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DE2445291A1 - Mehrsystemige rundstrickmaschine mit elektromagnetisch betaetigter mustereinrichtung - Google Patents

Mehrsystemige rundstrickmaschine mit elektromagnetisch betaetigter mustereinrichtung

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Publication number
DE2445291A1
DE2445291A1 DE19742445291 DE2445291A DE2445291A1 DE 2445291 A1 DE2445291 A1 DE 2445291A1 DE 19742445291 DE19742445291 DE 19742445291 DE 2445291 A DE2445291 A DE 2445291A DE 2445291 A1 DE2445291 A1 DE 2445291A1
Authority
DE
Germany
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selection
needle
sinker
circular knitting
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742445291
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Dieter Plath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mayer and Cie GmbH and Co
Original Assignee
Mayer and Cie GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mayer and Cie GmbH and Co filed Critical Mayer and Cie GmbH and Co
Priority to DE19742445291 priority Critical patent/DE2445291A1/de
Publication of DE2445291A1 publication Critical patent/DE2445291A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Mehrsvstemige Rundstrickmaschine mit elektromagnetisch betätigter Mustereinrichtung Die Erfindung betrifft eine mehrsystemige Rundstrickmaschine mit in einem Nadelträger längsverschiebbar gelagerten Nadelstössern, die unter der Einwirkung von senkrecht zu ihrer Längsverschieberichtung verstellbaren Auswahlplatinen einer elektromagnetisch betätigten Mustereinrichtung aus dem Einflußbereich von Austriebsschloßteilen verschwenkbar sind, und mit auf Platinenfüße einwirkenden Platinenschloßteilen zur Zwangsverstellung der Auswahlplatinen in den Wirkungsbereich eines kombinierten Halte- und Steuermagneten an Jeder Auswahlstelle der Mustereinrichtung.
  • Rundstrickmaschinen mit den vorstehend genannten Merkmalen sind beispielsweise durch die DT-OS 2 305 427 und 2 326 142 bekannt. Bei diesen Strickmaschinen ist die Anordnung und Ausbildung der Auswahlorgane der Mastereinrichtung zwar dadurch begunstigt, daß die Auswahlplatinen nicht im Zylinderschloßmantel, sondern horizontal verschiebbar in gesonderten Platinenringen angeordnet sind, doch treten bei diesen Maschinen nach wie vor erhebliche Ferti 5- und Justierprobleme auf. Da bei den bekannten Maschinen überwiegend versucht wird, mit einem einzigen mustergemäß gesteuerten Auswahlmagneten pro Auswahlstelle auszukommen, ist eine sehr genaue Justierung dieses Magneten an der Auswahlstelle und eine sehr genaue und rasche Zuführung von Steuerimpulsen zu diesen Magneten erforderlich. Hierin liegt die Ursache vieler Störungen und Eatsterfehler beim Betrieb solcher Maschinen.
  • Diese Fehlerquelle vergrößert sich mit zunehmender Feinheit der Maschinen, also mit abnehmendem Abstand der aufeinanderfolgenden Nadeln und der zugeordneten Nadelstösser und Auswahlplatinen.
  • Ein weiterer Nachteilader bekannten Maschinen besteht darin, daß zur Gewahrleistung einer sicheren Nadelauswahl im Bereich jeder Auswahlstelle der Rundstrickmaschine ein gewisser Rundlaufbereich für-die Nadelstösser vorgesehen werden muß, abgezogene Nadelstösser an den Auswahlstellen also nicht wieder sofort zur Einleitung des nächsten Strickvorganges ausgetrieben werden können. Dies bedeutet aber eine Verbreiterung des Maschinenumfangsbereichs, den ein mit einer Auswahlstelle versehenes Stricksystem der Maschine benöist und hat zur Folge, daß entsprechend weniger Stricksysteme über den Umfang einer Maschine angeordnet werden können.
  • Der Erfindung-liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile bekannter Rundstrickmaschinen mit Nustereinrichtungen die Mustereinrichtung konstruktiv so zu gestalten, daß eine Nadelauswahl -an jeder Auswahlstelle unabgängig von der Feinheit der Maschine und bei kürzest möglicher Breit der Stricksysteme der Maschine betriebssicher erfolgt.
  • Die gestellte Aufgabe- wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Auswahlpiatine einen federnd und/ oder beweglich angeordneten Magnetanker und in an sich bekannter Weise eine gabelförmige Öffnung zur Aufn e eines Endes des zugeordneten Nadelstössers aufweist, und daß die Aufnahmeöffnung der Auswahlplatine in Richtung auf den Nadelstösser trichterartig so stark erweitert ist, daß über den gesamten Verstellbereich der Auswahlplatine das beim Austrieb des Nadelstössers aus der Aufnahmeöffnung herausbewegte Ende des Nadelstössers beim Abzug des Nadelstössers zwangsläufig wieder in die Aufnahmeöffnung der Auswahlplatine eingeführt wird. Bei der erfindungsgemäß ausgeblideten Rundstrickmaschine erfolgt also während des Nadelaustriebs ein Auskuppeln des Nadelstössers aus der Zugeordneten Azuwahlplatine, die wärhenddessen bereits eine neue Auswahlstelle einnehmen kann. Durch die trichterartige Erweiterung der Aufnahmeöffnung der Auswahlplatine wird beim Abzug des Madelstössers dessen Ende wieder in die Aufnahmeöffnung der Auswahlplatine eingeführt, wobei der Nadelstösser die durch die betreffende Stellung des Auswahlplatine bestimmte Schwenklage einnimmt. Durch eine entsprechende Ausbildung der die Nadeln und die Nadelstösser steuerarm den Schloßteile ist sichergestellt, daß die Nadelstösser nach dem Auskuppeln aus den Auswahlplatinen ihre durch die Auswahlplatinen vorgegebene Schwenkstellung während des Auntriebs nicht verändern können. An den Stricksystemen entfallen durch die Auswahlstellen bedingte Rundlaufbereiche für die Nadelstösser vollkommen.
  • Ein weiteres wichtiges Merkmal für die Gewährleistung einer konstanten Betriebssicherheit ist die federnde Anordnung des Magnetankers der Auswahlplatine, die es gestattet, den Magnetanker unter Belastung gegen einen Auswahlmagnet auflaufen zu lassen. Hierzu sind die Auswahlmagnete, die in bereits bekannter Weise als kombinierte Halte- und Steuermagnete ausgebildet sind, auf ihren Polseiten in ebenfalls bereits bekannter Weise mit geringfügig über die Pole vorstehenden Gleitleisten versehen, auf denen die Magnetanker entlanggleiten. Die federnde Anordnung der Magnetanker gestattet es, auf die sehr aufwendige Feinjustierung der Auswahlmagnete zu verzichten. Justiertoleranzen und auch Rundlaufabweichungen der rotierenden Teile, die beispielsweise von unterschiedlicher Wårmeausdehnung herrUhren können, werden durch die flexible Anordnung der Magnetanker ausgeglichen, die zu diesem Zweck vorteilhafter Weise an einem federnden Steg der Auswahlplatine befestigt sind, der einen ersten, von der Auswahlplatine abstehenden Arm aufweisen kann, der über einen Haarnadelbogen in einen zweiten, in Richtung auf die Auswahlplatine zurUckgeführten, den Magnetanker tragenden Arm übergeht, an den sich ein parallel zur Auswahlplatine verlaufender und in deren Führungsnut ragender FUhrungsarm anschließt. Außerdem kann der Magnetanker am Steg noch begrenzt beweglich befestigt sein.
  • Vorteilhafterweise sind beim Erfindungsgegenstand die Magnetanker benachbarter Auswahlplatinen in deren Längsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet und wirken an jeder Auswahlstelle mit verschiedenen Magneten zusammen. Für jede Auswahlstelle werden also zweckmäßig mehrere<Auswahlmagneten vorgesehen, wobei sich die Zahl der Auswahlmagnete nach der Feinheit der Maschine richten kann.
  • Beispielsweise können bei einer Maschine mit grober Nadelteilung zwei Auswahlmagnete pro Auswahlstelle vorgesehen sein, während bei einer Maschine mit sehr feiner Nadelteilung beispielsweise bis zu fünf Auswahlmagnete pro Auswahlstelle vorgesehen sind. Durch die Verwendung mehrerer Auswahlmagnete pro Auswahl stelle und eine Verteilung der aufeinanderfolgenden Auswahlplatinen auf die einzelnen Auswahlmagnete ergibt sich in bereits bekannter Weise ein größerer Zeitspielraum zum Schalten der Magnete. Die Erfahrung zeigt, daß damit auch eine wesentlich erhöhte Betriebssicherheit erreicht wird und die Zahl der durch Fehlschaltungen der Auswahlmagnete an den einzelnen Auswahlstellen auftretenden Musterfehler trotz erhöhter Magnetzahl drastisch verringert wird. Der erzielte höhere Schaltzeitraum gestattet überdies die Verwendung relativ einfacher und robust herstellbarer Magnete, die wesentlich billiger sind als die einzelnen und genau zu justierenden Präzissionsauswahlmagnete anderer Mustereinrichtungen.
  • Weitere Merkmale, die vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes bewirken, sind in Unteransprüchen aufgeführt. Die Erfindung ergibt eine funktionssicher arbeitende Mustereinrichtung für Rundstrickmaschinen sehr hoher Systemzahl, beispielsweise einer Maschine mit vierundsechzig Stricksystemen, denen alle eine Auswahlstelle der Mustereinrichtung zugeordnet sein kann.
  • Nàchfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. 1 einen Radialschnitt durch den Nadelzylinder und die zugeordneten Schloßträger einer Rundstrickmaschine in einer in Fig. 4 angedeuteten Schnittebene I - I; Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Radialschnitt durch die Rundstrickmaschine in einer in Fig. 4 angedeuteten Schnittebene II - II; Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Radialschnitt der Rundstrickmaschine in einer in Fig. 4 angedeuteten Schnittebene III - III; Fig. 4 im oberen Teil eine Draufsicht (Pfeilrichtung B in Fig. 1) auf die zur Steuerung der Nadeln und Nadelstösser dienenden Schloßteile mit den Füßen der Nadeln und Nadelstösser; im unteren Teil eine Draufsicht (Pfeilrichtung A in Fig. 1) auf einen Abschnitt der Platinenscheibe mit den Schloßteilen zur Steuerung der Auswahlplatinen, den Steuerfüßen, Magnetankern und Kupplungsstellen der Auswahlplatinen und den Auswahlmagneten; Fig. 5 einen Schnitt durch einen Auswahlmagnet entlang der Linie V - V in Fig. 6, in Verbindung mit dem Magnetanker einer Auswahlplatine; Fig. 6 einen Schnitt durch den Auswahlmagnet entlang der Linie VI - VI in Fig. 5 Die Radialschnitte der Fig. 1 bis 3 zeigen von den umlaufenden Maschinenteilen der Rundstrickmaschine den Nadelzylinder 10, der auf einen Unterzylinder 11 aufgesetzt ist, und einen Zylindertragring 12 mit aufgesetztem Platinenring 13. Von den stationären Maschinenteilen sind ein Schloßträger 14 mit aufgesetztem Zylinderschloßmantel 15, ein Tragring 16, auf welchem über Rollen 17 der Zylindertragring 12 gelagert ist, und ein auf dem Tragring 16 abgestützter Schloßträgerkörper 18 ersichtlich.
  • In den Führungsnuten des Nadelzylinders 10 sind Stricknadeln 19 angeordnet, die einen Steuerfuß 191 aufweisen. In den mit den Längsnuten des Nadelzylinders 10 fluchtenden Führungsnuten 20 des Unterzylinders 11 sind längsverschiebbare und kippbare Nadelstösser 21 angeordnet, die jeweils einen auf das untere Ende der Nadel 19 einwirkenden Kopf 211, einen im Bereich der Kippachse liegenden RUckstellfuß 212, einen unteren Austriebsfuß 213 und ein dornartiges unteres Kupplungsende 214 aufweisen. Im umlauf enden Platinenring 13 sind auf die Führungsnuten 20 des Unterzylinders 11 ausgerichtete radiale Führungsnuten 22 ausgebildet, in denen jeweils eine Auswahlplatine 23 horizontal verschiebbar, also senkrecht zur Längsrichtung der Nadelstösser 21 verschiebbar, gelagert ist. Die Auswahlplatinen weisen an ihrem inneren Ende einen nach oben ragenden und gabelförmig endenden Arm 231 mit einer Aufnahmeöffnung 232 für das Kupplungsende 214 eines zugeordneten Nadelstössers 21 auf, die in Richtung auf den Nadelstösser zu einem Einführungstrichter 233 erweitert ist. In ihrem mittleren Bereich wesen die Auswahlplatinen 23 einen in Verbindung mit Fig. 5 nachfolgend näher beschriebenen, mit einem Magnetanker 24 versehenen federnden Steg 25 auf. Im Bereich ihres äußeren Endes sind die Auswahlplatinen 23 mit einem Steuerfuß 234 und einem Endsteg 235 zur Verankerung einer Rückstellfeder 26 versehen.
  • Von den dargestellten stationären Maschinenteilen trägt der Schloßträger 14 Austriebsschloßteile 27 für die Austriebsfüße 213 sowie Führungsschloßteile 28 für die Rückstellfüßg 212 der Nadelstösser 21. Am Zylinderschloßmantel 15 sind u.a. Abzugsschloßteile 29 für die Rückstellfüße 212 der Nadelstösser 21, Sicherungsschloßteile 30 für die Köpfe 211 der Nadelstösser 21 und Abzugsschloßteile 31 für die Steuerfüße 191 der Stricknadeln 19 befestigt. Die Abzugsschloßteile 31 stehen in bekannter Weise in Verbindung mit Führungschloßteilen 32, wie im einzelnen aus Fig. 4 ersichtlich ist.
  • Der Schloßträgerkörper 18 ist mit Platinenschloßteilen 33 besetzt, die in nicht dargestellter Weise verstellbar angeordnet sind, auf die Steuerfüße 234 der Auswahlplatinen 23 einwirken und deren Bedeutung in Verbindung mit Fig. 4 nachfolgend erläutert ird. Am Schloßträgerkörper 18 sind auch die Auswahlmagnete 34 befestigt, von denen bei der aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlichen Ausführungsform an jeder Auswahlstelle Jeweils zwei radial hintereinander angeordnet sind. Abweichend davon sind in Fig. 4 für ein anderes Ausführungsbeispiel jeweils fünf Auswahlmagnete radial hintereinander angeordnet.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist noch ein mehradriges Steuerkabel 35 angedeutet, das in den zwischen dem Schloßträger 14 und dem Schloßträgerkörper 18 befindlichen Raum 36 eingeführt ist. In dem Raum 36, der nach außen durch einen Abdeckring 37 abgeschlossen und in nicht dargestellter Weise an ein Kühlluftsystem angeschlossen ist, sind nicht dargestellte und den einzelnen Auswahlmagneten 34 zugeordnete Signalverstärker untergebracht. Über das Stauerkabel 35 werden von einer außerhalb der Rundstrickmaschine angeordneten Prograaträger- und Signalgebereinheit, deren Aufbau im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht interessiert, die Steuersignale für die Auswahlmagnete der Mustereinrichtung zugeführt.
  • Fig. 4 gibt eine Darstellung der stationären Schloßteile und Steuermagnete einer Strickmaschine sehr feiner Nadelteilung, bei welcher im Gegensatz zu der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 am Schloßträgerkörper 18 an jeder Auswahlstelle fünf Auswahlmagnete 341 .... 345 radial hintereinander befestigt sind. In die stationären Teile sind die Fuße der Nadeln 19 und Nadelstösser 21 sowie die Kupplungsteile mit der Steueröffnung 232, die Magnetanker 24 und die Steuerfüße 234 der Auswahlplatinen 23 eingezeichnet, die sich in der durch den Pfeil R angedeuteten Rotationsrichtung der Maschine gegenüber den stationären Schloßteilen und Auswahlsagneten bewegen.
  • Fig. 4 zeigt, slaß die Magnetanker 24 benachbarter Auswahlplatinen 23 versetzt zueinander angeordnet sind, so daß die Magnetanker 24 entsprechend den fünf Auswahlmagneten 341 .... 345 jeder Auswahlstelle in fünf Stufen gestaffelt sind, in denen die Magnetanker 24 jeweils im Abstand von fünf Fuhrungsnuten 22 der Auswahlscheibe 13 aufeinanderfolgen.
  • Die Magnetanker 24 der Auswahlplatinen 23 werden durch die auf die Steuerftiße 234 der Platinen einwirkenden Platinenschloßteile 33 gegen die Magnetpole der in Verbindung mit den Figuren 5 und 6 nachfolgend näher beschriebenen Auswahlmagnete 34 herangeführt. Die Magnetpole sind in einen vorderen Steuerpol 38 und in einen nachfolgenden Haltepol 39 untergliedert. Die Platinenschloßteile 33 sind in nicht dargestellter Weise verstellbar angeordnet, um den an einer Stelle eingezeichneten Abstand a in Umfangsrichtung der Maschine zwischen dem Scheitelpunkt 333 der von einem Platinenschloßteil 33 gebildeten Steuerkurve und dem haltepolseitigen Ende des Steuerpoles 38 der zugeordneten Auswahlmagnetkolonne einstellen zu können. Dieser Abstand muß etwas kleiner sein als der in Umfangsrichtung gesehene Abstand zweier aufeinanderfolgender Magnetanker 24.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen den konstruktiven Aufbau der Auswahlmagnete 34 und der mit ihnen zusammenwirkenden Magnetanker 24. Der Auswahlmagnet weist zwei aus Weicheisen gefertigte, parallel zueinander gerichtete Polplatten 40 und 41 auf, zwischen welche einseitig ein Permanentmagnetstab 42 gelegt ist. Auf der Polseite des Auswahlmagneten 34 sind an beide Polplatten 40 und 41 Gleitleisten 43 aus Saphir oder aus Polytetrachloräthylen angelegt, die geringfügig über die Ränder der Polplatten vorstehen und damit Gleitleisten für die zur Anlage kommenden Magnetanker 24 bilden. Gemäß Fig. 6 ist die Polplatte 40 durch einen Einschnitt in einen von einer Erregerspule 44 umschlossenen und den Steuerpol 38 bildenden Polschenkel 401 und einen den permanentmagnetischen Haltepol 39 bildenden Polplattenbereich unterteilt. Alle diese Auswahlmagnetteile, einschließlich eines seitlichen Kabelanschlusses 45 und eines oberen Schraubbolzens 46 zur Magnetbefestigung, sind in einen Eunstharzkörper 47 eingegossen.
  • Gemäß Fig. 5 besteht der federnde Steg 25 der Auswahlplatine 23, an welchem der Magnetanker 24 befestigt ist, aus einem ersten, von der Auswahlplatine 23 abstehenden Arm 251, der über einen Haaxmadelbogen 252 in einen zweiten, in Richtung auf die Auswahlplatine 23 zurückgeführten Arm 253 übergeht, an den sich ein parallel zur Auswahlplatine 23 verlaufender und ebenfalls in die Führunganut 22 der Platinenscheibe 13 ragender Führungsarm 254 anschließt. Am zweiten Arm 253 ist der Magnetanker 24 mittels eines Stiftes 48 begrenzt beweglich gelagert. Er kann aber auch starr befestigt sein.
  • Die Wirkungsweise der erfindungswesentlichen Vorrichtungsteile beim Betrieb der Mustereinrichtung ist folgende: durch die aus Fig. 4 ersichtliche und bis zum Scheitelpunkt 333 ansteigende und dann scharf abfallende Steuerkurve der Platinenschloßteile 33 werden die Auswahlplatinen 23 vor jeder Auswahlstelle zunächst in Radialrichtung gegen die Kraft der Nickstellfeder 26 nach außen gezogen, wobei der Magnetpol 24 gegen einen zugeordneten Steuermagneten 34 im Bereich von dessen Steuerpol 38 herangeführt wird. Dabei trifft der Magnetanker 24 auf die Gleitleisten 43 auf, wobei der zweite Arm 253 des federnden Steges 25 in Richtung auf den ersten Arm 251 gebogen wird. Ein seitliches Ausweichen des den Magnetanker 24 tragenden Armes 253 unter dem Anpreßdruck gegen die Magnetpole wird durch den in die Führungsnut 22 ragenden Führungsarm 254 verhindert. Wie bereits eingangs erwähnt worden ist, läßt sich durch die federnde Anordnung der Magnetanker 24 in Verbindung mit der Verstellbarkeit der Platinenschloßteile 33 eine aufwendige Feinjustierung der einzelnen Auswahlmagnete 34 vermeiden.
  • Durch die Verwendung mehrerer Auswahlmagnete 34 an jeder Auswahlstelle ergeben sich größere Toleranzen für die Signalgeber und ist die Voraussetzung für die Verwendung der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen einfachen und billig herstellbaren Auswahlmagnete gegeben.
  • Steht die Erregerspule 44 des Auswahlmagneten 34 unter Strom, ist am Steuerpol 38 die Wirkung des Permanentlagnetstabes 42 aufgehoben. Der herangeführte Magnetanker 24 wird nicht gehalten und die Auswahiplatine 23 wird durch die Kraft der Rflokstellfeder 26 aus der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung zurtokbewegt. Ist die Erregerspule 44 dagegen stromlos, wird der Anker 24 durch die Wirkung des Permanentmagnetstabes 42 am Steuerpol 38 und dem anschließenden Haltepol 39 gehalten und die Auswahlplatine 23 verbleibt in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung.
  • Wie die in Fig. 4 eingezeichnete Schnittlinie I - I erkennen läßt, zeigt Fig. 1 die Auswahlplatine 23 bei stromloser Erregerspule 44 des zugeordneten Auswahlmagneten 34, also bei haftendem Magnetanker 24 kurz nach dem Ablaufen des Steuerfußes 234 vom Scheitelpunkt 333 des Platinenschloßteiles 33. In dieser Umfangsstellung der Maschine ist der zugeordnete Nadelstösser 21 durch ein Abzugsschloßteil 29 in Fig. 1 nach unten bewegt, so daß sein Kupplungsende 214 in die Aufnahmeöffnung 232 der Auswahlplatine 23 ragt und bei der vorhandenen Stellung der Auswahlplatine 23 den Nadelstösser 21 in die in Fig. 1 dargestellte Schwenklage zwingt, in welcher der Austriebsfuß 213 in dem in Fig. 4 bezeichneten Anfangsbereich 271 des Austriebsschloßteiles 27 in dessen Wirkungsbereich verschwenkt ist. Während der Magnetanker 24 der Auswahlplatine 23 von Steuerpol 38 auf den Haltepol 39 gleitet, läuft der Austriebsfuß 213 des zugeordneten Nadelstössers 21 auf die in Fig. 4 bezeichnete Austriebskante 272 des Austriebsschloßteiles 27 auf und der Nadelstösser 21 wird unter Mitnahme der zugeordneten Stricknadel 19 in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung ausgetrieben. Dabei gleitet das Kupplungsende 214 des Nadelstössers 21 aus der Aufnahmeöffnung 232 der Auswahlplatine 23 heraus. Fig. 2 zeigt gemäß dem aus Fig. 4 ersichtlichen Verlauf der Schnittlinie II - II eine Schnittebene, die hinter einer Auswahlstelle liegt und in welcher der Magnetanker 24 den Haltepol 39 eines Auswahlmagneten verlassen hat, so daß die Auswahlplatine 23 unter der Wirkung der Rilckstellfeder 26 in die innere Endstellung der Platine zurückbewegt worden ist. Dabei ist der ausgekuppelte Nadelstösser 21 nicht mehr beeinflußt worden, der in seiner Schwenkstellung durch das Auflaufen seines Kopfes 211 auf das ?Uhrungsschloßteil 30 gesichert bleibt.
  • Fig. 3 zeigt die Nadelsteuerorgane in einer Situation, die eintritt, wenn der Magnetanker 24 an der Auswahl stelle am Erregerpol 38 des Auswahlmagneten 34 durch einen die Erregerspule 44 geleiteten Stromimpuls zum Abfallen gebracht wird. Die Auswahlplatine 23 wird in diesem Falle noch im Anlaufbereich 271 der Austriebsschloßteile 27 in die aus Fig. 3 ersichtliche innere Endstellung zurückbewegt, wobei der in Kupplungseingriff mit der Auswahlplatine 23 stehende Nadelstösser 21 mit seinem Austriebsfuß 213 aus dem Einflußbereich des Austriebsschloßteils 27 herausverschwenkt wird. Der Nadelstösser 21 und die zugeordnete Nadel 19 werden in diesem Falle also nicht ausgetrieben, wie aus Fig. 4 auch aus der dort im Bereich der Schnittlinie III - III eingezeichneten Lage der Füße des Nadelstössers 21 und der Nadel 19 ersichtlich ist.
  • Wird an der nachfolgenden Auswahl stelle die in Kupplungseingriff mit dem Nadelstösser 21 stehende Auswahlplatine 23 an ihrem Steuerfuße 234 durch das Platinenschloßteil 33 radial nach außen bewegt, taucht der Austriebsfuß 213 des dadurch mitverschwenkten Nadelstössers 21 in eine Aussparung 273 der Austriebsschloßteile 27 ein.
  • Durch den breiten Einführungstrichter 233 über der Aufnahmeöffnung 232 des Armes 231 der Auswahlplatinen 23 wird ein zuvor ausgetriebener Nadelstösser 21 bei seinem Abzug bei jeder Stellung der Auswahlplatine 23 sicher wieder eingekuppelt, wobei er in eine der jeweiligen Stellung der Auswahlplatine 23 entsprechende Schwenklage oder Kippstellung gebracht wird.
  • Durch diesen Kupplungsmechanismus, in Verbindung mit der Aussparung 273 in den Austriebsschloßteilen 27, ist es möglich, die einzelnen Strickschloßsysteme auf einen Umfangsbereich der Maschine zu begrenzen, der nur durch die Austriebskante 272 der Austriebsschloßteile 27 und die nachfolgende Abzugskante der Führungsschloßteile 32 und des anschließenden Abzugsschloßteiles 31 bedingt ist.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Mehrsystemige Rundstrickmaschine mit in einem Nadelträger längsverschiebbar gelagerten Nadelstössern, die unter der Einwirkung von senkrecht zur Längsverschieberichtung der Nadelstösser verstellbaren Auswahlplatinen einer elektromagnetisch betätigten Mustereinrichtung aus dem Einflußbereich von Austriebsschloßteilen verschwenkbar sind, und mit auf Platinenfüße einwirkenden Platinenschloßteilen zur Zwangsverstellung der Auswahlplatinen in den Wirkungsbereich eines als kombinierter Halte- und Steuermagnet ausgebildeten Auswahlmagneten an jeder Auswahlstelle der Mustereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auswahlplatine (23) einen federnd und/oder beweglich angeordneten Magnetanker (24) und in an sich bekannter Weise eine Aufnahmeöffnung (232) für ein Kupplungsende (214) des zugeordneten Nadelstössers (21) aufweist, und daß die Aufnahmeöffnung (232) der Auswahlplatine (23) in Richtung auf den Nadelstösser (21) trichterartig (233) so stark erweitert ist, daß silber den gesamten Verstellbereich der Auswahlplatine (23) das beim Austrieb des Nadelstössers (21) aus der Aufnahmeöffnung (232) herausbewegte Ende des Nadelstössers (21) beim Abzug des Nadelstössers zwangsläufig wieder in die Aufnahmeöfinung (232) der Auswahlplatine (23) eingeführt wird.
  2. 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (24) an einem federnden Steg (25) der Auswahlplatine (23) befestigt ist.
  3. 3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Steg (25) einen ersten, von der Auswahlplatine (23) abstehenden Arm (251) aufweist, der über einen Haarnadelbogen (252) in einen zweiten, in Richtung auf die Auswahlplatine (23) zurückgeführten, den Magnetanker (24) tragenden Arm (253) übergeht, an den sich ein parallel zur Auswahlplatine (23) verlaufender und in deren Führungsnut (22) ragender Führungsarm (254) anschließt.
  4. (Fig. 5) 4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (24) am Steg (25) begrenzt beweglich befestigt ist.
  5. 5. Rundstrickmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlmagnete (34) auf ihren Polseiten in an sich bekannter Weise mit geringfügig über die Pole (38,39) vorstehenden Gleitleisten (43) versehen sind, auf welche die Magnetanker (24) der Auswahlplatinen (23) durch die auf Platinenfüße (234) einwirkenden Platinenschloßteile (33) unter Belastung der federnden Stege (25) auflaufen.
  6. 6. Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Auswahlmagneten (34) jeweils zwei mit Abstand parallele Gleitleisten (43) vorgesehen sind, die zusammen mit den Weicheisenpolen (Polpiatten 40,41), einem zwischen den Weicheisenpolen liegenden Permanentmagnetstab (42) und einer auf einem der Weicheisenpole (Steuerpol 38) angeordneten Erregerspule (44) in einem Kunstharz-Gußkörper (47) verankert sind.
  7. 7. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetanker (24) benachbarter Auswahlplatinen (23) in deren Längsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und an jeder Auswahlstelle mit verschiedenen Auswahlmagneten 1 (3434 ) zusammenwirken.
  8. 8. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Platinenfüße (234) einwirkenden Platinenschloßteile (33) zwecks Einstellung des Umfangsabstandes (a) zwischen einem Scheitelpunkt (333) der PlatinenschloBteile (33) und einem Ende des Steuerpols (38) des zugeordneten Auswahlmagneten (34) sowie dem Anfang der Austriebsflanke (272) eines zugeordneten Austriebsschloßteils (27) für die Nadelstösser (21) verstellbar angeordnet sind.
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