DE2241784C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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- E04G21/14—Conveying or assembling building elements
- E04G21/16—Tools or apparatus
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit Ladeeinrichtung
für große kasten- oder kastenteilartige, wenigstens
eine Öffnung aufweisende Behälter gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Derartige Behälter können insbesondere Betonkästen,
wie Garagen, Kleinsthäuser, Wohnzellen oder dergl.
sein. Bei einem gattungsgemäßen Fahrzeug werden
dessen Achsen und Räder mit Stützen entlastet,
bevor mit einer zur Kippsicherung etwa in der
Mitte der Garage angreifenden Tragvorrichtung, auf
die die Hebevorrichtung wirkt und die vorzugsweise
mit Hilfe von Seilen oder Ketten an die Garage an
geschlossen wird, die Garage aufgenommen oder ab
gesetzt wird. Bei einem Verfahren des Hubarmes
in Richtung auf das Fahrerhaus des Fahrzeuges wird
die Garage in angehobener Stellung gehalten und
danach bis zur Auflage auf dem Fahrzeug abgesetzt.
Ein derartiges Fahrzeug ist bekannt (DE-GM 67 51 695).
Bei dem aus dieser Druckschrift bekannten Raumzellen
transportfährzeug sind die einen Ausleger bildenden
Träger an einem Wagen befestigt, welcher auf auf dem Chassis
des Fahrzeuges befestigten Schienen verfahrbar ist
und eine Winde aufnimmt. Der Hubarm besteht bei
dieser Vorrichtung aus parallelen durchgehenden
Trägern, die ihre Lage gegenüber dem Fahrzeugaufbau
beim Auf- und Abladen der Garage beibehalten.
Die Verlagerung des Auslegers auf dem Windenkasten
führt dazu, daß die nutzbare Ladefläche verkürzt
und der Ausleger einen verhältnismäßig großen Abstand
von der Ladefläche bzw. den Führungsschienen des
Windenkastens aufweist. Werden mit dem Fahrzeug
beispielsweise Stahlbetonfertiggaragen transportiert,
dann macht das Einbringen des Auslegers in die Raumzelle
Schwierigkeiten, weil zwischen der Oberkante des
Auslegers und dem zumeist unter die Decke der Stahl
betonfertiggarage geklappten Torblatt zu
wenig Raum ist. Diese Schwierigkeiten beruhen einer
seits darauf, daß mit der hinteren Abstützung des
Fahrzeuges der Rahmen des Fahrzeuges aus den
Federn ausgehoben wird, wodurch auch der Aufbau
nach oben wandert. Andererseits werden die
Schwierigkeiten noch dadurch verschärft, daß
wegen des hohen Gewichtes von Stahlbetonfertiggaragen
eine erhebliche Höhe des Tragarms konstruktiv er
forderlich ist, damit die beträchtlichen Lastmomente
einwandfrei übertragen werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher
darin, ein Fahrzeug der als bekannt vorausgesetzten
Art so auszubilden, daß sich die Lädefläche besser
ausnutzen läßt, jedoch die Belastung der Hubeinrichtung
gering bleibt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit Hilfe der Merkmale
des kennzeichenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Hierdurch wird einerseits erreicht, daß beim Anheben
und Absenken der Last die Lage des Hubarmes mit Ausnahme
des heb- und senkbaren äußersten Gliedes unverändert
bleibt. Dadurch bleibt auch der Schwerpunkt des Armes
im wesentlichen erhalten, weil nur ein geringer Teil
des Armes seine Höhenlage verändert. Außerdem muß
die Hubeinrichtung nur das äußerste Glied des Armes anheben
und ist daher um das Teilgewicht des in der Vertikalebene
unbeweglichen Teiles des Hubarmes entlastet. Dadurch
daß die Zugmittel der Tragvorrichtung an dem freien
Ende des Hubgliedes angeordnet sind, ist der maximal
mögliche Hub gewährleistet.
Damit die aufgenommene Raumzelle immer genau horizontal
hängt und nicht das eine Zugmittel mehr als das andere
belastet wird, schlägt Anspruch 2 vor, daß die Zugmittel
Spannschlösser aufweisen. Mit Hilfe dieser Spannschlösser
werden die Zugmittel - Seile oder Ketten - bei jedem
Hubvorgang gestrafft, so daß die Gewichtskräfte der
Raumzelle sich gleichmäßig auf die Zugmittel verteilen.
Gemäß dem Anspruch 3 ist das Hubglied gegenüber dem
äußeren Teil des Armes zwischen einer Stellung, in
der beide Teile in Verlängerung voneinander stehen
und einer weiteren Stellung verschwenkbar, in der
das Hubglied mit dem Arm einen rechten Winkel ein
schließt, wobei das Hubglied nach oben ragt. Dabei
muß die Länge des Hubgliedes so bemessen sein, daß
beim Verladen von Betonkästen der Boden derselben
beim völligen Hochschwenken nicht von unten gegen
den unverschwenkbaren Teil des Hubarms läuft.
Vorteilhaft ist es, wenn der Arm mehrere Teleskopglieder
aufweist, die in etwa horizontaler Lage entgegen der
Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges ausfahrbar sind. In
dieser Stellung wird der Behälter bei etwa horizontaler
oder leicht nach unten geneigter Lage des verschwenkbaren
Teils aufgenommen bzw. abgesetzt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung
dargestellt und näher erläutert. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Seitenansicht dargestellt, wobei die Raumzelle in
unterschiedlicher Linienführung wiedergegeben ist.
Das Fahrzeug (1) dient zum Transport von Fertiggaragen
von der Fabrik zum späteren Standort. An der dem
Fahrzeug zugekehrten Vorderseite ist eine Öffnung (3)
vorgesehen, durch welche ein Arm (4) ins Garageninnere
eingefahren werden kann. Diese Öffnung nimmt dann
später die Garagentüre auf.
Der Arm (4) besteht im wesentlichen aus einem äußeren
Teleskopglied (5) und einem darin verschiebbaren
Teleskopglied (6). Letzteres besteht aus zwei Teilen.
Dabei ist der äußere Teil als Hubglied (7) gegenüber
dem inneren Teil in Richtung des Doppelpfeils (8)
verschwenkbar. Die Schwenkachse ist mit (9) bezeichnet,
während eine hydraulische Presse für die Verschwenk
bewegung das Bezugszeichen (10) trägt. Ihre Schwenkachsen
sind mit (11 u. 12) bezeichnet. Da die Verbindungsgerade
dieser beiden Schwenkachsen im Abstand unterhalb der
Schwenkachse (9) der beiden Teile des äußeren Teleskop
gliedes gelegen ist, verschwenkt sich das Hubglied (7)
beim Ausfahren des Kolbens (13) nach oben. Dies bewirkt
ein Abheben der Garage (2) vom Erdboden bzw. ihrer
Aufstellfläche. Umgekehrt wird die Garage abgesenkt,
sobald sich der Kolben (13) einwärts bewegt.
Das äußere Teleskopglied (5) ist gegenüber der Ladefläche
(14) des Fahrzeugs (1) in Richtung des Pfeils (15) längs
verschiebbar. Mit ausgezogenen Linien ist die zurück
gezogene und mit strichpunktierten Linien die Transportlage
dieses Teleskopgliedes angegeben. Dasselbe gilt auch
für die Garage (2) und die übrigen verschieb- bzw.
verschwenkbaren Elemente. In der Aufnahme- bzw.
Abgabestellung stehen die beiden Teile des Teleskop
gliedes (6) etwa in Verlängerung voneinander, während
sie in der Transportstellung einen etwa rechten Winkel
bilden.
Da sich der Garagenboden (16) in der Transportlage
zwischen den zusammengezogenen Teleskopgliedern (5 u. 6)
und der Ladefläche (14) befindet, müssen beide einen
gewissen Abstand voneinander aufweisen. Aus diesem
Grunde liegt lediglich das innerste Ende des
Teleskopgliedes (5) am Fahrzeug auf, während der
überwiegende Teil den erwähnten Abstand (18) hat,
also einen Spalt bildet. Es reicht, wenn der Letztere
geringfügig größer ist als die Dicke des Garagenbodens
(16). In nicht näher gezeigter Weise wird die
schiebbare Verbindung zwischen dem Teleskopglied (5),
genauer gesagt, dem innersten Ende (17) dieses
Teleskopgliedes, und der Ladefläche mit Hilfe von
Laufrädern oder -rollen und entsprechenden Führungs
schienen erreicht. Letztere müssen so ausgebildet sein,
daß sie die auftretenden, also beim Aufnehmen der
Last beispielsweise nach oben gerichteten Kräfte
aufnehmen können. Wenn hier von Ladefläche die
Rede ist, so muß dies nicht notwendigerweise bedeuten,
daß eine ebene, sonst bei Lastkraftwagen übliche
Fläche, vorgesehen ist, vielmehr kann die Garage
auch auf Stützschienen, Tragböcken oder dergl.
abgesetzt werden. Das Wort Ladefläche soll also
relativ weit auslegbar sein.
Zwischen den beiden Teleskopgliedern (5 u. 6) sind nicht
gezeigte Gleitführungen vorgesehen. Ihre gegenseitige
Verschiebung wird mit Hilfe der hydraulischen Presse
(19) bewerkstelligt. Ihr Kolben ist am Punkt (20)
mit dem Teleskopglied (6) verbunden, während der Zylinder
und das Teleskopglied (5) am Punkt (21) kraftflüssig
verbunden sind. Die Längsverschiebung des Teleskop
gliedes (5) gegenüber dem Fahrzeug (1) wird mit Hilfe
der hydraulischen Presse (22) erreicht, deren eines
Ende am Fahrzeug und deren anderes am Teleskopglied (5)
befestigt ist.
Das Aufladen der Garage oder eines anderen Elementes
geschieht in folgender Weise:
Zunächst wird das Hubglied (7) des Teleskopgliedes (6)
in eine etwa horizontale Lage gebracht. Anschließend
wird das Teleskopglied (6) ausgefahren und der
gesamte Auslegerarm nach hinten verschoben. Die
letzten beiden Arbeitsgänge sind vertauschbar. Vorher
oder nachher werden noch zwei am hinteren Fahrzeugende
angebrachte Stützfüße (23) ausgefahren, um das
Fahrzeug gegen Kippen zu sichern und Achsen und
Räder zu entlasten. Das Fahrzeug wurde selbstver
ständlich zunächst so nahe wie möglich an die
Garage herangebracht und in Verlängerung dazu ge
stellt. Nach Durchführung der genannten Arbeitsgänge
befindet sich die Tragvorrichtung (24, 26), welche
beispielsweise aus Seilen oder Ketten (24) bestehen
kann, etwa in der Mitte der Garage, so daß Letztere
kippsicher aufgenommen wird. Am Boden der Garage
sind Befestigungselemente (25) angebracht, an welchem
die Seile oder Ketten (24) befestigt werden können.
Denkbar ist es auch, in den Boden Hülsen einzubetonieren,
in welche dann Haken oder Ösen eingebracht werden können.
Zur Straffung der Seile oder Ketten (24) dienen Spann
schlösser (26) oder dergl. Nunmehr wird das Hubglied (7)
nach oben verschwenkt, die Teleskopglieder (5 u. 6)
zusammengezogen und der Teleskoparm gegen das Fahrerhaus
verschoben. Die Garage kann dann abschließend noch
etwas abgesenkt werden, damit sie satt auf dem Fahrzeug
aufliegt. Jetzt werden die beiden Stützfüße (23) vom
Boden abgehoben und nach oben gefahren, wobei ihre
oberen Enden in Ausnehmungen (27) an der Unterseite
des Garagenbodens einrasten. Hierdurch wird eine
Sicherung gegen unbeabsichtigtes Verschieben während
des Transportes erreicht. Das Abladen erfolgt sinngemäß
in umgekehrter Reihenfolge der Arbeitsgänge. Sofern
der Garagenboden an seinem dem Fahrerhaus zugekehrten
Ende geschlitzt ist, kann die Garage noch näher an das
Fahrerhaus gebracht werden. Damit kann die Ladefläche
dann vollständig ausgenutzt werden.
Claims (4)
1. Fahrzeug mit Ladeeinrichtung für große kasten- oder
kastenteilartige, wenigstens eine Öffnung aufweisende
Behälter, insbesondere Betonkästen, wie Garagen,
Kleinsthäuser, Wohnzellen und dergl., mit einem in
Fahrzeuglängsrichtung ausfahrbaren Arm, der an seinem
freien Ende mit einer in das Behälterinnere ein
fahrbaren Tragvorrichtung versehen ist, welche
mehrere Zugmittel aufweist, die an dem Behälter
boden anbringbar sind und mit einer Hubeinrichtung
zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß ein
äußerer Teil des Armes (4) als Hubglied (7) dient
und mittels der Hubeinrichtung (Presse 10) in
einer Vertikalebene verschwenkbar ist, und daß
die Zugmittel (24, 26) der Tragvorrichtung an
dem freien Ende des Hubgliedes (7) angeordnet
sind.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugmittel (24, 26) Spannschlösser (26)
aufweisen.
3. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hubglied (7)
gegenüber dem äußeren Teil des Armes (4) zwischen
einer Stellung, in der beide Teile in Verlängerung
voneinander stehen und einer weiteren Stellung
verschwenkbar ist, in der das Hubglied (7) mit
dem Arm (4) einen rechten Winkel einschließt,
wobei das Hubglied (7) nach oben ragt.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (4) mehrere
Teleskopglieder (5 u. 6) aufweist, die in etwa
horizontaler Lage entgegen der Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges ausfahrbar sind.
Priority Applications (10)
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