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DE3442354A1 - Fuellhoehen-fuehleinrichtung - Google Patents

Fuellhoehen-fuehleinrichtung

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Publication number
DE3442354A1
DE3442354A1 DE19843442354 DE3442354A DE3442354A1 DE 3442354 A1 DE3442354 A1 DE 3442354A1 DE 19843442354 DE19843442354 DE 19843442354 DE 3442354 A DE3442354 A DE 3442354A DE 3442354 A1 DE3442354 A1 DE 3442354A1
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DE
Germany
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filling
probes
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DE19843442354
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English (en)
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DE3442354C2 (de
Inventor
Bernhard 8071 Lenting Kessel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3442354A1 publication Critical patent/DE3442354A1/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/24Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid
    • G01F23/241Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid for discrete levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fühleinrichtung der im Oberbegriff des
  • Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Bei bekannten Fühleinrichtungen dieser Art sind dem Schaltschütz des Pumpenmotors beispielsweise zwei in unterschiedlichen Höhen angeordnete Schwimmerschalter zugeordnet, die in Abhängigkeit von der Füllhöhe die Pumpe einschalten oder ausschalten. Der apparative Aufbau der zugehörigen Schaltung und der Schwimmerschalter ist unzweckmäßig groß. Die Befestigung der Schwimmerschalter im Behälter erfordert aufwendige Maßnahmetl. Die Schwimmerschalter werden durch das ständige Auf und Ab leicht funktionsunfähig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fühleinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch einen einfachen mechanischen Aufbau und eine einfache Schaltung auszeichnet und bei der die Meßelemente einfach im Behälter anbringbar sind.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen lkferkmale gelöst.
  • Bei dieser Ausbildung lassen sich die stabförmigen Sonden sehr einfach im Behälter anbringen, weil sie z.B. durch unterschiedliche Längen die verschiedenen Füllhöhen überwachen. Die Sonden sind zudem unempfindlich gegen Verschmutzung, weil auch im verschmutzten Zustand ihre elektrische Leitfähigkeit noch zum Erzeugen korrekter Signale ausreicht. Die zusätzliche Minimal-Füllhöhensonde liefert ein zusätzliches Signal, mit dem auf einfache Weise der Pumpenschalter zum Abpumpen geschlossen gehalten werden kann, wenn die Maximal-Fül 1höhensonde nicht mehr in die Flüssigkeit eintaucht. Es ergibt sich ein wechselndes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Sonden, so daß die Pumpt bzw. das Schaltgerät für weitergehende Steuerung, wie Ventile usw. erst eingeschaltet wird, wenn die Minimal-Füllhöhensonde und die Maximal-Füllhöhensonde ansprechen, während zum Abpumpen bis unter die Minimal-Eüllhöhe oder Aufrechterhalten der Aktivität des Schaltgeräts die beiden Minimal-Füllhöhensonden zusammenarbeiten. Aus dieser Ausbildung resultiert eine einfache und dauerhaft arbeitende Schaltung und eine hohe Funktionssicherheit auch dann, wenn die Fühleinrichtung nur selten oder mit unregelmäßigen Abständen anspricht. Ein Verklemmen des Schaltelements tritt nicht mehr auf, weil keine beweglichen Teile für das Schalten mehr vorhanden sind. Diese Ausbildung wäre auch nutzbar als reine Warnschaltung, wobei dann nur zwei Sonden notwendig wä ren.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 2 hervor. Die verschiedenen Sonden sind in einem gemeinsamen Gehäuse angebracht, das zweckmäßigerweise ein Kunststoff-Formteil ist und sich einfach in der gewünschten Höhenlage im Behälter anbringen läßt. Das Kunststoff-Fprmteil ist isolierend, so daß die elektrische Leitfähigkeit der Sonden auf einfache Weise zur Signalerzeugung verwendbar ist. Die Halteelemente können dabei entweder Haken, -Saugnäpfe oder Klebetstellen oder dgl. sein, die das Festlegen der Fühleinrichtung im Behälter ohne schwerwiegende Arheiten an der Behälterwandung gestatten. Hierbei könnte eine Schiebe- oder Loch leiste an der Wandung in vertikaler Richtung vorgesehen sein, an der oder in die das Son den gehäuse vertikal stufenlos verschiebbar oder steckbar wäre. Hierdurch läßt sich das Gehäuse ohne Werk zeug zum Reinigen oder zum Austausch einfach abnehmen und wieder aufklipsen.
  • Die verschiedenen Füllhöhen lassen sich auf einfache Weise mit der Ausführungsform gemäß Anspruch 3 überwachen, weil in dem Gehäuse nur durch die unterschiedlich langen stabförmigen Sonden die verschiedenen Füllhöhen abgegriffen werden. Zweckmäßig ist dabei, die Sonden möglichst weit voneinander zu halten, um zu vermeiden, daß sich Fremdkörper zwischenklemmen, die dann Schaltkontakte auslösen.
  • Insofern ist dieses Gehäuse mit der gewählten Sondenanordnung für Schmutzwasser geeignet. Zusätzlich kann in dem Gehäuse oberhalb der Maximal-Füllhöhensonde die Alarm-Sonde angeordnet sein, die dann anspricht, wenn aus irgendeinem anderen Grund die maximale Füllhöhe überschritten wird. Es ist dabei für die Alarm-Sonde keine zusätzliche Befestigungseinrichtung erforderlich, sondern sie kann auf einfache Weise in den Schaltkreis der anderen Sonden miteinbezogen sein.
  • Eine alternative, vorteilhaff-e Ausführungsform geht aus Anspruch 4 hervor. Hierbei werden für die Fühleinrichtung zwei gleichartige Ge häuse verwendet, die in den verschiedenen Höhenlagen im Behälter angebracht sind. Es sind dies zwei Gehäuse, von denen auch nur eines mit entsprechend unterschiedlich langen Sonden eingesetzt werden kann. Soll ein verhältnismäßig großer Füllhöhenunterschied zwischen der maximalen und der minimalen Füllhöhe überwacht werden, so ist es zweckmäßig, zwei der Gehäuse mit entsprechend kurzen Sonden zu verwenden. Ist hingegen der Unterschied zwischen den zu überwachenden Fallhöhen kleiner, so ist es zu empfehlen, nur ein Gehäuse rait entsprechend unterschiedlich langen Sonden einzusetzen.
  • Jedoch wird mit ein und aemselben Gehäuse und unterschiedlich langen Sonden eine anpassung an alle vorkommenden Fälle möglich.
  • Baulich einfach und leicht und preiswert herzustellen ist weiterhin die Ausführungsform von Anspruch 5. Das Gehäuse ist von vornherein auf die Anbringung von insgesamt vier Sonden ausgelegt und enthält in seinem Inneren zweckmäßigerweise die Kontaktstellen für die Sonden, mit denen diese beim Einstecken bzw. Einschrauben in Verbindur4g kommen. Nicht benutzte Aufnahmen können auf einfache Weise verschlossen werden.
  • Ein weiterer, wichtiger Gedanke ist in Anspruch 6 enthalten. Die Gatter, die als Transistoren ausgebildet sein können, werden mit verhältnisrnäßig niedriger Steuerspannung auf ihre Durchgangsstellung geschaltet L;nd versorgen dann die Schaltrelais mit dem entsprechenden Schaltstrom, da das zweite Schaltrelais den Halteschalter betätigt, wird sozusagen die Maximal-Füllhöhensonde in ihrer Einwirkung auf die Schaltung überbrückt, bis die Füllhöhe wieder auf die l,linirnal-Füllhöhe abgefallen ist. Der Halteschalter wird allerdings erst dann geschlossen, wenn die Maximal-Füllhöhen sonde von der Flüssigkeit erreicht ist, so daß bei zwischen den beiden Grenzwerten liegenden Für höhen in diesem Teil der Schaltung noch kein Strom zu fließen bracht. Der Energieaufwand ist deshalb gering.
  • Ein weiterer, zweckmäßiger: Gedanke ist in Anspruch 7 enthalten. Dieser Halteschaltkreis ist einfach und funktionssicher. Er arbeitet zudem mit geringem Energieaufwand, weil er nur dann aktiviert wird, wenn die Füllhöhe beim Maximalwert angelangt ist, worauf ohnedies rasch abgepumpt wird und der Halteschaltkreis letztendlich wieder deaktiviert wird.
  • Vorteilhaft ist ferner die Ausführungsform von Anspruch 8, da ein gesonderter Schaltkreisteil für das Pumpenlauf-Schaltglied entfällt und dieses exakt nur über diese Zeitdauer mit Spannung beaufschlagt wird, während er abzupumpen ist.
  • Eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform geht aus Anspruch 9 hervor. Die Schaltung braucht bei dieser Ausführungsform nur gering fügig erweitert zu werden, um auch eine Alarm funktion zu enthalten. Die Spannungsversorgung für die Alarm funktion erfolgt in zweckmäßiger Weise ebenfalls gesteuert durch die Sonden.
  • Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform von Anspruch 10, weil die beiden Maximal-Füllhöhensonden bei Verwendung zweier Gehäuse das Abdichten der einen nicht benötigten Aufnahme im Gehäuse ersparen und zudem die Sicherheit erhöhen, daß Verschmutzungen oder ein Deffekt einer Maximal-Füllhöhensonde zu einer Störung der Fühleinrichtung führen könnte.
  • Wichtig ist schließlich auch das iltlerkmal von Anspruch 11, weil damit sozusagen die Minimal-Füllhöhensonde den Stromkreis schließt in dem alle anderen Sonden angeordnet sind. Auch hiermit wird ein Sicherheitseffekt erreicht, weil bei einer Störung der zusätzlichen Minimal-Füllhöhensonde, d.h wenn diese den Halteschaltkreisteil nicht ordnungsgemäß deaktivieren würde, die Minimal-Füllhöhensonde den Stromkreis unterbricht, wenn die Füllhöhe entsprechend weit abgefallen ist.
  • Anhand der Zeichnungen werden nachstehend Ausführungskrmen der Erfindung erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Behälter mit einer Pumpe und einer Fühleinrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2a bis 2c verschiedene Ausführungsformen der Fühleinrichtung und Fig. 3 die Schaltung, die bei der Anordnung gemäß Fig. 1 verwendbar ist.
  • Gemäß Fig. 1 ist in einem Abwasser-Sammelbehälter 1 auf dem Boden eine Tauchpumpe 2 abgestellt, die über eine Leitung 3 an eine Schaltung 4 angeschlossen ist, die bei 5 an das Netz anschließbar ist.
  • Über Steuerleitungen 6 ist an die Schaltung 4 eine Fühleinrichtung 7 angeschlossen, die aus einem, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden, stab- bzw. rohrförmigen Gehäuse 8 mit darin ein gesteckten stabförmigen Sonden 9, 10, 11 zusammengesetzt ist. Zu diesem Zweck besitzt das Gehäuse 8 an seiner Unterseite drei in gleichen Abständen angeordnete, vorsprungartige Aufnahmen 12 zum Einstecken der Sonden. In etwa in Verlängerung der Längsachse des Gehäuses 8 kann eine weitere Aufnahme 12 angeformt sein, die zum Einstecken einer kurzen Alarmsonde E benutzbar ist. Am Gehäuse 8 sind ferner Halteelemente 13 angeformt, mit denen das Gehäuse 8 im Behälter in der jeweiligen Höhenlage angebracht werden kann. Die Halteelemente 13 können Haken, Saugnäpfe, Klebestreifen oder dergleichen sein.
  • Die Sonden 9 und 11 sind gleich lang und wesentlich länger als die Sonde 10 und die Sonde E. Die Sonden 9 und 11 bilden mit ihren unteren Enden Minimal-Füllhöhensonden A und B, während die mittlere Sonde 10 mit ihrem unteren Ende eine Maximal-Höhensonde C ist. Der Behälter 1 ist mit einer Flüssigkeit 14, z.B. Abwasser, gefüllt. Sobald die Flüssigkeit 14 eine Füllhöhe (MIN) erreicht, tauchen die Minimal-Füllhöhensonden A, B ein und übermitteln Signale an die Schaltung 4. Wenn dann die Füllhöhe ansteigt und einen Wert (MAX) erreicht, taucht auch die Maximal-FüllhöhensonçRe C ein und übermittelt ein Signal an die Schaltung 4. Sollte daraufhin die Füllhöhe noch weiter ansteigen und einen Wert (Alarm) erreichen, so taucht auch die Alarmsonde E in die Flüssigkeit ein und übermittelt ein Signal an die Schaltung 4.
  • Die Fülleinrichtung arbeitet wie folgt: Beim Eintauchen der Minimal-Füllhöhensonde A, die zweckmäßigerweise umgekehrt gepolt ist wie alle anderen Sonden, beginnt ein Strom zu fließen, ohne daß etwas veranlaßt wird. Erst wenn die maximale Füllhöhe MAX erreicht wird, schaltet die Maximal-Höhensonde C zusammen mit der Minimal-Füllhöhensonde A die Pumpe 2 ein. Die Füllhöhe sinkt wieder. Sobald die Maximal-Füllhöhensonde C aus der Flüssigkeit kommt, arbeitet die zusätzliche Alinimal-Füllhöhensonde B mit der anderen Minimal-Füllhöhensonde A zusammen und hält die Pumpe 2 am Laufen, bis die Minimal-Füllhöhe wieder erreicht ist. Erst wenn die beiden Minimal-Füllhöhensonden A und B aus der Flüssigkeit kommen, wird die Pumpe 2 abgeschaltet. Zweckmäßigerweise ist in der Schaltung 4 ein Zeitglied enthalten, das die Pumpe 2 noch eine bestimmte Zeit weiterlaufen läßt, damit die Füllhöhe noch weiter absinkt. Sollte hingegen die Füllhöhe bis auf Alarm an steigen, so wird durch die Alarmsonde E ein Alarmsignal ausgelöst; z.B. ein akustisches und /oder ein optisches.
  • Aus den Fig. 2a, 2b und 2c gelten verschiedene Ausführungsformen hervor. In allen dargestellten Fällen werden identische Gehäuse 8 verwendet. Um bei einem größeren Unterschied zwischen der maximalen und der minimalen Füllhöhe nicht zu lange Minimal-Füllhöhensonden 9, 11 verwenden zu müssen, werden jeweils zwei solcher Gehäuse 8, nämlich ein oberes Gehäuse 8a und ein unteres Gehäuse 8b im Behälter festgelegt. Gemäß Fig. 2a sind in die beiden unteren äußeren Aufnahmen 12 zwei parallel arbeitende Maximal-Füllhöhensonden C und D eingesteckt. Die mittlere: Aufnahme 12 ist zweckmäßigerweise verschlossen. In dem unteren Gehäuse 8b sind in die beiden unteren äußeren Aufnahmen 12 zwei kurze Minimal-Füllhöhensonden A9 B eingesteckt, während die mittlere Aufnahme 12 und die am Ende des Gehäuses 8a angeordnete Aufnahme 12 verschlossen sind. Bei der Ausführungsform von Fig. 2b sind im oberen Gehäuse 8a in die beiden unteren äußeren Aufnahmen halblange, Maximal-Füllhöhensonden C und D eingesteckt, während die Alarmsonde E in die mittlere Aufnahme 12 eingesteckt ist. Die am Stirnende des Gehäuses 8a vorgesehene Aufnahme 12 kann verschlossen sein. Im unteren Gehäuse 8b sind wiederum die beiden Minimal-Füllhöhensonden 8, B, eingesteckt, während die mittlere Aufnahme und die am Ende des Gehäuses 8b angeordnete Aufnahme verschlossen sind. Bei der Ausführungsform von Fig. 2c ist schließlich keine Alarm-Sonde vorgesehen, sondern nur Minimal- und Maximal-Füllhöhensonden A, B, C, D. Die nicht benötigten Aufnahmen 12 sind verschlossen.
  • Aus Fig. 3 geht ein Teil der Schaltung 4 hervor. In strichlierten Linien ist ein Pumpenversorgungsschaltteil 15 angedeutet, der an das Netz angeschlossen ist und einen Ein- und Ausschalter 56 (d2) für die Pumpe 2 enthält. Über einen nicht dargestellten Transformator werden Leitungen 6 und 17 mit einer Gleichspannung (z.B.
  • 12 oder 24 Volt) versorgt. Zwischen den Leitungen 16 und 17 ist über Anschlüsse 18 und 19 eine Leitung 20 mit Widerständen R2 und R3 geführt, von der in einem Anschluß 21 eine Leitung 22 abzweigt, die zur Minimal-Füllhöhensonde A führt. Von einem Anschluß 23 führt eine Leitung 24 über einen weiteren Widerstand R4 zu einer Leitung 25, an die die Maximal-Füllhöhensonde C angeschlossen ist.
  • Die Leitung 25 führt weiter zu einem Steuerspannungsanschluß 26 eines ersten Gatters 27, das im Anschluß 28 über eine Leitung 29 an die Leitung 16 angeschlossen ist und eine Sperrstellung zu seinem Arbeitsspannungsanschluß zu einer Leitung 30 einnimmt, sofern am Steuerspannungsanschluß 26 keine Spannung anliegt. Die Leitung 30 führt über parallele Schaltrelais 31, 32 und ein strichliert angedeutetes Pumpenlauf-Schaltelement 33 zu Anschlüssen 34, 35 und 36 in der Leitung 17. Ferner zweigt von der Leitung 16 in einem 4nschluß 37 eine Leitung 38 mit einem darin angeordneten Widerstand R2 ab, die zu einem Anschluß 39 in einer Leitung 40 führt, in der die zusätzliche Minimal-Füllhöhensonde B sitzt. Die Leitung 40 ist ihrerseits an einen Steuerspannungsanschluß 41 eines zweiten Gatters 42 angeschlossen, das in der Leitung 16 sitzt und mit seinem Arbeitsspannungsanschluß ausgangsseitig an eine Leitung 43 angeschlossen ist, die einen Halteschalter 44 (d1) enthält und zu einem Anschluß 48 in der Leitung 30 führt. Zwischen einem Anschluß 45 in der Leitung 43 und einem Anschluß 46 in der Leitung 17 ist ein Kondensator 47 eingeordnet. An die Leitung 43 ist vor dem Halteschalter 44 eine Leitung 49 mit einem Widerstand R1 angeschlossen, in der die Alarm-Sonde E sitzt. Die Leitung 49 ist ferner über einen Anschluß 50 an den Steuerspannungsanschluß 51 eines dritten Gatters 52 angeschlossen, das über einen Anschluß 59 an die Leitung 49 vor dem Widerstand R1 angeschlossen ist und ausgangsseitig mit seinem Arbeitsspannungsanschluß an eine Leitung 53 zu einem Alarmschaltteil 54 und einem Anschluß 55 in der Leitung 17 angeschlossen ist. Das erste Schaltrelais 31 ist über eine Steuerleitung 56 mit dem Halteschalter 44 verbunden, während das zweite Schaltrelais 32 über eine Steuerleitung 57 mit dem Ein- und Ausschalter 58 der Pumpe 2 verbunden ist.
  • Bei der vorerwännten Funktion der Fühleinrichtung laufen in der Schaltung 4 gemäß Fig. 3 folgende Vorgänge ab: Sobald die minimale Füllhöhe MIN erreicht wird, werden die beiden Minimal-Füllhöhensonden A und B leitend, bzw. wird über die Flüssigkeit ein Stromkreis geschlossen. Die Minimal-Füllhöhensonde A ist zweckmäßigerweise umgekehrt gepolt wie alle anderen Sonden. Da die zusätzliche Alinimal-Füllhöhensonde B mit dem Steuerspannungsanschluß 41 des zweiten Gatters 42 verbunden ist, fließt ein Strom, der das zweite Gatter 42 öffnet, so daß die Spannung auch am dritten Gatter ansteht. Da der Halteschalter 44 aber noch geöffnet ist, führt die Leitung 43 hinter dem Halteschalter 44 keine Spannung.
  • Wenn daraufhin die Füllhöhe bis auf den maximalen Wert llL4h' steigt, taucht auch die lafaximal --Fullhöhensonde C in die Flüssigkeit ein und es wird irn Zusammenspiel mit der umgekehrt gepolten Minimal-Füllhöhensonde A ein Stron fließen. Die dadurch bedingte Spannung wirkt am Steuerspannungsanschluß 26 des ersten Gatters 27, so daß dieses auf Durchgang schaltet, worauf die Leitung 30 unter Spannung kommt und die beiden Schaltrelais 31, 32 anziehen und auch das Pumpenlauf-Schaltelement 33 unter Spannung gelangt. Mit dem Anziehen der Schaltrelais 31 und 32 wird gleichzeitig der Ein- und Ausschalter der Pumpe 2 geschlossen und auch der Halteschalter 44.
  • Die Pumpe 2 läuft an und pumpt die Flüssigkeit ab. Wenn die Füllhöhe unterhalb des Maximalwertes MAX kommt, unterbricht die lliaximal-Füllhöhensonde C den Stromfluß, wodurch das erste Gatter 27 wieder in seine Sperrstellung geht. Da jedoch der Halteschalter 44 nicht geschlossen ist, wird die Spannung über die Leitung 43 und den unteren Teil der Leitung 30 für die Schaltrelais 31 und 32 sowie den Pumpenlauf-Schaltteil 33 aufrechterhalten. D.h. die Pumpe 2 pumpt solange, bis die Füllhöhe wieder auf den Minimalwert abgefallen ist. Erst dann bricht über die zusätzliche Minimal-Füllhöhensonde B die Spannung am Steuerspannungsanschluß 41 des zweiten Gatters 42 zusammen, so daß dieser sperrt. wodurch auch die beiden Schaltrelais 31, 32 abfallen und der P'inpenlauf-Schaltteil 33 spannungslos wird. Da der Halteschalter 44 und der Pumpenschalter 58 geöffnet sind, bleibt die Pumpe 2 stehen.
  • Sollte hingegen trotz der laufenden Pumpe die Füllhöhe nicht absinken, sondern bis auf den Wert Alarm ansteigen, so wird die dann von der Alarm-Sonde E erzeugte Spannung in der Leitung 49 über den Steuerspannungsanschluß 51 das dritte Gatter 52 auf Durchgang schalten, so daß der Alarm-Schaltteil 54 unter Spannung kommt und ein Alarmsignal erzeugt.
  • Fällt jedoch die Füllhöhe in korrekter Weise bis auf den Minimalwert ab, so unterbrechen die Minimal-Füllhöhensonden A ur:d B gemeinsam jeden Strom fluß urd halten die Pumpe an.
  • Zwischen die Leitungen 20 und 25 könnte ein Prüfschaltteil eingesetzt sein, um die Schaltung auf ordnungsgemäße Funktion überprüfen zu können.
  • Die Leitung 49 könnte auch an die Leitung 30 bzw. den Arbeitsspannungsausgang des ersten Gatters 27 angeschlossen sein, weil auch von dort Spannung bezogen werden kann, um die Alarmeinrichtung 54 zu betätigern, und weil Alarm nur dann auftreten kann, wenn zuvor die MaximalÄ?üllhöhensonde in die Flüssigkeit eingetaucht ist, weil die Alarnj-Sonde E noch höher liegt als die iWaximal-Fullhöhensonct,e C.
  • Es wäre ohne weiteres denkbar, die Schaltung gemäß Fig. 4 unmittelbar in das Gehäuse 8 bzw. 8a oder 8b zu integrieren, z.B. als gedruckte Schaltung.

Claims (11)

  1. Füllhöhen-Fühleinrichtung Patentansprüche 1. Fühleinrichtung für eine Flüssigkeitsfüllhöhe in einem eine Pumpe oder ein Schaltgerät für weitergehende Steuerung enthaltenden Behälter, die über eine elektrische Schaltung mit einen Ein- und Ausschalter der Pumpe oder dem Schaltgerät in Schaltverbindung steht, mit einem unteren Minimal-Füllhöhen- und einem oberen Maximal-Füllhöhen-Meßelement, die an die Schaltung angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßelemerlte elektrisch leitende Sonden (A bis E) vorgesehen sind, daß zusätzlich zu der ll/finimal-Füllhöhensonde (A) eine weitere Mini;nal-Füllhöhensonde (BI vorgesehen ist, und daß die Schaltung einen Halteschaltkreisteil für den Ein- und Ausschalter (58, d2) der Pumpe () bzw. des Schalt geräts enthält, der bei Erreichen der maximalen Füllhöhe (MAX) von der Minimal-Füllhöhensonde (C) und der Maximal-Füllhöhensonde (A) aktivierbar und erst bei Erreichen der minimalen Füllhöhe (MIM) von der zusätzlichen Minimal-Füllhöhensonde (B) deaktivierbar ist.
  2. 2. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein stabförmiges Gehäuse (8) vorgesehen ist, in das die beiden Minimal-Füllhöhensonden (9, 11, A, B) unterhalb der Maximal-Füllhöhensonde (10, C) unterseitig eingesteckt sind, und daß das Gehäuse (8) Halteelemente (13) zum Festlegen im Behälter (1) aufweist.
  3. 3. Fühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzere maximale Füllhöhensonde (10, C) zwischen den längeren Ivlinimal-Füllhöhensonden (9, 11, A, BJ in das Gehäuse eingesteckt ist, und daß die Sonden vorzugsweise festgeschraubt oder festgeklebt sind, und daß in das Gehäuse (8) eine Alarm-Sonde (12, E) annähernd in Richtung der Gehäuselängsachse eingesetzt ist, die oberhalb der Minimal- und Maximal-Füllhöhensonden (A, B, CJ aus dem Gehäuse (8) vorsteht und die bei Überschreiten der maximalen Füllhöhe (MAX) und bei Erreichen der Alarm-Sonde (12) Kontakt zur Erzeugung eines Alarmsignals gegeben ist.
  4. 4. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichartige Gehäuse (8a, 8b) im Behälter (1) in unterschiedlichen Höhenlagen festgelegt sind, daß in das untere Gehäuse (8b) die beiden, als kurze Sona'enstäbe ausgebildeten Minimal-Füllhöhen-Sonden (A, B) eingesteckt sind, uncl daß in das obere Gehäuse (8a) die Maximal-Füllhöhensonde (C) und ggfs. die Alarmsonde (E) eingesteckt sind.
  5. 5. Fühleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8a, 8b) vorgeformte Aufnahmen für die Sondenbefestigung besitzt, und daß nichtbenutzte Aufnahinestellen verschlossen, ggfs. durch eine jeweils gleichartige Sonde (Gehäuse 8a) zusätzliche Maximal-Füllhöhensonde (D) verschlossen sind.
  6. 6. Fühleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung ein erstes und ein zweites durch eine Steuerspannung auf Durchgang schaltbares Gatter (27 und 42) enthält, daß die Steuerspannungsanschlüsse (26 und 41) der beiden Gatter (27, 42) mit der Maximal-Fülhöhensonde (C) und der zusätzlichen Minimal-Füllhöhensonde (C) und der zusätzlichen Mini mal-Füllhöhensonde (B) verbunden sind, und daß die Arbeitsspahnungsanschlüsse der beiden Gatter (27, 42J parallel mit zwei Schaltrelais (31, 32) verbunden sind, von denen das erste den Ein- und Ausschalter (58; d2) der Pumpe (2) und das zweite einen Halteschalter (44; dl) zwischen dem Arbeitsspannungsanschluß des zweiten Gatters (42) und den beiden Schaltrelaiss (31, 32J angeordnet ist.
  7. 7. Fühleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichn t, daß der Halteschaltkreisteil aus den beiden Gattern (42), dem diesen nachgeordneten Halteschalter (44; dl), der Verbindungsleitung (43, 30) zu den Schaltrelais (31, 32J sowie aus der Verbindungsleitung zwischen dem zusätzlichen Minimal-Füllhöhensonde (C) und dem Steuerspannungsanschluß (41) des zweiten Gatters (42) besteht.
  8. 8. Fühleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Halteschaltkreisteil parallel zu den Schaltrelais (31, 32) ein Pumpenlauf-Schaltglied (33) eingeordnet ist.
  9. 9. Fühleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche .! bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung ein drittes Gatter (52) am Eingang eines eine Alarmeinrichtung (54) enthaltenden Alarmschaltkreisteiles aufweist, daß der Steuerspannungsanschluß (51) des dritten Gatters an die Alarmsonde (E) und eingangsseitig an den Arbeitsspannungsanschluß des zweiten Gatters (42) oder des ersten Gatters (27) angeschlossen ist.
  10. 10. Fühleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Maximal-Füllhöhensonden (C, D) zueinander parallel an den Steuerspannungsanschluß (26) des ersten Gatters (27) angeschlossen sind.
  11. 11. Fühleinrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Minimal-Füllhöhensonde (A) die umgekehrte Polarität hat (z.B. minus) wie die anderen Sonden (B, C, D und E) z.B. (plus).
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