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DE858815C - Feinspinnmaschine fuer Bastfasern oder lange Blattfasern, insbesondere Jute - Google Patents

Feinspinnmaschine fuer Bastfasern oder lange Blattfasern, insbesondere Jute

Info

Publication number
DE858815C
DE858815C DEH1277A DEH0001277A DE858815C DE 858815 C DE858815 C DE 858815C DE H1277 A DEH1277 A DE H1277A DE H0001277 A DEH0001277 A DE H0001277A DE 858815 C DE858815 C DE 858815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning machine
fine spinning
machine according
sliver
feed roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH1277A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612065U (de
Inventor
Heinz Bade
Helmuth Dr-Ing Lohfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DEH1277A priority Critical patent/DE858815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE858815C publication Critical patent/DE858815C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/182Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by raising or lifting of one of the drafting cylinders, e.g. by removing of the loading means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Feinspinnmaschine für Bastfasern oder lange Blattfasern, insbesondere Jute Die Erfindung betrifft eine Feinspinnmaschine für Bastfasern oder lange Blattfasern. Zu den Bastfasern, gehören vor allem Flachs, Hanf, Ramie und Jute, wobei die Erfindung sich insbesondere auf das Feinspinnen von Jutefasern bezieht. Zu den langen Blattfasern gehören vor allem Sisal- und Manilahanf. Ganz allgemein bezieht sich die Erfindung also auf .das Feinspinnern von ausgesprochen langen Fasern im Gegensatz zum Feinspinnen von Baumwolle und Wolle, wo gänzlich andere Verhältnisse zugrunde liegen.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine Feinspinnmaschine zu schaffen, bei der alle praktisch in Betracht kommenden Garnnummern, also nicht nur die groben, sondern auch die feinen Garne ohne Verwendung einer Vorspinnmaschine und ohne Benutzung einer dritten Strecke hergestellt werden können. Im allgemeinen wird das Band von Bastfasern, beispielsweise das jutefaserband, bevor es auf der Feinspinnmaschine zum fertigen Garn ausgesponnen wird, einer dritten Strecke zugeführt, wo es ge,-streckt und gedoppelt wird, um dann einer Vorspinnmaschine zugeleitet zu werden, in der das Faserband nochmals gestreckt oder verzogen, danach zu einem losen Vorgarn zusammengedreht und auf Spulen aufgewunden wird.
  • Die Notwendigkeit, das Vorgarn auf Spulen aufwinden zu müssen, stellt einen beträchtlichen Mangel dieses Verfahrens dar, der auch dadurch nicht wesentlich vermindert werden kann, daß in neuerer Zeit die Spulen soweit wie möglich vergrößert worden sind. Die Vorspinnmaschine selbst verteuert die Anlage wesentlich; ein Nachteil, der durch die Notwendigkeit einer dritten Strecke weiter vergrößert wird. Es sind auch besonders ausgebildete Feinspinnmaschinen, die sog. Gillspinnmaschinen, bekannt, bei denen unmittelbar aus Bändern, die aus dem letzten Streckwerk kommen, Fertigware ohne Zwischenschalten einer Vorspinnmaschinegesponnen wird. Zwischen dem Einzug-Walzenpaar und dem Abzugwalzenpa.ar derartiger Feinspinnmaschinen ist ein nadelbesetztes, zwangsläufig angetriebenes Streckwerk eingeschaltet, dessen zwangsläufig angetriebene Nadelstäbe das Faserband zugleich vorstrecken und stützen. Der Hauptmangel dieser Maschinen besteht darin, daß es äußerst schwierig ist, eine bei Fadenbruch selbsttätig wirkende Stillsetzvorrichtung vorzusehen, um Materialverschwendung bei Brüchen und Hemmungen zu vermeiden. Unter diesen Umständen ist die Verwendung derartiger Gillspinnm.aschinen nur zum Herstellen von ausgesprochenen Grobgarnen möglich.
  • Im allgemeinen ist zwischen dem Einzug- und dem Abzugwalzenpaar von Feinspinnmaschinen für lange Bastfasern, beispielsweise Jute, zum Abstützen des Vorgarnes nur eine Faden- oder Vorgarnplatte, die auch als Brust- oder Streichplatte bezeichnet ,wird, vorgesehen. Die Anordnung eines zwangsläufig angetriebenen Streckwerkes, beispielsweise eine der üblicherweise beim Verspinnen von Jutefasern vorgesehenen Nadelstabstrecken, ist an dieser Stelle schon deshalb nicht möglich, ,weil das Vorgarn in der Vorspinnmaschine mit einem Draht oder Drall versehen worden ist. Zur Vermeidung des Vorspinnens ist es auch bekanntgeworden, das Streckwerk der Feinspinnmaschine mit einer besonderen Stützvorrichtung zu versehen. Hiernach ist zwischen dem Einzug- und dem Abzugwalzenpaar außer einem den Abzug-walzen, vorgelagerten, zwangsläufig angetriebenen Gleitwalzenpaar eine Reihe von stillstehenden Bremsgliedern vorgesehen, die das Faserband in der senkrechten Ebene seiner Laufrichtung wellenförmig ablenken und gemeinsam an seinen vier Seiten führen. Man erhält zwar auf fliese Weise eine Feinspinnmaschine, die mit einer einwandfrei bei Fadenbruch arbeitenden Stillsetzvorrichtung versehen ,,-erden kann, da die zwischen dem Einzug- und dem Abzugivalzenpaar vorgesehenen Stützvorrichtungen das Band nicht derart fest abstützen und mitnehmen, da.ß die Wirkungsweise der Stillsetzvorrichtung beeinträchtigt wird. Ein derart ausgebildetes Streckwerk vermag aber nur das ihm zugeführte Band in beschränktem ;Maße zu verstrocken oder zu verziehen, so daß dieser Feinspinnmaschine, um auch normale Garne und Feingarne herstellen zu können, nur ein Band von verhältnismäßig geringem Gewicht zugeführt werden kann. Zum Herstellen eines derartigen Bandes von geringem Gewicht kann aber auf die Anordnung einer dritten Strecke nicht verzichtet werden. Ein Band von solch geringem Gewicht hat außerdem in sich eine derart geringe Festigkeit, da15 zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dem Band genügend Festigkeit zu verleihen. Zu diesem Zweck wird hinter der letzten Strecke vor der Vorspinnkanne eine Vorrichtung zum Kräuseln des Faserbandes eingebaut. Diese Maßnahme bedingt, daß in der Feinspinnmaschine an der Eintrittsstelle des Bandes in das Streckwerk eine Vorrichtung zum Entkräuseln des Faserbandes vorgesehen werden muß.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stillsetzvorrichtun.g bei Reißen eines Fadens die Verbindung der angetriebenen Einzugwalze mit ihrer Antriebs-welle löst und daß zwischen dem Einzug- und dem Abzugwalzenpaar eine Vorrichtung zum Führen und Stützen des Faserbandes während des Verziehens angeordnet ist, die ihnen Antrieb zwangsläufig von der ihrerseits ebenfalls angetriebenen Einzugwalze erhält. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Stillsetzvorrichtung nicht nur das Einzugwalzenpaar, sondern auch die zwangsläufig angetriebene Faserbandführung stillsetzt, so daß bei Fadenbruch oder bei Hemmungen keinerlei Materialverschwendung zu befürchten ist. Auf der Feinspinnmaschine nach der Erfindung ist ein Vorstrecken des Fadens bis zu etwa dem 5ofachen ohne! Schwierigkeiten möglich. Daher kann man dieser Feinspinnmaschine ein Faserband von verhältnismäßig hohlem Gewicht, beispielsweise 6 bis iog, zuführen und erhält trotzdem -ein Garn von normaler Stärke, ja sogar Feingarn. Dieses hohe Faserbandgewicht sichert dem Faserband eine genügende Festigkeit, so daß keinerlei zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um ein Zerreißen des Faserbandes bei der Weiterbeförderung zu vermeiden. Unter Umständen kann., um ein Faserband von einem Gewicht zu erhalten, das unter Berücksichtigung der in der Feinspinnmäschine durchgeführten Verstreckung die gewünschte Garnnummer sicherstellt, die Doppelung in der letzten Strecke unterlassen werden. Bei vielen Streckwerken ist schon für jede Nadelbahn eine eigene Ablieferungsdruckwalze vorgesehen.
  • Es ist beispielsweise möglich, die erfindungs; gemäß zwischen dem Einzug- und dem Abzugwalzenpaar angeordnete Vorrichtung zum Führen und Stützen des Faserbandes., bestehend aus zwei umlaufenden, endlosen Gummibändern, die zwangsläufig von der angetriebenen Einzugwalze angetrieben werden, durch eine Nadelstrecke zu ersetzen, wie solche üblicherweise z. B. bei Jutestreckwerken vorgesehen sind. Hierbei kann beispielsweise eine Schubstabstrecke, eine Kettenstrecke, eine Schrauben- oder Spiralstrecke, eine Nadelwalzenstrecke oder eine Scheibenwalzenstrecke benutzt werden. Ein Mangel dieser Nadelstreckwerke besteht aber im allgemeinen darin, daß die Geschwindigkeit, mit der die Nadelstäbe arbeiten könn,°n, begrenzt ist, ,wodurch sich auch eine Beschränkung in der Leistungsfähigkeit dies Erfindungsgegenstandes ergibt.
  • Bei Einbau einer aus zweiendlosen, vorzugsweise aus Gummi hergestellten Bändern besteh.-nden Vorrichtung laufen diese Gummibänder über je ein Walzenpaar und liegen mit je :einem Trum derart gegeneinander, daß zwischen ihnen das Faserband gehalten und unterstützt wird. Je eine Walze der beiden Walzenpaare wird hierbei gemäß der Erfindung zwangsläufig von der angetriebenen Einzugwalze angetrieben. Unter Umständen. kann es vorteilhaft sein" die nach außen weisende Ober-Räche der Bänder vorzugsweise in ihrer Querrichtung mit einer Riffelung oder Profilierung zu versehen.
  • Erfi:ndungsgemä.ß werden die beiden Traure durch eine im nachfolgenden als Klemmvorrichtung bezeichnete Vorrichtung geg neinandergedrückt, deren Angriffspunkt mit Bezug auf die Längsrichtung der beiden. Bänder einstellbar ist. Auf diese Weise ist ies möglich, in, weitgehendem Ausmaß das Streck--werk den einzelnen jeweils benutzten Faserlängen anzupassen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Klemmvorrichtung aus einer Kufe, die sich mit einer Kurvenfläche der Länge nach von innen her gegen das eine Trum der gegeneinanderliegenden Trumme der beiden Bänder legt und an ihrem einen Ende drehbar um eine parallel zu dem, Walzenachsen liegende Achse gelagert ist, wobei die Klemmvorrichtung in ihrer jeweiligen Lage festgestellt werden kann. Es ergibt sich auf .diese Weise eine außerordentlich feinfühlige Klemmvorrichtung., bei der der Klemmpunkt zwischen den beiden umlaufenden Bändern stufenlos auf einfache Weise leingestellt werden kann. Die Kufe ist zum Zweck ihrer Verstellung vorzugsweise mit einem Zapfen versehen, an dem !ein von Hand zu bewegender Hebel mittels eines einseitig offenen Lagers angreift. Auf diese Weise ist der Ein- und Ausbau der Kufe vereinfacht, indem nur der Hebel herumgeklappt werden muß, um den Zapfen der Kufe freizulegen.
  • Gemäß der Erfindung liegt die Verbindungslinie der Achsen der beiden Einzugwglzen zu dem @eintretenden Faserband unter einem Winkel, der kleiner als ein rechter ist. Da die umlaufendext Bänder oder Riemchen an dieser Stelle noch nicht gegeneinanderliegen, ergibt sich auf diese Weise eine Sicherung gegen ein Verklemmen des Fadens, so daß keine der beiden Einzugwalzen federndnachgiebig gelagert werden muß.
  • Es empfiehlt sich, vor dem Abzugwalzenpaar einen Leitkanal oder Luntenführer vorzusehen. Vorzugsweise ist dieser Leitkanal zum Zweck des Fingerschutzes mit seitlichen Hörnern versehen; dies ist insbesondere in den Fällen zweckmäßig; wenn nach Brucheines Fadens das eine Fadenende eingelegt werden muß.
  • Erfindungsgemäß ist außerdem das Streckwerk auf einem gemeinsamen Gestell gelagert, .das für sich von dem Maschinenständer entfernt werden kann. Diese Maßnahme stellt seinen wesentlichen Vorteil des Erfindungsgegenstandes dar, der noch dadurch vergrößert wird, daß alle an dem Streckwerk angreifenden Teile leicht aus ihrer Vierbindung mit dem Streck-tverk gelöst werden können. Die Gummibänder lassen sich leicht nach der Seite abziehen. Der Antrieb der Walzen des Streckwerkes von der angetriebenen Einzugwalze aus erfolgt vorzugsweise über Zahnräder, die nur aus ihrem Eingriff herausbewegt zu werden brauchen, um das Streckwerk entfernen zu können. Um beim Einbau ein einwandfreies Zusammenarbeiten, insbesondere der Zahnräder, sicherzustellen, werden zweckmäßigerweise zwischen dem Maschinenständer und dem Gestell des Streckwerkes irgendwelche Paßvorrichtungen vorgesehen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Klemmvorrichtung und die Konduktoren: aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt. Die aus Kunststoff, beispielsweise thermoplastischer Massre oder Kunstharz, hergestellten Konduktoren weisen besonders günstige Gleiteigenschaften auf. Aber auch die Zusammenarbeit .der aus Kunststoff hergestellten Klemmvorrichtung mit .den umlaufenden Bändern des Riemchenstreckwerkes hat sich als äußerst günstig erwiesen. .
  • Es empfiehlt sich @erfmdungsgemäß, die zwischen der angetriebenen Zuführwalze und dem Maschinenständer gelagerte Andrückwalze dies Zuführwalzenpaares federnd gegen die getriebene Walze zu drücken, indem beispielsweise die Andrückwalze auf seinem doppelarmigen Hebel gelagert ist, dessen einer Arm drehbar am Maschinenständer -gelagert ist, während sein anderer Arm federnd gegen ihn abgestützt ist.
  • Zur Ausführung des Erfindungsgedankens ist zwischen der angetriebenen Einzugwalze und ihrer Antriebswelle eine Kupplung einzuschalten, die durch Einwirken Beines Fadenfühlers bei Fadenbruch ausrückbar ist. Vorzugsweise wird gleichzeitig mit dem Ausrücken der Kupplung die angetriebene Einzugwalze abgebremst, womit auch im Augenblick des Ansprechens des Fadenfühlers die zwangsläufig von der angetriebenen Einzugwalze angetriebene Easerbandführung stillgesetzt und abgebremst wird. Blei deiner bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Antriebswelle exzentrisch zu ihr .ein Drehkörper angeordnet, der drehbar an einer in der Wellendrehachse lose drehbar gelagerten Antriebsscheibe angreift und der durch die Antriebswelle entweder um die Wellendrehachse zwecks Mitnehm@ens der Antriebsscheibe oder um seine Exzenterachse zwecks Loslassens ,dieser Scheibe angetrieben wird. Es ergibt sich auf diese Weise eine Kupplung, deren wesentliche Teile rund um die Antriebswelle angeordnet sind und die ausschließlich durch Bewegungen .gesteuert wird, die in Radialebenen der Wellenachse liegen. Irgendwelche Axialverschiebungen sind nicht notwendig, was ein Betätigen der Kupplung außerordentlich :erleichtert. Die Arbeit zum Ein- und Ausrücken der Kupplung wird von der Antriebswelle selbst verrichtet und belastet nicht den Fadenfühler, der nur .eine Steuerfunktion auszuüben braucht und daher leicht und empfindlich ausgebildet werden kann.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen .des Erfindungsgedankens sind an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt ist. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch die für die Erfindung wesentlichen Teile einer :erfindungsgemäß ausge; bildeten Feinspinnmaschine, Fig.2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab, Fig.3 die Vorderansicht des Teiles der Maschine nach Fig. i, wobei jedoch im linken Teil dieser Ansicht die Hauptteile des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt sind, Fig.4 einen Ausschnitt in vergrößertem Maßstab aus dem linken oberen Teil der Fig.3 zur besseren Darstellung der dort gezeigten Kupplung, Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 3 und 4 bei eingeschalteter Kupplung, Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig.3 und 4 bei ausgeschalteter Kupplung, Fig. 7 :einen Querschnitt nach Linie E-F der Fig.3 und 4, der insbesondere zeigt, wie der Exzenterring der Kupplung mitgenommen wird.
  • Im Ausführungsbeispiel sind immer zwei Spinnstellen paarweise nebeneinander angeordnet, wie sich insbesondere aus Fig.3 und 4 ergibt. Die Spinnstellen sind spiegelbildlich -einander gleich, so daß es zum Beschreiben der Erfindung ausreicht, auf die eine dieser Spinnstellen reinzugehen.
  • Auf einer durchgehenden Antriebswelle 7 ist eine Kupplung angeordnet, die weiter unten näher beschrieben werden wird und u. a. :einen Anschlagring 3 aufweist, ,der auf einer konzentrischen Lauffläche eines beispielsweise mittels eines Stiftes i i auf der Welle 7 befestigten Mitnehm@erringes i lose drehbar gelagert ist. Die angetriebene Einzug-oder Zuführwalze 4 wird auf weiter unten näher beschriebene Weise durch den Anschlagring 3 derart gesteuert, :daß bei Festhalten des Anschlagringes 3 die Verbindung zwischen der Antriebswelle 7 und ,der Einzugwalze 4 gelöst wird, während bei umlaufendem, also bei :nicht festgehaltenem Anschlagring 3 die Verbindung der Antriebswelle 7 mit der Einzugwalze 4 wiederhergestellt ist. Zu diesem Zweck ist der Anschlagring 3 mit einer Anzahl gleichmäßig auf seinem Umfang verteilter Anschläge 12 versehen, die mit dem Kopf einer drehbar am Streckwerkgestell 18 gelagerten und mittels eines Fadenfühlers 19 betätigten Sperrklinke 16 zusammenarbeiten. Der Fadenfühler ig ist ebenfalls auf diesem Streclctverkgestell 18 schwenkbar gelagert.
  • Die angetriebene, auf ihrem Außenumfang mit einer Riffelung 20 versehene Einzugwalze 4 arbeitet mit der gleichfalls geriffelten Andrückwalze 22 zusammen (Fig. 2). Die Walze 4 und die Walze 22 bilden zusammen das Einzugwalzenpaar. Die Walze 22 ist mittels des ;einen Armes eines Winkelhebels 23 schwenkbar am Maschinenständer 24 gelagert, während der andere Arm dieses Winkelhebels 23 sich mittels einer Feder 25 gegen den :Maschinenständer 24 abstützt. Ein Abzug- oder Lieferwalzenpaar 26, 27 ist ebenfalls auf bekannte Weise am Maschinenständer 24 gelagert und wird zum Zweck des Verstreckens oder Verziehens des Fadens mit -höherer Umlaufgeschwindigkeit angetrieben als das Einzugwalzenpaar 4, 22.
  • Zwischen dem Einzug- und dem Lieferwalzenpaar ist auf einem Gestell 18 (Fig. 1, 2 und 3) eine Vorrichtung zum Führen und Stützen des Faserbandes gelagert, die im wesentlichen aus zwei endlosen umlaufenden Bändern 28 und 29 besteht. Diese Führungsbänder können aus Gummi hergestellt sein. Die Einzugwalze 36 des umlaufenden Bandes 28 ist am Gestell 18 mittels eines Zapfens 3o lose drehbar gelagert und mit einem Zahnkranz 31 versehen, der mit einem entsprechenden, auf der Einzug-,valze 4 vorgesehenen Zahnkranz 32 kämmt. Der Zahnkranz 31 kämmt außerdem mit einem auf .einer Walze 33 vorgesehenen Zahnkranz 34. Die Walze 33 stellt die Einzugwalze für das endlose Band 29 dar und ist mittels eines ,Zapfens 35 ebenfalls am Gestell 18 lose drehbar gelagert.
  • Beide Walzen 35 und 36 sind in der Nähe des Einzugwalzenpaares 4, 22 gelagert, jedoch derart, daß die Verbindungslinie der Achsen der beiden. Zapfen 3o und 35 mit dem eintretenden Faserband 14 einen Winkel y bildet, der kleiner als 9o° ist. Die Entfernung zwischen den beiden Achsen 30 und 3 5 ist so gewählt, daß unter Berücksichtigung der Stärke der umlaufenden Führungsbänder 28 und 29 noch ein kleiner Spalt zwischen diesen Bändern an der engsten Stelle zwischen den beiden Walzen 33 und 36 verbleibt. Die beiden endlosen Bänder 28 und 29 sind außerdem um-zwei Walzen 38 und 37 geführt, die ebenfalls am Gestell i8 gelagert sind. Diese Walzen sind, um sie möglichst nahe an das Lieferwalzenpaar 26, 27 heranlegen zu können, verhältnismäßig kleinausgeführt.
  • Im Innern des umlaufenden Bandes 29 ist eine Klemmvorrichtung angeordnet, die beim Ausführungsbeispiel aus einer um einen Zapfen 41 parallel zu den Achsen der Zapfen 3o und 35 drehbar lagerten Kufe 3g mit einer Kurvenfläche 4o besteht.
  • Der Zapfen 41 ist ebenfalls am Streckwerkgestell 18 befestigt. Die Kufe 39 läßt sich von Hand mittels eines Hebels 42 verstellen, der mit einem einseitig offenen Lager 43 über einen an der Kufe selbst befestigten Zapfen 44 greift. Durch Betätigen ,des Hebels 42 mittels eines Handhebels 48 (Fig. i) kann je nach der Länge der jeweils verarbeiteten Fasern :die Klemmfläche zwischen den beiden umlaufenden Führungsbändern 28 und 29 verlebt werden. Im allgemeinen empfiehlt es sich, für alle Spinnstellen einer Maschine einen gemeinsamen Hebel 48 vorzusehen.
  • Am Streckwerkgestell 18 ist außerdem ein Luntenführer 45 befestigt, der im AusfÜhrungsbeispiel auf einer Achse 46 .drehbar gelagert ist. Er ist im Ausführungsbeispiel mit seitlichen Hörnern 8 versehen, die sich zwischen die Abzugwalze 27 und den sich um die Walze 37 herumlegenden Teil des Bandes 29 hindurch erstrecken und die Finger zu schützen bestimmt sind, wenn beispielsweise nach Bruch eines Fadens das Fadenende neu eingelegt wird. Vor dem Einzug walzenpaar 4, 22 ist am Maschinenständer 24 ein Leitkanal oder eine Faserbandführung 47 vorgesehen. Sowohl die Kufe 39 als auch der Luntenführer 45 und die Faserbandführung 47 sind aus Kunststoff, beispielsweise thermoplastischer Masse oder Kunstharz, im Spritzgußverfahren hergestellt. Es empfiehlt sich, den Fadenfühler 19 mit demjünigen Teil der Kupplung, auf den er bei Fadenbruch einwirkt, im Ausführungsbeispiel also den Anschlagring 3, nach der Bedienungsseite der Maschine zu und die Andrückwalze 22 auf der der Bedienungsseite abgekehrten Seite anzuordnen. Auf ,diese Weise wird die Übersichtlichkeit der Maschine wesentlich erhöht.
  • Jeder der spiegelbildlich .einander gleichen Anschlagringe 3 ist mit einem sich über den Mitnehmerring i hinaus erstreckenden Fortsatz versehen, in dem, wie sich insbesondere aus Fig.3, 4 und 6 iergibt, eine exzentrische Bohrung vorgesehen ist. Diese Bohrung dient zur drehbaren Lagerung eines Laufringes 2, der, wie sich insbesondere aus Fig.3, 4 !und 7 ergibt, nach dem Mitnehmerring i zu abgesetzte Flächen 13 aufweist. In entsprechender Weise besitzt der Mitnehmerring i :etwa radial verlaufende Mitnehmerflächen 9, so daß der Laufring 2 und der Mitnehmerring i mit diesen Fortsätzen ineinandergreifen. Der Laufring 2 wird, indem sich so eine- Fläche 13 auf die eine Fläche 9 des Mitnehmerringes i legt, ständig bei laufender Welle 7 angetrieben. Hierbei ist zu beachten, daß zwischen dein Innenumfa.ng des Laufringes 2 und der Welle 7 ein freier Spielraum vorhanden ist.
  • Mit seinem anderen Ende ragt der Laufring 2 in die exzentrische Bohrung der Einzugwalze 4 hinein. Die Exzentrizität :der Bohrung der Einzugwalze 4. ist im Ausführungsbeispiel gleich .der Exzentrizität der exzentrischen Führung des Laufringes 2 im Anschlagring 3. Die Bohrung in der Einzugwalze 4 ist jedoch um peinige Millimeter, beispielsweise 2 mm, größer ausg ieführt, als dem Außendurchmesser dies Laufringes 2 entspricht. Bei diesem Beispiel von 2 mm ist angenommen, daß die Exzentrizität etwa 3 mm beträgt.
  • Die Einzugwalze 4 ist lose drehbar auf der Antriebswelle 7 gelagert und wird in der einen Längsrichtung durch einen Ring, beispielsweise durch einen Stellring 5, gehalten. Um soweit -wie möglich Staub und Schmutz vom Innern der Kupplung ernzuhalten, greift der Anschlagring 3 mit seinem Fortsatz 15, der auf dem Außenumfang konzentrisch abgedreht ist, in :eine .entsprechende konzentrische Bohrung der Einzugwalze 4. Das Inniere dieses Fortsatzes 15 wird, worauf schon. weiter oben näher :eingegangen wurde, zum Führen und Lagern des Laufringes 2 exzentrisch ausgebohrt.
  • Bei eingerückter Kupplung wird der Anschlagring 3 nicht festgehalten. Er wird also bei laufender Antriebswelle 7 durch Reibung von dem ständig umlaufenden Mitnehmerring i mitgenommen. Der Exzenter- oder Laufring 2 wird ebenfalls über die Anschlagflächen 9 und 13 zwangsläufig von der Welle 7 angetrieben. Da er durch idie exzentrische Bohrung .des Anschlagringes 3 geführt und gelagert ist und dieser Anschlagring sich ständig mit der, Welle 7 herumdreht, wird der Exzenterring 2 also auch ständig um die Drehachse der Antriebswelle 7 nach Art einer Kurbel herumgedreht. Eine Relativbewegung zwischen der Außenfläche des Exzenterringes 2 und der exzentrischen Führungsbohrung des Anschlagringes 3 findet hierbei nicht statt. Dadurch, daß die exzentrische Bohrung der Einzugwalze 4 Spiel gegenüber dem Außendurchmesser dies Laufringes 2 hat, wird dieser bei Beginn des Einkuppelns :etwas gegenüber :der zürückbleibenden Einzug valze 4 in Drehrichtung der Antriebswelle 7 voreilen. Hierbeientsteht infolge der schmalen keilförmigen. Sichelfläche 6 zwischen :der exzentrischen Bohrung,der Einzugwalze 4 und dem Außenumfang des Laufringes 2 eine Klemmwirkung, die :eine feste Kupplungsverbindung der Einzugwalze 4 mit dem Laufring 2 schafft. Da er jetzt ständig um die Drehachse der Einzug- oder Antriebswelle 7 herumläuft, wird die EinzugWalze 4 zwangsläufig von dieser Welle 7 angetrieben.
  • Wenn die Kupplung ausgerückt werden soll, wird mittels der Sperrklinke 16 unter Einwirkung des Fadenfühlers i9 der Anschlagring 3 festgehalten, also daran gehindert, d.aß er weiter durch den Mitnehm.erring i mitgenommen wird. Der Anschlagring 3 legt auf diese Weise die Exzentrizität des Laufringes 2 in einer bestimmten Radialstellung fest. Da aber :der Laufring 2 weiter von der Welle 7 über die Anschlagfläche 9 bzw. 13 angetrieben wird, wird er jetzt um seine Exzenterachse, deren Lage mit Bezug auf die Drehachse der Welle durch die exzentrische Bohrung des Anschlagringes in bestimmter Weise festgelegt ist, ständig herumgedreht. Dies wird dadurch ermöglicht, daß sich die Anschlagflächen 9 und 13 gegeneinander verschieben können und daß zwischen dem Laufring 2 sowie :einerseits der Welle 7 und andererseits der konzentrischen Bohrung des Anschlagringes ,3 genügend Spiel vorhanden ist.
  • Durch diese Bewegung des Laufringes z um seine Exzenterachse herum ergibt sich, daß die Klemmwirkung zwischen ihm und der Einzugwalze 4 aufgehoben wird, indem sich diese beiden Teile sogleich voneinander entfernen, wobei sich die Einzugwalze 4 ein wenig in Drehrichtung weiterbewegt. Diese Bewegung wird durch die Reibung zwischen ihr und der Antriebswelke 7, auf der die Einzugwalze gelagert ist, unterstützt. Die Antriebsverbindung zwischen dem Laufring 2 und der Einzugwalze 4 ist dadurch unterbrochen, und die Kupplung ist gelöst.
  • Es besteht nunmehr aber unter Umständen die Gefahr, daß die Einzugwalze 4 sich bei gelöster Kupplung weiter in Drehrichtung herumbewegt, indem sie beispielsweise durch Reibung von der Welle 7 mitgenommen wird. Nach :einiger Zeit ergibt sich dann wieder :eine Klemmwirkung zwischen dem jetzt um seine Exzenterachse herumlaufenden Exzenterring 2 und der Einzugwalze 4. Die beiden Teile werden hierdurch fest miteinander verbunden, so .daß die EinzuPvalze 4 den Laufring 2 zu -einer Drehung um die Drehachsie der Antriebswelle 7 herum zwingien will. Das führt aber zu einem Bruch, da ja die Lage der Exzentrizität des Laufringes 2 durch den Anschlagring 3 in bestimmter Weise festgelegt ist. Um diese Gefahr zu vermeiden, sind Mittel vorgesehen, um :ein Weiterdrehen der Einzugwalze 4 über die Koppelstellung hinaus zu beschränken. Im Ausführungsbeispiel dient zu diesem Zweck ein an der Einzugwalze 4 angebrachter Stift io, der mit entsprechendem Spiel in eine am Anschlagring 3 vorgesehene Aussparung 17 greift (Fig. 3, 4. und 5) .

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Feinspinnmaschine für Bastfasern oder lange Blattfasern, insbesondere Jute, mit einem Einzug- und einem Liieferwalzenpaar sowie mit einer selbsttätigen, bei Reißen !eines Fadens wirksam werdenden Stillsetzvorri.chtung, dadurch gekennzeichnet, .daß die Stillsetzvorrichtung (16, I9, 12) bei Reißen eines Fadens die Verbindung -der angetriebenen Einzugwalze (4) mit ihrer Antriebswelle (7) löst und daß diese Einzugwalze (4) in Antriebsverbindung (32, 31, 34) mit einer zwischen dem Einzug- (4, 22) und dem Lieferwalzenpaar (26, 27) angeordneten Vorrichtung (28, 29) zum Führen und Stützen des Faserbandes (14) während des Verziehens steht.
  2. 2. Feinspinnmaschine nach Anspruch i, idadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Einzu,-walze (4) beim Lösen der Antriebsverbindung zwischen ihr und der Antriebswelle (7) auch abgebremst wird.
  3. 3. Verfahren zum Verspinnen von Bastfasern oder langen Blattfasern, insbesondere Jute, auf einer Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Faserband(' 4) dieser Feinspinnmaschine unmittelbar nach der zweiten Strecke unter Verzicht auf ein Vorspinnen, gegebenenfalls unter Wegfall der letzten Doppelung, zugeführt wird.
  4. 4. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Stützvorrichtung als Nadelstrecke (Hechelfeld) ausgebildet ist.
  5. 5. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Stützvorrichtung endlose, umlaufende Bänder (28 und 29) aufweist.
  6. 6. Feinspinnmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandführungsmittel zwei endlose, vorzugsweise aus Gummi hergestellte Bänder (28 und 29) sind,, die je um :ein Walzenpaar (36, 38 und 33, 37) herumlaufen und mit je :einem Trum derart gegeneinanderliegen, daß zwischen ihnen das Faserband gehalten und unterstützt wird.
  7. 7. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (28 und 29) vorzugsweise in ihrer Querrichtung geriffelt oder profiliert sind. B.
  8. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen i, 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Walze (36, 33) der beiden Walzenpaare (36, 38 und 33, 37) zwangsläufig von der angetriebenen und ausrückbaren Einzug walze (4) angetrieben wird.
  9. 9. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trume der Faserbandführungsbänder (28 und 29) durch eine Vorrichtung (Klemmvorrichtung 39, 40) gegeneinanderdrückbar sind, deren Angriffspunkt mit Bezug auf die Längsrichtung der Faserbandführungsbänder (28 und 29) einstellbar ist. 1o.
  10. Feinspinnmaschine nach Anspruch 9, durch gekennzeichnet, daß die Kliemmvorrichtung aus einer Kufe (39) besteht, die sich mit ,einer Kurvenfläche (4o) der Länge nach von innen her gegen das reine Truni der gegeneina@uderliegenden Trume der beiden Bänder (28 und 29) legt und an ihrem einen Ende zum Zweck der Verstellbarkeit drehbar auf einer zu den Walzenachsen (33, 36, 37 und 38) parallelen Achse (41) gelagert ist. i i.
  11. Feinspinnmaschine nach .den Ansprüchen 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Kufe (39) mit einem Zapfen (¢¢) versehen ist, an -dem ein von Hand zu bewegender Hebel (42) mittels -eines einseitig offenen Lagers (43) reingreift.
  12. 12. Feinspinnmaschine nach ,dien Ansprüchen 5 bis I I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie der Achsen (30 und 35) der beiden oberen Walzen (36 und 33) der Vorrichtung zum Führen und Stützen des Faserbandes zu dem eintretenden Faserband (14) unter einem Winkel (y) liegt, der kleiner als ein rechter ist.
  13. 13. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen i, 2, 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Führungs- und Stützvorrichtung (28. 29) und dem Lieferwalzenpaar (26, 27) ein Luntenführer (45) vorgesehen ist.
  14. 14. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen i, 2, 3, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Luntenführer (45) zum Zweck des Fingerschutzes mit seitlichen Hörnern (8) verstehen ist.
  15. 15. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen i, 2, 3 und 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Stützvorrichtung (28, 29) für das Faserband auf einem gemeinsamen, lösbar am Maschinenständer (24) befestigten Gestell (18) gelagert ist.
  16. 16. Feinspinnmaschine nach denAnsprüchen i o, 11, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Klemmvorrichtung (39) und die Konduktoren (45 und 47) aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt sind.
  17. 17. Feinspinnmaschine nach dien Ansprüchen i, 2, 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der angetriebenen, ausrückbanen EinzugWalze (4) und dem Maschinenständer (24) gelagerte Andrückeinzugwalze (22) federnd (25) gegen die getriebene Walze (4) gedrückt wird.
  18. 18. Feinspinnmaschine nach den Ansprüchen 1, 2 und 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (7) exzentrisch zu ihr ein Drehkörper (2) angeordnet ist, der drehbar an !einer in der Dnehachsie der Wellte (7) lose drehbar gelagerten Einzugwalze (4) angreift und :der durch die Antriebswelle (7) entweder um die Wellendrehachse zwecks Mitntehmens der Einzugwalze (4) oder durch Einwirkung eines Fadenfühlers (ig) bei Fadenbruch um seine Exszenterachsie zwecksLoslös-ens der Einzugwalz,e (q.) angetrieben wird. ig. Feinspinnmaschine nach Anspruch 18, da-,durch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (2) durch den zwangsläufig von der Antriebswelle (7) angetriebenen Exzenterring (2) gebildet ist, wobei seine Exzentrizität in Abhängigkeit von einem durch einen Fadenbruch ausgelösten Impuls des Fadenfühlers (ig) in beliebig ausgewählten Radialstellungen festgelegt werden kann. 2o. Feinspinnmaschine nach Anspruch ig, dadurch gekennzeichnet, daß der lose auf der Antriebswelle (7) angeordnete Exzenterring (2) mit einem Ansatz (13) versehen ist, der sich zum Zweck des Antriebs gegen eine etwa radial verlaufende Anschlagfläche (9) eines fest mit der Antriebswelle (7) verbundenen Mitnehmerringes (i) legt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 7 738 und 109 157; französische Patentschrift Nr. 931 6q.9.
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DE1033114B (de) * 1952-12-19 1958-06-26 Adriano Gardella Bast- und Blattfaserspinnmaschine
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