DE2438313A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinenInfo
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Description
R. 2 2 :: 1
6.8.197^ Ks/Kb
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
ROBERT BOSCH GMBH, 7 Stuttgart 1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einer Vorrichtung zum
Festhalten der Pumpenantriebswelle in einer bestimmten
Stellung, insbesondere der Förderbeginnstellung, wobei die. Vorrichtung im Bereich eines mit der Antriebswelle
fest verbundenen zylindrischen Teils angebaut ist und einen von einer Feder beaufschlagten Justierstift hat, der den
mit der Antriebswelle fest verbundenen Teil in der vorbestimmten Stellung festhält. ■
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Bei derartigen Kraftstoffeinspritzpumpen ist es erforderlich, beispielsweise die Förderbeginnstellung des, vom
Antrieb aus gesehen, ersten Nockens festzuhalten, um die in dieser Stellung stehende Einspritzpumpe an die entsprechende
vorbereitete Brennkraftmaschine anbauen zu können.
Um diese Förderbeginnstellung zu kennzeichnen, ist es bekannt, in Übereinstimmung mit einer Strichmarke an einem mit der
Pumpenantriebswelle fest verbundenen Teil eine zweite Strichmarke an der Pumpenstirnseite anzubringen, oder
eine Strichmarke auf dem beweglichen Teil anzubringen, wenn die feste Marke sich am Pumpengehäuse befindet. Diese
bekannte Art der Einstellung hat den schwerwiegenden Nachteil, daß die Strichmarkenmarkierung von außen nicht oder
sehr schwer einzustehen ist, wenn die Pumpe mit einem Stirnflansch
an den Räderkasten der Brennkraftmaschine angebaut ist. In diesem Falle ist es vielfach erforderlich, bei am
Motor angebauter Pumpe den Förderbeginn neu zu suchen. Dies kann durch die sogenannte "Überlaufmethode" geschehen, bei
der'bei ausgebautem Druckventil der Pumpensaugraum unter
Kraftstoffdruck gesetzt wird und die Pumpe bei angekuppelter und stehender Antriebswelle langsam so weit geschwenkt wird, bis
der Pumpenkolben bei seinem Aufwärtshub die Saugbohrung schließt und das Prüföl aufhört auszufließen. In dieser Stellung wird
die Einspritzpumpe mit dem bereits auf Förderbeginn eingestellten Motor fest verschraubt. Diese Einstellung ist sehr zeitraubend
und kann nur von geübten Fachkräften ausgeführt werden. Auch bei zugänglicher Strichmarke ist die Einstellung beim Anbau
des Motors sehr vom Geschick des Mechanikers abhängig.
Es sind nun auch Kraftstoffeinspritzpumpen der eingangs genannten Bauart bekannt, bei denen der Justierstift in Art
eines Indexstiftes in einer Raste am Umfang eines mit der Nockenwelle der Einspritzpumpe verbundenen Teiles eingedrückt
wird. Bei der dort verwendeten Vorrichtung wird der
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Justierstift von der Feder in die Stellung gedrückt, in der die Nockenwelle der Einspritzpumpe sich ungehindert
drehen kann. Dadurch wird das Zerstören der Vorrichtung verhindert. Der Kostenaufwand für diese
Vorrichtung ist sehr groß und die Justiervorrichtung bleibt dauernd an der Pumpe, ihre Konstruktion ist aufwendig,
und sie kann nur eingeschränkt verwendet werden, und zwar bei Einspritzpumpen mit großen Zylinderzahlen
oder wenn keine Förderpumpe angebaut ist.
Des weiteren ist eine Justiervorrichtung bekannt geworden, bei der ein mit einer Druckfläche versehener Stift von
außen her so in das Pumpengehäuse eingeschraubt wird, daß der Stift an einer Fläche der Nockenwelle angedrückt wird,
und so letztere festhält. Diese Art der Blockierung der Einspritzpumpennockenwelle bietet jedoch wenig Sicherheit
gegen unbeabsichtigtes Verstellen. Bei stärkerem Anziehen können Schäden an Nockenwelle, Lager oder Gehäuse auftreten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine mit
einer Vorrichtung zum Festhalten der Pumpenantriebswelle versehene Kraftstoffeinspritzpumpe zu entwickeln, bei der
die Vorrichtung die aufgewiesenen Nachteile nicht hat, universell für alle Zylinderzahlen verwendbar ist und bezüglich
Montierung und Handhabung keine besonderen Anforderungen an das Werkstattpersonal stellt, und die bei Fehlhandlungen
eine Korrektur ohne Folgeschäden erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der mit der Antriebswelle fest verbundene Teil mindestens
im Bereich des Justierstiftes eine ununterbrochene, vorzugsweise zylindrische Oberfläche hat, mit der der Justierstift
unter der Vorspannkraft der Feder kraft- und reibschlüssig
verbunden ist. Die durch den Justierstift
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festgehaltene Förderbeginnstellung ist ohne größeren Aufwand jederzeit korrigierbar, die Anpreßkraft des Justierstiftes
wird von der Feder bestimmt und nicht von der Anzugskraft des Einstellers, und die Vorrichtung ist
für den Normalbetrieb abbaubar.
Ein einwandfreier und genügend großer Reibschluß wird dadurch erreicht, daß das die Antriebswelle festhaltende Ende
des Justierstiftes aus einer gehärteten Kegelspitze besteht, und des weiteren dadurch, daß das mit der Antriebswelle fest
verbundene Teil eine ungehärtete Oberfläche hat.
Um mit geringen Kräften einen genügend großen Reibschluß zu erhalten, ist in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung das fest mit der Antriebswelle verbundene Teil ein zylindrischer Blechkäfig einer Fliehgewichtsgruppe
eines an die Einspritzpumpe angebauten Reglers. Durch den verhältnismäßig großen Umfang des die Fliehgewichte umschließenden
Blechkäfigs kann die von der Feder auf den Justierstift ausgeübte Kraft niedrig gehalten werden, so
daß auch keine großen Querkräfte auf die Antriebswelle übertragen werden. Falls vergessen wird, die Vorrichtung
vor Inbetriebnehmen des Motors zu entfernen, erzeugt der auf dem Blechkäfig entlang gleitende Justierstift ein so
lautes Geräusch, daß der Monteur den Fehler sofort merkt und die Vorrichtung entfernt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit den nachstehend
beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
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Pig. 1 eine Seitenansicht der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten und mit
einem Regler versehenen Kraftstoffeinspritzpumpe in verkleinertem Maßstab und
Fig. 2 einen teilweise dargestellten Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
An einem mit dem Pumpengehäuse 10 einer Einspritzpumpe 11 fest verbundenen Gehäuseteil, einem Reglergehäuse 12 eines
Fliehkraftdrehzahlreglers 13, ist eine Vorrichtung l4 befestigt. Die Vorrichtung 14 hat, wie aus Fig. 2 näher zu
ersehen ist, ein Gehäuse 15, das mit einem Gewindeteil 16 in ein Gewinde 17 des Reglergehäuses 12 eingeschraubt ist.
Dadurch kann die zum Festhalten der Nockenwelle in einer bestimmten Stellung dienende Vorrichtung 14 vor dem
Inbetriebsetzen der Einspritzpumpe 11 auf einfache Weise entfernt und durch eine hier nicht näher dargestellte mit
dem gleichen Gewinde wie das Gehäuse 15 versehene Verschlußschraube ersetzt werden. Das Gehäuse. 15 hat im Bereich des
Gewindeteiles eine Führungsbohrung 18, in der ein Justierstift 19 geführt ist, dessen eines in das Innere des Reglergehäuses
12 hineinragendes Ende aus einer gehärteten Kegelspitze 21 und dessen anderes Ende einen verbreiterten als Federteller
dienenden Kopf 22 aufweist, auf den ein Ende einer Feder 23" drückt, die zusammen mit dem Kopf 22 des Justierstiftes
in einer Ausnehmung 24 im Gehäuse 15 angeordnet ist und sich andererseits über eine Ausgleichscheibe 25 gegen einen in
die Ausnehmung 24 eingesetzten Sicherungsring 26 abstützt. Die von der Feder 23 auf den Justierstift^ausgeübte Kraft
kann durch Austauschen der Ausgleichscheibe 25 gegen eine solche mit anderer Dicke in vorbestimmten Grenzen verändert
werden.
Die mit 27 bezeichnete Antriebswelle bzw. Nockenwelle der Einspritzpumpe 11 hat als ein mit der Welle fest verbundenes
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Teil einen Blechkäfig 31, der Teil einer mit Fliehgewichten
28 versehenen Pliehgewichtsgruppe 29 ist und in bekannter und deshalb nicht näher dargestellter Weise eine Außenlagerung
für den Mitnehmer dieser Pliehgewichtsgruppe
29 bildet (siehe dazu DT-OS 2 213 698). Dieser Blechkäfig 31 hat einen gegenüber der Antriebswelle 27 wesentlich
größeren Außendurchmesser, was dazu beiträgt, daß der durch die Feder 23 belastete Justierstift 19 eine verhältnismäßig
geringe Kraft an der Kegelspitze 21 auf den Blechkäfig übertragen muß, um diesen und damit die Antriebswelle 27 in
einer vorbestimmten, die Förderbeginnstellung darstellenden Lage zu halten. Damit der zwischen der Kegelspitze
21 und dem Blechkäfig 31 erfindungsgemäß vorhandene Reibschluß
mit genügender Sicherheit ein selbsttätiges Durchdrehen der Antriebswelle 27 verhindert, ist die Kegelspitze
21 gehärtet und der aus Stahlblech hergestellte Blechkäfig 31 hat eine ungehärtete Oberfläche 32 und zumindest im Bereich
der Vorrichtung 1*J eine hohlzylindrische Form. Im Gegensatz
zu bekannten Justier- oder Rastvorrichtungen greift die Kegelspitze 21 der Vorrichtung 1'4 in keine Kerbe oder Raste am
Umfang des Blechkäfigs ein. Der Blechkäfig 31 hat eine ununterbrochene,
nur durch die Rauhigkeit des Materials bestimmte Oberfläche 32, wodurch bei versehentlichem Ingangsetzen der
Brennkraftmaschine bei eingebauter Vorrichtung I1I letztere
nicht zerstört werden kann, sondern durch den auf der Oberfläche des Blechkäfigs 31 entlangkratzenden Justierstift
19 wird ein so lautes Geräusch erzeugt, daß dieser Fehler sofort bemerkt wird.
Zum Einbau und der Wirkungsweise der zum Festhalten der Förderbeginnstellung
der Antriebswelle 27 dienenden Vorrichtung 14 ist folgendes zu sagen:
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Die Vorrichtung 14 wird mittels ihres Gewindeteiles
16 in das Innengewinde 17 des Reglergehäuses 12 eingeschraubt, wenn der nur andeutungsweise
dargestellte Nocken der Antriebswelle 27 in der Förderbeginnstellung steht. Beim Transport und Einbau der Einspritzpumpe
11 an den Motor verbleibt die Vorrichtung 14 in der in der Zeichnung dargestellten Einbaulage und
wird nach dem Festziehen des Pumpenanbauflansches am Räderkasten oder Anbauflansch des Motors entfernt und durch eine
hier nicht dargestellte Verschlußschraube ersetzt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist als Wechselteil für beliebig oftmaligen Gebrauch ausgeführt, und es ist deshalb
nur eine begrenzte Anzahl von Vorrichtungen für die Erstausrüstung im Umlauf.
Im gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Blechkäfig der Fliehgewichtsgruppe 29 als fest mit der
Antriebswelle verbundenes Teil beschrieben und zum Festhalten der Antriebswelle in der fertigen Stellung benutzt.
Selbstverständlich können auch andere, vorzugsweise mit größerem Durchmesser versehene zylindrische Teile zu diesem
Zwecke verwendet werden, sofern die Vorrichtung Ik am Pumpengehäuse
10 oder an einem mit diesem fest verbundenen Teil befestigt ist. So können anstelle des hergestellten Blechkäfigs
31 auch zylindrische Teile der mit der Antriebswelle 27 verbundenen Kupplung oder des Spritzverstellers, falls ein
solcher vorhanden ist, benutzt werden.
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Claims (7)
- -8- Ansprüche[1.^Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinenmit einer Vorrichtung zum Festhalten der Pumpenantriebswelle in einer bestimmten Stellung, insbesondere der Förderbeginnstellung, wobei die Vorrichtung im Berach eines mit der Antriebswelle fest verbundenen zylindrischen Teils angebaut ist und einen von einer Feder beaufschlagten Justierstift hat, der den mit der Antriebswelle fest verbundenen Teil in der vorbestimmten Stellung festhält, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Antriebswelle (27) fest verbundene Teil (31) mindestens im Bereich des Justierstiftes (19) eine ununterbrochene, vorzugsweise zylindrische Oberfläche (32) hat, mit der der Justierstift (19) unter der Vorspannkraft der Feder (23) kraft- und reibschlüssig verbunden ist.
- 2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Antriebswelle (27) festhaltende Ende des Justierstiftes (19) aus einer gehärteten Kegelspitze (21) besteht.
- 3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Antriebswelle (27) fest verbundene Teil (31) eine ungehärtete Oberfläche (32) hat.-9-609809/0077-9- % 2 j .
- 4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das fest mit der Antriebswelle (27) verbundene Teil ein zylindrischer Blechkäfig (3D einer Fliehgewichtsgruppe (29) eines an die Einspritzpumpe (11) angebauten Reglers (13) ist.
- 5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkraft der Feder (23) einstellbar ist.
- 6. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (15) der Vorrichtung (I1O mit einem Gewindeteil (16) in ein Gewinde (17) des Pumpengehäuses oder eines mit diesem fest verbundenen Teiles (12) eingeschraubt ist.
- 7. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (14) vor dem Inbetriebsetzen der Einspritzpumpe (11) entfernbar und durch eine Verschlußschraube ersetzbar ist.,..609809/0077/αLeerseite
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ID=5922808
Family Applications (1)
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