DE2530320C3 - Bindevorrichtung für Wickelballenpressen - Google Patents
Bindevorrichtung für WickelballenpressenInfo
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- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
- A01F15/141—Tying devices specially adapted for baling presses for round balers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bindevorrichtung für Wickelballenpressen für Heu oder ähnliches Gut das
vom Boden aufgenommen und in Form einer Matte in einer horizontalen Ebene der Einzugsöffnung der
Wickelballenpresse zugeführt wird, mit einem vor der
Einzugsöffnung um eine feststehende Welle hin- und herbewegbaren Leitarm für das Bindematerial und einer
in Abhängigkeit von der Stellung des Leitarmes betätigbaren Schneidvorrichtung, die bei gebundenen
Wickelballen das Bindematerial trennt
Bei der bekannten Bindevorrichtung (US-PS 26 27 223), von der die Erfindung ausgeht, wird über den
Leitarm das Bindegarn oder der Bindedraht in einer Hin- und Herbewegung vor der Einlaßöffnung abgespult, so daß sich das Bindegarn bzw. der Bindedraht
spiralförmig um den Wickelballen wickeln kann. Normalerweise wird bei derartigen Maschinen das auf
dem Boden liegende Erntegut über eine Pickup-Trommel aufgenommen und in einer dünnen Matte in das
Innere geführt Hierzu ist eine zwar relativ breite, aber nicht allzu hohe Einlaßöffnung bei den Wickelballenpressen vorgesehen, vor der sich der Leitarm bewegen
muß. Bei der gattungsmäßig berücksichtigten Bindevorrichtung ist nun der Leitarm auf einem horizontalen
Zapfen vertikal schwenkbar angeordnet, so daß normalerweise das Bindematerial während der Hin- und
Herbewegung des Leitarmes auf einem vertikalen Kreissegment abläuft Hierdurch wird jedoch das
Einziehen in den Ballen durch die Pick-up od. dgl. äußerst erschwert, da der Bindematerialverlauf nach
dem Austritt aus dem Leitarm von der Vertikalen in die Horizontale umgelenkt wird. Dieser Nachteil wird nun
bei dieser bekannten Bindevorrichtung dadurch versucht zu vermeiden, daß der Leitarm verlängerbar ist so
daß sein Abgabeende sich auf einer horizontalen Ebene bewegt Dies wiederum bedeutet eine recht aufwendige
Konstruktion.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Bindevorrichtung einfacher auszubilden als
bisher. Diese Aufgabe ist dadurch gelöst worden, daß das freie Ende des Leitarmes auf einem Kreisbogen
horizontal um eine hochstehende Welle schwenkbar ist. Auf diese Weise kann auf aufwendige Leitarmvorrichtungen verzichtet werden, da durch die Anordnung des
Leitarmes auf einem vertikalen Zapfen sein Abgabeende, ohne daß eine Verlängerung nötig wäre, sich immer
in einer horizontalen Ebene vor der Einzugsöffnung bewegt und eine Umlenkung des Bindematerials nicht
mehr erforderlich wird.
Damit das Bindematerial in Abhängigkeit von der Stellung des Leitarmes automatisch getrennt werden
kann, ist der Leitarm nach der Erfindung derart angeordnet, daß über ihn ein Gegenmesser der
Schneidvorrichtung auf ein Messer der Schneidvorrichtung zu geschwenkt werden kann.
Im einzelnen weist die Schneidvorrichtung ein mit dem Gegenmesser verbundenes Gestänge auf, das über
den Leitarm in seiner Endstellung das Gegenmesser auf das Messer zu verschwenkt. Hierzu weist das Gestänge
erfindungsgemäß einen vertikal schwenkbaren Auslöshebel auf, der über eine Stange mit einem ebenfalls
vertikal schwenkbaren Winkelhebel verbunden ist, der
an seinem unteren Ende das Gegenmesser aufnimmt,
wobei der Auslöshebel gegen die Wirkung einer Feder über den Leitann auf das Messer zu verschwe.nkbar ist
Damit das Bindematerial immer leicht abgetrennt werden kann, wenn der Leitarm eine seiner Endstellungen erreicht hat, ist das Messer mit Bezug auf das
Gegenmesser winklig und derart schwenkbar angeordnet, daß es bei Kontakt mit dem Bindematerial gegen
das Gegenmesser gezogen wird.
Um zu verhindern, daß das Bindematerial nach dem
Abtrennen herunterfällt und von dem aufzunehmenden Gut erfaßt werden könnte, ist das Messer derart
ausgebildet, daß es zusammen mit dem Gegenmesser eine Klemmwirkung erzielt, so daß das abgeschnittene
Anfangsende zwischen Messer und Gegenmesser gehalten werden kann, bis der nächste Bindezyklus
wieder eintreten solL
In zweckmäßiger Weise ist nach der Erfhdung der Leitarm über einen hydraulisch beaufschlagbaren
Zylinder horizontal oder annähernd horizontal verschwenkbar angeordnet
Dadurch, daß die Ein- und/oder Ausfahrgeschwindigkeit des Zylinders einstellbar ist, können die Wicklungen
pro Ballenumdrehungen beeinflußt werden. Im einzelnen weist hierzu der hydraulische Kreislauf zum
doppelseitigen Beaufschlagen des Zylinders ein Steuerventil auf, wobei zwischen Zylinder und Steuerventil in
der einen Zuführleitung zum Zylinder eine einstellbare Drossel mit einem parallel geschalteten Rückschlagventil vorgesehen ist
Eine besonders günstige räumliche Anordnung des Leitarmes läßt sich dann erreichen, wenn seine Welle
mit Bezug auf die Vertikale geneigt verlaufend angeordnet ist, wobei der Leitarm seine unterste
Stellung einnimmt, wenn er sich in etwa mittig vor der
Einzugsöffnung befindet
In den Zeichnungen ist ein nachfolgend näher erläutertes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt Es zeigt
F i g. 1 die Wickelballenpresse in perspektivischer Darstellung,
Fig.2 die Seitenansicht zu Fig. 1, wobei jedoch
einige Teile des besseren Verständnisses wegen fortgelassen worden sind,
F i g. 3 die Bindevorrichtung in vergrößerter Darstel- 4 >
lung,
F i g. 4 die Binde vorrichtung, den Trennvorgang des Bindematerials darstellend,
F i g. 5 eine ähnliche Darstellung wie in F i g. 4, jedoch die Bindevorrichtung während des Bindezyklus zeigend, so
F i g. 6 eine schematische Darstellung für den Verlauf des Bindematerials beim Binden,
F i g. 7 einen hydraulischen Kreislauf für den doppelseitig beaufschlagbaren Zylinder der Bindevorrichtung.
Die Erfindung ist an einer Wickelballenpresse dargestellt, also an einer Maschine, die dazu bestimmt
ist, große zylindrische Ballen aus Heu oder ähnlichem Gut zu wickeln. Die Wickelballenpresse weist im
einzelnen einen Rahmen 10 auf, der auf zwei Lauf rädern 12 angeordnet ist Des weiteren sind mit dem w
Hauptrahmen zwei hochstehende sich gegenüberliegende Seitenwände 14 und 16 verbunden, wobei diese
Seitenwände zwischen sich den Wickelraum bilden. Ein Querträger 18 verbindet die vorderen Enden der
Seitenwände 14 und 16, während ein hohles Zugglied n\
oder eine Deichsel 20 sich von der Mitte des Querträgers IS zur Verbindung der Wickelballenpresse
mit einem in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht
dargestellten Ackerschlepper erstreckt Letzterer hat
eine herkömmliche Zapfwelle. Der Hauptrahmen weist ferner einen oberen Querträger 22 auf, der die
Seitenwände 14 und 16 über dem Querträger 18 verbindet
Eine Pickup Vorrichtung herkömmlicher Bauart ist zur vertikalen Einstellung am Hauptrahmen mittels
zwei vertikal verschwenkbarer Lenker 25 angeordnet und überspannt die Breite des Hauptrahmens vor der
Wickelkammer und dient dazu, das Gut vom Boden aufzuheben, wenn die Maschine sich über das Feld
bewegt, und es nach rückwärts zu fördern. Zwei quer angeordnete, gegensätzlich rotierende Preßwalzen 26
und 28 erstrecken sich zwischen den Seitenwänden 14 und W unmittelbar hinter dem rückwärtigen Ende der
Pickup Vorrichtung 24, die das Gut nach hinten zu der Einlaßöffnung zwischen den gegensätzlich rotierenden
Preßwalzen 26 und 28 fördern. Diese wiederum fördern das Gut weiter nach rückwärts in Form einer Matte bis
zu einem Förderband 30. Auch dieses überspannt die Breite der Wickelballenpresse zwischen ihren Seitenwänden 14 und 16 und weist im einzelnen ein endloses
Band 32 auf, das um die untere Preßwalze 28 und eine rückwärtige Walze 33 geführt ist Zwei Zwischenwalzen
34 und 35 sind ebenfalls zwischen den sich gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet und führen das obere
Trum des Bandes 32. Die Walzen 33,34 und 35 liegen im
wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene wie die untere Preßwalze 28, so daß das obere Trum des Bandes
30 im wesentlichen horizontal verläuft
Ein oberes Förderband 36 ist ebenfalls zwischen den sich gegenüberliegenden Seitenwänden 14 und 16
oberhalb des unteren Förderbandes 30 vorgesehen und besteht im einzelnen aus mehreren Bändern 38, die Seite
an Seite sich über die gesamte Breite der Maschine erstrecken. Die Bänder sind im einzelnen um eine untere
vordere Walze 40, eine obere vordere Walze 41 und zwei obere Zwischenwalzen 43 und 42 geführt. Alle
diese Walzen erstrecken sich zwischen den Seitenwänden 14 und 16 und führen die inneren Seiten der Bänder.
Eine rückwärtige Platte ist mit 44 bezeichnet und besteht im einzelnen aus zwei oberen Lenkern 46, deren
vordere Enden mit den sich gegenüberliegenden Seitenwänden 14 und 16 über Zapfen 47 verbunden sind.
Ein Paar unterer Lenker 48 ist schwenkbar mit den rückwärtigen Enden der oberen Lenker 46 über
Querzapfen 49 verbunden. Lediglich die Lenker auf der rechten Seite der Wickelballenpresse sind der Einfachheit halber in der Zeichnung dargestellt Zwei Stangen
50 erstrecken sich zwischen den oberen Enden der unteren Lenker 48 und Lagerstützen 52 an den sich
gegenüberliegenden Seitenwänden 14 und 16. Eine untere rückwärtige Walze 54 erstreckt sich zwischen
den unteren Ender der unteren Hebel 48, während eine obere rückwärtige Walze 56 zwischen den unteren
Hebeln 48 koaxial zu den Querzapfen 49 geführt ist Die Riemen 38 sind gleichfalls um die Walzen 54 und 56
geführt Zwei hydraulisch beaufschlagbare Zylinder 58 erstrecken sich zwischen den sich gegenüberliegenden
Seitenwänden und den oberen Lenkern 46, um gemeinsam mit den Lenkern um ihre Schwenkzapfen
verschwenken zu können.
Zu Anfang des Wickelvorganges befindet sich die untere rückwärtige Walze 54 oberhalb der vorderen
unteren Zwischenwalze 34, und die Bänder 38 sind nach oben und nach vorne von der unteren vorderen Walze
40 aus geneigt verlaufend angeordnet Wenn nun das Material in einer Matte auf den oberen Trum des
unteren Förderbandes 30 gelangt, wird es sich nach rückwärts so lange bewegen, bis es das sich nach oben
und vorne bewegende untere Trum des oberen Satzes von Bändern erreicht, wodurch wiederum bewirkt wird,
daß die Gutmatte anfängt, sich zu wickeln. Ein? sich ~> quer erstreckende Abstreifwalze 59 ist unmittelbar
hinter der rückwärtigen oberen Preßwalze 26 und direkt unter der vorderen unteren Walze 40 angeordnet, um
das Material von den Bändern 38 abzustreifen und um zu verhindern, daß das Gut nicht nach außen zwischen ι ο
der oberen Preßwalze 26 und der Walze 40 austritt Die Abstreifwalze 59 begrenzt das vordere Ende der
Wickelkammer, und die verstellbare rückwärtige Walze 54 begrenzt das rückwärtige Ende. Wenn nun der
Wickelballen größer wird, dann verschiebt sich die Klappe 44 nach hinten, wobei die Stange 50 bewirkt, daß
das untere Ende des unteren Lenkers 48 sich nach rückwärts, ungefähr in einer geraden Linie so lange
bewegt, bis daß die rückwärtige Walze 54 sich über dem rückwärtigen Ende des unteren Förderbandes befindet,
wie es in F i g. 2 dargestellt ist
Selbstverständlich werden, wenn der Wickelballen wächst, die Bänder 38 wesentlich größere Abstände
zwischen der unteren rückwärtigen Walze 54 und der vorderen unteren Walze 40 erfordern, und eine
Riemenziehvorrichtung 60 ist vorgesehen, um die erforderliche Bänderlänge zu gewährleisten. Die Riemenziehvorrichtung 60 besteht im einzelnen aus zwei
Lenkern 62, die sich von einer Querwelle 63 aus nach rückwärts erstrecken, und zwar bis unmittelbar unter i</
den oberen Querträger 22. Die Lenker 62 sind im Bereich der inneren Seiten der sich gegenüberliegenden
Seitenwänden 14 und 16 angeordnet Zwei Walzen 64 und 65 sind zwischen den rückwärtigen Enden der
Lenker 62 vorgesehen und liegen gegen die äußeren j5
Seiten der Bänder 38 an gegenüberliegenden Seiten der ortsfest gelagerten Walze 42 an. Zwei Spiralfedern 66
sind mit ihren unteren Enden mit den entsprechenden Seiten rahmen wänden verbunden und ihre oberen
Enden sind mit zwei Lenkern 67 verbunden, die sich von den gegenüberliegenden Enden der Querwelle 63 aus
nach rückwärts erstrecken, so daß die Spiralfedern 66 die Lenker 62 und die Walzen 64 und 65, die daran
befestigt sind, nach unten gegen die Bänder ziehen. Anfangs weisen die Walzen 64 und 65 einen
beträchtlichen Abstand zu der ortsfest gelagerten Walze 62 auf. Wenn aber der Wickelballen wächst,
schwingen die Lenker 62 nach oben entgegen der Wirkung der Feder 66, bis daß der Wickelballen
vollständig geformt ist, wie es in F i g. 2 dargestellt ist Die Spiralfedern 66 werden eine größere Federkraft auf
die Riemen 38 ausüben, wenn der Wickelballen wächst,
da dann die Spannung in den oberen Riemen 38 das Heu in dem Ballen zusammenpreßt, wenn der Ballen rotiert
Wie bereits vorstehend angedeutet wurde, bewegt sich das obere Trum des unteren Förderbandes 30 nach
rückwärts, während das untere Trum des oberen Förderbandes sich nach vorne bewegt Das obere und
untere Förderband sowie die Preßwalzen, die Abstreifwalze und die Pickup Vorrichtung 24 werden über w
herkömmliche Riementriebe an der linken Seite der Wickelballenpresse angetrieben. Hierbei gelangt die
Antriebskraft für die Riemen zu diesen durch eine Gelenkwelle 68, die oberhalb der Deichsel 20 angeordnet ist Das vordere Ende der Gelenkwelle ist dabei mit «»
der Schlepperzapfwelle in herkömmlicher Weise verbunden. Ihr rückwärtiges Ende wiederum ist mit
einer quer verlaufenden Antriebswelle 69 über ein
Kegelgetriebe, das in einem Gehäuse 70 angeordnet ist,
in Verbindung. Das linke Ende der Antriebswelle 69 kann als Eingang für die verschiedenen Riementriebe
angesehen werden.
Ein herkömmlicher Finger aufweisender Niederhalter 72 'St oberhalb der Pickup Vorrichtung 24 angeordnet,
um das Gut herunterzudrücken, wenn es aufgenommen wird, und um es in die bzw. zwischen die Preßrollen 26
und 28 zu führen. Der Niederhalter weist im einzelnen einen im wesentlichen horizontal angeordneten U-förmigen Rahmen 74 auf, dessen sich gegenüberliegende
Enden mit den sich gegenüberliegenden Seitenwänden verbunden sind, wobei der mittige Teil des Rahmens die
Breite der Wickelballenpresse über der Pickup Vorrichtung überspannt während mehrere Federzinken 76 sich
rückwärtig von dem mittigen Teil des Niederhalters aus erstrecken.
Eine Bindevorrichtung 78 ist an dem Rahmen 10 und an dem Niederhalter 72 über der Pickup Vorrichtung 24
angeordnet Sie dient dazu, eine Fadenlänge aus einem Bindevorrat 80 zur Verfügung zu stellen, der hier als
zwei herkömmliche Garnrollen, die in einem Bindegarnkasten 82 an der rechten Seitenwand 16 angeordnet
sind, dargestellt sind. Die Bindevorrichtung 78 dient dazu, Bindegarn zwischen den Preßrollen 26 und 28
einzuführen, wobei sie erst betätigt wird, wenn ein Wickelballen vollständig gewickelt ist, das heißt, seine in
F i g. 2 dargestellte Größe erreicht hat, und in der er mit 83 bezeichnet ist Der Wickelballen wird fortlaufend
umlaufen, während der Bindedraht bzw. das Bindegarn zwischen den Preßrollen bis in die Wickelkammer
geführt wird, so daß sich das Garn um das Äußere des Ballens wickeln kann.
Die Bindevorrichtung 78 weist im einzelnen einen rohrförmig ausgebildeten Leitarm 84 auf, der in einer im
wesentlichen horizontal verlaufenden Ebene angeordnet ist und dessen eines Ende auf einer im wesentlichen
vertikal sich erstreckenden Welle 86 angelenkt ist Diese Welle ist in einer Hülse 87 drehbar gelagert, die sich
nach oben durch die Deichsel erstreckt Der Leitarm 84 ist selbst unterhalb der Deichsel 20 und unterhalb des
Niederhalters 72 angeordnet während das obere Ende der Welle 86 mit einem Hebelarm 88 verbunden ist Ein
hydraulisch beaufschlagbarer Zylinder 90 ist mit seinem rückwärtigen oder zylinderseitigen Ende mit dem
Rahmen über eine Lasche 91 verbunden. Der Zylinder 90 ist leicht geneigt nach oben und vorne durch eine
öffnung 92 in der Oberseite der Deichsel 20 geführt,
wobei das vordere oder kolbenseitige Ende des Zylinders 90 mit dem Ende des Hebelarmes 88 über
einen Schwenkzapfen 93 verbunden ist wie es am besten aus F i g. 4 und 5 hervorgeht Der Schwenkzapfen 93 ist vertikal angeordnet Die Achse der Welle 86
ist nach oben und rückwärts derart geneigt verlaufend angeordnet, daß sie einen relativ kleinen Winkel mit der
Vertikalen bildet, so daß der Leitarm 84 in einem Kreisbogen verschwenken kann, der leicht nach unten
und rückwärts von der Welle aus verläuft Das freie Ende des Leitarmes 84 ist mit 94 bezeichnet und in
seiner untersten Stelle, wenn es sich in der Längsrichtung der Presse befindet. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist,
wenn der Zylinder 90 vollständig eingefahren ist, der
Leitann 84 in einer horizontalen Querstellung angeordnet, die seiner Normal- oder Rabestellung entspricht
Wenn nun der Zylinder ausgefahren wird, schwingt der
Leitarm nach rückwärts in eine Stellung, in der er damit beginnt, den Bindedraht bzw. das Bindegarn abzugeben.
Die ungefähre Stellung des Leitannes an einem Ende
des Bindezyklus ist durch die Lagelinie 95 in Fig. 3
angeordnet, während die Lagelinie % in I- i g. 3 die ungefähre vorderste Stellung des Leitaimes während
des Bindezyklus darstellt, in der der Zylinder 90 vollständig ausgefahren ist. Wie ferner aus F i g. 3 r>
hervorgeht, schwingt der Leitarm ungefähr 30° aus ^eir.er Ruhestellung in eine Position, die durch die
Lagelinie 95 angegeben ist, und dann schwingt er um ungefähr 120° in seine vorderste Stellung nach links
weiter, die durch die Lagelinie 96 angegeben ist. Der gesamte Schwenkbereich des Leitarmes beträgt ungefähr
150° bei einer Kolbenbewegung des Zylinders. Nachdem der Zylinder vollständig ausgefahren ist, wird
er wieder eingefahren und schwingt dabei den Leitarm in seine Ruhestellung zurück, die in voll ausgezogenen
Linien in F i g. 3 dargestellte ist.
Wie aus Fig.6 hervorgeht, so wird das Bindegarn
bzw. der Bindedraht, der mit 97 bezeichnet wird, nachdem er aus der Kammer ausgetreten ist, durch ein
Führungsrohr 98 und dann durch mehrere Führungen 99 bis in das offene Ende des Leitarmes 84 im Bereich der
Welle 86 gezogen. Aus dem Leitarm tritt der Bindedraht bzw. das Bindegarn 97 an dessem freien Ende 94 aus.
Das Führungsrohr 98 und die Führungen 99 sind lediglich schematisch in F i g. 6 dargestellt. Wie vorstehend
ausgeführt wurde, wird der Bindedraht bzw. das Bindegarn 97 von dem freien Ende des Leitarmes aus
durch die Preßwalzen 26 und 28 geführt, wenn ein Wickelballen umläuft und während der Leitarm über die
Breite der Wickelkammer hin- und her verschwenkt. Der Leitarm betätigt eine Schneidvorrichtung 100,
wenn er in seine Ruhestellung zurückkehrt.
Was die Schneidvorrichtung im einzelnen anbelangt, so weist sie einen im wesentlichen vertikal angeordneten
Auslöshebel 101 auf. der schwenkbar auf einem « Querzapfen 102 angeordnet ist, der sich wiederum
zwischen den sich gegenüberliegenden Seiten eines U-förmig ausgebildeten Gehäuses 103 erstreckt. Das
vordere Ende des Gehäuses 103 ist dabei oben auf dem Querteil des Niederhalter-Rahmens 74 angeordnet, to
während das rückwärtige Ende des Gehäuses mit dem sich nach rückwärts erstreckenden rechten Schenkel
des Niederhalter-Rahmens über eine Lasche 104 verbunden ist. Die Schneidvorrichtung 100 weist
darüber hinaus einen Winkelhebel 105 auf, der "5
schwenkbar auf einer Querwelle 106 angeordnet ist, die parallel zu dem Querzapten 102 verläuft. Eine sich im
wesentlichen in Längsrichtung erstreckende Stange 108 verbindet die oberen Enden des Auslöshebels 101 und
des Winkelhebels 105, während das untere Ende des Winkelhebels 105 mit einem U-förmig ausgebildeten
Gegenmesser 110 versehen ist, das eine flache, sich quer erstreckende Oberfläche 112 aufweist. Eine Spiralfeder
114 erstreckt sich zwischen dem oberen Ende des Winkelhebels 105 und einem Zapfen 116 an dem
Gehäuse 103 und bewirkt, daß der Winkelhebel 105 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf F i g. 5 verschwenkt wird.
Die Stange 108, die den Winkelhebel und den Auslöshebel 101 verbindet, wird ebenfalls durch die
Feder in der gleichen Richtung verschwenkt
Ein Messer 118 ist schwenkbar auf einem Querzapfen
120 angeordnet, der sich ebenfalls zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 103 erstreckt
Im einzelnen ist das Messer 118 derart angeordnet daß
es über eine Feder 124 nach oben und vorne gegen einen einstellbaren Anschlag 122 gezogen wird. Das eine Ende
der Feder 124 ist mit dem Messer 118 verbunden, während ihr anderes Ende mit einem Stützlager 126 in
Verbindung steht. Dieses wiederum ist an dem Gehäuse angeordnet und nimmt außerdem den einstellbaren
Anschlag 122 auf.
Wie schematisch in F i g. 7 dargestellt ist, so sind die
sich gegenüberliegenden Enden bzw. Druckräume im Zylinder 90 mit Leitungen 130, 132 und einem manuell
einstellbaren Steuerventil 134 verbunden. Dieses kann drei Stellungen einnehmen, und zwar die in der
Zeichnung dargestellte Neutralstellung, in der der Zufluß zu den Leitungen unterbrochen ist, und zwei
Zuführstellungen. Wenn nun das !steuerventil aus seiner Neutralstellung in eine Richtung verschoben wird, so ist
die Leitung 130 mit einer Druckquelle 136, vorzugsweise die Hydraulikpumpe des ziehenden Traktors, verbunden,
während die gegenüberliegende Leitung 132 mit dem Sammelbehälter 138 in Verbindung steht, wodurch
der Zylinder ausgefahren wird. Das Steuerventil wird vorzugsweise an dem Schlepper-Bedienungsstand anzuordnen
sein, so daß es leicht von der Bedienungsperson des Ackerschleppers betätigt werden kann. Wenn
der Stellzylinder voll ausgefahren ist, betätigt die
Bedienungsperson das Steuerventil 134, um den Flüssigkeitsdruck umzukehren, so daß die Hydraulikleitung
132 nunmehr unter Druck steht, während die Leitung 130 mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
Eine in ihrem wirksamen Durchmesser veränderbare Drossel 140 ist in der Hydraulikleitung 130 vorgesehen,
wobei diese Drossel vorzugsweise als Nadeldrossel-Ventil ausgebildet werden kann. Diese Drossel ist
vorzugsweise im Bereich des hydraulischen Zylinders 90 anzuordnen und erstreckt sich nach oben durch die
hohle Deichsel, so daß sie leicht zugänglich ist und von der Bedienungsperson eingestellt werden kann. Eine
Drossel 142, die in ihrem Durchmesser nicht veränderbar ist, ist in der Hydraulikleitung 132 vorgesehen, um
den Flüssigkeitsdurchfluß durch diese Leitung zu steuern. Ein Rückschlagventil 144 ist in der Leitung 132
parallel zu der Drossel 140 mit veränderbarer Drosselstelle vorgesehen. Wie aus der Zeichnung
hervorgeht, ermöglicht das Rückschlagventil die Umgehung der Drossel beim Ausfahren des Zylinders, so daß
die Geschwindigkeit beim Ausfahren des Zylinders und somit auch die Geschwindigkeit der Bewegung des
Leitarmes während des Ausfahrens des Zylinders lediglich durch die Drossel 142 gesteuert wird. Jedoch
wird dann, wenn der Flüssigkeitsfluß umgekehrt wird, und zwar für das Einfahren des Zylinders, der
Flüssigkeitsfluß durch die Drossel mit der veränderbaren Drosselstelle hindurchgehen müssen, was der
Bedienungsperson erlaubt, die Schnelligkeit der Einzugsbewegung des Zylinders und somit der Bewegung
des Leitarmes bei der Rückführung in die hohe Position während des Bindezyklus zu beeinflussen.
Im Einsatz wird sich die Bindevorrichtung normalerweise in ihrer Ruhestellung befinden, in der der Zylinder
90 voll eingefahren ist wobei sich der Leitarm 84 in einer Querrichtung, wie sie in den Fig.3 und 4
dargestellt ist erstreckt In dieser Stellung liegt der Leitarm 84 gegen das untere Ende des Auslöshebels 101
an und bewegt dieses entgegen dem Ohrzeigerdrehsinn, wodurch über die Stange 108 zwischen den oberen
Enden des Leitarmes und dem Winkelhebel 105 das Gegenmesser 110, das am unteren Ende des Winkelhebels angeordnet ist nach oben gegen das Messer 118
bewegt wird. Dabei verhindert der einstellbare Anschlag 122 eine weitere Bewegung des Messers und
somit auch des Gegenmessers des Winkelhebels und des Auslöshebels 101.
Wenn der Wickelballen 83, wie in F i g. 2 dargestellt, vollständig gewickelt ist, hält die Bedienungsperson
normalerweise die Maschine an, so daß die Aufnahme von Gut über die Pickup Vorrichtung 24 unterbrochen
ist. Gleichzeitig betätigt die Bedienungsperson das Steuerventil 134, um zu erreichen, daß der Zylinder 90
ausgefahren wird. Das Ausfahren des Zylinders 90 wiederum bewirkt, daß der Leitarm 84 nach rückwärts
verschwenkt, und während des Rückwärtsverschwenken des Leitarmes 84 wird das untere Ende des
Auslöshebels 101 freigegeben. Hierdurch wiederum ist es möglich, daß der Auslöshebel 101 im Uhrzeigerdrehsinn
mit Bezug auf Fig.4 verschwenkt, wodurch wiederum der Winkelhebel 105 im Uhrzeigerdrehsinn
verschwenken kann, wodurch das Gegenmesser 110 nach unten von dem Messer 118 wegschwenkt.
Hierdurch wiederum wird jedoch der Draht bzw. das Bindegarn, das bisher zwischen dem Messer und dem
Gegenmesser eingeklemmt wird, freigegeben, wodurch das lose Ende nach unten fällt und aus dem freien Ende
des Leitarmes 84 herabhängt. Wenn nun irgendwelches Gut in die Wickelballenpresse eintritt, so wird sich das
herabhängende Ende mit dem Gut vermischen und nach rückwärts durch die Preßrolle in die Preßkammer
eintreten. Wenn dieses Gut aber das herabhängende Ende des Drahtes oder Bindegarnes nicht erfassen
sollte, so bewirkt die weitere Bewegung des Leitarmes in eine Mitten-Position, wie sie in gestrichelten Linien in
F i g. 5 dargestellt ist, daß das rückwärtige oder freie Ende 94 des Leitarmes sich unmittelbar vor der
Einlaßöffnung zwischen den Preßwalzen befindet. Dann aber wird das Ende des Drahtes oder des Garnes von
dem unteren Förderer erfaßt und zwischen den Preßrollen in die Preßkammer geführt, wo dann der
umlaufende Wickelballen den Draht bzw. das Band erfaßt und er dabei beginnt, es durch den Leitarm 84, die
Führungen 99 und das Führungsrohr 98 aus dem Bindevorrat zu ziehen. Wenn nun der Wickelballen
rotiert, wird das Band bzw. der Draht um den Ballen gewunden, und da der Leitarm sich in Richtung auf die
linke Seite der Maschine bewegt, wird die Wicklung in Form einer Spirale verlaufen. Die Anzahl der Spiralen
um den Wickelballen in der Anfangsphase ist normalerweise festgesetzt, da sie sich durch die Schnelligkeit des
Ausfahrens des Zylinders und somit der Bewegung des Leitarmes, die konstant ist, und der Umlaufgeschwindigkeit
des Ballens, die ebenfalls konstant ist, bestimmt. Allerdings könnte für die Drossel 142 mit nicht
veränderbarem Drosselquerschnitt eine Drossel mit veränderbarem Querschnitt vorgesehen werden, wodurch
die Anzahl der Wicklungen auch in der Anfangsphase des Wickelzyklus veränderbar ist
Nachdem der Zylinder nun vollständig ausgefahren wurde und der Leitarm die durch die Lagelinie 96 in
Fig. 3 bestimmte Position erreicht hat, wird das Steuerventil in seine entgegengesetzte Stellung verstellt,
wodurch das Einfahren des Zylinders beginnt Das Garn bzw. der Draht wird dann während des gesamten
Rücklaufzyklus des Leitarmes um den Ballen gewickelt Wie vorstehend bereits ausgeführt wurde, kann die
Schnelligkeit des Einfahrens des Zylinders 90 und somit die Geschwindigkeit des Leitarmes durch die Drossel
140 mit veränderbarem Querschnitt gesteuert weiden, wodurch wiederum die Anzahl der Wicklungen
beeinflußbar ist. Wie ebenfalls aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, kann es vorkommen, daß der
Wickelvorgang nicht beginnt vor der Mitte des vVickelballens, wenn sich der Leitarm in Richtung auf
ίο die linke Seite der Wickelballenpresse bewegt, obwohl
selbstverständlich die gesamte axiale Länge des Wickelballens gebunden wird beim Rücklauf des
Leitarmes.
Wenn nun der Leitarm in seine Querstellung zurückkehrt, wird er gegen das untere Ende des
Auslöshebels 101 zur Anlage kommen und dabei die Schneidvorrichtung 100 betätigen. Wie ebenfalls offensichtlich
ist aus der vorgehenden Beschreibung, wird, nachdem der Leitarm den Auslöshebel 101 erfaßt hat,
der Auslöshebel 101 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt, wodurch wiederum der Winkelhebel 105
entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt und das Gegenmesser 110 nach oben in Richtung auf das Messer
118 geführt wird. Das Gegenmesser ist derart angeordnet, daß es dabei den Draht bzw. das Garn, das
in die Preßkammer geführt ist, erfaßt, wobei dann das Garn bzw. der Draht auf der Oberfläche 112 des
Gegenmessers läuft. Wenn nun das Gegenmesser 110 seine oberste Stellung, wie sie in F i g. 4 dargestellt ist,
erreicht, kommt der Draht bzw. das Garn mit dem Messer 118 in Berührung, und die nach vorne gerichtete
Bewegung des Drahtes, der auf dem Gegenmesser 118 abläuft, schwingt das Messer 118 nach unten auf das
Gegenmesser 110 zu, so daß die Schneidvorrichtung selbsttätig wirkt. Die Quetschbewegung des Garnes
oder des Drahtes 97 zwischen dem Messer 118 und der Oberfläche 112 des Gegenmessers wird den Draht oder
das Garn abscheren, wobei der Teil des Garnes rückwärtig hinter dem Schnitt in die Wickelkammer
über den umlaufenden Wickelballen gezogen wird, während das vordere Ende des abgeschnittenen Garnes
ausreichend viele Fäden an der Schnittstelle hat, die zwischen dem Messer und dem Gegenmesser geklemmt
sind, so daß das Ende des Garnes so lange zwischen dem Messer und dem Gegenmesser eingeklemmt ist wie das
Gegenmesser in der in F i g. 4 dargestellten gegen das Messer anliegenden Position verbleibt. Dies bewirkt,
daß das lose Ende des Garnes nicht in den Materialfluß hängt, wodurch dieses Ende auch nicht von diesem
Materialfluß erfaßt werden und aus dem Bindevorrat gezogen werden könnte. Wie vorstehend bereits
ausgeführt wurde, erlaubt die Drossel mit der einstellbaren Drosselführung der Bedienungsperson so
viele Wicklungen um den Wickelballen zu wickeln wie sie es für erforderlich hält Mehr Wicklungen können
dann zum Beispiel von Vorteil sein, wenn der Wickelballen sehr oft gehandhabt und häufig transportiert
werden muß.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Bindevorrichtung für Wickelballenpressen für
Heu oder ähnliches Gut, das vom Boden aufgenommen und in Form einer Matte in einer horizontalen
Ebene der Einzugsöffnung der Wickelballenpre.sse
zugeführt wird, mit einem vor der Einzugsöffnung um eine feststehende Welle hin- und herbewegbaren
Leitarm für das Bindematerial und einer in Abhängigkeit von der Stellung des Leitarmes
betätigbaren Schneidvorrichtung, die bei gebundenen Wickelballen das Bindematerial trennt, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende
(94) des Leitarmes (84) auf einem Kreisbogen horizontal um eine hochstehende Welle (86)
schwenkbar ist
2. .Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leitarm (84) ein Gegenmesser (110) der Schneidvorrichtung (100) auf ein
Messer (118) der Schneidvorrichtung zu verschwenkt
3. Bindevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (100)
ein mit dem Gegenmesser (110) verbundenes Gestänge (105, 108, 101) aufweist, das über den
Leitarm (84) in seiner Endstellung das Gegenmesser auf das Messer (118) zu verschwenkt.
4. Bindevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (105, 108, 101)
einen vertikal schwenkbaren Auslösehebel (101) aufweist, der über eine Stange (108) mit einem
ebenfalls vertikal schwenkbaren Winkelhebel verbunden ist, der an seinem unteren Ende das
Gegenmesser (110) aufnimmt, wobei der Auslöshebel (101) gegen die Wirkung einer Feder (114) über
den Leitarm (84) auf das Messer zu verschwenkbar ist
5. Bindevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß das Messer (118) mit Bezug auf das
Gegenmesser (118) winklig und derart schwenkbar angeordnet ist, daß es bei Kontakt mit dem
Bindematerial gegen das Gegenmesser (110) gezogen wird.
6. Bindevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Messer (118) eine Klemmkante aufweist.
7. Bindevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitarm (84) über einen hydraulisch beaufschlagbaren Zylinder (90) horizontal oder
annähernd horizontal verschwenkbar ist
8. Bindevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und/oder Ausfahrgeschwindigkeit des Zylinders (90) einstellbar ist.
9. Bindevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Kreislauf zum
doppelseitigen Beaufschlagen des Zylinders (90) ein Steuerventil (134) aufweist, wobei zwischen Zylinder «>
und Steuerventil in der einen Zuführleitung (130) zum Zylinder eine einstellbare Drossel (140) mit
einem parallel geschalteten Rückschlagventil (144) vorgesehen ist.
10. Bindevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch μ
gekennzeichnet, daß die Welle (86) mit Bezug auf die Vertikale geneigt verlaufend angeordnet ist, wobei
der Leitarm (84) seine unterste Stellung einnimmt.
wenn er sich in etwa mittig vor der Einzugsöffnung
befindet
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ID=27049683
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |