DE2432319A1 - Rotationsstreckwerk - Google Patents
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Description
. A. GRÜNECKER *οοο
DR.-ING. H. KINKELDEY Telefon (08 11) 222862 (4 lines)
DR -ING W. STOCKMAIR, Ae. E. icaufinsiofiechni Telegramme Monapat München
1 Telex 05-29380
Patentanwälte DR. K. SCHUMANN - DIPL.-ING. P. JAKOB
5. Juli 1974-P 8342
CHUBU SEIKO KABUSHIKI KAISHA
No. 780, 3-chome, Kashiwai-cho, Kasugai-shi, Aichi-ken, Japan
MASAKAZU SHINO, No. 3-13, Sanwa-cho, Tamatotakada-shi, Nara-ken,
Japan
Die Erfindung betrifft allgemein ein Rotationsstreckwerk für
eine Spinnmaschine, und insbesondere ein Rotationsstreckwerk der Art, bei der Kammzugsteuerteile einer Rotationsnadelstabstrecke
oder Ketten-Nadelstabstrecke ständig mit einer bestimmten Winkelgeschwindigkeit gedreht werden.
Es ist bekannt, daß eine Ketten-Nadelstabstrecke, eine Rotaionsnadelstabstrecke
oder dgl. bei einem Rotationsstreckwerk verwendbar . ist. Da die Kammzugsteuerteile, die im Rotationsstreckwerk
eingesetzt werden, beispielsweise Ketten bzw. Bänder oder Steuerwalzen, in der Regel von einem Zahnradmechanismus
angetrieben werden, drehen sie sich zeitweilig mit einer Winkelgeschwindigkeit, die wesentlich höher als
ein bestimmter Wert ist, was auf einen plötzlichen Anstieg der Streckkraft der Vorderwalzen aufgrund des Zustandes
des Kammzugbandes und dgl. zurückzuführen ist. Somit besteht ein Nachteil herkömmlicher Streckwerke darin, daß das erzielbare gesponnene Kammzugband eine ungleichförmige bzw. un-
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gleichmäßige Dicke hat. Das Rotationsstreckwerk der Erfinder
das in der japanischen Patentschrift 67-6016 offenbart ist, kann in diesem Zusammenhang das Kämmen des Kammzugbandes
wirksamer und gleichmäßiger als herkömmliche Streckwerke durchführen. Jedoch selbst mit diesem Streckwerk
können Ungleichmäßigkeiten der Dicke des Kammzugbandes kaum vollständig beseitigt werden.
Die Erfinder haben sich während vieler Jahre auf die Untersuchung der Ursachen für die Bildung von ungleichmäßigem
Kammzugband konzentriert und festgestellt, daß die Ungleichmäßigkeit
hauptsächlich daraus resultiert, daß die Kammzugbandsteuerteile, die sich näher bei den Vorderwalzen
befinden, von der zeitweilig übermäßig starken Streckkraft der Vorderwalzen dazu gebracht werden, daß sie sich in
entsprechender Weise zeitweilig mit einer Winkelgeschwindigkeit drehen, die wesentlich höher als ein bestimmter, vom
Antriebsmechanismus bestimmter Wert ist. Bei einem herkömmlichen Streckwerk wird nämlich die Antriebskraft von einer
Antriebsquelle in der Regel über einen Untersetzungsraechanismus
auf Hinterzahnräder übertragen, die koaxial an Hinterwalzen
befestigt sind, und dann wird die Antriebskraft über
mehrere Zwischenzahnräder und zusammenwirkende Zahnräder, die koaxial an den Steuerteilen, beispielsweise den Steuerwalzen,
befestigt sind, zu den Vorderwalzen übertragen. Bei einem solchen Zahnradmechanismus zur Kraftübertragung ist
die Summe der Spielräume bzw. des Flankenspiels der zugehörigen Zahnräder so groß, daß sie zeitweilig durch die
zeitweilig übermäßig starke Streckkraft der Vorderwalzen mit übermäßig großer Winkelgeschwindigkeit gedreht werden.
Diese übermäßig starke Drehung ist ein Hauptgrund für die Ungleichmäßigkeit des erzielbaren Kammzugbandes.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rotationsstreckwerk
zu schaffen, bei dem die geschxlderten Nachtexle nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rotationsstreckwerk für eine Spinnmaschine gelöst, das sich auszeichnet
durch ein Paar Hinterwalzen, die zusammenwirkend drehbar sind und durch die hindurch ein zu streckendes
Kammzugband geführt wird, ein Paar Vorderwalzen, die zusammenwirkend drehbar sind und die zum Strecken des geführten
Kammzugbandes dienen, eine zwischen den Hinterwalzen und den Vorderwalzen angeordnete Kammzugsteuereinrichtuncf,
die mehrere Paare von Steuerwalzen umfaßt, die von ihren jeweiligen Stützwellen drehbar getragen werden undnit einer
Vielzahl von Nadeln versehen sind sowie zum Kämmen des geführten Kammzugbandes dienen, während es durch die Kammzugsteuereinrichtung
transportiert wird, und eine Rotationsreguliereinrichtung zur Einregulierung der Drehung des Paares
Steuerwalzen, das näher bei den Vorderwalzen angeordnet ist, auf eine bestimmte, im wesentlichen konstante Winkelgeschwindigkeit
in der Weise, daß diese nicht durch irgendwelche mögliche Änderungen der Streckkraft der Vorderwalzen
beeinflußt wird, so daß die erreichbare Ungleichmäßigkeit des Kammanbandes kleinstmöglich gemacht wird.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht, die die Beziehungen der Kraftübertragung zwischen den paarweise
angeordneten Steuerwalzen zeigt, die bei einem erfindungsgemäßen Rotationsstreckwerk benutzt
werden sollen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt
eines Rotationsstreckwerkes zur Erläuterung der Erfindung:
Fig. 3 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, die jedoch den wesentlichen Abschnitt des Rotatxonsstreckwerkes
gemäß Fig. 2 zeigt;
Fig. 4 eine Fig. 2.ähnliche Draufsicht, die jedoch ein
weiteres Ausführungsbeispxel der Erfindung zeigt; und
Fig.. 5 eine ebenfalls Fig. 2 ähnliche Draufsicht, die jedoch ein weiteres Ausführungsbeispxel der
Erfindung zeigt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in
Verbindung mit einem Streckwerk beschrieben, das mit einem Kammzugsteuermechanxsmus ausgerüstet ist, der in den Zeichnungen
allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist»
In den Figuren 1, 2 und 3 sind mit den Bezugszeichen Ha4
Hb und Hc Steuerunterwalzen bezeichnet, die jeweils von
einer Stützwelle 12a bzw. 12b bzw. 12c getragen werden. In ähnlicher Weise sind mit den Bezugszeichen 13a, 13b und 13c
Steueroberwalzen bezeichnet, die ebenfalls von einer Stützwelle 14a bzw. 14b bzw. 14c getragen werden. Auf der tlmfangsfläche
dieser Walzen sind einstückig eine Vielzahl von Nadeln 15 oder dgl. ausgebildet, mit denen von einem Paar
Hinterwalzen 17 kommendes Kammzugband 16 gekämmt wird, während es zu einem Paar Vorderwalzen 18 vortransportiert
wird. Beide Enden der jeweiligen Stützwellen der Steuerunter-
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walzen und Steueroberwalzen sind drehbar gelagert in Ständern 19 und 191, wie dies besser aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Ein Zahnradmechanismus ist mit einem Endabschnitt der Wellen der Steuerwalzen verbunden. Am anderen Endabschnitt ist
ein Antriebsmechanismus angebracht, der die Aufgabe hat, den Zahnradmechanismus anzutreiben und demzufolge die Steuerwalzen
gemeinsam zu drehen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Zahnradmechanismus aus mehreren Paaren aus Zahnrädern
21, 21b und 21c, die an den jeweiligen Wellen der Steuerunterwalzen befestigt sind, und mit diesen zusammenwirkenden
Zahnrädern 22a, 22b und 22c aufgebaut, die an den jeweiligen Wellen der Steueroberwalzen befestigt sind.
Die zu Paaren zusammengestellten Zahnräder 21a und 22a, 21b und 22b sowie 21c und 22c sind so angeordnet, daß sie
miteinander kämmen.
Mit den anderen Enden der jeweiligen Wellen 12a, 12b und 12c der Steuerunterwalzen sind Schneckenräder 23a, 23b und 23c
verbunden, die senkrecht zur jeweiligen Wellen angeordnet sind, wobei ihr eines Ende mit den Schneckenrädern so verbunden
ist, daß sie eine Drehung gemeinsam ausführen. Diese
Schneckenräder kämmen mit einer Schnecke 24., die an einer Antriebswelle 25 befestigt ist, die über einen geeigneten
Untersetzungsmechanxsmus 27 mit einer Antriebsquelle 26 verbunden ist.
Wenn die Antriebsquelle ,26 läuft, wird ihre Antriebskraft zunächst zum Untersetzungsmechanxsmus 27 und dann zur Antriebswelle
25 übertragen, so daß sowohl die Schnecke 24, die an der Antriebswelle 25 befestigt ist, als auch die
Schneckenräder 23a bis 23c angetrieben werden, die mit der
Schnecke kämmen. Dies hat zur Folge, daß die Steuerunter-
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walzen lla bis lic und demzufolge die Zahnräder 21a bis
21c gedreht werden, so daß ihre zugehörigen Zahnräder 22a bis 22c gedreht werden, was zu Drehungen der koaxialen
Steueroberwalzen 13a bis 13c führt.
Aufgrund der Erfindung mit der beschriebenen konstruktiven Ausbildung können mögliche unregelmäßige Drehungen der
Steuerwalzen selbst dann vermieden werden, wenn die Vorderwalzen 18, die von einem geeigneten Antriebsmechanismus
mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, die mehrfach größer als die der Steuerwalzen ist, eine unregelmäßige
Streckkraft, d.h. eine unregelmäßige Zugkraft auf das Kammzugband 16, ausüben sollten. Wie zuvor bereits
beschrieben wurde, drehen sich dagegen die Steuerwalzen eines herkömmlichen Streckwerkes bei einer Zunahme der
Streckkraft zeitweilig übermäßig stark, wogegen sie ihre Drehungen bei einer Abnahme der Streckkraft mit einer
Winkelgeschwindigkeit ausführen, die gleich ober niedriger als ein bestimmter Wert ist, wodurch die ungleiche Dicke
des Kammzugbandes hervorgerufen wird. Da jedoch bei der Erfindung die Steuerwalzen von einem Rotationsreguliermechanismus
gedreht werden, der mit einer Kombination aus der Schnecke und den Schneckenrädern arbeitet, kann die
mögliche Änderung der. Streckkraft der Vorderwalzen nie zu einer Abweichung der Winkelgeschwindigkeit der Steuerwalzen
von einem vorbestimmten konstanten Wert führen. Daraus folgt, daß die ungleichmäßige Dicke des Kammzugbandes, die andernfalls im vorlaufenden Kammzugbandabschnitt
auftreten könnte, fast vollständig verhindert werden. Da sich ferner die Vörderwalzen im Betrieb mit einer Winkelgeschwindigkeit
drehen, die mehrfach größer als die der Steuerwalzen ist, werden die Zähne sowohl der Schnecke als
auch der Schneckenräder vom vorlaufenden Kammzugband in
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Zugrichtung verdreht, so daß die unerwünschte Unregelmäßigkeit der Winkelgeschwindigkeit selbst dann vermieden
werden kann, wenn beträchtliches Spiel zwischen diesen Zähnen besteht.
Eine weitere, vereinfachte Äusführungsform der Erfindung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben, in der gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente oder Teile
des Rotationsstreckwerkes bezeichnen. Daher erfolgt keine erneute Beschreibung dieser Teile mit Ausnahme des Rotationsreguliermechanismus.
Entsprechend dem grundlegenden Konzept der Erfindung reicht es aus, um die Ungleichmäßigkeiten des
Kammzugbandes kleinstmöglich zu machen, wenn die Drehung des Paares Steuerwalzen, das dichter bei den Vorderwalzen
angeordnet ist, im wesentlichen mit einer bestimmten konstanten Winkelgeschwindigkeit erfolgt. Somit können die
Schneckenräder 23b und 23c des ersten Ausführungsbeispiels weggelassen werden, damit und so daß sie durch keinerlei
mögliche Änderung der Streckkraft der Vorderwalzen beeinflußt v/erden. Wie Fig. 4 zeigt, wird die Antriebskraft der
Antriebsquelle 26 über den Untersetzungsmechanismus 27 und die Antriebswelle 25 lediglich zum einzigen Schneckenrad
23a übertragen, das mit einer Schnecke 24' kämmt. Zur Kraftübertragung sind Zwischenzahnräder 28a und 28b
zwischen den benachbarten Zahnrädern 21a, 21b und 21c in kämmendem Eingriff mit diesen angeordnet. Somit wird die
Antriebskraft von der Steuerunterwalze 11a ohne die Schneckenräder 23b und 23c zu den anderen Steuerwalzen 11b
und lic übertragen.
Beispiels Die zweite Ausführungsform wurde beim Kammgarnvorspinnverfahren
Nr. 2 eingesetzt, wobei die Ungleichmäßig-
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keit in der Dicke des Kammzugbandes mittels eines "Uster"-Gleichmäßigkeitsprüfers
gemessen wurde. Überprüfungen haben bestätigt, daß die Ungleichmäßigkeiten in der Dicke von
einem herkömmlichen Wert von 2,5 bis 2,6 % auf einen Wert von 1,7 "bis 1,8 % vermindert wurde und daß diese Verminderung
unabhängig von Änderungen der Spinnbedingungen, beispielsweise der Art der Faser, erzielt wurde. Somit kann
festgestellt werden, daß das erfindungsgenäße Rotationsstreckwerk den Vorteil hat, daß die Stabilität der Streckleistung
verbessert ist·
Im folgenden wird auf Fig. 5 eingegangen, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, wobei jedoch keine erneute Beschreibung der mit gleichem Bezugszeichen versehenen
Elemente oder Teile erfolgt. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfaßt der Rotationsreguliermechanismus ein Stirnrad
29, das an einem Ende der Stützwelle 12a der Steuerunterwalze 11a befestigt ist, ein Stirnrad 31, das mit
dem Zahnrad 29 kämmt, eine Welle 32, die das Stirnrad 31 drehbar gelagert trägt, ein Schwungrad 33, das an der Welle
32 befestigt ist und eine ausreichende Massenträgheit hat, und ein Riemenrad oder Kettenrad, das an der Welle 32 befestigt
ist. Somit wird die Antrietstaaft von der Antriebsquelle 26 zunächst über den Untersetzungsmechanismus 27
unter Verwendung eines geeigneten Mechanismus, beispielsweise von Kettenrädern 34 und 34' und einer Kette 35, zur
Welle 32 übertragen. Dann wird die Antriebskraft zum Stirnrad 29 übertragen, das an der Steuerunterwalze lia befestigt
ist. Somit werden die übrigen Steuerwalzen lib und lic aufgrund
der Wirkung des Zahnradmechanismus, zu dem die Zwischenzahnräder 28a und 28b gehören, mit bestimmter konstanter
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Winkelgeschwindigkeit gedreht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ferner das Schwungrad 33 an der Welle 32
angebracht, die zunächst von der Antriebsquelle angetrieben wird, jedoch unabhängig von den übrigen Wellen gelagert
ist. Dies hat zur Folge, daß das Übersetzungsverhältnis
zwischen den Stirnrädern 29 und 31 so vorgewählt werden kann, daß ein hohes Beharrungsvermögen der Drehung erreicht wird.
Entsprechend dem grundlegenden Konzept der Erfindung kann jedoch das Schwungrad 33 auch direkt an der Stützwelle 12a
der Steuerunterwalze lla befestigt werden, wobei dann das
Stirnrad 31 und die Welle 32 nicht benötigt werden.
Allgemein läßt sich sagen, daß das Beharrungsvermögen der
Drehung der Steuerwalzen selber verhältnismäßig klein ist, da sich die Steuerwalzen bei einer Rot at ionsnadelst abstrecke
mit verhältnismäßig niedriger Drehzahl, beispielsweise 30 bis 100 Upm drehen. Da jedoch beim dritten Aus—
führungsbeispiel das Schwungrad 33 an einer solchen Stelle
angeordnet ist, daß es sich verhältnismäßig schnell drehen kann, kann das resultierende Beharrungsvermögen der Drehung
des Rotationsreguliermechanismus so groß gemacht werden,
daß Änderungen, sofern sie auftreten, der Streckkraft der
Vorderwalzen absorbiert werden. Somit kann die Winkelgeschwindigkeit
der Drehung der Steuerwalzen im wesentlichen auf einem konstanten Wert gehalten werden, und Ungleichmäßigkeiten
in der Dicke des Kammzugbandes können fast
vollständig beseitigt werden.
Obwohl die vorstehende Beschreibung auf ein Streckwerk gerichtet
ist, das mit Steuerwalzen ausgerüstet ist, ist die Erfindung nicht auf diese drei Ausführungsbeispiele beschränkt,
sondern kann auch bei einem Rotationsstreckwerk
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realisiert werden, bei dem Ketten bzw. Bänder als Kammzugsteuerteile
benutzt werden. Es versteht sich, daß bei
einer solchen Abwandlung die Ketten ständig mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden können,
damit dadurch Unebenheiten der Dicke des Kammzugbandes
vermieden werden, indem ein Rotationsreguliermechanismus benutzt wird, wie er bexspxelswexse bei den drei Ausführungsbeispielen eingesetzt wird.
Patentansprüche:
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Claims (8)
1. Rotationsstreckwerk für eine Spinnmaschine, gekennzeichnet durch ein Paar Hinterwalzen (17), die zusammenwirkend drehbar
sind, um ein zu streckendes Kammzugband (16) hindurchzuführen, ein Paar Vorderwalzen "(18), die zusammenwirkend
drehbar sind und die zum Strecken des geführten Kammzugbandes dienen, eine' zwischen den Hinterwalzen und den Vorderwalzen
angeordnete Kammzugsteuereinrxchtung (10), die mehrere Paare von Steuerwalzen (11a, 11b, 11c, 13a, 13b,
13c) umfaßt, die von ihren jeweiligen Stützwellen (12a,
12b, 12c, 14a, 14b, 14c) drehbar getragen werden und mit einer Vielzahl von Nadeln (15) versehen sind, die zum
Kämmen des geführten Kammzugbandes dienen, während es durch die Kammzugsteuereinrxchtung transportiert wird, und eine
Rotationsreguliereinrichtung (24, 23a, 23b, 23c; 24', 23a; 29, 31 bis 24) zur Regulierung der Drehung des Steuerwalzenpaares
(11a, 23a), das näher bei den Vorderwalzen (18) angeordnet ist, auf eine bestimmte, im wesentlichen konstante
Winkelgeschwindigkeit in der Weise, daß diese nicht durch irgendwelche mögliche Änderungen der Streckkraft der Vorderwalzen
beeinflußt wird, so daß die Ungleichmäßigkeit des Kammzugbandes so klein wie möglich gemacht wird.
2. Rotationsstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsreguliereinrichtung ein Schneckenrad (23a), das an einem Ende einer Welle (12a) des näherliegenden Steuerwaisenpaares
(11a, 13a) befestigt ist, und eine Schnecke (24, 24') umfaßt, die von einer Antriebsquelle (26) mit bestimmter,
im wesentlichen konstanten Drehzahl angetrieben wird und mit dem Schneckenrad kämmt, um eine entsprechende Walze (11a) des
näherliegenden Paares mit der vorbestimmten konstanten Winkelgeschweindigkeit
zu drehen.
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-AZ -
3· Rotationsstreckwerk nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch "wenigstens ein weiteres Schneckenrad (23a, 23c), das an
einem Ende einer Welle (12b, 12c) eines der übrigen Steuerwalzenpaare
(11b, 13b; 11c, 13c) befestigt ist, und wenigstens eine weitere Schnecke, die mit der ersten Schnecke
koaxial fest verbunden ist und mit dem zweiten Schneckenrad (23b, 23c) kämmt, um eine entsprechende Walze (11b, 11c)
des übrigen Paares mit der vorbestimmten konstanten Winkelgeschwindigkeit zu drehen.
4. Rotationsstreckwerk nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Schneckenrad zusammen mit dem ersten Schneckenrad als Einheit ausgebildet ist.
5· Rotationsstreckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsreguliereinrichtung ein von einer Antriebsquelle (26) mit bestimmter konstanter
Drehzahl angetriebenes Schwungrad (33) umfaßt, das mit einem Ende einer Welle (12a) des näherliegenden Steuerwalzenpaäres
(11a, 13a) verbunden ist, um eine zugehörige Walze (Ha) des näherliegenden Paares mit der vorbestimmten, im wesentlichen
konstanten Winkelgeschwindigkeit zu drehen.
6. Rotations streckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, '
daß die Rotafcxonsregulxereinrichtung ferner ein an einem j Ende der einen Welle (12a) befestigtes Zahnrad (29) und ein
koaxial an der Welle (32) des Schwungrades (33) befestigtes
Zahnrad (31) umfaßt, das mit dem erstgenannten Zahnrad kämmt.
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7. Rotationsstreckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch mehrere Paare zusammenwirkender Zahnräder (21a, 21b, 21c, 22a, 22b, 22c), die jeweils an den gegenüberliegenden
Enden der Wellen (12a, 12b, 12c, 14a, 14b, 14c) befestigt sind, wobei die zusammenwirkenden Zahnräder
jedes Paares miteinander kämmen.
8. Rotations streckwerk nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch wenigstens ein zwischen den zusammenwirkenden Zahnrädern
(21a, 21b, 21c, 22a, 22b, 22c) kämmend angeordnetes Zwischenzahnrad (28a, 28b, 28c) zur Übertragung der Antriebskraft
einer Antriebsquelle (26) zwischen den Steuerwalzen (11a, 11b, lic, 13a, 13b, 13c).
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- 1974-07-05 IT IT7424828A patent/IT1019688B/it active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3245517A1 (de) * | 1982-12-09 | 1984-06-14 | Spinnbau GmbH, 2820 Bremen | Vorrichtung zum verziehen von faservliesen |
Also Published As
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| BE817257A (fr) | 1974-11-04 |
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| US3968543A (en) | 1976-07-13 |
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