DE669934C - Foerderer fuer Bindemaeher o. dgl. - Google Patents
Foerderer fuer Bindemaeher o. dgl.Info
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- DE669934C DE669934C DER97582D DER0097582D DE669934C DE 669934 C DE669934 C DE 669934C DE R97582 D DER97582 D DE R97582D DE R0097582 D DER0097582 D DE R0097582D DE 669934 C DE669934 C DE 669934C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D61/00—Elevators or conveyors for binders or combines
- A01D61/02—Endless belts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen aus endlos umlaufenden Ketten und einem diese überdeckenden,
mit Mitnehmerleisten versehenen und an deren Anbringungsstellen an den Ketten mit Abstand befestigten Tuch gebildeten
endlosen Förderer für Bindemäher ο. dgl., bei denen das Tuch an den Umlenkstellen über
Führungswalzen läuft, deren Durchmesser !entsprechend dem Abstand des Tuches von den
Ketten größer ist als der Teilkreisdurchmesser der Kettenräder. Tuchförderer, bei denen das
Tuch auf umlaufenden Ketten an mehreren Stellen befestigt ist, sind bereits bekannt. Bei
diesen bekannten Tuchförderern ist die Länge des Tuches zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Befestigungs stellen an den Ketten gleich der Länge der Ketten zwischen den gleichen
Befestigungsstellen, und das Tuch wird infolgedessen durch den von den Ketten ausgeübten
Zug insbesondere an den Umlenkstellen straff gespannt, wodurch der reibungslose
und leichte Umlauf und die Lebensdauer des Tuches beeinträchtigt werden. Bei einem
bekannten Tuchförderer, bei dem das Tuch jedoch nur an einer Stelle an den umlaufenden
Ketten befestigt ist, hat man bereits das Tuch länger als die Ketten ausgebildet.
Dieses wirkt sich jedoch, weil das Tuch an einer einzigen Stelle mit den Ketten verbunden
ist, nur so aus, daß der untere Lauf des Tuches nach unten durchhängt, während der obere, arbeitende Lauf nach wie vor
durch den Kettenzug straff gespannt wird. Demgegenüber ist beim Erfindungsgegenstand
die Länge des Tuches zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Befestigungsstellen an
den Ketten größer als die Länge der Ketten zwischen den gleichen Befestigungsstellen,
und zwar in dem Maße, daß der Unterschied in der Weglänge für Tuch und Ketten, der
sich an den Umlenkstellen aus dem Unterschied zwischen den Durchmessern der Tuchführungswalzen
und Kettenräder ergibt, ausgeglichen wird. Außerdem werden die Tuchkanten durch an sich bekannte nachgiebige
Tragbänder am Durchgang gehindert, so daß
das Tuch zwischen den Querlatten sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung
beuteiförmig durchhängt. Hierdurch wird nicht nur das Tuch von dem durch die Ketten
ausgeübten Zug vollkommen 'entlastet, sondern es ergibt sich auch der Vorteil, daß
das Fördergut einschließlich der z.B. beim Bindemäherbetrieb ausfallenden Körner sicher
in den von dem Tuch zwischen seinen Querlatten gebildeten beuteiförmigen Mulden ruht
und nur an den Umlenkstellen von dem Tuch abgegeben wird, während z. B. lose Körner
von einem straff gespannten Tuch leicht seitlich abrutschen und verlorengehen können.
Endlose Förderbänder mit an den Rändern befestigten Gummibändern sind an sich bereits
bekannt. Dabei dienen die Bänder jedoch nur zur Versteifung der Kanten und zum
Ausgleich von Dehnungen im Betrieb. Beim Erfindungsgegenstand wirken die elastischen
Zugmittel an den Tuchkanten infolge des Abstandes des Tuches von den Ketten dagegen
so, daß ein Durchhang der Tuchkanten im Gegensatz zu dem mittlerien Teil des
Tuches verhindert wird, so daß die Tuchabschnitte zwischen dein Querlatten auch
in der Querrichtung des Tuches beuteiförmige Mulden zur Aufnahme des Fördergutes
bilden.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A
der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 2,
Fig. 6 und 7 zwei schematische Darstellungen von Tuchförderern, bei denen die Erfindung
zur Anwendung kommen kann.
Da die Treibketten α vom Fördertuch überdeckt
sein müssen, sind diese mitsamt den Kettenrädern b innerhalb der Bahn des Tuches
angeordnet. Die Treibketten weisen nach außen ausladende Traglaschen c auf. Diese sind bei
den parallel nebeneinander laufenden Ketten genau einander gegenüberliegend angeordnet
und dienen zur Aufnahme der Querleisten d, unter welchen das Fördertuch iß befestigt ist.
Die Querleisten^ ragen beiderseits über die Ketten α seitlich hinaus, überdecken diese
also.
Da das Tuch, weil es oberhalb der Ketten angeordnet ist, im Gegensatz zur gestreckten
Bahn auf dan äußeren Umlenkstellen einen größeren Weg zurückzulegen hat als die Ketten,
sind die zwischen den einzelnen Traglaschen vorgesehenen Tuchabschnitte so bemessen,
daß sie über den Umlenkstellen vollständig und ohne besondere Anspannung ausreichen,
dagegen auf dein geraden Strecken entsprechend lose fallen. Um zu verhindern,
daß das Tuch auf den Umlenkstellen mit den. Ketten und Kettenrädern in Berührung
kommt und beschädigt werden kann, um außerdem zu erreichen, daß das Tuch auf
den Umlenkstellen das geförderte Gut sicher aufnimmt bzw. abgibt, sind auf den Wellen/,
welche die Kettenräder b tragen, zwischen den !einzelnen Kettenrädern zylindrische Walzen
g angeordnet, deren Durchmesser, wie auf der Zeichnung dargestellt, dem Abstand
zwischen dem oberen und unteren Lauf des Fördertuches genau entspricht, so daß das
Tuch beim Passieren dieser Umlenkstellen stets leicht gespannt ist. Auf der gestreckten
Bahn des Förderers hängt das Tuch dagegen lose durch, weil die Abschnitte des Tuches
zwischen den einzelnen Querleisten d größer bemessen sind als dieselben Abschnitte der
Ketten.
Damit aber kein Fördergut nach innen in den Tuehförderer hineinfallen und dort
irgendwie stören kann, indem es sich z. B. um die Kettenräder wickeln würde, sind die
innerhalb der Bahn des Tuches angeordneten Ketten in entsprechendem Abstande vom
äußeren Rand eingerückt worden, wodurch Raum für eine Führungs- und Abschlußleiste i
gegeben ist. Diese erstreckt sich über die ganze Ausdehnung des Tuchförderers innerhalb
der Bahn der Unterkante der unter den Querleisten d befestigten Tuchabschnitte, und
zwar dicht an dieser Bahn, diese also abschließend.
Um zu verhüten, daß das auf der gestreckten Bahn lose Tuch auch im Bereiche seiner
in Arbeitsrichtung "linken und rechten Außenkante große Falten bzw. Faltenbrücken über
und unter den Führungsleisten i bildet, durch die hindurch noch Fördergut nach innen fallen
könnte, sind an den beiden genannten Kanten Λ durchgehende Gummistrippen oder
andere nachgiebige Bänder/ vorgesehen. Sie sind, wie im Schnitt der Fig. 5 dargestellt,
beispielsweise in den Saum des Tuches eingezogen und mitsamt dem Tuch an den no
Querleisten d bzw. den Tragtaschen c befestigt.
Ihre Länge von Querleiste zu Querleiste bzw. Traglasche zu Traglasche entspricht
im ruhenden, also entspannten Zustande genau der Länge des entsprechenden
Kettenabschnittes, oder sie ist um eine Kleinigkeit noch geringer. Infolgedessen zieht
'sich diese Gummistrippe und mit ihr das sie umgebende kleine Falten bildende Tuch auf
der gestreckten Bahn stets gerade und bildet dadurch in Verbindung mit den seitlichen
Führungsleisten / den beabsichtigten Abschluß
gegen den Innenraum. Die Faltenbildung des Tuchsaumes auf der geraden Strecke ist im
Schnitt nach Fig. 4 näher erläutert.
Dia die Querleisten^ mit ihren äußeren
Enden auf den Führungsleisten/ aufliegen bzw. auf diesen entlang gleiten, tragen sie in
ihrer gesamten Länge das Tuch, verhindern aber nicht, daß es auf den geraden Strecken
zwischen ihnen innerhalb der mit den Gummistrippen versehenen äußeren Kanten entsprechend
seiner Überlange durchhängt. Dies ist durchaus kein Nachteil, vielmehr wird gerade
dadurch eine besonders gute Fördcrwirlcung erreicht. So ist es auch nicht mehr
notwendig, die Querleiste^ im Interesse einer vergrößerten Förderwirkung besonders ■ hoch
zu bemessen. Vielmehr können sie flach, noch flacher als gezeichnet, ausgeführt werden.
So kann anstatt des üblichen Holzes jetzt Stahl als Werkstoff hierfür gewählt werden,
wodurch Raum gespart und die Lebensdauer erhöht wird.
Beim Passieren der Umlenkstellen legt sich das Tuch auf die mitumlaufenden Walzeng·,
wodurch die Gummistrippen gedehnt und der jeweilige Tuchahschnitt unter Glättung der
Tuchfalten auf der ganzen Breite gespannt wird.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, kann dieser neue Tuchförderer infolge seiner Dehnungsfähigkeit ohne Schwierigkeiten auch über
Innenkurven, geleitet werden. Dafür sind an den Führungsleisten/ in diesen Kurven nach
innen ragende kurze Führungsschienen k angebracht, welche den Ketten an diesen Stellen
die Führung geben, indem die Ketten mit ihren Rollen unter diesen Schienen entlang
gleiten bzw. abrollen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Förderer für Bindemäher o. dgl., der aus endlos umlaufenden Ketten und einem diese überdeckenden, mit Mitnehmerleisten versehenen und an deren Anbringungsstellen lan den Ketten mit Abstand be- festigten Tuch gebildet ist, welches an den Umlenkstellen über Führungswalzen läuft, deren Durchmesser entsprechend ■dem senkrechten Abstand des Tuches von den Ketten größer ist als der Teilkreisdurchmesser der Kettenräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Tuches zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Befestigungsstellen 'entsprechend .dem sich aus dem Unterschied der Durchmesser an den Umlenkstellen ergebenden Unterschied in der Weglänge größer ist als ■die Länge der Ketten zwischen den gleichen Befestigungsstellen, während die Tuchkanten mit einem nachgiebigen Tragband zwecks Verhinderung des Durchhanges versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER97582D DE669934C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Foerderer fuer Bindemaeher o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER97582D DE669934C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Foerderer fuer Bindemaeher o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669934C true DE669934C (de) | 1939-01-07 |
Family
ID=7419805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER97582D Expired DE669934C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Foerderer fuer Bindemaeher o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669934C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3466242A1 (de) * | 2017-10-04 | 2019-04-10 | Deere & Company | Landwirtschaftlicher erntekopf mit verschachteltem förderbandantrieb |
-
1936
- 1936-10-15 DE DER97582D patent/DE669934C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3466242A1 (de) * | 2017-10-04 | 2019-04-10 | Deere & Company | Landwirtschaftlicher erntekopf mit verschachteltem förderbandantrieb |
| US10264729B1 (en) | 2017-10-04 | 2019-04-23 | Deere & Company | Agricultural harvesting head with nested draper belt drive |
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