DE2545569B2 - 1,3-dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsaeuredialkylester, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende fungizide mittel - Google Patents
1,3-dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsaeuredialkylester, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende fungizide mittelInfo
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Description
F. 76 bis 78'C
bedeuten. 5 q
Die Verbindungen der allgemeinen Formel 1 können /
■ik Fune'7ide in der Landwirtschaft und im Gartenbau ; n u nr- S'
verwendet werden. Sie eignen sich z. B. zur Bekämpfung 211 ji
von Reiskrankheiten, etwa der Blattfleckenkrankheit, q
der Brusone-Krankheit oder der Braunfleckenkrankheit
der Reispflanze, von Obstbaumkrankheiten, etwa des !,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäure-di-iso-Citruskrebses
und der Allernaria-Blattfleckenkrankheit butylester des Apfelbaums, sowie von Gemüsekrankheiten, /.. B. >·>
der Gurken-Anthracnose. O
Gegenstand der Erfindung sind daher ferner fungizi- Il
de Mittel, die mindestens eine Verbindung der n-QHgOC g
allgemeinen Formel 1 als Wirkstoff enthalten. \ ~"
Spezielle Beispiele für Verbindungen der allgemeinen so 6. C =<
FormellSmd: H-C4H9OC7
F. 55 bis 57° C
Il
CH3OC
F. 134,5 bis 135° C
!' l.S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäure-di-nbutylester
!,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäuredimethylester
C2H5OC
2 C=< F. 113°C
2 C=< F. 113°C
/ s^
C2H5OC b
1,3-Dithiacylopenten-2-ylidenmalonsäuredia'thy !ester
Il
J-C1H7OC ς
C2H5OC
7. C=^ Il F. 5-7WsSSC
/
i-C3H7OC
i-C3H7OC
!,S-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsäureathyl-isopropylester
Ii
CH3OC ς
F. 59 bis 60 C
l^-Dithiacyclopenten^-ylidenmalonsaure-di-isonronvlester
l.^-Dithiacyclopenlen^-ylidenmalonsäuremethyl-isobutylcster
Typische Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I sind die nachstehenden
Verfahren A, B und C. Die erfindungsgemäß als Ausgangsverbindungen verwendeten Malonsäureester
umfassen auch asymmetrische Kster.
Verfahren A
Bei diesem Verfahren wird ein Malonsäureester der allgemeinen Formel Il einem 1,3-Dithiacyclopentenyliumsulz
der allgemeinen Forme! III in Gegenwart einer Base wie folgt umgesetzt:
O
ROC c
ROC c
R2S
R1OC
(H)
Base
(III)
ROC
R1OC
(D
Verfahren B
In diesem Verfanren erfolgt eine Dehydratisierung
eines 4-Hydroxy-U-dithiacyclopentan-2-ylidennialo· nats der allgemeinen Formel IV unter Verwendung
eines Dehydratisierungsmittels, z. B. Schwefelsäure. Die Umsetzung verläuft nach folgendem Reaktionsschema:
wobei R und R1 die vorstehende Bedeutung haben, R:
eine niedere Alkylgruppe oder eine Benzylgruppe bedeutet und X ein Anion ist.
Das l^-Dithiacyclopentenyliumsalz der allgemeinen
Formel III kann dadurch hergestellt werden, daß man ein IJ-Dithiacyclopenten^-thion mit einem Alkylierungsmittel,
wie Dimeihylschwefelsäure. Mcthyljodid oder Äthylbromid, oder einem Aralkylierungsmittel. wie
Benzylchlorid, umsetzt. Ein weiteres Verfahren zur Herstellung des U-Dithiacyclopentenyliumsalzes besteht
darin, l.S-Dithiacyclopenten^-thion-^S-dicarbonsiiurc
zu alkyliercn und gleichzeitig zu decarboxylieren. Das Anion des erhaltenen Dilhiacyclopentenyliumsalzes
kann ferner durch das Anion eines anderen salzbildenden Mittels. /.. B. eines Perchlorats. ersetzt
werden.
Die Herstellung der Verbindung der allgemeinen Formel I erfolgt somit durch Umsetzen eines Malonsäureester
der allgemeinen Formel Il mit einem Dithiacyclopcntenyliumsalz der allgemeinen Formel III
in einem inerien Lösungsmittel in Gegenwart einer Base. Beispiele für inerte Lösungsmittel sind Alkohole,
Essigsäure, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran und Dioxan. Vorzugsweise werden
Alkohole. Tetrahydrofuran und Dioxan verwendet. Als Basen werden vorzugsweise anorganische Basen, wie
Natriummetall, Natriunihydrid. Alkoholate, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, verwendet. Der Malonsäureester
wird üblicherweise in einer Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro Mol des Dithiacyclopentenyliumsalzes
eingesetzt, jedoch können auch andere Mengenverhältnisse angewandt werden Dir Rase wird in einer
Menge von 1,0 bis 1,5 Mol pro 1 Mol des Dithiacyclopentenyliumsalzes verwendet. Die Reaktion
wird üblicherweise bei Temperaturen durchgeführt, die in der Nachbarschaft des Siedepunkts des verwendeten
Lösungsmittels liegen.
| O | R1OC η |
(IV) | \ S | O | R1OC Il |
(D | / |
| I! ROC \ |
Il 0 |
s- | 11 /OH ROC / —H1O \ |
Il 0 |
|||
| > L - | xs^ | ||||||
| / | / | ||||||
wobei R und R' die vorstehende Bedeutung haben.
Das Dithiacyclopentan der allgemeinen Formel !V kann dadurch hergestellt werden, daß man ein
-t-Alkylacarboxy-LB-dithiacyclopentan^-ylidenmalonat
wie 4-Acetoxy-l,3-dithiacyclopentan-2-yliden-malonat, auf übliche Weise mit einem Hydrolysierungsmittel,
z. B. Schwefelsäure oder Phosphorsäure, hydrolysiert.
Die Verbindung der allgemeinen Formel I wird somit dadurch erhalten, daß man ein Dithiacyclopentan der
allgemeinen Formel IV mit einem Dehydratisierungsmittel entweder direkt oder in einem inerten Lösungsmittel
dehydratisiert. Als Dehydratisierungsmiitel eignen sich Substanzen, die die Bildung einer Doppelbindung
bewirken, z. B. konzentrierte Schwefelsäure oder Chlorsulfonsäure.
Die Erfindung umfaßt auch die Durchführungsform,
bei der das Dithiacyclopentan direkt mit einem Dehydratisierungsmittel in Berührung gebracht wird. In
einer speziellen Ausführungsform wird dabei das Dithiacyclopentan mit konzentrierter Schwefelsäure in
Berührung gebracht.
Falls konzentrierte Schwefelsäure als Dehydratisierungsmittel eingesetzt wird, beträgt die Menge dieser
Säure vorzugsweise 0,5 bis 50 Gewichtsteüe, insbesondere 10 bis 20 Gewichtiteile, pro Gewichtsteil der
Verbindung (IV). In diesem Fall verläuft die Umsetzung bei Raumtemperatur.
Falls Chlorsulfonsäure als Dehydratisierungsmittel eingesetzt wird, erfolgt die Reaktion im allgemeinen in
einem inerten Lösungsmittel, z. B. Tetrachlorkohlenstoff. Die Chlorsulfonsäure wird üblicherweise in einer
Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro Mol der Verbindung (IV) eingesetzt, jedoch können auch andere
Mengenverhältnisse angewandt werden. Die Umsetzung kann bei Temperaturen von Raumtemperatur bis
zum Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels durchgeführt werden.
Verfahren C
In diesem Verfahren chloriert man die Hydroxylgruppe
eines 4-Hydroxy-l,3-dithiacyclopentan-2-ylidenniaionsäureesters
und unterwirft dann das erhaltene Chlorierungsprodukt einer Dehydrochlorierungsreak-
on. Pie I mseizung erfolgt nach folgendem Reaktions
.hem.::
R(K
OH
| Il V ι | C | S | |
| R1OC | |||
| O | |||
| O | |||
| ROC | |||
| runnsmiuel | |||
R1 OC
(V)
O
O
- HCl
ROC
R' OC
C =\ j,
111
wobei R und R die \orstehende Bedeutung haben.
Nach diesen Verfahren werden Verbindungen der allgemeinen Formel 1 dadurch hergestellt, daß man eine
Verbindung der allgemeinen Formel IV mit einem Ch'ionerungsminel. wie Thionylchlorid, oder Phosphoroxichiorid
in einem inerten Lösungsmittel umsetzt und hierauf das erhaltene Chlorisierungsprodukt (V) entweder
direkt oder nach vorheriger Isolierung einer Dehydrochlorierungsreaktion in Gegenwart einer Base
unterwirft.
In diesem Verfahren kann die Umsetzung derart
erfolgen, daß man 1 Mol der Verbindung (IY) mil 1Zi bis
; Mol oder etwas mehr eines Chlorierungsmittels in e.-ern inerten Lösungsmittel, z. B. einem aromatischen
Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, oder einem
Äther, wie Diäthvläther. Tetrahydrofuran oder Dioxan.
umsetzt. Die Reaktionstemperatur kann z. B. im Bereich
von Raumtemperatur bis zu niedrigen Temperaturen (5 C) liegen. Die Verbindung (V) muß nicht unbedingt
isoliert werden. Anschließend wird das erhaltene Chlorierur.i'sprodukt entweder direkt oder nach vorheriger
lsolieruns mit einer Base behandelt. wodci die
Dehydrochlorierungsreaktion abläuft. In diesem fall kann die Reaktionstemperatur z. B. im Bereich von
niedrigen Temperaturen (5:C) bis zum Siedepunkt des angewandten Lösungsmittels liegen, jedoch verläuft die
Reaktion auch zufriedenstellend bei Raumtemperatur. Geeignete Basen sind anorganische Basen, wie Natriumhydroxid
und Kaliumhydroxid, sowie organische Basen, wie Pyridin. Triäthylamin. Diäthylanilin und
I.S-Diazabicycio^AOHindecen-?. Die Base wird vorzugsweise
in einer Menge von 1 bis 2 Mol pro 1 Mol des eingesetzten 4-Hydro\>-1.3-diihiacyclopenuin-2-\luiennialonvuireeMers
verwendet.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind
wirksame Fungizide für die Landwirtschaft und den Gartenbau, da sie sich ausgezeichnet zur Bekämpfung
um Pflanzenkrankheiien eignen, z. B. der Blaufleckenkrankheil
der Reispflanze, der Gurken-Amhracr,"-e
und der Miemana-Blaitiloekenkrankheii des Apfelbaums.
Zur -\nwendung werden die Verbindungen gewöhnlich mit einem Verdünnungsmittel verdünnt und
dann auf übliche W eise zu einem iungiziden Mittel
formuliert bzw. konfektioniert.
Die fungiziden Mittel der Frfindung eignen veh
insbesondere zur Bekämpfung der Brusone-Krankheu
der Reispflanze. Die fungiziden Mittel der Frfindung können zur vorbeugenden Behandlung und oder zur
Krankheitsbekämpfung eingesetzt werden, indem man sie direkt auf die Pflanzen oder den Erdboden aufbringt
oder sie über Beregnungsw asser oder Frde zuführt.
Die eingesetzte Fungizidmenge -ichtet sich nach
verschiedenen Faktoren. z.B. der Krankheitsart, dem Schädigungsgrad, der ■Xufirutswahrscheinlichkeit der
Krankheit, dem Wetter, den Umgebungsbedingungen und der Form des verwendeten Mittels. Wird das Mittel
z.B. in Form einer Flüssigkeit verwendet. z.B. als emuigierbares Konzentrat oder als benetzbares Pulver
(Sprühpulver), so wird das Mittel gewöhnlich bis zu
einer Fndkonzentration des Wirkstoffs von 0.001 Gewichtsprozent oder mehr verdünnt bzw suspendiert.
Bei Verwendung der Mittel in Form von Stauben odei
Granulaten werden gewöhnlich 1 bis 10 kg pro 10 \r angew andt.
Die fungiziden Mittel der Erfindung können auch im
Gemisch oder in Kombination mit anderen Agrikultur-Chemikalien. Düngemitteln oder Nährstoffen angewandt
werden. So kann man z.B. bei der Bekämpfung
der BrusoneKrankheii die erfindungsgemäßeri Mittel
mit einem Mittel zur Bekämpfung von Schadinsekten der Reispflanze oder in manchen Fällen mit einem
anderen Fungizid vermischen, so daß ein Mehrzweckpräparat entsteht.
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der
erfindungsgemäßen Verbindungen. Die Numerierung der Verbindungen bezieht sich auf die vorstehend
genannten speziellen Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen.
Beispie! 1
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopentcn-
2-> lidenmalonsäure-di-isopropv lester
(Verbindung 3)
1.1 g (0.03 Mol) 09° ν reines Natriumhydrid werden in
30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran suspendiert. In die
erhaltene Suspension werden dann allmählich unter Eiskühlung 5.6g (0,03 Mol) Malonsäure-di-isopropvlester
getropft. Sobald sich kein Wasserstoffgas mehr entwickelt, werden 8.2 g (0.03 Mol) 2-Mcthyhhio-1.3-diihiacyclopentenyliumjodid
zugegeben. Man erhitzt das erhaltene Gemisch 1 Stunde unter Rückfluß und gießt dann das Reaktionsprodukt in eine große Mence
F.iswasser. wobei sich Kristalle abscheiden. Dies». werden abtiltriert. getrocknet und dann aus n-He\ar
umkristallisiert, wobei 6.7 g (Ausbeute 77.5'V(I) farbig»
Kristalle. F. 59 bis 60 C. erhalten werden.
Das als Ausgangsverbindung verwendete 2-Methvl
thio-U-dithiacyclopentenyliumjodid wird auf folgend*
Weise hergestellt:
709 549/4'
44.4 g (0,2 Mol) I .J-DithiacycU>pcnton-2-thi<)n-4.-5-dicarbonsäure
werden in 240 ml Nitromcthan gelöst und dann auf 80"C erhitzt. Nach allmählichem Zutropfen
von 100 ml Methyljodid wird das erhaltene Gemisch b Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach beendeter -,
Umsetzung werden die gebildeten Kristalle abfiltriert, mit 100 ml Äther gewaschen und schließlich an der Luft
getrocknet. Es werden 48,4 g (Ausbeute 87,0%) der gewünschten Verbindung, I-". 114 bis 116"C (Zers.),
erhalten. in
Beispiel 2
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäurediäthylester
(Verbindung 2)
1,7 g (0,073 Grammatom) Natriunimetall werden in
50 ml Äthanol zu Natriumäthylat aufgelöst. Dieses wird dann allmählich mit 8.0 g (0,05 Mol) Malonsäurediäthylester
versetzt. Anschließend werden langsam in kleinen Portionen 14 g (0,05 Mol) des gemäß Beix'iel 1 :<>
hergestellten 2-Meihylthio-1.3-DiihiacyclopeniL-nyliumjodids
zugegeben, worauf man das erhaltene Gemisch 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach beendeter
Umsetzung wird das Reaktionsprodukt in Eiswasser gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die man y,
abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 3,'g (Ausbeute 42%) farbige Kristalle, F. 1 13 C.
erhalten.
B e i s ρ i e ! 3 i{
Herstellung von 1.3-Duhiacyclopenlen-
2-\lidenmalonsäure-di-isobutylester
(Verbindung 5)
1.1g (0.03 Mol) b9% reines Natriumhydrid werden in -,
30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran suspendiert. Die erhaltene Suspension wird dann allmählich unter
Eiskühiung mit 6.5 g (0,03 Mol) Malonsäure-di-isobutyiestcr
versetzt, worauf man das erhaltene Gemisch 30 Minuten bei 60 C umsetzt. Anschließend werden ι.
7.5 g (0.03 Mol) 2-Methy!;hio-1.3-dithiacyclopenteny!iumperchlorats zugegeben und das Gemisch 2 Stunden
unter Rückfluß erhitzt. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsprodukt in eine große Menge Eiswasscr
gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiltrien i
und aus Aceton umkristalüsieri «erden. Es werden 3 a
(Ausbeute 32.0!'/u) farblose Kristalle. F. 7b bis 78 C,
crhahen.
Das 2A1eth\ imercapio· i.3-dithiac\clopenien\ iiuriiperchlurat
war auf fixende Weise erhalten worden:
Ein Gemisch aus 26.8 g (0.2 Mol) l,3-Dithiacyek>pi_-n-
!cn-2-thior und 25.2 g (0.2 Mol) E-imethylsehweieisäure
wird 30 Minuten bei b0 C und dann weitere 30 Minuten
bei 1O C umgesetzt. Nach Abkühlung wird das
Reaktionsprodukt in 150 ml einer gesättigten waßrijen ■,
N'atriumperchloratlösung gegossen, wobei sich Kristalle
abscheiden, die man filtriert, mit Äther wäscht, irocknet
und schließlich aus Methanol umkristallisiert. Ls werden 42.5 g (Ausbeute 85.8'Vu) gelbe Kristalle. I·". 42 bis 4b C.
erhalten.
Beispiel 4
11 erst el Iu ng von 1 . 3-Dithiacyclopenten-
2-> lidenmalonsäure-di-isopropvlesler
(Verbindung 3)
11 g (0,3 Mol) b^"'i. reines Natriumlndrid werden in
■.(.'Oni! v. .i-Aerfreieni T\"tr .iliviif. )|ih\-:ii suspendiert, /u
■■'::■■■ -^h.i1:-. !'..-n S λι-,·.-ι·. ·.... ·.'.:·.!:■·. ii.iiiii ,ιii·:ι.ι!■!ι, ;,
unter Kühlung 56,5 g (0,3 Mol) Malonsäure-di-isopropylester
getropft. Schließlich werden in kleinen Portionen 75 g (0,3 Mol) 2-Methylmercapto-l,3-dithiacyclopentenyliumperchlorat
zugegeben. Das erhaltene Gemisch wird 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt, dann abgekühlt und schließlich in Eiswasser gegossen, wobei
sich Kristalle abscheiden, die abfiltriert und aus einem n-Hexan/Äthyläther-Gemisch umkristallisiert werden
Dabei werden 55,5 g (Ausbeute 65%) farblose Kristalle F. 59 bis 60"C, erhalten.
Fj e i s ρ i e I 5
Das Verfahren von Beispiel 3 wird wiederholt, jedoch wird der Malonsäure-di-isobutylester durch Malonsäuredimethylester
ersetzt. Es wird l^-Dithiacyclopenten-2-ylidenmalonsäuredimethylester
(Verbindung I) ir Form blaßgelber Kristalle! F. 134,5 bis 1350C, in einet
Ausbeute von 45,5% erhalten.
H e i s ρ i e 1 b
Herstellung von 1.3-Diihiacyclopentcn-2-ylidenma
lonsäurediä thy lest er (Verbindung 2)
Eine Lösung von 2g 4-Hydro\y-L3-dithiacyclopentan-2-ylidenmalonsäurediäihylcstcr
in 40 ml konzentrierter Schwefelsäure wird 1 Stunde bei Raumtemperatur stehengelassen. Flierauf wird das Reaktionsprodukt
in zerstoßenes Eis gegossen, wobei sich Kristalle abscheiden, die abfiliriert. mit Wasser gewaschen und
schließlich aus Äthanol umkristallisiert werden. Es werden 1.9 g (Ausbeute 95%) der gewünschten Verbindung
in Form farbloser Kristalle. F. 11 3 'C. erhalten.
Beispiel 7
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenmalonsäure-di-isopropylester
(Verbindung 3)
Eine Lösung von 3g 4-Hydroxy-L3-dithiacyclopcntan-2-ylidenmalonsäi!re-di-isopropylesier
in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff wird mit 1,2 g Chlorsulfonsäure versetzt und dann 2 Stunden bei Raumtemperatm
gerührt. Nach beendeter Umsetzung versetzt man das Reaklionsprodukt mit Wasser und trennt die Tetrachlorkohlenstoffschicht
ab. Die wäßrige Phase wird mil Diäthyläther extrahiert und dann mit der Tetrachlorkohlenstoffschicht
vereinigt. Das erhaltene Gemisch wird getrocknet und durch Destillation vom Lösungsmittel
befreit. Die erhaltenen Kristalle werden abgetrennt und getrocknet, wobei 2.5 g (Ausbeute Ub11Ai) der
gewünschten Verbindung in Form farbloser Kristalle. F 59 bis b0 C. erhalten w erden.
Beispiel 8
Herstellung von 1.3-Dithiacyclopenten-
2-y I iden malonsäu re-di-is obu ty lest er
(Verbindung 5)
/.ti ein·-!- Lösung von 3.5 g 4-Hydroxs - 1.3-ditN
>c)clopentan-2-\liuenmaionsaure-di-isobLi:ylester
in 50 ml Äther werden bei einer Temperatur unterhalb 15''C
1.8 g Phosphoro.xichlorid getropft. Anschließend gibt
man 1,8 g Triethylamin zu und setzt das erhaltene Gemisch 4 Stunden bei Raumtemperatur unter Rühren
um. wobei sich Triäthylaminhydrochlorid abscheidet, Man trennt das I lydrochlorid ab. wäscht die Atherphast
mit verdünnter wäßriger Natronlauge und destilliert ''--'!!!idlki- ;!■■!! -uhir ..l· u.iiw" ν:.-Ii "1^i' (\ ipheiili-'
73%) der gewünschten Verbindung in Form farbloser
Kristalle. F. 76 bis 78"C. abscheiden.
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenma!onsäure-di-n-propy!esier
(Verbindung 4)
Eine Lösung von 3 g 4-Flydroxy-l,3-dithiacydopentan-2-ylidenmalonsäure-di-n-propylestcr
in 50 ml konzentrierter Schwefelsäure wird 2 Stunden bei Raumtemperatur
stehengelassen. Hierauf wird das Reaktionsprodukt in Eiswasser gegossen, wobei sich Kristalle
abscheiden, die abfiltriert, mit Wasser gewaschen und
schließlich aus η-Hexan umkristallisiert werden. Es werden 2.8 g (Ausbeute 93%) der gewünschten Verbindung
als farblose Kristalle. F. 73 bis 75 C, erhalten.
Beispiel 10
Das Verfahren von Beispiel 9 wird wiederholt, jedoch
wird 4-Hydro\y-1.3-dithiacyclopentan-2-ylidenmalonsiiuredimeihylester
anstelle voiH-Hydroxy-U-dithiacvclopentan-2-ylidenmalonsäure-di-n-propylcster
verwendet. Es wird l,3-Dithiacyelopenten-2-ylitlennialonsauredimethylesier
(Verbindung 1) in Form farbloser Kristalle, F. 134,5 bis 135 C. in einer Ausbeute von
bfc>,7% erhalten.
Beispiel 11
Herstellung von 1,3-Dithiacyclopenten-
2-ylidenmalonsäure-di-isoprop\lester
(Verbindung 3)
Eine Lösung von 30.bg 4-1 lydroxy- 1.5-diihiac\clopentan-2-ylidenmalonat
in bO ml Benzol wird mit 13 g Thionylchlorid versetzt und dann Ϊ1Z: Stunden bei
Raumtemperatur gerührt. Etwa 30 Minuten nach Zugabe des Thionylchlorid;» entwickeln sich Chlorwasserstoff
und Schwefeldioxid, jedoch ist die Umset/.ung erst nach I1/: Stunden beendet. Nach beendeter
Umsetzung versetzt man das Reaktionsprodukt mit 50 ml Benzol und trocknet das erhaltene Gemisch über
Natriumsulfat. Zu diesem Gemisch werden bei einer Flüssigkeitstemperatur von 5 bis 1 VC 15,3 g 1.8-Diazabicyclo(5.4.0)undecen-7
getropft. Hieraul wird das Gemisch M) Minuten unter Rühren auf Raumtemperatur
erwärmt und schließlich 1 Stunde unter Ben/.olrückfitiß
gehalten. Nach beendeter V Umsetzung wird das
Benzol abdestilliert, wobei i2 g eines Rohprodukts
erhalten werden. Bei der limkristalüsatioii des Rohprodukts
aus η-Hexan werden 25g (Ausheule 87"») de1
gewünschten Verbindung als farblose Kristalle. F". 59 bis
b0 C. erhalten.
Bei der Wiederholung des Verfahrens mit Phosphortrichlorid bzw. Phosphoroxichlorid anstelle von Thionylchlorid
wird die gewünschte Verbindung ebenfalls in hoher Ausbeute erhalten.
Die fungizide Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist in den folgenden Testbeispielcn
erläutert.
Testbeispiel 1
Prüfung der antimikrobiellen und iungiziden Wirkung gegenüber verschiedenen pathogcnen Fungi.
(1) Prüfmethode zur Bestimmung der
antimikrobiellen Aktivität
Eine bestimmte Menge eines flüssigen Bouillon-Mediums wird in ein Teströhrchen eingefüllt und dann mit
Hilfe einer Meßpipette mit einer bestimmten Menge einer Lösung der jeweiligen Testverbindung von
bestimmter Konzentration versetzt, so daß das Medium auf das 5fache Originalvolumen verdünnt wird. Die
Verdünnung wird dann mit einer Platinschleife voll eines pflanzenpathogenen Mikroorganismus beimpft,
der in einem Schrägmedium in einem Teströhrchen kultiviert worden ist. Das Röhrchen wird dann 5 Tage in
einem Thermostaten bei 280C gehalten. Anschließend wird die Trübung des Mediums gemessen, um u.e
minimale Hemmkonzentration (MlC in ppm) der Verbindung gegenüber dem pathogenen Mikroorganismus
zu bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
(2) Prüfmethode zur Bestimmung der
fungiziden Aktivität
In einem Uhrglas wird eine Losung der jeweiligen
"Festverbindung von bestimmter Konzentration mit Sporen eines pathogenen Pilzes vermischt und dann
24 Stunden in einem 'thermostaten bei 25 C gehalten Anschließend wird das Keimungsstadium der Sporen
mikroskopisch ausgewertet, um die MIC der Verbindung /u bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind
ebenfalls in Taoelle 1 zusammengestellt.
(3) getestete Microbeil
Λ. Blaulleckenkrankheit der Reispllanze (Xanthomonas
oryzae)
B. Citruskrebs (Xanihomonas can)
C. Brusone-Krankheit der Reispl'lan/e (Piricularia
oryzae)
D. Braunfleckenkrankheii der Reispflan/v.· (( ochho
bobus mivabeanus)
F'.. Gurken-Anthracnose (CoiL-iotrichum Lrjcnai i:n i)
F. Alternaria-Blattfleckenkrankhei" des \picll\iiiri
(Mternaria mali)
■025
<i 2 5
125
<i 2 5
125
1 "K
125
125
125
■025
125
025
Testbeispiel 2
Wirksamkeit bei der Bekämpfung der
Brusone-Krankheit (Topflest)
Brusone-Krankheit (Topflest)
Reispflanzensämlinge der Sorte »Jikkoku« von 20 cm
Höhe, die in einem Gewachshaus gezogen worden sind,
werden mit dem Erreger der Brusone-Krankheit
beimpft. Einen Tag nach der Beimpfung werden die Sämlinge auf einem Drehtisch mit Hilfe einer Sprühpistole
(1,5 kg/cm-') mit einer Lösung der jeweiligen Testverbindung von bestimmter Konzentration besprüht
und dann im Gewächshaus gehalten. Vier Tage nach dem Besprühen wird die Anzahl der entwickelten
Flecken ermittelt, um den Wirkungsgrad (Prozent) der Verbindung zu bestimmen.
Wirkungsgrad (%) =
(Anzahl der Flecken pro Blatt im nichtbehandelten Bereich)
(Anzahl der Flecken pro Blatt
im behandelten Bereich)
im behandelten Bereich)
(Anzahl der Flecken pro Blatt im nichtbehandelten Bereich)
100.
Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt Tabelle 2
| Testverbindung | Konzentration | l'leckenanzahl | Wirkungsgrad | PhylotoxiziUil |
| pro Blatt | ||||
| (ppm) | (%) | |||
| 1 | 500 | 0,5 | 98,4 | keine |
| 2 | 500 | 2,1 | 93,5 | keine |
| 3 | 500 | 5,2 | 89,5 | keine |
| 4 | 500 | 6,4 | 80,2 | keine |
| 5 | 500 | 4,8 | 85,1 | keine |
| IBP-Emulsion | 480 | 1,8 | 94,4 | keine |
| (Handelsprodukt) | ||||
| Unbehandelt | _ | 32,4 | _ |
Anmerkung:
Die IBP-F.mulsion enthält O.O-Diisopropyl-S-benzylthiophosphat als Wirkstoff.
Die IBP-F.mulsion enthält O.O-Diisopropyl-S-benzylthiophosphat als Wirkstoff.
Testbeispiel 3
Vorbeugende Schutzwirkung gegen die
Brusone-Krankheit (Topftest)
Brusone-Krankheit (Topftest)
Reispflanzensämlinge der Sorte »Jikkoku« von 20 cm Höhe, die in einem Gewächshaus gezogen worden sind,
werden auf einem Drehtisch mit Hilfe einer Sprühpistole (1,5 kg/cm2) mit 10 ml pro Topf einer Lösung der
jeweiligen Testverbindung von bestimmter Konzentration besprüht. Nach 1 Tag werden die Sämlinge mit
einer Sporensuspension des Erregers der Brusone-Krankheit. der auf Reisstroh kultiviert worden ist,
besprüht und beimpft. Hierauf hält man sie 24 Stunden bei 24°C in einem Gewächshaus und schließlich in einer
Vinylkammer innerhalb des Gewächshauses. Vier Tage nach der Beimpfung wird die Anzahl der Flecken pro
Blatt ermittelt, um den Wirkungsgrad (Prozent) der Verbindung zu bestimmen. Die erzielten Ergebnisse sind
in Tabelle 3 zusammengestellt.
Testverbindung Konzentration Wirkungsgrad nach Beimpfung (Tag). %
(ppm) 4 7 10
Phytoloxizitüt
| 1 | 500 | 90,4 | 79.2 | 55,/ | keine |
| 2 | 500 | 91.6 | 80.3 | 51,3 | keine |
| 3 | 5(X) | 98,0 | 82,5 | 54>) | keine |
| 4 | 500 | 93,8 | 76,9 | 60.1) | keine |
| 5 | 500 | 80,1 | 75.4 | 52.4 | keine |
| 6 | 500 | 83.6 | 76,2 | 49.S | keine |
| T | 500 | 87.4 | 78.4 | 53,1 | keine |
| 8 | 500 | 80.5 | 12}) | 51.7 | keine |
| lBP-F.mulsion | 4SO | S7.0 | 31,6 | 8.3 | keine |
| Unnehandell | keine |
Fs ist klar ersichtlich, daß sämtliche Tcstverhindungen
1 bis 8 eine deutliche Überlegenheit im Langzeitversuch gegenüber der bekannten IBP-Eniulsion aufweisen.
Ferner weisen die erfindungsgemäßen Verbindungen geringere Toxizität bei Warmblütlern als die bekannte
1 BP-Emulsion auf. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I besitzen gegenüber Saugetieren eine extrem
niedrige Toxizitüt. Ihre akute orale Toxizität. ausgedrückt
als l.D-,n-Wcn. ist bei Mäusen sehr niedrig und
liegt im allgemeinen im Bereich von 1000 bis 6000 mg/kg Körpergewicht oder hoher. So beträgt der
LD111-WCn der Verbindung 3 3120 mg/kg. Dagegen
beträgt der LD-,,,-Wert für IBP b52 mg/kg.
Ein weiterer Vorteil der beanspruchten Verbindungen liegt darin, daß sie geruchlos sind, während IBP den
typischen Geruch von organischen Phosphorverbindungen besitzt.
Claims (18)
1. fJ-Dithiacyclopenten^-viidenmalonsäurealkylester
der allgemeinen Funnel
Ii
ROC
R1OC
Ii
ο
in der R und R' gleich oder verschieden sind und Methyl-, Äthyl-η-, i-Propyl oder n-, i-Butylrestc
bedeuten.
2. l.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredimethylester.
3. l.S-Dithiacyclopenten^-vliden-malonsäurediäthylester.
4. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-isopropylester.
5. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-n-propylester.
b. I.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-isobutylester.
7.O-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuredi-n-butylester.
8. l.S-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäureäthyl-isopropylester.
9. U-Dithiacyclopenten^-yliden-malonsäuremethyl-isobutylester.
10. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
einen Malonsäureester der allgemeinen Formel Il
CH,
(Π)
ROC
R1OC
in der R und R1 die in Anspruch 1 genannte Bedeutung haben, mit einem ,3-Dithiacyclopenlyliumsal/.
der allgemeinen Formel III
R2S-/??.
V-'
S
V-'
S
(III)
in e'er R- eine niedere Alkylgruppe oder eine
Ben/ylgruppe und X ein Anion ist, in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer B;;se "rii^'Mvl
11. Verfahren nach Anspruch 10. dadurch
gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit einer anorganischen Buse durchführt.
12. Verfahren nach Anspruch II, dadurch ^■kennzeichnet, da Lt man die Umsetzung mit
Natriummetall, Natriumhydrid, Natriumalkoholat. Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid durchführt.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mil dem
Malonsäureester in einer Menge von 1 Mol oder etwas mehr pro 1 Mol des 1,3-Dithiacyclopentyliumsalzes
und die Base in einer Menge von 1,0 bis 1,5 Mo! pro 1 Mol des l^-Dithiacyclopentyliumsaizes
durchführt.
14. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man
eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
OH
\ I
S "'
(IV;
!I
ROC
R1OC^
i!
ο
in der R und R1 die in Anspruch 1 genannte
Bedeutung haben, mit einem Dehydratisierungsmittel entweder direkt oder in einem inerten Lösungsmittel
dehydratisiert.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydratisierung mit
konzentrierter Schwefelsäure oder mit Chlorsulfonsäure als Dehydratisierungsmittel durchführt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydratisierung mit
konzentrierter Schwefelsäure in einer Menge von 10 bis 20 Gcwichtsteilen pro Gewichtsteii des 4-Hydroxy-1
J-dithiolan^-yliden-malonats durchführt.
17. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man
eine Verbindung der allgemeinen Formel IV
OH
(IV)
ROC
R1OC
in der R und R1 die im Anspruch 1 genannte
Bedeutung haben, in einem inerten Lösungsmittel mit einem Chlorierungsmittel umsetzt und das
erhaltene Reaktionsprodukt entweder direkt oder nach vorheriger Isolierung in Gegenwart einer Base
dehydroehloriert.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Dehydroehloriemng mit einer- Base in einer Menge von 1 bis 2 Mol pro 1
Mol des 4-Hydroxy-l,i-dithiolan-2-yliden-malonais
durchführt.
!9. Fungizide Mittel, gekennzeichnet durch einen
Gehalt an mindestens einer Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 9 sowie üblichen inert:
Verdünnungsmitteln und/oder Trägerstoffen.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| JP49119436A JPS5134883B2 (de) | 1974-10-18 | 1974-10-18 | |
| JP12100874A JPS5148667A (en) | 1974-10-22 | 1974-10-22 | 1*33 jichiooru 22 iridenmaronsanesuteruruino seiho |
| JP12100774A JPS5148666A (en) | 1974-10-22 | 1974-10-22 | 1*33 jichiooru 22 iridenmaronsanesuteruruino seizohoho |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2545569A1 DE2545569A1 (de) | 1976-04-29 |
| DE2545569B2 true DE2545569B2 (de) | 1977-12-08 |
| DE2545569C3 DE2545569C3 (de) | 1978-08-10 |
Family
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Legal Events
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