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DE2424190A1 - Elektrisch gesteuerte mustervorrichtung an einer rundstrickmaschine - Google Patents

Elektrisch gesteuerte mustervorrichtung an einer rundstrickmaschine

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Publication number
DE2424190A1
DE2424190A1 DE2424190A DE2424190A DE2424190A1 DE 2424190 A1 DE2424190 A1 DE 2424190A1 DE 2424190 A DE2424190 A DE 2424190A DE 2424190 A DE2424190 A DE 2424190A DE 2424190 A1 DE2424190 A1 DE 2424190A1
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DE
Germany
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pusher
needle
spring
curve
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Withdrawn
Application number
DE2424190A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Ribler
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Elektrisch gesteuerte Mustervorrichtung an einer Rundstrickmaschine Die Erfindung betrifft eine elektrisch gesteuerte Mustervorrichtung an einer Rundstrickmaschine, mit einem Steuermagnew ten, der eine durch Weicheisenpole eines Dauermagneten gebildete Haftbahn und mindestens einen Steuerpol aufweist, mittels dessenunter Federwirkung stehende, mechanisch an den Steuermagneten herangeführte Stellglieder einzeln derart senkrecht zum Nadelbett steuerbar sind, daß sie mustergemäß entweder in einer an der Haft bahn gehaltenen Stellung bleiben oder in eine-losgelassene Stellung verschwenkt werden, um so eine Vielzahl von Stößern zwischen einer Ruhestellung und einer Austriebsstellung, in der sie in Eingriff mit einer Austriebkurve stehen, zu verstellen, wobei an jedem Stößer eine Vorspannfeder angeordnet ist und im Bereich zwischen dem Beginn der Weicheisenpole und dem Steuerpol eine Vorspannkurve für die Vorspannfedern vorgesehen ist.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist bereits in der DT-AS 1 760 405 beschrieben. Bei der Übertragung dieser bekannten Vorrichtung auf Rundstrickmaschinen hat es sich als schwierig herausgestellt, einerseits den mustergemäßen wahlweisen Austrieb der Nadeln in eine Fangstellung oder in eine Strickstellung in zeitlich genau abgestimmter Abfolge zu verwirklichen und andererseits trotz der bei Rundstrickmaschinen erforderlichen sehr engen Teilung und somit geringen gegenseitigen Stößerabständen eine genaue und fehlerfreie Steuerung der einzelnen Stößer bzw. Nadeln zu erreichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie bei Rundstrickmaschinen einwandfrei und sicher funktioniert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stößer in der losgelassenen Stellung der Stellglieder in die Austriebstellung verstellt werden, daß die Stößer in zwei untereinander angeordnete Gruppen unterteilt sind, denen je ein Steuermagnet, eine Vorspannkurve und eine Austriebkurve zugeordnet ist, wobei je ein Stößer aus beiden Gruppen an der gleichen Nadel oder die Nadel austreibenden Platine angreift, und daß die beiden Austriebkurven die Stößer derart austreiben, daß die zugehörige Nadel oder Platine in die Fangstellung bzw. in die Strickstellung kommt.
  • Bei der bekannten Vorrichtung wurden die Stößer in der an der Haftbahn gehaltenen Stellung der Stellglieder ausgetrieben. Sie müssen daher vor jedem Auswahlvorgang stets in die Arbeitsstellung verschwenkt und anschließend, falls sie nicht zum Arbeiten ausgewählt werden, wieder in die Ruhestellung zurückgebracht werden Die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgenommene Umkehr dieses Vorgangs, wobei die Stößer nur in die Arbeitsstellung gedrängt werden, wenn die zugehörigen Stellglieder von der Haftbahn losgelassen werden, ermöglicht die Aufteilung der Stößer in zwei untereinander angeordnete Gruppen, deren eine den Austrieb der Nadeln bzw. Platinen in die Fangstellung bewirkt, während die andere Gruppe den Austrieb in die Strickstellung bewirkt. Die Stößer der beiden Gruppen behindern sich gegenseitig in keiner Weise, denn die zu der gleichen Platine oder Nadel gehörigen beiden Stößer können wahlweise gleichzeitig oder abwechselnd betätigt und in Arbeitsstellung gebracht werden. Wenn bei der gleichen Nadel oder Platine beide Stößer in Arbeitsstellung gebracht sind, wird die Nadel in Strickstellung ausgetrieben und der für die Fangstellung ausgewählte Stößer wird gleichzeitig mit dem für die Strickstellung ausgewählten durch die dafür vorgesehene Rückführkurve in die nicht ausgetriebene Stellung zurückgebracht.
  • Beide Platinengruppen können beispielsweise durch getrennte Signalspeicher in sehr einfacher Weise unabhängig voneinander mustergemäß gesteuert werden.
  • Für eine weitere Verkürzung des Arbeitsspiels ist es nicht unzweckmäßig, die Nadel in einer mit den Stößern in Verbindung stehende Platine und eine von der Platine ausgetriebene eigentliche Nadel aufzuteilen. In diesem Falle müßte für Nadel und Platine je eine getrennte Rückführkurve vorgesehen werden.
  • Sehr zweckmäßig ist es, die beiden Austriebkurven für die beiden Stößergruppen hinsichtlich des jeweiligen Austriebbeginns deckungsgleich'übereinander anzuordnen. Es muß dabei lediglich ein freier Bewegungsraum für den Stößer vorgesehen werden, der entweder bis zur Fangstellung oder bis zur Strickstellung der Nadel ausgetrieben werden kann.
  • Die Stößer können dabei, wie bei der oben erwähnten bekannten Ausführungsform, selbst die Stellglieder bilden, so daß sie sich in Ruhestellung stets in der an der Haftbahn des Steuermagneten anliegenden Lage befinden, während sie bei Verschwenkung in die Arbeitsstellung von der Haftbahn weg zur Nadel oder Platine hin verschwenkt werden. Diese Ausführungsform ergibt eine räumlich außerordentlich gedrängte Anordnung und ermöglicht ein sehr schnelles Arbeiten, da nur die für die Arbeitsstellung ausgewählten Stößer verschwenkt werden müssen, während alle nicht ausgewählten Stößer stets in Ruhestellung verbleiben können.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind jedoch die Vorspannfedern als die Stellglieder bildende Federstabanker ausgebildet. Die Ausbildung der Stellglieder als Federstabanker ist beispielsweise aus der DT-OS 1 635 900 bekannt. Dabei sind die Federstabanker auf getrennten Blöcken am Nadelzylinder befestigt und es tritt bekanntlich bei der Betätigung dieser Federstabanker durch Steuermagnet und Verschwenkkurven eine ziemlich starke Kerbwirkung an der Befestigungsstelle der Anker auf, was in bezug auf die Dauerstandsfestigkeit einer solchen Vorrichtung eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt.
  • Die bekannten Federstabanker sind ständig einer zweiseitigen Belastung aus einer mittleren Ruhelage heraus ausgesetzt und das magnetische Anzugsmoment dieser dünnen Federstabanker ist nicht besonders groß, so daß ziemlich große Stellwege zwischen den einzelnen.Anzugs- und Abfallstellungen erforderlich sind, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß die an den Stößern befestigten Vorspannfedern selbst als die Stellglieder bildende Federstabanker ausgebildet sind und daß die Federstabanker am jeweils zugehörigen Stößer derart befestigt sind, daß sie sich in der durch die Vorspannkurven nicht vorgespannten Ruhelage an die dem zugehörigen Steuermagnejten zugewandte Fläche des Stößers mit Federvorspannung anlegen.
  • Durch diese feste Verbindung der gleichzeitig Rie Vorspannfedern bildenden Federstabanker mit den Stößern ergibt sich eine einwandfreie Hubsicherheit für den Stößer, wobei die Federstabanker den Hub gemeinsam mit dem Stößer ausführen. In diesem Bewegungsbereich sind daher die Federstabanker keinerlei Biegebelastung ausgesetzt. Dadurch, daß die Federstabanker in Ruhelage unter Federvorspannung an den Stößern anliegen, bewegen sie sich bei Erhalt. eines Abwurfimpulses schnell und mit großer Federkraft von der Haftbahn zum Stößer.
  • Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt jedoch darin, daß ein mit dem Stößer fest verbundener Federstabanker eine wesentlich höhere magnetische Empfindlichkeit der ganzen Anordnung ergibt. Die vom Steuermagneten her wirksame Magnetkraft geht durch den Federstabanker nicht nur axial, sondern auch radial hindurch und trittauf der gegenüberliegenden Seite in den magnetischen Stößer ein. Dabei ergeben sich wesentlich höhere Feldstärken und damit Empfindlichkeiten als bei einem dünnen Federstabanker allein. Das höhere Feld wird im Federstabanker wegen der hohen Permeabilität des zugehörigen Stößers zusammengezogen und der Federstabanker unterliegt daher einem weit höheren Anzugsmoment als bei der bekannten Anordnung, bei der die Anziehung des Federstabankers hauptsächlich auf seiner axialen Magnetisierung beruht. Störende Streufelder werden damit weitgehend ausgeschaltet.
  • Daraus ergibt sich die Möglichkeit, den Abfallweg des Federstabankers aus der an der Haftbahn gehaltenen Stellung bis in die losgelassene Ruhestellung in Anlage am Stößer viel kürzer zu machen. Der Federstabanker kann bereits von der Verschwenkkurve erfaßt werden, bevor er seine Ruhelage eingenommen hat, und diese Wegeinsparung wirkt sich gleichzeitig als reale.
  • Wegeinsparung am Stößer aus. Durch das baldige Anliegen des Federstabankers am Stößer' schon vor Erreichen einer Ruhelage wird der Stößer sofort nach dem Erfassen durch die Verschwenkkurve vom Federstab mitgenommen und in die Arbeitslage verschwenkt, falls der zugehörige Federstabanker ausgewählt und von der Haftbahn des Steuermagneten losgelassen worden ist.
  • Die Kerbbeanspruchung an der Befestigungsstelle der Federstabanker ist infolge des wesentlich kürzeren, vom freien Ende des Federstabankers zurückgelegten Weges vernachlässigbar klein geworden. Eine einwandfreie Nadelauswahl ist auf geringerer Baulänge möglich, was andererseits auch wieder die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine erhöht. Infolge des verstärkten Magnetfelds durch zusätzliche Magnetisierung der Stößer können die Federstabanker geringere Durchmesser aufweisen, so daß kleinere Teilungen der Maschine möglich werden.
  • Gegenüber der bekannten Anordnung mit den fest eingespannten Federstabankern ergibt sich auch eine Kosteneinsparung durch den Wegfall eines besonderen Befestigungsrahmens für die Federstabanker und durch den Wegfall besonderer Vorspannfedern, da ja die Federstabanker selbst die Vorspannfedern bilden. Dadurch gestaltet sich auch die Bemessung der Federkraft der Vorspannfedern und die Demontage der einzelnen Stößer einfacher. Es ergeben sich wesentlich günstigere Justier-bedingungen und dadurch lassen sich Montage- und Reparaturzeiten verkürzen.
  • Die Festlegung der einzelnen Stößer in ihrer Ruhestellung läßt sich bei einer zweckmäßgen und einfachen Ausführungsform der Erfindung dadurch erreichen, daß die Stößer durch je eine fest mit ihnen verbundene und in eine Kerbe der Nadel bzw.
  • Platine eingespreizte Feder sowie mittels eines an die Nadel bzw. Platine zur Anlage kommenden Anschlages in ihren Ruhestellungen gehalten sind. Durch diese Ausbildung können einerseits keine Kerbwirkungen und Verschleißerscheinungen auftreten und andererseits ergibt sich durch sehr einfache Mittel eine einwandfreie Festlegung bzw. Rückführung der Stößer in der bzw. die Ruhestellung.
  • Die Festlegung der Stößer in der Arbeitsstellung kann-in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dadurch erfolgen, daß die Stößer durch formschlüssiges Eingreifen an der zugehörigen Austrieb3turve gehalten sind. Dieses forinschlüssige Eingreifen kann beispielsweise durch einfaches Abschrägen der unteren Stößerenden sowie gleichgerichtetes Anschrägen der Austriebkurven derart verwirklicht werden, daß sich die beiden angeschrägten Flächen entgegen der Federkraft der Rückstellfeder aneinander anlegen und somit eine Selbsthemmung zwischen Stößer und Austriebkurve bewirken.
  • Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 eine graphische Darstellung der zu der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung gehörigen Austrieb- und Rückführ- -kurven für die Stößer, Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf einen Teil der in den Fig. l und 2 gezeigten Vorrichtung, Fig. 4 einen der Fig. l entsprechenden Vertikalschnitt durch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende graphische Darstellung der zweiten Ausführungsform, Fig. 6 eine vergrößerte Teildarstellung der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform und Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Draufsicht auf die zweite Ausführungsform.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform sind die Nadeln zweigeteilt, und zwar in die eigentliche Nadel 10, von der nur der untere Abschnitt dargestellt ist, und in eine am unteren Ende der Nadel 10 anliegende, die Nadel austreibende Platine 12. Nadel 10 und Platine 12 sind in üblicher Weise im Zylinder 14 der Rundstrickmaschine geführt. Zur Vereinfachung sind alle Teile der Maschine, die mit der Erfindung nichts zu tun haben, weggelassen, so daß die Figuren nur schematisch zu verstehen sind.
  • An der Platine 12 sind untereinander zwei Gruppen von Stößern 16 und 18*angeordnet, deren jeder mit einem Vorsprung 20 bzw.
  • 22 in je eine Kerbe 24 bzw. 26 der Platine 12 eingreift. An der Unterseite des-Vorsprungs 20, 22 ist jeweils eine Feder 28 bzw. 30 befestigt, die in den unteren Rand der Kerbe 24 bzw.
  • 26 eingespreizt ist. Die Stößer 16 bzw. 18 sind um Punkte 32 bzw. 34 an der Platine 12 schwenkbar und werden durch die Kraft der eingespreizten Federn 28 bzw. 30 gegen die glatte Haftbahn 36 bzw. 38 von zwei den beiden Stößergruppen zugeordneten Steuermagneten 40 bzw. 42 gedrückt.
  • Ferner ist an -jedem Stößer eine Vorspannfeder 44 bzw. 46 befestigt, die jeweils in Bewegungsrichtung vor den beiden Steuermagneten 40 und 42 an einer Vorspannkurve 48 bzw. 50 auflaufen.
  • In Fig. 1- sind die beiden Vorspannfedern 44 und 46 in der voll vorgespannten Lage in ausgezogenen Linien dargestellt, während die ungespannte Lage der Vorspannfedern durch gestrichelte Linien 52 bzw. 54 angedeutet ist. Die Vorspannkurven 48 und 50 sind über je einen am feststehenden Teil 56 bzw. 58 der Rundstrickmaschine festgelegten Rahmen 60 bzw. 62 in ihrer Lage festgelegt.
  • Der feststehende Teil 56, 58 der Maschine trägt ferner die Austriebkurve 64 für das Austreiben der Stößer 16 und somit für das Austreiben der Nadeln 10 in die Fangstellung sowie die Austriebkurve 66 zum-Austreiben der Stößer 18 und somit zum Austreiben der Nadeln 10 in die Strickstellung.
  • Für die Rückführung der Stößer 18 und somit gleichzeitig auch der Stößer 16 und der Platinen 12 in die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage ist eine Rückführkurve 68 vorgesehen, die auf die oberen Enden der unteren Stößer 18 einwirkt. Da bei der dargestellten Ausführungsform die Nadeln 10 von den Platinen 12 getrennt sind, ist ferner eine nicht dargestellte Rückführkurve für die Nadeln 10 erforderlich, die für eine Rückführung der Nadeln gemäß dem Pfeil 70 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung sorgt.
  • Die unteren Enden 72 bzw. 74 der Stößer 16 bzw. 18 führen bei Verschwenkung der Stößer um die Punkte 32 bzw. 34 an den Platinen 12 einen Verschwenkweg 76 zwischen der in Fig. 1 dargestellten, an den Haftbahnen 36 bzw. 38 der Steuermagnete-anliegenden Stellung und einer auf den Austriebkurven 64 bzw. 66 aufliegenden Austriebstellung oder Arbeitsstellung aus.
  • In Fig. 3 ist rein schematisch die obere Vorspannkurve 48 in Draufsicht dargestellt, wobei einige Vorspannfedern 44 in der in Fig. 1 gezeigten vorgespannten Lage sowie einige Vorspannfedern in der in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten entspannten Lage 52 angedeutet sind. Die Haftbahn des Steuermagneten 40 ist schematisch durch die Linie 36 wiedergegeben, wobei unmittelbar vor den beiden Entspannungsabschnitten 78 bzw. 80 der Vorspannkurve 48 , und zwar in Bewegungsrichtung 82 des sich drehenden Zylinders 14 der Rundstrickmaschine vor den Entspannungsabschnitten, zwei Auswahlbereiche 84 bzw. 86 angedeutet sind, in denen dem Steuermagneten jeweils ein elektrischer Auswahlimpuls erteilt wird oder nicht, was zur Folge hat, daß die durch die vorgespannten Federn 44 zur Arbeitsstellung oder Austriebstellung hin belasteten magnetisierten und an der Haftbahn anliegenden Stößer 16 in die Austriebstellung abfallen oder nicht. Die Vorspannfedern 44 sind dabei in ihrer vorgespannten Lage stärker als die Rückstellfedern 28, so daß die unteren Enden 72 der Stößer 16, von-denen in Fig. 3 nur eines dargestellt ist, bei Erhalt eines Auswahlimpulses im Auswahlbereich 84 in die auf der Austriehkurve 64 aufliegende Austriebstellung 88 verschwenkt werden. In dieser Austriebstellung werden sie durch die Austriebkurve 64 ausgetrieben und nehmen jeweils die zugehörige Platine 12 mit, während die Platine eines nicht in die Austriebstellung verschwenkten Stößerfußes 90 nicht ausgetrieben wird.
  • Das Austreiben der Stößer durch die bezüglich der Austriebbeginne 92 bzw. 94 deckungsgleich übereinander angeordneten Austriebkurven 64 und 66 ist aus Fig. 2 ersichtlich. Durch die Austriebkurve 64 erfolgt ein Austrieb der Stößer 16 in eine der Fangstellung der Nadel 10 entsprechende Höhe a, während durch die Austriebkurve 66 die Stößer 18 in die der Strickstellung der Nadeln 10 entsprechende Höhe b ausgetrieben werden.
  • Von der Rückführkurve 6-8 ist nur ein kurzer Abschnitt dargestellt, der die Rückführung in die nicht ausgetriebene Stellung der Stößer 18 bewirkt. Durch diesen Abschnitt wird gleichzeitig gemäß der gestrichelten Linie 96 die Rückführung der oberen Stößer 16 sowie der zugehörigen Platinen 12 hervorgerufen.
  • Bei der in-den Fig. 4 bis 7 dargestellten zweiten Ausführungsform sind mit Ausnahme einiger Einzelheiten der Stößer, Vorspannkurven und Vors-pannfedern alle übrigen Teile der-Vorrichtung gleich ausgebildet wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel. Es werden daher für diese gleichen oder entsprechenden Teile durchwegs gleiche Bezugsziffern verwendet.
  • Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind die mit den Stössern 16, 18 verbundenen Vorspannfedern 100 bzw. 102 gleichzeitig als Federstabanker ausgeführt, die, wie aus Fig. 6 deutlich zu erkennen, in der durch die Vorspannkurven 104 bzw. 106 vorgespannten Lage an der Haftbahn 36 bzw. 38 der Steuermagnete 40 bzw. 42 anliegen, während sie in der entspannten, von der Haftbahn losgelassenen Lage 98, die in Fig. 6 gestrichelt eingezeichnet ist, an der der Haftbahn 36 bzw. 38 zugewandten Fläche 108 bzw. 110 der Stößer 16 bzw 18 anliegen. Durch die in die Kerben 24 der Platinen 12 eingespreizten knickfrei geführten Federn 112 bzw. 114 werden die Stößer 16 bzw. 18 in die in den Fig. 4 und 6 gezeigte Ruhestellung gedrückt, in der sie durch eine oberhalb des Schwenkpunktes 32 bzw. 34 gelegene Anschlagfläche 116 bzw. 118 gehalten werden, die an der Außenseite der Platinen 12 zur Anlage kommt.
  • Fig. 6 wurde für die oberen Stößer 16 und den oberen Steuermagneten 40 gezeichnet, jedoch gilt die gleiche Anordnung auch für die unteren Stößer 18 mit zugehörigen Teilen, wobei sich lediglich die in Fig. 6 mit ausgezogenen Linien dargestellte Austriebkurve 64 für die Fangstellung der Nadeln 10 in die höhere, in Fig. 6 gestrichelt eingezeichnete Austriebkurve 66 für die Strickstellung der Nadeln 10 ändert.
  • Fig. 5 stimmt im wesentlichen mit Fig. 2 überein, wobei lediglich die Stößer weggelassen und im oberen Teil der Fig. 5 die von den Stößern und somit auch von den Platinen und Nadeln ausgeführte Hubbewegung durch die Linie 120 angedeutet ist.
  • An der Linie 120 sind zusätzlich die Rückführabschnitte 122 der in den übrigen Figuren nicht dargestellten, oben erwähnten getrennten Rückführkurve für die Nadeln 10 eingezeichnet. Die Hubbewegungslinie 120 weist bei Austrieb der zugehörigen Nadel in di-e Fangstellung zunächst einen kleinen Anstieg 124 in die Nullage der Nadeln, sodann einen kurzen horizontalen Abschnitt 126, anschließend einen Anstieg 128 in die horizontal verlaufende Fangstellung 130 und sodann den durch die Rückführkurve 122 hervorgerufenen Abstieg 132 auf. Dies entspricht einem Austrieb eines der oberen Stößer 16.
  • Beim Austrieb eines unteren Stößers 18 wird der Anstieg 128 durch einen Anstieg 134 bis in die Strickstellung 136 ersetzt. Wird keiner der beiden Stößer in die Arbeitsstellung verschwenkt, so läuft die Nadel gemäß dem Abschnitt 138 glatt durch. Bei gleichzeitigem Austrieb über die Austiebkurven 64 und 66 ergibt sich ebenfalls ein Austrieb mit den Kurvenabschnitten 134 und 136. Die Rückführung der Platinen 12 und der daran befestigten Stößer erfolgt wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform über die in Fig. 5 nur gestrichelt angedeutete Rückführkurve 68.
  • Aus Fig. 6 ist ferner die selbsthemmende Festlegung der Stößer, füße 72 (das gleiche gilt auch für die Stößerfüße 74) an der Austriebkurve 64 (bzw. 66) zu sehen. Die Stößerfüße 72 smd an der Unterseite mit einer abgeschrägten Fläche 140 versehen, die einer -gleichen Abschrägung 142 der Austriebkurve 64 entspricht. Sobald daher die Fläche 140 an der Fläche 142 anliegt, wird der Stößerfuß 72 durch den nach oben gerichteten Druck der.Austriebkurve in dieser Arbeitslage gehalten und erst nach Beendigung des Austriebes wieder freigegeben.
  • Wie aus den in -Fig. 6 eingezeichneten Magnetisierungslinien 143 ersichtlich, ergibt sich bei dieser Anordnung ein sehr starkes, die magnetischen Stößer durchsetzendes Magnetfeld, das den Querschnitt der Federstabanker 100 bzw. 102 radial durchsetzt und in diesem Querschnitt stark konzentriert wird.
  • Dadurch sind Streufelder weitgehend ausgeschaltet und das auf die in Haft lauge befindlichen Federstabanker 100 wirkende Anzugsmoment ist außerordentlich groß. Sobald der Steuermagnet im Auswahlbereich einen Abfallimpuls erhält, wird der zugehörige Federstabanker losgelassen und schnellt in die Lage 98 in Anlage am Stößer 16. Der Verstellweg des Federstabankers ist dabei, wie ebenfalls aus Fig. 6 ersichtlich, sehr gering.
  • Sehr wesentlich ist nun bei dieser Ausführungsform, daß, wie aus Fig. 7 ersichtlich, an die Vorspannkurve 104 (bzw. 106) anschließend eine Verschwenkkurve 144 angeordnet ist, die die in Abfallstellung 146 befindlichen Federstabanker erfaßt und zusammen mit den zugehörigen Stößerfuß 72 in eine der Arbeitsstellung des Stößerfußes entsprechende Stellung 148 verschwenkt.
  • Bei diesem Verschwenkvorgang tritt keine Relativbewegung zwischen Federstabanker und Stößer auf, so daß keinerlei Kerbwirkungen zwischen diesen Teilen eintreten können. Die im Auswählbereich 84 nicht abgeworfenen Federstabanker 150 verbleiben an der Haftbahn 36 in vorgespannter Stellung, während der zugehörige Stößerfuß in seiner aus Fig. 7 ersichtlichen Ruhelage 152 verbleibt.

Claims (6)

Pat entansprüche
1. Elektrisch gesteuerte Mustervorrichtung an einer Rundstrickmaschine, mit einem Steuermagneten, der eine durch Weicheisenpole eines Dauermagneten gebildete Haftbahn und mindestens einer Steuerpol aufweist, mittels dessen unter Federwirkung stehende, mechanisch an den Steuermagneten herangeführte Stellglieder einzeln derart senkrecht zum Nadelbett steuerbar sind, daß sie mustergemäß entweder in einer an der Haftbahn gehaltenen Stellung bleiben oder in eine losgelassene Stellung verschwenkt werden, um so eine Viel-- zahl- von Stößern zwischen einer Ruhestellung und einer Austriebstellung, in der sie in Eingriff mit einer Austriebkurve stehen, zu verstellen, wobei an jedem Stößer eine Vorspannfeder angeordnet ist und im Bereich zwischen dem Beginn der Weicheisenpole und dem Steuerpol eine Vorspannkurve für die Vorspannfedern vorgesehen ist, dadurch g e -k e n n-z e i c h n e t , daß die Stößer (16, 18) in der losgelassenen Stellung der Stellglieder (16., 18; 100, 102) in die Austriebstellung verstellt werden, daß die Stößer in zwei untereinander angeordnete Gruppen (16 bzw. 18) unterteilt sind, denen je ein Steuermagnet (40, 42), eine Vorspannkurve (48, 50; 104, 106) und eine Austriebkurve (64, 66) zugeordnet ist, wobei je ein Stößer aus beiden Gruppen an der gleichen Nadel (10) oder die Nadel austreibenden Platine tal2) angreift, und daß die beiden Austriebkurven (64, 66) die Stößer (16, 18) derart austreiben, d-aß die zugehörife Nadel (10) oder Platine (12) in die Fangstellung bzw. in die Strickstellung kommt.
2. Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z ei c h n e t , daß die beiden Austriebkurven (64, 66) hinsichtlich des Austriebbeginns (92, 94) deckungsgleich angeordnet sind.
3. Mustervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Stößer (16, 18) in an sich bekannter Weise selbst die Stellglieder bilden.
4. Mustervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Vorspannfedern als die Stellglieder bildende Federstabanker (100, 102) ausgebildet sind und daß die Federstabanker am jeweils zugehörigen Stößer (16, 18) derart befestigt sind, daß sie sich in der durch die Vorspannkurven (104, 106) nicht vorgespannten Ruhelage (98) an die dem zugehörigen Steuermagneten (40, 42) zugewandte Fläche (108) des Stößers mit Federvorspannung anlegen
5. Mustervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stößer (16, 18) durch je eine fest mit ihnen verbundene und in eine Kerbe (24, 26) der Nadel (10) bzw. Platine (12) eingespreizte Feder (28, 30; 112, 114) sowie mittels eines an der Nadel (10) bzw. Platine (12) zur Anlage kommenden Anschlages (116) in ihren Ruhestellungen gehalten sind.
6. Mustervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g e -k e n -n z e i c h n e t , daß die Stößer (16, 18) durch formschlüssiges Eingreifen tal40, 142) an der zugehörigen Austriebkurve (64, 66) festgelegt sind.
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