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DE2403469A1 - Geraet und verfahren zur ausgabe von blaettern - Google Patents

Geraet und verfahren zur ausgabe von blaettern

Info

Publication number
DE2403469A1
DE2403469A1 DE2403469A DE2403469A DE2403469A1 DE 2403469 A1 DE2403469 A1 DE 2403469A1 DE 2403469 A DE2403469 A DE 2403469A DE 2403469 A DE2403469 A DE 2403469A DE 2403469 A1 DE2403469 A1 DE 2403469A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
cassette
movement
suction
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2403469A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Gabriel Ceuppens
Hugo Frans Deconinck
Emile Frans Stievenart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Publication of DE2403469A1 publication Critical patent/DE2403469A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/04Holders for X-ray films
    • G03B42/045Holders for X-ray films apparatus for loading or unloading the holders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

LEVi)RKUSEF
Gerät und Verfahren zur Ausgabe von Blättern
Priorität : Grossbritannien, den 30.Januar 1973 Anm.Nr. 4656/73
Die Erfindung betrifft Blattausgabegeräte und insbesondere solche Geräte dieser Art, wie sie bei für die medizinische Röntgentechnik geeigneten Einrichtungen zum.Kassetteneinsatζ bei Tageslicht verwendet werden.
In der medizinischen Röntgentechnik erfolgt ein grosser Teil der Belichtungen.mit Hilfe lichtdicht geschlossener Kassetten, die auf der Innenseite.des Deckels und/oder des Bodens mit einem Fluoreszenzschirm versehen sind, der fest gegen das Blatt des in der Kassette enthaltenen Röntgenfilmes drückt und eine Strahlung, für die der Film empfindlich ist, emittiert.
Der Trend zur Automatisierung und Rationalisierung im Bereich der Röntgentechnik war der Anlass, dass Einrichtungen erdacht werden, welche die Entnahme der Rontgenbildkassetten bei Tageslicht ermöglichten, so dass eine Verarbeitungsmaschine nicht mehr in einer Dunkelkammer untergebracht werden musste. Eine für die Kassettenentnahme bei Tageslicht geeignete Anlage ist in der belgischen Patentschrift 792 707» eingereicht am 14. Dezember 1972 durch Agfa-Gevaert N.V., beschrieben.
Die Aufgabe einer Röntgenaufnahme-Abteilung lässt sich weiterhin rationalisieren,'wenn der Röntgenologe über einen Röntgenfilmgeber verfügt, der das Einlegen einer Kassette bei Tageslicht ermöglicht, so dass kein Angestellter sich noch mit dem Wiedereinsetzen der Kassette in der Dunkelkammer zu befassen hat.
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Ein Gerät ztoa Einsatz von Eöntgenbildkassetten kam kürzlich, auf den Markt. Es besteht aus einer Vorrichtung, die Röntgenf!immaterial ausgibt, das zuvor mit einer Verzahnung in der Nähe einer der Filmecken versehen wurde. Die Filme werden in wechselnder Lage gestapelt, so dass z.B. die ungeradzahligen Blätter des Stapels ihre Verzahnung auf der rechten Seite und die geradzahligen ihre auf der linken S'erte aufweisen.
Der Ausgabe- oder Spendemechanismus bedient sich zweier Finger, deren Stellung derjenigen der beiden ausgezahnten Reihen der Filme im Stapel entspricht. Eine Wähleinrichtung sorgt dafür, dass der die untere Kante berührende Finger in Richtung nach unten bewegt wird, während der eine, der durch eine Zahnung hindurchtreten kann, einen leichten Druck auf das übrige Filmpaket ausübt. In der Zwischenzeit wird ein leichter Druck auf die Oberkante und die Seitenkanten des Filmpacks ausgeübt. Gleichzeitig wird eine Druckplatte auf die Rückseite des Filmpack.3 gedrückt und alle Blätter weniger eines Blattes zusammengedrückt. Das Ausbleiben des Druckes auf das oberste Blatt führt dazu, dass das letztere teilweise gebogen wird und infolgedessen über den Finger glöitet. Das Aufheben des Druckes bewirkt, dass dieses Blatt frei in eine geöffnete Kassette fällt.
Abgesehen von der Notwendigkeit, die Filme mit Verzahnungen zu versehen, und von der abwechselnden Stapelung der Filme, ist das die vorerwähnten Schritte ausführtende Gerät ziemlich umfangreich.
Die Erfindung bezweckt daher, ein Verfahren und ein Gerät zu schaffen, mittels deren rechteckige Blätter aus einem solchen Blattstapel ausgegeben werden können.
Ein anderes Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Gerätes, das verhältnismässig klein und leicht zu bedienen ist.
Gemäss der Erfindung wird nunmehr ein Gerät geschaffen, mit dem Blätter nacheinander von der Oberseite eines Stapels entnommen
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werden können. Dieses Gerät umfasst ein Blattgreifmittel, das in Richtung zu und gegen die ausgesetzte Oberseite des obersten Blattes eines solchen Stapels beweglich däfc, um dasselbe in mindestens einem einer Kante desselben benachbarten Bereich festzuhalten, ferner ein Mittel, um dem Greif mittel, während es das Blatt festhält, zunächst eine Drehbewegung zu gebenj wodurch das Blatt gebogen und die eine Kante desselben von dem darunterliegenden Blatt weggehoben wird, und darauffolgend eine Bewegung, die das Blatt als Gan'zes vom Stapel weghebt, wobei die eine Kante des oberen Blattes so geführt wird, dass sie von einer Aufnahmevorrichtung, z.B. einem Paar Transportrollen, erfasst werden kann.
Das Blattgreifmittel kann einen oder mehrere saugerartige Halter umfassen. Us kann beispielsweise ein solcher Halter vorhanden sein, der ,jedes Blatt im mittleren Bereich desselben und längs eines Randes desselben, d.h. des Randes, der durch Biegen des Blattes angehoben werden soll, erfasst.
Alternativ können auch mehrere solcher Halter vorhanden sein, die in Abständen längs des Blattrandes angeordnet sind und gemeinsam wirken.
Das vollständige Ausgabegerät umfasst vorzugsweise ein Paar derart angeordneter AufnahmerοIlen, so dass das Blattgreifmittel das Einführen der Vorderkante eines dadurch gehaltenen Blattes in die·Berührungslinie dieser Rollen infolge der dem Blatt durch das Greifmittel erteilten körperlichen Bewegung bewirkt .
Das erwähnte Gerät kann auch einen Behälter zur Aufnahme eines Stapels von-Blättern aufweisen, die durch die Betätigung eines solchen Blattgreifmittels nacheinander ausgegeben werden sollen.
Gemäss einem bevorzugten Merkmal der Erfindung ist mindestens ein Blattgreifmittel in ITorm eines schwenkbar gelagerten Saughalters vorhanden, der eine konvex gekrümmte ITockenfläche auf
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einer Seite aufweist, nachdem der Saughalter gegen die Oberseite des obersten Blattes eines Stapels gedrückt wurde, wird der Nockenflache und einem Anschlag eine Relativbewegung erteilt, Der Druck eines solchen Anschlags gegen die gekrümmte Nockenfläche bewirkt eine Sperrbewegung des Saughalters, wodurch die erforderliche Hubbewegung der Blattkante vom darunterliegenden Blatt weg herbeigeführt wird. Der Saughalter enthält vorzugsweise ein elastisches Mundstück, so dass er sich der Oberseite des obersten Blattes eines Stapels anschmiegen kann, auch wenn diese Oberseite nicht genau flach ist. Beim Prototyp eines erfindungsgemässen Gerätes ist mindestens ein Saugnapf vorhanden, der eine Heihe von Horizontal-, Vertikal- und Drehbewegungen ausführen kann. Die Drehbewegung erfolgt unmittelbar nachdem der Saugnapf die Oberseite des Blattes berührt hat.
Wenn die Vorderkante des obersten Blattes während des Biegens desselben angehoben wird, strömt Luft zwischen dieses Blatt und das darunterliegende Blatt, so dass die Trennung der beiden Blätter, äusserst leicht wird. Beim Stapeln einer Anzahl lilmblätter kann es tatsächlich geschehen, dass die letzteren infolge eines teilweisen Vakuums zwischen benachbarten Blättern oder des Vorhandenseins elektrostatischer Ladungen mehr oder weniger fest aneinanderhaften.
Obwohl bei dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel auf ein Ausgabegerät für Eöntgenfilmblätter Bezug genommen wird, kann auch ansonsten blattförmiges Material jeder Art mit einer ebenen und nicht zu porösen Oberfläche vorteilhaft mit dem erfindungsgemässen Gerät ausgegeben werden. Beispielsweise kann das Gerät auch in ein automatisches Kopiergerät zur Ausgabe von Photokiopierpapier eingebaut werden, ohne dass damit der Anwendungsbereich der Erfindung überschritten wird.
Zwecks klaren Verständnisses des Wesens der Erfindung wird nachstehend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigen
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Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemässen Ausgabegerates, Pig. 2 eine Einzelheit der Saugvorrichtung, Pig. 3a bis 3f die verschiedenen Schritte beim Ausgeben eines
Blattes durch das Ausgabegerät, I"ig. 4· einen Schnitt durch einen Saugnapf, Pig. 5 eine kombinierte Saugvorrichtung, in der eine Vielzahl von Saugnäpfen verwendet wird und die sich selbst der J1Orm eines Stapels anpassen kann,
Pig. 6 die Bewegung der ITäpfe während eines Aus gäbe vor ganges, Pig» 7 <ias Gerät während der Horizontalbewegung der Näpfe, Pig, 8 das Gerät für die Vertikalbewegung der Näpfe, Pig. 9 eine seitliche Schnittansicht eines Ausgabegerates zum erfindungsgemässen Einsetzen von Röntgenbildkassetten bei Tageslicht,
Pig.10 eine Einzelheit der Pig. 9,
Pig.11 ein weiteres Gerät zum Offnen der Kassette und Pig. 12 eine Einzelheit der Pig. 11.
Wie auo.lPig. 1 zu ersehen ist, ist der Hauptzweck der Erfindung die Entnahme des obersten Blattes 11 eines Blattstapels 10 und dessen Zuführung zu Zubringerrollen.12 mittels eines Saugnapfes 13. TJm dies zu ermöglichen und mit Rücksicht darauf, dass die gestapelten Blätter infolge der oben beschriebenen Erscheinungen fest aneinanderhaften, wird die Vorderkante des Blattes 11 so gebogen, dass Luft unter dasselbe einströmen kann.
Zu diesem Zweck ist ein Nocken 14- vorgesehen, der über den Anschlag 15 die nachstehend im einzelnen beschriebenen Schritte ausführen kann.
Pig. 2 bietet eine Ansicht des Saugnapfes und des Nockens, so dass zu ersehen ist, dass der Napf 13 die Porm eines mit einem Saugrohr 16 versehenen festen Blockes aufweist, wobei die Saugvorrichtung selbst vom Boden des Blockes herausragt und aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, die im einzelnen aus Pig. 4- zu
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ersehen sind. Offensichtlich kann eine Vielzahl von Saufnäpfen vorgesehen werden, wenn die"Breite des auszugebenden Blattes relativ gross ist. In diesem lall ist ein Anschlag 15 an jedem Ende eines Untersatzes vorgesehen, der über eine Dimension des Stapels verläuft und die Vielzahl von Saugnäpfen trägt.
In lig. 3 sind die zum Anheben des obersten Blattes eines Stapels 10 erforderlichen verschiedenen Schritte veranschaulicht, lig. 3a entspricht der Wartestellung, während der Saugnapf 13 etwas oberhalb des Stapels 10 sich in Ruhelage befindet. Die beiden ihn bildenden Teile, ein Gehäuse 17 und ein Kolben 18, sind noch voneinander getrennt.
In Pig.3b hat sich der Saugnapf 13 bereits nach unten bewegt, um sich an das vom Stapel zu hebende Blatt 11 zu legen. Der Kolben 18 gleitet in das Gehäuse 17»' und (nicht gezeichnete) Vakuummittel werden betätigt, um das Saugrohr 16 auszupumpen, wodurch ein festes Aneinanderhaften zwischen dem Blatt 1 und dem Kolben 18· bewirkt wird.
In Fig.3c wird die Kante des Blattes 11 durch eine Horizontalbewegung des Saugnapfes 13 in der Weise gebogen, dass der Nocken 14 durch den Anschlag 15 arretiert wird,- was eine teilweise Drehbewegung des Nockens und des Saugnapfes 13 bewirkt, wobei diese Drehbewegung von der gekrümmten Seite des-Nockens 14·, der über den Anschlag 15 zu fahren beginnt, veranlasst wird. Infolge des innerhalb des Saugnapfes 13 geschaffenen Vakuums ist auch die Vorderkante des obersten Blattes 11 an der Drehbewegung beteiligt, die durch den Hocken 14- bewirkt wird. Da Luft in den Raum zwischen dem obersten Blatt und dem darunterliegenden einströmen kann, kann das Blatt 11 ohne Schwierigkeiten hochgehoben werden, was durch die Vertikalbewegung des Saugnapfes 13 erfolgt, während der Nocken 14· in Gleitberührung mit dem Anschlag 15 bleibt. Das Blatt 11 beginnt sich als Ganzes, relativ zum darunterliegenden Blatt, erst dann zu bewegen, nachdem die Drehbewegung des Saugnapfes ausgeführt ist.
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Sobald der Saugnapf, genügend hoch angehoben wurde, beginnt er sich vom Anschlag 15 weg und in Richtung auf die Zubringerrollen 12 (in Fig.1 dargestellt) zu bewegen. Wie zu ersehen ist, schwenkt der Napf um seinen Zapfen bei Aufgabe des Kontaktes mit dem Anschlag 15 in waagerechte Lage zurück. Dies wird weiter in 3?ig.-3e und 3f veranschaulicht. Wenn die Vorderkante des Blattes in die Berührungslinie der Rollen 12 einläuft, wird die (nicht gezeigte) Vakuumquelle ausgeschaltet'. Die dem Saugnapf 13 die zusammengesetzte zyklische Bewegung er- * „ teilende Einrichtung wird im Verlauf der weiteren Beschreibung veranschaulicht.
Eine Schnittansicht des Saugnapfes 13 ist in !ig. M- dargestellt. Wie ersichtlich, besteht diese Vorrichtung aus dem Gehäuse 17 und dem Kolben 18, wobei der letztere in das erstere gleiten i£ann. Ein Federring 19 ist -am Austritt des Gehäuses 17 vorgesehen, um zu verhindern, dass der Kolben 18 aus dem Gehäuse gleitet. Eine Vielzahl von Saugnäpfen, in einem festen Block eingebaut, wirkt sich sehr vorteilhaft aus, wenn relativ grosse Blätter auszugeben sind.
Der Saugnapf 13 arbeitet wie folgt : -Wenn er ein Blatt berührt, gleitet der Kolben 18 aufwärts, bis er von dem den Bodenteil des Gehäuses 17 bildenden Ring arretiert wird. Wird ein Teilvakuum durch die Rohrleitung 16 angelegt, werden die Innenseite des Gehäuses und die Ausbohrung 20 im Innern des Kolbens 18 luftleer gepumpt, sobald die Öffnung des Loches 20 durch eine glatte und nicht poröse Fläche abgedeckt wird, wie es z.B. bei einem Blatt eines Röntgenbildfilmes der Pail ist. Das Vakuum im Innern des Saugnapfes bewirkt das feste Anhaften des auszugebenden Blattes am Ring des Kolbens 18, so dass der Saugnapf diesem Blatt eine Reihe von Bewegungen erteilen kann, ohne Gefahr, dass das Blatt herabfällt. Um das Andrücken des Blattes an die Saugvorrichtung zu verbessern, wird der am Boden des Kolbens 18 vorgesehene Ring aus einem verformbaren Material, vorzugsweise Gummi, gefertigt. Dadurch, dass der
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Kolben 18 etwas gekippt werden kann, ist das Gerät imstande, das oberste Blatt von einem Stapel zu heben, auch wenn dasselbe nicht vollständig flach ist. Dies wird in Pig.5 veranschaulicht, worin eine Saugvorrichtung, bestehend aus drei in einen festen Block eingebauten Saugnäpfen, vergrössert dargestellt ist.
In Fig. 6 sind schematisch die vom Saugnapf zurückzulegenden Wege dargestellt, um einen vollständigen Ausgabezyklus durchzuführen. Ausgehend von der durch A bezeichneten Ruhestellung bewegt sich der Saugnapf zunächst etwas gegen B und geht dann herunter in Stellung C, wo er mit dem obersten Blatt in Berührung kommt. Die Horizontalbewegung nach D bewirkt die Drehung des Napfes, da das "Fahren11 einsetzt und eine streng horizontale Bewegung nicht möglich ist. Dann wird das Blatt in die Stellung E gehoben und die Ausgabe in F beendet, wo sich das Blatt genügend nahe den Rollen befindet, um weiter der Vorrichtung in dem in das Blatt unterzubringen ist, zugeführt zu werden. Der lotrechte Abstand zwischen den Wegen CD und C1D1 entspricht der Höhe des Stapels (siehe Fig. 8).
Um das oberste und unterste Blatt eines Stapels zu erfassen und bei Fehlen einer Art Plattform, die automatisch die Höhe des obersten Blattes konstant hält, wie es beispielsweise bei Druckgeräten der Fall oat, muss der Saugnapf eine Vertikalbewegung von wechselnder länge ausführen können.
Die Einrichtungen sur Ausführung dieser Bewegungen sind in Fig. 7 und 8 dargestellt.
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung der Einrichtung für die Horizontalbewegung des Saugnapfes. Zu diesem Zweck ist eine Gleitfläche 21 mit einem Schlitz 22 beiderseits des Gerätes angeordnet, in dem Schlitz 22 gleitet ein Ende des Saugrohres 16 und ist die Gleitfläche 21 in entsprechenden(nicht gezeigten) Lagern aogebracht. Mittels eines (nicht gezeigten) Motors dreht sich eine Scheibe 23, in der eine Führung 25 vorgesehen ist, und erteilt einem fest mit der Gleitfläche 21
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verbundenen Zapfen 24 eine Horizontalbewegung. Infolgedessen vollzieht die Gleitfläche 21 ebenfalls eine Horizontalbewegung, während sie das Saugrohr 16 mit sich führt. Die Länge des •Schlitzes 22 entspricht der grössten Höhe des Stapels.
Diese Horizontalbewegung folgt auf eine Vertikalbewegung. Eine der diesem Zweck dienenden Einrichtungen ist in Pig. 8 dargestellt. Vorzugsweise sind diese Einrichtungen in nächster Nähe der Einrichtungen für.die Horizontalbewegung angebracht.· Die Vertikalbewegung erfolgt durch einen Hebel 26, der das im Schlitz 22 gleitende Saugrohr 16 trägt und ist um einen Zapfen 28 schwenkbar. Der Hebel wird mittels eines durch einen (nicht gezeigten) Motor angetriebenen Nockens 27 gehoben.
Beide für die Bewegung des Saugnapfes zuständigen Motoren werden hintereinander betätigt, so .dass die in Fig.6 dargestellten, verschiedenen Schritte in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden können. Die schrittweise Ingangsetzung und Stillegung des- Motoren kann durch Mikroschalter oder gleichartige, dem lachrcann bekannte Vorrichtungen erfolgen.
Die Vorrichtung zum Abheben eines blattförmigen Materials von einem Stapel und dessen Weiterbeförderung zu einer anderen Vorrichtung oder Station lässt sich vorteilhaft in einen Tageslichtkassettenlader zum Eingeben von Eöntgenbildfilme in eine Kassette einbauen. Die lig. 9 veranschaulicht eine solche Vorrichtung.
Der Prototyp eines Ausgäbegerätes für Eöntgenfilmblätter besteht aus drei Hauptteilen : Einem Halter 37 5 der lichtdicht in ein Gehäuse 31 eingeführt werden kann und geöffnet wird, wenn er sich genügend tief im Gehäuse befindet, dem .bisher beschriebenen Ausgabegerät und einem beweglichen Schlitten 36 zur Aufnahme einer einzusetzenden Kassette und Bewegung derselben in und aus dem Gerät.
Der Hälter 37 ist an seiner oberen Seite doppelwandig, um einen G7·671 409839/0236
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gleitbaren Deckel 38 in dem von den Doppelwänden abgegrenzten Raum unterzubringen. Der Rand des Deckels schliesst gegen die Vorderseite des Halters 37 lichtdicht ab, um das Eindringen von Licht zu verhindern, wodurch eine unerwünschte Belichtung des Stapels von Röntgenbildfilmen 10 bewirkt werden könnte, wenn die letzteren in das Gerät eingeführt werden. Der Deckel 38 wird in sein Gehäuse durch die Feder 45 hineingetrieben, die gegen einen Vorsprung 48 am Rand des Deckels drückt. Auf diese Weise ist der Halter 37 betriebsfertig, wenn er auf seiner halben Länge geöffnet wird.
Um eine unerwünschte Belichtung zu vermeiden, z.B. wenn noch unbelichtete Filme im Halter enthalten sind und der letztere zu irgendeinem Zweck entnommen werden muss, z.B. wenn eine Reihe von Belichtungen aas zuführen ist, wobei ein Röntgenfilm mit anderer Empfindlichkeit erfordert wird, ist ein selbsttätiges Schliessen des Halters erforderlich, wenn er sich noch im Gerät befindet. Zu diesem Zweck ist ein im'Schlitz 70 gleitender" und um die Achse 71 schwenkbarer Hebel vorgesehen, der hinter dem Torsprung 48 gleitet, bis der Halter 37 wieder lichtdicht geschlossen ist. Durch weiteres Bewegen des Halters 37 aus dem Gerät heraus wird die schräge Seite des- schwenkbaren Hebels 39 durch di-e Rolle 4-7, die dabei unbeweglich bleibt, hochgehoben, so dass der Halter vollständig' frei wird.
Die Kassette 32, die aus einem Boden 33} einem Deckel 34 und Hebeln 35 (je einen beiderseits der Kassette) besteht, wird in das Gerät eingeführt, indem sie auf einen Schlitten 36 gesetzt wird, der über die Rollen 49 in das Gerät hineingleitet. Obwohl der Blattausgeber 30 sich als Blattzuführung in die meisten bestehenden Kassettenmodelle eignet, lässt sich eine Kassette gemäss der oben erwähnten belgischen Patentschrift 792 707 vorteilhaft verwenden.
Sobald die Kassette 32 in das Gerät eingeführt ist, berühren die Hebel 35 zunächst einen IaIζ 5O5 der aus einem Streifen
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relativ elastischen Materials besteht und quer über die ganze Breite des Schlittens 36 verläuft. Der EaIz 50, der in den Raum zwischen dem Boden 33 und dem Vorsprung des Hebels 35 gleiten kann, hebt den letzteren bei weiterem Einschieben der Kassette an. Dadurch wird eine Entriegelung der Kassette bewirkt, so dass der Deckel 3^ etwas aus der Vorrichtung herausgehoben wird. In einem bestimmten Moment bei weiterer Bewegung der Kassette in das Gerät fallen die Hebel 35 vollständig ein, wodurch der Deckel aus dem Gerät herausbewegt wird. Dann setzt sich die Bewegung fort, bis ein zweiter 3FaIz 51 berührt wird, der sich normalerweise auf der Höhe der bereits teilweise geöffneten Kassette befindet. Der Deckel 34- wird erfasst und weiter bis zu einer Höhe angehoben, die ausreichend gross ist, damit ein Blatt 11 eines Röntgenbildfilms mittels des zuvor beschriebenen Ausgabegerätes leicht eingeführt werden kann. Das Anheben des Deckels 3^ erfolgt durch teilweise Drehung des Falzes 51· Um die Bewegung der Kassette aufzuhalten, ist ein Anschlag 52 zum Zurückhalten der" Bewegung des !Falzes 51 vorgesehen, der die Bewegung der Kassette durch Anstossen^gen die am erwähnten Ansehlag befestigte Klappe 53 stillsetzt.
Zwischen dem Halter 37 und der Kassette 32 ist bei geschlossener Stellung des Tageslichtladegerätes das oben beschriebene Ausgabegerät vorgesehen. Der Saugnapf 13 ist so dargestellt, dass er das obere Blatt 11 eines Stapels von Röntgenfilmblättern 10 berührt. Die. Zuführungsrollen 12 (hier mit verschiedenen Durchmessern wiedergegeben) können das Blatt führen und auch teilweise in die Kassette 32 vorschieben.
Sobald die Kassette 32 geladen ist, d.h. wenn das Röntgenfilmblatt vollständig die Berührungslinie der Zuführungsrollen 12 durchlaufen hat und in die Kassette eingeführt wurde, wird letztere wieder aus dem Gerät genommen.
Damit dieser Vorgang sicher vor sich geht und das Eindringen jeder Spur von Licht in die Kassette verhindert wird, muss die letztere geschlossen werden, ehe sie das Tageslichtladegerät
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verlässt. Zunächst drückt nach Betätigung des Doppelgriffes 54· der Hebel 55 gegen den Deckel 34- und verhindert auf diese Weise das Verschieben der Kassette auf dem Schlitten 36. Bei weiterer Rückwärtsbewegung des Schlittens 36 stellt der Falz 50 die Hebel 35 um, so dass die letztere wieder in ihre normale Lage zurückkehren und auf diese Weise die Kassette lichtdicht schliessen. Gelegentlich kann der Nocken 56 ebenfalls auf den Deckel 34- drücken, wenn der letztere nicht vollständig in den Bodenrahmen verschwunden ist. Wenn die Kassette aus dem ' Gerät heraus ist, wird- sie durch Bewegen der Hebel 35 in ihre Schliesstellung verriegelt.
Selbstverständlich ist während der Vorgänge der Einführung und Entnahme der Kassette dafür Sorge zu tragen, dass kein Raumlicht in den Halter 37 gelangt, da dessen gleitbarer Deckel geöffnet wird, sobald der Halter in das Gerät eingeführt ist.
Deshalb ist eine Abschirmung 4-0 über dem Halter 37 vorgesehen, die den geöffneten Teil des letzteren abdeckt und diesen Teil erst vieder aufdeckt, nachdem die Kassette eine Stellung eingenommen hat, in der das lichtempfindliche Material im Halter nicht mehr beeinflusst werden kann. Die Abschirmung 4-0 besteht aus elastischem, lichtdichtem Material, wie Gummi oder ein undurchsichtiges, hochpolymeres Material.
Eine isometrische Ansicht der Schutzvorrichtung ist in der Pig. 10 wiedergegeben. Die Abschirmung 4-0 wird zwischen zwei Paaren von Fäden 4-1 und 60 gespannt, von denen ein Paar an Jedem Rand mittels Klammern 46 verbunden ist. Die ganze Anordnung wird auf vier drehbaren Wellen 44- geführt. In der gezeigten Stellung ist der lotrechte Teil der Abschirmung 4-0 genügend lang, um die Öffnung im Behälter vollständig abzudecken (siehe Fig. 9)· Die am unteren Rand der Abschirmung angebrachten Fäden 60 sind fest mit einer Feder 57 verbunden und diese wiederum an einem Punkt des Gehäuses 31 des Geräts angeschlossen.
Der Satz Fäden 4-1, die vom anderen Rand der Abschirmung ausgehen,
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folgen einer Bahn, die bis zur Vorderseite des Aus gäbe gerät es reicht, etwas nach der Öffnung, durch welche die Kassette 32 in das Gerät eingeführt wird. Dort werden sie über zwei Paare Führungsrollen 42 geführt und sind mit ihren Enden ebenfalls mit dem Rahmen 31 verbunden; auf diese Weise bilden sie ein Paar waagerechter Streifen, die nachgiebig und quer über die Öffnung des Gerätes verladen. Die Vorrichtung zur Anhebung der Abschirmung beim Einbringen einer Kassette ist wie folgt aufgebaut : Am Boden des Schlittens 36 ist eine Lagerung 58 vorgesehen, die teilweise hohl ist, und in der zwei Paare gleicher Führungsrollen 43 untergebracht sind (Fig. 9)· Wenn diese Führungsr ο Ilen 43 die beiden waagerechten Stränge des Fadens berühren, werden sie" aufgehalten und parallel zur Mitte des Gerätes bewegt. Diese Bewegung wird durch die gesamte Anordnung übernommen, wodurch die Abschirmung hochgehoben und die Federn 57 gedehnt werden. Wenn der Ausgabevorgang beendet ist und die aufgeladene Kassette wieder aus dem Gerät herausbefördert ist, wird die Abschirmung durch die Elastizität der Federn 37 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Anstelle der Rollen 43 kann irgendein anderes, zum Erfassen der Fäden geeignetes Mittel, z.B. ein Paar Haken, benutzt werden.
Eine weitere Vorrichtung zum Offnen einer geschlossenen Kassette 32, wenn die letztere in das Tageslichtladegerät eingeführt wird, ist in Fig. 11 dargestellt. Ein derartiges Gerät enthält einen schwenkbaren Hebel 80, der eine teilweise Drehung um einen durch die Länge des Schlitzes 84 festgelegten Winkel zu vollziehen vermag. Am anderen Ende des Hebels 80 ist ein Arm
81 vorgesehen, der ebenfalls um eine durch die Lagerbüchse gebildete Achse schwenkbar ist. Eine innerhalb der Lagerbuchse
82 angebrachte und gegen den Arm 81 drückende Feder 83 bewegt den letzteren in eine Stellung, in der er durch die Sperrklinke 85 arretiert wird. Befindet sich der Hebel 80 in Ruhestellung, nimmt die ganze Hebelanordnung (Hebel 80 und 81) eine mehr oder weniger waagerechte Lage ein.
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Der Hebel 81 ist mit einem Schlitz versehen,-in den das Ende des Hebels 35, der beim Einfallen der Sperrvorrichtung die Kassette 32 entriegelt, eingeführt werden kann. Wird die geschlossene Kassette gegen den Schwenkpunkt des Hebels 80 bewegt, so beginnt der letztere sich zu drehen, während das Ende des Hebels 35 im Schlitz des Hebels 81 festgehalten wird. Im gegebenen Moment fällt der Hebel 35 ein und entriegelt den Deckel 34- der Kassette 32. Während Ausführung dieses Vorganges wird eine Saugvorrichtung, bestehend aus einem Saugnapf-88 oder 89 und einer Vakuum-Rohrleitung 86 (siehe auch Fig. 12), in Richtung des Deckels 34- der Kassette bewegt. Wenn der Saugnapf 88 den Deckel 34- berührt, so lässt.man ein Vakuum durch öffnungen 87 und den Saugnapf 88 wirken, oder erforderlichenfalls kann eine Vielzahl derselben den Deckel 34-- hochheben und die Kassette auf diese Weise genügend weit öffnen, damit ein Filmblatt in die Öffnung zwischen dem Deckel 34- und dem Bodenteil 33 eingeführt werden kann.
Beim Schliessen der Kassette 32 läuft der umgekehrte Vorgang ab. Das Vakuum wird aufgehoben, so dass der Deckel 34- sich löst. Wird die Kassette dem Tageslichtladegerät entnommen, so werden die Hebel 80 und 81 wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht, wobei der Hebel 81' immer noch das Ende des Hebels 35 festhält. Ist die Kassette genügend weit aus dem Gerät herausgezogen, wird das Ende freigegeben, und eine geschlossene Kassette 32 steht der Bedienungsperson zur Verfügung.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu schliessen ist, wurde eine neuartige und brauchbare Vorrichtung geschaffen, die den Umfang und komplizierten Aufbau früherer Ausführungen erheblich einschränkt. Die Nützlichkeit des Geräts lässt sich durch Einbau von Zusatzvorrichtungen noch steigern.
Tm Halter 37 selbst kann - wenn gewünscht - der bewegliche Arm eines Mikroschalters vorgesehen werden, der schliesst, wenn das letzte Blatt aus dem Halter herausgenommen worden ist, wo-
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durch eine kleine Lampe an der Vorderwand entzündet oder gelöscht oder ein Summer "betätigt wird. Ein weiteres. Hilfsmittel kann, in der Schaffung von Mitteln zur Einstellung der Öffnung des Halters 37 bestehen, z.B. einem Mikroschalter oder einer Klemme 59} die ein vom Deckel 38 betätigtes Organ aufweisen und auf diese Weise anzeigen'können, ob der Halter geöffnet oder geschlossen ist, etwa durch Einschalten einer kleinen Lampe oder eines Summers.
Die aufzuladende Kassette und der Halter 30 brauchen nicht unbedingt in derselben Ebene angeordnet sein, wie aus 3?ig. 9 geschlossen werden könnte. Durch Anordnung beispielsweise einer Pührungshülse oder einer Vielzahl von Eollenpaaren kann das Blatt zu einer Kassettenladestelle befördert werden, die oberhalb oder unterhalb der Halterebene liegt.
Die zur Inbetriebsetzung des Ausgabegerätes und zur Steuerung nacheinander ablaufenden Schaltzyklus erforderlichen Teile werden durch Druckknopf gesteuert. Eine besondere Beschreibung erübrigt sich, da solche Teile von einer dem Pachmann bekannten Ausführung sein können.

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Gerät zur Ausgabe von Blättern aus einem Blattstapel, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät einen Halter zur Unterbringung des auszugebenden Blattstapels (10), Hebemittel zum Aufheben der Vorderkante des obersten Blattes (11) des Blattstapels (10) unter Biegen und Vorschieben des Blattes in Richtung von ■ Greifmitteln, um das Blatt zu einer weiterbehandelnden Stelle zu bringen und Mittel zur Betätigung des Greif- und· Anhebemittels enthält.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebemittel aus einem Huborgan in Form mindestens eines Saugnapfes (13, 88, 89) besteht.
  3. 3· Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (13) eine teilweise Drehung unter dem Einfluss eines auf einer Führungsbahn laufenden Nockens (14) ausführen kann, wobei der Nocken (14) fest mit dem Saugnapf (13) verbunden ist. .
  4. 4. Gerät nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (13) während eines Ausgabezyklus nach-. einander eine erste VeMkalbewegungj eine Drehbewegung, eine zweite Vertikal- und eine Horizontalbewegung ausführt.
  5. 5· Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalbewegungen in direkter Beziehung zur Höhe des Stapels (10) stehen.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass kein Gleiten ces obersten Blattes (11) gegen das darunterliegende Blatt während, der ersten Vertikal- und Drehbewegung stattfindet.
  7. 7· Tageslichtladegerät zum Einlegen von Eontgenfilmmaterial in eine Röntgenfilmkassette, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät enthält :
    GV.671 409839/0236
    - ein Gehäuse (3*1) aus strahlungsundurchlässigem Material,
    - Mittel (36, 49) zum Einführen der Kassette (32) in das Gerät,
    - Mittel (34, 35, 50, 51) zum Entriegeln und öffnen der Kassette (32),
    - ein Ausgabegerät (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,
    - Mittel (35, 54, 55., 56) zum Schliessen der Kassette (32) nach dem Aufladen derselben
    - Abschirmmittel (40) zum lichtdichten Abschirmen des Behälters (37) während des Ausgabezyklus.
  8. 8. Tageslichtladegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Entriegeln und Offnen der Kassette aus
    - einem ersten FaIz (50) aum Greifen der Hebel (35) zum Entriegeln der Kassette (32) und
    - einem zweiten EaIz (51) zum Greifen und Anheben des Deckels (34) der Kassette (32) und Offenhalten desselben besteht.
  9. 9- Ta c J. sucht ladegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des zweiten Falzes (51) durch einen Anschlag (52) arretiert wird, wenn die Kassette (32) vollständig in das Gerät eingeführt worden ist.
  10. 10.Tageslichtladegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Entriegeln und Offnen der Kassette (32)
    .ia:'.· -i:u· ΠΙ. ;ti ■ . U':l . Il t I I ;·£.' ] ti Uli.', v'i . '.i- i
    aus einem ersten und einem zweiten Paar von Hebeln (80, 81) besteht, die schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei die Lage jedes Paares mit einer Seitenkante der aufzuladenden Kassette zusammenfällt, das erste Hebelpaar (80) eine teilweise Drehung aus der Horizontallager in Aufwärtsrichtung ausführen kann, das zweite Hebelpaar (81) mit einem Schlitz versehen ist, in dem das Ende der Entriegelungshebel eng anliegt und während des Festhaltene der Enden einfallen kann, ferner aus Saugmitteln (88) zum Aufliegen auf dem Deckel der Kassette und Ausführung einer Aufwärtsbewegung, wenn eine Saugwirkung ausgeübt wird.
    GV·571 409839/0236
    ORIGINAL INSPECTED
  11. 11. Tageslicht ladegerät nach Anspruches dadurch.-gekennzeichnet, dass das Mittel sum Schliessen der Kassette (32)
    - einen Hebel (55) sum Stossen gegen den Deckel (34-) s wodurch letzterer sich vom zweiten FaIs (51) löst und
    - ein Mittel (50) zum Umstellen der Hebel (35) der Kassette, wodurch deren Schliessung bewirkt wird, umfasst.
  12. 12.Tageslichtladegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschirmmittel
    - eine Abschirmung (4-0) aus elastischem, undurchsichtigem. Material zum Abdecken der Behälteröffnung beim Einführen und Entnehmen der Kassette (32) und
    - Mittel (4-2, 4-3, 44, 57) zur Steuerung der Bewegung der Abschirmung umfasst.
    13-Tagei»lichtladegerät nach-Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, aass die Bewegung der Abschirmung(4-0) durch Päden (4-1,60) gesteuert wxrd, die fest mit der Abschirmung verbunden sind -und. durch die Bewegung des Schlittens (36)" betätigt werden.
    V. Gerät für die aufeinanderfolgende Ausgabe von Blättern von der Oberseite eines Blattstapels (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät enthält : Ein Greifmittel (13) > das in Richtung und gegen die Oberseite des obersten Blattes (11) des Blattstapels (10) beweglich ist, um dieses Blatt an"mindestens einem einer Kante desselben benachbarten Bereich festzuhalten, ferner durch Mittel (14-, 15), die dem Greifmittel(13) ,während' es ein Blatt festhält, zunächst eine Drehbewegung erteilen, um. eine Biegung des festgehaltenen Blattes zu bewirken, wodurch, die erwähnte eine Kante desselben vom darunterliegenden Blatt weggehoben wird, und danach eine Bewegung, die das Blatt vollständig vom Stapel mit der erwähnten einen Kante des oberen Blattes so weghebt, dass es durch eine Mitnehmervorrichtung, z.B. ein Paar Transportrollen (12), erfasst werden kann.
    15· Verfahren zur Entnahme des obersten Blattes eines Blatt-GV.671 409839/0236
    stapeis, dadurch gekennzeichnet, dass
    - eine Saugvorrichtung (13, 14,17,86,88,89) mit dem Rand des aufzunehmenden Blattes in Kontakt gebracht wird,
    - ein Vakuum (16, 18, 20, 86) an die Saugvorrichtung (13,17,-88,89) angelegt wird, . -
    - der Saugvorrichtung (13,'14,17,88,89) eine teilweise Drehung erteilt wird,
    - die Saugvorrichtung (13,14,17,88,89) "bis zu einer 'bestimmten Höhe angehoben wird, während die Stellung der
    Saugvorrichtung aus dem vorausgehenden Vorgang beibehalten wird, und
    - die Ausgangsstellung der Saugvorrichtung wieder eingenommen wird.
    lötverfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung aus mindestens einem Saugnapf (13, 88, 89)
    besteht.
    17-Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die ceilweise Drehung durch Drehung eines Nockens (14) über
    eine Pühru3agsfläche(15) erreicht wird, wobei der Nocken (14) fest mit der Saugvorrichtung (13, 14, 17, 18) verbunden ist.
    409839/0236
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