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DE2462089A1 - Tiefziehpresse - Google Patents

Tiefziehpresse

Info

Publication number
DE2462089A1
DE2462089A1 DE19742462089 DE2462089A DE2462089A1 DE 2462089 A1 DE2462089 A1 DE 2462089A1 DE 19742462089 DE19742462089 DE 19742462089 DE 2462089 A DE2462089 A DE 2462089A DE 2462089 A1 DE2462089 A1 DE 2462089A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
punch
slide
drawing press
deep drawing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19742462089
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Hock
Stanley James Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EW Bliss Co Inc
Original Assignee
Gulf and Western Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gulf and Western Manufacturing Co filed Critical Gulf and Western Manufacturing Co
Publication of DE2462089A1 publication Critical patent/DE2462089A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/30Deep-drawing to finish articles formed by deep-drawing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DlPL.-lNG. BUSCHHOFF
DlPL.-lNG. HENNICKE
DlPL.-lNG. VOLLBACH
5 KÖLN/RH.
KAISER-WILHELM-RING 24
Reg.-Nr.
IGl 1^4 T2I Köln, den 29.8.1975
Aktenz.:P 24 62 089.1 bitte angeben /
GuIf & Western Manufacturing Company.(Hastings)
Tiefziehpresse
Die Erfindung betrifft eine Tiefziehpresse zum Herstellen von Dosenrümpfen u.dgl., mit einem im Maschinengestell hubbeweglich geführten Schlitten und mindestens einem hieran angeordneten Stempel, welchem ein im Maschinengestell koaxial zu ihm abgestütztes ringförmiges Ziehwerkzeug zugeordnet ist.
Die Stempel von Tiefziehpressen, die mit hoher Geschwindigkeit und in einem sehr raschen Takt arbeiten, sind einem erheblichen Verschleiß unterworfen und müssen öfter ausgewechselt werden. Da hierzu die Presse stillgesetzt werden muß und die ■ gesamte Produktion stockt, ist es wünschenswert, diese Arbeiten so rasch wie möglich durchzuführen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, die einen sehr raschen Ein- und Ausbau des oder der Stempel gestattet, eine genaue Ausrichtung der Stempel ermöglicht und einen festen Sitz am Schlitten gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß der Stempel über eine, drehbare Schraubkupplung mit einem am Schlitten angeordneten Drehmechanismus lösbar mit dem Schlitten verbunden ist.
Diese Ausgestaltung ermöglicht einen sehr raschen Ein- und Ausbau des oder der Stempel, sowie deren rasche Justierung am Schlitten. Hierdurch werden die Totzeiten der Maschine auf ein geringstmögliches Maß reduziert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Schraubkupplung zweckmäßig ein an dem Schlitten drehbar gelagertes Drehglied auf, welches im Gewindeeingriff mit dem Kupplungsende des Stempels steht, wobei der an dem Schlitten angeordnete Drehmechanismus ein das Drehglied in beiden Richtungen drehendes Antriebsorgan aufweist. Durch Zwischenschaltung des Drehgliedes ist eine präzise Halterung und Führung des Stempelendes im Schlitten möglich. Gleichwohl bleibt die rasche Lösbarkeit des Preßstempels erhalten.
An dem Drehglied ist zweckmäßig ein Zahnrad drehfest angeordnet, welches mit dem aus einem Getrieberad bestehenden Antriebsorgan in Zahneingriff steht. Das Antriebsorgan kann aus einer Spindel bzw. einer Schneckenwelle od.dgl. bestehen. Der
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Stempel erhält zweckmäßig an seinem Kupplungsende ein Außengewinde, auf welchem das Drehglied mit einem Innengewinde verschraubt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Anordnung erfolgt die Drehung des als Kupplungsorgan verwendeten Drehgliedes über ein Zahngetriebe und eine Antriebswelle, welche an dem Schlitten gelagert ist und z. B. mittels einer Kurbel oder einer sonstigen Betätigungsvorrichtung in Drehung versetzt wirdo Mit Hilfe dieser Vorrichtung ist ein rascher Ein- und Ausbau des bzw. der Stempel möglich, wodurch die Wartung oder der Austausch dieser Teile erheblich erleichtert und beschleunigt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den einzelnen Ansprüchen aufgeführt und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Tiefziehpresse in Seitenansicht, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Presse nach Fig. 1 in Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 die Presse nach den Fig. 1 und 2 in einer Draufsicht auf ihre Schlittenanordnung und die entsprechenden Teile des Pressengestells, wobei Einzelteile im Schnitt dargestellt sind;
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Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3> Fig. 5 die lösbare Kupplungsvorrichtung zwischen Stempel und Schlitten in einem Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3 und
Fig. 6 die Vorrichtung nach Fig. 5 in einem Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5.
Die Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben ist, zeigt in den Fig. 1 und 2 die Gesamtanordnung einer Zieh- und Bombierungspresse, bestehend aus einem Maschinengestell A, welches eine Haupt-' antriebsvorrichtung B für die Hubbewegung einer Stempel- und Schlittenvorrichtung C sowie hiermit zusammenarbeitende ringförmige Ziehvorrichtung D und Vorrichtungen E zur Bombierung der Werkstückenden trägt. Die topfförmigen Metall-Rohlinge werden in Aufeinanderfolge den Ziehstempeln der Stempel- und Schlittenvorrichtung C mittels einer Beschickungsvorrichtung F zugeführt, die zwischen der Stempel- und Schlittenvorrichtung C und der mit den ringförmigen Ziehwerkzeugen versehenen Ziehvorrichtung D angeordnet ist. Die Rohlinge werden dabei in bestimmter zeitlicher Abstimmung zu der hin- und hergehenden Hubbewegung der Stempel- und Schlittenvorrichtung C zugeführt, wobei die Ziehvorrichtung D und die Bombierungsvorrichtung E so mit den Ziehstempeln zusammenwirken, daß die Dosen-Rohlinge zunächst unter Längung ihrer Umfangswandung gezogen und dann am Boden eingewölbt bzw. bombiert werden, so daß sie ihre vorge-
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gebene Fertigform erhalten. Die fertiggestellten Dosenrümpfe werden dann mit Hilfe einer Austragsvorrichtung G ausgetragen, die unterhalb der Hubstrecke der Stempel zwischen den Vorrichtungen D und E angeordnet ist.
Gemäß den Fig.· 1 und 2 besteht das Maschinengestell A aus zwei die eine Seitenwand bildenden Seitenwandteilen 10 und 12'sowie aus mehreren die andere vertikale Seitenwand bildenden Seitenwandteilen 14, 16, 18 und 20. Das Maschinengestell weist ferner endseitige Stirnwände 22 und 24 sowie parallel dazwischen angeordnete Querwände 26 und 28 auf. Die Platten 12 und 14 sind an ihrer Oberseite von einer horizontalen Rahmenplatte 30 abgedeckt. Die Querwände 24 und 28 sind an der Ober- und Unterseite durch horizontale Rahmenplatten 32 und 34 verbunden. Die einzelnen Rahmenteile sind z.B. durch Schweißen untereinander verbunden und bilden ein starres Maschinengestell, welches mit einer Bodenplatte 36 durch Schweißen oder auf sonstige Weise verbunden ist. Die Bodenplatte 36 weist Anschlußstücke 38 für die Verankerung des Maschinengestells auf.
Die Antriebsvorrichtung B ist mit einem mit konstanter Geschwindigkeit umlaufenden Getriebemotor 40 und einer Kurbelvorrichtung 42 versehen, deren Kurbel 44 in Kurbellagern um eine Kurbelachse 46 drehbar ist. Die Kurbellager 48 sind in dem Maschinengestell an Tragplatten 50 gelagert. Die Kurbelwelle ist mit ihrem einen Ende seitlich durch die Seitenwand 10 des Maschinengestells herausgeführt und in einem La-
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ger 52 an der Seitenwand 10 gelagert. Auf dem freien Ende der Kurbelwelle sitzt ein Schwungrad 54, welches über einen endlosen Antriebsriemen 56 mit dem Antriebsmotor 40 verbunden ist, so daß die Kurbel 44 über das Schwungrad 54 von dem Motor 40 angetrieben wird. Die Kurbelwelle ist mit ihrem anderen üinde durch die Seitenwand 20 des Maschinengestells herausgeführt und in dieser Seitenwand in einem Wellenlager 58 gelagert. Auf diesem Wellenende sitzt eine Riemenscheibe, die über einen endlosen Riemen 60 eine Riemenscheibe 62 antreibt, welche auf der Eingangswelle eines Getriebes 64 befestigt ist, über dessen Ausgangswelle 66 die Austragsvorrichtung G für den Werkstückaustrag angetrieben wird. Die Abzweigung des Antriebes für den Antrieb der verschiedenen Maschinenteile, wie z.B. einer Beschickungsvorrichtung für die Zuführung der Werkstück-Rohlinge zu der Presse, kann in Abhängigkeit von der Kurbelumdrehung auch in anderer Weise bewerkstelligt werden.
Die Kurbel 44 weist zwei Kurbelwangen 68 auf, die mit dem einen Ende einer Verbindungs- bzw. Pleuelstange 70 gelenkig verbunden sind. Dies erfolgt z.B. in der Weise, daß die Stange 70 endseitig eine Gelenkaussparung für einen Kurbelbolzen 74 erhält, der mit Hilfe einer Verschlußkappe 72 an der Stange 70 gelenkig festgelegt wird. Mit 76 ist eine zwischen dem Kurbelbolzen 74 und der Stange 70 angeordnete Lagerbuchse bezeichnet., Die Verbindungs stange 70 ist mit ihrem anderen Ende an dem Schlittenteil der Stempel- und Schlittenvorrichtung C angelenkt. Wie Fig. 3 zeigt, weist
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die Stange 70 an diesem Ende eine Bolzenöffnung 78 auf, in der eine Lagerbuchse 80 für einen Gelenkbolzen 82 sitzt, welcher an seinen beiden Enden mit dem Schlitten verbunden ist. Die sich um die Achse 46 drehende Kurbel 44 erteilt daher der Stempel- und Schlittenvorrichtung C eine von dem Kurbelhub abhängige horizontale Hubbewegung. Die Querplatte 28 ist mit einem Fenster 77 für den Durchgriff der Verbindungsstange 70 versehen. Bei dieser Hubbewegung schwenkt die Stange 70 um die horizontale Achse 84 des Gelenkbolzens 82. Die Gelenkbolzenachse 84 und die Kurbelachse 46 liegen in einer gemeinsamen horizontalen Ebene.
Der Aufbau der Schlitten- und Stempelvorrichtung C ist insbesondere den Fig. 3 bis 6 zu entnehmen« Die Vorrichtung C weist einen Schlitten 86 und zwei hieran lösbar befestigte Stempel 88 auf. Der Schlitten 86 ist von etwa kastenförmiger Bauweise; er weist eine Abdeckplatte 90 und eine hierzu parallele Bodenplatte 92 auf, die über Längsstege 94 verbunden sind, welche gegenüber den Seitenrändern der Platten 90 und 92 nach innen versetzt sind. Die genannten Platten und Stege sind z.B. durch Schweißen verbunden. Mit 96 ist eine Stirnplatte des Schlittens bezeichnet, welche an den vorderen Stirnkanten der Platten 90 und 92 angeschweißt ist. Zur Verstärkung des Schlittens sind an dessen Ober- und Unterseite Knotenbleche 98 an der Stirnplatte 96 und den Platten 90 und 92 angeschweißt.
Der Schlitten 86 weist an jeder Seite einen Balken bzw. eine
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Führungsschiene 100 auf, welche zwei in Hubrichtung des Schlittens fluchtende Schienenabschnitte 102 und 104 umfassen. Der Schienenabschnitt 102 der beiden Führungsschienen 100 erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Schlittens 86; er weist einen rechteckigen bzw. quadratischen Querschnitt auf. Diese Schienenabschnitte 102 liegen in Aussparungen, die an den beiden Seitenflächen des Schlittens von jeweils einem Steg 94 und den beiden seitlich über diesen Steg vorspringenden Kanten der Platten 90 und gebildet werden. Die Führungsschienen 100 sind z.B. mittels Schrauben 106, welche die Platten 90 und 92 durchgreifen, in den seitlichen Schlittenausnehmungen befestigt. Außerdem erfolgt die Schienenbefestigung mit Hilfe von Schrauben 108, welche Schraubenbohrungen der Schienenabschnitte 102 durchgreifen und in Gewindebohrungen der Stege 94 eingeschraubt sind.
Die aus den seitlichen Schlittenausnehmungen herausragenden Teile der Schienenabschnitte 102 sind mit quadratischen Führungs- und Lagerflächen versehen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von Verschleißleisten 110, 112 und aus Bronze oder einem sonstigen schleißfesten Material gebildet werden. Die Schleißleisten erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Schienenabschnitte 102; sie sind mit Hilfe von Schrauben oder sonstiger Befestigungsorgane in genauer Ausrichtung an den Schienenabschnitten befestigt.
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Die Schienenabschnitte 102 und demgemäß auch der Schlitten 8i sind an dem Maschinengestell A in Schlittenführungen 116 abgestützt und geführt. Die beiden Schlittenführungen 116 weisen jeweils eine horizontale Stützplatte 118 auf, die z.B. zusammen mit Knotenblechen 120 durch Schweißen an der Seitenwand 10 bzw. 16 des Maschinengestells befestigt sind und die zusammen mit einer L-förmigen Führungsschiene 122 und einer oberen Abdeckschiene 124 einen etwa U- bzw. rinnenförmigen Führungskanal für den Schlitten bilden. Die obere Abdeckschiene 124 ist z.B. mittels Schrauben 126 an der Führungsschiene 122 befestigt, die ihrerseits mittels Schrauben 128 und 130 an der unteren Stützleiste 118 angeschlossen ist. Die Schiene 122 weist außerdem Gewindebolzen 132 auf, welche Bolzenlöcher der Seitenwand 10 bzw. 16 durchfassen und auf die zur Sicherung der Schiene 122 Muttern aufgeschraubt sind.
Die Teile 118, 122 und 124, welche zusammen die rinnenförmige Schienenführung bilden, haben eine Länge, die der von dem Hub der Kurbel 44 abhängigen Länge des Schlittenhubes entspricht. Die Führungsflächen der seitlichen Schlittenführungen 116 umfassen zwei parallele, im Vertikalabstand angeordnete ebene Gleitflächen, an welchen die Schleißleisten 110 und 112 geführt sind, sowie eine diese horizontalen Führungsflächen verbindende vertikale Führungsfläche an dem aufrechtstehenden Schenkel des Teils 122, an welcher die Schleißleiste 114 entlanggleitet. Die horizontale Mittelebene 136 der Führungsschienen 100 liegt in einer gemein-
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samen Ebene mit der Kurbelachse 46 und der Achse 84 des den Schlitten 8b mit der Hubstange 70 verbindenden Gelenks.
Der vordere Schienenabschnitt 104 der beiden Führungsschienen 100 ist jeweils einstückig mit dem Schienenabschnitt verbunden; er erstreckt sich nach vorne über den Schlitten hinaus bis zu einer hinter der Querplatte 26 des Maschinengestells liegenden Stelle. Diese Querplatte befindet sich unmittelbar vor der vorderen Stirnkante des Schlittens 86, wenn sich dieser am Ende des Arbeitshubes in seiner vorderen, in Fig. 3 strichpunktiert bei 138 angedeuteten Hubposition befindet. Die Schienenabschnitte 104 v/eisen vorzugsweise einen kreisrunden Querschnitt auf. Die Querplatte 26 des Maschinengestells ist mit entsprechenden Öffnungen 140 versehen, durch welche die freien Enden der Schienenabschnitte 104 hindurchfassen. An der Stirnseite der Querplatte 26 sind z.B. mittels Schrauben 144 Lagerblöcke 142 befestigt, welche Gleitlager 146 aufweisen, in denen die Schienenabschnitte 104 verschiebbar abgestützt sind.
Wie Fig. 1 zeigt, sind an der hinteren Stirnwand 22 des Maschinengestells A Lagerplatten 148 mittels Schrauben 150 befestigt, welche zur Halterung der Bombierungsvorrichtung dienen. Die Lagerplatten 148 sind im oberen Bereich mit der Querplatte 26 jeweils über zwei Tragstangen 152 verbunden, die mit ihrem einen Ende in Gewindebohrungen der Querplatte 26 eingeschraubt sind, während ihre anderen Enden die Lagerplatten 148 durchfassen und an diesen mittels Muttern
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angeschlossen sind. Um die Schienenabschnitte 104 gegen Schmutzzutritt u.dgl. zu schützen, sind Schienenabdeckungen 156 zwischen den Lagerplatten 148 und den Lagerblöcken 142 vorgesehen, welche mit ihren Enden in entsprechende Aussparungen dieser Teile einfassen und dadurch in ihrer Lage gehalten werden. Die über den Schlitten in Hubrichtung vorragenden Schienenabschnitte 104 der seitlichen Führungsschienen stabilisieren die Schlittenbewegung, wodurch die Auswirkungen der auf den Schlitten v/irkenden Seiten- und Vertikalkräfte, die sich aus den Kurbelkräften und den beim Tiefziehvorgang am Schlitten einstellenden Reaktionskräften ergeben, auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden.
Die beiden Stempel 88 erstrecken sich von der Stirnwand 96 des Schlittens 86 nach vorne durch entsprechende Öffnungen 158 der Querwand 26. An der Seitenfläche der Querwand 26 sind Lagerblöcke 160 für die Stempel mittels Schrauben 162 befestigt, die Gleitbuchsen 164 für die Führung der Stempel bei der Hubbewegung des Schlittens 86 aufweisen. Bei der hinteren Schlittenhubstellung, die in Fig. 3 voll ausgezeichnet ist, befinden sich die vorderen freien Enden der Stempel 88 an der Beschickungsstation F der Maschine, wo sie die Dosen-Rohlingen aufnehmen. Die Aufgabe der Rohlinge auf die Stempel kann von Hand oder mit Hilfe einer mechanischen Beschickungsvorrichtung erfolgen, deren Arbeitsweise so auf die Schlittenbewegung abgestimmt wird, daß die Werkstück-Rohlinge den Ziehstempeln zugeführt werden, wenn sich deren freie Enden an der Beschickungsstation befinden. Die Be-
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schickungsvorrichtung selbst bildet keinen Bestandteil der Erfindung; sie ist daher in der Zeichnung lediglich schematisch bei F angedeutet.
Die Stempel 88 sind jeweils mittels einer gesonderten Schnellkupplung 166 an dem gemeinsamen Schlitten 86 angeschlossen. Wie insbesondere die Fig. 5 und 6 zeigen, weisen die Stempel 88 zu diesem Zweck ein mit einem Außengewinde versehenes axiales Kupplungsende 168 auf, welches über einen zylindrischen Schaftabschnitt 170 größeren Durchmessers mit dem eigentlichen Stempel verbunden ist. Die Schulter 172 zwischen dem Stempel 88 und dem zylindrischen Schaftabschnitt 170 ist konisch ausgebildet. Der Schlitten weist zwischen seinen Platten 90 und 92 einen Lagerblock auf, der mit den Platten 90 und 92 sowie mit der Stirnplatte 96 durch Schweißen oder auf andere Weise verbunden ist. Die Stirnplatte 96 und der Lagerblock 174 sind mit einer axialen Öffnung für die Aufnahme einer als Stempelhalter dienenden Lagerbuchse 176 versehen, die in ihrer zylindrischen Innenbohrung den Schaftabschnitt 170 sowie ein aus einer Kupplungsbuchse bestehendes Drehglied 178 aufnimmt. Das Drehglied 178 ist mit seinem Innengewinde auf das Außengewinde des Kupplungsendes 168 des Stempels aufgeschraubt. Die Befestigung der Lagerbuchse 176 an dem Schlitten erfolgt mit Hilfe von Schrauben 180, welche in die Stirnplatte 96 des Schlittens eingeschraubt sind. Das zylindrische, hülsenförmige Drehglied 178 weist an seinem inneren Ende einen Schaft 182 auf, der in einer Lagerbuchse 184 geführt ist, die in der Bohrung des Lagerblocks 174
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sitzt. Auf dem Schaft 182 ist mittels Schrauben 188 ein Schneckenrad 186 befestigt, über welches das Drehglied in Drehung versetzt wird. Die obere Abdeckplatte 90 des Schlittens 86 und der Lagerblock 174 weisen an der die Teile 176 und 178 aufnehmenden Lageröffnung eine Vertikalöffnung 190 auf, die eine Schneckenwelle 192 aufnimmt, auf welcher ein Schneckenrad 194 drehfest angeordnet ist. Die Welle 192 ist mit ihrem unteren Ende in einer geflanschten Lagerbuchse 196 und mit ihrem oberen Ende in einer Lagerbuchse 198 gelagert. Die Lagerbuchse 198 umschließt eine zylindrische Ausdrehung der Welle 192 und greift in eine Aussparung an der Unterseite einer Deckplatte 200, die mittels Schrauben 202 an der Abdeckplatte 90 des Schlittens befestigt ist. Die Schnecke 194.steht im Zahneingriff mit dem Schneckenrad 186. Die Welle 192 ragt mit ihrem oberen Ende über die Abdeckplatte 90 des Schlittens nach oben und weist hier einen Vierkant auf, an welchen ein Schlüssel oder ein Betätigungsorgan für das Drehen der Welle angesetzt werden kann.
Durch Drehen der Schneckenwelle 192 kann somit über den Schneckentrieb das Drehglied 178 gegenüber der Lagerbuchse 176 in Drehung versetzt werden. Wird hierbei der Stempel 88 gegen Mitdrehen gesichert, so schraubt sich das Kupplungsende 168 des Stempels 88 je nach Drehrichtung aus dem Drehglied 178 heraus bzw. in dieses hinein. Der Stempel kann von Hand oder mittels einer (nicht dargestellten) Haltevorrichtung, die der betreffenden Lagervorrichtung I60 zuge-
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ordnet ist, gegen Mitdrehen gesichert werden. Für die Betätigung des Drehmechanismus der Schraubkupplung kann eine von Hand betätigte Kurbel, ein pneumatisch betätigter Schlüssel oder eine sonstige Vorrichtung verwendet werden.
Beim Einbau des Stempels wird dieser an seinem Schaftabschnitt 170 durch die am Schlitten befestigte Lagerbuchse 176 in Axialrichtung geführt. Dabei gelangt der konische Flansch 172 des Stempels in Anlage gegen eine konische Unterlegescheibe 204, wodurch eine genaue Ausrichtung der Stempellängsachse gegenüber dem Schlitten bewirkt wird. Im Einbauzustand liegt die quer zu den Stempellängsachsen verlaufende und diese schneidende Horizontalachse in einer gemeinsamen Ebene mit der Achse I36 der Schlittenführungen und demgemäß auch mit der Achse 84 des Gelenkbolzens 82 und der Achse des Kurbelbolzens 74 (Fig. 4). Die vorstehend beschriebene Schnell- bzw. Schraubkupplung kann auch so ausgebildet werden, daß das Drehglied mit einem Außengewinde in ein Innengewinde an dem Kupplungsende 168 des Stempels eingeschraubt wird. Anstelle des beschriebenen Drehmechanismus können für die Drehung des in dem Schlitten angeordneten Drehgliedes auch andere Vorrichtungen verwendet werden.
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Claims (6)

Ansprüche
1./Ti ei ziehpresse zum Herstellen von Dosenrümpfen u.dgl., mit einem im Maschinengestell hubbeweglich geführten Schlitten und mindestens einem hieran angeordneten Stempel, welchem ein im Maschinengestell koaxial zu ihm abgestütztes ringförmiges Ziehwerkzeug zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (88) über eine drehbare Schraubkupplung (166) mit einem am Schlitten angeordneten Drehmechanismus lösbar mit dem Schlitten (86) verbunden ist.
2. Tiefziehpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubkupplung (166) ein an dem Schlitten (86) drehbar gelagertes Drehglied (178) aufweist, welches im Gewindeeingriff mit dem Kupplungsende (168) des Stempels (88) steht, wobei der an dem Schlitten angeordnete Drehmechanismus ein das Drehglied (178) in beiden Richtungen drehendes Antriebsorgan (192) aufweist.
3. Tiefziehpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drehglied (178) ein Zahnrad (186) drehfest angeordnet ist, welches mit dem aus einem Getrieberad bestehenden Antriebsorgan (192) im Zahneingriff steht.
4. Tiefziehpresse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (192) aus einer Spindel bzw.
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..einer Schneckenwelle "besteht.
5. Tiefziehpresse-nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehglied(178) aus einer Kupplungsbuchse besteht.
6. Tiefziehpresse nach einem xler Ansprüche 1 bis- 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (88) an seinem Kupplungsende (168) ein Außengewinde aufweist, auf dem das Drehglied (178) mit einem Innengewinde verschraubt ist.
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DE19742462089 1974-04-08 1974-11-20 Tiefziehpresse Withdrawn DE2462089A1 (de)

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