DE2065670C3 - Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge - Google Patents
Stein- und Überlastsicherung für VolldrehpflügeInfo
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Description
Kniehebels mit zunehmender Auslenkung des Grindels abnimmt.
Das Gelenk des Kniehebels kann entweder mit Hilfe einer Rolle oder eines Steines in einer Kulisse des
Rahmens oder auf einem Schwenkarm geführt werden. Vorteilhaft ist der Kniehebel kraftschlüssig mit zwei zu
beiden Seiten der Rahmenmitte liegenden Armen des Grindels oder des Rahmens gelenkig verbunden, wobei
je nach Schwenkrichtung des Grindels die eine oder die andere der beiden Gelenkstellen gelost wird.
Vorzugsweise ist die Schwenkachse des Grindels senkrecht zur Längsrichtung des Grindelträgers und
parallel zur Symmetrieebene des Pfluges angeordnet. Man erreicht hierdurch, daß das Wiedereinziehen des
Pflugkörpers erleichtert wird, da sich die Anlage des Pflugkörpers in einem vom Pflugkörper freigeschnittenen
Raum bewegt.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
besteht der Kniehebel aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Laschenpaaren, wobei die
Gelenkstelle des einen Laschenpaares am Rahmen bzw. am Grindel angebracht und die Gelenkstelle des
anderen Laschenpaares durch einen Arbeitsspeicher belastet ist und am Grindel Mitnehmer für die
wahlweise Mitnahme einer Lasche des erstgenannten Laschenpaares und am Rahmen Anschläge für das
Festhalten der jeweils anderen Lasche des gleichen Laschenpaares angebracht sind.
Die Erfindung ermöglicht die Verwendung kleinerer Arbeitsspeicher, da diese nur bei der anfänglichen
Schwenkbewegung des Grindels gespannt werden, während der Schwerpunkt der beiden Pflugkörper und
des Grindels bis zum Ende des Ausschwenkens angehoben werden. Umgekehrt wird beim Wiedereinsetzen
der Pflugkörpers der Arbeitsspeicher erst dann wieder entspannt, wenn das Eigengewicht beider
Pflugkörper für ein weiteres Eindringen des jeweils arbeitenden Pflugkörpers in den Boden nicht mehr
ausreicht. Die Sicherung trägt also dem Umstand Rechnung, daß die beim Wiedereinsetzen eines Schares
in den Boden aufzubringende Kraft anfangs klein ist, jedoch mit wachsender Eindringtiefe des Schares in den
Boden stark ansteigt. Die Verwendung von Kniehebeln gestattet es, Federn kleinerer Länpe und geringeren
Gewichts zu verwenden und vermeidet den bei Verwendung von Kurven auftretenden Verschleiß in
den Kurvenbahnen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser
zeigt
Fig. 1 ein Pflugkörperpaar eines Drehpfluges mit einer erfindungsgemäßen Stein- und Überlastsicherung
in Arbeitsstellung,
Fig. 2 ein weiteres Ausführunfcsbeispiel gemäß der
Erfindung, ..
Fig.3 und 4 eine Abwandlung einer Überlastsicherung
nach den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Aufsicht,
Fig. 5 und 6 zwei weitere Abwandlungen einer Überlastsicherungund
F i g. 7 eine mit zwei Blattfedern arbeitende Überlastsicherung für zwei Pflugkörperpaare in Seitenansicht.
In F i g. 1 bezeichnet 1 einen Teil des Rahmens eines
mehrscharigen Volldrehpfluges, ein im ganzen mit bezeichneter Grindel eines Pflugkörperpaares hat die
Form eines liegenden T, d. h. an einem waagerecht liegenden Schenkel 3 ist ein Querbalken befestigt, der
zwei bogenförmige Holme 4,4' bildet, von denen einer den linkswendenden Pflugkörper 5 und der andere den
rechtswendenden Pflugkörper 6 trägt. Die Streichblec!ie sind mit 7 bezeichnet. Der Grindel 2 schwenkt um
einen am Rahmen 1 befestigten Zapfen 8. Der Rahmen selbst bildet mit seinen Teilen 42, 43 eine Kulissenführung
für eine Rolle 44, die in einer Gabel 24 auf einem Zapfen 45 gelagert ist. An der Gabel 24 ist eine Stange
25 befestigt, die in einem Rohr 25' verschiebbar ist. Das Rohr 25' ist mit einem Gewindeteil in einem Lagerauge
46 des Rahmens 1 geführt. Die Stange 25 und das Rohr 25' bilden eine Führung für eine Feder 10, die zwischen
der Gabel 24 und einer auf dem Rohr 25' angeordneten Scheibe 47 befestigt ist. Die Federlänge kann durch
Verdrehen der Scheibe 47 eingestellt werden.
Um den Zapfen 45 ist schwenkbar ein doppelarmiger Lenker 48 mit Schlitzen 49 und 50 an jedem Ende des
Hebels. Am Grindelteil 3 sind zwei Lenker 51 und 52 befestigt, /eder Lenker trägt einen Zapfen 53 bzw. 54.
Diese Zapfen greifen in die genannten Schlitze 49 und 50 ein.
Die Vorspannung der zwischen der Gabel 24 und der Scheibe 47 eingespannten Feder 10 ist so groß gewählt,
daß bei normaler Pflugarbeit im harten Boden die Feder nicht zusammengedrückt wird. Stößt der im Eingriff im
Boden befindliche Pflugkörper 5,7 gegen ein Hindernis,
z. B. einen Stein, dann schwenkt der Grindel 2 entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben. Dabei wird die Rolle 44
unter Zusammendrücken der Feder 10 verschoben. Gleichzeitig schwenkt dabei der Lenker 48 um den
Zapfen 54 im Uhrzeigersinn, d. h. der Zapfen 53 verläßt den Schlitz 49. Die Vorrichtung wirkt also nach Art
eines Kniehebels, d. h. es ist zum Einsetzen der Schwenkbewegung eine sehr große Kraft erforderlich,
die mit zunehmendem Ausschwenken des Grindels sehr schnell abnimmt. Die Anordnung ist symmetrisch für
beide Pflugschare, d. h. die Arbeitsweise ist in beiden Schwenkrichtungen des Grindels die gleiche, es
wechselt nur die Schwenkrichtung des Lenkers 48.
Das Ausfühmngsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von dem nach Fi g. 1 im wesentlichen nur dadurch,
daß die Kulissenführung 42, 43 durch einen Hebel 55 ersetzt ist. Er schwenkt um einen Zapfen 56, der an einer
Nase 57 des Rahmens 1 befestigt ist. Die Schlitze 49 und 50 sitzen in den Lenkern 51 und 52, die Zapfen 53, 54
dagegen auf dem Lenker 48. Auch bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 können die Lenker
einerseits und die Lenker 51 und 52 andererseits ihre Lage tauschen.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 und 4 entspricht im Prinzip dem nach F i g. 1 und 2. Pfluggrindel 2
und Rahmen 1 bilden einen spitzen Winkel miteinander, aber der Grindel 3 schwenkt um eine Achse, die
senkrecht zur Längsrichtung des Grindelträgers verläuft und parallel zur Symmetrieebene des Pfluges liegt.
Der Rahmen 1 besteht aus zwei U-Eisen 58, die beide durch zwei zu beiden Seiten der U-Eisen liegende
Kulissen 59, 59' miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden U-Eisen 58 ist der Drehzapfen 8 des Grindels
3 gelagert. Mit diesen Zapfen sind drehfest Rohrstutzen 60 und 61 verbunden. Der Stutzen 60 ist am Grindelteil 3
befestigt und trägt die Lenker 51 und 52. Am Rohrstutzen 61 sind zwei gleiche Lenker 5Γ, 52'
befestigt. Auf dem Zapfen 45 der Rolle 44 sitzt an jedem Ende, d. h. zu beiden Seiten des Rahmens 1 ein Lenker
48 bzw. 48', die mit ihren Zapfen 53, 54, 53', 54' in die Schlitze der Lenker 51 und 52 bzw. 5Γ, 52' eingreifen.
Die Feder 10 liegt zwischen den beiden U-Eisen 58 und ist durch ein Widerlager 62,62' an diesem abgestützt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung entspricht der nach
Fig. I, sie hat aber dieser gegenüber folgenden Von eil.
Beim Wiedereinsetzen eines ausgehenden Schares ergibt der Bodenwiderstand senkrecht zur Anlage des
Schares eine Komponente, die das Einziehen des Schares begünstigt. In der eigentlichen Arbeitsstellung
ist diese Komponente durch die Bodenreibung an der Anlage ausgeglichen. Dies gilt aber nicht während des
Einziehvorganges, da sich die Anlage hierbei in einem Raum bewegt, der bereits vom Schar freigeschnitten ist.
Durch die Verdopplung der Lenker 51, 52 und die Verdopplung der Lenker 48 ist sichergestellt, daß die
Feder 10 immer zentrisch beansprucht wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 schwenkt
der Grindel 3 wieder um einen Zapfen 8, der am Rahmen 1 befestigt ist. Um denselben Zapfen
schwenken zwei Laschen 63 und 64. Jede Lasche trägt einen Zapfen 62, an dem je ein Lenker 65, 66 angelegt
ist, der um den Zapfen 45 der Gabel 24 schwenkbar ist, auf die die Feder 10 einwirkt. Die Feder selbst ist wieder
am Teil 26 abgestützt, der bei 27 am Grindel 3 angelenkt ist.
Am Rahmen 1 sind zwei Anschläge 67,68 angebracht und am Grindelteil 3 zwei Mitnehmer 69 und 70. Beim
Ausschwenken des arbeitenden Schares, d. h. bei einer Drehung des Grindels 2 entgegen dem Uhrzeigersinn,
wird die Lasche 64 vom Mitnehmer 70 mitgenommen, während die Lasche 63 sich gegen den Anschlag 67 legt.
Die Drehung des Grindels ist mit einer Verschiebung der Gabel 24 verbunden, d. h. mit einem Zusammendrücken
der Feder 10. Die Sicherung ist für beide Schwenkrichtungen des Grindels 3 symmetrisch, d. h.
beim Ausschwenken des am Holm 4' befestigten Schares legt sich die Lasche 64 gegen den Anschlag 68
und die Lasche 63 bewirkt das Zusammendrücken der Feder 10.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.6 schwenkt
der Grindel 3 wiederum um den festen Zapfen 8 im Rahmen 1. Der Grindel 3 bildet zwei entgegengerichtete
Nasen 70, 70'. Jede Nase trägt einen Zapfen 71. Um jeden Zapfen ist eine Lasche 72 bzw. 73 schwenkbar, die
an ihrem freien Ende mit einem Schlitz den Zapfen 4'. der Federgabel 24 umgreift. Jede Lasche trägt einer
Zapfen 74. Der Rahmen 1 bildei zwei entgegengesetzte
Arme 75,75'. Sie tragen an ihrem freien Ende Zapfen 76 Diese Zapfen sind durch Laschen 77 bzw. 78 mit den
Zapfen 74 auf den Laschen 72 bzw. 73 verbunden.
Beim Ausschwenken des Grindels 3 entgegen deir Uhrzeigersinn in F i g. 6 löst sich die Lasche 73 von"
Zapfen 45, während die Lasche 72 den Zapfen 45 mitnimmt, dabei eine Drehung um den Zapfen 71
entgegen dem Uhrzeigersinn ausführt und gleichzeitig die Feder 10 zusammendrückt. Die Sicherung ist für
beide Schwenkrichtungen symmetrisch. Die Laschen können ihre Lagen zum Rahmen und Grindel
vertauschen.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 bezieht sich auf einen zweischarigen Drehpflug, doch ist das hier
dargestellte Prinzip auch für Drehpflüge mit beliebiger Scharzahl anwendbar.
Es sind zwei Grindelteile 3 und 3' gezeigt. Beide schwenken um feste Zapfen 8 bzw. 8' des Rahmens !.
Dieser bildet zwei Anschlagpaare 91 und 92 bzw. 91 .92'. Jeder Grindel hat wiederum zwei Mitnehmer 93 und 94
bzw. 93', 94'. Um den Zapfen 8 des Grindelteiles 3 schwenkbar sind zwei Laschen 95 und 96. um den
Zapfen 8' des Grindels 3' zwei doppelarmige Laschen 97 und 98. Alle Laschen tragen Zapfen 99, die paarweise
durch Blattfedern 100 und 101 miteinander gekuppelt sind. Die freien Enden der Laschen 97 und 98 liegen an
den Anschlägen 9V bzw. 92' des Rahmens 1 an und wirken mit den Mitnehmern 93' bzw. 94' des Grindels 3'
zusammen.
Beim Ausschwenken des Grindels 3 entgegen dem Uhrzeigersinn wird die Lasche 96 mitgenommen, dabei
wird die Feder 101 zusammengedrückt, da die Lasche 98
mit ihrem freien Arm am Anschlag 91' des Rahmens 1 anliegt. Beim Ausschwenken des Grindels 3 in
entgegengesetzter Richtung wird die Blattfeder 100 zusammengedrückt In gleicher Weise arbeitet das
Grindel 3' abwechselnd mit der Feder 100 bzw. mit der Feder 101 zusammen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Stein- und Überlastsicherung für Vol'.drehpflüge,
bei der die rechts- und linkswendenden Pflugkörper über mindestens einen Grindel mit dem
Pflugrahmen verbunden sind, beide Pflugkörper beim Verschwenken den gleichen zwischen dem
Pflugrahmen und den Grindeln vorgesehenen Arbeitsspeicher aufladen und die Pflugkörper nach
Überwinden eines Hindernisses durch den Arbeitsspeicher während des Pflügens in die Arbeitsstellung
gebracht werden, dadurch gekennzeichne 5, daß sowohl der rechts- wie linkswendende
Pflugkörper eines Pflugkörperpaares (5, 6) je an einem Ende eines holmes (4) dnes T-förmig
ausgebildeten Grindels (2) befestigt sind und der Grindel (2) über Kniehebel auf einen Arbeitsspeicher
(10) einwirkt, daß ein Lenker (51, 52) des
Kniehebels am Rahmen und der andere (48) am Grindel angelenkt ist, daß in der Gelenkstelle (45)
der Lenker (48) der Arbeitsspeicher (10) angreift und daß der wirksame Hebelarm des Kniehebels mit
zunehmender Auslenkung des Grindels (2) abnimmt.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenk (45) des Kniehebels mit
Hilfe einer Rolle (44) oder eines Steines in einer Kulisse (42,43) des Rahmens geführt ist ( F i g. 1).
3. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenk (45) des Kniehebels vom
einem am Rahmen (1) angelenkten Lenker (55)
geführt ist ( F i g. 2).
4. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel kraftschlüssig mit zwei
zu beiden Seiten der Rahmenmitte liegenden Armen (51, 52) des Grindels (2) oder des Rahmens (1)
gelenkig verbunden ist, wobei je nach Schwenkrichtung des Grindels die eine oder die andere der
beiden Gelenkstellen (53, 54) gelöst wird ( F i g. 1 bis 3 und 6).
5. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Grindels (2)
senkrecht zur Längsrichtung des Grindelträgers verläuft und parallel zur Symmetrieebene des
Pfluges liegt ( F i g. 3 und 4).
6. Sicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen als rohrförmiger Körper
(58) ausgebildet ist und ein Arbeitsspeicher (10) innerhalb des Körpers (58) angeordnet ist ( F i g. 3
und 4).
7. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lenker (65,66) des Kniehebels mit Laschen (63,64) gelenkig verbunden sind, wobei die
Gelenkstelle (8) der Laschen (63, 64) am Rahmen bzw. am Grindel angebracht ist und am Grindel
Mitnehmer («9, 70) für die wahlweise Mitnahme einer Lasche (63,64) und am Rahmen Anschläge (67,
68) für das Festhalten der jeweils anderen Lasche angebracht sind (Fig. 5).
8. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Schwenkrichtung des Grindels
(2) ein Kniehebel (72, 77; 73, 78) vorgesehen ist, der durch einen gemeinsamen Arbeitsspeicher (10)
belastet ist ( Fig. 6).
9. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel für jede Schwenkrichtung
des Grindels (2) durch eine Blattfeder (100,101) gebildet ist, die als Arbeitsspeicher dient.
Die Erfindung betrifft eine Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge, bei der die rechts- und
linkswendenden Pflugkörper über mindestens einen Grindel mit dem Pflugrahmen verbunden sind, beide
Pflugkörper beim Verschwenken den gleichen zwischen dem Pflugrahmen und den Grindeln vorgesehenen
Arbeitsspeicher aufladen und die Pflugkörper nach Überwinden eines Hindernisses durch den Arbeitsspeicher
während des Pflügens in die Arbeitsstellung
ίο gebracht werden.
Will man erreichen, daß eine Stein- und Überlastsicherung den Pflug nicht nur vor Beschädigungen
schützt, sondern den ausgeschwenkten Pflugkörper nach Überwindung des Hindernisses während des
Pflügens selbsttätig wieder in die Arbeitslage bringt, so muß im Arbeitsspeicher beim Überwinden des Hindernisses
so viel Arbeit gespeichert werden, daß der Speicher anschließend zusammen mit dem Gewicht des
Schares in der Lage ist, den Pflugkörper entgegen dem Bodenwiderstand in die Arbeitslage zu bringen. Als
Arbeitsspeicher kann man dabei entweder eine Stahlfeder oder eine Gummifeder benutzen, oder aber
auch eine Gasfeder. Eine solche Gasfeder erhält man z. B. durch einen in einem mit öl gefüllten Hydraulikzylinder
angeordneten Gassack, der durch das Öl im Zylinder zusammengedrückt wird.
Aus der FR-PS 14 58 614 ist ein Drehpflug mit einer Steinsicherung bekannt, bei dem beide Pflugkörper an
einem T-förmig ausgebildeten Grindel befestigt sind.
Die Feder der Steinsicherung greift mit einer Nase in eine am Pflugrahmen ausgebildete Nut. Bei Überlastung
des pflügenden Pflugkörpers wird die Feder gespannt,
so daß deren Nase aus der Nut herausspringt und so der Grindel dem Hindernis ausweichen kann. Diese
bekannte Steinsicherung weist jedoch den Nachteil auf, daß das Wiedereinziehen nicht selbsttätig erfolgt,
sondern durch Anheben bzw. durch Zurückstoßen des Pfluges erfolgt.
Aus der US-PS 34 20 315 ist weiter eine Steinsicherung
für einen Drehpflug bekannt, bei der beide Pflugkörper beim Einschwenken ein und denselben
Arbeitsspeicher aufladen. Jeder der rechts- und linkswendenden Pflugkörper ist über einen Grindel am
Pflugrahmen angelenkt. Die beiden Grindel eines Pflugkörperpaares sind über ein Gestänge untereinander
verbunden, über das auch der Arbeitsspeicher betätigt wird. Diese bekannte Steinsicherung, bei der für
jeden Pflugkörper ein Grindel erforderlich ist, erfordert, wenn sie zufriedenstellend arbeiten soll, einen starken
und damit auch teuren Arbeitsspeicher. Weiter wird ein Hebelsystem mit vielen Gelenkstellen benötigt, was die
Störanfälligkeit der Steinsicherung und deren Herstellungskosten wesentlich erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
selbsttätige Stein- und Überlastsicherung für Drehpflüge so auszubilden, daß nur ein Grindel für ein
Pflugkörperpaar erforderlich ist und die Steinsicherung mit einem relativ kleinen Arbeitsspeicher auskommt
einfach in ihrem Aufbau und billig in der Herstellung ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß sowohl der rechts- wie linkswendende Pflugkörpei
eines Pflugkörperpaares je an einem Ende eines Holme: eines T-förmig ausgebildeten Grindels befestigt sine
und der Grindel über Kniehebel auf einen Arbeitsspei eher einwirkt, daß ein Lenker des Kniehebels an
Rahmen und der andere am Grindel angelenkt ist, daß ii der Gelenkstelle der Lenker der Arbeilsspeiche
angreift, und daß der wirksame Hebelarm de
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702065670 DE2065670C3 (de) | 1970-05-20 | Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024509 DE2024509C3 (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge |
| DE19702065670 DE2065670C3 (de) | 1970-05-20 | Stein- und Überlastsicherung für Volldrehpflüge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2065670A1 DE2065670A1 (de) | 1974-10-24 |
| DE2065670B2 DE2065670B2 (de) | 1976-03-25 |
| DE2065670C3 true DE2065670C3 (de) | 1976-11-25 |
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