DE3008842A1 - Vorrichtung zum herstellen einer vielzahl trapezfoermiger teigstuecke in gleicher ausrichtung aus einer ausgerollten teigbahn - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen einer vielzahl trapezfoermiger teigstuecke in gleicher ausrichtung aus einer ausgerollten teigbahnInfo
- Publication number
- DE3008842A1 DE3008842A1 DE19803008842 DE3008842A DE3008842A1 DE 3008842 A1 DE3008842 A1 DE 3008842A1 DE 19803008842 DE19803008842 DE 19803008842 DE 3008842 A DE3008842 A DE 3008842A DE 3008842 A1 DE3008842 A1 DE 3008842A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conveyor
- dough
- pieces
- conveyor arrangement
- arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 58
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 23
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 235000012830 plain croissants Nutrition 0.000 description 4
- 235000015173 baked goods and baking mixes Nutrition 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 2
- 235000014121 butter Nutrition 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 10,10-dioxo-2-[4-(N-phenylanilino)phenyl]thioxanthen-9-one Chemical compound O=C1c2ccccc2S(=O)(=O)c2ccc(cc12)-c1ccc(cc1)N(c1ccccc1)c1ccccc1 FGRBYDKOBBBPOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000008429 bread Nutrition 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000014594 pastries Nutrition 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000002688 persistence Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
- A21C11/10—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C3/00—Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
- A21C3/06—Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C9/00—Other apparatus for handling dough or dough pieces
- A21C9/08—Depositing, arranging and conveying apparatus for handling pieces, e.g. sheets of dough
- A21C9/085—Separating, spacing, orienting or aligning discrete dough pieces, e.g. after passing a cutting device
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T83/00—Cutting
- Y10T83/465—Cutting motion of tool has component in direction of moving work
- Y10T83/4699—Combined with other type cutter
- Y10T83/4702—With slitter
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T83/00—Cutting
- Y10T83/647—With means to convey work relative to tool station
- Y10T83/6476—Including means to move work from one tool station to another
- Y10T83/6489—Slitter station
- Y10T83/6491—And transverse cutter station
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
- Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
Description
Vorrichtung zum Herstellen einer Vielzahl trapezförmiger
Teigstücke in gleicher Ausrichtung aus einer ausgerollten Teigbahn
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen einer Vielzahl trapezförmiger Teigstücke in gleicher Ausrichtung
aus einer einzigen ausgerollten Teighahn zur Weiterverarbeitung zu Gebäck, Brot und dgl.. Ein besonderes Merkmal
der Erfindung liegt in der Kombination, trapezförmige Teigstücke in zwei entgegengesetzten Ausrichtungen aus einer kontinuierlich
der Vorrichtung zugeführten ausgerollten Teigbahn auszuschneiden und die Bewegungsrichtung der abgetrennten
Stücke einer Ausrichtung zu ändern.
Die erfindungsgemäß vorbereiteten und angeordneten Teigstücke können kontinuierlich zu beliebigen Backwaren mit
beliebigen Verarbeitungsmaschinen weiterverarbeitet werden, die stromab von der erfindungsgemäßen Vorrichtung
angeordnet sind. Als Beispiel sei die Herstellung aufgerollter oder aufgewickelter Backwaren wie Croissants oder
Butterhörnchen erwähnt.
Bei der Herstellung von Croissants oder Butterhörnchen ganz allgemein werden Teigstücke in dreieckiger oder trapezförmiger
Gestalt vorbereitet und anschließend von der Basis bzw. Unterseite der dreieckigen oder trapezförmigen Teigstücke
her aufgerollt. Das Vorbereiten der Teigstücke erfolgt normalerweise durch Schneiden einer breiten ausgerollten Teigbahn
in einer Dicke von beispielsweise ca. 2 mm bis ca. 5 mm zu dreieckigen oder trapezförmigen Teigstücken.
Zur Massenproduktion von Teigstüeken bei minimalem Verlust an Teig wird eine kontinuierlich zugeführte, ausgerollte
Teigbahn bisher normalerweise zu Stücken in Form gleichschenkliger Dreiecke unterteilt, deren Basen parallel
zur Bewegungsrichtung der Teigbahn ausgerichtet sind, wobei jeweils ein benachbartes Paar von Dreiecken in entgegenge-
030038/0814
setzte Richtungen weist. Um also die dreieckigen Stücke mechanisch
und kontinuierlich von der Unterseite her aufrollen zu können, müssen vor dem Aufrollen alle Stücke mittels einer
Ausrichtvorrichtung oder von Hand in die gleiche Richtung gebracht werden. Ein solcher Vorgang hat jedoch den Nachteil,
daß kein Betrieb mit hoher Geschwindigkeit möglich und außerdem eine sehr komplizierte Vorrichtung nötig ist.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die oben genannte Schwierigkeit tunlichst zu vermeiden und eine Vorrichtung
zum Herstellen trapezförmiger Teigstücke in gleicher Ausrichtung aus einer kontinuierlich zugeführten ausgerollten
Teigbahn mit hoher Geschwindigkeit und mittels einer einfachen Vorrichtung zu schaffen.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine der Vorrichtung kontinuierlich zugeführte ausgerollte Teigbahn
nacheinander unterteilt, um eine Vielzahl trapezförmiger Teigstücke
von gleicher Größe mit zwei Arten von Positionen, die umgekehrte
Orientierung relativ zueinander haben, herzustellen. Anschließend werden die
Teigstücke der einen Art vom Rest getrennt, während sie weiterbefördert
werden, und dann umgekehrt, so daß alle Stücke in gleicher Ausrichtung angeordnet werden können.
Wenn alle trapezförmigen Teigstücke so ausgerichtet sind, daß die langen Unterseiten der Trapeze in Bewegungsrichtung
weisen, können sie automatisch mittels einer Aufrollvorrichtung stromab von der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu aufgerollten Teigstücken mit spiralförmigem Querschnitt aufgerollt oder aufgewickelt werden. Die aufgerollten
Teigmassen können anschließend zu hörnchenförmigen Backwaren weiterverarbeitet werden.
Im einzelnen wird gemäß der Erfindung eine ausgerollte Teigbahn zweimal Schneidvorgängen unterworfen, und zwar an
einer ersten und einer zweiten· drehbaren zylindrischen
Schneidvorrichtung. Die Teigbahn wird von einer ersten
030038/08U
Schneidvorrichtung auf einer ersten Förderanordnung succesive geschnitten "bzw. unterteilt, so daß zwei Arten von längsreihen
trapezförmiger Teigstücke gebildet werden, die seitlich abwechselnd ausgerichtet sind. Die erste Art Längsreihe .besteht .
aus trapezförmigen Teigstücken gleicher Größe und Gestalt, die mit Kopf- an Fußende miteinander in Verbindung stehen. Die
zweite Art Längsreihe besteht aus trapezförmigen Teigstücken gleicher
Größe und Gestalt wie die erste längsreihe, die jedoch umgekehrt ausgerichtet und voneinander getrennt sind. Die beiden
Arten von Längsreihen trapezförmiger Teigstücke werden nach
dem Schneiden mittels der ersten Schneidvorrichtung vertikal voneinander getrennt. Die miteinander in Verbindung stehenden
Teigstücke der ersten Reihenart werden auf einen hinteren Bereich einer zweiten !Förderanordnung geführt, welche oberhalb des
oberen Trumms der ersten Förderanordnung angeordnet ist und von dieser einen Abstand um mindestens die Dicke des ausgerollten
Teiges hat. Das obere Trumm des genannten hinteren Bereichs der zweiten Förderanordnung ist dabei in Bewegungsrichtung
nach oben geneigt. Die voneinander getrennten Teigstücke der zweiten Längsreihenart werden ihrerseits auf der ersten
Förderanordnung am hinteren Bereich der zweiten Förderanordnung vorbei weitertransportiert. Die miteinander in Verbindung
stehenden Teigstücke auf der zweiten Förderanordnung werden an den Verbindungsstellen nacheinander mittels der
zweiten Schneidvorrichtung, die oberhalb und in der Eahe des oberen Trumms der zweiten Förderanordnung angeordnet ist, geschnitten
und voneinander getrennt.
ITm hierbei die zusammenhängenden Teigstücke glatt und
wirksam mittels der zweiten Schneidvorrichtung an den Verbindungsstellen schneiden zu können, müssen die Fördergeschwindigkeiten
der ersten und zweiten Förderanordnung mindestens in demjenigen Bereich zwischen der Eingriffsstelle zwischen
der ersten Förderanordnung und der ersten Schneidvorrichtung und der Eingriffsstelle zwischen der zweiten Förderanordnung
und der zweiten Schneidvorrichtung gleich sein.
030038/08U
Die mittels der zweiten Senneidvorrichtung unterteilten
trapezförmigen Teigstücke werden anschließend um eine im Querschnitt gekrümmte Oberfläche geführt, welche am vordersten
Ende der zweiten Förderanordnung vorgesehen ist, von wo sie unter Umkehr ihrer Ausrichtung nacheinander auf die erste
Förderanordnung herabfallen. Das genannte vorderste Ende ist oberhalb des oberen Trumms der ersten Förderanordnung angeordnet.
So können schließlich alle trapezförmigen Teigstücke die gleiche Ausrichtung auf der ersten Förderanordnung einnehmen.
Um die Erfindung wirksam in die Tat umzusetzen, ist der Abstand, um den die trapezförmigen Teigstücke vom vordersten
Ende der zweiten Förderanordnung auf das obere Trumm der ersten Förderanordnung herabfallen, so gewählt, daß die Stücke
auf dem oberen Trumm der ersten !Förderanordnung so landen, daß ihre Ausrichtung umgekehrt ist, ohne daß dabei die Gestalt der
Teigstücke Schaden nimmt.
Zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen einer Vielzahl trapezförmiger Teigstücke in gleicher Ausrichtung
aus einer ausgerollten Teigbahn gehört eine erste !Förderanordnung
zum !Fördern der Teigbahn mit einem oder mehreren Förderern, die im wesentlichen horizontal angeordnet sind;
eine oberhalb des oberen Trumms der ersten Förderanordnung im mittleren Bereich derselben angeordnete zweite Förderanordnung,
die einen Abstand um mindestens die Dicke der Teigstücke von der ersten Förderanordnung hat und einen oder mehrere
Förderer aufweist, einschließlich eines vorderen Bereichs, der an seinem vordersten Ende mit einer im Querschnitt gekrümmten
Oberfläche versehen ist, und eines hinteren Bereichs, dessen oberes Trumm in Bewegungsrichtung nach oben geneigt
ist; eine erste drehbare zylindrische Schneidvorrichtung, die auf dem oberen Trumm der ersten Forderanordnung in Eingriff
mit derselben und stromauf von der zweiten Förderanordnung angeordnet ist und an ihrer zylindrischen Oberfläche
Klingen aufweist, die geeignet sind, aus der ausge-
030038/08U
rollten Teigbahn zwei Arten Längsreihen von Teigstücken auszuschneiden,
die zwar in seitlicher Richtung nebeneinander ausgerichtet sind, von denen aber die erste Längsreihenart aus trapezförmigen Teigstücken
gleicher Größe und Ausrichtung besteht, die Kopf- an Fußende zusammenhängen, während die zweite Längsreihenart aus
Teigstücken gleicher Größe und Gestalt wie die erste Längsreihenart besteht, die aber umgekehrt ausgerichtet und voneinander
getrennt sind; und eine zweite drehbare zylindrische Schneidvorrichtung, die auf der zweiten I1 ör der anordnung in Eingriff
mit derselben angeordnet und an ihrer zylindrischen Oberfläche mit Klingen versehen ist, die geeignet sind, die verbindenden
Bereiche der zusammenhängenden Teigstücke der ersten Längsreihenart, die auf die zweite Förderanordnung geführt worden
sind, zu schneiden und voneinander zu trennen, wobei das vorderste Ende der zweiten Förderanordnung auf einer im Verhältnis
zum oberen Trumm der ersten Förderanordnung liegenden Höhe
angeordnet ist, so daß die mittels der zweiten Schneidvorrichtung getrennten und mittels der zweiten Förderanordnung
transportierten trapezförmigen Teigstücke von dem vordersten Ende auf die erste Förderanordnung fallen können, wobei ihre
Ausrichtung umgekehrt wird, und wobei die Fördergesehwindigkeiten
der ersten und zweiten Forderanordnung mindestens in
einer Zone zwischen einem mit der ersten Schneidvorrichtung in Eingriff stehenden Bereich der ersten Förderanordnung und
einem mit der zweiten Schneidvorrichtung in Eingriff stehenden Bereich der zweiten Förderanordnung gleich gewählt sind.
Wenn das führende Ende der mittels der ersten Schneidvorrichtung nacheinander geschnittenen und mittels der ersten
Förderanordnung transportierten Teigbahn sich dem hintersten Ende der zweiten Förderanordnung nähert, werden nur die führenden
Kanten der zusammenhängenden Teigstücke auf die zweite Förderanordnung abgelenkt. Dieser Vorgang läßt sich ohne weiteres
in verschiedenen Schritten von Hand oder mechanisch durchführen. Wenn die führenden Kanten der zusammenhängenden
Teigstücke von Hand auf die zweite Förderanordnung gegeben werden sollen, wird die Bewegung der Vorrichtung im entspre-
030038/08U
chenden Zeitpunkt zeitweilig angehalten, und dann können die
führenden Kanten einzeln von Hand oder mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen aufgenommen und auf die zweite Förderanordnung
gelegt werden.
Gemäß einer Alternativlösung können die führenden Kanten der beiden Längsreihen auch gemeinsam durch eine entsprechende
Einrichtung angehoben und auf die zweite Förderanordnung gelegt werden. Die voneinander getrennten Teigstücke
am führenden Ende werden dann durch ihr eigenes Gewicht von den zusammenhängenden Teigstücken getrennt und fallen auf die
erste Förderanordnung, ohne im Stande zu sein, an der zweiten Förderanordnung festzuhalten.
Jedes der getrennten Teigstücke, die mit ihrem größten Anteil im wesentlichen auf der zweiten Förderanordnung ruhen,
wird von dieser weitertransportiert. Sie können aber auch ohne weiteres mit einer zweckmäßigen Einrichtung an entsprechenden
Stellen aus der Anordnung entnommen werden.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann mindestens der hintere Bereich der zweiten Förderanordnung in
senkrechter Richtung zwischen einer Stellung, bei der er mit dem oberen Trumm der ersten Förderanordnung in Berührung
steht, und einer Stellung, bei der er einen Abstand von derselben hat, damit der hintere Bereich mit der zweiten Schneidvorrichtung
in Eingriff treten kann, schwenkbar sein. Wenn dann das hintere Ende die zuerst genannte Stellung einnimmt,
kann es automatisch die führende Kante der Teigbahn aufnehmen, die von der ersten Schneidvorrichtung fortlaufend geschnitten
und von der ersten Förderanordnung zugeführt wird, so daß die führende Kante auf die zweite Förderanordnung auflaufen kann.
Wenn das hinterste Ende nach oben angehoben wird, um die zweite Stellung einzunehmen, werden die unterteilten Teigstücke
im führenden Ende, die gerade auf die zweite Förderanordnung laufen, durch ihr eigenes Gewicht von den zusammenhängenden
Teigstücken getrennt und fallen auf die erste Förderanordnung
030038/0814
ohne von der zweiten Förderanordnung weiterbewegt werden zu
können. Fur die zusammenhängenden Teigstücke der einen Längsreihenart
können also von der zweiten Förderanordnung transportiert werden. In diesem Zusammenhang ist vorzugsweise das hintere
Ende des hinteren Bereichs der zweiten Förderanordnung im wesentlichen spitz zulaufend, um die Aufnahme der führenden
Kante der Teigbahn zu erleichtern. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
daß selbst bei einem nicht spitz zulaufenden hinteren
Ende, die führende Kante ohne weiteres von der zweiten Förderanordnung aufgenommen werden kann, da die zweite Förderanordnung
sich in der gleichen Richtung bewegt wie die erste Förderanordnung, um die Teigstücke auf diese zu führen.
Die erste Förderanordnung kann aus einem einzelnen Förderer bestehen, kann aber auch zwei oder mehr in Reihe angeordnete
Förderer aufweisen. Der hintere Bereich der zweiten Förderanordnung kann oberhalb des oberen Trumms des stromauf
befindlichen Förderers angeordnet sein, und die erste Schneidvorrichtung kann mit dem oberen Trumm des stromauf befindlichen
Förderers in Eingriff stehen. Ein weiterer Förderer kann stromab von diesem stromauf befindlichen Förderer und diesem benachbart
angeordnet sein, um die mittels der ersten Schneidvorrichtung geschnittenen Teigstücke aufzunehmen, wobei die Fördergeschwindigkeit
des stromab befindlichen Förderers größer ist als die des stromauf befindlichen Förderers. Vorzugsweise
ist die Transportgeschwindigkeit des stromab befindlichen Förderers mehr als zweimal so groß wie die des stromauf befindlichen
Förderers, so daß die trapezförmigen Teigstücke um einen Abstand voneinander getrennt werden können, der mindestens
der Längserstreckung jedes einzelnen Stücks entspricht. Die Geschwindigkeit jedes der Förderer kann für die Zwecke der Erfindung
entsprechend angepaßt sein.
Die zweite Förderanordnung kann aus einem einzelnen
Förderer "bestehen oder gemäß einer Alternative eine Vielzahl
030038./08H
von Förderern, z.B. eine Kombination aus einem vorderen und
einem hinteren Förderer aufweisen. Der vordere Förderer kann von beliebiger Bauart sein, vorausgesetzt daß er sich, für den
Transport von Teigstücken eignet. Es kann sich beispielsweise um einen Riemenförderer oder um eine einzelne Walze handeln.
Der vordere Förderer ist so eingestellt, daß seine Transportgeschwind
igke it der des hinteren Förderers entspricht oder schneller ist als diese. Das vorderste Ende der zweiten Förderanordnung
kann oberhalb der ersten Förderanordnung oder oberhalb eines der stromab befindlichen Förderer angeordnet
sein, falls einer oder mehrere stromab befindliche Förderer vorgesehen sind.
So kann also insgesamt durch entsprechendes Steuern der Länge des oberen Trumms der zweiten Förderanordnung und/
oder der Transportgeschwindigkeit der zweiten Förderanordnung verhindert werden, daß die mittels der zweiten Schneidvorrichtung
getrennten trapezförmigen Teigstücke, die nacheinander von der zweiten Förderanordnung nach dem Herumlaufen um
die gekrümmte Oberfläche derselben auf die erste Förderanordnung unter Umkehr ihrer Ausrichtung herabfallen, die auf der
ersten Förderanordnung kontinuierlich weitertransportierten trapezförmigen Teigstücke überlappen.
Wenn die zweite Förderanordnung aus einem vorderen und hinteren Förderern besteht, kann das Überlappen der Teigstücke
dadurch verhindert werden, daß die länge des oberen Trumms und/oder die Fördergeschwindigkeit des vorderen Förderers
entsprechend gesteuert wird, wobei gleichzeitig die Transportgeschwindigkeit der ersten Förderanordnung, insbesondere
irgendeines der gegebenenfalls vorgesehenen stromab befindlichen Förderer derselben entsprechend gesteuert wird.
Außerdem kann die Fördergeschwindigkeit des oberen Trumms eines Teilbereichs der zweiten Förderanordnung in Bewegungsrichtung
hinter der zweiten Schneidvorrichtung veränderlich sein, um den gleichen zweck zu erzielen.
Q30038/08U
-H-
Es ist jedoch nicht immer nötig, das überlappen zu
vermeiden. Es können trapezförmige Teigstücke auf der ersten Förderanordnung erhalten werden, die alle in gleicher Richtung
ausgerichtet sind und, wenn nötig, keine überlappenden Bereiche haben. Wenn hierbei die langen Unterseiten der Trapeze
in Bewegungsrichtung der Teigstücke weisen, können die Teigstücke mittels einer Aufwickelvorrichtung, beispielsweise
einem herkömmlichen kettenartigen Uetz automatisch aufgerollt werden, um im Querschnitt spiralförmige aufgewickelte Teigmassen
zu erhalten. Wenn jedoch die schließlich auf der ersten Förderanordnung angeordneten trapezförmigen Teigstücke sich
doch schuppenartig überlappen, können sie immer noch, vorausgesetzt daß die langen Unterseiten aller Trapeze in Bewegungsrichtung
der Teigstücke ausgerichtet sind, mittels einer Riemen- und Walzenanordnung aufgerollt werden, da sie von den
langen Unterseiten her einzeln aufgenommen werden können, ohne daß die nachfolgenden, einander teilweise überlappenden
Teigstücke stören.
Um die Schneidwirkung der ersten und zweiten Schneidvorrichtung sicherzustellen, werden vorzugsweise Stützplatten
unterhalb der oberen Trumme der ersten und zweiten Förderanordnung
vorgesehen, wo diese mit der ersten bzw. zweiten Schneidvorrichtung in Eingriff stehen.
Mit der Erfindung wird eine Vorrichtung verwirklicht, die sich zur Herstellung einer Vielzahl trapezförmiger teigstücke
in gleicher Ausrichtung aus einer ausgerollten Teigbahn während des Transportes eignet. Die Teigbahn wird von
einer ersten drehbaren zylindrischen Schneidvorrichtung so geschnitten, daß zwei Arten von Reihen trapezförmiger Teigstücke
entstehen, die entgegengesetzt ausgerichtet sind, wobei eine Reihenart kontinuierlich und die andere in Stücke unterteilt
ist. Die durchgehende Reihenart Teigstücke wird nach oben abgelenkt, von einer zweiten drehbaren zylindrischen Schneidvorrichtung
in Stücke geschnitten und dann dadurch umgekehrt, daß man sie nach, dem Umlauf um eine gekrümmte Oberfläche auf
030038/0814
3008642
die sich, "bewegende Oberfläche herabfallen läßt, auf der die
Teigstücke der anderen Reihenart bereits transportiert werden. Durch den Pail erhalten also alle Teigstücke die gleiche
Ausrichtung.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt:
Pig. 1 und 2 zeigen jeweils kontinuierlich zugeführte ausgerollte Teigbahnen, aus denen mittels herkömmlicher
Schneidverfahren dreieckige Teigstücke ausgeschnitten werden;
Fig. 1A und 2A zeigen jeweils zwei Reihen dreieckiger
Teigstücke, die aus den Teigbahnen getrennt sind, welche den herkömmlichen Schneidverfahren gemäß Pig. 1 bzw. 2 unterworfen
wurden;
Pig. 3 zeigt eine kontinuierlich zugeführte ausgerollte
Teigbahn, aus der trapezförmige Teigstücke mittels einer ersten, in der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehenen
Schneidvorrichtung ausgeschnitten werden;
Pig. 4 zwei Arten von Reihen trapezförmiger Teigstücke, die in beiden Reihen durch einen kleinen Abstand voneinander
getrennt sind und mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
geschnitten wurden;
Pig. 5 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Pig. 6 eine Seitenansicht eines Teils der erfindungs—
gemäßen Vorrichtung, in der die verschiedenen Momente beim Übergang der trapezförmigen Teigstücke von einem Förderer
auf einen anderen, darunter angeordneten dargestellt sind;
Pig. 7 eine perspektivische Ansicht eines mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
geschaffenen Erzeugnisses.
Gemäß Pig. 1 und 2 werden beim Stand der Technik dreieckige Teigstücke kontinuierlich aus einer ausgerollten Teig-
030038/08U
30Q8842
bahn ausgeschnitten, die in der durch Pfeil a gekennzeichneten Richtung kontinuierlich zugestellt wird, in beiden Fällen
liegen die Basen b und b' der Dreiecke parallel zur Bewegungsrichtung
a der Teigbahn 1, die kontinuierlich zugeführt wird.
Diese Anordnung wurde gewählt, um die mechanische Richtungsänderung der dreieckigen !Teigstücke zu erleichtern.
Die Richtungsänderung der Teigstücke wird bisher mechanisch
durch Aufnehmen der Teigstücke und Umkehren oder anderweitiges Ändern ihrer Richtung durchgeführt. Der herkömmliche Umkehrvorgang
hat jedoch ifachteile, denn es ist eine sehr komplizierte
Vorrichtung nötig und keine hohe Produktionsgeschwindigkeit zu erzielen.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Schneiden gemäß Fig. 1
und 2 wird erfindungsgemäß eine ausgerollte Teigbahn in zwei
Schritten mittels zweier Schneidvorrichtungen geschnitten, wie im einzelnen anhand von Fig. 5 weiter unten noch näher
erläutert wird. Pig. 3 zeigt eine Teigbahn, die in einem ersten Schritt mittels einer ersten Schneidvorrichtung geschnitten
wurde, wobei zwei Arten von iängsreihen trapezförmiger Teigstücke geschaffen werden, wobei die Ausrichtung von Längsreihe zu
benachbarter längsreihe jeweils wechselt. Die Linien χ längs der Basen der trapezförmigen Teigstücke verlaufen im wesentlichen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung
a der Teigbahn. Die erste Längsreihenart besteht aus einer
Kette 3' trapezförmiger Teigstücke, die Kopf an Fuß zusammenhängen,
während die zweite Art Längsreihenaus einer Reihe 4' voneinander getrennter trapezförmiger Teigstücke 4
besteht. In einem zweiten Schritt werden die ersten Ketten 3' der
trapezförmigen Teigstücke an den Verbindungsstellen durchschnitten, um voneinander getrennte trapezförmige Teigstücke
3 zu erhalten, jedes der trapezförmigen Teigstücke 3 der ersten
Längsreihenart hat eine kurze Oberseite ρ vorn in Bewegungsrichtung tung der Teigbahn, während jedes Teigstück 4 in der zweiten
Art längsreihe eine lange Unterseite c hat, die in Bewegungsrichtung
der Teigbahn weist. Pig. 4 ist eine Erläuterung der Stellung der trapezförmigen Teigstücke 3 und 4, die jeweils
030038/08U
3Q08842
einen geringfügigen Abstand voneinander haben.
In Fig. 5 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, wobei die Förderrichtung von links
nach rechts ist. Links in Fig. 5 ist auf einem Tisch 8 ein stromauf befindlicher Förderer 12 einer ersten Förderanordnung
angebracht, der über den linken Bereich 20 der Oberseite des Tisches 8 läuft, wie mit gestrichelter Linie angedeutet,
und um verschiedene Walzen geführt ist, die am Tisch 8 entsprechend angebracht sind.
Oberhalb der Oberfläche des Bereichs 20 des Tisches 8 ist eine erste zylindrische Schneidvorrichtung 9 i*i Druckeingriff
mit dem oberen Trumm des Riemens des Förderers 12 angeordnet. Die Umfangsgeschwindigkeit der Schneidvorrichtung 9
muß die gleiche sein wie die Transportgeschwindigkeit des Riemens des Förderers 12. Die erste zylindrische Schneidvorrichtung
9 ist an einem Rahmen der Vorrichtung um ihre eigene Achse drehbar angebracht und in einer am Rahmen befestigten
Abdeckung 11 aufgenommen. Die erste Schneidvorrichtung 9 ist längs ihrer zylindrischen Oberfläche mit Klingen 13 versehen,
die in einem solchen Muster angeordnet sind, daß sie im Zusammenwirken mit dem Riemen des stromauf befindlichen
vom Tisch 8 abgestützten Förderers Schnitte d, e und f in die
Teigbahn legen, wie Fig. 3 zeigt. Die Schnitte d und e sind abwechselnd in unterschiedliche Richtungen geneigt, während
die Schnitte f sich mit Unterbrechungen längs der Linie χ erstrecken,
wobei beabstandete Stege g verbleiben. Die Schnitte d und e entsprechen den entgegengesetzten Seiten der
trapezförmigen Teigstücke 3 und 4, während die Schnitte f im wesentlichen der Oberseite und Unterseite der Teigstücke entsprechen.
Durch die erwähnte Anordnung der Klingen 13 werden Reihen 4! einzeln geschnittener Teigstücke und Ketten 31 von
endlos in Längsrichtung zusammenhängenden Teigstücken geschaffen.
030038/0814
-is- 3Q08842
Stromab von der Schneidvorrichtung 9
ist ein hinterer Förderer 15 einer zweiten Förderanordnung
mit einem Abstand oberhalb des oberen Trumms des Förderers 12
angeordnet, der mindestens der Dicke der Teigbahn entspricht. Der hintere Förderer 15 kann am Rahmen der Vorrichtung fest
angebracht sein. Das obere Trumm des hinteren Förderers 15 ist in Bewegungsrichtung a der Teigbahn nach oben geneigt. Der
Riemen des Förderers 15 läuft um eine Walze 22 und eine Platte 24, die den Riemen im hinteren Endbereich des Förderers 15 abstützt
und am Rahmen befestigt ist.
Am Rahmen der Vorrichtung ist auch eine zweite zylindrische Schneidvorrichtung 10 um ihre eigene Achse drehbar angebracht
und in der Abdeckung 11 aufgenommen. Die Schneidvorrichtung 10 steht in Druckeingriff mit dem oberen Trumm des
Riemens des Förderers 15 und ist auf ihrer zylindrischen Oberfläche mit linearen Klingen 14 versehen, die sich parallel zur
Achse des zylindrischen Körpers erstrecken und dazu dienen, die von der Schneidvorrichtung 9 ungeschnittenen Stege g im
Zusammenwirken mit dem Riemen des von der am Rahmen der Vorrichtung befestigten platte 24 abgestützten hinteren Förderers
zu durchtrennen, um auf diese Weise die zusammenhängende Kette 31 in einzelne Teigstücke 3 zu unterteilen.
Der Förderer 15 kann gegebenenfalls um die Achse der Walze 22 schwenkbar angeordnet sein, so daß sein hinteres Ende
h zwischen einer gestrichelt gezeigten Stellung 15', bei der es mit der Oberseite des Riemens des oberen Trumms des
Förderers 12 in Berührung steht, und einer Stellung bewegbar ist, bei der das obere Trumm des Förderers 15 mit der Schneidvorrichtung
10 in Eingriff steht. In diesem Fall ist vorzugsweise das hintere Ende h des Förderers 15 im wesentlichen
spitz zulaufend, um die Aufnahme der führenden Kante der von der Schneidvorrichtung 9 nacheinander geschnittenen und vom
Förderer 12 transportierten Teigbahn auf den Förderer 15 zu
erleichtern.
0300 3 8/08U
Auf dem Tisch 8 ist stromab von dem stromauf befindlichen Förderer 12 ein stromab befindlicher Förderer 6 der
ersten Förderanordnung angebracht. Diese beiden Förderer sind einander so "benachbart, daß ein minimaler Spalt 30
zwischen den entgegengesetzten Enden der Riemen der öfteren
Trumme der Förderer 12 und 6 frei bleibt, tun den Übergang der Teigstücke 4 zwischen beiden zu erleichtern. Die Riemen der
Förderer 12 und 6 laufen durch einen Schlitz, welcher im Mitterbereich
an der Oberseite des Tisches 8 vorgesehen ist. Der Riemen des Förderers 6 läuft um einen rechten Bereich 28 der
Oberseite des Tisches 8 und ist um mehrere Walzen geführt, die entsprechend am Tisch 8 angebracht sind. Die Bewegungsgeschwindigkeit
des Riemens des Förderers 6 ist einstellbar und schneller als die des Riemens des Förderers 12, vorzugsweise mehr als
zweimal so schnell, aus Gründen die weiter unten klar werden.
Oberhalb des oberen Trumms des stromab befindlichen
Förderers 6 und stromab von dem hinteren Förderer 15 ist ein vorderer Förderer 5 der zweiten
Förderanordnung so angebracht, daß das stromauf liegende
Ende des oberen Trumms des Förderers 5 dem stromab liegenden Ende des oberen Trumms des Förderers
15 nahe ist, so daß die mittels der Schneidvorrichtung 10 von den Ketten 3' abgetrennten trapezförmigen Teigstücke 3 glatt
vom Förderer 15 an den Förderer 5 abgegeben werden können. Der
Riemen des Förderers 5 ist um mehrere Walzen und eine Stützplatte 26 geführt, welche das obere Trumm des Riemens abstützt
und den Spalt zwischen den oberen Trummen der Riemen der Förderer 15 und 5 auf ein Minimum begrenzt. Die Walzen
und die Stützplatte 26 können am Rahmen fest angebracht sein. Es können aber auch einige oder alle Walzen verschiebbar sein,
damit die länge des oberen Trumms des vorderen Förderers vergrößert oder verkleinert werden kann. Die Stützplatte 26 kann
gegebenenfalls auch durch eine Walze ersetzt sein. Die Fördergeschwindigkeit
des Riemens des Förderers'5 ist verstellbar. Er läuft aus weiter unten im einzelnen angegebenen Gründen
030038/0814
3Q08842
schneller als der des !Förderers 15. Eine am vorderen Ende des Förderers 5 angeordnete Walze 5' hat eine Oberfläche, die im
Querschnitt gekrümmt ist und es Teigstücken 3 ermöglicht, um
diese gekrümmte Oberfläche herum auf den stromab befindlichen Förderer 6 zu fallen.
Auf dem Tisch 8 ist im Mitte!abschnitt des oberen
Trumms des Förderers 6 und in Bewegungsrichtung hinter dem Förderer 5 eine Aufrollvorrichtung 7 angeordnet, welche die
vom Förderer 6 getragenen Teigstücke 5 und 4 zu im Querschnitt spiralförmigen Teigmassen A aufrollt oder aufwickelt.
Die Aufrollvorrichtung 7 kann ein kettenartiges Metz
aufweisen, welches von einer sich in Querrichtung erstreckenden horizontalen Stange herabhängt, die an ihren Enden von
Stützen gehalten ist, welche am Tisch 8 befestigt sind. Es kann aber auch jede beliebige andere geeignete Art von Vorrichtung
vorgesehen sein. Die Vorrichtung kann z.B. eine Riemen- und Walzenanordnung sein, die in der Uähe des
stromab liegenden Endes des oberen Trumms des stromab befindlichen Förderers 6 angeordnet ist und deren
Walze und Riemen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten und einen Abstand voneinander haben, welcher der Dicke
der Teigstücke entspricht, damit diese zwischen ihnen hindurchlaufen und sich dabei aufrollen können.
Zwar sind die meisten der oben erwähnten Förderer als Band- bzw. Riemenförderer beschrieben worden; aber sie können auch alle
oder teilweise Rollen- oder Kettenförderer sein.
Der oben beschriebene vordere Förderer 5 der zweiten Förderanordnung sowie der stromab befindliche Förderer 6 der
ersten Forderanordnung sind nicht in dieser Form zwingend erforderlich
aber bevorzugt. Wenn nur ein einziger Förderer in der zweiten Förderanordnung vorgesehen ist, so sind in ihm natürlich
einige der oben im Zusammenhang mit dem vorderen und
030038/08U
hinteren Förderer erwähnten Merkmale kombiniert. Beispielsweise ist das vorderste Ende eines solchen einzelnen Förderers
mit dem gekrümmten Ende versehen, damit die Teigstücke auf den ersten Förderer "bzw. die erste Anordnung herabfallen
können.
Im Betrieb wird eine vorher vorbereitete, ausgerollte Teigbahn 1 dem stromauf befindlichen Förderer 12 kontinuierlich
zugeführt. Die Teigbahn 1 wird nacheinander mittels der ersten Schneidvorrichtung 9 in zwei Arten von Längsreihen
von Teigstücken geschnitten, die - in Querrichtung betrachtet- abwechselnd ausgerichtet sind, wobei die eine die Ketten 3' trapezförmiger
an Kopf- und Fußende zusammenhängender Teigstücke und die andere die Reihen 4» einzeln getrennter trapezförmiger Teigstücke
4 ist. Einzeln abgeschnittene trapezförmige Teigstücke sind so ausgerichtet, daß ihre langen Unterseiten c in Bewegungsrichtung
a v/eisen, und die Ketten 3' der trapezförmigen Teigstücke sind so angeordnet, daß jedes trapezförmige Teigstück
in Bewegungsrichtung a konvergiert.
Wenn sich die führende Kante der Seigbahn 1, die mittels
der ersten Schneidvorrichtung 9 nacheinander geschnitten und mittels des stromauf liegenden Förderers 12
transportiert wird,* dem hinteren Ende a des hinteren Förderers 15 nähert, wird der Betrieb der Vorrichtung zeitweilig
angehalten und die führenden Kanten der Reihen 3' von Hand
oder mittels einer Einrichtung angehoben und auf den hinteren Förderer 15 gelegt. Danach wird der Betrieb der Maschine wieder
aufgenommen, so daß nur die Ketten 31 auf die zweite Förderanordnung
abgelenkt werden, während die Reihen 4' einzeln getrennter Teigstücke weiterhin vom stromauf liegenden
Förderer 12 am hinteren Ende h des hinteren Förderers 15
vorbei transportiert werden.
Wenn der Förderer 15 um die Achse der Walze 22
schwenkbar ist, wie in Fig. 5 gezeigt, kann die führende Kan-
030038/08U
te der Teigbahn 1 automatisch vom hinteren Förderer 15 aufgenommen
werden, wenn dieser eine Stellung einnimmt, "bei der er mit dem oberen Trumm des Riemens des stromauf befindlichen
Förderers 12 in Berührung steht, wie gestrichelt für die Stellung 15' angedeutet. Es ist klar, daß die führende
Kante ohne weiteres vom hinteren Förderer 15 aufgenommen werden
kann, da dieser sich in der gleichen Richtung bewegt wie der stromauf befindliche Förderer 12 und daß, wenn
das hintere Ende h des hinteren Förderers 15 im wesentlichen spitz zuläuft, die führende Kante noch leichter aufgenommen
werden kann.
Wenn als nächstes das hintere Ende h um die Achse der Walze 22 nach oben geschwenkt wird, um eine Stellung einzunehmen,
in der es mit der zweiten Schneidvorrichtung 10 in Eingriff steht, werden die einzeln abgeschnittenen trapezförmigen
Teigstücke 4 in der führenden Kante, die gerade im Eegriff sind, auf den
'7ΛΛ
hinteren Förderer 15 hinaufbewegt/werden, durch ihr eigenes
Gewicht senkrecht von den Ketten 3' getrennt und fallen auf das obere Trumm des Förderers 12, ohne auf den hinteren Förderer
15 weiterlaufen zu können. Es können zwar auch einige der Teigstücke 4 auf den hinteren Förderer 15 gelangen und von
diesem transportiert werden; aber diese können mittels entsprechender Einrichtungen an geeigneten Stellen ohne weiteres
entfernt werden.
Schließlich werden nur die Ketten 3' auf dem hinteren
Förderer 15 vorwärtsbewegt.
Beim Vorwärtsbewegen der Ketten 3' werden die zusammenhängenden
Stege g mittels der zweiten Schneidvorrichtung 10 abgetrennt, so daß einzeln abgeschnittene trapezförmige
Teigstücke 3 erhalten werden. Diese abgeschnittenen Teigstücke 3 werden auf dem hinteren Förderer 15 weitertransportiert
und an den vorderen Förderer 5 abgegeben.
030038/08U
3QQ8842
Die trapezförmigen Teigstücke 3 fallen um das von der
am Ende angeordneten Walze 5' des vorderen Förderers 5 gebildete
gekrümmte Ende, wobei sie, wie Pig. 6 zeigt, ihre Ausrichtung umkehren, und landen dann so auf dem stromab
befindlichen Förderer 6, daß sie ebenso ausgerichtet sind wie die trapezförmigen Teigstücke 4, nämlich mit den Basen
oder langen Unterseiten entsprechend den Schnitten f aller Trapeze in Vorwärtsrichtung bzw. vorn in Bewegungsrichtung
a der Seigbahn 1.
Dieser Vorgang läßt sich wie folgt erreichen: Wenn, gemäß Fig. 6, das trapezförmige Teigstück 3 auf dem Förderer
5 fast von dem von der Walze 5' gebildeten gekrümmten Endbereich
herabfällt, hängt die Oberseite ρ des Teigstücks 3 aufgrund der Plastizität des Teiges im wesentlichen durch Schwerkraft
in der durch Pfeil ν angedeuteten Richtung senkrecht herab. Wenn sich der Fall fortsetzt, überwindet die auf das
Teigstück 3 wirkende Schwerkraft den Reibungswiderstand zwischen dem Teigstück 3 und der gekrümmten Oberfläche des Endbereichs
des Riemens des Förderers 5, so daß das Teigstück 3 bestrebt ist, auf der gekrümmten Oberfläche entlangzugleiten
und mit erhöhter Geschwindigkeit herabzufallen. Der beschleunigte Fall vergrößert die am hinteren Ende bzw. an der Unterseite
c des trapezförmigen Teigstücks 3 bei seiner Bewegung um die gekrümmte Oberfläche erzeugte Zentrifugalkraft, so daß
die nachlaufende Unterseite c tatsächlich von der gekrümmten Oberfläche abspringt, wobei sie sich nach vorn aus der durch
Pfeil ν angedeuteten senkrechten Richtung weg neigt. Hierbei bewegt sich der führende Endbereich des Teigstücks 3 im wesentlichen
senkrecht. Da der nachlaufende Endbereich des Teigstücks 3 beim Fallen ein Beharrungsvermögen in der durch
Pfeil v' angedeuteten Richtung hat, wenn die Oberseite ρ des Teigstücks 3 fast den Förderer 6 berührt, nimmt das Teigstück
3 eine Position 31 an und wird dann auf dem oberen Trumm des
Förderers 6 in einer Position 3.ο getragen, die in Fig. 6 dargestellt
ist. Hierbei weist die Basis bzw. Unterseite c des
030038/08U
trapezförmigen Teigstücks 3 in Bewegungsrichtung der Teigbahn
1. Die Position 3n ^-s^ d-ie gleiche wie die der Teigstücke 4.
In Versuchen wurde festgestellt, daß ein sicheres Umkehren der Teigstücke erreicht wird, wenn die an der Stirnseite
angeordnete Walze 5' einen maximalen Radius von "bis zu
zweimal der Längserstreckung des trapezförmigen ^eigstücks 3
und einen minimalen Radius von nur 1/10 derselben hat. Was
die Fallstrecke des Teigstücks "betrifft, so wurde festgestellt, daß diese Fallstrecke vorzugsweise von 1 1/2 bis 3 mal
der Längserstreckung des trapezförmigen Teigstücks 3 entsprechend
gewählt.wird. Für die Transportgeschwindigkeit des Förderers
5 zeigte sich, daß ein großer Geschwindigkeitsbereieh von 1 bis 100 m/min ausreichend wirksam ist.
Wenn 'trapezförmige Teigstücke 3 vom Förderer 5 an den
Förderer 6 abgegeben werden, können sie nacheinander auf dem oberen Trumm des Förderers 6 weiterbewegt werden, ohne die
trapezförmigen Teigstücke 4 zu überlappen, die unmittelbar vom stromauf befindlichen Förderer 12 an den
stromab befindlichen Förderer 6 abgegeben werden, wenn die Transportgeschwindigkeit und/oder die Länge des oberen Trumms
des vorderen Förderers 5 und die Transportgeschwindigkeit des stromab befindlichen . . . Förderers 6 entsprechend gewählt
wird, die in diesem Fall mehr als zweimal so groß sein muß wie die des stromauf befindlichen Förderers 12.
Man kann also verhindern, daß die Teigstücke 3 und 4 einander
stören. Außerdem können sie ohne weiteres von den Basen bzw. langen Unterseiten c aus mittels der Aufrollvorrichtung 7 aufgerollt
oder aufgewickelt werden, die beispielsweise ein kettenartiges Uetz ist, wie schon erwähnt, ohne daß es beim Aufrollen
zu im Querschnxtt spiralförmigen Teigmassen A zu einer Störung zwischen den Teigstücken kommt.
Die trapezförmigen Teigstücke können gegebenenfalls auf dem stromab befindlichen Förderer 6 auch einaii-
Q30038/08U
der teilweise überlappend angeordnet sein, so daß sich ein schuppenartiges Aussehen ergibt. Selbst in diesem Fall können
die Teigstücke unter Verwendung einer Riemen- und Walzenanordnung aufgerollt werden, wenn die Geschwindigkeiten von
Riemen und Walze der Anordnung so eingestellt und erhöht werden, daß nur die vordersten Teigstücke aufgenommen und aufgewickelt
werden, ehe die nachfolgenden Teigstücke an der Anordnung ankommen, um gleichfalls aufgerollt zu werden.
Im Zusammenhang mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die trapezförmigen Teigstücke 3 und
4 beide auf dem stromab befindlichen Förderer 6 so ausgerichtet, daß die langen Unterseiten c der Trapeze in Bewegungsrichtung
a weisen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß erfindungsgemäß auch trapezförmige Teigstücke in gleicher
Ausrichtung hergestellt werden können, deren kurze Oberseiten p· in Bewegungsrichtung a weisen. Es ist klar, daß in diesem
Fall die erste Schneidvorrichtung so angeordnet sein muß, daß sie ein Schnittmuster in der Teigbahn entstehen läßt, welches
im Vergleich zu dem gemäß Fig. 3 umgekehrt ist.
030038/08U
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Herstellen einer Vielzahl trapezförmiger
Teigstücke in gleicher Ausrichtung aus einer ausgerollten Teigbahn,
gekennzeichnet durch eine erste Förderanordnung zum Transport der Teigbahn mit einem oder mehreren im wesentlichen
horizontal angeordneten Förderern (12, 6), eine zweite Förderanordnung, die oberhalb des oberen Trumms der ersten
Förderanordnung im Mittelbereich derselben in einem Abstand angeordnet ist, der mindestens der Dicke der Teigstücke entspricht
und einen oder mehrere Förderer (15, 5) aufweist, und
einen vorderen Bereich hat, der am vordersten Ende mit einer
030038/0814
im Querschnitt gekrümmten Oberfläche versehen Ist, sowie einen
hinteren Bereich, dessen oberes Trumm in Bewegungsrichtung nach oben geneigt ist, eine erste drehbare, zylindrische
Schneidvorrichtung (9), die auf dem oberen Trumm der ersten Förderanordnung in Eingriff mit derselben und stromauf
von der zweiten Förderanordnung angeordnet ist und
an ihrer zylindrischen Oberfläche mit Klingen versehen ist, die geeignet sind, aus der Teigbahn zwei Arten längsreihen
von Teigstücken auszuschneiden, die zwar in seitlicher Richtung ausgerichtet sind, von denen aber die erste aus trapezförmigen
Teigstücken gleicher Größe und Ausrichtung besteht, die Kopf- an Fußende zusammenhängen, und die zweite Art Längsreihenaus
Teigstücken gleicher Größe und Gestalt wie die erste
Art Längsreihen besteht, welche aber in umgekehrter Ausrichtung fluchten und voneinander getrennt sind, und eine
zweite drehbare, zylindrische Schneidvorrichtung (10), die auf der zweiten Förderanordnung in Eingriff mit derselben angeordnet
und an der zylindrischen Oberfläche mit Klingen versehen ist, welche geeignet sind, die zusammenhängenden Bereiehe
der zusammenhängenden Teigstücke der ersten Art Längsreihen, die auf die zweite Förderanordnung geführt worden sind,
zu schneiden und voneinander zu trennen, wobei das vorderste Ende der zweiten Förderanordnung im Verhältnis zum oberen
Trumm der ersten Förderanordnung auf einer solchen Höhe angeordnet ist, daß die von der zweiten Schneidvorrichtung abgetrennten
und mittels der zweiten Förderanordnung transportierten trapezförmigen Teigstücke unter Umkehr ihrer Ausrichtung
vom vordersten Ende auf die erste Förderanordnung fallen können, und wobei die Fördergeschwindigkeiten der ersten und
zweiten Förderanordnung mindestens in der zone zwischen einem
mit der ersten Schneidvorrichtung in Eingriff stehenden Bereich der ersten Förderanordnung und einem mit der zweiten
Schneidvorrichtung in Eingriff stehenden Bereich der zweiten Förderanordnung gleich gewählt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ankunft
der führenden Kante der mittels der ersten Schneidvorrichtung
030038/0814
(9) nacheinander geschnittenen und mittels der ersten Förderanordnung
transportierten Teigbahn (1) am hintersten Ende der zweiten Förderanordnung nur die zusammenhängenden Teigstücke
(3) der ersten Art Längsreihen von Hand oder mittels einer zweckmäßigen Einrichtung auf die zweite Förderanordnung geführt
werden, während die abgetrennten Teigstücke (4) auf der ersten Förderanordnung weitertransportiert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Bereich der zweiten Förderanordnung so schwenkbar angebracht ist, daß
sein hinteres Ende zwischen einer Stellung, bei der es das obere Trumm der ersten Förderanordnung berührt, und einer
Stellung bewegbar ist, bei der es einen Abstand τοη derselben hat und der hintere Bereich mit der zweiten Schneidvorrichtung
(10) in Eingriff steht, wobei das hintere Ende in seiner ersten Stellung automatisch die führende Kante der von der ersten
Schneidvorrichtung nacheinander geschnittenen und von der ersten Förderanordnung transportierten Teigbahn aufnehmen kann
und die führende Kante auf die zweite Förderanordnung kommen kann, und bei der zweiten angehobenen Stellung des hinteren
Endes die abgetrennten Teigstücke, die von der Förderanordnung aufgenommen aber nicht im wesentlichen von ihr getragen
werden, durch ihr eigenes Gewicht von den zusammenhängenden Teigstücken der ersten Art Längsreihengetrennt werden und auf
die erste Förderanordnung herabfallen, von der sie transportiert werden, wobei nur die zusammenhängenden Teigstücke auf
der zweiten Förderanordnung transportierbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3»
dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des hinteren Bereichs der zweiten Förderanordnung zum Erleichtern
der Aufnahme der führenden Kanten der Teigbahn im wesentlichen spitz zuläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichne t, daß die erste Förder-
030038/0814
anordnung aus einem stromauf befindlichen Förderer (12)
besteht, dessen oberes Trumm unter dem hinteren Bereich der zweiten Förderanordnung angeordnet ist und mit der ersten
Schneidvorrichtung (9) in Eingriff steht, sowie einem stromab befindlichen Förderer (6), der hinter dem stromauf
befindlichen Förderer und diesem benachbart angeordnet ist und die von der ersten Schneidvorrichtung (9) geschnittenen
Teigstücke (4) aufnimmt, wobei die Transportgeschwindigkeit des stromab befindlichen Förderers (6) schneller ist als die
des stromauf befindlichen Förderers (12).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet , daß die Fördergeschwindigkeit des stromab befindlichen Förderers (6) mehr
als zweimal-so groß ist wie die des stromauf befindlichen
Förderers (12).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Förderanordnung aus einem hinteren Förderer (15) und einem vorderen
Förderer (5) besteht, dessen Geschwindigkeit der des hinteren Förderers entspricht oder schneller ist als diese.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet daß das vorderste Ende der zweiten Förderanordnung oberhalb des stromab befindlichen
Förderers (6) angeordnet ist, und daß die.Fördergeschwindigkeit
und/oder die Länge des oberen Trumms des vorderen Förderers (5) und die Fördergeschwindigkeit des stromab
befindlichen Förderers (6) so eingestellt sind, daß die trapezförmigen Teigstücke, die mittels der zweiten Schneidvorrichtung
(10) getrennt und nacheinander vom vorderen Förderer (5) nach dem Herumlaufen um die gekrümmte Oberfläche desselben
auf den stromab befindlichen Förderer (6) unter Umkehr ihrer Ausrichtung herabfallen, im wesentlichen an
einer Überlappung der trapezförmigen Teigstücke (4) gehindert-
030038/08U
werden können, diejnacheinander vom stromauf befindlichen Förderer (12) zum stromab befindlichen Förderer (6) transportiert
werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet , daß die Klingen (13)
der ersten Schneidvorrichtung (9) so gestaltet sind, daß die von ihnen geschnittenen trapezförmigen Teigstücke der ersten
Art Längsreihen mit den kürzeren Unterseiten (p) der Trapeze in Bewegungsrichtung (a) der Teigbahn (1) weisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet , daß in einem stromab liegenden Bereich der ersten Förderanordnung, in Querrichtung
zu derselben und in Bewegungsrichtung weiter vorn als die zweite Förderanordnung eine Aufrollvorrichtung (7).
angeordnet ist, die die von der ersten Förderanordnung transportierten
trapezförmigen Teigstücke zu im Querschnitt spiralförmigen
Teigmassen aufrollt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der oberen Trumme der ersten und zweiten Förderanordnung an den
Stellen des Eingriffs mit der ersten bzw. zweiten Schneidvorrichtung Stützplatten angeordnet sind, die die Schneidwirkung
sicherstellen.
030038/08U
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2735079A JPS55120737A (en) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | Dough molding method and apparatus for croissant |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3008842A1 true DE3008842A1 (de) | 1980-09-18 |
| DE3008842C2 DE3008842C2 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=12218583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803008842 Granted DE3008842A1 (de) | 1979-03-08 | 1980-03-07 | Vorrichtung zum herstellen einer vielzahl trapezfoermiger teigstuecke in gleicher ausrichtung aus einer ausgerollten teigbahn |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4318678A (de) |
| JP (1) | JPS55120737A (de) |
| AU (1) | AU521244B2 (de) |
| CA (1) | CA1123271A (de) |
| DE (1) | DE3008842A1 (de) |
| FR (1) | FR2450562A1 (de) |
| GB (1) | GB2045195B (de) |
| IT (1) | IT1194616B (de) |
| NL (1) | NL189386C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19922988A1 (de) * | 1999-05-19 | 2000-11-23 | Langnese Iglo Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Brotproduktes |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS55156543A (en) * | 1979-05-24 | 1980-12-05 | Rheon Automatic Machinery Co | Apparatus for changing advancing direction of dough strip |
| IT1157862B (it) * | 1982-02-12 | 1987-02-18 | C I M Srl | Dispositivo di convogliamento e posizionamento senza ribaltamento di triangoli di pasta alimentare in macchine avvolgitrici di cornetti |
| FR2547486B1 (fr) * | 1982-09-27 | 1986-09-05 | Chandioux Michel | Machine automatique pour laminer, decouper, former, allonger les pates destinees a la fabrication des croissants et petits pains |
| FR2550056A2 (fr) * | 1982-09-27 | 1985-02-08 | Chandioux Michel | Perfectionnement aux machines automatiques pour laminer, decouper, former et allonger les pates destinees a la fabrication des croissants |
| CA1291370C (en) * | 1986-06-18 | 1991-10-29 | Torahiko Hayashi | Apparatus and method for rolling croissant dough pieces |
| JPS6452471U (de) * | 1987-09-25 | 1989-03-31 | ||
| JP2567296B2 (ja) * | 1990-10-23 | 1996-12-25 | レオン自動機 株式会社 | クロワッサン生地片の拡開、方向変換方法及び装置 |
| AT396728B (de) * | 1991-11-13 | 1993-11-25 | Sari Walter | Einrichtung zum ausstechen von formen aus flächigen körpern |
| JP3009132B2 (ja) * | 1996-12-04 | 2000-02-14 | レオン自動機株式会社 | 食品生地の搬送方法、及び食品生地搬送機 |
| DE19723614A1 (de) * | 1997-06-05 | 1998-12-10 | Fritsch A Gmbh & Co Kg | Ausgangsteigstück für gewickelte Teigprodukte |
| EP1005793A1 (de) * | 1998-12-04 | 2000-06-07 | A. FRITSCH GMBH & CO. KG | Verfahren und Anordnung zur Brezelherstellung |
| US6393974B1 (en) * | 2001-03-21 | 2002-05-28 | Central Impulsora, S.A. De C.V. | Apparatus for production of a small tortilla |
| WO2005034634A1 (en) * | 2003-10-10 | 2005-04-21 | Lawrence Equipment, Inc. | Dual line conveyor system and method |
| US7112053B1 (en) | 2004-03-01 | 2006-09-26 | General Mills, Inc. | Roll forming apparatus and system |
| WO2006002252A2 (en) * | 2004-06-21 | 2006-01-05 | General Mills Marketing, Inc. | Croissants and method for forming same |
| US7156642B2 (en) * | 2004-09-22 | 2007-01-02 | Frito-Lay North America, Inc. | Dough rolling apparatus and method |
| US8434404B1 (en) * | 2009-03-23 | 2013-05-07 | Casa Herrera, Inc. | Sheeter with spiraled stripper wire and conveyer belt with landing zone |
| JP5926625B2 (ja) * | 2011-11-24 | 2016-05-25 | 株式会社イシダ | 物品整列装置 |
| US8668485B1 (en) | 2012-11-01 | 2014-03-11 | Frito-Lay North America, Inc. | Dough rolling apparatus, method and product |
| US12178213B2 (en) | 2022-12-16 | 2024-12-31 | Lawrence Equipment, Inc. | Multi-conveyor transfer system |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT134640B (de) * | 1930-08-29 | 1933-09-11 | Theodor Renier Neutelings | Teigausstechvorrichtung. |
| DE1029764B (de) * | 1957-02-09 | 1958-05-14 | Werner & Pfleiderer | Teigstueck-Kerbvorrichtung |
| DE1532970A1 (de) * | 1966-05-06 | 1970-04-16 | Seewer Gustave A | Zusatzeinrichtung an Teigausroll- und/oder Wirkmaschinen |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR620270A (fr) * | 1926-08-14 | 1927-04-19 | Machine à découper la pâte à croissants | |
| FR904094A (fr) * | 1943-03-26 | 1945-10-25 | Betterfood Products P V B A | Procédé et installation à mouler et à cuire des produits faits d'une matière plastique, tels que des biscuits, de petits gâteaux et d'autres produits similaires |
| US3398701A (en) * | 1965-06-30 | 1968-08-27 | Fritsch Kg A | Device for forming crescent rolls and similar baked goods |
| FR1594557A (de) * | 1968-06-18 | 1970-06-08 | ||
| US3704664A (en) * | 1971-08-10 | 1972-12-05 | Mckee Baking Co | Apparatus for forming swiss rolls |
-
1979
- 1979-03-08 JP JP2735079A patent/JPS55120737A/ja active Granted
-
1980
- 1980-02-13 NL NLAANVRAGE8000895,A patent/NL189386C/xx not_active IP Right Cessation
- 1980-02-13 AU AU55509/80A patent/AU521244B2/en not_active Ceased
- 1980-03-07 CA CA347,195A patent/CA1123271A/en not_active Expired
- 1980-03-07 FR FR8005191A patent/FR2450562A1/fr active Granted
- 1980-03-07 GB GB8007833A patent/GB2045195B/en not_active Expired
- 1980-03-07 DE DE19803008842 patent/DE3008842A1/de active Granted
- 1980-03-10 IT IT20468/80A patent/IT1194616B/it active
- 1980-03-10 US US06/128,940 patent/US4318678A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT134640B (de) * | 1930-08-29 | 1933-09-11 | Theodor Renier Neutelings | Teigausstechvorrichtung. |
| DE1029764B (de) * | 1957-02-09 | 1958-05-14 | Werner & Pfleiderer | Teigstueck-Kerbvorrichtung |
| DE1532970A1 (de) * | 1966-05-06 | 1970-04-16 | Seewer Gustave A | Zusatzeinrichtung an Teigausroll- und/oder Wirkmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19922988A1 (de) * | 1999-05-19 | 2000-11-23 | Langnese Iglo Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Brotproduktes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3008842C2 (de) | 1988-01-28 |
| AU5550980A (en) | 1980-10-16 |
| GB2045195A (en) | 1980-10-29 |
| FR2450562A1 (fr) | 1980-10-03 |
| IT8020468A0 (it) | 1980-03-10 |
| JPS5629494B2 (de) | 1981-07-08 |
| NL189386C (nl) | 1993-04-01 |
| IT1194616B (it) | 1988-09-22 |
| GB2045195B (en) | 1982-12-08 |
| CA1123271A (en) | 1982-05-11 |
| JPS55120737A (en) | 1980-09-17 |
| NL189386B (nl) | 1992-11-02 |
| FR2450562B1 (de) | 1983-09-02 |
| NL8000895A (nl) | 1980-09-10 |
| AU521244B2 (en) | 1982-03-25 |
| US4318678A (en) | 1982-03-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3008842C2 (de) | ||
| DE2435110C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von gefüllten Gebäck- oder Pastetenrollen | |
| EP0740508B1 (de) | Vorrichtung zum aufwickeln eines teigbandes | |
| DE3019890C2 (de) | Vorrichtung zum wahlweisen Festlegen der Ausrichtung von flachen Teigstücken | |
| DE60305992T2 (de) | Vorrichtung zum Falten von Croissants | |
| DE10139885A1 (de) | Verfahren und System zur Bildung gewickelter Teigprodukte, insbesondere Croissant-Wickel, aus einem flachen, zugeschnittenen Teigstück | |
| DE1535992C3 (de) | Vorrichtung zum Aufschneiden und Breitstrecken von schlauchförmiger Maschenware | |
| EP1230047B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum behandeln von drähten | |
| DE69723654T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens | |
| DE2308349A1 (de) | Vorrichtung zur bildung von paaren koaxial zueinander ausgerichteter, voneinander axial distanzierter zigaretten od. dgl | |
| DE4314644B4 (de) | Vorrichtung zum Ablegen flacher Gegenstände in Hochkantlage auf einem Transportband oder dergleichen | |
| DE60213148T2 (de) | Vorrichtung zum Formen eines Stapels von Artikellagen | |
| EP2457443B1 (de) | Verfahren zum maschinellen Verdrillen von Teigstreifen | |
| DE2108817C2 (de) | Vorrichtung zum Absetzen bzw. Umsetzen von Teigstücken | |
| AT394925B (de) | Backautomat | |
| DE3413912A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schlitzen eines brotproduktes | |
| DE2603168B2 (de) | Vorrichtung zum etwa halbkreisförmigen Biegen von langgewirkten Backwarenrohlingen, insbesondere Kipferlrohlingen | |
| DE484504C (de) | Vorrichtung zum Rollen von Krepp- und anderem Papier | |
| DE1001208B (de) | Foerdervorrichtung fuer Gebaeckstuecke od. dgl., insbesondere zur Herstellung von Kremwaffeln | |
| DE60011901T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von verbogenen Röstschnitten | |
| DE2601616C3 (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Bogen in Sammelfächer | |
| DE3926966A1 (de) | Vorrichtung zum lueckenbilden in einem geschuppten gutstrom, insbesondere in dem strom von wellpappenbogen | |
| DE3934660A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zigarren o.dgl. | |
| DE2416624B2 (de) | Übergabevorrichtung für geschnittene, scheibenförmige Backwaren | |
| EP1595454B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Rollen von flächigen Lebensmittelprodukten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |