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DE2549317A1 - Saatsensor - Google Patents

Saatsensor

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Publication number
DE2549317A1
DE2549317A1 DE19752549317 DE2549317A DE2549317A1 DE 2549317 A1 DE2549317 A1 DE 2549317A1 DE 19752549317 DE19752549317 DE 19752549317 DE 2549317 A DE2549317 A DE 2549317A DE 2549317 A1 DE2549317 A1 DE 2549317A1
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DE
Germany
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light
seed sensor
seed
light source
sensor according
Prior art date
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Application number
DE19752549317
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English (en)
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DE2549317C2 (de
Inventor
David Eugene Steffen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dickey John Corp
Original Assignee
Dickey John Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Dickey John Corp filed Critical Dickey John Corp
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Publication of DE2549317A1 publication Critical patent/DE2549317A1/de
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Publication of DE2549317C2 publication Critical patent/DE2549317C2/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/66Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters
    • G01F1/661Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters using light
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
    • A01C7/102Regulating or controlling the seed rate
    • A01C7/105Seed sensors
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V8/00Prospecting or detecting by optical means
    • G01V8/10Detecting, e.g. by using light barriers
    • G01V8/12Detecting, e.g. by using light barriers using one transmitter and one receiver

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

  • Saatsensor
  • Saatsensor Die Erfindung bezieht sich auf einen Saatsensor, der sich ganz allgemein zur Durchlaufüberwachung von diskreten Artikeln wie Saatkörnern o. dgl. eignet, so daß er auch außerhalb der Landwirtschaft für die verschiedensten Zwecke einsetzbar ist.
  • Bekanntlich erfolgt in der mechanisierten Landwirtschaft die Aussaat der verschiedensten Saatgüter mit Hilfe einer von einem Traktor gezogenen Saatabgabe-Maschine, die mehrere separate, aus separaten Trichtern mit Saatkörnern versorgte Saatabgabe-Vorrichtungen besitzt, so daß gleichzeitig mehrere Saatreihen ausgesät werden können. Mit der bisher allgemein benutzten Saatabgabe-Ausrüstung ist es für den Landmann schwierig oder unmöglich, bei der Aussaat die tatsächlich abgegebene Menge der Saatkörner pro Zeit-bzw. Wegeinheit zu bestimmen, und es kommt häufig vor, daß eine oder mehrere Saatabgabe-Einheiten der Maschine aufgrund eines vollständigen Ausfalls oder einer zeitweiligen Störung überhaupt keine Saatkörner abgibt. Die unterbrochene Saatabgabe oder zeitweilige Störung tritt gewöhnlich auf, ohne daß es der säende Landmann merkt.
  • Eine gewöhnlich zum Versagen führende zeitweilige Störung wird durch Schmutz und Staub in der Umgebung der Saatabgabe-Maschine verursacht, der sich gern auf Abtasteinrichtungen ansammelt. Besonders häufig tritt eine solche Verschmutzung bei niedriger relativer Feuchte auf, wenn statische Elektrizität zu einer Aufladung an der Innenoberfläche von Saatüberwachungs-Einrichtungen führt, so daß sich große Staubmengen absetzen und aufbauen können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuen und besseren Saatsensor zu schaffen, der bei einfacher und billiger Herstellung sehr zuverlässig und leistungsfähig ist, und der auch unter Einbeziehung relativ empfindlicher elektronischer Festkörper-Bauelemente unter rauhen Umweltbedingungen und in einem weiten Bereich von widrigen Arbeitsbedingungen einsetzbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese'Aufgabe durch zwei miteinander fest verbundene und einen Durchlaßkanal für abzutastende Saatkörner bildende komplementäre Gehäuseteile mit einem von ihnen eingeschlossenen Element aus klarem Kunststoff, welches Führungswandabschnitte für den Durchlaßkanal bildet, die eine erste und eine zweite Fensterfläche enthalten, welche so angeordnet sind, daß sie von den den Durchlaßkanal passierenden Saatkörnern überstrichen werden; eine auf die eine der Fensterflächen ausgerichtete, im Innern des Gehäuses angebrachte Lichtquelle; und durch eine im Gehäuse angebrachte, auf die andere Fensterfläche ausgerichtete lichtempfindliche Einrichtung, welche Lichtimpulse erzeugt, wenn den Durchlaßkanal durchströmende Saatkörner das Licht von der Lichtquelle schneiden, gelöst.
  • Kurz gesagt enthält der mit Festkörperelektronik arbeitende Saatsensor eine in der einen Hälfte eines teilbaren Gehäuses angebrachte Leuchtdiode und ein Paar lichtempfindlicher Transistoren, die an der anderen Gehäusehälfte angebracht sind. Zu der Leuchtdiode gehörige elektronische Bauteile sind in einem separaten Bauteile-Raum der zugehörigen Gehäusehälfte untergebracht, während die dem lichtempfindlichen Transistor zugehörigen elektronischen Bauelemente in einem separaten Bauteile-Raum der anderen Gehäusehälfte untergebracht sind. Die elektronischen Bauteile verbindenden Leitungen sind durch isolierte Kanäle geführt, die zwischen den Gehäusehälften gebildet sind, nachdem die Hälften zu einer einzigen Einheit vormontiert worden sind. Nach dieser Vormontage können die elektronischen Bauelemente innerhalb ihrer Aufnahmeräume mit einer Gießverbindung (potting compound material) überdeckt werden.
  • Um sicherzustellen, daß die Leuchtdiode und der lichtempfindliche Transistor über lange Zeit betriebsfähig bleiben, können sie mit einer Menge eines klaren Epoxy-Materials, vorzugsweise in einer foto-optischen Qualität, überzogen werden. Dieses Epoxy-Material hat eine relativ geringe Affinität gegenüber statischer Elektrizität, so daß sich nur wenig oder überhaupt kein Staub an Tagen mit geringer relativer Feuchte absetzen kann.
  • Nachfolgend werden zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen: Fig. 1 eine für den Einbau des nachfolgend beschriebenen Saatsensors geeignete Saatabgabemaschine mit vorgespanntem Traktor, Fig. 2 ein schematisches Schaltbild für den elektronischen Teil des Saatsensors, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des gemäß Fig. 2 geschalteten, Festkörper-Bauelemente enthaltenden Saatsensors, Fig. 4 und 5 je einen Vertikal- bzw. Horizontal-Schnitt im Verlauf einer Linie 3-3 von Fig. 3 bzw. 5-5 von Fig. 4, Fig. 6 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form einer Saatabgabedüse, Fig. 7 einen Schnitt im Verlauf einer Linie 7-7 von Fig. 6, und Fig. 8 eine entgegengesetzte Endansicht der Abgabedüse von Fig. 6.
  • Fig. 1 zeigt eine den nachstehend beschriebenen Saatsensor 16 enthaltende und mittels einer Zugstange 12 von einem Traktor 11 gezogene Saatabgabe-Maschine 10. Ein an der Maschine 10 befestigter Trichter 13 enthält eine Menge von auszusäenden Saatkörnern, und ein Ventil oder Zuführmechanismus 14 läßt diese Saatkörner durch den Saatsensor 16 hindurchlaufen.
  • Dabei erzeugt der Saatsensor 16 Ausgangsimpulse, die über ein Kabel 17 auf einen auf den Traktor 11 angebrachten visuell überwachbaren Monitor 18 übertragen werden. Dort kann der säende Landmann leicht feststellen, ob eine bestimmte Saatabgabe-Vorrichtung der Maschine arbeitet oder nicht.
  • In Fig. 2 ist eine Saatabgabe-Schaltung 20 als schematisches Schaltbild dargestellt, und sie ist in zwei Schaltungsabschnitte 21 und 22 unterteilt, die elektrisch miteinander verbunden sind. Der Schaltungsabschnitt 21 enthält eine mit ihrem zugehörigen Strombegrenzungswiderstand 24 in Serie geschaltete Leuchtdiode 23. Der Strombegrenzungswiderstand 24 hat vorzugsweise einen relativ kleinen Widerstand aber eine hohe Wattzahl, beispielsweise 100 Ohm bei 1 Watt, ist also ein relativ großes Bauelement. Die restlichen Widerstände innerhalb des Schaltungsabschnitts 22 sind dagegen relativ kleine Bauelemente, beispielsweise aus der Leistungsklasse 1/4 Watt. Die Wärmeabgabe des Widerstands 24 ist einerseits zwar relativ klein, kann aber die übrige Schaltung beeinflussen. Außerdem kann der Unterbringungsraum für den Schaltungsabschnitt 22 begrenzt sein. Darum ist eine räumliche Trennung des Widerstands 24 und seiner Leuchtdiode vorgesehen, indem man diese beiden Elemente in einem eigenen abgeteilten Raum im Sensorgehäuse unterbringt.
  • Zur Steuerung des die Leuchtdiode 23 durchfließenden Stromes und damit der Lichtintensität dient eine Stromsteuerschaltung 26, welche an die Leuchtdiode angeschlossen ist und von einem Paar parallel geschalteter lichtempfindlicher Transistoren 27 und 28 Impulssignal-Informationen erhält.
  • Diese Impuls signale von den lichtempfindlichen Transistoren 27 und 28 gehen außerdem zu einer Impulsausgangs-Schaltung 29, die an einen Ausgangsanschluß 29a einen Zählausgangs-Impuls abgibt. Somit erzeugen Impulssignale entweder von einem oder beiden parallel geschalteten lichtempfindlichen Transistoren 27 und /oder 28 einerseits ein kontinuierlich variables Steuersignal durch die Stromsteuerschaltung 26 zur Steuerung des Stromes durch die Leuchtdiode 23, und andererseits einen Impulssignal-Ausgang durch die Impulsausgangs-Schaltung 29 mit zugehörigem Ausgangsanschluß 29a.
  • Die Stromsteuerschaltung 26 enthält zwei miteinander verbundene Transistoren 30 und 31, wobei an die Basis des letzteren ein impulsaufnehmender Kondensator 32 angeschlossen ist. Zur Verstärkung des Impulssignals vom lichtempfindlichen Transistor dient ein in Serie mit einem Lastwiderstand 34 geschalteter Transistor 33, dessen Vorspannung mittels zweier an den Ausgang der lichtempfindlichen Transistoren angeschlossener Widerstände 36 und 37 erzeugt wird. Im normalen, d.h. anfänglich ausgeglichenen Schaltungszustand liegt über den Widerstand 37 eine Spannung von etwa 0,8 Volt an. Mittels der über den Widerstand 37 erzeugten, verstärkten und durch Kondensator 32 geschilderten Impulssignal-Information wird kontinuierlich der durch die Leuchtdiode 23 fließende Strom gesteuert.
  • Die der Impulsausgangsschaltung 29 zugeführte Impulssignal-Information wird über einen Koppelkondensator 41 einem Transistor 40 zugeführt, dessen Basisvorspannung an einem Widerstand 42 erzeugt wird und dessen Kollektor an einen Widerstand 43 angeschlossen ist. Der Ausgangsimpuls von dem Transistor 40 wird der Basis eines zweiten Transistors 44 zugeführt, an die ein Kondensator 46 angeschlossen ist.
  • Die gesamte Schaltung 20 erhält ihren Strom über eine Diode 48, die eine irrtümliche falsche Polung verhindert, und ein relativ großer Filterkondensator 47 absorbiert Transients.
  • Im Betrieb fallen relativ schnelle Saatkörner mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 45 km/h durch den Saatsensor 16 hindurch, und dabei erzeugen die lichtempfindlichen Transistoren 27 und 28 jedesmal einen Ausgangsimpuls. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Leuchtdiode 23 ein Infrarot-Halbleiter, es können aber auch andere Leuchtdioden verwendet werden. Die den Stromfluß durch die Leuchtdiode steuernde Stromsteuerschaltung 26 regelt die Leuchtdiode anfangs auf einen vorbestimmten leitenden Zustand ein, d.h., die Werte der Widerstände 24, 34, 36, 37, der Transistoren 30, 31, 33, und des zugehörigen Kondensators 32 sind so gewählt, daß die lichtempfindlichen Transistoren 27 und 28 über den Widerstand 37 eine Spannung von etwa 0,8 Volt erzeugen. Steigt die Spannung wesentlich über 0,8 Volt an, dann nähert sich der Transistor 33 einem Sättigungszustand und senkt dabei die Spannung zum Strombegrenzungswiderstand 24 ab, so daß auch die Leuchtintensität der Leuchtdiode 23 absinkt. Aufgrund dessen wird wiederum der Ausgang der lichtempfindlichen Transistoren gesenkt, so daß sich die Spannung am Widerstand 37 wieder dem Wert von 0,8 Volt angleicht. Liegt der Spannungswert am Widerstand 37 andererseits wesentlich unter 0,8 Volt, dann läuft der umgekehrte Regelvorgang ab und der Strom durch den Widerstand 24 läßt die Leuchtintensität der Leuchtdiode 23 ansteigen.
  • Ein zwischen der Leuchtdiode und den zugeordneten lichtempfindlichten Transistoren hindurchfallendes Saatkorn senkt den Gesamtstromausgang der lichtempfindlichen Transistoren ab, weil die aufgenommene Lichtintensität abnimmt.
  • Dies hat ein Absinken der Spannung über den Widerstand 37 zur Folge. Dieser Spannungsabfall hat einen Impuls zur Folge, der über den Koppelkondensator 41 zur Basis des Transistors 40 gelangt und diesen kurzzeitig sperrt. Dadurch wird wiederum der Transistor 44 leitend, und er gibt einen Ausgangsimpuls an den Ausgangsanschluß 29a ab.
  • Der Kondensator 32 verhindert, daß die Stromsteuerschaltung 26 auf kurzzeitige Lichtpegelschwankungen wie durch Saatkörner anspricht, gestattet dafür aber eine kontinuierliche Kompensation von Veränderungen im Lichtpegel, die beispielsweise durch Schmutz oder andere sich auf den lichtempfindlichen Transistoren oder der Oberfläche der Leuchtdiode ansammelnde Substanzen hervorgerufen werden.
  • Außerdem hält der Kondensator 32 HF-Störungen von der Stromsteuerschaltung 26 fern. Der strombegrenzende Widerstand 36 steuert nicht nur die Stromzufuhr zur Basis des Transistors 33, sondern er wird darüber hinaus zur selbstregelnden Steuerung der Leitfähigkeit des Transistors 33 zum Kondensator 32 benutzt. Beim bevorzugten Schaltungs-Ausführungsbeispiel besitzt der Kondensator 32 einen Wert von 47 mfd bei einer Spannung von 15 Volt - 20 %. Der Koppelkondensator 41 hat vorzugsweise einen Wert von 2,2 mfd bei einer Spannung von 20 Volt - 20 %. Der Kondensator 46 hat einen Wert von 0,01 mfd, ist also um ein Vielfaches kleiner als der Kondensator 41, so daß der Transistor 44 nur kurzzeitig leitend wird und einen Ausgangsimpuls von gewünschter Impulsform erzeugt. Das in Fig. 3 der Zeichnung perspektivisch dargestellte Gehäuse des in Festkörper-Technik ausgebildeten Saatsensors 16 besteht aus einer ersten und einer zweiten Gehäusehälfte 50, 51, die unter Bildung einer Teilungsfuge 52 auf geeignete Weise miteinander verbunden sind, beispielsweise mittels Kunststoffschweißung, eines Epoxy-Klebers o. dgl. Am oberen Ende des Gehäuses befindet sich ein Einlaßstutzen zum Anschluß eines Schlauches oder einer anderen Leitungseinrichtung zum Hindurchfördern der Saatkörner mittels Druck. Ein unterer Auslaßstutzen 54 ist als relativ lange Düseneinrichtung ausgebildet, die bis nahe über den Ackerboden reicht, so daß die einzelnen Saatkörner genau in eine darunter gebildete Furche geleitet werden.
  • Die erste Gehäusehälfte 50 ist mit einem ersten Bauelemente-Raum 56 und die zweite Gehäusehälfte 51 mit einem zweiten Bauelemente-Raum 57 versehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind im ersten Bauelemente-Raum 56 der aus Leuchtdiode 23 und Widerstand 24 bestehende Schaltungsabschnitt 21 und im zweiten Bauelemente-Raum 57 der andere elektronische Schaltungsabschnitt 22 untergebracht. Die miteinander verbundenen Gehäusehälften 50 und 51 haben innenseitig begrenzte Kanäle zur Unterbringung von Leitungen 58 und 59, welche den Widerstand 24 mit der Leuchtdiode 23 verbinden. Der relativ hoch belastete Widerstand 24, der einige Wärme abgeben wird, ist somit physikalisch vom Rest der Schaltung isoliert.
  • Gemäß Fig. 4 und 5 sind die Gehäusehälften 50 und 51 an der Gehäuseinnenseite mit mehreren Längsrippen 60 und 61 versehen, die außerhalb der Endoberflächen der Leuchtdiode 23a und der lichtempfindlichen Transistoren 27a und 28a verlaufen. Dadurch wird verhindert, daß die durch das Gehäuse hindurchfallenden Saatkörner nicht auf die elektronischen Bauelemente treffen.
  • Wie bereits erwähnt, besteht an Tagen mit geringer relativer Feuchte eine Tendenz der Ansammlung von großen Mengen an Staub und anderen Partikeln innerhalb des Saatsensors.
  • Zur wesentlichen Unterdrückung dieses Effektes sind die Längsrippen 60 und die Leuchtdiode 23 sowie die Längsrippen 61 und die lichtempfindlichen Transistoren 27a und 28a jeweils mit einer Menge eines optisch transparenten Epoxy-Materials 62 bzw. 63 überdeckt. Dieses klare Epoxy-Material bildet Wandoberflächen-Abschnitte, die so positioniert sind, (i.tß sie von den durchwandernden Saatkörnern bestrichen ,-den, die dabei jegliche Ansammlung von Staub oder Schmutz zwischen der Leuchtdiode und den gegenüberliegenden lichtemifindlichen Transistoren verhindern.
  • Eine den Schaltungsabschnitt 21a tragende Leiterplatte 70 ist innerhalb des ersten Bauelemente-Raumes 56 in definiertem Abstand auf einem abgesetzten Zapfen 71 montiert, der als Niet dienen kann. Die Länge von Anschlußleitungen 74 zur Leuchtdiode 23a wird durch deren Abstand von der Leiterplatte 70 bestimmt. Diese Leitungen 74 sind durch die Leiterplatte hindurchgesteckt und mittels Lötverbindungen 72 und 73 befestigt. Gemäß Fig. 5 liegen die Leitungen 58 und 59 in ihren Kanälen und liegen nirgends frei auf der Außenseite des Saatsensorgehäuses. Beide Leitungen 58 und 59 sind an beiden Enden mittels Lötverbindungen 76, 78 bzw.
  • 77, 79 angeschlossen.
  • Der auf einer Leiterplatte 84 aufgebrachte gedruckte Schaltungsabschnitt 22a wird von zwei Stützen 86 und 87 getragen, die als nietartige Elemente ausgebildet sein können. Gemäß Fig. 5 sind Leitungen 81 und 83 der lichtempfindlichen Transistoren 27a und 28a durch die Leiterplatte 84 gesteckt, umgebogen und mittels Lötverbindungen 80 und 82 angeschlossen. Somit befindet sich die gesamte Verdrahtung zwischen den beiden Schaltungsabschnitten 21 und 22 bzw. 21a und 22a innerhalb der beiden Gehäusehälften 50 und 51, und nur eine einzige Leitung 100 führt zum Äußeren der Schaltung und des Gehäuses; sie ist an den Ausgangsanschluß 29a (Fig. 2) angeschlossen und leitet die Impulssignal-Information zu einer Decodier- und Ableseeinheit im Monitor 18 auf dem Traktor 11.
  • Ein in den Fig. 6, 7 und 8 dargestelltes, gegenüber dem zuvor besprochenen Ausführungsbeispiel abgewandeltes Gehäuse 101 für einen erfindungsgemäßen Festkörper-Saatsensor besteht aus zwei im Verlauf einer Trennfuge 104 auf geeignete Weise, beispielsweise mittels Kunststoff-Schweißung, eines Epoxy-Klebers o. dgl., miteinander verbundenen, aus undurchsichtigem Kunststoffmaterial geformten Gehäusehälften 102 und 103. Ein Einlaßstutzen 106 des Saatabgabe-Gehäuses 101 ist so ausgebildet, daß er sich an einen Schlauch oder eine andere geeignete Leitungseinrichtung anschließen läßt, durch die Saatkörner mittels Druck zugeführt werden. Die Saatkörner durchwandern dann das Gehäuse und werden von dem darin untergebrachten lichtempfindlichen Saatsensor abgetastet. Ein an den Boden des Gehäuses 101 angesetzter Auslaßstutzen 107 ist als relativ langes Düsenrohr 108 ausgebildet und in der Zeichnung abgebrochen dargestellt.
  • Innerhalb eines Bauelemente-Raumes 110 der Gehäusehälfte 102 befindet sich der bereits zuvor besprochene Schaltungsabschnitt 21 mit Leuchtdiode 23 und Widerstand 24, darin befestigt an einer abgesetzten Stütze 111. Die in Obereinstimmung mit einem Fenster 112 montierte Leuchtdiode 23 richtet ihren Lichtstrahl somit durch die Wand des Gehäuses 101.
  • In einem Bauelemente-Raum 116 der anderen Gehäusehälfte 103 befindet sich die restliche Schaltung einschließlich der beiden lichtempfindlichen Transistoren 27 und 28, die jeweils in Übereinstimmung mit einem Fenster 117 bzw. 118 angebracht sind und auf diese Weise das Licht von der Leuchtdiode 23 im gegenüberliegenden Fenster 112 aufnehmen können.
  • Der auf seiner Leiterplatte 84 aufgebaute Schaltungsabchnitt 22 ist innerhalb des Bauelemente-Raumes 116 auf zwei Kunststoff stützen 120 und 121 aufgebaut, welche in Durchbrüche der Leiterplatte 84 eingeschoben und dann mittels Druck und/oder Hitze deformiert worden sind.
  • Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung ist bezüglich Herstellung und Montage des Sensors dadurch einfach gestaltet, daß die Fenster 112, 117 und 118 als Teil eines Einsatzes 113 aus klarem vorgeformtem Kunststoff hergestellt sind.
  • Zweckmäßig ausgebildete gegenüberliegende Wandabschnitte dieses Einsatzes 113 werden von den durchwandernden Saatkörnern überstrichen und auf diese Weise frei von Schmutz und Staub gehalten. Der Einsatz 113 besitzt ferner ein im wesentlichen zylindrisches oberes Ende 126 und zwei diametral gegenüberliegende, voneinander entfernte und nach unten divergierende ebene Wandabschnitte 127, die in einen Fokussierbereich 124 führen. Dieser Fokussierbereich 124 ist im wesentlichen von rechteckiger Konfiguration und besitzt Endwandabschnitte 130 und 131, in welche die Fenster 112, 117 und 118 eingeformt sind. In einen an den Einsatz 113 um das Fenster 112 herum angeformten Flansch 133 ist die Leuchtdiode 23a, und um ähnliche Ringflansche 134 und 136 um die Fenster 117 bzw. 118 sind die lichtempfindlichen Transistoren 27a und 28a eingesetzt.
  • An den Einsatz 113 angeformte Warzen 140 finden Aufnahme in entsprechenden Öffnungen 141 der Gehäusehälften 102 und 103; sie erleichtern die Ausrichtung und Montage des Einsatzes in bezug auf die Gehäusehälften und fixieren den Einsatz unter Beibehaltung seiner korrekten Lage, während die Gehäusehälften 102 und 103 fest zusammengefügt werden.
  • Im Betrieb sorgen die durch das Gehäuse 101 und an den Endwandabschnitten 130 und 131 des aus klarem Kunststoff bestehenden Einsatzes 113 vorbeifallenden Saatkörner ständig dafür, daß die Fensterabschnitte schmutz- und staubfrei gehalten werden. Dadurch wird sichergestellt, daß die von der Leuchtdiode 23a erzeugte Lichtenergie jederzeit von den lichtempfindlichen Transistoren 27a und 28a aufgenommen wird.
  • Gemäß Fig. 7 ist der Einsatz 113 so dimensioniert, daß er in Ausnehmungen 143 und 144 der Gehäusehälften 102 und 103 hineinpaßt; diese Ausnehmungen 143 und 144 schließen den Einsatz 113 von allen Seiten ein, wenn die Gehäusehälften aneinander befestigt sind. Ein Flansch 150 um den Einlaßstutzen 106 bietet einer dort befestigten Gummischlauchleitung o. dgl. festen Halt.
  • Zusammengefaßt betrifft die Erfindung einen in Festkörper-Technik ausgebildeten Saatsensor mit einer Leuchtdiode, welche eine Lichtmenge zu einem Paar von lichtempfindlichen Transistoren aussendet. Leuchtdiode und lichtempfindliche Transistoren sind innerhalb eines Gehäuses untergebracht, welches sämtliche elektronischen Bauteile enthält. Dieses Gehäuse besteht aus zwei Hälften, und die darin jeweils untergebrachten Schaltungsabschnitte sind mittels in die Gehäusehälften eingeformter abgedichteter Kanäle miteinander verbunden. Die Leuchtdiode mit einem zugehörigen Widerstand befindet sich in der einen Gehäusehälfte, und die restliche elektronische Schaltung einschließlich der lichtempfindlichen Transistoren ist in der anderen Gehäusehälfte untergebracht.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche Saatsensor, gekennzeichnet durch zwei miteinander fest verbundene und einen Durchlaßkanal für abzutastende Saatkörner bildende komplementäre Gehäuseteile (50, 51; 102, 103) mit einem von ihnen eingeschlossenen Element (62, 63; 113) aus klarem Kunststoff, welches Führungswandabschnitte für den Durchlaßkanal bildet, die eine erste und eine zweite Fensterfläche (z.B. 112; 117, 118) enthalten, welche so angeordnet sind, daß sie von den den Durchlaßkanal passierenden Saatkörnern überstrichen werden; eine auf die eine der Fensterflächen (112) ausgerichtete, im Innern des Gehäuses (101) angebrachte Lichtquelle (23); und durch eine im Gehäuse angebrachte, auf die andere Fensterfläche (117, 118) ausgerichtete lichtempfindliche Einrichtung (27, 28), welche Lichtimpulse erzeugt, wenn den Durchlaßkanal durchströmende Saatkörner das Licht von der Lichtquelle schneiden.
  2. 2. Saatsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (113) aus dem klaren Kunststoff ein separat geformter, zwischen den Gehäuseteilen (50, 51) befestigter Einsatz ist (Fig. 6 - 8).
  3. 3. Saatsensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (62, 63; 113) aus dem klaren Kunststoff Abschnitte aufweist, welche innere Wandabschnitte der Gehäuseteile (50, 51; 102, 103) überdecken.
  4. 4. Saatsensor nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (113) aus dem klaren Kunststoff Wandabschnitte (127) besitzt, welche den Durchlaßkanal so gestalten, da die hindurchströmenden Saatkörner fokussiert werden und das Licht der Lichtquelle (23) schneiden.
  5. 5. Saatsensor nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (50, 51; 102, 103) einen ersten Bauelemente-Raum (56; 110) zur Aufnahme von mit der Lichtquelle (23) schaltungsmäßig verbundenen elektronischen Bauelementen (24), und einen zweiten Bauelemente-Raum (57; 116) zur Aufnahme von schaltungsmäßig mit den lichtempfindlichen Einrichtungen (27,28) verbundenen elektronischen Bauelementen (26) aufweist, und daß zwischen beiden Bauelemente-Räumen Kanäle angeordnet sind, in denen Verbindungseinrichtungen (58, 59) untergebracht sind, welche die elektrischen Bauteile innerhalb des ersten und zweiten Bauelemente-Raumes miteinander verbinden (Fig. 5).
  6. 6. Saatsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (50, 51) entlang ihrer Innenoberflächen Längsrippen (60, 61) aufweisen, welche von dem Element (62 bzw. 63) aus dem klaren Kunststoff überdeckt sind (Fig. 4,5).
  7. 7. Saatsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (23) eine Leuchtdiode ist, und daß die lichtempfindlichen Einrichtungen (27, 28) lichtempfindliche Transistoren enthalten.
  8. 8. Saatsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Fensterfläche (z.B. 112; 117, 118) an im wesentlichen diametral gegenüberliegenden Seiten des Durchlaßkanals angeordnet sind.
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