[go: up one dir, main page]

DE2545569B2 - 1,3-dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsaeuredialkylester, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende fungizide mittel - Google Patents

1,3-dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsaeuredialkylester, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende fungizide mittel

Info

Publication number
DE2545569B2
DE2545569B2 DE19752545569 DE2545569A DE2545569B2 DE 2545569 B2 DE2545569 B2 DE 2545569B2 DE 19752545569 DE19752545569 DE 19752545569 DE 2545569 A DE2545569 A DE 2545569A DE 2545569 B2 DE2545569 B2 DE 2545569B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dithiacyclopenten
ester
malonic acid
acid
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752545569
Other languages
English (en)
Other versions
DE2545569C3 (de
DE2545569A1 (de
Inventor
Kuniaki Ibaragi; Hirano Akira Itami; Kurono Hitoshi Amagasaki; Taninaka (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nihon Nohyaku Co Ltd
Original Assignee
Nihon Nohyaku Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP49119436A external-priority patent/JPS5134883B2/ja
Priority claimed from JP12100874A external-priority patent/JPS5148667A/ja
Priority claimed from JP12100774A external-priority patent/JPS5148666A/ja
Application filed by Nihon Nohyaku Co Ltd filed Critical Nihon Nohyaku Co Ltd
Publication of DE2545569A1 publication Critical patent/DE2545569A1/de
Publication of DE2545569B2 publication Critical patent/DE2545569B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2545569C3 publication Critical patent/DE2545569C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D339/00Heterocyclic compounds containing rings having two sulfur atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D339/02Five-membered rings
    • C07D339/06Five-membered rings having the hetero atoms in positions 1 and 3, e.g. cyclic dithiocarbonates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

F. 76 bis 78'C
bedeuten. 5 q
Die Verbindungen der allgemeinen Formel 1 können /
■ik Fune'7ide in der Landwirtschaft und im Gartenbau ; n u nr- S'
verwendet werden. Sie eignen sich z. B. zur Bekämpfung 211 ji
von Reiskrankheiten, etwa der Blattfleckenkrankheit, q
der Brusone-Krankheit oder der Braunfleckenkrankheit
der Reispflanze, von Obstbaumkrankheiten, etwa des !,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäure-di-iso-Citruskrebses und der Allernaria-Blattfleckenkrankheit butylester des Apfelbaums, sowie von Gemüsekrankheiten, /.. B. >·> der Gurken-Anthracnose. O
Gegenstand der Erfindung sind daher ferner fungizi- Il
de Mittel, die mindestens eine Verbindung der n-QHgOC g
allgemeinen Formel 1 als Wirkstoff enthalten. \ ~"
Spezielle Beispiele für Verbindungen der allgemeinen so 6. C =<
FormellSmd: H-C4H9OC7
F. 55 bis 57° C
Il
CH3OC
F. 134,5 bis 135° C
!' l.S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäure-di-nbutylester
!,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäuredimethylester
C2H5OC
2 C=< F. 113°C
/ s^
C2H5OC b
1,3-Dithiacylopenten-2-ylidenmalonsäuredia'thy !ester
Il
J-C1H7OC ς
C2H5OC
7. C=^ Il F. 5-7WsSSC
/
i-C3H7OC
!,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäureathyl-isopropylester
Ii
CH3OC ς
F. 59 bis 60 C
l^-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsaure-di-isonronvlester
l.^-Dithiacyclopenlen^-ylidenmalonsäuremethyl-isobutylcster
Typische Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I sind die nachstehenden Verfahren A, B und C. Die erfindungsgemäß als Ausgangsverbindungen verwendeten Malonsäureester umfassen auch asymmetrische Kster.
Verfahren A
Bei diesem Verfahren wird ein Malonsäureester der allgemeinen Formel Il einem 1,3-Dithiacyclopentenyliumsulz der allgemeinen Forme! III in Gegenwart einer Base wie folgt umgesetzt:
O
ROC c
R2S
R1OC
(H)
Base
(III)
ROC
R1OC
(D
Verfahren B
In diesem Verfanren erfolgt eine Dehydratisierung eines 4-Hydroxy-U-dithiacyclopentan-2-ylidennialo· nats der allgemeinen Formel IV unter Verwendung eines Dehydratisierungsmittels, z. B. Schwefelsäure. Die Umsetzung verläuft nach folgendem Reaktionsschema:
wobei R und R1 die vorstehende Bedeutung haben, R: eine niedere Alkylgruppe oder eine Benzylgruppe bedeutet und X ein Anion ist.
Das l^-Dithiacyclopentenyliumsalz der allgemeinen Formel III kann dadurch hergestellt werden, daß man ein IJ-Dithiacyclopenten^-thion mit einem Alkylierungsmittel, wie Dimeihylschwefelsäure. Mcthyljodid oder Äthylbromid, oder einem Aralkylierungsmittel. wie Benzylchlorid, umsetzt. Ein weiteres Verfahren zur Herstellung des U-Dithiacyclopentenyliumsalzes besteht darin, l.S-Dithiacyclopenten^-thion-^S-dicarbonsiiurc zu alkyliercn und gleichzeitig zu decarboxylieren. Das Anion des erhaltenen Dilhiacyclopentenyliumsalzes kann ferner durch das Anion eines anderen salzbildenden Mittels. /.. B. eines Perchlorats. ersetzt werden.
Die Herstellung der Verbindung der allgemeinen Formel I erfolgt somit durch Umsetzen eines Malonsäureester der allgemeinen Formel Il mit einem Dithiacyclopcntenyliumsalz der allgemeinen Formel III in einem inerien Lösungsmittel in Gegenwart einer Base. Beispiele für inerte Lösungsmittel sind Alkohole, Essigsäure, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran und Dioxan. Vorzugsweise werden Alkohole. Tetrahydrofuran und Dioxan verwendet. Als Basen werden vorzugsweise anorganische Basen, wie Natriummetall, Natriunihydrid. Alkoholate, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, verwendet. Der Malonsäureester wird üblicherweise in einer Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro Mol des Dithiacyclopentenyliumsalzes eingesetzt, jedoch können auch andere Mengenverhältnisse angewandt werden Dir Rase wird in einer Menge von 1,0 bis 1,5 Mol pro 1 Mol des Dithiacyclopentenyliumsalzes verwendet. Die Reaktion wird üblicherweise bei Temperaturen durchgeführt, die in der Nachbarschaft des Siedepunkts des verwendeten Lösungsmittels liegen.
O R1OC
η
(IV) \ S O R1OC
Il
(D /
I!
ROC
\
Il
0
s- 11
/OH ROC
/ —H1O \
Il
0
> L - xs^
/ /
wobei R und R' die vorstehende Bedeutung haben.
Das Dithiacyclopentan der allgemeinen Formel !V kann dadurch hergestellt werden, daß man ein -t-Alkylacarboxy-LB-dithiacyclopentan^-ylidenmalonat wie 4-Acetoxy-l,3-dithiacyclopentan-2-yliden-malonat, auf übliche Weise mit einem Hydrolysierungsmittel, z. B. Schwefelsäure oder Phosphorsäure, hydrolysiert.
Die Verbindung der allgemeinen Formel I wird somit dadurch erhalten, daß man ein Dithiacyclopentan der allgemeinen Formel IV mit einem Dehydratisierungsmittel entweder direkt oder in einem inerten Lösungsmittel dehydratisiert. Als Dehydratisierungsmiitel eignen sich Substanzen, die die Bildung einer Doppelbindung bewirken, z. B. konzentrierte Schwefelsäure oder Chlorsulfonsäure.
Die Erfindung umfaßt auch die Durchführungsform, bei der das Dithiacyclopentan direkt mit einem Dehydratisierungsmittel in Berührung gebracht wird. In einer speziellen Ausführungsform wird dabei das Dithiacyclopentan mit konzentrierter Schwefelsäure in Berührung gebracht.
Falls konzentrierte Schwefelsäure als Dehydratisierungsmittel eingesetzt wird, beträgt die Menge dieser Säure vorzugsweise 0,5 bis 50 Gewichtsteüe, insbesondere 10 bis 20 Gewichtiteile, pro Gewichtsteil der Verbindung (IV). In diesem Fall verläuft die Umsetzung bei Raumtemperatur.
Falls Chlorsulfonsäure als Dehydratisierungsmittel eingesetzt wird, erfolgt die Reaktion im allgemeinen in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Tetrachlorkohlenstoff. Die Chlorsulfonsäure wird üblicherweise in einer Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro Mol der Verbindung (IV) eingesetzt, jedoch können auch andere Mengenverhältnisse angewandt werden. Die Umsetzung kann bei Temperaturen von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels durchgeführt werden.
Verfahren C
In diesem Verfahren chloriert man die Hydroxylgruppe eines 4-Hydroxy-l,3-dithiacyclopentan-2-ylidenniaionsäureesters und unterwirft dann das erhaltene Chlorierungsprodukt einer Dehydrochlorierungsreak-
on. Pie I mseizung erfolgt nach folgendem Reaktions .hem.::
R(K
OH
Il V ι C S
R1OC
O
O
ROC
runnsmiuel
R1 OC
(V)
O
- HCl
ROC
R' OC
C =\ j,
111
wobei R und R die \orstehende Bedeutung haben.
Nach diesen Verfahren werden Verbindungen der allgemeinen Formel 1 dadurch hergestellt, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV mit einem Ch'ionerungsminel. wie Thionylchlorid, oder Phosphoroxichiorid in einem inerten Lösungsmittel umsetzt und hierauf das erhaltene Chlorisierungsprodukt (V) entweder direkt oder nach vorheriger Isolierung einer Dehydrochlorierungsreaktion in Gegenwart einer Base unterwirft.
In diesem Verfahren kann die Umsetzung derart erfolgen, daß man 1 Mol der Verbindung (IY) mil 1Zi bis ; Mol oder etwas mehr eines Chlorierungsmittels in e.-ern inerten Lösungsmittel, z. B. einem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, oder einem Äther, wie Diäthvläther. Tetrahydrofuran oder Dioxan. umsetzt. Die Reaktionstemperatur kann z. B. im Bereich von Raumtemperatur bis zu niedrigen Temperaturen (5 C) liegen. Die Verbindung (V) muß nicht unbedingt isoliert werden. Anschließend wird das erhaltene Chlorierur.i'sprodukt entweder direkt oder nach vorheriger lsolieruns mit einer Base behandelt. wodci die Dehydrochlorierungsreaktion abläuft. In diesem fall kann die Reaktionstemperatur z. B. im Bereich von niedrigen Temperaturen (5:C) bis zum Siedepunkt des angewandten Lösungsmittels liegen, jedoch verläuft die Reaktion auch zufriedenstellend bei Raumtemperatur. Geeignete Basen sind anorganische Basen, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid, sowie organische Basen, wie Pyridin. Triäthylamin. Diäthylanilin und I.S-Diazabicycio^AOHindecen-?. Die Base wird vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 2 Mol pro 1 Mol des eingesetzten 4-Hydro\>-1.3-diihiacyclopenuin-2-\luiennialonvuireeMers verwendet.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind wirksame Fungizide für die Landwirtschaft und den Gartenbau, da sie sich ausgezeichnet zur Bekämpfung um Pflanzenkrankheiien eignen, z. B. der Blaufleckenkrankheil der Reispflanze, der Gurken-Amhracr,"-e und der Miemana-Blaitiloekenkrankheii des Apfelbaums. Zur -\nwendung werden die Verbindungen gewöhnlich mit einem Verdünnungsmittel verdünnt und dann auf übliche W eise zu einem iungiziden Mittel formuliert bzw. konfektioniert.
Die fungiziden Mittel der Frfindung eignen veh insbesondere zur Bekämpfung der Brusone-Krankheu der Reispflanze. Die fungiziden Mittel der Frfindung können zur vorbeugenden Behandlung und oder zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt werden, indem man sie direkt auf die Pflanzen oder den Erdboden aufbringt oder sie über Beregnungsw asser oder Frde zuführt.
Die eingesetzte Fungizidmenge -ichtet sich nach verschiedenen Faktoren. z.B. der Krankheitsart, dem Schädigungsgrad, der ■Xufirutswahrscheinlichkeit der Krankheit, dem Wetter, den Umgebungsbedingungen und der Form des verwendeten Mittels. Wird das Mittel z.B. in Form einer Flüssigkeit verwendet. z.B. als emuigierbares Konzentrat oder als benetzbares Pulver (Sprühpulver), so wird das Mittel gewöhnlich bis zu einer Fndkonzentration des Wirkstoffs von 0.001 Gewichtsprozent oder mehr verdünnt bzw suspendiert. Bei Verwendung der Mittel in Form von Stauben odei Granulaten werden gewöhnlich 1 bis 10 kg pro 10 \r angew andt.
Die fungiziden Mittel der Erfindung können auch im Gemisch oder in Kombination mit anderen Agrikultur-Chemikalien. Düngemitteln oder Nährstoffen angewandt werden. So kann man z.B. bei der Bekämpfung der BrusoneKrankheii die erfindungsgemäßeri Mittel mit einem Mittel zur Bekämpfung von Schadinsekten der Reispflanze oder in manchen Fällen mit einem anderen Fungizid vermischen, so daß ein Mehrzweckpräparat entsteht.
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen. Die Numerierung der Verbindungen bezieht sich auf die vorstehend genannten speziellen Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen.
Beispie! 1
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopentcn-
2-> lidenmalonsäure-di-isopropv lester
(Verbindung 3)
1.1 g (0.03 Mol) 09° ν reines Natriumhydrid werden in 30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran suspendiert. In die erhaltene Suspension werden dann allmählich unter Eiskühlung 5.6g (0,03 Mol) Malonsäure-di-isopropvlester getropft. Sobald sich kein Wasserstoffgas mehr entwickelt, werden 8.2 g (0.03 Mol) 2-Mcthyhhio-1.3-diihiacyclopentenyliumjodid zugegeben. Man erhitzt das erhaltene Gemisch 1 Stunde unter Rückfluß und gießt dann das Reaktionsprodukt in eine große Mence F.iswasser. wobei sich Kristalle abscheiden. Dies». werden abtiltriert. getrocknet und dann aus n-He\ar umkristallisiert, wobei 6.7 g (Ausbeute 77.5'V(I) farbig» Kristalle. F. 59 bis 60 C. erhalten werden.
Das als Ausgangsverbindung verwendete 2-Methvl thio-U-dithiacyclopentenyliumjodid wird auf folgend* Weise hergestellt:
709 549/4'
44.4 g (0,2 Mol) I .J-DithiacycU>pcnton-2-thi<)n-4.-5-dicarbonsäure werden in 240 ml Nitromcthan gelöst und dann auf 80"C erhitzt. Nach allmählichem Zutropfen von 100 ml Methyljodid wird das erhaltene Gemisch b Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach beendeter -, Umsetzung werden die gebildeten Kristalle abfiltriert, mit 100 ml Äther gewaschen und schließlich an der Luft getrocknet. Es werden 48,4 g (Ausbeute 87,0%) der gewünschten Verbindung, I-". 114 bis 116"C (Zers.), erhalten. in
Beispiel 2
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäurediäthylester (Verbindung 2)
1,7 g (0,073 Grammatom) Natriunimetall werden in 50 ml Äthanol zu Natriumäthylat aufgelöst. Dieses wird dann allmählich mit 8.0 g (0,05 Mol) Malonsäurediäthylester versetzt. Anschließend werden langsam in kleinen Portionen 14 g (0,05 Mol) des gemäß Beix'iel 1 :<> hergestellten 2-Meihylthio-1.3-DiihiacyclopeniL-nyliumjodids zugegeben, worauf man das erhaltene Gemisch 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsprodukt in Eiswasser gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die man y, abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 3,'g (Ausbeute 42%) farbige Kristalle, F. 1 13 C. erhalten.
B e i s ρ i e ! 3 i{
Herstellung von 1.3-Duhiacyclopenlen-
2-\lidenmalonsäure-di-isobutylester
(Verbindung 5)
1.1g (0.03 Mol) b9% reines Natriumhydrid werden in -, 30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran suspendiert. Die erhaltene Suspension wird dann allmählich unter Eiskühiung mit 6.5 g (0,03 Mol) Malonsäure-di-isobutyiestcr versetzt, worauf man das erhaltene Gemisch 30 Minuten bei 60 C umsetzt. Anschließend werden ι. 7.5 g (0.03 Mol) 2-Methy!;hio-1.3-dithiacyclopenteny!iumperchlorats zugegeben und das Gemisch 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsprodukt in eine große Menge Eiswasscr gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiltrien i und aus Aceton umkristalüsieri «erden. Es werden 3 a (Ausbeute 32.0!'/u) farblose Kristalle. F. 7b bis 78 C, crhahen.
Das 2A1eth\ imercapio· i.3-dithiac\clopenien\ iiuriiperchlurat war auf fixende Weise erhalten worden:
Ein Gemisch aus 26.8 g (0.2 Mol) l,3-Dithiacyek>pi_-n- !cn-2-thior und 25.2 g (0.2 Mol) E-imethylsehweieisäure wird 30 Minuten bei b0 C und dann weitere 30 Minuten bei 1O C umgesetzt. Nach Abkühlung wird das Reaktionsprodukt in 150 ml einer gesättigten waßrijen ■, N'atriumperchloratlösung gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die man filtriert, mit Äther wäscht, irocknet und schließlich aus Methanol umkristallisiert. Ls werden 42.5 g (Ausbeute 85.8'Vu) gelbe Kristalle. I·". 42 bis 4b C. erhalten.
Beispiel 4
11 erst el Iu ng von 1 . 3-Dithiacyclopenten-
2-> lidenmalonsäure-di-isopropvlesler
(Verbindung 3)
11 g (0,3 Mol) b^"'i. reines Natriumlndrid werden in ■.(.'Oni! v. .i-Aerfreieni T\"tr .iliviif. )|ih\-:ii suspendiert, /u ■■'::■■■ -^h.i1:-. !'..-n S λι-,·.-ι·. ·.... ·.'.:·.!:■·. ii.iiiii ,ιii·:ι.ι!■!ι, ;, unter Kühlung 56,5 g (0,3 Mol) Malonsäure-di-isopropylester getropft. Schließlich werden in kleinen Portionen 75 g (0,3 Mol) 2-Methylmercapto-l,3-dithiacyclopentenyliumperchlorat zugegeben. Das erhaltene Gemisch wird 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt, dann abgekühlt und schließlich in Eiswasser gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiltriert und aus einem n-Hexan/Äthyläther-Gemisch umkristallisiert werden Dabei werden 55,5 g (Ausbeute 65%) farblose Kristalle F. 59 bis 60"C, erhalten.
Fj e i s ρ i e I 5
Das Verfahren von Beispiel 3 wird wiederholt, jedoch wird der Malonsäure-di-isobutylester durch Malonsäuredimethylester ersetzt. Es wird l^-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäuredimethylester (Verbindung I) ir Form blaßgelber Kristalle! F. 134,5 bis 1350C, in einet Ausbeute von 45,5% erhalten.
H e i s ρ i e 1 b
Herstellung von 1.3-Diihiacyclopentcn-2-ylidenma lonsäurediä thy lest er (Verbindung 2)
Eine Lösung von 2g 4-Hydro\y-L3-dithiacyclopentan-2-ylidenmalonsäurediäihylcstcr in 40 ml konzentrierter Schwefelsäure wird 1 Stunde bei Raumtemperatur stehengelassen. Flierauf wird das Reaktionsprodukt in zerstoßenes Eis gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiliriert. mit Wasser gewaschen und schließlich aus Äthanol umkristallisiert werden. Es werden 1.9 g (Ausbeute 95%) der gewünschten Verbindung in Form farbloser Kristalle. F. 11 3 'C. erhalten.
Beispiel 7
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenmalonsäure-di-isopropylester
(Verbindung 3)
Eine Lösung von 3g 4-Hydroxy-L3-dithiacyclopcntan-2-ylidenmalonsäi!re-di-isopropylesier in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff wird mit 1,2 g Chlorsulfonsäure versetzt und dann 2 Stunden bei Raumtemperatm gerührt. Nach beendeter Umsetzung versetzt man das Reaklionsprodukt mit Wasser und trennt die Tetrachlorkohlenstoffschicht ab. Die wäßrige Phase wird mil Diäthyläther extrahiert und dann mit der Tetrachlorkohlenstoffschicht vereinigt. Das erhaltene Gemisch wird getrocknet und durch Destillation vom Lösungsmittel befreit. Die erhaltenen Kristalle werden abgetrennt und getrocknet, wobei 2.5 g (Ausbeute Ub11Ai) der gewünschten Verbindung in Form farbloser Kristalle. F 59 bis b0 C. erhalten w erden.
Beispiel 8
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopenten-
2-y I iden malonsäu re-di-is obu ty lest er
(Verbindung 5)
/.ti ein·-!- Lösung von 3.5 g 4-Hydroxs - 1.3-ditN >c)clopentan-2-\liuenmaionsaure-di-isobLi:ylester in 50 ml Äther werden bei einer Temperatur unterhalb 15''C 1.8 g Phosphoro.xichlorid getropft. Anschließend gibt man 1,8 g Triethylamin zu und setzt das erhaltene Gemisch 4 Stunden bei Raumtemperatur unter Rühren um. wobei sich Triäthylaminhydrochlorid abscheidet, Man trennt das I lydrochlorid ab. wäscht die Atherphast mit verdünnter wäßriger Natronlauge und destilliert ''--'!!!idlki- ;!■■!! -uhir ..l· u.iiw" ν:.-Ii "1^i' (\ ipheiili-'
73%) der gewünschten Verbindung in Form farbloser Kristalle. F. 76 bis 78"C. abscheiden.
Beispiel 9
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenma!onsäure-di-n-propy!esier
(Verbindung 4)
Eine Lösung von 3 g 4-Flydroxy-l,3-dithiacydopentan-2-ylidenmalonsäure-di-n-propylestcr in 50 ml konzentrierter Schwefelsäure wird 2 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Hierauf wird das Reaktionsprodukt in Eiswasser gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiltriert, mit Wasser gewaschen und schließlich aus η-Hexan umkristallisiert werden. Es werden 2.8 g (Ausbeute 93%) der gewünschten Verbindung als farblose Kristalle. F. 73 bis 75 C, erhalten.
Beispiel 10
Das Verfahren von Beispiel 9 wird wiederholt, jedoch wird 4-Hydro\y-1.3-dithiacyclopentan-2-ylidenmalonsiiuredimeihylester anstelle voiH-Hydroxy-U-dithiacvclopentan-2-ylidenmalonsäure-di-n-propylcster verwendet. Es wird l,3-Dithiacyelopenten-2-ylitlennialonsauredimethylesier (Verbindung 1) in Form farbloser Kristalle, F. 134,5 bis 135 C. in einer Ausbeute von bfc>,7% erhalten.
Beispiel 11
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenmalonsäure-di-isoprop\lester
(Verbindung 3)
Eine Lösung von 30.bg 4-1 lydroxy- 1.5-diihiac\clopentan-2-ylidenmalonat in bO ml Benzol wird mit 13 g Thionylchlorid versetzt und dann Ϊ1Z: Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Etwa 30 Minuten nach Zugabe des Thionylchlorid;» entwickeln sich Chlorwasserstoff und Schwefeldioxid, jedoch ist die Umset/.ung erst nach I1/: Stunden beendet. Nach beendeter Umsetzung versetzt man das Reaktionsprodukt mit 50 ml Benzol und trocknet das erhaltene Gemisch über Natriumsulfat. Zu diesem Gemisch werden bei einer Flüssigkeitstemperatur von 5 bis 1 VC 15,3 g 1.8-Diazabicyclo(5.4.0)undecen-7 getropft. Hieraul wird das Gemisch M) Minuten unter Rühren auf Raumtemperatur erwärmt und schließlich 1 Stunde unter Ben/.olrückfitiß gehalten. Nach beendeter V Umsetzung wird das Benzol abdestilliert, wobei i2 g eines Rohprodukts erhalten werden. Bei der limkristalüsatioii des Rohprodukts aus η-Hexan werden 25g (Ausheule 87"») de1 gewünschten Verbindung als farblose Kristalle. F". 59 bis b0 C. erhalten.
Tabelle 1
Bei der Wiederholung des Verfahrens mit Phosphortrichlorid bzw. Phosphoroxichlorid anstelle von Thionylchlorid wird die gewünschte Verbindung ebenfalls in hoher Ausbeute erhalten.
Die fungizide Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist in den folgenden Testbeispielcn erläutert.
Testbeispiel 1
Prüfung der antimikrobiellen und iungiziden Wirkung gegenüber verschiedenen pathogcnen Fungi.
(1) Prüfmethode zur Bestimmung der
antimikrobiellen Aktivität
Eine bestimmte Menge eines flüssigen Bouillon-Mediums wird in ein Teströhrchen eingefüllt und dann mit Hilfe einer Meßpipette mit einer bestimmten Menge einer Lösung der jeweiligen Testverbindung von bestimmter Konzentration versetzt, so daß das Medium auf das 5fache Originalvolumen verdünnt wird. Die Verdünnung wird dann mit einer Platinschleife voll eines pflanzenpathogenen Mikroorganismus beimpft, der in einem Schrägmedium in einem Teströhrchen kultiviert worden ist. Das Röhrchen wird dann 5 Tage in einem Thermostaten bei 280C gehalten. Anschließend wird die Trübung des Mediums gemessen, um u.e minimale Hemmkonzentration (MlC in ppm) der Verbindung gegenüber dem pathogenen Mikroorganismus zu bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
(2) Prüfmethode zur Bestimmung der
fungiziden Aktivität
In einem Uhrglas wird eine Losung der jeweiligen "Festverbindung von bestimmter Konzentration mit Sporen eines pathogenen Pilzes vermischt und dann 24 Stunden in einem 'thermostaten bei 25 C gehalten Anschließend wird das Keimungsstadium der Sporen mikroskopisch ausgewertet, um die MIC der Verbindung /u bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind ebenfalls in Taoelle 1 zusammengestellt.
(3) getestete Microbeil
Λ. Blaulleckenkrankheit der Reispllanze (Xanthomonas oryzae)
B. Citruskrebs (Xanihomonas can)
C. Brusone-Krankheit der Reispl'lan/e (Piricularia oryzae)
D. Braunfleckenkrankheii der Reispflan/v.· (( ochho bobus mivabeanus)
F'.. Gurken-Anthracnose (CoiL-iotrichum Lrjcnai i:n i) F. Alternaria-Blattfleckenkrankhei" des \picll\iiiri (Mternaria mali)
■025
<i 2 5
125
1 "K
125
125
125
■025
125
025
Testbeispiel 2
Wirksamkeit bei der Bekämpfung der
Brusone-Krankheit (Topflest)
Reispflanzensämlinge der Sorte »Jikkoku« von 20 cm Höhe, die in einem Gewachshaus gezogen worden sind, werden mit dem Erreger der Brusone-Krankheit
beimpft. Einen Tag nach der Beimpfung werden die Sämlinge auf einem Drehtisch mit Hilfe einer Sprühpistole (1,5 kg/cm-') mit einer Lösung der jeweiligen Testverbindung von bestimmter Konzentration besprüht und dann im Gewächshaus gehalten. Vier Tage nach dem Besprühen wird die Anzahl der entwickelten Flecken ermittelt, um den Wirkungsgrad (Prozent) der Verbindung zu bestimmen.
Wirkungsgrad (%) =
(Anzahl der Flecken pro Blatt im nichtbehandelten Bereich) (Anzahl der Flecken pro Blatt
im behandelten Bereich)
(Anzahl der Flecken pro Blatt im nichtbehandelten Bereich)
100.
Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt Tabelle 2
Testverbindung Konzentration l'leckenanzahl Wirkungsgrad PhylotoxiziUil
pro Blatt
(ppm) (%)
1 500 0,5 98,4 keine
2 500 2,1 93,5 keine
3 500 5,2 89,5 keine
4 500 6,4 80,2 keine
5 500 4,8 85,1 keine
IBP-Emulsion 480 1,8 94,4 keine
(Handelsprodukt)
Unbehandelt _ 32,4 _
Anmerkung:
Die IBP-F.mulsion enthält O.O-Diisopropyl-S-benzylthiophosphat als Wirkstoff.
Testbeispiel 3
Vorbeugende Schutzwirkung gegen die
Brusone-Krankheit (Topftest)
Reispflanzensämlinge der Sorte »Jikkoku« von 20 cm Höhe, die in einem Gewächshaus gezogen worden sind, werden auf einem Drehtisch mit Hilfe einer Sprühpistole (1,5 kg/cm2) mit 10 ml pro Topf einer Lösung der jeweiligen Testverbindung von bestimmter Konzentration besprüht. Nach 1 Tag werden die Sämlinge mit einer Sporensuspension des Erregers der Brusone-Krankheit. der auf Reisstroh kultiviert worden ist, besprüht und beimpft. Hierauf hält man sie 24 Stunden bei 24°C in einem Gewächshaus und schließlich in einer Vinylkammer innerhalb des Gewächshauses. Vier Tage nach der Beimpfung wird die Anzahl der Flecken pro Blatt ermittelt, um den Wirkungsgrad (Prozent) der Verbindung zu bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
Tabelle 3
Testverbindung Konzentration Wirkungsgrad nach Beimpfung (Tag). % (ppm) 4 7 10
Phytoloxizitüt
1 500 90,4 79.2 55,/ keine
2 500 91.6 80.3 51,3 keine
3 5(X) 98,0 82,5 54>) keine
4 500 93,8 76,9 60.1) keine
5 500 80,1 75.4 52.4 keine
6 500 83.6 76,2 49.S keine
T 500 87.4 78.4 53,1 keine
8 500 80.5 12}) 51.7 keine
lBP-F.mulsion 4SO S7.0 31,6 8.3 keine
Unnehandell keine
Fs ist klar ersichtlich, daß sämtliche Tcstverhindungen 1 bis 8 eine deutliche Überlegenheit im Langzeitversuch gegenüber der bekannten IBP-Eniulsion aufweisen.
Ferner weisen die erfindungsgemäßen Verbindungen geringere Toxizität bei Warmblütlern als die bekannte 1 BP-Emulsion auf. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I besitzen gegenüber Saugetieren eine extrem niedrige Toxizitüt. Ihre akute orale Toxizität. ausgedrückt als l.D-,n-Wcn. ist bei Mäusen sehr niedrig und
liegt im allgemeinen im Bereich von 1000 bis 6000 mg/kg Körpergewicht oder hoher. So beträgt der LD111-WCn der Verbindung 3 3120 mg/kg. Dagegen beträgt der LD-,,,-Wert für IBP b52 mg/kg.
Ein weiterer Vorteil der beanspruchten Verbindungen liegt darin, daß sie geruchlos sind, während IBP den typischen Geruch von organischen Phosphorverbindungen besitzt.

Claims (18)

P.^en.iinsprüehe:
1. fJ-Dithiacyclopenten^-viidenmalonsäurealkylester der allgemeinen Funnel
Ii
ROC
R1OC
Ii ο
in der R und R' gleich oder verschieden sind und Methyl-, Äthyl-η-, i-Propyl oder n-, i-Butylrestc bedeuten.
2. l.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredimethylester.
3. l.S-Dithiacyclopenten^-vliden-malonsäurediäthylester.
4. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-isopropylester.
5. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-n-propylester.
b. I.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-isobutylester.
7.O-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-n-butylester.
8. l.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäureäthyl-isopropylester.
9. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuremethyl-isobutylester.
10. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Malonsäureester der allgemeinen Formel Il
CH,
(Π)
ROC
R1OC
in der R und R1 die in Anspruch 1 genannte Bedeutung haben, mit einem ,3-Dithiacyclopenlyliumsal/. der allgemeinen Formel III
R2S-/??.
V-'
S
(III)
in e'er R- eine niedere Alkylgruppe oder eine Ben/ylgruppe und X ein Anion ist, in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer B;;se "rii^'Mvl
11. Verfahren nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit einer anorganischen Buse durchführt.
12. Verfahren nach Anspruch II, dadurch ^■kennzeichnet, da Lt man die Umsetzung mit Natriummetall, Natriumhydrid, Natriumalkoholat. Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid durchführt.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mil dem Malonsäureester in einer Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro 1 Mol des 1,3-Dithiacyclopentyliumsalzes und die Base in einer Menge von 1,0 bis 1,5 Mo! pro 1 Mol des l^-Dithiacyclopentyliumsaizes durchführt.
14. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
OH
\ I
S "'
(IV;
!I
ROC
R1OC^
i! ο
in der R und R1 die in Anspruch 1 genannte Bedeutung haben, mit einem Dehydratisierungsmittel entweder direkt oder in einem inerten Lösungsmittel dehydratisiert.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydratisierung mit konzentrierter Schwefelsäure oder mit Chlorsulfonsäure als Dehydratisierungsmittel durchführt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydratisierung mit konzentrierter Schwefelsäure in einer Menge von 10 bis 20 Gcwichtsteilen pro Gewichtsteii des 4-Hydroxy-1 J-dithiolan^-yliden-malonats durchführt.
17. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
OH
(IV)
ROC
R1OC
in der R und R1 die im Anspruch 1 genannte Bedeutung haben, in einem inerten Lösungsmittel mit einem Chlorierungsmittel umsetzt und das erhaltene Reaktionsprodukt entweder direkt oder nach vorheriger Isolierung in Gegenwart einer Base dehydroehloriert.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydroehloriemng mit einer- Base in einer Menge von 1 bis 2 Mol pro 1 Mol des 4-Hydroxy-l,i-dithiolan-2-yliden-malonais durchführt.
!9. Fungizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 9 sowie üblichen inert: Verdünnungsmitteln und/oder Trägerstoffen.
DE2545569A 1974-10-18 1975-10-10 13-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäuredialkylester, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende fungizide Mittel Expired DE2545569C3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP49119436A JPS5134883B2 (de) 1974-10-18 1974-10-18
JP12100874A JPS5148667A (en) 1974-10-22 1974-10-22 1*33 jichiooru 22 iridenmaronsanesuteruruino seiho
JP12100774A JPS5148666A (en) 1974-10-22 1974-10-22 1*33 jichiooru 22 iridenmaronsanesuteruruino seizohoho

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2545569A1 DE2545569A1 (de) 1976-04-29
DE2545569B2 true DE2545569B2 (de) 1977-12-08
DE2545569C3 DE2545569C3 (de) 1978-08-10

Family

ID=27313823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2545569A Expired DE2545569C3 (de) 1974-10-18 1975-10-10 13-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäuredialkylester, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende fungizide Mittel

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4035387A (de)
AU (1) AU474373B2 (de)
BR (1) BR7506780A (de)
CA (1) CA1058193A (de)
DE (1) DE2545569C3 (de)
FR (1) FR2288094A1 (de)
GB (1) GB1513936A (de)
HK (1) HK66380A (de)
IL (1) IL48303A (de)
IT (1) IT1048243B (de)
MY (1) MY8100252A (de)
NL (1) NL162910C (de)
PH (4) PH11479A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4118506A (en) * 1975-06-06 1978-10-03 Nihon Nohyaku Co., Ltd. Pharmaceutical compositions containing 1,3-dithiol-2-ylidene malonate derivatives
US4312991A (en) * 1979-05-10 1982-01-26 International Business Machines Corporation Dithiobenzoate 4,5-dicyano-1,3-(dithiolidene-2-yl)methylene
US4329479A (en) * 1981-04-07 1982-05-11 Nihon Nohyaku Co., Ltd. Process for producing 1,3-dithiol-2-ylidene malonic acid dialkyl esters
JPS591478A (ja) * 1982-06-28 1984-01-06 Nippon Nohyaku Co Ltd 4,5―ジヒドロキシ―1,3―ジチオラン―2―イリデンマロン酸誘導体
US4668799A (en) * 1985-05-30 1987-05-26 Banyu Pharmaceutical Co., Ltd. Anti-hepatitis and anti-cirrhotic 1,3-dithiol-2-ylidene derivatives, and pharmaceutical compositions therefor

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5117536B2 (de) * 1971-02-02 1976-06-03
US3761596A (en) * 1971-02-02 1973-09-25 Nihon Nohvaku Co Ltd Fungicidal compositions containing malonic esters

Also Published As

Publication number Publication date
PH13124A (en) 1979-12-12
DE2545569C3 (de) 1978-08-10
PH11479A (en) 1978-02-01
IT1048243B (it) 1980-11-20
MY8100252A (en) 1981-12-31
FR2288094B1 (de) 1978-08-18
NL162910B (nl) 1980-02-15
IL48303A (en) 1978-10-31
US4035387A (en) 1977-07-12
AU474373B2 (en) 1976-07-22
NL162910C (nl) 1980-07-15
BR7506780A (pt) 1976-08-17
DE2545569A1 (de) 1976-04-29
HK66380A (en) 1980-11-28
CA1058193A (en) 1979-07-10
PH12728A (en) 1979-07-31
AU8576375A (en) 1976-07-22
GB1513936A (en) 1978-06-14
FR2288094A1 (fr) 1976-05-14
NL7512173A (nl) 1976-04-21
PH12761A (en) 1979-08-09
IL48303A0 (en) 1975-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2406475C2 (de) 5-Acetamido-2,4-dimethyltrifluormethansulfonanilid und dessen landwirtschaftlich geeignete Salze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und diese Verbindungen enthaltende Mittel
DE2433680A1 (de) 2,3-dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranylmethylcarbamat-n-aminosulfenyl-derivate, verfahren zu deren herstellung und diese verbindungen enthaltende insektizide zusammensetzungen
EP0268775B1 (de) Verfahren zum Schutz von Pflanzen gegen Krankheiten
DE2538179C2 (de) 3-Alkoxy-benzo-1,2,4-triazine, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung als Fungizide
CH646945A5 (de) Phenylessigsaeurederivate, deren herstellung und diese enthaltendes pflanzenwachstumsregulierendes mittel.
DE2545569B2 (de) 1,3-dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsaeuredialkylester, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende fungizide mittel
DE2426653B2 (de) Derivate des 2-Amino-1,3-thiazins
DE2105174B2 (de) 8-Oxychinolin- und 8-Oxy chinaldinacrylate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Mittel zur Bekämpfung von Mikroorganismen
DE2815340A1 (de) Substituierte alkylsulfonanilide
DE1567211A1 (de) Fungicide und bactericide Mittel
DE1955749A1 (de) Amidophenylguanidine,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung
DE2349474C2 (de) Tri(cylcohexylalkyl)zinnverbindungen und ihre Verwendung zur Bekämpfung von Pilzen und Milben
DE2454795A1 (de) Heterocyclische verbindungen und ihre verwendung als schaedlingsbekaempfungsmittel
DE2533886A1 (de) Spirolacton-derivate, verfahren zu deren herstellung und deren anwendung als fungicide
DE2029305A1 (de) 1,4 Dialkyl 3,6 diphenylepi(thia , dithia oder -tetrathia) 2,5 piperazindione
DE2737032C2 (de) Triorganozinnverbindungen und Mittel zum Abtöten von Pilzen, Insekten und Milben
DE2735057A1 (de) Verfahren zur herstellung von triorganozinnhalogeniden
DE1953422A1 (de) Fungicide Zubereitung fuer Landwirtschaft und Gartenbau
DE2033454C3 (de) 1-Oxa- bzw. 1-Thia-3-amlnocarbonyloximino-cyclopentane bzw. cyclohexane, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung
DE2114018B2 (de) 3-(2-tetrahydropyranyl)-1,2,3,4- tetrahydropyrimidin-2,4-dione, verfahren zu ihrer herstellung und pesticide zusammensetzungen
DE2119174C3 (de) Pyridylimidokohlensäureester, Verfahren zur ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Mikrobizide
CH614952A5 (en) Processes for the preparation of 1,3-dithiol-2-ylidenemalonic esters, and their use in fungicides
DE60312580T2 (de) Alkylen-gebundene bis-Nitroiminoimidazolidine, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende insektizide Mittel
DE2313845C3 (de) Thiocarbaminsäurederivate und diese enthaltende Arzneimittelzubereitungen
CH625248A5 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)