DE2547735B2 - Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer Rundballenpresse - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer RundballenpresseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei
fertig geformten Rundballen aus Heu oder anderem faserigen Erntegut in einer Rundballenpresse unter
Verwendung eines im Einzugsbereich der Rundballenpresse schwenkbar gelagerten Garnzuführrohrs, das in 6r>
einer seiner ausgeschwenkten Endstellungen mit seinem Garnzuführungsende in den Wirkungsbereich einer
Schneidvorrichtung gelangt.
Bei Groß- oder Rundballen, die in Rundballenpressen geformt werden, besteht das allgemeine Problem, zum
richtigen Zeitpunkt während der Endphase der Ballenformung mit dem Binden des Ballens zu beginnen und
das Bindegarn kurz vor dem Auswerfen des Ballens auf den Boden abzuschneiden.
Eine Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn bei Rundballenpressen nach der eingangs umschriebenen
Gattung ist aus der US-PS 26 27 223 bekannt. Bei dieser Vorrichtung bewegt sich eine am unteren Ende des
schwenkbaren Garnzuführrohres in axialer Richtung gleitbeweglich angeordnete Garnführungsnadel während
der Schwenkbewegung im wesentlichen auf einer horizontalen Linie, nicht hingegen auf einem Kreisbogen.
Zu diesem Zweck sind konstruktiv aufwendige Vorkehrungen getroffen, um während der Schwenkbewegung
die Garnführungsnadel auf der horizontalen Linie zu halten, um sie gegen Ende der Rückschwenkbewegung
in den Wirkungsbereich einer gesteuerten Schneidvorrichtung zu bringen.
Die aus dieser Druckschrift bekannte Schneidvorrichtung
wird von einer Nockensteuerung betätigt, deren Antrieb vom Schwenkantrieb des Garnzuführrohrs
abgeleitet ist. Der konstruktive Aufwand für einen solchen Antrieb ist entsprechend groß. Darüber hinaus
ist kein Gegenmesser vorgesehen, so daß ein sicheres Abtrennen des Bindegarns nach dem Bindevorgang
nicht gewährleistet ist.
Zur vereinfachten Betätigung des Garnzuführrohrs ist es bereits bekannt, das Garnzuführrohr mittels eines
vom Schlepperfahrer manuell bedienten Zugseils zu verschwenken. Ein zweites Zugseil wird dann benutzt,
um die Schneidvorrichtung zum Schneiden des Bindegarn zu betätigen. Das Arbeiten mit zwei Zugseilen für
den gesamten Binde- und Schneidvorgang erfordert vom Schlepperfahrer erhöhte Aufmerksamkeit.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bekannte Vorrichtungen einfacher zu gestalten und
dahingehend zu verbessern, daß das Bindegarn im richtigen Zeitpunkt vor vollendetem Bindevorgang
selbsttätig abgeschnitten wird, wobei es zur Schneidvorrichtung hin bewegt werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bindegarn an den Schneidkanten der Schneidvorrichtung
durch einen vom Garnzuführrohr gegen Ende seiner Rückschwenkbewegung über einen Anschlag
und ein Gestänge betätigten, schwenkbar auf Abstand zu den Schneidkanten gelagerten Haken
abtrennbar ist.
Als besonderer Vorteil ergibt sich hierdurch, daß für dem gesamten Vorgang des Bindens und des Schneidens
nur ein einziges Zugseil benötigt wird. Durch den vom Garnzuführrohr betätigten Haken wird im geeigneten
Zeitpunkt das Garn schlagartig gegen die Schneidkanten der Schneidvorrichtung geführt. Diese Schlagwirkung
reicht aus, um momentan das Garn durchzuschneiden. Das abgetrennte Ende des Bindegarns steht dann
für den nächsten Bindevorgang zur Verfügung.
Ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in
den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht auf eine Rundballenpresse
mit teilweise weggebrochenen Teilen;
Fi g. 2 eine Seitenansicht der Rundballenpresse nach
Fig.l;
F i g. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zum Binden und Schneiden im vergrößerten Maßstab, in der das
Garnzuführrohr in seine Ausgangslage geschwenkt ist;
F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Ansicht, in der sich das Garnzuführrohr in der Arbeitsstellung befindet:
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in F i g. 3.
Die in den F i g. 1 und 2 wiedergegebene Rundballenpresse weist einen durch Laufräder abgestützten
Rahmen 10 auf, an dessen Vorderseifp sich nach vorn zulaufende Rahmenteile 12 und 14 anschließen, die in
eine Zugdeichsel 16 auslaufen, mittels der die Presse durch einen Schlepper gezogen werden kann. An der
Frontseite ist die Presse mit einer Aufnahmetrommel 18 versehen, rait der das beispielsweise in Schwaden
abgelegte Heu vom Boden aufgenommen und in den Bereich einer Preßwalze 20 nach hinten auf ein sich über
die gesamte Breite erstreckendes endloses Längsförderband 22 gefördert wird.
Das Längsförderband 22 umläuft eine vordere Antriebswalze 24 und eine hintere Umlenkwalze 26 in
einer solchen Richtung, daß das obere, den Ballen tragende Trum nach hinten läuft. Zwischen diesen
beiden Walzen sind mehrere Hilfsrollen 23, 30 und 32 angeordnet
Nach hinten wird der Ballenraum durch eine Heckklappe 34 begrenzt, die am Rahmen 10 um eine
horizontale Schwenkachse 36 schwenkbar gelagert ist und sich nach hinten öffnen läßt. Rahmen und
Heckklappe sind so zueinander angeordnet, daß oberhalb des Längsförderbandes 22 über die Breite des
Rahmens und der Heckklappe verteilt auf parallelen Abstand zueinander mehrere endlose Bänder 38 zum
Formen der Rundballen umlaufen können. Diese Bänder werden durch eine am Rahmen 10 oberhalb der
Preßwalze 20 gelagerte Antriebsrolle 40 gemeinsam angetrieben und durch mehrere Umlenkrollen am
Umlauf gehalten, von denen eine Umlenkrolle 42 an der Heckklappe in der Nähe des hinteren Endes des
Längsförderbandes 22 angeordnet ist. Der zwischen diesen beiden Rollen um den Ballen herumlaufende Teil
38' der Bänder 38 bestimmt Form und Größe der Rundballen. Dabei werden die Bänder 38 in einer zum
Längsförderband 22 entgegengesetzten Umlaufrichtung angetrieben, so daß das eingezogene Heu um sich
selbst aufgewickelt wird, bis sich ein schematisch in F i g. 2 wiedergegebener Rundballen gebildet hat.
Durch eine mit Spannrollen 46 und 48 versehene Spannhebel-Anordnung 44 werden die Bänder 38
während der Ballenformung in eine gestraffte Lage um
den Rundballen gebracht. Mit zunehmender Ballengröße schwenkt die Spannhebel-Anordnung 44 um eine
horizontale Schwenkachse 50 allmählich nach oben, während die Heckklappe 34 gleichzeitig nach hinten
verschwenkt. Sobald der Ballen seine endgültige Größe erreicht hat, wird er in der noch zu beschreibenden
Weise mit Bindegarn umwickelt und durch vollständiges öffnen der Heckklappe 34 mittels in der Zeichnung
nicht dargestellter hydraulischer Zylinder vom Längsförderband 22 auf den Boden geworfen.
Zum Binden des fertigen Ballens ist eine Vorrichtung vorgesehen, wie sie im einzelnen in den F i g. 3, 4 und 5
wiedergegeben ist. Zu diesem Zweck ist, wie die F i g. 1 und 2 zeigen, oberhalb der Aufnahmetrommel 18 eine
sich über die Breite der Presse erstreckende Querstrebe 52 von L-förmigem Profil angeordnet, an der ein
Garnzuführrohr 54 schwenkbeweglich angebracht ist, dessen Zuführende 55 in einem Kreisbogen derart über
das von der Aufnahmetrommel 18 aufgenommene Heu geführt wird, daß das Bindegarn im Umfangsbereich des
fertigen Rundballens spiralförmig eingelegt ist.
Wie im einzelnen die Fig.3, 4 und 5 zeigen, ist das
Garnzuführrohr 54 an einer von einem Zapfen 58 schwenkbar aufgenommenen Hülse 56 angeschweißt.
Der Zapfen 58 ist an einer trapezförmigenPlatte 60 befestigt, die mittels oberer und unterer Arme 62 und 64
an der Querslrebe 52 angebrach- ist Das Garnzuführrohr
54 läßt sich durch Ziehen eines bis in den Bereich des Schlepperfahrers reichenden Seils 66 verschwenken.
Zu diesem Zweck ist das Seil 66 mit dem Rohr 54 über einen Bügel 68 verbunden, der seinerseits am Rohr
ίο 54 befestigt ist Wie F i g. 3 und 5 zeigen, greift das Seil
66 in eine am Bügel 68 vorgesehene Lippe 70, wodurch in bezug auf den Angriffspunkt des Seils am Rohr 54 ein
Hebelarm vorhanden ist, über den das Rohr 54 aus seiner in Fig. 1, 3 und 5 gezeigten und durch eine
is Zugfeder 72 vorgespannten Ausgangslage heraus nach
unten verschwenkt werden kann. Die Zugfeder 72 greift einerseits über einen Träger 74 an der Querstrebe 52 an
und ist mit ihrem anderen Ende an eine Kette 76 angeschlossen, die mit ihrem entgegengesetzten Ende
mit einem an der Hülse 56 angeschweißten Arm 78 verbunden ist. Wie aus Fig.4 ersichtlich, legt sich die
Kette um die Hülse 56, je weiter das Garnzuführungsrohr 54 von seiner Ausgangslage nach unten verschwenkt
wird.
Zum Abschneiden des Bindegarns nach einem abgeschlossenen Bindevorgang dient eine Schneidvorrichtung
80, die aus zwei lösbar und austauschbar an der Querstrebe 52 befestigten Schneidmessern 82 und 84
besteht, deren Schneidkanten 86 V-förmig nach oben offen sind.
Das Bindegarn ist durch das Garnzuführungsrohr 54 hindurch geführt und erstreckt sich am Zuführende 55
des Rohres wie in F i g. 3 bei 88 angedeutet nach unten. Es wird in üblicher Weise von einem Garnwickel
abgezogen, der in einem Behälter 90 (Fig. 1) untergebracht
ist.
Um das Bindegarn automatisch abschneiden zu können, sobald ein Ballen seine endgültige Größe
erreicht hat, ist auf Abstand von den Schneidmessern 82 und 84 ein zwischen zwei Flanschen 96 und 98
gelagerter Bolzen 94 vorgesehen, an den ein Haken 92 angeschweißt ist, der, wie F i g. 3 zeigt, das am
Zuführende 55 herabhängende Garn 88 durch schnelles Herabschwenken über die Schneidkanten 86 der
Schneidmesser 82 und 84 zieht. Die Flansche 96 und 98 sind an einer mit der Querstrebe 52 verschraubten
Platte 100 befestigt.
Das schnelle Herabschwenken des Hakens 92 wird durch zwei Stangen 102 und 104 bewirkt, von denen die
so Stange 102 auf dem Zapfen 58 zwischen der Hülse 56 und der Platte 60 schwenkbar gelagert ist und die
Stange 104 mit ihrem einen Ende am freien Ende der Stange 102 und mit ihrem anderen Ende an einem mit
dem Haken 92 fest verbundenen Ansatz 106 angelenkt ist. Der Haken 92 wird normalerweise in der in F i g. 4
wiedergegebenen aufrechten Stellung durch eine Spiralfeder 108 gehalten, die mit ihrem einen Ende an
der Platte 100 eingehängt ist, und mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz UO angreift, der am Bolzen 94
angeschweißt ist.
Am äußeren Ende des Arms 78 ist ein Winkeleisen 112 befestigt, welches zusammen mit dem Arm 78 um
den Zapfen 58 verdrehbar ist, sobald das Garnzuführrohr 54 verschwenkt wird. Am abgewinkelten Ende
b'> trägt dieses Winkeleisen 112 eine einstellbare Anschlagschraube
114, die, wie F i g. 3 zeigt, an der einen Kante der Stange 102 zur Anlage kommt, wenn das Rohr 54 in
die Nähe seiner Ausgangslage geschwungen wird.
Wie insbesondere die F i g. 3 und 4 zeigen, ist an dem dem Zuführende 55 entgegengesetzten Ende des
Rohres 54 eine Stange 116 angeschweißt. Im Sichtbereich des Schlepperfahrers ist an dem die trapezförmige
Platte 60 mit der Querstrebe 52 verbindenden oberen Arm 62 an dessen Oberseite eine etwa halbkreisförmige
Platte 118 befestigt, über deren Umfang hinaus, die Stange 116 verlängert ist, wodurch der Schlepperfahrer
die Lage des sich auf dem Kreisbogenabschnitt bewegenden Zuführendes 55 des Garnzuführrohrs 54 im
Auge behält.
Die Arbeitsweise der Binde- und Schneidvorrichtung ergibt sich wie folgt.
Sobald der Rundballen annähernd die gewünschte maximale Größe erreicht, wird das Seil 66 angezogen,
wodurch das Zuführrohr 54 aus seiner Ausgangslage nach links verschwenkt wird. Das nach dem Schneiden
des vorangegangenen Rundballens herabhängede Ende des Bindegarns 88 wird daraufhin von dem nach hinten
geförderten und sich in der Ballenzone um sich selbst aufwickelnde Heu erfaßt. Durch fortgesetztes Anziehen
am Seil 66 wird das Garnzuführrohr 54 in die in F i g. 1 gestrichelt angedeutete rechte Lage geschwungen.
Sobald dann die Spannung am Seil nachläßt, schwingt das Garnzuführrohr 54 unter der Wirkung der Feder 72
in die linke Lage zurück. Während dieses Vorganges zieht sich das Bindegarn automatisch ab und wickelt sich
spiralförmig auf den Ballen auf. Der Schlepperfahrer hai es hierbei selbst in der Hand, mit welcher Geschwindigkeit
das Rohr bewegt wird und wieviel Garn auf den Rundballen aufgewickelt wird. Lage und Drehgeschwindigkeit
des Zuführendes 55 am Rohr 54 zeichnen sich hierbei mittels der Stange 116 an der halbkreisförmiger
Platte 118 analog ab.
Während das Garnzuführrohr 54 diese Bewegung ausführt, bleibt der Haken 92 durch die Feder 108 in der in Fig.4 dargestellten aufrechten Lage. Sobald das Rohr 54 sich der in F i g. 1 und 3 wiedergegebener Ausgangslage nähert, gelangt die Anschlagschraube 114 in Kontakt mit der Stange 102, wodurch diese in dei Zeichenebene der F i g. 3 um den Zapfen 58 nach links verschwenkt und die Stange 104 mitnimmt. Dies hat zui Folge, daß der Haken 92 aufgrund des Übersetzungsverhältnisses schlagartig nach unten verschwenkt wird wodurch er das Garn 88 über die Schneidkante 86 dei Schneidvorrichtung 80 zieht. F i g. 5 veranschaulicht der verhältnismäßig spitzen Winkel, den das Garn in dei untersten Lage des Hakens 92 mit der Schneidebene einschließt. Trotz der Bewegung, die das Garn beirr Binden ausführt, ist durch die schlagartige Abwärtsbewegung des Hakens ein sicheres Abtrennen des Garn: gewährleistet.
Während das Garnzuführrohr 54 diese Bewegung ausführt, bleibt der Haken 92 durch die Feder 108 in der in Fig.4 dargestellten aufrechten Lage. Sobald das Rohr 54 sich der in F i g. 1 und 3 wiedergegebener Ausgangslage nähert, gelangt die Anschlagschraube 114 in Kontakt mit der Stange 102, wodurch diese in dei Zeichenebene der F i g. 3 um den Zapfen 58 nach links verschwenkt und die Stange 104 mitnimmt. Dies hat zui Folge, daß der Haken 92 aufgrund des Übersetzungsverhältnisses schlagartig nach unten verschwenkt wird wodurch er das Garn 88 über die Schneidkante 86 dei Schneidvorrichtung 80 zieht. F i g. 5 veranschaulicht der verhältnismäßig spitzen Winkel, den das Garn in dei untersten Lage des Hakens 92 mit der Schneidebene einschließt. Trotz der Bewegung, die das Garn beirr Binden ausführt, ist durch die schlagartige Abwärtsbewegung des Hakens ein sicheres Abtrennen des Garn: gewährleistet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei fertig geformten
Rundballen aus Heu oder anderem faserigen s Erntegut in einer Rundballenpresse unter Verwendung
eines im Einzugsbereich der Rundballenpresse schwenkbar gelagerten Garnzuführrohrs, das in
einer seiner ausgeschwenkten Endstellungen mit seinem Garnzuführende in den Wirkungsbereich
einer Schneidvorrichtung gelangt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bindegarn (88) an den Schneidkanten (86) der Schneidvorrichtung (80)
durch einen vom Garnzuführrohr (54) gegen Ende seiner Rückschwenkbewegung über einen Anschlag
(114) und ein Gestänge (102, 104, 106) betätigten, schwenkbar auf Abstand zu den Schneidkanten (86)
gelagerten Haken (92) abtrennbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Haken (92) eine Feder (108)
angreift, die ihn in einer von der Schneidvorrichtung
(80) weggeklappten aufrechten Lage hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (86) der von
Schneidmessern (82, 84) gebildeten Schneidvorrichtung (80) im wesentlichen nach oben gerichtet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (92) in einer in bezug auf die
Ebene der Schneidkanten (86) spitzwinkligen Ebene nach unten schwenkbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Garnzuführrohr (54) in einer über
die Breite der Aufnahmevorrichtung (18) einen Kreisbogen beschriebenden, in bezug auf den
Erdboden angestellten Ebene schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (114) als eine auf
radialem Abstand zur Schwenkachse (Schwenkzapfen 58) des Garnzuführrohrs (54) mit diesem
ver-chwenkbar angeordnete einstellbare Anschlagschraube ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestänge (102,104,106) aus einer
aul dem das Garnzuführrohr (54) tragenden Schwenkzapfen (58) frei drehbar gelagerten Stange
(102), einer an deren freies Ende schwenkbeweglich angeschlossenen weiteren Stange (104) und einem
am Haken (92) befestigten, mit der Stange (104) verbundenen Ansatz (106) besteht, und daß der
Anschlag (114) an der auf dem Schwenkzapfen (58) gelagerten Stange (102) anlegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (114) an einem auf einer
das Garnzuführrohr (54) tragenden Hülse (56) befestigten Winkeleisen (78,112) angeordnet ist. 5r>
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