DE2426151B2 - Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung - Google Patents
Gelenkrohrverbindung für hohe BeanspruchungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/08—Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe
- F16L27/0861—Arrangements of joints with one another and with pipes or hoses
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gelenkrohrverbindung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannte Kugelrohrgelenke bestehen aus einem Gehäuse, dessen Innenraum eine Einlauföffnung aufweist,
die mit einem Rohranschluß verbindbar ist, und der eine Auslauföffnung aufweist, auf deren Innenseite
ein Kugeldichtring fest in das Gehäuse eingepaßt ist, wobei die Dichtfläche des Kugeldichtrings in Form
einer Hohlkugel-Kalotte ausgeführt ist. In die Auslauföffnung des Gehäuses ragt ein mit dem anderen
Rohranschluß starr verbindbar^ Rohrstutzen hinein, der eine Kugelkalotte trägt, die mit der Dichtfläche des
Kugeldichtrings zusammenwirkt. Die kugelige Ausbildung
der zusammenwirkenden Dichtflächen des Kohlerings und der Kugelkalotte erlaubt nicht nur Drehbeweglichkeit
des mit dem einen Rohranschluß verbundenen Gehäuses und des mit dem anderen Rohranschluß
verbundenen Rohrstutzens sondern auch eine gewisse Winkelbeweglichkeit. Diese Winkelbeweglichkeit
macht es unnötig, die Gelenkteile innerhalb enger Grenzen koaxial zu führen.
Die Erfindung ist vorzugsweise für die Zuführung von unter Druck stehendem Kühlmedium zu den Hubbalken
eines Hubbalkenofens gedacht. Unter einem Hubbalkenofen versteht man einen Schrittmacherofen zum
Erhitzen von Stahlbrammen, in welchem die Brammen mittels der Hubbalken bewegt werden. Diese Hubbaiken
beschreiben eine überlagerte Hin- und Herbewegung in Vertikalrichtung und in Ofenlängsrichtung. Zur
Kühlung werden diese Balken von einem Kühlmedium durchflossen, das von Wasser unter hohem Druck,
beispielsweise 36 Atmosphären bei einer Temperatur von etwa 2400C gebildet ist. Diese hohen Drücke und
Temperaturen bringen eine entsprechend hohe Belastung der Gelenkrohrverbindung mit sich und verursachen
verhältnismäßig hohen Verschleiß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Verschleiß einer solchen Gelenkrohrverbindung zu
vermindern.
b(l kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs, deren
Grundgedanke darin liegt, daß die Kugelrohrgelenke nicht in einer Winkelbewegung, sondern ausschließlich
einer Rotationsbewegung unterworfen werden. Dies ist insofern überraschend, als die kugeligen Dichtflächen an
sich ohne weiteres eine Winkelbeweglichkeit zulassen.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die ein
vorteilhaftes Ausführungsbeispiel veranschaulicht Darin zeigt
F i g. 1 eine schematische Gesamtansicht der Anlage und
Fig.2 eine Ansicht der Gelenkrohrverbindung im
gestreckten Zustand.
In F i g. 1 symbolisiert der Quader 1 ein feststehendes
Maschinengestell mit einem gleichfalls feststehenden Rohranschluß 2. Demgegenüber symbolisiert der
Quader 3 einen beweglichen Maschinenteil mit einem mit diesem Maschinenteil beweglichen Rohranschluß 4.
Die Bewegung des Maschinenteils 3 ist dadurch veranschaulicht, daß er außer der in durchgezogenen
Linien gezeigten Stellung auch noch strichpunktiert in drei anderen Stellungen dargestellt ist Bei Hubbalkenöfen
voüführt der Hubbalken schrittweise nacheinander eine senkrecht nach oben gerichtete Bewegung, eine
Vertikalbewegung, eine senkrecht nach unten gerichtete Bewegung und eine Vertikalbewegung im Gegensinn
zur Ausgangsstellung zurück. Dieser Bewegungablauf ist mit den verschiedenen Stellungsandeutungen des
Maschinenteils 3 und den zugehörigen Pfeilen in F i g. 1 angedeutet Dabei sei vorausgesetzt, daß die Bewegung
des Maschinenteils 3 und des zugehörigen Rohranschlusses 4 sich ausschließlich in einer Bewegungsebene
abspielt die zur Achse des Rohranschlusses 4 senkrecht steht Der Rohranschluß 4 ist parallel zum Rohranschluß
2.
Die Rohranschlüsse 2 und 4 sind durch eine Gelenkrohrverbindung verbunden, die aus zwei Gelenkrohren
5 und 6 besteht die untereinander durch ein Rohrgelenk 7 sowie mit dem Rohranschluß 2 durch ein
Rohrgelenk 8 und mit dem Rohranschluß 4 durch ein Rohrgelenk 9 verbunden sind. Diese Rohrgelenke sind
als Kugälrohrgelenke ausgebildet
Kugelrohrgelenke haben eine gewisse Winkelbeweglichkeit. Um Winkelbewegungen erfindungsgemäß
auszuschließen, ist im Bereich des Rohrgelenks 7 eine Führungsanordnung vorgesehen. Diese besteht erstens
aus einer Axialführung für das Gelenk 7, die allgemein mit 10 bezeichnet ist und zweitens aus einer allgemein
mit 21 bezeichneten Führung, die die Bewegung des Gelenks 7 auf eine senkrecht zur Gelenkachse stehende
Ebene beschränkt
Zweckmäßigerweise ist die Axialführung in möglichst großem Abstand von den Kugeldichtringen abgeordnet,
damit an diesen keine erheblichen Führungskräfte quer zu ihrer Längsachse angreifen. Zu diesem Zweck kann
an einem Gelenkarm eine Lagerstütze vorgesehen sein, die an ihrem Ende ein koaxial zu dem Kugelrohrgelenk
angeordnetes Führungslager trägt das mit einem an dem anderen Gelenkarm vorgesehenen Lagerteil
zusammenwirkt
F i g. 1 veranschaulicht daß die Gelenke sämtlich eine hin- und hergehende Rotationsbewegung beschreiben,
die wegen des ständigen Wechsels von Haft- und Gleitreibung die Rohrgelenke stark beansprucht.
Außerdem können, wie die Erfindung voraussetzt, hohe Beanspruchungen hinsichtlich Temperatur und Druck
herrschen. Die Führungen 10 und 21 begrenzen die
Bewegung sämtlicher Gelenke auf eine rein koaxiale Rotationsbewegung ohne Winkelbewegungskomponente.
Dadurch wird die Lebensdauer der Gelenke erheblich erhöht
Der Aufbau eines Rohrgelenks und der Aufbau der
Führungseinrichtungen ergibt sich aus F i g. 2.
Darin ist das Rohrgelenk 8 im Schnitt dargestellt der seinen Aufbau erkennen läßt Der Rohranschluß 2 ist
mit einem gehäuseartigen Gelenkteil 12 starr verbunden.
Dieser Gehäuseteil weist einen Gehäuseinnenraum 13 auf, der auf der Innenseite des Randes einer
Auslaßöffnung 14 einen als Hohlkugel-Kalotte ausgeführten Kugeldichtring 15 enthält Dieser wirkt mit
einem als Kugelkalotte ausgebildeten Gegendichtring 16 zusammen, der durch eine Feder 17 gegen den
Kugeldichtring 15 gepreßt wird und außerdem starr über eine Kupplung 18 mit dem Gelenkarm 5 verbunden
ist Man hat sich vorzustellen, daß die Rohrgelenke 7 und 9 in gleicher Weise aufgebaut sind. Solche
Kugelrohrgelenke sind an sich bekannt An ihrer Stelle können auch andere, gleichartige Kugelrohrgelenke im
Rahmen der Erfindung verwendet werden.
Die Koaxialführung 10 wird von einem starr mit dem Gelenkarm 5 verbundenen, zu dem Kugelrohrgelenk 7
koaxialen Lagerzapfen 22 und einem diesen Lagerzapfen umfassenden Drehlager 23 gebildet, das über Arme
24,25 starr mit dem Gelenkarm 6 so verbunden ist, daß
es gleichfalls koaxial zum Kugelrohrgelenk 7 steht In F i g. 2 ist der Arm 25 gebrochen dargestellt, damit auch
die Führungseinrichtung 21 klar dargestellt werden kann. Es versteht sich jedoch, daß dieser Arm 25 eine
starre Verbindung zwischen dem Lager 23 und dem Gelenkarm 6 darstellt
Die Führung 21 besteht aus einem starr mit dem Gelenkarm 5 verbundenen Zapfen 26, der an seinem
Ende eine Rolle 27 trägt, deren Drehachse die Drehachse des Rohrgelenks 8 schneidet und senkrecht
zu dieser steht Die Führungseinrichtung 21 besteht ferner aus einem ortsfest angeordneten U-Profil 28,
dessen Schenkel parallel zur Schwenkachse des Gelenkarms 5 stehen und die Rolle 7 beiderseits
umfassen. Außerdem ist das U-Profil 28 so angeordnet, daß die Rolle 27 sich während des gesamten
Schwenkwegs des Gelenkanns 5 innerhalb dieses Profils befindet, wobei die Lage des Profils so gewählt
ist, daß koaxiale Stellung der Gelenkteile des Kugelrohrgelenks 8 gesichert wird.
Nur der Einfachheit halber sind in Fig.2 die
Führungseinrichtungen 10 und 21 innerhalb einer Ebene, nämlich der Zeichenebene, dargestellt Da in Wirklichkeit
auch die Gelenkrohre 5 und 6 nicht in einer Ebene liegen, sind auch die beiden Führungseinrichtungen im
Winkel gegeneinander versetzt so daß sie während der Bewegung der Gelenke nicht miteinander interferieren.
Zweckmäßigerweise werden die Gelenkarme abweichend von dem dargestellten Beispiel so angeordnet,
daß alle Gelenke in einer gemeinsamen Ebene liegen, die senkrecht zu den Drehachsen der Gelenke steht.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung zur Verbindung eines feststehenden Rohranschlus- ■ ses mit einem dazu parallel angeordneten quer zu seiner Längsachse beweglichen Rohranschluß mittels zweier Gelenkrohrstücke die untereinander und mit den Rohranschlüssen über Kugelrohrgelenke verbunden sind, die je aus zwei zueinander drehbeweglichen Gelenkteilen bestehen, die gegeneinander mittels eines Kugeldichtrings aus keramischem Werkstoff oder einem ähnlichen harten Werkstoff abgedichtet sind, insbesondere für die Zuführung von unter Druck stehendem Kühlmedium ! s zu den Hubbalken eines Hubbalkenofens, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden Gelenkrohre (5, 6) miteinander verbindende Kugelröhrgelenk (7) mit einer die beiden Gelenkteile (12, 16) koaxial haltenden ersten Führung (10) und einer 2" die Bewegung des Kugelrohrgelenks (7) auf eine senkrecht zu seiner Achse stehende Ebene beschränkenden zweiten Führung (21) versehen ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426151 DE2426151C3 (de) | 1974-05-29 | 1974-05-29 | Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426151 DE2426151C3 (de) | 1974-05-29 | 1974-05-29 | Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2426151A1 DE2426151A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2426151B2 true DE2426151B2 (de) | 1979-08-09 |
| DE2426151C3 DE2426151C3 (de) | 1980-04-30 |
Family
ID=5916848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742426151 Expired DE2426151C3 (de) | 1974-05-29 | 1974-05-29 | Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2426151C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2731434C3 (de) * | 1977-07-12 | 1981-06-25 | Pohl, Louis, 2000 Hamburg | Gelenkrohrverbindung für hohe Beanspruchung |
| DE3424346A1 (de) * | 1984-07-03 | 1986-01-16 | Süddeutsche Kühlerfabrik Julius Fr. Behr GmbH & Co KG, 7000 Stuttgart | Heizwasserfuehrung |
| FR2659418B1 (fr) * | 1990-03-09 | 1992-07-10 | Fmc Europe | Installation de connexion selective temporaire a entrees et sorties de fluide multiples. |
| FR2680559B1 (fr) * | 1991-08-21 | 1993-11-26 | Fmc Europe Sa | Installation de connexion selective temporaire a entrees et sorties multiples. |
-
1974
- 1974-05-29 DE DE19742426151 patent/DE2426151C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2426151A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2426151C3 (de) | 1980-04-30 |
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