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DE2432135C3 - Dosierbandbunker - Google Patents

Dosierbandbunker

Info

Publication number
DE2432135C3
DE2432135C3 DE19742432135 DE2432135A DE2432135C3 DE 2432135 C3 DE2432135 C3 DE 2432135C3 DE 19742432135 DE19742432135 DE 19742432135 DE 2432135 A DE2432135 A DE 2432135A DE 2432135 C3 DE2432135 C3 DE 2432135C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
rollers
spiked rollers
discharge device
dosing belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742432135
Other languages
English (en)
Other versions
DE2432135B2 (de
DE2432135A1 (de
Inventor
Herbert 6101 Weiterstadt Voigtländer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck AG
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck AG filed Critical Carl Schenck AG
Priority to DE19742432135 priority Critical patent/DE2432135C3/de
Priority to FI2514/74A priority patent/FI251474A7/fi
Priority to SE7411211A priority patent/SE379026B/xx
Priority to US05/530,366 priority patent/US3949862A/en
Publication of DE2432135A1 publication Critical patent/DE2432135A1/de
Publication of DE2432135B2 publication Critical patent/DE2432135B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2432135C3 publication Critical patent/DE2432135C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Dosierbandbunker für lockeres, faseriges Material, insbesondere Faserstoff für die Herstellung von Hartfaserplatten, Spanplatten od. dgl., mit einem am Bunkerboden angeordneten Förderband, das das Material gegen eine Austragsvorrichtung vorschiebt, und mit einem im oberen Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderer, dessen Obertrum das von oben zugeführte Material über eine Plattform in Richtung zu einer den Austragsquerschnitt des Bunkers abdeckenden Austragsvorrichtung fördert und zum Untertrum abwirft, das das Material in gegenläufiger Richtung zum Förderband über den Materialvorrat im Bunker fördert und an dessen Rückseite abwirft.
Bei einem bekannten Dosierbandbunker dieser Art (DT-PS 10 84 199) bewegt das Obertrum des im oberen Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderers das zugeführte Material über eine Plattform, auf der das Material in den Zwischenräumen zwischen den Kettenstegen gleitet. Am Ende der Plattform fällt das Material auf eine darunter angeordnete zweite Plattform, über die es von den Stegen des Untertrums ebenfalls in gleitender Berührung geführt wird und durch öffnungen in der unteren Plattform fällt. Als Austragsvorrichtung des Bunkers ist eine einzige Reihe von angenähert übereinander angeordneten Stachelwalzen vorgesehen. Das empfindliche Material kann an mehreren Stellen dieses bekannten Bandbunkers S zusammengedrückt werden, so daß es zur Bildung von unerwünschten örtlichen Verdichtungen kommt Beispielsweise kann das Material vor und unter den Stegen des Stegkettenförderers zusammengedrückt werden, insbesondere an den Stellen, wo der Stegkettenförderer
ίο über die Öffnungen in der unteren Plattform läuft Bei der Reibung zwischen dem zu speichernden Material und den Plattformen unter der Förderkette kann ein nicht unerheblicher Materialanteil beschädigt werden.
Wenn das Material an den Stacheln der Walze der Austragsvorrichtung hängenbleibt, wird es wieder in den Bunker hineingezogen und dort örtlich zusammengepreßt
Durch einen weiteren bekannten Dosierbandbunker (US-PS 27 17 703) ist es bekanntgeworden, das in den Bunker einzutragende Gut über bewegliche Blechplatten jeweils an der Rückseite des bereits vorhandenen Bunkerinhalts anzulagern. Die beweglichen Blechplatten haben den Nachteil, daß sie verdichtend auf das bereits eingelagerte Gut einwirken und somit eine ungleichförmige Verdichtung des Materials bewirken. Darüber hinaus wird das einzubringende Gut ungleichförmig von den starren, beweglichen Blechplatten abrutscher: und insbesondere bei Faserstoff zu einer Verknäuelung des Materials führen. Auch ist die Austragsvorrichtung nicht geeignet, insbesondere bei Faserstoff einen gleichförmigen Austrag zu gewährleisten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Dosierbandbunker der eingangs genannten Art so auszubilden, daß während der Zuführung, Speicherung und des Austrags des Materials jede Beschädigung, Verknäuelung, insbesondere durch örtliche Verdichtung des Materials verhindert wird; dadurch soll der Dosierbandbunker auch für besonders schwierig zu bunkerndes und auszutragendes Gut geeignet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flächenstücke flexibel sind, über den Materialvorrat im Bunker im wesentlichen flachliegend geschleppt werden, und daß die Austragsvorrichtung aus zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten mit verschiedener Drehzahl antreibbaren Walzen besteht.
Das dem Dosierbandbunker zugeführte Material ruht während des Transports durch den Stegkettenförderer auf den flexiblen Fiächenstücken, so daß es nicht zu einer Gleitbewegung und Reibung mit feststehenden Flächen kommt Solange die flexiblen Flächenstücke auf einer Unterlage liegen, wird das Material auf ihnen wie auf einem Tablett bewegt.
Am Ende der Unterlage klappen die flexiblen Flächenstücke nach unten und werfen das darauf befindliche Material schonend und ohne unnötige Bewegung ab. Im Austragsbereich nimmt die zweite, äußere Walzenreihe das Material von der ersten, inneren Walzenreihe ab, so daß es nicht durch rückgefördertes Material zu unerwünschten Verdichtungen und Ballungen innerhalb des Dosierbandbunkers kommen kann.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Austragsvorrichtung aus zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten Reihen von Stachelwalzen besteht und die Stachelwalzen der einen Reihe in die Stachelwalzen der
anderen Reihe greifen. Dadurch wird erreicht, daß das von der ersten, inneren Stachelwakenreihe ausgetragene Gut durch die zweite äußere StachelwaJzenreihe übernommen wird, so daß eine unerwünschte Rückförderung in den Bunker ausgeschlossen ist Die äußere Walzenreihe löst auch sich beim Austrag verknäuelndes Fasermaterial sofort auf.
Als besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes hat es sieb herausgestellt, daS die Stacheldichte der Stachelwalzen der beiden Reihen unterschiedlich ist oder daß die Stachellänge der Stachelwalzen über beiden Reihen unterschiedlich sind. Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, daß die Oberfläche der an den Kettenstegen angebrachten Flächenstücke glatt ist
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Dosierbandbunker und
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1.
Der Dosierbandbunker weist ein Gehäuse 1 auf, das an seiner Oberseite eine Zuführöffnung 2 besitzt und auf einem Rahmen 3 ruht. An einem Ende des Gehäuses 1 ist unterhalb des Rahmens 3 ein Abwurftrichter 4 angeordnet, aus dem das kontinuierlich ausgetragene Material austritt, beispielsweise Faserstoff für die Herstellung von Hartfaserplatten.
In dem Bunker ruht ein Materialvorrat 5 auf einem über Umlenkrollen 6 geführten Förderband 7, das von einem Motor 8 derart angetrieben wird, daß es den Materialvorrat 5 langsam gegen eine über dem Abgabetrichter 4 angeordnete Austragsvorrichtung 9 fördert, die aus zwei Reihen von schräg übereinander angeordneten, in F i g. 1 nur schematisch angedeuteten Stachelwalzen 10, 11 besteht Die Stachelwalzen werden von einem Motor angetrieben.
Im oberen Bereich des Dosierbandbunkers ist ein Stegkettenförderer 12 horizontal angeordnet. Die Förderkette wird über zwei Umlenk-Radsätze 13 geführt, von denen der eine antreibbar ist
An jedem Steg 14 des Stegkettenförderers 12 ist ein flexibles Flächenstück 15 angelenkt dessen Länge etwas größer als der Abstand zwischen zwei Kettenstegen 14 ist. Die Flächenstücke 15 können beispielsweise aus Gummi oder ähnlichem Material bestehen und haben beim gezeigten Ausführungsbeispiel glatte Oberflächen.
Das Obertrum 12a des Stegkettenförderers 12 gleitet im Bereich unter der Aufgabeöffnung 2 über eine Plattform 16, auf der die Flächenstücke 15 liegen. Wie man aus F i g. 2 erkennt, erstrecken sich die Flächenstükke 15 über die gesainte Breite des Bunkers. Die Flächenstücke 15 transportieren das auf sie durch die öffnung 2 abgegebene Material in Richtung des Pfeiles 17 in Fi g. 1 bis zum Ende 16a der oberen Plattform 16.
Dort endet die Unterstützung der Flächenstücke 15 durch die Plattform 16, das auf den Flächenstücken 15 transportierte Material fällt herab und gelangt auf die darunter befindlichen Flächenstücke 15 des Untertrums 12b des Stegkettenförderers 12. In diesem dem
ίο Austragsende des Bandbunkers zugekehrten Bereich des Stegkettenförderers 12 gleiten die Flächenstücke 15 angenähert flachliegend auf der Oberseite des Materialvorrats 5. Das von den Flächenstücken 15 hier übernommene Material wird bis zum hinteren, d. h. dem Austragsende abgekehrten Ende des Materialvorrats 5 transportiert wo die Flächenstücke 15 nach unten klappen und das Material abgeben. Eine Führungsplattform 18 an der vorderen Umlenkstelle des Stegkettenförderers 12 sorgt dafür, daß die Flächenstücke 15 angenähert flachliegend auf den Materialvorrat 5 gelangen.
Da das zuletzt zugegebene Material zur Rückseite des sich ständig langsam zum Abgabeende bewegenden Materialvorrats 5 gefördert wird, ist sichergestellt, daß das Material den Bunker in der gleichen zeitlichen Reihenfolge verläßt wie es zugeführt wurde.
Der Antrieb der Austragsvorrichtung 9 ist so ausgeführt daß die erste, innere Stachelwalzenreihe 10 langsamer angetrieben wird als die zweite, äußere Stachelwalzenreihe 11. Dadurch wird das Material von der äußeren Stachelwalzenreihe 11 schneller übernommen, als es von der inneren Stachelwalzenreihe 10 zugefördert werden kann; auf diese Weise wird verhindert daß es im Bereich der Stachelwalzenreihe 10, 11 zum Zusammenballen von Fasermaterial kommen kann. Die äußere Stachelwalzenreihe 11 verhindert daß das von der inneren Stachelwalzenreihe 10 ausgetragene Fasermaterial wieder in die Walzenreihe 10 hineingezogen wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stacheldichte und Stachellänge bei den beiden Stachelwalzenreihen 10 und 11 gleich; man kann die Stachellänge und Stacheldichte aber in beiden Reihen auch unterschiedlich wählen, beispielsweise die äußere Stachelwalzenreihe 11 mit dichteren und längeren Stacheln ausstatten, um eine noch bessere Übergabe des Materials von einer Walzenreihe an die andere Walzenreihe zu erreichen. Wie man aus F i g. 1 erkennt greifen die Stachelwalzen 11 der äußeren Reihe in die Stachelwalzen 10 der inneren Reihe ein, während die Stachelwalzen jeder Reihe nicht ineinandergreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Dosierbandbunker für lockeres, faseriges Material, insbesondere Faserstoff für die Herstellung von Hartfaserplatten, Spanplatten od. dgL, mit einem am Bunkerboden angeordneten Förderband, das das Material gegen eine Austragsvorrichtung vorschiebt, und mit einem im oberen Bunkerbereich angeordneten Stegkettenförderer, dessen Obertrum das von oben zugeführte Material über eine Plattform in Richtung zu einer den Austragsquerschnitt des Bunkers abdeckenden Austragsvorrichtung fördert und zum Untertrum abwirft, das das Material in gegenläufiger Richtung zum Förderband über den Materialvorrat im Bunker fördert und an dessen Rückseite abwirft, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenstücke (15) flexibel sind, über den Materialvorrat (5) im Bunker im wesentlichen flachliegend geschleppt werden und daß die Austragsvorrichtung (9) aus zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten mit verschiedenen Drehzahlen antreibbaren Walzen (10, 11) besteht
2. Dosierbandbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsvorrichtung (9) aus zwei zueinander parallelen, hintereinandergeschalteten Reihen (10,11) von Stachelwalzen besteht und die Stachelwalzen der einen Reihe (10) in die Stachelwalzen der anderen Reihe (11) greifen.
3. Dosierbandbunker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stacheldichte der Stachelwalzen der beiden Reihen (10,11) unterschiedlich ist.
4. Dosierbandbunker nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachellänge der Stachelwalzen der beiden Reihen (10, 11) unterschiedlich ist.
5. Dosierbandbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der an den Kettenstegen (14) angebrachten Flächenstücke (15) glatt ist.
DE19742432135 1974-07-04 1974-07-04 Dosierbandbunker Expired DE2432135C3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742432135 DE2432135C3 (de) 1974-07-04 Dosierbandbunker
FI2514/74A FI251474A7 (de) 1974-07-04 1974-08-28
SE7411211A SE379026B (de) 1974-07-04 1974-09-05
US05/530,366 US3949862A (en) 1974-07-04 1974-12-06 Feed regulating conveyor bin

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742432135 DE2432135C3 (de) 1974-07-04 Dosierbandbunker

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2432135A1 DE2432135A1 (de) 1976-01-15
DE2432135B2 DE2432135B2 (de) 1977-06-02
DE2432135C3 true DE2432135C3 (de) 1978-01-19

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