DE2546712A1 - Zahnbuerste - Google Patents
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Description
- Zahnbürste
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnbürste mit Griff und Borsten.
- Die bekannten, übilcherwelse von der Bevölkerung benutzten Zahnbürsten der vorstehend genannten Gattung unterliegen elner natürlIchen Abnutzung, so daß die Zahnärzte den Rat erteilen, die Zahnbürste zumindest monatlich zu wechseln.
- Dlese Forderung ergibt sich aus hygienischen GrUnden, da slch im Laufe der Zeit am Borstenansatz Bakterien ab lagern, die für eine einwandfreie Zahn-Mund-Hyglene schädlich sind.
- Ferner nutzen sich die Borsten der BUrste nach längerem Gebrauch ab, biegen sich um oder brechen gar ab, was elner elnwandfrelen Zahnpflege abträgilch Ist.
- Ein derartig häufiger Wechsel der herkömmlichen Zahnbürsten stellt eine nicht unbeachtliche kostenmäßige Belastung dar, die bedingt, daß schließlich aus dtesen GrUnden die ZahnbUrste nicht Im erforderlichen Maße gewechselt wird.
- Aufgrund dieser Nachteile besteht die Aufgabe des Anmeldungsgegenstandes darin, eine Zahnbürste der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der die genannten Nachteile Insofern vermieden werden, daß ein kostengünstiges Auswechseln der Zahnbürste unter Erzielung einer vielseitigen Verwendbarkeit möglich ist.
- Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Borsten mit einem Borstenhalter lösbar mit dem Griffteil verbunden sind.
- Durch diese spezielle Ausbildung der Zahnbürste ergibt sich die Möglichkeit, lediglich die wesentllch billigeren Borstenhalter auszuwechseln, ohne daß wie bei den bisherigen Zahnbürsten ebenfalls der Griff der Zahnbürste weggeworfen werden muß. Dadurch kann der Griff, falls erforderilch, bedienungsgerechter und damit auch etwas aufwendiger gestaltet werden. Außerdem kann bei einer mehrköpfigen Familie der Griff unterscheidungskräftig nicht nur nach Farbe, sondern auch nach der Gestalt ausgebildet sein, so daß jedes Familienmitglied trotz Befolgen der Forderung der Zahnärzte, die Borsten oft auszuwechseln, bei dem ihm vertrauten Handgerät bleibt.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß für jeden Benutzer verschiedene Borstenformen bzw. Borstenhärten verfügbar sind. Man kann also je nach Beschaffenheit der Zähne bzw. nach dem Gesundheitszustand sofort einen härteren Borstensatz gegen elnen weicheren Borstensatz oder umgekehrt austauschen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Sondereinsätze für Prothesen mit nur einer Reihe von Borsten oder Einsätze mit Gummi spitzen für Zahnlücken zu verwenden.
- Damit bei der Benutzung der Zahnbürste der Borstensatz mit dem Borstenhalter zur Aufnahme der auftretenden Kräfte fest mit dem Griffteil verbunden Ist, kann der Borstensatz In Richtung der Borsten längsachse in eine allseitig geschlossene Vertiefung des Grl fftells etnsetzbar seln.
- Zur Befestigung des Borstenhalters Im Griffteil kann die Vertiefung am Inneren Öffnungsrand nach Innen ragendes Haltelippen aufweisen, damit der Borstenhalter an elnem Herausfallen aus der Vertiefung gehindert wird. Hierzu kann der Borstenhaiter hinsichtlich elner besseren Anlage der Haltelippen borstenseitig an der Umrißkante mit einer Anfasung versehen seln.
- Hinsichtlich einer guten Befestigung des Borstenhalters können Im Bodenberelch der Vertlefung im Griffteil Löcher angeordnet seln, in die an der den Borsten abgewandten Seite des Befestigungstelis angeordnete Noppen eingreifen.
- Schließlich kann die Befestigung des Borstenhalters auch magnetisch erfolgen, wobei Im Borstenhalter Magnetetsenpulver eingespritzt und im Vertiefungsgrund ein Metallplättchen angeordnet sein kann.
- Damit der Borstenhalter In einfacher und leichter Weise In die Vertlefung eIngeführt werden kann, ist an der den Borsten abgewandten Umrißkante des Borstenhalters eine Fase vorgesehen.
- Hinsichtlich etner weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Anmeldungsgegenstandes kann der Borstenhalter von vorn in eine Im Griffteil befindliche vorne offene Nut einschiebbar sein, wobei eine vorn am Griffteil befindlichte wegblegbare Slcherungsnase vorgesehen Ist.
- Damit ein seitliches Herausfallen des Borstenhalters aus der Nut verhindert wird, kann der Borstenhalter formschlüssig In der Nut angeordnet sein, wobel die Nut entweder schwalbenschwanzförmig oder T-förmig ausgebildet sein kann.
- Damit das Einschieben des Borstenhalters in die Nut möglichst einfach und leicht erfolgen kann, solIte an der den Borsten abgewandten Umrißkante eine Anfasung vorgesehen sein.
- Weitere Einzelhelten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der reln schematisch In den belgefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungskelsplele. Es zelgen: Fig. la eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Zahnbürste, Fig. ib einen Querschnitt durch die Zahnbürste entlang der Linie ib - 1b, Fig. 2a eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Zahnbürste, Fig. 2b einen Querschnitt durch die Zahnbürste entlang der Linie 2b - 2b der Fig. 2a, Fig. 3a eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren AusfUhrungsform einer Zahnbürste, Fig. 3b einen Querschnitt entlang der Linie 3b - 3b der Fig. 3a gemäß einer ersten Ausführungsform, Fig. 3c einen Querschnitt entlang der Linie 3c - 3c In Fig. 3a gemäß einer zweiten Ausführungsform, Fig. 4a eine teilweise geschnittene Seitenansicht elner welteren Ausführungsform einer Zahnbürste, Fig. 4b elnen Querschnitt entlang der Linie 4b - 4b In Fig. 4a, Fig. 5a eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Zahnbürste, Fig. 5b einen Querschnitt entlang der Linie 5b - 5b In Fig. 5a, Fig. 5c eine Draufsicht auf den Borstenbereich der Zahnbürste er prechend Fig. 5a, Fig. 6a eine teilsweise geschnittene SeItenansicht einer welteren Ausführungsform elner Zahnbürste, Fig. 6b einen Querschnitt entlang der Linie 6b - 6b in Fig. 6a und Fig. 6c eine Draufslcht auf den Borstenbereich der Zahnbürste gemäß Fig. 6a.
- Eine In den Zeichnungen dargestelIte Zahnbürste besteht im wesentlichen aus einem Grifftell 10 und elnem mit Borsten 12 versehenen Borstenhalter 14. Entsprechend der Darstellung In Fig. 1, Fig. 3 bis Fig. 6 weist der Griffteil 10 Im Borstenbereich eine Vertiefung 16 auf, die entweder In den Griffteil 10 eingefräst oder bei der Herstellung des Griffteils elngeformt ist. Durch diese Einbettung des Borstenhalters 14 In der Vertiefung 16 werden die Uber die Borsten übertragenen Bewegungskräfte hinsichtlich einer guten Halterung und einer guten Kraftvertellung in die Nutwandung elngeleitet.
- Dami-t der Borstenhalter 14 nicht aus der Vertiefung 16 herausfallen kann, befinden sich an der Öffnungskante der Vertiefung 16 Haltelippen 18, durch deren Vorspannung der Borstenhalter In der Vertiefung gehalten wird. Beim Herausziehen des Borstensatzes wird an den Borsten gezogen, bis die Vorspannung der Haltellppen am Halter überwunden Ist, so daß der Borstensatz herausspringt.
- Entsprechend der Darstellung In Fig. 2 wird das Herausfallen des Borstensatzes durch magnetische Kräfte verhindert. Dabei ist In den Kunststoffkörper des Borstenhalters 14 Magnetelsenpulver und auf dem Grund der Vertiefung 16 ein Metaliplättchen 20 mit eingespritzt.
- in Fig. 4 ist eine weitere Befestigungsart dargestelIt, durch die das Herausfallen des Borstenhalters 14 verhindert werden soll. In dlesem Falle befinden slch Im Boden 22 der Vertlefung 16 Löcher 24 und an der den Borsten abgewandten Fläche 26 des Borstenhalters 14 vorzugsweise kreisrunde Noppen 28, die In den Löchern 24 einrasten.
- Die krelsrunden, balligen Noppen 28 sind eventuell hohl ausgeblIdet, damit die Noppen elastisch In die vorzugsweise konischen Bohrungen unter Druck von oben einspringen.
- Die Haltewirkung Ist ähnlich wie bei einem Druckknopf.
- Damit der Borstenhalter 14 möglichst leicht und einfach in die VertIefung 16 eingeführt werden kann, weist der Borstenhalter 14 an der den Borsten abgewandten Umrißkante eine Anfasung 30 auf.
- in Fig. 3 ist die Vertiefung 16 als Nut ausgeblIdet, die an der Vorderseite des Borstenberelches offen ausgebildet ist. Dadurch kann der Borstenhalter 14 von vorne in die Nut eingeschoben werden. Damit der Borstenhalter 14 nicht nach vorn herausfallen kann, ist dort eine Sicherungsnase 32 vorgesehen, die nach unten abgebogen werden kann, wenn der Borstenhalter 14 eingeschoben oder wieder herausgezogen werden soll. Zur Verhinderung eines Herausfallens des Borstenhalters 14 Ist dieser formschlüssig im Griffteil 10 angeordnet, und zwar entsprechend Fig. 3b derart, daß die Nut einen schwalbenschwanförmigen Querschnitt aufweist, in dem sich die Breite der Nut zur öffnung hin verengt bzw.
- entsprechend Fig. 3c T-förmig ausgeblldet Ist, In dem sich die Nutbrelte zur Öffnung hin stufenwelse verengt. Damit ein Einschieben des Borstenhalters 14 besonders einfach und leicht erfolgen kann, weist der Borstenhalter 14 dort an der den Borsten abgelegenen Umrißkante eine Anfasung 34 auf, wo der Borstenhalter 14 in die Nut eingeschoben wird.
- Die Fig. 5 zeigt eine Zahnbürste mit einem Borstenhalter 14, an dem endseitig eine SpezlaIborste 36 vorgesehen ist, Dieser Borstensatz stellt eine Spezialbürste als Zahnzwischenraumbürste dar, und zwar zur Reinigung schwer zugänglicher Zonen und zur vorbeugenden Behandlung von Zahnbelag und Zahnstein. Hierfür mußte bisher eine komplette Spezlalzahnbürste vom Benutzer gekauft werden.
- Die Ausführungsform gemäß Fig. 6 zelgt elne- Zahnbürste mit einem Borstenhalter 14, der endseitig elnen Zahnfleischstimulator 38 aufweist. Der abgebildete Stimulatorkegel 38 maskiert und festigt das Zahnfleisch und dlent gleichzeitig zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Dieser Zahnslelschstimulator kann in eine im Borstenhaiter 14 vorgesehene Bohrung eingesteckt sein, wobei die Möglichkeit besteht, den Stimulator aus der Bohrung herauszunehmen und gegebenenfalls durch einen härteren oder welcheren je nach Bedarf zu ersetzen. Auch hier kann der bereits vorhandene Griffteil der Zahnbürste für diesen Spezlalaufsatz verwendet werden, ohne daß eine besondere Zahnbürste gekauft werden muß.
- Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 und Fig. 6 kann neben der gezeichneten Befestigungsmöglichkeit entsprechend Fig. 1 auch die Befestigungsmöglichkeit gemäß Fig. 2 bis 4 verwendet werden.
- Ansprüche:
Claims (17)
- Ansprüche: Zahnbürste mit Griff und Borsten, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß die Borsten (12) mit einem Borstenhalter (14) lösbar mit dem Griffteil (lO) verbunden sind.
- 2. Zahnbürste nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Borstenhalter (14) In Richtung der Borstenlängsachse in eine allseitig geschlossene Vertiefung (16) des Griffteils (10) einsetzbar Ist.
- 3. Zahnbürste nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t , daß die Vertlefung (16) zur Befestigung des Borstenhalters (14) am Inneren öffnungsrand nach Innen ragende Haltellppen (18) aufwelsen.
- 4. Zahnbürste nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e I c h n e t , daß die Haltellppen (18) Uber den gesamten Innenrand verlaufen.
- 5. Zahnbürste nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß der Borstenhalter (14) borstenseitig an der Umrißkante eine Fase aufwelst.
- 6. ZahnbUrste nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e I c h n e t , daß zur Befestigung des Borstenhalters (14) Im Bodenbereich (22) der Vertiefung (16) Im Griffteil (10) Löcher (24) angeordnet sind, In die an der den Borsten (12) abgewandten Selte des Borstenhalters (14) angeordnete Noppen (28) eingreIfen.
- 7. Zahnbürste nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e I c h n e t , daß der Borstenhalter (14) magnetisch mit dem Griffteil (10) verbunden Ist.
- 8. Zahnbürste nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t , daß im Borstenhalter (14) Magnetelsenpulver enthalten und Im Vertlefungsgrund (22) ein Metaiiplättchen (20) angeordnet Ist.
- 9. Zahnbürste nach Anspruch 8, d a d u r c h g e -k e n n z e I c h n e t , daß das Magnetelsenpulver und das Metallplättchen (20) in den jeweiligen Kunststoffkörper mit eingespritzt sind.
- 10. Zahnbürste nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g' e k e n n z e 1 c h n e t , daß die den Borsten (12) abgewandte Umrißkante des Borstenhalters eine Fase (30) aufweist.
- 11. Zahnbürste nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e I c h n e t , daß der Borstenhalter (14) von vorne In eine Im Griffteil (10) befindliche vorn offene Nut (16) einschiebbar Ist, wobel eine vorne am Griffteil (10) befindliche wegbiegbare Slcherungsnase (32) vorgesehen ist.
- 12. Zahnbürste nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t , daß die Nut (16) derart ausgebildet ist, daß der Borstenhalter (14) formschlüssig in dieser angeordnet ist.
- 13. Zahnbürste nach Anspruch 12, d a d u r c h 9 e -k e n n z e 1 c h n e t , daß die Nut (16) schwalbenschwanzförmig ausgeblIdet Ist.
- 14. Zahnbürste nach Anspruch 12, d a d u r c h 9 e -k e n n z e 1 c h n e t , daß die Nut T-förmig ausgebildet ist.
- 15. Zahnbürste nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t , daß der Borstenhalber (14) In Einschubrichtung an der den Borsten (12) abgewandten Umrißkante eine Anfasung t34) aufwelst.
- 16. Zahnbürste nach mindestens elnem der Ansprüche 1 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e I c h n e t , daß im Borstenhalter (14) endseitig eine einzelne Borstengruppe (36) vorgesehen ist.
- 17. Zahnbürste nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e'i c h n e t , daß Im Borstenhalter (14) endseitig eine elnzelne als Zahnflelschstlmulator t38) ausgebildete, vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Borste vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752546712 DE2546712A1 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 | Zahnbuerste |
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| DE19752546712 DE2546712A1 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 | Zahnbuerste |
Publications (1)
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|---|---|
| DE2546712A1 true DE2546712A1 (de) | 1977-04-21 |
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| DE (1) | DE2546712A1 (de) |
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Legal Events
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