DE2548491B2 - Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern von ReifenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen, insbesondere Kraftfahrzeug-Altreifen,
mit einer an die jeweilige Reifengröße anpaßbaren Einrichtung zum Halten und Einbringen des Reifens
zwischen ein Paar von Kiemmrollen, die zum Festklemmen des Reifens im Bereich seiner Seitenwände relativ
zueinander bewegbar sind und von denen wenigstens eine zum Bewegen des Reifens in seiner Umfangsrichtung
drehbar ist, und mit wenigstens einem ortsfesten und einem relativ dazu bewegbaren Messer, zwischen
denen der Reifen mittels der Klemmrollen für ein Schneiden in der Radialebene des Reifens gehalten ist.
Es ist bereits eine Vorrichtung dieser Art bekannt (DE-OS 22 53 247), bei welcher in einem ummantelten
zylindrischen Gehäuse mit einer tangentialen Abgabeöffnung Messer rotieren. Das Gehäuse hat im
Schneidbereich eine Öffnung, in der die Reifen für das Zerschneiden durch die Messer angeordnet werden.
Zum Anordnen der Reifen wird eine Einrichtung verwendet, die aus einem sternförmigen Spannkreuz
besteht, das in verschiedenen Ebenen bewegbar ist, wodurch der Reifen einerseits so gehalten werden kann,
daß die Spanneinrichtung nicht in den Bereich der Messer gelangt und außerdem ein Einstellen für
verschiedene Reifengrößen möglich ist. Der von der Spanneinrichtung gehaltene Reifen wird zwischen zwei
Kegelrollen derart eingebracht, daß die Kegelrolle an einem Bereich der Seitenwände eingreifen können,
wobei die Kegelrollen so gegeneinander drückbar sind, daß durch diese Rotation wenigstens einer Kegelrolle
der Reifen in Umfangsrichtung drehbar ist. Der zwischen den Kegelrollen für die Drehung eingespannte
und durch die Sternkonstruktion gehaltene Reifen wird nun durch den Wirkungsbereich der Messer gedreht,
wobei Reifenstücke von dem gegen ein ortsfestes Messer rotierenden Messer abgeschnittenvund durch
den tangentialen Auslaß zu einer Sammeleinrichtung ausgetragen werden.
Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß der Aufbau der Einrichtung zum Halten und Einbringen
eines Reifens sowie zum Festklemmen des Reifens aufwendige Gestängekonstruktionen und eine Vielzahl
von Hydraulikzylindern erforderlich macht, d.h. der konstruktive Aufwand ist sehr groß, wodurch auch die
erforderliche Steuerungsmaßnahmen für das Positionieren des Reifens langwierig sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung konstruktiv optimal
einfach und kompakt für eine einfache Bedienung auszubilden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung dadurch
gelöst, daß dem Paar von Klemmrollen ein im wesentlichen horizontaler, an einem Maschinenständer
fliegend gehaltener hohler Reifenaufgabedorn mit einer
oberen, einen Schlitz bildenden Längsaussparung zugeordnet ist, durch die sich die Klemmrollen den
Reifenwülsten zugeordnet mit ihren Achsen vertikal angeordnet erstrecken, und an dem bewegbaren Messer
oberhalb der Klemmrollen ein in Schneidrichtung vorstehendes Stichelmesser befestigt ist
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie sowohl in ihrem
Aufbau als auch in der Bedienung wesentlich vereinfacht ist und somit eine weniger zeitaufwendige und ι ο
wirtschaftlichere Arbeitsweise ermöglicht
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung is
näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine schemtaische Darstellung einer Zerkleinerungsvorrichtung
mit einer Hubmesser-Einheit, die in der Reifenaufgabestellung A, in der Reifenwartestellung
B und in der Reifenklemmstellsung C veranschaulicht ist;
F i g. 2 eine schematische Stirnansicht der Zerkleinerungsvorrichtung
nach F i g. 1;
Fig.3 eine weitere Ausführungsform einer Zerkleinerungsvorrichtung
nach F i g. 1 mit einer Drehmesser-Einheit, und
F i g. 4 eine Ansicht des Messerkopfes der in F i g. 1 gezeigten Hubmesser-Einheit von unten.
Gemäß den F i g. 1 und 2 umfaßt eine Zerkleinerungsvorrichtung 10 einen Maschinenständer 12, der im jo
wesentlichen aus einem stabilen Sockelteil 14, einem außermittig auf diesem senkrecht nach oben ragenden
Mittelteil 16, und einem an diesem angebrachten Kopfteil 18 besteht, das über dem Sockelteil 14 in einem
Abstand und im wesentlichen horizontal angeordnet ist und zusammen mit den beiden Teilen 14, 16 gemäß
F i g. 1 ein nach links öffnendes U bildet.
Ein Reifenaufgabedorn 20 zur Aufnahme eines zu zerkleinernden Reifens 80 erstreckt sich mit seiner
Längsachse horizontal zwischen dem Kopfteil 18 und dem Sockelteil 14 in einem Abstand und ist mit dem
Mittelteil 16 des Maschinenständers 12 über einen Support 22 verbunden, der am Mittelteil 16 in
senkrechter Richtung verschiebbar geführt durch einen am Maschinenständer 12 befestigten Motor 26 und eine
Vertikaldrehspindel 24 mit zugehöriger Spindelmuffe 25 antreibbar und somit zusammen mit dem Reifenaufgabedorn
20 höhenverstellbar angeordnet ist. Anstelle des Motors 26 und der Spindeleinheit kann für den Antrieb
auch eine Hydraulikzylindereinheit vorgesehen sein.
Der Reifenaufgabedorn 20 ist hohl ausgebildet und weist zwischen seinem freien und seinem verschiebbar
geführten, anderen Ende an seiner Oberseite eine Längsaussparung 34 auf, die aufgrund der hohlen
Ausbildung des Reifenaufgabedorns 20 einen Schlitz schafft Durch diesen Schlitz erstrecken sich zwei
Klemmrollen 28, 30 einer im Dorninneren angeordneten Klemmeinrichtung 32 vom Inneren des Reifenaufgabedorns
20 senkrecht nach oben und nach außen bis etwa in Höhe des Dornaußendurchmessers. Die eine s>o
oder erste Klemmrolle 28 ist hierbei bezüglich des Reifenaufgabedorns 20 in Axialrichtung fest am
maschinenständerseitigen Ende der Längsaussparung 34 und die andere, zweite Klemmrolle 30 bezüglich des
Reifenaufgabedorns 20 axial verschiebbar zwischen iv~>
dem anderen Ende der Längsaussparung 34 und der ersten Klemmrolle 28 angeordnet Der Antrieb für die
Axialverschiebung der zweiten Klemmrolle 30 wird durch einen hydraulischen Stempel 36 bewirkt, der in
Axialrichtung im Dorninneren angeordnet und mit der zweiten Klemmrolle 30 verbunden ist. In der F i g. 1 ist
der hydraulische Stempel 36 in seiner ausgefahrenen Stellung gezeigt, und es nimmt die in ausgezogener
Linie dargestellte zweite Klemmrolle 30 ihre äußerste rechte Position entsprechend einer Klemmstellung der
Klemmeinrichtung 32 ein, während die Position der zweiten Klemmrolle 30 in geöffneten; Zustand der
Klemmeinrichtung 32 gestrichelt veranschaulicht ist. Der hydraulische Stempel 36 ist durch einen im Bereich
der ersten Klemmrolle 28 gelegenen, nicht dargestellten Endschalter betätigbar, wie dies nachfolgend im
einzelnen beschrieben wird.
Die erste, axial feste Klemmrolle 28 ist gemäß der Zeichnung durch einen im Dorninnern angebrachten
Vorschubmotor 38 über ein Zwischengetriebe antreibbar, während die zweite Klemmrolle 30 eine lose Rolle
ist, so daß die zwischen die Klemmrollen 28, 30 eingeklemmten, zusammengepreßten Reifenwülste 78
eines eingespannten Reifens 80 längs ihres LJmfangs
gedreht werden können.
Zwischen den Klemmrollen 28,30, jedoch gemäß der
Zeichnung etwas tiefer im Dorninneren gelegen, befindet sich im Bereich der ersten Klemmrolle 28 ein
Reifenwulst-Auswerfer 42, der mittels eines Zylinders 40 im wesentlichen senkrecht nach oben aus- und
eingefahren werden kann. Der Auswerfer 42 ist hierbei so gestaltet, daß dieser bei einer Betätigung keine der
beiden Klemmrolien 28, 30 berührt und durch die Längsaussparung 34 des Reifenaufgabedorns 20 hindurchtreten
und um ein vorbestimmtes Maß herausragen kann.
Nach der F i g. 1 ist ferner in einem Abstand über dem Reifen-Aufgabedorn 20 am Kopfteil 18 der Zerkleinerungsvorrichtung
10 ein Messersystem mit festen und bewegbaren Messern 52 bzw. 44 vorgesehen, deren
Schneidbereich bis unmittelbar vor die Klemmrollen 28, 30 reicht. Die bewegbare Messereinheit 50 der F i g. 1 ist
als Hubmesser-Einheit 46 mit einem Messerkopf 48 ausgebildet, die eine in Axialrichtung des Reifen-Aufgabedorns
20 sich in einem Abstand erstreckende Zahnstange 54 umfaßt. Die Zahnstange 54 ist durch
drehbar am Maschinenständer 12 gelagerte Stützrollen 56 geführt und bezüglich des Maschinenständers 12 in
Axialrichtung des Reifenaufgabedorns 20 horizontal verschiebbar und steht mit einem Ritzel 58 mit
ortsfester Achse in Eingriff, das durch einen am Maschinenständer 12 angebrachten Antriebsmotor 60
über ein Zwischengetriebe 59 antreibbar ist. Anstelle des Antriebsmotors 60 kann auch die Hubbewegung der
Hubmesser-Einheit 46 durch einen Hubmotor, beispielsweise einen hydraulischen Zylinderantrieb, erzeugt
werden. Die angetriebene Hubmesser-Einheit 46 mit dem sich hin- und herbewegenden Messerkopf 48
schneidet im Betrieb gegen ein maschinenständerfestes Messer 52. Die Schneiden 62 bzw. 64 des bewegbaren
Messerkopfes 48 bzw. des festen Messers 52 sind jeweils abgewinkelt und gegeneinander so gerichtet, daß im
Betrieb ein selbstfesthaltendes Schnitt-Parallelogramm gewährleistet und dadurch ein sauberer Schnitt ohne
weitere Vorrichtung erzielbar ist.
Der Messerkopf 48, der bezüglich der Zahnstange 54 starr oder schwenkbar ausgebildet sein kann, weist in
seinem äußersten, d. h. im Betrieb nahe den Klemmrollen 28, 30 gelegenen Schneidbereich ein Stichelmesser
66 auf, das in Schneidrichtung hervorsteht und gemäß F i g. 1 nach rechts gerichtet ist. Das im einzelnen in der
Fig.4 veranschaulichte Stichelmesser 66 weist eine scharfe Messerspitze 67, eine der abgewinkelten
Schneide 62 zugewandte bezüglich der Horizontalen geneigte Schneid- oder Reißkante 69 und einen
horizontal verlaufenden, stumpfen Messerrücken 68 auf, der im Betrieb ein Herausreißen der Reifenwülste 78 aus
den Klemmrollen 28,30 verhindert.
Die dargestellte und vorstehend beschriebene Zerkleinerungsvorrichtung
10 nach den F i g. 1 und 2 arbeitet in der folgenden Weise.
Bei vollständig ausgefahrener Hubmesser-Einheit 46 gemäß einer Reifenaufgabe-Stellung A wird ein zu
zerkleinernder Reifen 80 auf den Reifenaufgabedorn 20 aufgesetzt. Wird die Vorrichtung in Betrieb genommen,
erfaßt der Messerkopf 48 den Reifen 80 und schiebt diesen in Axialrichtung des Reifenaufgabedorns 20
gemäß F i g. 1 nach rechts. Der Reifen 80 gelangt über die gestrichelt gezeichnete, zurückgefahrene zweite
Klemmrolle 30, fällt in die Längsaussparung 34 des Reifenaufgabedorns 20 etwas nach unten und wird
durch den sich vorwärts bewegenden Messerkopf 48 weiter bis in den Bereich der Klemmstellung C
geschoben, wo der Reifen 80 gegen einen einen Endschalter betätigenden Anschlag anstößt. Der Endschalter
beiwkrt ein Abschalten des Antriebsmotors 60 und beättigt gleichzeitig den hydraulischen Stempel 36,
der die zweite Klemmrolle 30 in ihre Klemmstellung C drängt, in der beide Reifenwülste 73 durch die beiden
Klemmrollen 28,30 fest gegeneinander gepreßt werden. Die voll ausgefahrene, zweite Klemmrolle 30 schaltet
über einen Endschalter den Antriebsmotor 60 wieder ein, der die bewegbaren Hubmesser-Einheit 46 von
neuem gemäß F i g. 1 nach rechts in Bewegung setzt. Der Reifen 80 wird nun zuerst vom Stichelmesser 66
erfaßt, und es dringt dessen Messerspitze 67 in die Flanke des Reifens 80 zwischen Wulst 78 und der
Reifenseitenwar.d 84 ein, während gleichzeitig der Messerrücken 68 verhindert, daß der Reifenwulst 78 aus
seiner Halterung gerissen wird. Bei einem weiteren Eindringen des Messerkopfes 48 werden nun der radial
äußere, im wesentlichen aus der Reifenlauffläche 82 und den Reifenseitenwänden 84 bestehende Reifenkörperbereich
von der abgewinkelten, bewegbaren Schneide 62 des Messerkopfes 48 und der maschinenständerfesten
entgegengesetzt abgewinkelten Gegenschneide 64 erfaßt und geschnitten. Das Stichelmesser 66, das auch
eine scharfe Boden-Schneidkante 65 gemäß Fig.4 besitzt, zerschneidet den Reifen 80 auf einen Teil seines
Umfangs. Nach einem neuerlichen Zurückfahren der Hubmesser-Einheit 46 entgegen der Schneidrichtung bis
in die Stellung C, in der eine an der Hubmesser-Einheit 46 angebrachte photoelcktrische Einrichtung 70, beispielsweise
eine mitfahrende Lichtschranke, die Hubrichtung umgekehrt, wird der Reifen 80 in seiner
eingeklemmten Stellung Cdurch den Vorschubmotor 38 und die von diesem angetriebene erste Klemmrolle 28
um ein vorbestimmtes Maß längs seines Umfangs verdreht. Dieser Vorschubvorgang geht so schnell
vonstatten, daß dieser bereits beendigt ist, bevor das Stichelmesser 66 von neuem in die Reifenflanke
eindringt und den Reifenkörper 82, 84 an seinem inneren Umfang und in seinem radial äußeren Bereich
ein weiteres Mal schneidet. Ein abgetrenntes Reifenkörper-Schnitzel gelangt jeweils durch die Arbeitsbewegung
der Hubmesser-Einheit 46 zu einer Austragstelle 86, die zwischen der maschinenständerfesten Gegenschneide
64 und dem Mittelteil 16 des Maschinenständers 12 gelegen ist, von wo es über eine Schütte 74 auf
eine Fördereinrichtung 76 zum Abtransport der Reifenkörper-Schnitzel fallen bzw. rutschen kann. Die
gesteuerten und maschinell betriebenen Schneide- und Vorschubvorgänge werden für jeden Reifen 80 längs
seines Umfangs so lange wiederholt, bis der gesamte Reifenkörper 82, 84 abgetrennt ist. Schnitzel von jeder
Länge sind hierbei einstellbar.
Nach der Zerkleinerung des Reifenkörpers 82, 84 wird die Klemmeinrichtung 32 gelöst und der
Reifenwulst-Auswerfer 42 durch den Zylinder 40 betätigt, der beide Reifenwülste 78 anhebt und über das
Stichelmesser 66 ohne Berührung desselben hebt, worauf der Auswerfer 42 wieder eingefahren wird.
Durch die Arbeitsbewegung der Hubmesser-Einheit 46 werden die Reifenwülste 78 längs der Schneidkante
69 des Stichelmessers 66 weiter hochgehoben und schließlich von den abgewinkelten Schneiden 62 bzw. 64
erfaßt und durchschnitten. Ein Schnitt genügt, um die Reifenwülste 78 vom Reifenaufgabedorn 20 zu nehmen.
jo Die Reifenwülste 78 können mehrmals geschnitten werden, um kleinere Stücke zu schneiden, die dann an
einer zweiten Austragsstelle 88 auf eine Trennschütte 72 fallen, die zum Trennen der Wulst-Stücke von den
Reifenkörper-Schnitzeln unter der maschinenständerfesten Messereinheit 52 auf dem Sockelteil 14 vorgesehen
ist. Das Einführen der Reifenwülste 78 in das schneidende Messersystem erfolgt von Hand oder
durch eine nicht dargestellte Vorschubeinrichtung.
Es können auch übergroße Reifen, wie LKW-Reifen und Reifen von Erdbewegungsmaschinen, zerkleinerl
werden. Falls der Schneidbereich des Messersystems nicht ausreicht, ist es möglich, den Reifen-Aufgabedorn
20 über die Vertikalspindel 24 und den Motor 26 nach unten zu verstellen. Das Messersystem zerkleinert in
« diesem Fall zuerst den radial äußersten Umfangsbereich
des Reifens 80, um diesen auf einen kleineren Durchmesser vorzuschneiden. Anschließend wird der
Reifenaufgabedorn 20 samt Reifen 80 wieder in die Oberstellung gefahren, worauf der Reifenkörperresi
endgültig von den Wülsten 78 getrennt wird.
In der F i g. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer
Zerkleinerungsvorrichtung 10 veranschaulicht Diese Vorrichtung weist in vielen Teilen den gleichen Aufbau
wie diejenige nach den F i g. 1 und 2 auf. Statt einer
>r> Hubmesser-Einheit 46 ist hier jedoch eine Drehmesser-Einheit
50 vorgesehen, durch die ein kontinuierlicher Antrieb einer Messereinheit mit mehreren Messerköpfen
ermöglicht wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen, insbesondere Kraftfahrzeug- Altreifen, mit einer an
die jeweilige Reifengröße anpaßbaren Einrichtung zum Halten und Einbringen des Reifens zwischen ein
Paar von Klemmrollen, die zum Festklemmen des Reifens im Bereich seiner Seitenwände relativ
zueinander bewegbar sind und von denen wenigstens eine zum Bewegen des Reifens in seiner ι ο
Umfangsrichtung drehbar ist, und mit wenigstens einem ortsfesten und einem relativ dazu bewegbaren
Messer, zwischen denen der Reifen mittels der Klemmrolien für ein Schneiden in der Radialebene
des Reifens gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Paar von Klemmrollen (28, 30) ein im wesentlichen horizontaler, an einem
Maschinenständer (12) fliegend gehaltener hohler Reifanaufgabedorn (20) mit einer oberen, einen
Schlitz bildenden Längsaussparung (34) zugeordnet ist, durch die sich die Klemmrollen (28, 30) den
Reifenwülsten (78) zugeordnet mit ihren Achsen vertikal angeordnet erstrecken, und an dem
bewegbaren Messer oberhalb der Klemmrollen (28, 30) ein in Schneidrichtung vorstehendes Stichelmesser
(66) befestigt ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifenaufgabedorn (20) über einen
Support (22) mittels einer Spindelmuffe (25) mit einer durch einen Motor (26) antreibbaren Vertikalspindel
(24) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (22) mittels eines
Hydraulikzylinders antreibbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Klemmrollen
(28, 30) im Dorninneren in Axialrichtung unmittelbar vor der ersten Klemmrolle (28) ein
mittels eines Zylinders (40) betätigbarer Reifenwulstauswerfer (42) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Messer
mittels einer in einem Abstand über den Klemmrollen (28, 30) gelegenen Zahnstange (54) im wesentlichen
horizontal bewegbar ist, die auf drehbar am Maschinenständer (12) gelagerten Stützrollen (56)
geführt ist und mit einem motorgetriebenen Ritzel (58) in Eingriff steht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das horizontale bewegbare Messer so
einen starren oder einen schwenkbaren Messerkopf (48) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (48) eine abgewinkelte
Schneide (62) aufweist, die in Betrieb gegen eine entgegengesetzt abgewinkelte Schneide (64) des
maschinenständerfesten Messers (52) schneidet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das horizontal bewegbare
Messer durch eine photoelektrische Einrich- &o tung (70) steuerbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Messer
ein am Maschinenständer gelagertes drehbares Messer ist. μ
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß unter dem maschinenständerfesten Messer (52) auf dem Sockelteil (14) des
Maschinenständers (12) eine Trennschütte (72) für die abgeschnittenen Reifenwulststücke angeordnet
ist
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Trennschütte (72)
und dem Maschinenständer (12) eine zweite Schütte (74) mit einer darunterliegenden Fördereinrichtung
(76) für den Abtransport der Reifenstücke angeordnet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752548491 DE2548491C3 (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19752548491 DE2548491C3 (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2548491A1 DE2548491A1 (de) | 1977-05-12 |
| DE2548491B2 true DE2548491B2 (de) | 1978-05-03 |
| DE2548491C3 DE2548491C3 (de) | 1978-12-21 |
Family
ID=5960394
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19752548491 Expired DE2548491C3 (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Reifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2548491C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993001035A1 (fr) * | 1991-07-11 | 1993-01-21 | Vladimir Grigorievich Voitov | Procede et installation de desintegration de pneux uses |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| GB9928481D0 (en) * | 1999-12-03 | 2000-02-02 | Toland Joseph | Method and apparatus for the removal of reinforcement beads from pneumatic tyres |
| GB0100962D0 (en) * | 2001-01-15 | 2001-02-28 | Total Tyre Recovery Ltd | Tyre bead recovery process |
-
1975
- 1975-10-29 DE DE19752548491 patent/DE2548491C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993001035A1 (fr) * | 1991-07-11 | 1993-01-21 | Vladimir Grigorievich Voitov | Procede et installation de desintegration de pneux uses |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2548491C3 (de) | 1978-12-21 |
| DE2548491A1 (de) | 1977-05-12 |
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