backe mit einem Überzug (28) aus Polytetrafluorathylen versehen ist.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung einen Flansch (l), der relativ zur Aufbautrommel (T) axial verschiebbar und mit einer ringartigen kegelstumpf förmi gen Fläche (2) versehen ist, die sich gegen eine entsprechende kegelstumpfförmige Fläche O) legen kann, die am Ende der Aufbautrommel gleichachsig zu dieser vorgesehen ist, einen Satz gebogener Stangen (4), die entlang des Flanschumfanges gleichmäßig verteilt und mit diesem verbunden sowie in einem im wesentlichen rechten Winkel gebogen sind derart, daß sie an dem mit dem Flansch verbundenen Ende einen Teil mit radialer Erstreckung in einer Ebene rechtwinklig zur Trommel, und daran anschließend einen Teil mit Längserstreckung parallel zur Trommelachse haben, wobei die Stangen mit Bezug auf den Flansch zum gleichen Ende der Trommel gebogen sind Und die Erzeugende einer zylindrischen Fläche bilden, die gleichachsig zur Trommel angeordnet ist und einen Durchmesser hat, der größer als der Durchmesser der Trommel ist, und einen Ring (5) aufweist, der gleichachsig zur Trommel und in einer Ebene rechtwinklig zur Trommelachse angeordnet ist und die Enden der sich in Längsrichtung erstreckenden Teile der gebogenen Stangen miteinander verbindet, an denen die Festlegeeinrichtung709847/0881für die WuIstVerstärkungsringe (C) angeordnet ist.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadvirch gekennzeichnet, daß der gleichachsig verschiebbare Flansch (l) um die Achse der Aufbautrommel (T) frei drehbar ist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch an sich bekannte Mittel zum Einstellen der axialen Stellung wenigstens einer der kegelstumpfförmigen Flächen (2 oder 3 oder 2 und 3) mit Bezug auf den mechanischen Bauteil, zu welchem sie gehört.
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede Arbeitseinheit sowohl die Zentriereinrichtungen als auch die Festlegeeinrichtungen aufweist, und daß die Führungseinrichtung zum Anhalten der Festlegeeinrichtung in der vorbestimmten Stellung entlang der Trommel die Zentriereinrichtungen und die Festlegeeinrichtungen dort miteinander verbindet, wo der gleichachsige Ring (5) und die gebogenen Stangen (4) die Tragausführung (S) der Zentriereinrichtung und der Festlegeeinrichtung bilden.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Trommelachse rechtwinklige Ebene, die einen an der Zentriereinrichtung angeordneten Wulstverstärkungsring berührt, außerhalb der Aufbautrommel (T) mit der Ebene übereinstimmt, in der die ebene Fläche der plattenartigen Backen (l6) der Zangen (P) der Festlegeeinrichtung liegen.709847/08S1
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