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DE2547735B2 - Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer Rundballenpresse - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer Rundballenpresse

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Publication number
DE2547735B2
DE2547735B2 DE2547735A DE2547735A DE2547735B2 DE 2547735 B2 DE2547735 B2 DE 2547735B2 DE 2547735 A DE2547735 A DE 2547735A DE 2547735 A DE2547735 A DE 2547735A DE 2547735 B2 DE2547735 B2 DE 2547735B2
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DE
Germany
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cutting
twine
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feed tube
hook
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Application number
DE2547735A
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Inventor
Walter A. Memphis Tenn. Anderson (V.St.A.)
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Navistar Inc
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International Harverster Corp
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Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Publication of DE2547735A1 publication Critical patent/DE2547735A1/de
Publication of DE2547735B2 publication Critical patent/DE2547735B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D39/00Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D59/00Equipment for binding harvested produce
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/14Tying devices specially adapted for baling presses
    • A01F15/141Tying devices specially adapted for baling presses for round balers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei fertig geformten Rundballen aus Heu oder anderem faserigen Erntegut in einer Rundballenpresse unter Verwendung eines im Einzugsbereich der Rundballenpresse schwenkbar gelagerten Garnzuführrohrs, das in 6r> einer seiner ausgeschwenkten Endstellungen mit seinem Garnzuführungsende in den Wirkungsbereich einer Schneidvorrichtung gelangt.
Bei Groß- oder Rundballen, die in Rundballenpressen geformt werden, besteht das allgemeine Problem, zum richtigen Zeitpunkt während der Endphase der Ballenformung mit dem Binden des Ballens zu beginnen und das Bindegarn kurz vor dem Auswerfen des Ballens auf den Boden abzuschneiden.
Eine Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn bei Rundballenpressen nach der eingangs umschriebenen Gattung ist aus der US-PS 26 27 223 bekannt. Bei dieser Vorrichtung bewegt sich eine am unteren Ende des schwenkbaren Garnzuführrohres in axialer Richtung gleitbeweglich angeordnete Garnführungsnadel während der Schwenkbewegung im wesentlichen auf einer horizontalen Linie, nicht hingegen auf einem Kreisbogen. Zu diesem Zweck sind konstruktiv aufwendige Vorkehrungen getroffen, um während der Schwenkbewegung die Garnführungsnadel auf der horizontalen Linie zu halten, um sie gegen Ende der Rückschwenkbewegung in den Wirkungsbereich einer gesteuerten Schneidvorrichtung zu bringen.
Die aus dieser Druckschrift bekannte Schneidvorrichtung wird von einer Nockensteuerung betätigt, deren Antrieb vom Schwenkantrieb des Garnzuführrohrs abgeleitet ist. Der konstruktive Aufwand für einen solchen Antrieb ist entsprechend groß. Darüber hinaus ist kein Gegenmesser vorgesehen, so daß ein sicheres Abtrennen des Bindegarns nach dem Bindevorgang nicht gewährleistet ist.
Zur vereinfachten Betätigung des Garnzuführrohrs ist es bereits bekannt, das Garnzuführrohr mittels eines vom Schlepperfahrer manuell bedienten Zugseils zu verschwenken. Ein zweites Zugseil wird dann benutzt, um die Schneidvorrichtung zum Schneiden des Bindegarn zu betätigen. Das Arbeiten mit zwei Zugseilen für den gesamten Binde- und Schneidvorgang erfordert vom Schlepperfahrer erhöhte Aufmerksamkeit.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bekannte Vorrichtungen einfacher zu gestalten und dahingehend zu verbessern, daß das Bindegarn im richtigen Zeitpunkt vor vollendetem Bindevorgang selbsttätig abgeschnitten wird, wobei es zur Schneidvorrichtung hin bewegt werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bindegarn an den Schneidkanten der Schneidvorrichtung durch einen vom Garnzuführrohr gegen Ende seiner Rückschwenkbewegung über einen Anschlag und ein Gestänge betätigten, schwenkbar auf Abstand zu den Schneidkanten gelagerten Haken abtrennbar ist.
Als besonderer Vorteil ergibt sich hierdurch, daß für dem gesamten Vorgang des Bindens und des Schneidens nur ein einziges Zugseil benötigt wird. Durch den vom Garnzuführrohr betätigten Haken wird im geeigneten Zeitpunkt das Garn schlagartig gegen die Schneidkanten der Schneidvorrichtung geführt. Diese Schlagwirkung reicht aus, um momentan das Garn durchzuschneiden. Das abgetrennte Ende des Bindegarns steht dann für den nächsten Bindevorgang zur Verfügung.
Ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht auf eine Rundballenpresse mit teilweise weggebrochenen Teilen;
Fi g. 2 eine Seitenansicht der Rundballenpresse nach Fig.l;
F i g. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zum Binden und Schneiden im vergrößerten Maßstab, in der das Garnzuführrohr in seine Ausgangslage geschwenkt ist;
F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Ansicht, in der sich das Garnzuführrohr in der Arbeitsstellung befindet:
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in F i g. 3.
Die in den F i g. 1 und 2 wiedergegebene Rundballenpresse weist einen durch Laufräder abgestützten Rahmen 10 auf, an dessen Vorderseifp sich nach vorn zulaufende Rahmenteile 12 und 14 anschließen, die in eine Zugdeichsel 16 auslaufen, mittels der die Presse durch einen Schlepper gezogen werden kann. An der Frontseite ist die Presse mit einer Aufnahmetrommel 18 versehen, rait der das beispielsweise in Schwaden abgelegte Heu vom Boden aufgenommen und in den Bereich einer Preßwalze 20 nach hinten auf ein sich über die gesamte Breite erstreckendes endloses Längsförderband 22 gefördert wird.
Das Längsförderband 22 umläuft eine vordere Antriebswalze 24 und eine hintere Umlenkwalze 26 in einer solchen Richtung, daß das obere, den Ballen tragende Trum nach hinten läuft. Zwischen diesen beiden Walzen sind mehrere Hilfsrollen 23, 30 und 32 angeordnet
Nach hinten wird der Ballenraum durch eine Heckklappe 34 begrenzt, die am Rahmen 10 um eine horizontale Schwenkachse 36 schwenkbar gelagert ist und sich nach hinten öffnen läßt. Rahmen und Heckklappe sind so zueinander angeordnet, daß oberhalb des Längsförderbandes 22 über die Breite des Rahmens und der Heckklappe verteilt auf parallelen Abstand zueinander mehrere endlose Bänder 38 zum Formen der Rundballen umlaufen können. Diese Bänder werden durch eine am Rahmen 10 oberhalb der Preßwalze 20 gelagerte Antriebsrolle 40 gemeinsam angetrieben und durch mehrere Umlenkrollen am Umlauf gehalten, von denen eine Umlenkrolle 42 an der Heckklappe in der Nähe des hinteren Endes des Längsförderbandes 22 angeordnet ist. Der zwischen diesen beiden Rollen um den Ballen herumlaufende Teil 38' der Bänder 38 bestimmt Form und Größe der Rundballen. Dabei werden die Bänder 38 in einer zum Längsförderband 22 entgegengesetzten Umlaufrichtung angetrieben, so daß das eingezogene Heu um sich selbst aufgewickelt wird, bis sich ein schematisch in F i g. 2 wiedergegebener Rundballen gebildet hat.
Durch eine mit Spannrollen 46 und 48 versehene Spannhebel-Anordnung 44 werden die Bänder 38 während der Ballenformung in eine gestraffte Lage um den Rundballen gebracht. Mit zunehmender Ballengröße schwenkt die Spannhebel-Anordnung 44 um eine horizontale Schwenkachse 50 allmählich nach oben, während die Heckklappe 34 gleichzeitig nach hinten verschwenkt. Sobald der Ballen seine endgültige Größe erreicht hat, wird er in der noch zu beschreibenden Weise mit Bindegarn umwickelt und durch vollständiges öffnen der Heckklappe 34 mittels in der Zeichnung nicht dargestellter hydraulischer Zylinder vom Längsförderband 22 auf den Boden geworfen.
Zum Binden des fertigen Ballens ist eine Vorrichtung vorgesehen, wie sie im einzelnen in den F i g. 3, 4 und 5 wiedergegeben ist. Zu diesem Zweck ist, wie die F i g. 1 und 2 zeigen, oberhalb der Aufnahmetrommel 18 eine sich über die Breite der Presse erstreckende Querstrebe 52 von L-förmigem Profil angeordnet, an der ein Garnzuführrohr 54 schwenkbeweglich angebracht ist, dessen Zuführende 55 in einem Kreisbogen derart über das von der Aufnahmetrommel 18 aufgenommene Heu geführt wird, daß das Bindegarn im Umfangsbereich des fertigen Rundballens spiralförmig eingelegt ist.
Wie im einzelnen die Fig.3, 4 und 5 zeigen, ist das Garnzuführrohr 54 an einer von einem Zapfen 58 schwenkbar aufgenommenen Hülse 56 angeschweißt. Der Zapfen 58 ist an einer trapezförmigenPlatte 60 befestigt, die mittels oberer und unterer Arme 62 und 64 an der Querslrebe 52 angebrach- ist Das Garnzuführrohr 54 läßt sich durch Ziehen eines bis in den Bereich des Schlepperfahrers reichenden Seils 66 verschwenken. Zu diesem Zweck ist das Seil 66 mit dem Rohr 54 über einen Bügel 68 verbunden, der seinerseits am Rohr
ίο 54 befestigt ist Wie F i g. 3 und 5 zeigen, greift das Seil 66 in eine am Bügel 68 vorgesehene Lippe 70, wodurch in bezug auf den Angriffspunkt des Seils am Rohr 54 ein Hebelarm vorhanden ist, über den das Rohr 54 aus seiner in Fig. 1, 3 und 5 gezeigten und durch eine
is Zugfeder 72 vorgespannten Ausgangslage heraus nach unten verschwenkt werden kann. Die Zugfeder 72 greift einerseits über einen Träger 74 an der Querstrebe 52 an und ist mit ihrem anderen Ende an eine Kette 76 angeschlossen, die mit ihrem entgegengesetzten Ende mit einem an der Hülse 56 angeschweißten Arm 78 verbunden ist. Wie aus Fig.4 ersichtlich, legt sich die Kette um die Hülse 56, je weiter das Garnzuführungsrohr 54 von seiner Ausgangslage nach unten verschwenkt wird.
Zum Abschneiden des Bindegarns nach einem abgeschlossenen Bindevorgang dient eine Schneidvorrichtung 80, die aus zwei lösbar und austauschbar an der Querstrebe 52 befestigten Schneidmessern 82 und 84 besteht, deren Schneidkanten 86 V-förmig nach oben offen sind.
Das Bindegarn ist durch das Garnzuführungsrohr 54 hindurch geführt und erstreckt sich am Zuführende 55 des Rohres wie in F i g. 3 bei 88 angedeutet nach unten. Es wird in üblicher Weise von einem Garnwickel abgezogen, der in einem Behälter 90 (Fig. 1) untergebracht ist.
Um das Bindegarn automatisch abschneiden zu können, sobald ein Ballen seine endgültige Größe erreicht hat, ist auf Abstand von den Schneidmessern 82 und 84 ein zwischen zwei Flanschen 96 und 98 gelagerter Bolzen 94 vorgesehen, an den ein Haken 92 angeschweißt ist, der, wie F i g. 3 zeigt, das am Zuführende 55 herabhängende Garn 88 durch schnelles Herabschwenken über die Schneidkanten 86 der Schneidmesser 82 und 84 zieht. Die Flansche 96 und 98 sind an einer mit der Querstrebe 52 verschraubten Platte 100 befestigt.
Das schnelle Herabschwenken des Hakens 92 wird durch zwei Stangen 102 und 104 bewirkt, von denen die
so Stange 102 auf dem Zapfen 58 zwischen der Hülse 56 und der Platte 60 schwenkbar gelagert ist und die Stange 104 mit ihrem einen Ende am freien Ende der Stange 102 und mit ihrem anderen Ende an einem mit dem Haken 92 fest verbundenen Ansatz 106 angelenkt ist. Der Haken 92 wird normalerweise in der in F i g. 4 wiedergegebenen aufrechten Stellung durch eine Spiralfeder 108 gehalten, die mit ihrem einen Ende an der Platte 100 eingehängt ist, und mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz UO angreift, der am Bolzen 94 angeschweißt ist.
Am äußeren Ende des Arms 78 ist ein Winkeleisen 112 befestigt, welches zusammen mit dem Arm 78 um den Zapfen 58 verdrehbar ist, sobald das Garnzuführrohr 54 verschwenkt wird. Am abgewinkelten Ende
b'> trägt dieses Winkeleisen 112 eine einstellbare Anschlagschraube 114, die, wie F i g. 3 zeigt, an der einen Kante der Stange 102 zur Anlage kommt, wenn das Rohr 54 in die Nähe seiner Ausgangslage geschwungen wird.
Wie insbesondere die F i g. 3 und 4 zeigen, ist an dem dem Zuführende 55 entgegengesetzten Ende des Rohres 54 eine Stange 116 angeschweißt. Im Sichtbereich des Schlepperfahrers ist an dem die trapezförmige Platte 60 mit der Querstrebe 52 verbindenden oberen Arm 62 an dessen Oberseite eine etwa halbkreisförmige Platte 118 befestigt, über deren Umfang hinaus, die Stange 116 verlängert ist, wodurch der Schlepperfahrer die Lage des sich auf dem Kreisbogenabschnitt bewegenden Zuführendes 55 des Garnzuführrohrs 54 im Auge behält.
Die Arbeitsweise der Binde- und Schneidvorrichtung ergibt sich wie folgt.
Sobald der Rundballen annähernd die gewünschte maximale Größe erreicht, wird das Seil 66 angezogen, wodurch das Zuführrohr 54 aus seiner Ausgangslage nach links verschwenkt wird. Das nach dem Schneiden des vorangegangenen Rundballens herabhängede Ende des Bindegarns 88 wird daraufhin von dem nach hinten geförderten und sich in der Ballenzone um sich selbst aufwickelnde Heu erfaßt. Durch fortgesetztes Anziehen am Seil 66 wird das Garnzuführrohr 54 in die in F i g. 1 gestrichelt angedeutete rechte Lage geschwungen. Sobald dann die Spannung am Seil nachläßt, schwingt das Garnzuführrohr 54 unter der Wirkung der Feder 72 in die linke Lage zurück. Während dieses Vorganges zieht sich das Bindegarn automatisch ab und wickelt sich spiralförmig auf den Ballen auf. Der Schlepperfahrer hai es hierbei selbst in der Hand, mit welcher Geschwindigkeit das Rohr bewegt wird und wieviel Garn auf den Rundballen aufgewickelt wird. Lage und Drehgeschwindigkeit des Zuführendes 55 am Rohr 54 zeichnen sich hierbei mittels der Stange 116 an der halbkreisförmiger Platte 118 analog ab.
Während das Garnzuführrohr 54 diese Bewegung ausführt, bleibt der Haken 92 durch die Feder 108 in der in Fig.4 dargestellten aufrechten Lage. Sobald das Rohr 54 sich der in F i g. 1 und 3 wiedergegebener Ausgangslage nähert, gelangt die Anschlagschraube 114 in Kontakt mit der Stange 102, wodurch diese in dei Zeichenebene der F i g. 3 um den Zapfen 58 nach links verschwenkt und die Stange 104 mitnimmt. Dies hat zui Folge, daß der Haken 92 aufgrund des Übersetzungsverhältnisses schlagartig nach unten verschwenkt wird wodurch er das Garn 88 über die Schneidkante 86 dei Schneidvorrichtung 80 zieht. F i g. 5 veranschaulicht der verhältnismäßig spitzen Winkel, den das Garn in dei untersten Lage des Hakens 92 mit der Schneidebene einschließt. Trotz der Bewegung, die das Garn beirr Binden ausführt, ist durch die schlagartige Abwärtsbewegung des Hakens ein sicheres Abtrennen des Garn: gewährleistet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei fertig geformten Rundballen aus Heu oder anderem faserigen s Erntegut in einer Rundballenpresse unter Verwendung eines im Einzugsbereich der Rundballenpresse schwenkbar gelagerten Garnzuführrohrs, das in einer seiner ausgeschwenkten Endstellungen mit seinem Garnzuführende in den Wirkungsbereich einer Schneidvorrichtung gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindegarn (88) an den Schneidkanten (86) der Schneidvorrichtung (80) durch einen vom Garnzuführrohr (54) gegen Ende seiner Rückschwenkbewegung über einen Anschlag (114) und ein Gestänge (102, 104, 106) betätigten, schwenkbar auf Abstand zu den Schneidkanten (86) gelagerten Haken (92) abtrennbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Haken (92) eine Feder (108) angreift, die ihn in einer von der Schneidvorrichtung (80) weggeklappten aufrechten Lage hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (86) der von Schneidmessern (82, 84) gebildeten Schneidvorrichtung (80) im wesentlichen nach oben gerichtet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (92) in einer in bezug auf die Ebene der Schneidkanten (86) spitzwinkligen Ebene nach unten schwenkbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Garnzuführrohr (54) in einer über die Breite der Aufnahmevorrichtung (18) einen Kreisbogen beschriebenden, in bezug auf den Erdboden angestellten Ebene schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (114) als eine auf radialem Abstand zur Schwenkachse (Schwenkzapfen 58) des Garnzuführrohrs (54) mit diesem ver-chwenkbar angeordnete einstellbare Anschlagschraube ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (102,104,106) aus einer aul dem das Garnzuführrohr (54) tragenden Schwenkzapfen (58) frei drehbar gelagerten Stange (102), einer an deren freies Ende schwenkbeweglich angeschlossenen weiteren Stange (104) und einem am Haken (92) befestigten, mit der Stange (104) verbundenen Ansatz (106) besteht, und daß der Anschlag (114) an der auf dem Schwenkzapfen (58) gelagerten Stange (102) anlegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (114) an einem auf einer das Garnzuführrohr (54) tragenden Hülse (56) befestigten Winkeleisen (78,112) angeordnet ist. 5r>
DE2547735A 1974-11-11 1975-10-24 Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer Rundballenpresse Withdrawn DE2547735B2 (de)

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DE2547735A1 DE2547735A1 (de) 1976-05-20
DE2547735B2 true DE2547735B2 (de) 1978-06-08

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