[go: up one dir, main page]

DE2404746A1 - Verfahren zur herstellung von schmieroelen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von schmieroelen

Info

Publication number
DE2404746A1
DE2404746A1 DE2404746A DE2404746A DE2404746A1 DE 2404746 A1 DE2404746 A1 DE 2404746A1 DE 2404746 A DE2404746 A DE 2404746A DE 2404746 A DE2404746 A DE 2404746A DE 2404746 A1 DE2404746 A1 DE 2404746A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
catalyst
pressure
carrier
hydrogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2404746A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Neil Bennett
Brian James Oswald
Terence Norman Thurlow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP PLC
Original Assignee
BP PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP PLC filed Critical BP PLC
Publication of DE2404746A1 publication Critical patent/DE2404746A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G65/00Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only
    • C10G65/02Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only
    • C10G65/04Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only including only refining steps
    • C10G65/043Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only including only refining steps at least one step being a change in the structural skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/10Lubricating oil

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHON WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-.CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLDPSCH DIPL.-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 51. Jan. 1974 Ke/Ax
The British Petroleum Company Limited, Britannic House, Moor Lane, London EC2Y 9BU (England). Verfahren zur Herstellung von Schmierölen
(Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 19 14 457.1))
Die Erfindung "betrifft die Herstellung von Schmierölen auf ausschließlich katalytischem Wege ohne Verwendung von Lösungsmitteln.
Es ist bekannt, daß "bei der'Schmierölherstellung die Erfordernisse eines hohen Viskositätsindex und eines niedrigen Fließpunktes im Widerstreit miteinander stehen. Aromaten und Ringverbindungen, die zur Verbesserung des Viskositätsindexes entfernt oder umgewandelt werden" müssen, haben niedrige Fließpunkte. Die zur Verbesserung der Fließpunkte zu entfernenden Wachse haben verhältnismäßig hohe Viskositätsindices. Die Lage wird weiter dadurch kompliziert, daß Schmierölfraktionen gemischte cyclischparaffinische Verbindungen (z.B. aromatische oder naphthenische Ringe mit paraffinischen Seitenketten) mit mittleren Vikositätsindices und Fließpunkten enthalten.
In der Praxis stellt der durchentwickelte V/eg d'er Extraktion von Aromaten mit Lösungsmitteln und der Entwachsung und Entparaffinierung mit Lösungsmitteln eine befriedigende Lösung bei mäßig hohem Viskositätsindex und mäßig niedrigem Fließpunkt dar. Sehr hohe Viskositätsindices
409833/0770
oder sehr niedrige Fließpunkte sind jedoch mit Lösungsmitteln schwierig zu erreichen. Außerdem gi"bt es weitere praktische und wirtschaftliche iTachteile für die mit Lösungsmitteln arbeitenden Verfahren. Erhebliche Forschungsarbeiten wurden daher in den letzten Jahren auf die Entwicklung von hydrokatalytischen Verfahren als Ersatz für eine oder beide Lösungsmittelbehandlungsstufen gerichtet. [
Ein ausschließlich katalytischer Weg ist beispielsweise
Gegenstand des Hauptpatents (Patentanmeldung
P 19 14 457.1), das die Herstellung von Schmierölen aus über 35O0C siedenden Erdölausgangsmaterialien durch Verringerung des Gehalts an aromatischen Kohlenwasserstoffen und an Wachsen bzw. Paraffinen nach einem Verfahren betrifft, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man sowohl die Verringerung des Arornatengehalts als auch die Entwachsung bzw. Entparaffinierung katalytisch ohne Verwendung von Lösungsmitteln durchführt, wobei man das Öl zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 343 bis 454°C und einem Druck von 70 bis 211 atü unter Gewinnung eines Materials mit verringertem Aromatengehalt und verbessertem Viskositätsindex über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems auf einen feuerfesten Oxydträger enthält, und andererseits das Öl zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 232 bis 510 C und einem Druck von 7 bis 211 atü über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems in einen kristallinen Mordenit mit verringertem Alkaligehalt eingearbeitet enthält,und hierbei eine Schmierölfraktion mit verbessertem Viskositätsindex und verbessertem Fließpunkt erhält. Bei diesem Verfahren werden die Maßnahmen der Viskositätsindexverbesserung und der katalytischen Entwachsung bzw. Entparaffinierung in beliebiger Reihenfolge durchgeführt.
409833/0770
Gemäß der Erfindung wurde nun gefunden, daß das ausschließlich katalytische Verfahren des Hauptpatents durch Arbeiten in drei Stufen und durch Verwendung eines speziellen Katalysators in der dritten Stufe weiter verbessert werden kann, wobei in der dritten Stufe der Viskositätsindex ohne nachteilige Beeinflussung des Fließpunktes verbessert werden kann. !
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein ausschließlich katalytisches Verfahren zur Herstellung von Schmierölen aus über 350 C siedenden Erdölausgangsmaterialien ohne Verwendung von Lösungsmitteln für die Entfernung von Aromaten und die Entwachsung bzw. Entparaffinierung, wobei man das Öl zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 343° bis 4540C und einem Druck von 70 bis 210 Bar (Manometerdruck) über einen Katalysator, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems auf einem als Träger dienenden feuerfesten Oxyd leitet, dann zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 250° bis 5000C und einem Druck von 7 bis 210 Bar (Kanorneterdruck) über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den ■ Gruppen VIa und VIII des Periodensystems in einen kristallinen Mordenit mit verringertem Alkalimetallgehalt eingearbeitet enthält, und dann zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 300° bis 45O0C und einem Druck von 30 bis 210 Bar (Manometerdruck) über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems auf einem als Träger dienenden feuerfesten Cxyd enthält, das 1 bis Gew.-c/o Halogenenthält, und hierbei ein Produkt "erhält, das gegenüber dem Ausgangsmaterial einen erniedrigten Fließpunkt und einen erhöhten Viskositätsindex aufweist.,
Als Ausgangsmaterial für das Verfahren wird vorzugsweise eine Vakuumdestillatfraktion verwendet, die im Bereich von 350 bis 600 C siedet. Da Schmieröle in mehreren
409833/0770
Typen mit verhältnismäßig engen Siedebereichen verkauft werden, ist in irgendeiner Phase eine Destillation zur Bildung von Schnitten von verhältnismäßig engein Siedebereich erforderlich. Im Rahmen der Erfindung kann ein Schnitt mit weitem Siedebereich als Ausgangsmaterial verwendet werden, und die Destillation zur Trennung in Schnitte mit engerem Siedebereich kann nach der ersten, zweiten oder dritten hydrokatalytischen Behandlung vorgenommen werdenjOder die Destillation kann vor den hydrokatalytischen Behandlungen durchgeführt werden, worauf die einzelnen Schnitte hydrokatalytisch "behandelt werden können., Die erste Arbeitsweise hat den Vorteil, daß eine Blockierung des Betriebs vermieden wird, während die letztgenannte Arbeitsweise den Vorteil hat, daß optimale Bedingungen der katalytischen Behandlung für jeden Schnitt gewählt werden können.
Als Katalysatorträger kann ein einzelnes Oxyd, z.B. Aluminiumoxyd, das bevorzugt wird, oder ein gemischtes Oxyd, z.B. Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd, verwendet werden. Geeignet sind Mengenanteile von 10 bis 100 Gew.-0Jo AIpO^ und 0 bis 90 Gew.-5» SiOp. Halogen ist in diesem in der ersten Stufe verwendeten Katalysator vorzugsweise nicht vorhanden.
Dj.e Metalle der Gruppe VIa sind Chrom, Molybdän und Wolfram. Als Metalle der VIII. Gruppe werden Eisengruppenmetalle, d.h. Eisen, Kobalt und Nickel bevorzugt. Diese Komponenten werden normalerweise in Form von Oxyden oder Sulfiden verwendet. Wenn Platingruppenmetalle verwendet werden, liegen sie zweckmäßig in Metallform "oder in Form von Metallsulfiden vor. Die Mengen der Hydrierkomponenten können in den folgenden Bereichen liegen: Metalle der Gruppe VIa 2-25 Gew.-^(ausgedrückt als
Metall) Eisengruppenmetalle 1-15 " "
Platingruppenmetall 0,1-5 " " 409833/0770
Bevorzugt als Hydrierkomponenten werden 2 "bis 25 Gew.-cf> Molybdän (ausgedrückt als Metall, jedoch anwesend als Oxyd oder Sulfid) und 1 bis 15 Gew.-0Jo Kobalt und/oder Nickel (ebenfalls als Metall ausgedrückt, jedoch als Oxyd oder Sulfid anwesend). Als weitere geeignete Kombination kommt Wolfram-Nickel-Sulfid mit 0,1 bis 30,0 Gew„-?£ Wolfram und 0,1 bis 20,0 Gew.-^ Nickel, ausgedrückt als Metall, in Präge.
Das genaue Ausmaß der erforderlichen Viskositätsindexverbesserung kann experimentell bestimmt werden. Es ist möglich, daß eine große Verbesserung unnötig ist. Wie nachstehend dargelegt werden wird, ist die Entschwefelung die wichtigere Reaktion. In der Praxis können Ausgangsmaterialien mit einem Viskositätsindex von 45 bis 65, einem Fließpunkt von 30° bis 5O0C und einem Schwefelgehalt von 2 bis 4 Gew.-$ so behandelt werden, daß oberhalb von 37O°C siedende Produkte erhalten werden, die einen Viskositätsindex von 60 bis 100, einen Fließpunkt von bis 500C und einen Schwefelgehalt von 0,001 bis 0,5 Gew.-$> haben. Die anderen hauptsächlichen Verfahrensbedingungen können aus den folgenden Bereichen gewählt werden: .
■Raumströmungsgeschwindigkeit 0,1 bis 5 V/V/Std. Wasserstoffeinsatz 360 bis 1800 m /m
Das Produkt aus dieser ersten Stufe kann in bekannter Weise beispielsweise durch Abtrennung eines Kreislaufgases unter Entfernung von H2S und NH, und gegebenenfalls unter Entfernung von unterhalb des Siedepunktes des ursprünglichen Einsatzmaterials siedendem Produkt aufgearbeitet werden.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß optimale Ergebnisse in bezug auf maximale Ausbeute des gewünschten Endprodukts erreicht werden, wenn die Arbeitsbedingungen in der ersten Stufe so scharf gewählt werden, daß der Schwefelgehalt des zur katalytischen Entwachsung und Entparaffi- -- 4Q-9&33/O77Q .-■ ■ ■
nierung gehenden Produkts 0,1 bis 0,2 Gew.-^ beträgt. Durch höhere Schwefelgehalte wird die Aktivität des Entwachsungskatalysators verschlechtert, wodurch die Ausbeute für einen gegebenen Fließpunkt verringert wird. Niedrigere Schwefelgehalte führen nicht zu einer großen Verbesserung der Aktivität des Entwachsungskatalysators und erfordern schärfere Bedingungen und haben somit eine niedrigere Ausbeute in der ersten Stufe zur Folge.
Die katalytische Entwachsung und Entparaffinierung kann im wesentlichen in der in der Hauptanmeldung und in den britischen Patentschriften 1 088 933 und 1 134 014 beschriebenen Weise durchgeführt werden. Geeignet ist somit ein Katalysator, der 0,1 bis 5 Gew.-$> eines Platingruppenmetalls, insbesondere Platin selbst, in einen kristallinen Mordenit mit einem Alkalimetallgehalt von weniger als 2 Gew.-$, insbesondere einen dekationisierten Mordenit, eingearbeitet enthält. Vorzugsweise beträgt das SiOpi AIpO,-Verhältnis des Mordenits 14:1 bis 50:1. Die anderen hauptsächlichen Verfahrensbedingungen können aus den folgenden Bereichen gewählt werden:
Raumströmungsgeschwindigkeit 0,5-10 V/V/Std. Wasserstoffeinsatz 900-2700 m /m
In der Praxis können die Produkte aus der ersten Stufe, die, wie vorstehend erwähnt, einen Viskositätsindex von 60 bis 100, einen Fließpunkt von 30° bis 500C und einen Schwefelgehalt von 0,001 bis 0,5 Gew.-$ haben, katalytisch so entwachst und entparaffiniert werden, daß oberhalb von 37O0C siedende Produkte mit Viskositätsind-exwerten von 30 bis 90, Fließpunkten von -48° bis +9 C und Schwefelgehalten von 0,001 bis 0,5 Gew.-^ erhalten werden.
Die Aufarbeitung des Produkts aus der zweiten Stufe kann in der gleichen Weise wie bei den anderen Stufen erfolgen. Das Wachs wird zu leichten Paraffinkohlenwasserstoffen bis C-, insbesondere zu C,- und C.-Paraffinen, die als
409833/07 70
wertvolle Nebenprodukte gewonnen werden können, katalytisch gekrackt.
Das Produkt aus den ersten beiden Stufen hat zwar einen geeigneten Fließpunkt, jedoch kann sein Viskositätsindex ziemlich niedrig liegen. Zweck der dritten Stufe ist die Verbesserung des Viskositätsindex ohne Verschlechterung des Fließpunktes, d.h. die Erhöhung des Fließpunktes beträgt vorzugsweise O°und höchstens 60C. Wie bereits erwähnt, können die Produkte der zweiten Stufe Viskosiindexwerte von 30 bis 90 haben, die auf 75 bis 125 erhöht werden können, während der Fließpunkt im Bereich von -48° bis +90C gehalten wird.
Die gleichen Hydrierkomponenten und der gleiche Träger wie bei dem in der ersten Stufe verwendeten Katalysator können verwendet werden.
Als Halogen kann Chlor oder Fluor, insbesondere das letztere vorhanden sein. Diese Komponente stellt den Schlüssel zum Prozess dar. Der Halogengehalt beträgt vorzugsweise 0,5 bis 0,7 Gew.-56. Das Halogen kann in bekannter Weise eingeführt werden, indem beispielsweise der Träger mit einer Lösung einer Halogensäure, z.B. Fluorwasserstoffsäure, oder eines Halogenids, z.B. Ammoniumfluorid, imprägniert wird oder Dämpfe einer organischen Halogenverblndung unter Bedingungen, unter denen die Verbindung zersetzt wird, über den Träger geleitet werden. Als Halogenverbindungen eignen sich fluorierte Derivate von aliphatischen C1 -C.-Kohlenwasserstoffen, z.B. Tetrafluorkohlenstoff.
Die anderen hauptsächlichen Verfabxensbedingungen können aus den folgenden Bereichen gewählt werden:
Raumströmungsseschwindigkeit 0,1—5,0 V/V/Std. Wasserstoffeinsatz 100-2000 nr/nr
409833/0770
Das aus dem Reaktor austretende Produktgemisch kann in bekannter Weise so behandelt werden, daß ein wasserstoffreiches Kreislaufgas, das zur Entfernung von etwaigem HpS und NEU gewaschen werden kann, und eine Produktfraktion, die zur Entfernung von unterhalb des Siedepunktes des Einsatzmaterials siedenden Bestandteilen fraktioniert werden kann, abgetrennt werden.
Bei dem hier gebrauchten Ausdruck MViskositätsindex" handelt es sich um den gemäß ASTM D 92-57 gemessenen Viskositätsindex.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
Beispiel 1
Als Einsatzmaterial wurde eine Straight-run-Schmieröldestillatfraktion aus Kuwait-Rohöl mit einem Siedebereich von 480° bis 55O0C verwendet. Teile dieser Fraktion wurden zur Verbesserung des Viskositäsindex und des Fließpunktes in drei Stufen behandelt. Die Katalysatoren hatten die folgende Zusammensetzung:
Erste Stufe Zweite Stufe
1,98 Gew.-$ Nickeloxyd 0,577 Gew.-$> Platin
2,58 » Kobaltoxyd Rest Mordenit mit
9,29 " Molybdänoxyd 0,75 Gew.-$> Natrium 0,1 " Siliciumdioxyd
86,1 ·· Aluminiumoxyd 16,8 Oberfläche 295 m2/g Oberfläche 340 m2/g
Für die Behandlung in der dritten Stufe wurden zwei Katalysatoren verwendet, die Kobalt- und Molybdänoxyd auf Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd enthielten, wobei ein Kata-· lysator fluoriert war und der andere nicht. Der für Vergleichszwecke verwendete nicht-fluorierte Katalysator enthielt die nachstehend genannten Mengen an Co, Mo und Si, als Metall ausgedrückt, Jedoch als Oxyde vorhanden. Der Rest bestand aus Aluminiumoxyd.
409833/0770 -■-■■
Kobalt
Molybdän
Silicium
Oberfläche
1,75 Gew, 12,7 " 9,0 » 331 m2/g
Der Katalysator gemäß der Erfindung wurde fluoriert, indem man 100 ml des aus Co und Mo auf Silicumdioxyd-Aluminiumoxyd bestehenden Katalysators 24 Stunden in Berührung mit 10g NH.F in 100 ml entionisiertem Wasser ließ. Der Katalysator wurde abfiltriert, 16 Stunden bei 1200C getrocknet und 2 Stunden bei 55O0C calciniert. Er enthielt 6,1 Gew.-^ Fluor. Die angewendeten Verfahrensbedingungen und die mit. den beiden Katalysatoren erhaltenen Ergebnisse sind nachstehend in den Tabellen .1 und 2 genannt. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse mit dem in der dritten Stufe verwendeten nicht-fluorierten Yergleichskatalysator und Tabelle 2 die Ergebnisse mit dem gemäß der Erfindung in der dritten Stufe verwendeten fluorierten Katalysator.
Arbeitsbedingungen Katalysator
Temperatur,0C
Manometerdruck, Bar
Raumströmungsgeschwindigkeit, V/V/Std. -
■2 "2
Wasserstoffeinsatz,m/m -
Kennzahleη des über dein genannten Flammpunkt siedenden Materials
Tabelle 1 Erste
Stufe
Zweite
Stufe
Dritte
Stufe
Einsatz
material
NiCoMo/
Al2O5
Platin-
Wasser-
stoff-
Mordenit
CoMo/
SiOp-
.A1263
400 400 385
100 100 100
1,0 1,0 1,0
_ 1250 840 " 8~40
? -
Kinematische Zähigkeit bei 380C, cS 0,
278,8*
Fließpunkt,"C -18*
409833/077G
79,76* -15*
113,8 -12
67,70 -3
- 10 - Zweite
Stufe
2404746
Tabelle 70
Einsatz-
ir.aterial
1 (Forts.) 213 Dritte
Stufe
Viskositätsindex 51* Erste
Stufe
0,23 85
Flammpunkt, 0C 229* 83* 73,2 185
Schwefelgehalt,
Gewo-S^
3,03 196* 0,011
Ausbeute, Gew.-56 _ 0,20 92,4
87,6
*Kennzahlen für mit Lösungsmittel entwachstes und entparaffiniertes Material.
Arbeitsbedingungen - 2 Erste
Stufe
Zweite
Stufe
Dritte
Stufe
ί
i
43,54 3/0770
" Tabelle Katalysator - " -9
Einsatz
material
Temperatur, 0C NiCoMo/
Al2O3
Platin-
Wasser
stoff -
Mordenit
Fluorier
tes CoMo/
SiO9-
Al2O3
94
Manometerdruck,Bar ■ — 387 375 394 188
Raumströmungsge-
schwindigkeit,V/V/Std
103 103 103 0,0055
Wasserstoffeinsatz, 278,8* 1,0 1,0 j
0,5
69,8
Kennzahlen des über
dem genannten Flamm
punkt siedenden
Materials
-18* 1250 840 840 *Kennz.ahlen für mit Lösungsmittel entwachstes Material.
Kinematische Zähig
keit bei 380C, cS
51* 4098 3
Fließpunkt,0C 229* 106,7* 159,7
Yiskositätsindex 3,03 -18* -9 "
Flammpunkt,0C 76* 59
Schwefelgehalt,
Gew.-#
213* 227
Ausbeute, Gew.-$ 0,27 0,27
87,1 73,7
Etwas andere Bedingungen wurden in den in Tabelle 1 und Tabelle 2 genannten ersten beiden Stufen angewendet, wodurch etwas verschiedene Produkte, die zu den dritten Stufen gingen, erhalten wurden. Die Arbeitsbedingungen in der dritten Stufe waren ebenfalls etwas verschieden. Der Vorteil der Verwendung eines fluorierten Katalysators in der dritten Stufe ist jedoch eindeutig erkennbar. Mit dem Vergleichskatalysator wurde ein unannehmbarer Anstieg des Fließpunkts von -9° auf -3°C und nur eine mäßige Erhöhung des Viskositätsindex erhalten. Der fluorierte Katalysator führte zu keiner Senkung des Fließpunkts und zu einer viel stärkeren Verbesserung des Viskos i tat sindex.
Beispiel 2 ·
Ein dreistufiges Verfahren wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise unter Verwendung des gleichen Einsatzmaterials und eines fluorierten Katalysators in der dritten Stufe durchgeführt. In der ersten Stufe wurde ein CoMo/Aluminiumoxyd-Katalysator 'an Stelle eines ITiCoMo/ Aluminiumoxyd-Katalysators verwendet. Der Katalysator hatte die folgende Zusammensetzung:
CoO 3,93. Gew.-ίέ
MoO3. 19,7 "
SiO2 < 0,1. » Al2O3 71,4
Oberfläche '120 m2/g
Die Arbeitsbedingungen und die Kennzahlen der Produkte der drei Stufen sind nachstehend in Tabelle 3 genannt.
409833/0770
- 12 - Erste
Stufe
I
2404746
Dritte
Stufe
!
1
j
46,24
Tabelle 3 -15
Einsatz
material
CoMo/
Al2O3
Zweite
Stufe
Fluorier
tes CoMo/
SiO2-Al2O3
95
Arbeitsbedingungen 388 385 188
Katalysator 103 Platin-
Wasser
stoff -
iflbrde-
nit
103 - ■
Temperatur, 0C .1.0 385 0,5 69,7
Manometerdruck,Bar - 1250 103 840
Raumströmungsge
schwindigkeit, V/V/Std.
1,0
Wasserstoffeinsatz,
nr/m*
76,44* 840
Kennzahlen des über
dem genannten Flamm
punkt siedenden
Materials
-15*
Kinematische Zähigkeit
bei 380C, cS
278,8* 87* 130,3
Fließpunkt,0C . -18* 199* -15
Viskositätsindex 81* 0,057 63
Flammpunkt, 0C 229* 83,9 210
Schwefelgehalt, Gew._$ 3,03 0,10
Ausbeute, Gew.-$ _ 68,2
*Kennzahlen des mit Lösungsmittel entwachsten und ententparaffinierten Materials. ;
i Beispiel 3 !
Die graphische Darstellung zeigt die Veränderungen der Viskosität und des Viskositätsindex des Produkts, wenn unter den in Tabelle 2 von Beispiel 1 genannten Bedingungen gearbeitet, jedoch die Schärfe der Bedingungen in· der ersten Stufe so verändert wird, daß Produkte mit einem Schwefelgehalt von 0,20 bzw.0,27 Gew.-$ erhalten werden. Jedes Produkt wurde dann bis zu einem Fließpunkt von -120C katalytisch entwachst und zur Erhöhung des Viskositätsindex über dem fluorierten Katalysator hydriert,
409833/Q7 7 0
während der Fließpunkt von -120C aufrecht erhalten wurde. Das Produkt der" ersten Stufe mit einem Schwefelgehalt von 0,18 Gew.-$wurde hydriert und hierdurch sein Viskositätsindex auf 95 erhöht, und das Produkt mit einem Schwefelgehalt von 0,26 Gew.-$ wurde zwei verschiedenen Behandlungen unterworfen, wodurch der Viskositätsindex auf 93 "bzw. 105 erhöht wurde.
Die graphische Darstellung zeigt, daß die Viskosität/Viskositätsindex-Beziehung durch die Änderung des Schwefelgehalts nicht beeinflußt wurde. Die Gesamtausbeute war jedoch in den "beiden Fällen verschieden. Eine weitere Reihe von Versuchen wurde unter den in Tabelle 3 von Beispiel 2 genannten Bedingungen durchgeführt, um den für eine maximale Ausbeute optimalen Schwefelgehalt des Produkts der ersten Stufe zu ermitteln. Vier Versuche wurden durchgeführt, wobei Produkte erhalten wurden, die einen Schwefelgehalt von 0,016, 0,059, 0*12 bzw. 0,24 Gew.-^ hatten und anschließend katalytisch entwachst und entparaffiniert wurden. Die ersten drei Produkte wurden ferner über dem fluorierten Katalysator hydriert. Die Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle 4- genannt.
Tabelle 4
Produkt der ersten Stufe 0, 016 *0 ,059 0,12 0, 24
Schwefelgehalt, Gew .-* 77 85 89 91
Ausbeute, Gew.-$>
Produkt der zweiten Stufe -1 5 -12 -18 -1 2
Fließpunkt, 0C
Ausbeute, bezogen auf
ursprünglichen Einsatz,
Gew.-# ■ . ■ . 50 61 66 68
Dritte Stufe
Temperatur, 0C 379,5 384,5 399
409833/077C
Tabelle 4 (Ports,)
Kennzahlen der Endprodukte?
Kinematische Zähigkeit
bei 38°C, cS " 43,12 46,22 41,89 Viskositätsindex 96 94 94 Fließpunkt, 0C -15 -12 -9
Ausbeute, bezogen auf
ursurünglichen Einsatz,-
'-Jb 32 44 45
Der Druck, die Raumströmungsgeschwindigkeiten und Gasmengen waren in allen drei Stufen die gleichen, wie sie in Tabelle 3 genannt sind. Die Änderungen der Produktqualität wurden durch Änderung der Temperatur erhalten, außer daß bei dem Produkt der ersten Stufe mit einem Schwefelgehalt von 0,24 Gew.-fo die Raumströmungsgeschwindigkeit in der zweiten Stufe auf 0,5 V/V/Std. gesenkt werden mußte, um einen Fließpunkt von -12°C zu erhalten.
Die Ergebnisse zeigen, daß in den drei vollständigen Versuchen ähnliche Produkte erhalten wurden, daß aber die Ausbeute mit steigendem Schwefelgehalt des Produkts der ersten Stufe stieg. Die Ausbeuten in den ersten beiden Stufen des vierten Versuchs waren zwar nur geringfügig höher als beim dritten Versuch, jedoch wurde gefunden, daß der erforderliche Fließpunkt für das Produkt der zweiten Stufe beim vierten Versuch nur durch Senkung der Raumströmungsgeschwindigkeit erhalten werden konnte. Das Produkt des vierten Versuchs wurde daher in- der dritten Stufe nicht behandelt, und durch Extrapolation wurde gefunden, daß der für eine maximale Ausbeute optimale" Schwefelgehalt des Produkts der ersten Stufe 0,15 Gew.-?6 betrug.
409833/0770

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    ) Ausschließlich katalytisches Verfahren zur Herstellung von Schmierölen aus über 35O0C siedenden Erdölausgangsmaterialien ohne Verwendung von Lösungsmitteln für die Entfernung von Aromaten und die Entv/achsung bzw. Entparaffinierung, wobei man das Öl in einer ersten Stufe zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 343° bis 4540C und einem Druck von 70 bis 210 Bar (Manometerdruck) über einen Katalysator, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems auf einem als Träger dienenden feuerfesten Oxyd enthält, und dann in einer zweiten Stufe zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 250° bis 5000C und einem Druck von 7 bis 210 Bar (Manometerdruck) über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems in einen kristallinen Mordenit mit verringertem Alkaliinetallgehalt eingearbeitet enthält, gemäß Patent (Patentanmeldung
    ρ 19 14 457.1), dadurch gekennzeichnet, daß man das Öl in einer dritten Stufe zusammen mit Wasserstoff bei einer Temperatur von 200° bis 45O°C und einem Druck von 30 bis 210 Bar (Manometerdruck) über einen Katalysator leitet, der eine oder mehrere Hydrierkomponenten aus den Gruppen VIa und VIII des Periodensystems auf einem als Träger dienenden feuerfesten Oxyd enthält, das 1 bis 10 Gew.-$ Halogen enthält, und hierbei ein Produkt gewinnt, das gegenüber dem Ausgangsmaterial einen erniedrigten Fließpunkt und einen erhöhten.Viskositätsindex aufweist.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsmaterial eine im Bereich von 350° bis 6000C siedende Vakuumdestillatfraktion verwendet.
    40983 3/0.7 70
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten und dritten Stufe Katalysatoren verwendet, die als Hydrierkomponenten 2 "bis 25 Gew.-^ eines Metalls der Gruppe VIa und 1 "bis 15 Gew.-$ eines oder mehrerer Eisengruppenmetalle, bezogen jeweils auf das Gesamtgewicht des Katalysators, und als Träger 10 bis 100 Gew.-^ Aluminiumoxyd und 0 "bis 90 Gew.-?S Siliciümdioxyd, bezogen jeweils auf den Träger, enthalten.
  4. 4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Stufe so arbeitet, daß man ein 0,1 bis 0,2 Gew.-^ Schwefel enthaltendes Produkt aus dieser Stufe erhält.
  5. 5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß man in der zweiten Stufe einen Katalysator verwendet, der 0,1 bis 5 Gew.-^ eines Platingruppenmetalls enthält, das in einen kristallinen Mordenit mit einem Alkalimetallgehalt von weniger als 2 Gew.-^ eingearbeitet ist.
  6. 6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man einen dekationisierten Mordenit verwendet, dessen Si02/-Ä-l20,-Verhältnis im Bereich von 14:1 bis 50:1 liegt.
  7. 7) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man in der dritten Stufe einen Katalysator verwendet, der Fluor als Halogen enthält'.
  8. 8) Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in der dritten Stufe verwendete Katalysator 3 bis 7 Gew.-$ Halogen enthält.
    409833/0770
DE2404746A 1973-02-08 1974-02-01 Verfahren zur herstellung von schmieroelen Withdrawn DE2404746A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB621473A GB1404406A (en) 1973-02-08 1973-02-08 Production of lubricating oils

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2404746A1 true DE2404746A1 (de) 1974-08-15

Family

ID=9810499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2404746A Withdrawn DE2404746A1 (de) 1973-02-08 1974-02-01 Verfahren zur herstellung von schmieroelen

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3880746A (de)
JP (1) JPS5747232B2 (de)
AU (1) AU6502174A (de)
BE (1) BE810781R (de)
CA (1) CA1016095A (de)
DE (1) DE2404746A1 (de)
FR (1) FR2217407B2 (de)
GB (1) GB1404406A (de)
IT (1) IT1046773B (de)
NL (1) NL7401621A (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2378082A1 (fr) * 1977-01-24 1978-08-18 British Petroleum Co Procede de production de lubrifiants fluides a basse teneur en aromatiques
US4229282A (en) * 1979-04-27 1980-10-21 Mobil Oil Corporation Catalytic dewaxing of hydrocarbon oils
US4213847A (en) * 1979-05-16 1980-07-22 Mobil Oil Corporation Catalytic dewaxing of lubes in reactor fractionator
US4743355A (en) * 1979-10-15 1988-05-10 Union Oil Company Of California Process for producing a high quality lube oil stock
US4743354A (en) * 1979-10-15 1988-05-10 Union Oil Company Of California Process for producing a product hydrocarbon having a reduced content of normal paraffins
US4263127A (en) * 1980-01-07 1981-04-21 Atlantic Richfield Company White oil process
US4283272A (en) * 1980-06-12 1981-08-11 Mobil Oil Corporation Manufacture of hydrocracked low pour lubricating oils
US4283271A (en) * 1980-06-12 1981-08-11 Mobil Oil Corporation Manufacture of hydrocracked low pour lubricating oils
US4648957A (en) * 1984-12-24 1987-03-10 Mobil Oil Corporation Lube hydrodewaxing method and apparatus with light product removal and enhanced lube yields
US4952303A (en) * 1985-07-10 1990-08-28 Mobil Oil Corp. Process for preparing a very high quality lube base stock oil
US4695365A (en) * 1986-07-31 1987-09-22 Union Oil Company Of California Hydrocarbon refining process
US20040112792A1 (en) * 1998-02-13 2004-06-17 Murphy William J. Method for making lube basestocks
JP2002503755A (ja) * 1998-02-13 2002-02-05 エクソンモービル リサーチ アンド エンジニアリング カンパニー 低温特性に優れた潤滑用基材油及びその製造方法
FR2812301B1 (fr) * 2000-07-26 2003-04-04 Inst Francais Du Petrole Procede flexible de production de bases huiles et de distillats moyens a partir de charge contenant des heteroatomes
JP4769110B2 (ja) * 2006-03-30 2011-09-07 Jx日鉱日石エネルギー株式会社 ワックスの水素化分解方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1236223A (en) * 1968-03-22 1971-06-23 British Petroleum Co Improvements relating to the production of lubricating oils
US3654133A (en) * 1970-06-23 1972-04-04 Universal Oil Prod Co Dewaxed lubricating oil production
US3761388A (en) * 1971-10-20 1973-09-25 Gulf Research Development Co Lube oil hydrotreating process

Also Published As

Publication number Publication date
GB1404406A (en) 1975-08-28
AU6502174A (en) 1975-07-31
US3880746A (en) 1975-04-29
IT1046773B (it) 1980-07-31
CA1016095A (en) 1977-08-23
NL7401621A (de) 1974-08-12
BE810781R (fr) 1974-08-08
FR2217407A2 (de) 1974-09-06
JPS5747232B2 (de) 1982-10-07
FR2217407B2 (de) 1979-10-19
JPS49112905A (de) 1974-10-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2316882C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schmieröl
DE2404746A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmieroelen
DE2339278A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmieroel mit hohem viskositaetsindex
DE1645791A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines weissen Mineraloeles
DE2454197A1 (de) Verfahren zur herstellung eines synthetischen schmieroels mit hohem viskositaetsindex
DE69523612T2 (de) Systeme zur aufwertung von benzin
DE2424296C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schmierölen
DE2041219B2 (de) Verfahren zum hydrokracken hoch- siedender kohlenwasserstoffe
DE2054940C3 (de) Verfahren zur Verbesserung des Viskositätsindex&#39; und der UV-Beständigkeit von Schmieröl
DE2143972A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Schmier öl mit verbessertem Viskositätsindex
DE3135364C2 (de) Grundschmieröl-Zusammensetzung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE69006261T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Basisschmierölen.
DE2854258C2 (de)
DE2405116A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmieroelen
DE2431562C2 (de)
DE69101670T2 (de) Entschwefelung und Entmetallisierung von Rückständen.
DE2016894C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Schmieröl
DE2613877A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmieroel mit niedrigem pourpoint
DE2656652C2 (de)
DE1810300C3 (de) Verfahren zur Herstellung von gegen UV-Strahlen stabilisiertem Schmieröl
DE2318888A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmieroelen und benzin
DE2431563C2 (de)
DE2831328C2 (de)
DE2918902C2 (de)
DE1959869C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Schmierölfraktion mit erhöhtem Viskositätsindex

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: SCHOENWALD, K., DR.-ING. FUES, J., DIPL.-CHEM. DR.

8162 Independent application
8130 Withdrawal