DE2432135C3 - Dosierbandbunker - Google Patents
DosierbandbunkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dosierbandbunker für lockeres, faseriges Material, insbesondere Faserstoff für
die Herstellung von Hartfaserplatten, Spanplatten od. dgl., mit einem am Bunkerboden angeordneten
Förderband, das das Material gegen eine Austragsvorrichtung vorschiebt, und mit einem im oberen
Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderer, dessen Obertrum das von oben zugeführte Material über
eine Plattform in Richtung zu einer den Austragsquerschnitt des Bunkers abdeckenden Austragsvorrichtung
fördert und zum Untertrum abwirft, das das Material in gegenläufiger Richtung zum Förderband über den
Materialvorrat im Bunker fördert und an dessen Rückseite abwirft.
Bei einem bekannten Dosierbandbunker dieser Art (DT-PS 10 84 199) bewegt das Obertrum des im oberen
Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderers das zugeführte Material über eine Plattform, auf der das
Material in den Zwischenräumen zwischen den Kettenstegen gleitet. Am Ende der Plattform fällt das
Material auf eine darunter angeordnete zweite Plattform, über die es von den Stegen des Untertrums
ebenfalls in gleitender Berührung geführt wird und durch öffnungen in der unteren Plattform fällt. Als
Austragsvorrichtung des Bunkers ist eine einzige Reihe von angenähert übereinander angeordneten Stachelwalzen
vorgesehen. Das empfindliche Material kann an mehreren Stellen dieses bekannten Bandbunkers
S zusammengedrückt werden, so daß es zur Bildung von unerwünschten örtlichen Verdichtungen kommt Beispielsweise
kann das Material vor und unter den Stegen des Stegkettenförderers zusammengedrückt werden,
insbesondere an den Stellen, wo der Stegkettenförderer
ίο über die Öffnungen in der unteren Plattform läuft Bei
der Reibung zwischen dem zu speichernden Material und den Plattformen unter der Förderkette kann ein
nicht unerheblicher Materialanteil beschädigt werden.
Wenn das Material an den Stacheln der Walze der Austragsvorrichtung hängenbleibt, wird es wieder in
den Bunker hineingezogen und dort örtlich zusammengepreßt
Durch einen weiteren bekannten Dosierbandbunker (US-PS 27 17 703) ist es bekanntgeworden, das in den
Bunker einzutragende Gut über bewegliche Blechplatten jeweils an der Rückseite des bereits vorhandenen
Bunkerinhalts anzulagern. Die beweglichen Blechplatten haben den Nachteil, daß sie verdichtend auf das
bereits eingelagerte Gut einwirken und somit eine ungleichförmige Verdichtung des Materials bewirken.
Darüber hinaus wird das einzubringende Gut ungleichförmig von den starren, beweglichen Blechplatten
abrutscher: und insbesondere bei Faserstoff zu einer Verknäuelung des Materials führen. Auch ist die
Austragsvorrichtung nicht geeignet, insbesondere bei Faserstoff einen gleichförmigen Austrag zu gewährleisten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Dosierbandbunker der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß während der Zuführung, Speicherung und des Austrags des Materials jede Beschädigung, Verknäuelung,
insbesondere durch örtliche Verdichtung des Materials verhindert wird; dadurch soll der Dosierbandbunker
auch für besonders schwierig zu bunkerndes und auszutragendes Gut geeignet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flächenstücke flexibel sind, über den Materialvorrat
im Bunker im wesentlichen flachliegend geschleppt werden, und daß die Austragsvorrichtung aus
zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten mit verschiedener Drehzahl antreibbaren Walzen
besteht.
Das dem Dosierbandbunker zugeführte Material ruht während des Transports durch den Stegkettenförderer
auf den flexiblen Fiächenstücken, so daß es nicht zu einer Gleitbewegung und Reibung mit feststehenden
Flächen kommt Solange die flexiblen Flächenstücke auf einer Unterlage liegen, wird das Material auf ihnen wie
auf einem Tablett bewegt.
Am Ende der Unterlage klappen die flexiblen Flächenstücke nach unten und werfen das darauf
befindliche Material schonend und ohne unnötige Bewegung ab. Im Austragsbereich nimmt die zweite,
äußere Walzenreihe das Material von der ersten, inneren Walzenreihe ab, so daß es nicht durch
rückgefördertes Material zu unerwünschten Verdichtungen und Ballungen innerhalb des Dosierbandbunkers
kommen kann.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
ist vorgesehen, daß die Austragsvorrichtung aus zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten
Reihen von Stachelwalzen besteht und die Stachelwalzen der einen Reihe in die Stachelwalzen der
anderen Reihe greifen. Dadurch wird erreicht, daß das
von der ersten, inneren Stachelwakenreihe ausgetragene Gut durch die zweite äußere StachelwaJzenreihe
übernommen wird, so daß eine unerwünschte Rückförderung
in den Bunker ausgeschlossen ist Die äußere Walzenreihe löst auch sich beim Austrag verknäuelndes
Fasermaterial sofort auf.
Als besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
hat es sieb herausgestellt, daS die Stacheldichte der Stachelwalzen der beiden Reihen
unterschiedlich ist oder daß die Stachellänge der Stachelwalzen über beiden Reihen unterschiedlich sind.
Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, daß die Oberfläche der an den Kettenstegen angebrachten
Flächenstücke glatt ist
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert Es zeigen
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Dosierbandbunker und
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1.
Der Dosierbandbunker weist ein Gehäuse 1 auf, das an seiner Oberseite eine Zuführöffnung 2 besitzt und auf
einem Rahmen 3 ruht. An einem Ende des Gehäuses 1 ist unterhalb des Rahmens 3 ein Abwurftrichter 4
angeordnet, aus dem das kontinuierlich ausgetragene
Material austritt, beispielsweise Faserstoff für die Herstellung von Hartfaserplatten.
In dem Bunker ruht ein Materialvorrat 5 auf einem über Umlenkrollen 6 geführten Förderband 7, das von
einem Motor 8 derart angetrieben wird, daß es den Materialvorrat 5 langsam gegen eine über dem
Abgabetrichter 4 angeordnete Austragsvorrichtung 9 fördert, die aus zwei Reihen von schräg übereinander
angeordneten, in F i g. 1 nur schematisch angedeuteten Stachelwalzen 10, 11 besteht Die Stachelwalzen
werden von einem Motor angetrieben.
Im oberen Bereich des Dosierbandbunkers ist ein Stegkettenförderer 12 horizontal angeordnet. Die
Förderkette wird über zwei Umlenk-Radsätze 13 geführt, von denen der eine antreibbar ist
An jedem Steg 14 des Stegkettenförderers 12 ist ein flexibles Flächenstück 15 angelenkt dessen Länge etwas
größer als der Abstand zwischen zwei Kettenstegen 14 ist. Die Flächenstücke 15 können beispielsweise aus
Gummi oder ähnlichem Material bestehen und haben beim gezeigten Ausführungsbeispiel glatte Oberflächen.
Das Obertrum 12a des Stegkettenförderers 12 gleitet im Bereich unter der Aufgabeöffnung 2 über eine
Plattform 16, auf der die Flächenstücke 15 liegen. Wie man aus F i g. 2 erkennt, erstrecken sich die Flächenstükke
15 über die gesainte Breite des Bunkers. Die Flächenstücke 15 transportieren das auf sie durch die
öffnung 2 abgegebene Material in Richtung des Pfeiles 17 in Fi g. 1 bis zum Ende 16a der oberen Plattform 16.
Dort endet die Unterstützung der Flächenstücke 15 durch die Plattform 16, das auf den Flächenstücken 15
transportierte Material fällt herab und gelangt auf die darunter befindlichen Flächenstücke 15 des Untertrums
12b des Stegkettenförderers 12. In diesem dem
ίο Austragsende des Bandbunkers zugekehrten Bereich
des Stegkettenförderers 12 gleiten die Flächenstücke 15 angenähert flachliegend auf der Oberseite des Materialvorrats
5. Das von den Flächenstücken 15 hier übernommene Material wird bis zum hinteren, d. h. dem
Austragsende abgekehrten Ende des Materialvorrats 5 transportiert wo die Flächenstücke 15 nach unten
klappen und das Material abgeben. Eine Führungsplattform 18 an der vorderen Umlenkstelle des Stegkettenförderers
12 sorgt dafür, daß die Flächenstücke 15 angenähert flachliegend auf den Materialvorrat 5
gelangen.
Da das zuletzt zugegebene Material zur Rückseite des sich ständig langsam zum Abgabeende bewegenden
Materialvorrats 5 gefördert wird, ist sichergestellt, daß das Material den Bunker in der gleichen zeitlichen
Reihenfolge verläßt wie es zugeführt wurde.
Der Antrieb der Austragsvorrichtung 9 ist so ausgeführt daß die erste, innere Stachelwalzenreihe 10
langsamer angetrieben wird als die zweite, äußere Stachelwalzenreihe 11. Dadurch wird das Material von
der äußeren Stachelwalzenreihe 11 schneller übernommen,
als es von der inneren Stachelwalzenreihe 10 zugefördert werden kann; auf diese Weise wird
verhindert daß es im Bereich der Stachelwalzenreihe 10, 11 zum Zusammenballen von Fasermaterial
kommen kann. Die äußere Stachelwalzenreihe 11 verhindert daß das von der inneren Stachelwalzenreihe
10 ausgetragene Fasermaterial wieder in die Walzenreihe 10 hineingezogen wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Stacheldichte und Stachellänge bei den beiden Stachelwalzenreihen 10 und 11 gleich; man
kann die Stachellänge und Stacheldichte aber in beiden Reihen auch unterschiedlich wählen, beispielsweise die
äußere Stachelwalzenreihe 11 mit dichteren und längeren Stacheln ausstatten, um eine noch bessere
Übergabe des Materials von einer Walzenreihe an die andere Walzenreihe zu erreichen. Wie man aus F i g. 1
erkennt greifen die Stachelwalzen 11 der äußeren Reihe in die Stachelwalzen 10 der inneren Reihe ein, während
die Stachelwalzen jeder Reihe nicht ineinandergreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Dosierbandbunker für lockeres, faseriges Material, insbesondere Faserstoff für die Herstellung
von Hartfaserplatten, Spanplatten od. dgL, mit
einem am Bunkerboden angeordneten Förderband, das das Material gegen eine Austragsvorrichtung
vorschiebt, und mit einem im oberen Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderer, dessen Obertrum
das von oben zugeführte Material über eine Plattform in Richtung zu einer den Austragsquerschnitt
des Bunkers abdeckenden Austragsvorrichtung fördert und zum Untertrum abwirft, das das
Material in gegenläufiger Richtung zum Förderband über den Materialvorrat im Bunker fördert und an
dessen Rückseite abwirft, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flächenstücke (15) flexibel sind, über den Materialvorrat (5) im Bunker im
wesentlichen flachliegend geschleppt werden und daß die Austragsvorrichtung (9) aus zwei zueinander
parallelen, hintereinandergeschalteten mit verschiedenen Drehzahlen antreibbaren Walzen (10, 11)
besteht
2. Dosierbandbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsvorrichtung (9) aus
zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten Reihen (10,11) von Stachelwalzen besteht und
die Stachelwalzen der einen Reihe (10) in die Stachelwalzen der anderen Reihe (11) greifen.
3. Dosierbandbunker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stacheldichte der Stachelwalzen
der beiden Reihen (10,11) unterschiedlich ist.
4. Dosierbandbunker nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachellänge
der Stachelwalzen der beiden Reihen (10, 11) unterschiedlich ist.
5. Dosierbandbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der an den
Kettenstegen (14) angebrachten Flächenstücke (15) glatt ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742432135 DE2432135C3 (de) | 1974-07-04 | Dosierbandbunker | |
| FI2514/74A FI251474A7 (de) | 1974-07-04 | 1974-08-28 | |
| SE7411211A SE379026B (de) | 1974-07-04 | 1974-09-05 | |
| US05/530,366 US3949862A (en) | 1974-07-04 | 1974-12-06 | Feed regulating conveyor bin |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742432135 DE2432135C3 (de) | 1974-07-04 | Dosierbandbunker |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2432135A1 DE2432135A1 (de) | 1976-01-15 |
| DE2432135B2 DE2432135B2 (de) | 1977-06-02 |
| DE2432135C3 true DE2432135C3 (de) | 1978-01-19 |
Family
ID=
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