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DE2432319A1 - Rotationsstreckwerk - Google Patents

Rotationsstreckwerk

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Publication number
DE2432319A1
DE2432319A1 DE2432319A DE2432319A DE2432319A1 DE 2432319 A1 DE2432319 A1 DE 2432319A1 DE 2432319 A DE2432319 A DE 2432319A DE 2432319 A DE2432319 A DE 2432319A DE 2432319 A1 DE2432319 A1 DE 2432319A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
pair
control
drafting system
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2432319A
Other languages
English (en)
Inventor
Masashi Kobayashi
Masakazu Shino
Toshio Tange
Shigekazu Ueda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHUBU SEIKO KK
Original Assignee
CHUBU SEIKO KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP8099073U external-priority patent/JPS5314736Y2/ja
Priority claimed from JP8098973U external-priority patent/JPS5227939Y2/ja
Application filed by CHUBU SEIKO KK filed Critical CHUBU SEIKO KK
Publication of DE2432319A1 publication Critical patent/DE2432319A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only
    • D01H5/24Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only with porcupines or like pinned rotary members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

. A. GRÜNECKER *οοο
DR.-ING. H. KINKELDEY Telefon (08 11) 222862 (4 lines)
DR -ING W. STOCKMAIR, Ae. E. icaufinsiofiechni Telegramme Monapat München
1 Telex 05-29380
Patentanwälte DR. K. SCHUMANN - DIPL.-ING. P. JAKOB
5. Juli 1974-P 8342
CHUBU SEIKO KABUSHIKI KAISHA
No. 780, 3-chome, Kashiwai-cho, Kasugai-shi, Aichi-ken, Japan
MASAKAZU SHINO, No. 3-13, Sanwa-cho, Tamatotakada-shi, Nara-ken,
Japan
Rotationsstreckwerk
Die Erfindung betrifft allgemein ein Rotationsstreckwerk für eine Spinnmaschine, und insbesondere ein Rotationsstreckwerk der Art, bei der Kammzugsteuerteile einer Rotationsnadelstabstrecke oder Ketten-Nadelstabstrecke ständig mit einer bestimmten Winkelgeschwindigkeit gedreht werden.
Es ist bekannt, daß eine Ketten-Nadelstabstrecke, eine Rotaionsnadelstabstrecke oder dgl. bei einem Rotationsstreckwerk verwendbar . ist. Da die Kammzugsteuerteile, die im Rotationsstreckwerk eingesetzt werden, beispielsweise Ketten bzw. Bänder oder Steuerwalzen, in der Regel von einem Zahnradmechanismus angetrieben werden, drehen sie sich zeitweilig mit einer Winkelgeschwindigkeit, die wesentlich höher als ein bestimmter Wert ist, was auf einen plötzlichen Anstieg der Streckkraft der Vorderwalzen aufgrund des Zustandes des Kammzugbandes und dgl. zurückzuführen ist. Somit besteht ein Nachteil herkömmlicher Streckwerke darin, daß das erzielbare gesponnene Kammzugband eine ungleichförmige bzw. un-
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gleichmäßige Dicke hat. Das Rotationsstreckwerk der Erfinder das in der japanischen Patentschrift 67-6016 offenbart ist, kann in diesem Zusammenhang das Kämmen des Kammzugbandes wirksamer und gleichmäßiger als herkömmliche Streckwerke durchführen. Jedoch selbst mit diesem Streckwerk können Ungleichmäßigkeiten der Dicke des Kammzugbandes kaum vollständig beseitigt werden.
Die Erfinder haben sich während vieler Jahre auf die Untersuchung der Ursachen für die Bildung von ungleichmäßigem Kammzugband konzentriert und festgestellt, daß die Ungleichmäßigkeit hauptsächlich daraus resultiert, daß die Kammzugbandsteuerteile, die sich näher bei den Vorderwalzen befinden, von der zeitweilig übermäßig starken Streckkraft der Vorderwalzen dazu gebracht werden, daß sie sich in entsprechender Weise zeitweilig mit einer Winkelgeschwindigkeit drehen, die wesentlich höher als ein bestimmter, vom Antriebsmechanismus bestimmter Wert ist. Bei einem herkömmlichen Streckwerk wird nämlich die Antriebskraft von einer Antriebsquelle in der Regel über einen Untersetzungsraechanismus auf Hinterzahnräder übertragen, die koaxial an Hinterwalzen befestigt sind, und dann wird die Antriebskraft über mehrere Zwischenzahnräder und zusammenwirkende Zahnräder, die koaxial an den Steuerteilen, beispielsweise den Steuerwalzen, befestigt sind, zu den Vorderwalzen übertragen. Bei einem solchen Zahnradmechanismus zur Kraftübertragung ist die Summe der Spielräume bzw. des Flankenspiels der zugehörigen Zahnräder so groß, daß sie zeitweilig durch die zeitweilig übermäßig starke Streckkraft der Vorderwalzen mit übermäßig großer Winkelgeschwindigkeit gedreht werden. Diese übermäßig starke Drehung ist ein Hauptgrund für die Ungleichmäßigkeit des erzielbaren Kammzugbandes.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rotationsstreckwerk zu schaffen, bei dem die geschxlderten Nachtexle nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rotationsstreckwerk für eine Spinnmaschine gelöst, das sich auszeichnet durch ein Paar Hinterwalzen, die zusammenwirkend drehbar sind und durch die hindurch ein zu streckendes Kammzugband geführt wird, ein Paar Vorderwalzen, die zusammenwirkend drehbar sind und die zum Strecken des geführten Kammzugbandes dienen, eine zwischen den Hinterwalzen und den Vorderwalzen angeordnete Kammzugsteuereinrichtuncf, die mehrere Paare von Steuerwalzen umfaßt, die von ihren jeweiligen Stützwellen drehbar getragen werden undnit einer Vielzahl von Nadeln versehen sind sowie zum Kämmen des geführten Kammzugbandes dienen, während es durch die Kammzugsteuereinrichtung transportiert wird, und eine Rotationsreguliereinrichtung zur Einregulierung der Drehung des Paares Steuerwalzen, das näher bei den Vorderwalzen angeordnet ist, auf eine bestimmte, im wesentlichen konstante Winkelgeschwindigkeit in der Weise, daß diese nicht durch irgendwelche mögliche Änderungen der Streckkraft der Vorderwalzen beeinflußt wird, so daß die erreichbare Ungleichmäßigkeit des Kammanbandes kleinstmöglich gemacht wird.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht, die die Beziehungen der Kraftübertragung zwischen den paarweise angeordneten Steuerwalzen zeigt, die bei einem erfindungsgemäßen Rotationsstreckwerk benutzt werden sollen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt eines Rotationsstreckwerkes zur Erläuterung der Erfindung:
Fig. 3 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, die jedoch den wesentlichen Abschnitt des Rotatxonsstreckwerkes gemäß Fig. 2 zeigt;
Fig. 4 eine Fig. 2.ähnliche Draufsicht, die jedoch ein weiteres Ausführungsbeispxel der Erfindung zeigt; und
Fig.. 5 eine ebenfalls Fig. 2 ähnliche Draufsicht, die jedoch ein weiteres Ausführungsbeispxel der Erfindung zeigt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit einem Streckwerk beschrieben, das mit einem Kammzugsteuermechanxsmus ausgerüstet ist, der in den Zeichnungen allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist»
In den Figuren 1, 2 und 3 sind mit den Bezugszeichen Ha4 Hb und Hc Steuerunterwalzen bezeichnet, die jeweils von einer Stützwelle 12a bzw. 12b bzw. 12c getragen werden. In ähnlicher Weise sind mit den Bezugszeichen 13a, 13b und 13c Steueroberwalzen bezeichnet, die ebenfalls von einer Stützwelle 14a bzw. 14b bzw. 14c getragen werden. Auf der tlmfangsfläche dieser Walzen sind einstückig eine Vielzahl von Nadeln 15 oder dgl. ausgebildet, mit denen von einem Paar Hinterwalzen 17 kommendes Kammzugband 16 gekämmt wird, während es zu einem Paar Vorderwalzen 18 vortransportiert wird. Beide Enden der jeweiligen Stützwellen der Steuerunter-
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walzen und Steueroberwalzen sind drehbar gelagert in Ständern 19 und 191, wie dies besser aus Fig. 2 ersichtlich ist. Ein Zahnradmechanismus ist mit einem Endabschnitt der Wellen der Steuerwalzen verbunden. Am anderen Endabschnitt ist ein Antriebsmechanismus angebracht, der die Aufgabe hat, den Zahnradmechanismus anzutreiben und demzufolge die Steuerwalzen gemeinsam zu drehen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Zahnradmechanismus aus mehreren Paaren aus Zahnrädern 21, 21b und 21c, die an den jeweiligen Wellen der Steuerunterwalzen befestigt sind, und mit diesen zusammenwirkenden Zahnrädern 22a, 22b und 22c aufgebaut, die an den jeweiligen Wellen der Steueroberwalzen befestigt sind. Die zu Paaren zusammengestellten Zahnräder 21a und 22a, 21b und 22b sowie 21c und 22c sind so angeordnet, daß sie miteinander kämmen.
Mit den anderen Enden der jeweiligen Wellen 12a, 12b und 12c der Steuerunterwalzen sind Schneckenräder 23a, 23b und 23c verbunden, die senkrecht zur jeweiligen Wellen angeordnet sind, wobei ihr eines Ende mit den Schneckenrädern so verbunden ist, daß sie eine Drehung gemeinsam ausführen. Diese Schneckenräder kämmen mit einer Schnecke 24., die an einer Antriebswelle 25 befestigt ist, die über einen geeigneten Untersetzungsmechanxsmus 27 mit einer Antriebsquelle 26 verbunden ist.
Wenn die Antriebsquelle ,26 läuft, wird ihre Antriebskraft zunächst zum Untersetzungsmechanxsmus 27 und dann zur Antriebswelle 25 übertragen, so daß sowohl die Schnecke 24, die an der Antriebswelle 25 befestigt ist, als auch die Schneckenräder 23a bis 23c angetrieben werden, die mit der Schnecke kämmen. Dies hat zur Folge, daß die Steuerunter-
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walzen lla bis lic und demzufolge die Zahnräder 21a bis 21c gedreht werden, so daß ihre zugehörigen Zahnräder 22a bis 22c gedreht werden, was zu Drehungen der koaxialen Steueroberwalzen 13a bis 13c führt.
Aufgrund der Erfindung mit der beschriebenen konstruktiven Ausbildung können mögliche unregelmäßige Drehungen der Steuerwalzen selbst dann vermieden werden, wenn die Vorderwalzen 18, die von einem geeigneten Antriebsmechanismus mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, die mehrfach größer als die der Steuerwalzen ist, eine unregelmäßige Streckkraft, d.h. eine unregelmäßige Zugkraft auf das Kammzugband 16, ausüben sollten. Wie zuvor bereits beschrieben wurde, drehen sich dagegen die Steuerwalzen eines herkömmlichen Streckwerkes bei einer Zunahme der Streckkraft zeitweilig übermäßig stark, wogegen sie ihre Drehungen bei einer Abnahme der Streckkraft mit einer Winkelgeschwindigkeit ausführen, die gleich ober niedriger als ein bestimmter Wert ist, wodurch die ungleiche Dicke des Kammzugbandes hervorgerufen wird. Da jedoch bei der Erfindung die Steuerwalzen von einem Rotationsreguliermechanismus gedreht werden, der mit einer Kombination aus der Schnecke und den Schneckenrädern arbeitet, kann die mögliche Änderung der. Streckkraft der Vorderwalzen nie zu einer Abweichung der Winkelgeschwindigkeit der Steuerwalzen von einem vorbestimmten konstanten Wert führen. Daraus folgt, daß die ungleichmäßige Dicke des Kammzugbandes, die andernfalls im vorlaufenden Kammzugbandabschnitt auftreten könnte, fast vollständig verhindert werden. Da sich ferner die Vörderwalzen im Betrieb mit einer Winkelgeschwindigkeit drehen, die mehrfach größer als die der Steuerwalzen ist, werden die Zähne sowohl der Schnecke als auch der Schneckenräder vom vorlaufenden Kammzugband in
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Zugrichtung verdreht, so daß die unerwünschte Unregelmäßigkeit der Winkelgeschwindigkeit selbst dann vermieden werden kann, wenn beträchtliches Spiel zwischen diesen Zähnen besteht.
Eine weitere, vereinfachte Äusführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben, in der gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente oder Teile des Rotationsstreckwerkes bezeichnen. Daher erfolgt keine erneute Beschreibung dieser Teile mit Ausnahme des Rotationsreguliermechanismus. Entsprechend dem grundlegenden Konzept der Erfindung reicht es aus, um die Ungleichmäßigkeiten des Kammzugbandes kleinstmöglich zu machen, wenn die Drehung des Paares Steuerwalzen, das dichter bei den Vorderwalzen angeordnet ist, im wesentlichen mit einer bestimmten konstanten Winkelgeschwindigkeit erfolgt. Somit können die Schneckenräder 23b und 23c des ersten Ausführungsbeispiels weggelassen werden, damit und so daß sie durch keinerlei mögliche Änderung der Streckkraft der Vorderwalzen beeinflußt v/erden. Wie Fig. 4 zeigt, wird die Antriebskraft der Antriebsquelle 26 über den Untersetzungsmechanismus 27 und die Antriebswelle 25 lediglich zum einzigen Schneckenrad 23a übertragen, das mit einer Schnecke 24' kämmt. Zur Kraftübertragung sind Zwischenzahnräder 28a und 28b zwischen den benachbarten Zahnrädern 21a, 21b und 21c in kämmendem Eingriff mit diesen angeordnet. Somit wird die Antriebskraft von der Steuerunterwalze 11a ohne die Schneckenräder 23b und 23c zu den anderen Steuerwalzen 11b und lic übertragen.
Beispiels Die zweite Ausführungsform wurde beim Kammgarnvorspinnverfahren Nr. 2 eingesetzt, wobei die Ungleichmäßig-
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keit in der Dicke des Kammzugbandes mittels eines "Uster"-Gleichmäßigkeitsprüfers gemessen wurde. Überprüfungen haben bestätigt, daß die Ungleichmäßigkeiten in der Dicke von einem herkömmlichen Wert von 2,5 bis 2,6 % auf einen Wert von 1,7 "bis 1,8 % vermindert wurde und daß diese Verminderung unabhängig von Änderungen der Spinnbedingungen, beispielsweise der Art der Faser, erzielt wurde. Somit kann festgestellt werden, daß das erfindungsgenäße Rotationsstreckwerk den Vorteil hat, daß die Stabilität der Streckleistung verbessert ist·
Im folgenden wird auf Fig. 5 eingegangen, die ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, wobei jedoch keine erneute Beschreibung der mit gleichem Bezugszeichen versehenen Elemente oder Teile erfolgt. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfaßt der Rotationsreguliermechanismus ein Stirnrad 29, das an einem Ende der Stützwelle 12a der Steuerunterwalze 11a befestigt ist, ein Stirnrad 31, das mit dem Zahnrad 29 kämmt, eine Welle 32, die das Stirnrad 31 drehbar gelagert trägt, ein Schwungrad 33, das an der Welle 32 befestigt ist und eine ausreichende Massenträgheit hat, und ein Riemenrad oder Kettenrad, das an der Welle 32 befestigt ist. Somit wird die Antrietstaaft von der Antriebsquelle 26 zunächst über den Untersetzungsmechanismus 27 unter Verwendung eines geeigneten Mechanismus, beispielsweise von Kettenrädern 34 und 34' und einer Kette 35, zur Welle 32 übertragen. Dann wird die Antriebskraft zum Stirnrad 29 übertragen, das an der Steuerunterwalze lia befestigt ist. Somit werden die übrigen Steuerwalzen lib und lic aufgrund der Wirkung des Zahnradmechanismus, zu dem die Zwischenzahnräder 28a und 28b gehören, mit bestimmter konstanter
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Winkelgeschwindigkeit gedreht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ferner das Schwungrad 33 an der Welle 32 angebracht, die zunächst von der Antriebsquelle angetrieben wird, jedoch unabhängig von den übrigen Wellen gelagert ist. Dies hat zur Folge, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen den Stirnrädern 29 und 31 so vorgewählt werden kann, daß ein hohes Beharrungsvermögen der Drehung erreicht wird. Entsprechend dem grundlegenden Konzept der Erfindung kann jedoch das Schwungrad 33 auch direkt an der Stützwelle 12a der Steuerunterwalze lla befestigt werden, wobei dann das Stirnrad 31 und die Welle 32 nicht benötigt werden.
Allgemein läßt sich sagen, daß das Beharrungsvermögen der Drehung der Steuerwalzen selber verhältnismäßig klein ist, da sich die Steuerwalzen bei einer Rot at ionsnadelst abstrecke mit verhältnismäßig niedriger Drehzahl, beispielsweise 30 bis 100 Upm drehen. Da jedoch beim dritten Aus— führungsbeispiel das Schwungrad 33 an einer solchen Stelle angeordnet ist, daß es sich verhältnismäßig schnell drehen kann, kann das resultierende Beharrungsvermögen der Drehung des Rotationsreguliermechanismus so groß gemacht werden, daß Änderungen, sofern sie auftreten, der Streckkraft der
Vorderwalzen absorbiert werden. Somit kann die Winkelgeschwindigkeit der Drehung der Steuerwalzen im wesentlichen auf einem konstanten Wert gehalten werden, und Ungleichmäßigkeiten in der Dicke des Kammzugbandes können fast vollständig beseitigt werden.
Obwohl die vorstehende Beschreibung auf ein Streckwerk gerichtet ist, das mit Steuerwalzen ausgerüstet ist, ist die Erfindung nicht auf diese drei Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann auch bei einem Rotationsstreckwerk
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realisiert werden, bei dem Ketten bzw. Bänder als Kammzugsteuerteile benutzt werden. Es versteht sich, daß bei einer solchen Abwandlung die Ketten ständig mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden können, damit dadurch Unebenheiten der Dicke des Kammzugbandes vermieden werden, indem ein Rotationsreguliermechanismus benutzt wird, wie er bexspxelswexse bei den drei Ausführungsbeispielen eingesetzt wird.
Patentansprüche:
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Claims (8)

Patentansprüche
1. Rotationsstreckwerk für eine Spinnmaschine, gekennzeichnet durch ein Paar Hinterwalzen (17), die zusammenwirkend drehbar sind, um ein zu streckendes Kammzugband (16) hindurchzuführen, ein Paar Vorderwalzen "(18), die zusammenwirkend drehbar sind und die zum Strecken des geführten Kammzugbandes dienen, eine' zwischen den Hinterwalzen und den Vorderwalzen angeordnete Kammzugsteuereinrxchtung (10), die mehrere Paare von Steuerwalzen (11a, 11b, 11c, 13a, 13b, 13c) umfaßt, die von ihren jeweiligen Stützwellen (12a, 12b, 12c, 14a, 14b, 14c) drehbar getragen werden und mit einer Vielzahl von Nadeln (15) versehen sind, die zum Kämmen des geführten Kammzugbandes dienen, während es durch die Kammzugsteuereinrxchtung transportiert wird, und eine Rotationsreguliereinrichtung (24, 23a, 23b, 23c; 24', 23a; 29, 31 bis 24) zur Regulierung der Drehung des Steuerwalzenpaares (11a, 23a), das näher bei den Vorderwalzen (18) angeordnet ist, auf eine bestimmte, im wesentlichen konstante Winkelgeschwindigkeit in der Weise, daß diese nicht durch irgendwelche mögliche Änderungen der Streckkraft der Vorderwalzen beeinflußt wird, so daß die Ungleichmäßigkeit des Kammzugbandes so klein wie möglich gemacht wird.
2. Rotationsstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsreguliereinrichtung ein Schneckenrad (23a), das an einem Ende einer Welle (12a) des näherliegenden Steuerwaisenpaares (11a, 13a) befestigt ist, und eine Schnecke (24, 24') umfaßt, die von einer Antriebsquelle (26) mit bestimmter, im wesentlichen konstanten Drehzahl angetrieben wird und mit dem Schneckenrad kämmt, um eine entsprechende Walze (11a) des näherliegenden Paares mit der vorbestimmten konstanten Winkelgeschweindigkeit zu drehen.
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-AZ -
3· Rotationsstreckwerk nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch "wenigstens ein weiteres Schneckenrad (23a, 23c), das an einem Ende einer Welle (12b, 12c) eines der übrigen Steuerwalzenpaare (11b, 13b; 11c, 13c) befestigt ist, und wenigstens eine weitere Schnecke, die mit der ersten Schnecke koaxial fest verbunden ist und mit dem zweiten Schneckenrad (23b, 23c) kämmt, um eine entsprechende Walze (11b, 11c) des übrigen Paares mit der vorbestimmten konstanten Winkelgeschwindigkeit zu drehen.
4. Rotationsstreckwerk nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schneckenrad zusammen mit dem ersten Schneckenrad als Einheit ausgebildet ist.
5· Rotationsstreckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsreguliereinrichtung ein von einer Antriebsquelle (26) mit bestimmter konstanter Drehzahl angetriebenes Schwungrad (33) umfaßt, das mit einem Ende einer Welle (12a) des näherliegenden Steuerwalzenpaäres (11a, 13a) verbunden ist, um eine zugehörige Walze (Ha) des näherliegenden Paares mit der vorbestimmten, im wesentlichen konstanten Winkelgeschwindigkeit zu drehen.
6. Rotations streckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Rotafcxonsregulxereinrichtung ferner ein an einem j Ende der einen Welle (12a) befestigtes Zahnrad (29) und ein koaxial an der Welle (32) des Schwungrades (33) befestigtes Zahnrad (31) umfaßt, das mit dem erstgenannten Zahnrad kämmt.
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7. Rotationsstreckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch mehrere Paare zusammenwirkender Zahnräder (21a, 21b, 21c, 22a, 22b, 22c), die jeweils an den gegenüberliegenden Enden der Wellen (12a, 12b, 12c, 14a, 14b, 14c) befestigt sind, wobei die zusammenwirkenden Zahnräder jedes Paares miteinander kämmen.
8. Rotations streckwerk nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch wenigstens ein zwischen den zusammenwirkenden Zahnrädern (21a, 21b, 21c, 22a, 22b, 22c) kämmend angeordnetes Zwischenzahnrad (28a, 28b, 28c) zur Übertragung der Antriebskraft einer Antriebsquelle (26) zwischen den Steuerwalzen (11a, 11b, lic, 13a, 13b, 13c).
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DE2432319A 1973-07-06 1974-07-05 Rotationsstreckwerk Pending DE2432319A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8099073U JPS5314736Y2 (de) 1973-07-06 1973-07-06
JP8098973U JPS5227939Y2 (de) 1973-07-06 1973-07-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2432319A1 true DE2432319A1 (de) 1975-01-30

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ID=26421950

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2432319A Pending DE2432319A1 (de) 1973-07-06 1974-07-05 Rotationsstreckwerk

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BE (1) BE817257A (de)
DE (1) DE2432319A1 (de)
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