[go: up one dir, main page]

DE2422986B2 - Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug - Google Patents

Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug

Info

Publication number
DE2422986B2
DE2422986B2 DE19742422986 DE2422986A DE2422986B2 DE 2422986 B2 DE2422986 B2 DE 2422986B2 DE 19742422986 DE19742422986 DE 19742422986 DE 2422986 A DE2422986 A DE 2422986A DE 2422986 B2 DE2422986 B2 DE 2422986B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overload protection
leg
plow
support
supports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742422986
Other languages
English (en)
Other versions
DE2422986A1 (de
DE2422986C3 (de
Inventor
Theo van 4192 Altkaikar Laak
Original Assignee
Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen filed Critical Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen
Priority to DE19742422986 priority Critical patent/DE2422986B2/de
Priority to GB1841575A priority patent/GB1493442A/en
Priority to FR7514632A priority patent/FR2310689A1/fr
Publication of DE2422986A1 publication Critical patent/DE2422986A1/de
Publication of DE2422986B2 publication Critical patent/DE2422986B2/de
Priority to DE19762639654 priority patent/DE2639654C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2422986C3 publication Critical patent/DE2422986C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/04Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
    • A01B61/044Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis
    • A01B61/046Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position
    • A01B61/048Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position the connection or the energy accumulator being active in two opposite directions, e.g. for reversible plows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastsichc rung für einen um 180° schwenkbaren ein- oder mehrscharigen Drehpflug, bei dem jeder Pflugkörper der Pfiugkörperpaare mittels je eines Grindels mil dem Pflugtraggestell um einen vor oder senkrecht oberhalb der Scharspitze angeordneten Drehzapfen hoch schwenkbar gelagert ist, und die Drehzapfen mit Abstand voneinander angeordnet sind, mit zwischen den beiden Grindeln angeordneten Stützen und beide Grindel durch ein sie verbindendes elastisches Element an festen Anschlägen anliegend in Arbeitsstellung gehalten'werden, berüberlastung des arbeitenden Pfiugkörpers gemeinsam aufwärts- und nachfolgend wieder selbstätig in die Bodeneingriffsstellung zurückschwen-
Bei den durch die US-PS 35 17 748 bekannten Überlastsicherungen dieser Art ist das eine Ende jeder Stütze an dem zugeordneten Pflugkörper angeienkt, während die anderen Enden der Stützen gelenkig miteinander verbunden sind und das elastische Element an dem gemeinsamen Gelenk angreift. Beim Auftreffen auf ein Hindernis weicht dtr arbeitende Pflugkörper unter Überwindung der Kraft des elastischen Elements und des Gewichtes des nicht arbeitenden Pflugkörpers nach oben aus. Hierbei wird die Spannung des elastischen Elements stets erhöht, die unvermindert auf die Schar spitze wirkt, so daß Beschädigungen derselben nicht ausgeschlossen sind. Ferner sind die Stützen und deren Gelenke der ständigen Verschmutzung und damit erhöhtem Verschleiß ausgesetzt.
Ähnliche Verhältnisse liegen bei der Überlastsicherung nach der vorbekannten US-PS 34 20 315 vor. bei der als elastisches Element eine ständig von einem Druckmittel beaufschlagte Kolbenzylindereinheit vorgesehen ist.
Ferner ist durch die DT-OS 20 24 509 eine selbsttätig wirkende Überlastsicherung für Volldrehpflüge bekannt, bei denen an einem einzigen Grindel die beiden Pfiugkörperpaare befestigt sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das von der Feder auf den Grindel ausgeübte Moment mit zunehmendem Schwenkwinke! des Grindels abnimmt. Dies wird hierbei jedoch dadurch erreicht, daß der einzige Grindel als zweiarn;,ger Hebel ausgebildet ist, dessen vorderes Ende bei Überwindung eines Hindernisses nach unten ausschwenkt und mittels einer Rolle an einer Kurvenbahn geführt wird, die sich unterhalb des Pflugrahmens befindet. Beide Teile sind der Verschmutzung ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Überlastsicherung der eingangs erwähnten Art die Stützen so anzuordnen und auszubilden, daß das elastische Element schwach bemessen werden kann, daß die beim Auftreffen auf ein Hindernis durch das Ausweichen des Pflugkörpers bedingte erhöhte Spannung des elastischen Elements nicht auf die Scharspitze übe tragen wird und daß beide Stützen weitgehend vor Ver schmutzung geschützt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erlindungsgemiiß vorgesehen, daß sich in der Arbeitsstellung jedes Ende jeder Stütze an Widerlagern der Grindel drehbeweglich abstützt und sich die Kraftrichtungen der beiden wechselweise wirksam werdenden Stützen kreuzen. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die beiden sich überkreu/enden, wechselweise wirksam werdenden Stützen durch einen im Kreuzungspunkt angeordneten Zapfen miteinander verbunden sind oder daß die Stützen als ein mit .Stützzapfen versehener Stützkörper ausgebildet sind.
Bei der Überlastsicherung nach der Erfindung bilden die sich kreuzenden Stützen mit dem jeweils zugeordneten Grindel ein doppeltes Kniehebelsystem mit entgegengesetzten Kraftrichtungen, das durch das elastische Element beide Grindel mit großer Kraft einlegen
24 22 S86
^em Arbeitswiderstand des arbeitenden Pflugkörper |n der Mittellage hält. Das Kniehebelsystem macht also nur ein diesen Bedingungen entsprechend schwach bemessenes elastisches Element erforderlich. Beim Aufireffen auf ein Hindernis weicht der arbeitende Pflugkörper nach oben aus, woliei nur eine Stütze Druckkräfte überträgt und die Kniehebelwirkung geringer wird, obwohl die Spannung dei elastischen Elements jufolge des Spreizens der Grindel zunimmt, d.h. daß 4\c auf die Scharspilze wirkende Kraft um so kleiner ist, je höher der Pflugkörper nach oben ausweicht. Die Rückstellkraft zum Wiedereinsetzen des arbeitenden Pflugkörper«; nimmt demnach um so mehr zu, je mehr sich der Pflugkörper absenkt und je mehr der Bodenwiderstand zunimmt. Darüber hinaus sind die beiden Stützen, da sie zwischen den beiden Grindeln angeordnet sind, vor Verschmutzung geschützt. Die gesamte Überlastsicherung ist in ihrer Anordnung und Ausführung äußerst einfach.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung be- $teht darin, daß jeder Grindel als Widerlager zwei Zap-Ten aufweist und jede Stütze an dem einen Zapfen des einen Grindels drehbar und an dem anderen Zapfen des anderen Grindels dreh- und längsverschieblich geführt ist. Zur Führung der Stützen können diese Längs-Schlitze aufweisen. Es ist jedoch besonders vorteilhaft, die drehbar gelagerten Stützen mit einer Verlängerung j-.u versehen und die beim Ausheben der Pflugkörper unbelastete Stütze zwischen den Zapfen oj führen. Das hat den Vorteil, daß die Stützen nicht nur zwischen den >> Grindeln vor Verschmutzung geschützt angeordnet werden können, sondern sich auch gegenseitig gegen seitliche Kräfte abstützen und daß die unbelastete Stütze zwangläufig geführt wird.
Es ist fernerhin vorgesehen, daß der Abstand der vs Wider'ager veränderbar ist. Das hat den Zweck. Fertigungsungenauigkeiten bei der Anordnung der Grindel am Pflugrahmen auszugleichen und die Grindel in der Mittelstellung zu justieren. Das gleiche kann erreicht werden, wenn die Drehzapfen der Grindel am Pflugrahmen in Arbeitsrichtung verschiebbar sind.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. I die Seitenansicht eines Volldrehpfluges mit Überlastsicherung in schematisier Darstellung in der Arbeitsstellung,
F i g. 2 den Pflug nach F i g. I beim Überwinden eines Hindernisses,
F i g. 3 eine Kurve, die die an der Scharspitze angreifende Kraft bei zunehmender Aushubhöhe anzeigt,
F i g. 4. 5 und 6 je ein weiteres Ausführungsbeispiel der Überlastsicherung bei einem Volldrehpflug in Seitenansicht,
F i g. 7 die Seitenansicht eines weiteren Ausführungs beispiels eines Volldrehpfluges mit Überlastsicherung ^ in drei Stellungen und
F i g. 8 eine Draufsicht zu F i g. 7.
Nach F i g. 1 ist der in üblicher Weise mit dem Schlepper verbundene, um 180 drehbare Pflugrahmen 9, mit 1 bezeichnet. An ihm sind paarweise Pflugkörper '10 2 mittels ihrer Grindel 3 bzw. 4 um mit Abstand voneinander angeordnete Querzapfen 5 bzw. 6 angelenkt, je der Grindel .3, 4 weist an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung 7 bzw. 8 auf, die Widerlager T bzw. 8' für die Enden der in der Mittelstellung kreuzweise an- ''s geordnete Stützen 9 und 10 bilden, die durch einen im Kreiizuinjspunkt angeordneten Zapfen 11 gelenkig verbunden sind. Beiderseits der Grindel 3 und 4 sind die Enden eines vorgespannten elastischen Elements, im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Zugfeder 12 angeordnet, wobei die Vorspannung der Feder s2 so bemessen ist, daß die Grindel 3 und 4 von den an den Widerlagern T. 8' anliegenden Stützen 9. 10 in der Mittelstellung gehalten werden. Dabei stellt jede Stütze 9 bzw. 10 mit dem zugehörigen Grindel 3 bzw. 4 einen Kniehebel dar, der durch die Vorspannung der Zugfeder 12 belastet ist.
In der dargestellten Mittelstellung sind die beiden Stützen 9, 10 und die Grindel 3, 4 von den Federn 12 auf Druck beansprucht. Die Kraftlinien in den Grindeln 3, 4 sind durch die Linien 3' bzw. 4' versinnbildlicht, die Kraftlinien in den Stützen 9, 10 durch die Linien 9' bzw. 10'. Sie schließen einen Winkel \\ ein, der sich dem Wert von 180° nähen. Im Schnittpunkt der Kraftlinien 3', 9' und 4', 10' wirkt die von der Vorspannung der Federn 12 herrührende Kraft, die durch die Kraftlinien Pi. Pi versinnbildlicht sind und zeigen, daß eine relativ kleine Federkraft große entgegengesetzt wirkende Druckkräfte in den Grindeln 3. 4 und in den Stützen 9. 10 erzeugt. Die Kräfte sind so groß, daß die Grindel 3. 4 auch während der Pflugarbeit in der Mittelstellung gehalten werden.
F i g. 2 zeigt nun den Pflug in der Stellung, in der der Pflugkörper 2 zufolge eines Hindernisses bei der Arbeit angehoben worden ist. Dabei stützt sich nur die Stütze 9 an dem Widerlager T und dem Widerlager 8' ab. Die Zeichnung zeigt deutlich, daß die Druckstütze 9 sich aufgerichtet hat und der Grindel 3 um einen größeren Winkel verschwenkt worden ist als der Grindel 4. Dabei schließen die Kraftlinien 3' und 9' einen Winkel \: ein, der wesentlich kleiner ist als der Winkel \i. Das bedeutet, daß die durch die Spannung der Feder 12 auf die Stütze 10 ausgeübte Druckkraft um so größer wird, je steiler die Stütze 10 steht. An Hand der l: i g. 3 soll dies erläutert werden. Hierin versinnbildlicht /'die an der Scharspilze angreifende Kraft und H die Aushubhöhe. Wie die Kurve zeigt, steigt die auf die Scharspitze wirkende Kraft beim Auftreffen auf ein Hindernis zunächst nur unwesentlich an. um dann bei wachsender Aushubhöhe schnell abzufallen.
Die F i g. 4 bis 6 zeigen mögliche Auslühiungsformen der Erfindung.
Nach F i g. 4 sind die Stützen 9 und 10 zu einem Stützkörper 15 vereinigt, der im Rechteck angeordnete StUtzzapfen 16, 17, 18, 19 aufweist, die an den von den Ausnehmungen 7, 8 gebildeten Widerlagern T. 8' anliegen. Hierbei werden bei Überwindung eines Hindernisses jeweils diagonal gegenüberliegende Stützzapfen, z. B. 16 und 19, die auftretenden Kräfte von einem Grindel 3 auf den anderen Grindel 4 übertragen.
F i g. 5 zeigt eine Ausführungsform, wonach die Stützen 9, 10 an den Grindeln 4 bzw. 3 mittels Widerlager bildende Zapfen 22 bzw. 23 angelcnki und Gleitbahnen in Form von Schlitzen 24 bzw. 25 aufweisen, in denen Widerlager bildende Zapfen 26 bzw. 27 der Grindel 3, 4 gleitend geführt sind. F i g. 6 zeigt, daß die eine Stütze, /. B. 10, auch örtlich versetzt zur anderen Stütze, z. B. 9, angeordnet sein kann. Wesentlich ist. daß sich die Kraftlinien der Stützen 9. 10 kreuzen. Die Wirkung ist in beiden Ausführungsformen die gleiche wie bei den vorbeschriebenen Ausfuhrungsbeispielen.
Nach F i g. 7 sind wie bei den Ausführungsbeispielen nach F i g. 5 und 6 an jedem Grindel 3, 4 als Widerlager für die Stützen 9 und 10 zwei Zapfen 23, 26 bzw. 22, 27 vorgesehen, wobei die Stützen 9, 10 als besonders geformte, aneinanderliegende ebene Bleche ausgebildet
sind, jede Stütze 9,10 weist eine Hohlkehle 9a bzw. 10;) auf, die sich in der gezeichneten Mittelstellung I gegen die Zapfen 26 bzw. 27 des jeweils anderen Grindels 3, 4 abstützen. Durch die auf die Grindel 3. 4 wirkende Kraft der nicht dargestellten Feder werden beide Sliitzen 9, 10 auf Druck beansprucht und die Grindel 3, 4 dadurch in der Mittelstellung gehalten.
Beim Auftreffen auf ein Hindernis wirkt eine nach oben gerichtete Kraft auf den arbeitenden Pflugkörper und hebt diesen zusammen mit dem Grindel 4 in die )0 Stellung 11 an, wobei die Stütze 9 entlastet wird und die druckbeanspruchte Stütze 10 den Grindel 3 hochschwenkt. Dabei hat sich die Hohlkehle 9a der Stütze 9 von dem Zapfen 26 des Grindels 3 abgehoben. An die Hohlkehle 9a schließt sich ein Anschlag 96 an, der durch Eigengewicht der Stütze 9 auf dem Zapfen 27 aufliegt. Die nicht belastete Stütze 9 ist mit einer Verlängerung 9c versehen, deren Ende zu einem Haken 9c/ ausgebildet ist. Wie die Stellung III zeigt, wird die Stütze 9 durch den Anschlag 9b beim weiteren Anheben so geführt, daß sich der Haken 9c/ um den Zapfen 23 des Grindels 3 legt und damit ein weiteres Anheben der Grindel blockiert, um zu verhindern, daß die belastete Stütze 10 über die Totpunklstellung hinausgclangt, in welcher die nicht dargestellte Feder zwar am höchsten gespannt ist, jedoch keine Rückstellkraft auf die Grindel ausüben kann. Es sei noch erwähnt, daß die Stütze 10 in gleicher Weise wie die Stütze 9 mit einer Hohlkehle 10a, einem Anschlag 106, einer Verlängerung 10c und einem Haken 10c/verschen ist.
In F i g. 1 und 2 ist noch dargestellt, daß die Drehzapfen 5, 6 für die Grindel 3 bzw. 4 exzentrisch mit einem am Pflugrahmen 1 einstellbar gelagerten Zapfen 28 verbunden sind. Statt dessen kann auch der Abstand der Anschläge 7' und 8' z. B. mittels Schrauben und damit verbundenen Anschlagstützen verändert werden Mit diesen Mitteln können die Grindel z. B. zum Aus gleich von Montage- oder Fertigungsungenauigkeiter genau in die Mittelstellung gebracht werden.
Es sei noch erwähnt, daß als elastisches Element aucl ein Gummielcment oder ein hydraulisch-pneumatische Druckspeicher verwendet werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Überlastsicherung für einen um 180° schwenkbaren ein- oder mehrscharigen Drehpflug, bei dem j jeder Pflugkörper der Pfiugkörperpaare mittels je eines Grindels mit dem Pflugtraggestell um einen vor oder senkrecht oberhalb der Scharspitze angeordneten Drehzapfen hochschwenkbar gelagert ist, und die Drehzapfen mit Abstand voneinander angeordnet sind, mit zwischen den beiden Grindeln angeordneten Stützen und beide Grinael durch ein sie verbindendes elastisches Element an festen Anschlägen anliegend in Arbeitsstellung gehalten werden, bei Überlastung des arbeitenden Pflugkörpers gemeinsam aufwärts- und nachfolgend wieder selbsttätig in die Bodeneingriffsstellung zurücksch.veriken, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Arbeitsstellung jedes Ende jeder Stütze |9, 10) an Widerlagern (7'. 8'; 22, 23, 26, 27) der Grindel (3, 4) drehbeweglich abstützt und sich die Kraftfichtungen der beiden wechselweise wirksam werdenden Stützen (9, 10) kreuzen.
2. Überlastsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (9, 10) im Kreutungspunkt durch einen Zapfen (11) verbunden sind.
3. Überlastsicherung nach Anspruch 2, dadurch ekennzcichnet. daß die Stützen (9, 10) als ein mit tützzapfen (16, 17, 18, 19) versehener Stützkörper
((15) ausgebildet sind.
4. Überlastsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Grindel (3, 4) als Widerlager zwei Zapfen (23, 26; 22, 27) aufweist und jede Stütze (9, 10) an dem einen Zapfen (22 bzw. 21) des einen Grindels drehbar gelagert und an dem anderen Zapfen (26 bzw. 27) des anderen Grindels drehlind längsverschiebbar geführt ist.
5. Überlastsicherung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar gelagerten Stützen (9, 10) mit einer Verlängerung (9c 10c) verlehen sind und daß die beim Ausheben der Pflugkörper (2) unbelastete Stütze (9 bzw. 10) zwischen den Zapfen (23. 26 bzw. 22. 27) geführt wird.
6. Überlastsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (9c bzw. iOc) an ihrem freien Ende Haken (9d, iOd) aulweilen, die die Hochschwenkbewegung des ausgehobenen Körpers (2) begrenzen.
7. Überlastsicherung nach einem der Ansprüche 1 l>is b, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der V/iderlager (7'; 8') veränderbar ist.
8. Überlastsicherung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (5; 6) der Grindel (z. B. 3, 4) am Pflugrahmen (1) in Arkeitsrichtung verschiebbar sind. ss
9. Überlastsicherung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (5; 6) exzentrisch um einen im Pflugrahmcn (1) drehbaren Zapfen (28) gelagert sind.
DE19742422986 1974-05-13 1974-05-13 Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug Granted DE2422986B2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742422986 DE2422986B2 (de) 1974-05-13 1974-05-13 Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug
GB1841575A GB1493442A (en) 1974-05-13 1975-05-02 Reversible ploughs
FR7514632A FR2310689A1 (fr) 1974-05-13 1975-05-12 Dispositif de securite contre les surcharges pour charrue reversible sur 180o a un ou plusieurs socs
DE19762639654 DE2639654C2 (de) 1974-05-13 1976-09-03 Überlastsicherung für einen um 180 Grad schwenkbaren ein- oder ntehrscharigen Drehpflug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742422986 DE2422986B2 (de) 1974-05-13 1974-05-13 Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2422986A1 DE2422986A1 (de) 1975-11-20
DE2422986B2 true DE2422986B2 (de) 1976-03-18
DE2422986C3 DE2422986C3 (de) 1976-11-04

Family

ID=5915333

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742422986 Granted DE2422986B2 (de) 1974-05-13 1974-05-13 Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2422986B2 (de)
FR (1) FR2310689A1 (de)
GB (1) GB1493442A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9101319U1 (de) * 1991-02-06 1991-05-02 Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere Drehpflug mit Überlastsicherung
EP2179636A1 (de) * 2008-10-27 2010-04-28 P.P.U.H. Akpil Kazimierz Aniol Stabilisierung und Überlastung eines Schutzsystems, insbesondere für einen mehrfach gemeinsam genutzten Pflug
CN113574985A (zh) * 2021-07-28 2021-11-02 郑州市龙丰农业机械装备制造有限公司 一种铧犁的新型液压不停机装置
CN116671282B (zh) * 2023-07-20 2024-05-24 黑龙江德沃科技开发有限公司 一种翻转犁过载保护装置及其使用方法

Also Published As

Publication number Publication date
FR2310689B1 (de) 1979-08-03
GB1493442A (en) 1977-11-30
DE2422986A1 (de) 1975-11-20
FR2310689A1 (fr) 1976-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2139380C3 (de) An einem Acherschlepper höhenverstellbar anschließbarer Geräteträger
DE2428917A1 (de) Geraet, insbesondere bodenbearbeitungsgeraet
DE2134433A1 (de) An ein Fahrzeug anschließbare Wälzegge
DE1557738B2 (de) Gesteinauslöser für einen an einem Schlepper anbaubaren Pflug
DE2024509C3 (de) Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge
DE2110200C3 (de) Planierhobel
DE2422986C3 (de)
DE2422986B2 (de) Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug
DE3136868C2 (de) Frontpflug
DE2240335A1 (de) Drehpflug
EP0082207B1 (de) Drehpflug mit einer Rahmenschwenkeinrichtung
DE3525983A1 (de) Pflug
DE9101319U1 (de) Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere Drehpflug mit Überlastsicherung
DE3301460A1 (de) Vorrichtung zum befestigen eines arbeitgeraetes an einem fahrzeug
DE7416563U (de) Ueberlastsicherung fuer einen um 180 grad schwenkbaren ein- oder mehrscharigen drehpflug
EP0556458B1 (de) Aufsattel- oder Anhänge-Drehpflug
DE2639654C2 (de) Überlastsicherung für einen um 180 Grad schwenkbaren ein- oder ntehrscharigen Drehpflug
DE2065672C3 (de) ätein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge
DE1164727B (de) Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kultivator-Zinken
DE2065507C3 (de) Stein- und !berlastsicherung für Volldrehpflüge
DE2065670C3 (de) Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge
DE9202278U1 (de) Aufsattel- oder Anhänge-Drehpflug
DE1184999B (de) UEberlastsicherung fuer Pfluege
DE1555941A1 (de) Vorrichtung zum Ankuppeln von Arbeitsgeraeten an mit Krafthebern ausgeruesteten Ackerschleppern
AT400376B (de) Stein- und überlastsicherung für pflüge

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee