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DE2462391A1 - Vorrichtung zum abbremsen eines skis nach dem loesen vom skischuh (skibremse) - Google Patents

Vorrichtung zum abbremsen eines skis nach dem loesen vom skischuh (skibremse)

Info

Publication number
DE2462391A1
DE2462391A1 DE19742462391 DE2462391A DE2462391A1 DE 2462391 A1 DE2462391 A1 DE 2462391A1 DE 19742462391 DE19742462391 DE 19742462391 DE 2462391 A DE2462391 A DE 2462391A DE 2462391 A1 DE2462391 A1 DE 2462391A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
plate
boot
step bar
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742462391
Other languages
English (en)
Other versions
DE2462391C3 (de
DE2462391B2 (de
Inventor
Tilo Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salomon SAS
Original Assignee
Francois Salomon et Fils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Francois Salomon et Fils SA filed Critical Francois Salomon et Fils SA
Priority to DE19742462391 priority Critical patent/DE2462391C3/de
Publication of DE2462391A1 publication Critical patent/DE2462391A1/de
Publication of DE2462391B2 publication Critical patent/DE2462391B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2462391C3 publication Critical patent/DE2462391C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/10Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
    • A63C7/1006Ski-stoppers
    • A63C7/1013Ski-stoppers actuated by the boot
    • A63C7/1033Ski-stoppers actuated by the boot articulated about at least two transverse axes
    • A63C7/104Ski-stoppers actuated by the boot articulated about at least two transverse axes laterally retractable above the ski surface

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbremsen eines Skis nach dem Lösen vom Skischuh (Skibremse) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbremsen eines Skis nach dem Lösen vom Skischuh, z.B. beim Sturz des Skifahrers, mit wenigstens einem von der Oberfläche des Skis unter federnder Wirkung schwenkbaren Bremsorgan.
  • Skibremsen der vorgenannten Art sind vielfältig bekannt.
  • Im Prinzip besteht eine Skibremse aus mindestens einem Bremsorgan, z.B. einer Schaufel, ds vor dem Skischuh oder seitlich davon meist im Bereich der Bindungen am Ski gehalten wird. Durch Abheben des Skischuhs wird eine z.B.
  • in einer Feder oder in einem Federdraht gespeicherte Kraft frei, die das Bremsorgan in Richtung zum Boden verschwenkt; es greift dabei in den Schnee ein und wirkt als Bremse.
  • Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der hinter der Bindung in einem Lager, dessen Achse einen spitzen Winkel zur Längsachse des Skis einnimmt, ein schaufelartiges Bremsorgan an einer Torsionsfeder gelagert ist.
  • Man kenn auch breite Blattfedern, die im vorderen Bereich auf dem Ski angeschraubt sind und im hinteren Bereich durch Eigenfederung nach oben ab stehen. Die seitlichen Kanten sind als Schaufeln verlängert und ragen bei nichtbelastetem Ski in Richtung zum Boden (Schnee); tritt man auf das federnde Element mit dem Skischuh, dann heben sich die Schaufeln an und richten sich etwa parallel zur Skikante aus (OE-PS 299 036).
  • Eine weitere Vorrichtung dieser Art ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Skischaftes an einem zweckmäßig seitlich vorgesehenen Halter durch ein federbelastetes, in der Skilängsrichtung liegendes Gelenk ein plattenförmiger Schwenkarm vorgesehen ist an dem mittels eines ebenfalls federbelasteten, quer zur Skilängsrichtung liegenden Gelenkes ein Bremsseil in Form einer Platte angeordnet ist, der sich durch die Federbelastung der beiden Gelenke nach der Auslösung in eine Schräge und in einem Winkel zur Längsachse des Skis ausrichtet, jedoch bezüglich seiner Fläche normal zu dieser nach unten abstehenden Lage automatisch einstellt (OB-PS 280 86?).
  • Eine andere Ausführungsform einer Skibremse ist dadurch gekennzeichnet, daß der vor oder hinter dem Skischuh angeordnete Bremsbügel in der Bremsstellung von dem innerhalb der seitlichen Begrenzungen des Skis angeordneten Scharnier sich zunächst seitlich bis über die Skiseitenkante nach außen streckt, dann nach unten abgebogen ist und schließlich unterhalb der Skiunterseite in einen nach außen abgebogenen schaufelförmigen Teil übergeht, der in der Bereitschaftsstellung über der Skibindung oder einem Teil derselben liegt (OE-Patentanmeldung A 8605/71).
  • Zur Ergänzung des Standes der Technik, aber weiter vom Erfindungsgegenstand entfernt, liegt eine Ausführungsform nach ir OE-PS 210 804, die nur der Ordnung halber genannt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Skibremse der vorbenannten Gattung zu schaffen, die einfach im Aufbau und damit nicht störungsanfällig ist, nicht vereisen kann und bei der keine sich ineinanderbewegenden und damit zum Klemmen oder dgl. neigenden Teile vorgesehen sind und bei der ein Zusammenführen der Bremsorgane beim Bewegen in Ruhestellung erfolgt.
  • Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, daß an/auf einem Trittbügel oder dgl. eine Platte usw. schwenkbar angeordnet und daß zwischen der Platte und dem Ski mindestens ein zusätzliches Verbindungsmittel vorgesehen ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und Beschreibung, und zwar zeigt: Fig. 1 in Seitenansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Skibremse, Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Aufsicht zu Fig. 1, jedoch ist die Streckvorrichtung durchgetreten, so daß die Schenkel 7 bzw.
  • Bremsschaufel unmittelbar an der Kante des Skis anliegen bzw. können diese auch (nicht dargestellt) sich auf die Skioberfläche legen und Fig. 4 in Seitenansicht eine Vorrichtung entsprechend Fig. 1, jedoch völlig unbelastet (Bremsstellung).
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine teilbelastete Skibremse. Erkennbar ist die Halteplatte 2 (siehe auch die Aufsicht Fig. 2) und die parallelogrammähnlich wirkende Streckeinrichtung, bestehend i.w. aus einem Trittbügel 9, dessen Schenkel abgekröpft und durch Aussparungen 5 geführt sind. Diese Aussparungen dienen insbesondere im belasteten Zustand dem Trittbügel 9 als Widerlager und/ oder Führung. Dieser Federdraht ist dann wiederum zu schenkeln 7 abgekröpft, die selber als Bremsorgane ausgebildet sein können bzw. solche Bremsorgane tragen, wie hier erkennbar. Im oberen Bereich ist der Trittbügel 9 etwa parallel zur Hinterkante geführt, und eine Platte 6 stellt eine Verbindung zu einem ähnlich geformten Druckbügel 4 her, dessen abgekröpfte Schenkel an der Wand 16 der Ausnehmung 5 ruhen.
  • Wird die Platte 6 nach Fig. 1 nun noch weiter heruntergetreten, dann entsteht ein Streckvorgang derart, daß die Abkröpfungen des Federdrahtes, die in den Ausnehmungen 5 geführt sind, sich hart gegen die Wand 17 der Halteplatte 2 legen, wodurch die Schenkel 7 in Richtung zur Skimitte verschwenkt werden. Entsprechend den jeweiligen Bemessungen, Schräglage (Winkellage) der Federdrahtteile in den Ausnehmungen 5 sowie Länge der Platte 6 usw. ergibt sich ein stärkeres oder schwächeres Verschwenken der Schenkel 7 und damit ein entsprechendes Verschwenken der Bremsorgane.
  • Fig0 3 entspricht Fig. 2, nur ist hier der Schwenkbereich beendet, d.h. die Platte 6 (Fig. 1) liegt nun flach auf der Skioberfläche auf 0 Fig0 4 zeigt die Anordnung des Systemes, wobei Eipppunkte 14, 15 an der Halteplatte 2 für den Druckbügel 4 bzw0 Trittbügel 9 vorgesehen sein können. Die Funktion ist praktisch die gleiche wie vorbeschrieben.
  • Angedeutet ist noch die Winkellage der Platte 6 mit ihren Gelenken 10, 11, die an dem Druckbügel 4 bzw. Trittbügel angeordnet sind. Wenn diese Platte 6 - wie schon beschrieben - den ganzen Winkel 12 durchläuft, liegt sie flach auf der Skioberfläche auf. Im Mittelbereich etwa sind die Punkte 10'/ erkennbar, womit angedeutet werden soll, wie sich das dargestellte Parallelogramm beim Absenken in etwa bewegt.

Claims (7)

Patentansprüche
1.)Vorrichtung zum Abbremsen eines Skis nach dem Lösen vom Skischuh, z.B. bei Sturz des Skifahrers, mit mindestens einem von der Oberfläche des Skis unter federnder Wirkung schwenkbaren Bremsorgan, nämlich mindestens eines Schenkels mit oder ohne Bremsflügel oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an/auf einem Trittbügel (9) oder dgl. eine Platte (6) oder dgl. schwenkbar angeordnet und daß zwischen der Platte (6) und dem Ski (1) mindestens ein zusätzliches Verbindungsmittel vorgesehen ist.
2. Vorrichtung. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Trittbügel (9) ein Druckbügel (4) zugeordnet ist, der an einer Wand einer Aussparung (5) sein Widerlager findet, und daß der Trittbügel (.9) und der Druckbügel (4) beweglich und im Abstand zueinander mittels einer Platte (6) miteinander - vorzugsweise parallelogrammartig - verbunden sind.
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Platte (6) abgekehrten Enden sowohl des Druckbügels (4) als auch des Trittbijgels.(9) Kippunkte (14, 15) (Gelenke oder dgl.) an/auf einer Halterung bzw. am Ski oder dgl. aufweisen.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine am Ski (1) anbringbare Halteplatte (2) ist, die mindestens eine Bohrung oder eine Ausnehmung (5) aufweist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung eine zylindrische Bohrung (Teilbohrung) oder ein sich nach einer Seite (nach außen oder innen) erweiternder Durchbruch beliebigen Querschnitts ist.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung ein am Ski (1) anbringbarer Ring, eine Öse oder dgl. ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der am Ski (1) befestigten Aufsetzplatte (3) eine Nut zwecks Einlagerung des Trittbügels (9) vorgesehen ist.
Lee rs ei te
DE19742462391 1974-03-15 1974-03-15 Skibremse Expired DE2462391C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742462391 DE2462391C3 (de) 1974-03-15 1974-03-15 Skibremse

Applications Claiming Priority (1)

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DE19742462391 DE2462391C3 (de) 1974-03-15 1974-03-15 Skibremse

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2462391A1 true DE2462391A1 (de) 1976-12-09
DE2462391B2 DE2462391B2 (de) 1979-12-13
DE2462391C3 DE2462391C3 (de) 1985-08-01

Family

ID=5934985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742462391 Expired DE2462391C3 (de) 1974-03-15 1974-03-15 Skibremse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2462391C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2407726A1 (fr) * 1977-11-04 1979-06-01 Salomon & Fils F Dispositif de freinage pour ski
DE3110743A1 (de) * 1981-03-19 1982-10-07 Hannes Marker Sicherheits-Skibindungen GmbH & Co KG, 8100 Garmisch-Partenkirchen Skistopper
US5516141A (en) * 1993-12-10 1996-05-14 Htm Sport-Und Freizeitgeraete Aktiengesellschaft Ski brake

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7341859U (de) * 1972-11-27 1974-02-21 Duriaux J Bremse für Skier

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2462391C3 (de) 1985-08-01
DE2462391B2 (de) 1979-12-13

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