DE10018708A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents
KraftstoffeinspritzpumpeInfo
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Abstract
Es wird eine Kraftstoffeinspritzpumpe (10) vorgesehen, die einen Kraftstoffausstoß stoppt, wenn eine bewegbare Einheit (20) zur Druckbeaufschlagung des Kraftstoffs über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wobei sie sich von einem Nockenring (32) löst. Die Kraftstoffeinspritzpumpe (10) verhindert, daß die bewegbare Einheit (20) mit dem Nockenring (32) kollidiert und Elemente der Kraftstoffeinspritzpumpe (10) beschädigt. Die bewegbare Einheit (20) hat einen Kolben (21). Ein Abschnitt (22) des Kolbens (21) hat einen Außendurchmeser (d), der kleiner als ein Innendurchmesser einer inneren Gleitfläche (13) eines Zylinders (11) ist, in dem der Kolben (21) angeordnet ist. Ein Außendurchmesser (D1) eines anderen Abschnitts (23) des Kolbens (21) ist etwas größer als der Innendurchmesser (D2) der inneren Paßfläche (14) des Zylinders (11). Wenn eine Antriebswelle (30) überdreht, nehmen eine Geschwindigkeit einer Umlaufbewegung des Nockenrings (32) und eine Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20) zu. Dies bewirkt, daß eine Massenbeschleunigungskraft der bewegbaren Einheit (20) in deren Hubrichtung eine Vorspannkraft einer Feder (27) übersteigt. Auf diese Weise wird der Kolben (21) manchmal über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben. In diesem Fall werden die Abschnitte (23) mit größerem Außendurchmesser (D1) in die Paßflächen (14) mit kleinerem Innendurchmesser (D2) eingepresst, und die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20) wird ...
Description
Diese Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine
Kraftstoffeinspritzpumpe für Verbrennungsmotoren, und
insbesondere auf eine Kraftstoffeinspritzpumpe für
Verbrennungsmotoren, die Beschädigungen der
Kraftstoffeinspritzpumpe während eines Überdrehens des
Verbrennungsmotors vermindert.
Wie in dem japanischen offengelegten Patent Nr. 249 134/1994
offenbart ist, ist eine Kraftstoffeinspritzpumpe bekannt, bei
der ein Antriebskraftübertragungselement (Nockenring), das an
einer Antriebswelle exzentrisch montiert ist, entsprechend einer
Drehung der Antriebswelle umlaufend bewegt wird. Das
Übertragungselement treibt hin- und herbewegbare Kolben an, die
unter gleichen Winkelabständen umfänglich um die Antriebswelle
angeordnet sind. Durch diesen Vorgang setzen die Kolben einen in
Druckkammern eingesaugten Kraftstoff unter Druck.
Ein Beispiel der vorstehend beschriebenen
Kraftstoffeinspritzpumpe ist in Fig. 4 gezeigt. Hier ist eine
Kraftstoffeinspritzpumpe 100 als eine Radialkolbenpumpe gezeigt,
bei der in eine Kraftstoffdruckkammer 106 eingesaugter
Kraftstoff durch eine Hin- und Herbewegung von Kolben 102 mit
Druck beaufschlagt wird. Bei der Kraftstoffpumpe der Fig. 4 sind
die Kolben 102 üblicherweise in Winkelabständen von 120° um eine
Antriebswelle 110 angeordnet. Jedoch sind gemäß Fig. 4 zwei der
drei Kolben 102 weggelassen, so daß nur ein verbleibender Kolben
102 gezeigt ist.
Der Kolben 102 ist in einem Zylinder 101 derart gelagert, daß
der Kolben 102 frei hin- und herbewegt werden kann. Ein
Mitnehmer 103 gleitet auf einem Nockenring 112, der gleitbar um
eine äußere Mantelfläche eines Nockens 113 eingepaßt ist. Eine
untere Aufnahme 104 nimmt eine Vorspannkraft einer Feder 105
auf, die den Kolben 102 und den Mitnehmer 103 gegen den
Nockenring 112 drückt. Der Kolben 102, der Mitnehmer 103 und die
untere Aufnahme 104 bilden eine bewegbare Einheit.
Wenn ein Verbrennungsmotor (nachfolgend als Motor bezeichnet)
infolge eines anormalen Verbrennungsvorgangs überdreht,
überdreht die Antriebswelle 110, was einen Anstieg der
Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit
bewirkt. Dies bewirkt, daß eine Massenbeschleunigungskraft in
der Hubbewegung der bewegbaren Einheit größer als die
Vorspannkraft der Feder 105 wird. Als Ergebnis löst sich der
Mitnehmer 103 von dem Nockenring 112.
Wenn sich der Mitnehmer 103 von dem Nockenring 112 löst,
bewegt sich der Kolben 102 über den oberen Totpunkt hinaus. Als
Ergebnis wird die Menge des von der Kraftstoffeinspritzpumpe 100
ausgestoßenen Kraftstoffs nicht mit einer hohen Genauigkeit
gesteuert. Außerdem können die Elemente der bewegbaren Einheit
infolge eines Stoßes der sich von dem Nockenring 112 lösenden
Aufnahme 103 an den Nockenring 112 beschädigt werden. Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf diese Nachteile
ausgestaltet.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Kraftstoffeinspritzpumpe vorzusehen, die daran angepaßt ist, die
Kraftstoffzufuhr zu stoppen, wenn eine bewegbare Einheit zur
Druckbeaufschlagung des Kraftstoffs über einen oberen Totpunkt
hinaus angehoben wird und sich von einem entsprechenden
Antriebskraftübertragungselement löst.
Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
bewegbare Einheit, die sich von dem
Antriebskraftübertragungselement gelöst hat, vor einem
Kollidieren mit dem Antriebskraftübertragungselement und dadurch
vor einem Herbeiführen eines Schadens zu bewahren.
Um diese und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu
lösen, wird eine Kraftstoffeinspritzpumpe vorgesehen, die eine
Einrichtung zum Regulieren der Hin- und Herbewegung der
bewegbaren Einheit hat, wenn die bewegbare Einheit über den
oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde. Solch eine
Kraftstoffeinspritzpumpe weist eine bewegbare Einheit auf, die
daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffkammer eingesaugten
Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen. Die bewegbare Einheit hat
zumindest einen Abschnitt mit einem ersten Außendurchmesser und
einen Abschnitt mit einem zweiten Außendurchmesser. Eine Stütze
ist vorgesehen, die einen Abschnitt mit einem ersten
Innendurchmesser und einen Abschnitt mit einem zweiten
Innendurchmesser hat. Der Abschnitt mit dem ersten
Innendurchmesser steht gleitend mit dem Abschnitt mit dem ersten
Außendurchmesser im Eingriff, um die bewegbare Einheit zu
stützen. Ein Nocken ist an einer Antriebswelle montiert und
dreht sich mit dieser.
Ein Antriebskraftübertragungselement ist zwischen dem Nocken
und einem ersten Ende der bewegbaren Einheit vorgesehen. Eine
Vorspanneinrichtung ist zwischen zumindest einem Abschnitt der
bewegbaren Einheit und der Stütze angeordnet. Die
Vorspanneinrichtung drückt die bewegbare Einheit gegen das
Antriebskraftübertragungselement. Auf diese Weise treiben der
Nocken, das Antriebskraftübertragungselement und die
Vorspanneinrichtung die bewegbare Einheit in eine Hin- und
Herbewegung entsprechend der Drehung des Nockens an, um den
Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen. Außerdem hat der
Abschnitt mit dem zweiten Innendurchmesser einen
Innendurchmesser, der ein wenig kleiner als ein Außendurchmesser
des Abschnitts mit dem zweiten Außendurchmesser ist, wobei der
Abschnitt mit dem zweiten Außendurchmesserabschnitt hinsichtlich
des Abschnitts mit dem zweiten Innendurchmesser näher zum Nocken
angeordnet ist und der Abschnitt mit dem zweiten
Außendurchmesser einen Pressitz mit dem Abschnitt mit dem
zweiten Innendurchmesser erzeugt, wenn die bewegbare Einheit
über eine Position eines oberen Totpunkts hinaus angehoben wird.
Dadurch wird, wenn ein Motor überdreht, was die bewegbare
Einheit veranlaßt, über den oberen Totpunkt hinaus angehoben zu
werden, die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit
reguliert, und der Kraftstoffausstoß wird gestoppt. Außerdem
wird eine Beschädigung der Kraftstoffeinspritzpumpe verhindert,
da die Kollision der bewegbaren Einheit mit dem
Antriebskraftübertragungselement verhindert wird.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Nockenring,
der gleitbar an einer äußeren Mantelfläche eines Nockens
angebracht ist, gleitbar an die bewegbare Einheit montiert. Auf
diese Weise bewegt sich der Nockenring entsprechend der Drehung
der Antriebswelle und treibt dadurch die bewegbare Einheit in
eine Hin- und Herbewegung an, und bildet somit das vorstehend
erwähnte Antriebskraftübertragungselement.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Kolben
oder ein Verbindungselement in der Kraftstoffeinspritzpumpe in
einen Zylinder eingepresst, wenn die bewegbare Einheit über den
oberen Totpunkt hinaus angehoben wird. Auf diese Weise wird die
Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit reguliert. Dies
ermöglicht die zu regulierende Hin- und Herbewegung des Kolbens
durch einen einfachen Aufbau, ohne daß ein neues Element zum
Regulieren der Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit
erforderlich ist.
Weitere Anwendungsbereiche der vorliegenden Erfindung gehen
aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung hervor. Es
sollte klar sein, daß die detaillierte Beschreibung und die
speziellen Beispiele, die bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung angeben, nur zur Veranschaulichung dienen, da
verschiedene Änderungen und Abwandlungen innerhalb des Umfangs
der Erfindung für einen Durchschnittsfachmann aus dieser
detaillierten Beschreibung offensichtlich sind.
Fig. 1 ist eine Querschnittansicht einer
Kraftstoffeinspritzpumpe, die ein erstes Ausführungsbeispiel
einer Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 2 ist eine Querschnittansicht einer
Kraftstoffeinspritzpumpe, die ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 3 ist eine Querschnittansicht einer
Kraftstoffeinspritzpumpe, die ein drittes Ausführungsbeispiel
einer Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 4 ist eine Querschnittansicht einer
Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß dem Stand der Technik;
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird nun eine
Kraftstoffeinspritzpumpe eines ersten Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben. Eine
Kraftstoffeinspritzpumpe 10 ist eine Radialkolbenpumpe für einen
Dieselmotor, die drei bewegbare Einheiten oder Elemente 20 hat.
Obwohl die Fig. 1 bis 3 eine einzige bewegbare Einheit 20
gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulichen, sollte klar
sein, daß zwei andere bewegbare Einheiten in der vorliegenden
Erfindung enthalten sind, wobei jedes in derselben Weise
arbeitet wie die bewegbare Einheit 20. Diese bewegbaren
Einheiten 20 sind mit einem Winkelabstand von 120° zueinander um
eine äußere Mantelfläche der Antriebswelle 30 angeordnet, dabei
sind sie an Orten entsprechend den Flächen 32a angeordnet.
Gemäß Fig. 1 wird ein Kraftstoff aus der
Kraftstoffeinspritzpumpe 10 ausgestoßen und aus einer (nicht
gezeigten) gemeinsamen Druckleitung (common rail) einem (nicht
gezeigten) Einspritzventil zugeführt. Eine Haltebohrung 11a ist
in einem Zylinder 11 ausgebildet, der einen Kolben 21 (der zu
der bewegbaren Einheit 20 gehört) so hält, daß der Kolben 21
hin- und herbewegt werden kann. Eine Öffnung der Haltebohrung
11a ist mit einer Abdichtungsschraube 16 verschlossen. Der
Abschnitt der Haltebohrung 11a für den Kolben 21, der auf der
Seite der Abdichtungsschraube 16 ist, bildet eine
Kraftstoffdruckkammer 17 aus. Die Kraftstoffdruckkammer 17 steht
in Verbindung mit einem (nicht gezeigten) Kraftstoffansaugkanal
und einem (nicht gezeigten) Kraftstoffausstoßkanal. Ein
Rückschlagventil zum Regulieren des Kraftstoffdurchflusses in
einer Kraftstoffeinlaßrichtung und in einer Richtung entgegen
der Kraftstoffausstoßrichtung ist in jedem Kraftstoffkanal
vorgesehen. Der Kraftstoffansaugkanal hat eine (nicht gezeigte)
Förderpumpe, die daran angepaßt ist, den Kraftstoff mit einem
vorbestimmten Förderdruck zu beaufschlagen und den Kraftstoff in
dem hierdurch erhaltenen Zustand zu der Kraftstoffdruckkammer
zuzuführen. Die Kraftstoffmenge, die der Kraftstoffdruckkammer
17 zugeführt wird, wird in Übereinstimmung mit den
Betriebszuständen eines Motors durch ein (nicht gezeigtes)
Mengenregulationsventil geregelt, das an einem
Kraftstoffeinlaßseitenabschnitt an der stromabwärtigen Seite der
Förderpumpe vorgesehen ist.
Ein Stütz- bzw. Lagerabschnitt 12 stützt den Kolben 21
derart, daß dieser sich frei hin- und herbewegen kann. Der
Stützabschnitt 12 hat eine innere Gleitfläche 13, an der sich
der Kolben 21 gleitend bewegt. Der Stützabschnitt 12 hat auch
eine innere Paßfläche 14, die einen größeren Durchmesser als die
innere Gleitfläche 13 hat. Die innere Paßfläche 14 ist unterhalb
der inneren Gleitfläche 13 näher zu dem Nockenring 32
ausgebildet.
Die bewegbare Einheit 20 hat einen Kolben 21 und einen
Mitnehmer 25, die durch eine untere Aufnahme 26 verbunden sind.
Der Kolben 21 hat einen Abschnitt 22 mit kleinerem Durchmesser,
der eine äußere Gleitfläche hat, die sich von der Seite der
Kraftstoffdruckkammer 17 zu dem Nockenring 32 erstreckt. Der
Kolben 21 hat einen Abschnitt 23 mit größerem Durchmesser, der
eine äußere Paßfläche und einen Kopfabschnitt 24 hat. Der
Abschnitt 23 mit größerem Durchmesser ist unterhalb des
Abschnitts 22 mit kleinerem Durchmesser ausgebildet und ist
näher an dem Nockenring 32. Der Abschnitt 23 mit größerem
Durchmesser geht zu dem Abschnitt 22 mit kleinerem Durchmesser
konisch über, so daß sich deren Durchmesser von dem Abschnitt 22
mit kleinerem Durchmesser zu dem Abschnitt 23 mit größerem
Durchmesser allmählich vergrößert. Ein Außendurchmesser D1 des
Abschnitts 23 mit größerem Durchmesser ist größer als ein
Durchmesser d des Abschnitts 22 mit kleinerem Durchmesser.
Jedoch ist der Durchmesser D1 kleiner als ein Außendurchmesser
des Kopfabschnitts 24. Die innere Paßfläche 14 des Zylinders 11
und die äußere Paßfläche des Abschnitts 23 mit größerem
Durchmesser bilden die Regulierungseinrichtung.
Der äußere Durchmesser d des Abschnitts 22 mit kleinerem
Durchmesser des Kolbens 21 ist kleiner als ein Innendurchmesser
D2 der inneren Paßfläche 14 des Zylinders 11. Jedoch ist der
Außendurchmesser D1 des Abschnitts 23 mit größerem Durchmesser
des Kolbens 21 etwas größer als der Innendurchmesser D2 der
inneren Paßfläche 14 des Zylinders 11.
Der Mitnehmer 25 steht im Eingriff mit dem Kopfabschnitt 24
und ist in die untere Aufnahme 26 eingepresst, wodurch diese
Elemente verbunden sind. Die untere Aufnahme 26 hat
Innendurchmesser, die den Mantelflächen des Abschnitts 23 mit
größerem Durchmesser und des Kopfabschnitts 24 des Kolbens 21
entsprechen. Als Ergebnis wird eine Innenfläche 26a mit
kleineren Durchmesser, eine Innenfläche 26b mit mittleren
Durchmesser und eine Innenfläche 26c mit größerem Durchmesser
vorgesehen. Der Innendurchmesser der Innenfläche 26a mit
kleineren Durchmesser ist im wesentlichen gleich zu dem
Außendurchmesser D1 des Abschnitts 23 mit größerem Durchmesser
des Kolbens 21 und kleiner als der Außendurchmesser des
Kopfabschnitts 24. Der Innendurchmesser der Innenfläche 26b mit
mittlerem Durchmesser ist größer als der Außendurchmesser des
Kopfabschnitts 24 des Kolbens 21. Der Innendurchmesser der
Innenfläche 26c mit größerem Durchmesser ist größer als der
Durchmesser der Innenfläche 26b mit mittlerem Durchmesser. Der
Mitnehmer 25 ist in die Innenfläche 26c mit größerem Durchmesser
eingepresst.
Eine Feder 27, die als eine Vorspanneinrichtung wirkt, steht
an einem Endabschnitt mit einer Federvertiefung 15 und an einem
anderen Endabschnitt mit der unteren Aufnahme 26 im Eingriff.
Die Federvertiefung 15 ist in dem Zylinder 11 ausgebildet. Da
die Feder 27 die untere Aufnahme 26 gegen den Nockenring 32
drückt, werden der Kolben 21 und der Mitnehmer 25 gegen den
Nockenring 32 gedrückt.
Der runde Nocken 31 ist exzentrisch zu der Antriebswelle 30
und einstückig mit dieser hergestellt. Eine Buchse 33 ist in
eine innere Mantelfläche des ringartig ausgebildeten Nockenrings
32 eingepresst. Der Nockenring 32 ist um den Nocken 31 so
eingepaßt, daß eine innere Mantelfläche der Buchse 33 und eine
äußere Mantelfläche des Nockens 31 aneinander frei gleiten. Der
Nockenring 32 hat flache Gleitflächen 32a, die in Abständen von
120° angeordnet sind. Jede der flachen Gleitflächen 32a kann
sich gleitend an einer flachen Gleitfläche 25a bewegen, die an
jedem Mitnehmer 25 ausgebildet ist.
Wenn sich die Antriebswelle 30 und der Nocken 31 drehen, wird
der Nockenring 32 umlaufend bewegt, ohne daß er um seine eigene
Achse gedreht wird. Als Ergebnis gleiten die flachen
Gleitflächen 32a und 25a gegeneinander. Da der Kolben 21 durch
die Feder 27 über die untere Aufnahme 26 gegen den Nockenring 32
gedrückt wird, wird der Kolben 21 gemäß der Umlaufbewegung des
Nockenrings 32 hin- und herbewegt. Wenn der Kolben 21 abwärts
bewegt wird, wird Kraftstoff in das Innere der
Kraftstoffdruckkammer 17 zugeführt. Wenn der Kolben 21 aufwärts
bewegt wird, wird der Kraftstoff in der Kraftstoffdruckkammer 17
mit Druck beaufschlagt. Der mit Druck beaufschlagte Kraftstoff
wird einer (nicht gezeigten) gemeinsamen Druckleitung zugeführt,
aus der der Kraftstoff einem (nicht gezeigten) Einspritzventil
zugeführt wird.
Wenn der Motor infolge eines anormalen Verbrennungsvorgangs
überdreht, überdreht die Antriebswelle 30 und erhöht die
Umlaufgeschwindigkeit des Nockenrings 32. Als Ergebnis erhöht
sich die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der bewegbaren
Einheit 20 (der Kolben 21, der Mitnehmer 25 und die untere
Aufnahme 26). Wenn dies geschieht, übersteigt die
Massenbeschleunigungskraft in der Hubrichtung der bewegbaren
Einheit 20 die Vorspannkraft der Feder 27. Auf diese Weise kann
sich der Mitnehmer 25 von dem Nockenring 32 lösen, und der
Kolben 21 wird über den oberen Totpunkt hinaus angehoben. Wenn
sich der Mitnehmer 25 von dem Nockenring 32 löst und der Kolben
21 über den oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wird der
Abschnitt 23 mit dem größerem Durchmesser in die innere
Paßfläche 14 eingepresst, da der Außendurchmesser D1 des
Abschnitts 23 mit dem größerem Durchmesser des Kolbens 21 etwas
größer als der Innendurchmesser D2 der inneren Paßfläche 14 des
Zylinders 11 ist. Der Mitnehmer 25 ist in die untere Aufnahme 26
eingepresst, und die untere Aufnahme 26 steht im Eingriff mit
dem Kopfabschnitt 24 des Kolbens 21, so daß, wenn der Kolben 21
in den Zylinder 11 eingepresst wird, der Kolben 21, der
Mitnehmer 25 und die untere Aufnahme 26 ihre Hin- und
Herbewegung stoppen, um ein Stoppen des
Kraftstoffausstoßvorgangs der Kraftstoffeinspritzpumpe 10 zu
bewirken.
Aufgrund des Pressitzes des Kolbens 21 in dem Zylinder 11
wird die Kollision der bewegbaren Einheit 20 mit dem Nockenring
32 verhindert, so daß eine Beschädigung, die durch die Kollision
der bewegbaren Einheit 20 mit dem Nockenring 32 hervorgerufen
würde, verhindert wird.
Eine Kraftstoffeinspritzpumpe eines zweiten
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist bei Fig. 2
gezeigt. Die gleichen Bauteile wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel sind durch dieselben Bezugszeichen
bezeichnet, und ihre Beschreibungen wurden weggelassen.
Ein Stütz- bzw. Lagerabschnitt 42 eines Zylinders 41 einer
Kraftstoffeinspritzpumpe 10 hat eine innere Gleitfläche 43 und
eine innere Paßfläche 44, deren Durchmesser größer als derjenige
der inneren Gleitfläche 43 ist. Die innere Paßfläche 44 ist an
derjenigen Seite der inneren Gleitfläche 43 ausgebildet, die
näher zu dem Nockenring 32 ist.
Eine bewegbare Einheit 45 hat einen Kolben 46, einen
Mitnehmer 25 und eine untere Aufnahme 50 als ein
Verbindungselement. Der Kolben 46 hat in der erwähnten
Reihenfolge von einer Kraftstoffdruckkammer 17 aus gesehen einen
säulenartigen Abschnitt 47, der eine äußere Gleitfläche hat, und
einen Kopfabschnitt 24, dessen Durchmesser größer als derjenige
des säulenartigen Abschnitts 47 ist.
Ein Außendurchmesser D3 eines Paßabschnitts 51, der an
derjenigen Seite der unteren Aufnahme 50 ausgebildet ist, die
näher zu dem Stützabschnitt 42 ist, ist etwas größer als ein
Innendurchmesser D4 der inneren Paßfläche 44 des Zylinders 41.
Die innere Paßfläche 44 des Zylinders 41 und der Paßabschnitt 51
der unteren Aufnahme 50 bilden eine Regulierungseinrichtung.
Wenn der Motor infolge eines anormalen Verbrennungsvorgangs
davon überdreht, erhöht sich eine Geschwindigkeit der Hin- und
Herbewegung der bewegbaren Einheit 45, die aus dem Kolben 46,
dem Mitnehmer 25 und der unteren Aufnahme 50 gebildet wird, so
daß sich in einigen Fällen der Mitnehmer 25 von dem Nockenring
32 während des Anhebens der bewegbaren Einheit 45 löst. Der
Außendurchmesser D3 des Paßabschnittes 51 der unteren Aufnahme
50 ist etwas größer als der Innendurchmesser D4 der inneren
Paßfläche 44 des Zylinders 41. Daher wird, wenn sich der
Mitnehmer 25 mit dem Kolben 46, der über einen oberen Totpunkt
hinaus angehoben ist, von dem Nockenring 32 löst, der
Paßabschnitt 51 in die innere Paßfläche 44 eingepresst. Der
Mitnehmer 25 ist in die untere Aufnahme 50 eingepresst, wobei
der Kolben 46 im Eingriff mit dem Mitnehmer 25 steht. Daher
stoppen, wenn die untere Aufnahme 50 in den Zylinder 41
eingepresst wird, der Kolben 46, der Mitnehmer 25 und die untere
Aufnahme 50 ihre Hin- und Herbewegung, um ein Stoppen des
Kraftstoffaustoßes von der Kraftstoffeinspritzpumpe 10 zu
stoppen.
Da die bewegbare Einheit 45, die sich von dem Nockenring 32
gelöst hat, deren Kollision mit dem Nockenring 32 verhindert,
wird eine Beschädigung der bewegbaren Einheit 45 verhindert, die
auf die Kollision der bewegbaren Einheit 45 mit dem Nockenring
32 zurückgeführt wird.
Eine Kraftstoffeinspritzpumpe eines dritten
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist bei Fig. 3
gezeigt. Die Bauteile, die im wesentlichen mit denjenigen des
zweiten Ausführungsbeispiels identisch sind, werden mit
denselben Bezugszeichen bezeichnet, und eine doppelte
Beschreibung davon wird unterlassen.
Ein Stütz- bzw. Lagerabschnitt 62 eines Zylinders 61 einer
Kraftstoffeinspritzpumpe 10 stützt einen Kolben 46 derart, daß
der Kolben 46 frei hin- und herbewegt werden kann. Der
Stützabschnitt 62 ist an einer äußeren Mantelfläche davon mit
einer Federvertiefung 63 versehen, in der eine Feder 27 gehalten
ist. Die Federvertiefung 63 hat in der erwähnten Reihenfolge von
der Seite des Nockenrings 32 aus gesehen eine Innenfläche 63a
mit größerem Durchmesser und eine innere Paßfläche 63b, deren
Durchmesser kleiner als derjenige der Innenfläche 63a mit
größerem Durchmesser ist.
Die bewegbare Einheit 65 hat den Kolben 46, einen Mitnehmer
25 und eine untere Aufnahme 70 als Verbindungselement. Ein
Paßabschnitt 71 ist an derjenigen Seite der unteren Aufnahme 70
ausgebildet, die näher zu dem Nockenring 32 ist. Ein
Außendurchmesser D5 des Paßabschnitts 71 ist etwas größer als
ein Innendurchmesser D6 der inneren Paßfläche 63b der
Federvertiefung 63. Die innere Paßfläche 63b der Federvertiefung
63 und der Paßabschnitt 71 der unteren Aufnahme 70 bilden eine
Regulierungseinrichtung.
Wenn der Motor infolge eines anormalen Verbrennungsvorgangs
überdreht, erhöht sich die Geschwindigkeit der Hin- und
Herbewegung der bewegbaren Einheit 65 (gebildet aus dem Kolben
46, dem Mitnehmer 25 und der unteren Aufnahme 70). Daher löst
sich der Mitnehmer 25 manchmal von dem Nockenring 32 während
eines Anhebens der bewegbaren Einheit 65. Der Außendurchmesser
D5 des Paßabschnitts 71 der unteren Aufnahme 70 ist etwas größer
als der Innendurchmesser D6 der inneren Paßfläche 63b der
Federvertiefung 63. Daher wird, wenn sich der Mitnehmer 25 von
dem Nockenring 32 mit dem Kolben 46, der über einen oberen
Totpunkt hinaus angehoben ist, löst, der Paßabschnitt 71 in die
innere Paßfläche 63b eingepresst. Auch hier ist der Mitnehmer 25
in die untere Aufnahme 70 eingepresst, und der Kolben 46 steht
im Eingriff mit dem Mitnehmer 25. Daher stoppen, wenn die untere
Aufnahme 70 in den Zylinder 61 eingepresst wird, der Kolben 46,
der Mitnehmer 25 und die untere Aufnahme 70 ihre Hin- und
Herbewegung, um ein Stoppen des Kraftstoffausstoßes aus der
Kraftstoffeinspritzpumpe 10 zu bewirken.
Da die bewegbare Einheit 65, nachdem sie sich von dem
Nockenring 32 gelöst hat, eine Kollision davon mit dem
Nockenring 32 verhindert, wird eine Beschädigung der bewegbaren
Einheit 65 verhindert, die auf die Kollision der bewegbaren
Einheit 65 mit dem Nockenring 32 zurückgeführt würde.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird
eine bewegbare Einheit in einen Zylinder eingepresst, wenn ein
Motor überdreht, was ein Erhöhen einer Geschwindigkeit einer
Hin- und Herbewegung gemäß einem Erhöhen der Drehgeschwindigkeit
einer Antriebswelle, ein Lösen der bewegbaren Einheit von einem
Nockenring und ein Anheben der bewegbaren Einheit über einen
Totpunkt hinaus bewirkt. Dieser Pressitz verhindert einen
Kraftstoffausstoß, wenn der Motor überdreht. Außerdem wird die
Kollision der bewegbaren Einheit mit dem Nockenring verhindert,
so daß eine Beschädigung der bewegbaren Einheit verhindert wird.
Obwohl bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
ein Mitnehmer in eine untere Aufnahme eingepresst ist, sollte
klar sein, daß die untere Aufnahme und der Mitnehmer miteinander
verschweißt sein können. Obwohl die bewegbare Einheit den
Kolben, den Mitnehmer und die untere Aufnahme aufweist, sollte
klar sein, daß sie auch dadurch aufgebaut sein kann, indem der
Kolben, der Mitnehmer und die untere Aufnahme einstückig
miteinander angefertigt werden oder indem der Kolben und die
untere Aufnahme oder die untere Aufnahme und der Mitnehmer
einstückig miteinander angefertigt werden.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist
eine Radialkolbenpumpe beschrieben, die eine bewegbare Einheit
hat, die radial zu einem äußeren Umfang der Antriebswelle
angeordnet ist. Es ist zu beachten, daß der Aufbau der
vorliegenden Erfindung auch auf eine Kraftstoffeinspritzpumpe
angewendet werden kann, bei dem nur eine einzige bewegbare
Einheit zu einem äußeren Umfang der Antriebswelle vorgesehen
ist.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist
eine Kraftstoffeinspritzpumpe beschrieben, die einen Nockenring
hat, der als ein Antriebskraftübertragungselement verwendet
wird. Der Aufbau der vorliegenden Erfindung kann nicht nur auf
diese Bauart von Pumpen angewendet werden, sondern auch auf eine
Inline-Pumpe.
Wenn die bewegbare Einheit bei den vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispielen in den Zylinder infolge eines Überdrehens
eines Motors eingepresst ist, wird das zwangsläufige Zuführen
eines Kraftstoffs zu der gemeinsamen Druckleitung durch die
bewegbare Einheit gestoppt.
Infolgedessen verringert sich die Drehfrequenz des Motors
aufgrund dieses Stoppens der zwangsläufigen Kraftstoffzufuhr.
Die Kraftstoffeinspritzpumpe kann auch dergestalt ausgebildet
werden, daß das Maß der Einpressung des Zylinders und der
bewegbaren Einheit derart reguliert wird, daß sich die bewegbare
Einheit aus dem Zylinder löst und einen normalen Betriebszustand
wiedererlangt, wenn ein vorbestimmter Kraftstofförderdruck von
der Förderpumpe zu der Kraftstoffdruckkammer geliefert wird.
Wenn die bewegbare Einheit auf den Nockenring bei dieser
Ausführung während einem sicherem Zustand einer verringerten
Motordrehzahl zurückgesetzt wird, wird die
Kraftstoffeinspritzpumpe in einen normalen Betriebszustand
zurückgeführt, ohne daß eine Beschädigung von Elementen der
Kraftstoffeinspritzpumpe herbeigeführt wird.
Während sich die vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele auf Anwendungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung beziehen, sollte klar sein, daß die vorliegende
Erfindung auf andere Anwendungen, Abwandlungen und Veränderungen
von diesen angewendet werden kann und nicht auf die hiermit
dargelegte Offenbarung beschränkt ist.
Es wird eine Kraftstoffeinspritzpumpe 10 vorgesehen, die
einen Kraftstoffausstoß stoppt, wenn eine bewegbare Einheit 20
zur Druckbeaufschlagung des Kraftstoffs über einen oberen
Totpunkt hinaus angehoben wird, wobei sie sich von einem
Nockenring 32 löst. Die Kraftstoffeinspritzpumpe 10 verhindert,
daß die bewegbare Einheit 20 mit dem Nockenring 32 kollidiert
und Elemente der Kraftstoffeinspritzpumpe 10 beschädigt. Die
bewegbare Einheit 20 hat einen Kolben 21. Ein Abschnitt 22 des
Kolbens 21 hat einen Außendurchmesser d, der kleiner als ein
Innendurchmesser einer inneren Gleitfläche 13 eines Zylinders 11
ist, in dem der Kolben 21 angeordnet ist. Ein Außendurchmesser
D1 eines anderen Abschnitts 23 des Kolbens 21 ist etwas größer
als ein Innendurchmesser D2 einer inneren Paßfläche 14 des
Zylinders 11. Wenn eine Antriebswelle 30 überdreht, nehmen eine
Geschwindigkeit einer Umlaufbewegung des Nockenrings 32 und eine
Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit
20 zu. Dies bewirkt, daß eine Massenbeschleunigungskraft der
bewegbaren Einheit 20 in deren Hubrichtung eine Vorspannkraft
einer Feder 27 übersteigt. Auf diese Weise wird der Kolben 21
manchmal über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben. In diesem
Fall werden die Abschnitte 23 mit größerem Außendurchmesser in
die Paßflächen 14 mit kleinerem Innendurchmesser eingepresst,
und die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit 20 wird
gestoppt.
Claims (8)
1. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) mit
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen;
einem Zylinder (21; 41; 61), der die bewegbare Einheit (20; 45; 65) hin- und hergehend verschiebbar stützt;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) vorgesehen ist, wobei das Antriebskraftübertragungselement (32) daran angepaßt ist, die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung gemäß einer Drehung des Nockens (31) anzutreiben;
einer Vorspanneinrichtung (27) zum Vorspannen der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32); und
einer Regulierungseinrichtung, die daran angepaßt ist, die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) zu regulieren, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde.
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen;
einem Zylinder (21; 41; 61), der die bewegbare Einheit (20; 45; 65) hin- und hergehend verschiebbar stützt;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) vorgesehen ist, wobei das Antriebskraftübertragungselement (32) daran angepaßt ist, die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung gemäß einer Drehung des Nockens (31) anzutreiben;
einer Vorspanneinrichtung (27) zum Vorspannen der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32); und
einer Regulierungseinrichtung, die daran angepaßt ist, die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) zu regulieren, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbare Einheit (20) einen Kolben (21) hat, der gegenüber der Kraftstoffdruckkammer (17) angeordnet ist;
der Kolben (21) eine äußere Gleitfläche hat, die sich gleitend in dem Zylinder (11) bewegt, wobei der Kolben (21) eine äußere Paßfläche hat, die an derjenigen Seite der äußeren Gleitfläche vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D1) als derjenige (d) der äußeren Gleitfläche hat;
der Zylinder (11) eine innere Gleitfläche, an der sich die äußere Gleitfläche gleitend bewegt, und eine innere Paßfläche hat, die an derjenigen Seite der inneren Gleitfläche vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D2) als die innere Gleitfläche hat; und
die äußere Paßfläche in die innere Paßfläche eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (20) über den oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20) reguliert wird.
die bewegbare Einheit (20) einen Kolben (21) hat, der gegenüber der Kraftstoffdruckkammer (17) angeordnet ist;
der Kolben (21) eine äußere Gleitfläche hat, die sich gleitend in dem Zylinder (11) bewegt, wobei der Kolben (21) eine äußere Paßfläche hat, die an derjenigen Seite der äußeren Gleitfläche vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D1) als derjenige (d) der äußeren Gleitfläche hat;
der Zylinder (11) eine innere Gleitfläche, an der sich die äußere Gleitfläche gleitend bewegt, und eine innere Paßfläche hat, die an derjenigen Seite der inneren Gleitfläche vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D2) als die innere Gleitfläche hat; und
die äußere Paßfläche in die innere Paßfläche eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (20) über den oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch die Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20) reguliert wird.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbare Einheit (45; 65) einen Kolben (46), der der Kraftstoffdruckkammer (17) gegenüber angeordnet ist, und ein Verbindungselement (50; 70) hat, das eine Vorspannkraft der Vorspanneinrichtung (27) entgegen dem Antriebskraftübertragungselement (32) aufnimmt und mit dem Kolben (46) hin- und herbewegt wird;
der Zylinder (41; 61) eine innere Gleitfläche (43), an der der Kolben (46) gleitend bewegt wird, und eine innere Paßfläche (44; 63b) hat, die an derjenigen Seite der inneren Gleitfläche (43) vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D4; D6) als die innere Gleitfläche (43) hat; und
das Verbindungselement in die innere Paßfläche (44; 63b) eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (45; 65) reguliert wird.
die bewegbare Einheit (45; 65) einen Kolben (46), der der Kraftstoffdruckkammer (17) gegenüber angeordnet ist, und ein Verbindungselement (50; 70) hat, das eine Vorspannkraft der Vorspanneinrichtung (27) entgegen dem Antriebskraftübertragungselement (32) aufnimmt und mit dem Kolben (46) hin- und herbewegt wird;
der Zylinder (41; 61) eine innere Gleitfläche (43), an der der Kolben (46) gleitend bewegt wird, und eine innere Paßfläche (44; 63b) hat, die an derjenigen Seite der inneren Gleitfläche (43) vorgesehen ist, die näher zu dem Antriebskraftübertragungselement (32) ist, und die einen größeren Durchmesser (D4; D6) als die innere Gleitfläche (43) hat; und
das Verbindungselement in die innere Paßfläche (44; 63b) eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (45; 65) reguliert wird.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) gemäß einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Antriebskraftübertragungselement (32) ein Nockenring (32)
ist, der um eine äußere Mantelfläche eines Nockens (31) derart
eingepaßt ist, daß der Nockenring (32) hinsichtlich des Nockens
(31) frei verschoben werden kann und gleitend über die bewegbare
Einheit (20; 45; 65) gemäß einer Drehung der Antriebswelle (30)
bewegt werden kann, wodurch er die bewegbare Einheit (20; 45,
65) in eine Hin- und Herbewegung antreibt.
5. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) mit
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen, wobei die bewegbare Einheit (20; 45; 65) zumindest einen Abschnitt (22) eines ersten Außendurchmessers (d) und einen Abschnitt (23; 50; 70) eines zweiten Außendurchmessers (D1; D3; D5) hat;
einer Stütze (12; 42; 62), die einen Abschnitt (13; 43) eines ersten Innendurchmessers und einen Abschnitt (14; 44; 63b) eines zweiten Innendurchmessers (D2; D4; D6) hat, wobei der Abschnitt (13; 43) des ersten Innendurchmessers gleitend mit dem Abschnitt (22; 47) des ersten Außendurchmessers (d) im Eingriff steht, um die bewegbare Einheit (20; 45; 65) zu stützen;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und einem ersten Ende der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) angeordnet ist; und
einer Vorspanneinrichtung (27), die zwischen zumindest einem Abschnitt der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) und der Stütze (12; 42; 62) angeordnet ist, wobei die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32) drückt,
wobei der Nocken (31), das Antriebskraftübertragungselement (32) und die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung entsprechend einer Drehung des Nockens (31) antreiben, um den Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen,
wobei der Abschnitt (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser einen Innendurchmesser (D2; D4; D6) hat, der etwas kleiner als ein Außendurchmesser (D1; D3; D5) des Abschnitts (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) ist, wobei der Abschnitt (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) hinsichtlich des Abschnitts (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser (D2; D4; D6) näher zu dem Nocken (31) angeordnet ist, wobei der Abschnitt (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) in den Abschnitt (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser (D2; D4; D6) eingreift, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird.
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen, wobei die bewegbare Einheit (20; 45; 65) zumindest einen Abschnitt (22) eines ersten Außendurchmessers (d) und einen Abschnitt (23; 50; 70) eines zweiten Außendurchmessers (D1; D3; D5) hat;
einer Stütze (12; 42; 62), die einen Abschnitt (13; 43) eines ersten Innendurchmessers und einen Abschnitt (14; 44; 63b) eines zweiten Innendurchmessers (D2; D4; D6) hat, wobei der Abschnitt (13; 43) des ersten Innendurchmessers gleitend mit dem Abschnitt (22; 47) des ersten Außendurchmessers (d) im Eingriff steht, um die bewegbare Einheit (20; 45; 65) zu stützen;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und einem ersten Ende der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) angeordnet ist; und
einer Vorspanneinrichtung (27), die zwischen zumindest einem Abschnitt der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) und der Stütze (12; 42; 62) angeordnet ist, wobei die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32) drückt,
wobei der Nocken (31), das Antriebskraftübertragungselement (32) und die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung entsprechend einer Drehung des Nockens (31) antreiben, um den Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen,
wobei der Abschnitt (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser einen Innendurchmesser (D2; D4; D6) hat, der etwas kleiner als ein Außendurchmesser (D1; D3; D5) des Abschnitts (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) ist, wobei der Abschnitt (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) hinsichtlich des Abschnitts (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser (D2; D4; D6) näher zu dem Nocken (31) angeordnet ist, wobei der Abschnitt (23; 50; 70) mit dem zweiten Außendurchmesser (D1; D3; D5) in den Abschnitt (14; 44; 63b) mit dem zweiten Innendurchmesser (D2; D4; D6) eingreift, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird.
6. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) mit
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen;
einem Zylinder (11; 41; 61), der eine Stütze (12; 42; 62) hat, wobei die Stütze (12; 42; 62) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gleitbar stützt;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) vorgesehen ist, wobei das Antriebskraftübertragungselement (32) gegen die bewegbare Einheit (20; 45; 65) angeordnet ist, und das Antriebskraftübertragungselement (32) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung gemäß einer Drehung des Nockens (31) antreibt;
einer Vorspanneinrichtung (27), die eine Kraft auf die bewegbare Einheit (20; 45; 65) aufträgt, wobei die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32) drückt, und
wobei ein Abschnitt der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) einen Außendurchmesser (D1; D3; D5) hat, ein Abschnitt des Zylinders (11; 41; 61) einen Innendurchmesser (D2; D4; D6) hat, wobei der Außendurchmesser (D1; D3; D5) etwas größer als der Innendurchmesser (D2; D4; D6) ist, um einen Pressitz zwischen der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) und dem Zylinder (11; 41; 61) zu bewirken, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch der Außendurchmesser (D1; D3; D5) und der Innendurchmesser (D2; D4; D6) eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) regulieren, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde.
einer bewegbaren Einheit (20; 45; 65), die daran angepaßt ist, einen in eine Kraftstoffdruckkammer (17) eingesaugten Kraftstoff mit Druck zu beaufschlagen;
einem Zylinder (11; 41; 61), der eine Stütze (12; 42; 62) hat, wobei die Stütze (12; 42; 62) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gleitbar stützt;
einem Nocken (31), der an einer Antriebswelle (30) angebracht ist und sich mit dieser dreht;
einem Antriebskraftübertragungselement (32), das zwischen dem Nocken (31) und der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) vorgesehen ist, wobei das Antriebskraftübertragungselement (32) gegen die bewegbare Einheit (20; 45; 65) angeordnet ist, und das Antriebskraftübertragungselement (32) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) in eine Hin- und Herbewegung gemäß einer Drehung des Nockens (31) antreibt;
einer Vorspanneinrichtung (27), die eine Kraft auf die bewegbare Einheit (20; 45; 65) aufträgt, wobei die Vorspanneinrichtung (27) die bewegbare Einheit (20; 45; 65) gegen das Antriebskraftübertragungselement (32) drückt, und
wobei ein Abschnitt der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) einen Außendurchmesser (D1; D3; D5) hat, ein Abschnitt des Zylinders (11; 41; 61) einen Innendurchmesser (D2; D4; D6) hat, wobei der Außendurchmesser (D1; D3; D5) etwas größer als der Innendurchmesser (D2; D4; D6) ist, um einen Pressitz zwischen der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) und dem Zylinder (11; 41; 61) zu bewirken, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wird, wodurch der Außendurchmesser (D1; D3; D5) und der Innendurchmesser (D2; D4; D6) eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (20; 45; 65) regulieren, wenn die bewegbare Einheit (20; 45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde.
7. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbare Einheit (20) einen Kolben (21) hat, der der
Kraftstoffdruckkammer (17) gegenüber liegt, und der Kolben (21)
eine äußere Mantelfläche hat, die den Außendurchmesser (D1)
definiert, wobei derjenige Abschnitt (12) des Zylinders (11),
der hinsichtlich des restlichen Zylinders (11) näher zu dem
Nocken (31) angeordnet ist, den Innendurchmesser (D2) aufweist.
8. Kraftstoffeinspritzpumpe (10) gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbare Einheit (45; 65) einen Kolben (24) hat, der der Kraftstoffdruckkammer (17) gegenüberliegt, wobei die bewegbare Einheit (45; 65) ein Verbindungselement (50; 70) hat, das die Vorspannkraft von der Vorspanneinrichtung (27) aufnimmt, wobei das Verbindungselement (50; 70) den Außendurchmesser (D3; D5) aufweist; und
das Verbindungselement (50; 70) in den Innendurchmesser (D4; D6) eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde, wodurch eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (45; 65) reguliert wird.
die bewegbare Einheit (45; 65) einen Kolben (24) hat, der der Kraftstoffdruckkammer (17) gegenüberliegt, wobei die bewegbare Einheit (45; 65) ein Verbindungselement (50; 70) hat, das die Vorspannkraft von der Vorspanneinrichtung (27) aufnimmt, wobei das Verbindungselement (50; 70) den Außendurchmesser (D3; D5) aufweist; und
das Verbindungselement (50; 70) in den Innendurchmesser (D4; D6) eingepresst wird, wenn die bewegbare Einheit (45; 65) über einen oberen Totpunkt hinaus angehoben wurde, wodurch eine Hin- und Herbewegung der bewegbaren Einheit (45; 65) reguliert wird.
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