DE2460240A1 - Anordnung bei fussboeden - Google Patents
Anordnung bei fussboedenInfo
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
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- E04F15/18—Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
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- E04F15/182—Underlayers coated with adhesive or mortar to receive the flooring
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Floor Finish (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
R. SPLANEMANN DIPu-CHEM. dr. B. REITZNER - nn.-iNt J. RfCHTEf*
MONOHKN HAMBUM·
S—1<4i42 HUddinge Telegramm·: lnv«iNu«MOndi*r»
und ' ■ *
Bengt Sundström
S-12342 Farsta Un>#rtAkt#i 2917-1-8980
IhrZ.idi.n:
Patentanmeldung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei solchen Fußböden,
die einen aus porösen .Elementen· in Form von Blöcken
oder Platten gebildeten Unterboden umfassen, der lose auf einer Unterlage, z.B. aus Beton oder Sand, ruht und auf seiner
Oberseite eine aus Brettern, Spanplatten od.dgl. zusammengesetzte Bodenschicht trhrrt, welche dabei über im wesentlichen
ihre gesamte Fleche vom Unterboden unterstützt ist.
Das xjoröse Material des Unterbodens kann z.B. von Zellkunststoff
bzw. Schaumstoff gebildet sein. Bei der Verlegung von mit Feder und Nut zusammeng·.·fügten Lamellenbrettern auf
derartigen Unterböden hat man gefunden, daß u.a. die bei einzelnen Lamellenbrettern vorhandene Tendenz zum Verwerfen das
Ergebnis dadurch infrage stellt, daß die Bretter nicht ausreichend
in der vorgesehenen Ebene fixiert sind, sondern beträchtliche Bewegungsfreiheit haben. Aus ähnlichen Gründen
ist die Verlegung von Spanplatten auf einem Unterboden der betreffenden Art mit troblemen verbunden. Die Spanplatten
sind gewöhnlich durch Verleimun<r ihrer aneinander angrenzenden
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Ränder miteinander verbunden. Normalerweise kann es nicht vermieden werden, daß die Platten bei der Verlegung einen
ziemlich hohen Feuchtigkeitsgehalt haben und nach dem Verlegen an ihrer Oberseite rascher austrocknen als ,an ihrer
Unterseite und sich demzufolge verziehen, so daß die Ränder ungleichmäßig nach oben geschoben werden und dabei Beschädigungen
der Leimungsfuge auftreten. Die Anpassung des Feuchtigkeitsgehaltes vor der Verlegung ist zeitraubend und selten
möglich. Ein Ausgleich des Trocknungsvorganges nach dem Verlegen
durch Isolierung der Plattenoberseite ist angewendet worden, wirkt sich jedoch stark verteuernd aus.
Ziel der Erfindung ist es, einen Fußboden der eingangs erwähnten Art zu schaffen, dessen aus Brettern oder Platten
bestehende Bodenschicht jedoch wirksam am Unterboden fixiert ist, um zusammen mit diesem eine steife Einheit zu bilden,
die solchen Spannungen in den einzelnen Brettern oder Platten zu widerstehen vermag, welche sonst dazu führen würden, daß
die Bodenoberfläche nicht annehmbar eben wäre.
Das angestrebte Ergebnis wird erreicht, indem der Boden gemäß den angeschlossenen Patentansprüchen ausgebildet wird.
Einige Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Unterboden, der teilweise mit Spanplatten oder dergleichen belegt dargestellt
ist,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Boden entlang der'
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Linie ΙΙ-ΙΓ in Fig. 1, wobei der Unterboden auf einem Sandbett
verlegt ist, das auf einer Betonunterlage ruht.
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab einen Teilschnitt
durch eine Nut in einer Platte gener Art, aus welcher der Unterboden zusammengesetzt ist.
Fig. 4 zeigt einen entsprechenden Teilschnitt, wobei die Nut anders ausgebildet und mit einer darin eingelegten
Leiste dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine geschnittene Perspektivansicht, die einen Abschnitt einer anderen Ausführungsform des Unterbodens
bei einem Stoß zwischen zwei seiner Platten darstellt, wobei lediglich eine Spanplatte od.dgl. angedeutet ist.
Fig. '6 ist eine Perspektivansicht, die eine Ecke einer
Unterbodenplatte nach Fig. 5 darstellt.
Fig. 7 zeigt einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Unterbodenplatte mit einer eingelegten
Profilschiene.
; Auf einer Betonunterlage 1 mit einem ausgleichenden
Sandbett 2 ist gemäß Fig. 1 und 2 ein Unterboden 3 verlegt. Der Unterboden wird von Blöcken oder Platten 4 aus porösem
Material, z.B. Zellkunststoff bzw. Schaumstoff, gebildet. Diese Platten sind Seite an Seite sowie hintereinander dicht
verlegt und bilden Trennlinien 5 entlang ihrer Längskanten und nicht gezeigte Trennlinien in Querrichtung. Entlang
dieser Trennlinien in Längs- und Querrichtung können die Platten 4 durch Klebung zusammengefügt oder abgedichtet sein.
Außerdem kann unterhalb oder oberhalb des aus den Platten 4 zusammengesetzten Unterbodens 3 eine nicht dargestellte
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diffusionshemmende Folie angeordnet sein. Auf dem Unterboden
bzw. auf einer gegebenenfalls darübeiliegenden derartigen
Folie sind Spanplatten 6 oder Platten ähnlicher Art quer zur Längsrichtung der Unterbodenplatten 4 verlegt. Diese
Hatten 6 haben somit Kurzseitenfugen 7» die in Längsrichtung der Unterbodenplatten 4 verlaufen, und Langseitenfugen 8, die
in Querrichtung der Unterbodenplatten verlaufen.
Die Platten 4- des Unterbodens 3 sind, wie aus den Fig.
bis 3 hervorgeht, an ihrer Oberseite mit mehreren in ihrer Längsrichtung verlaufenden parallelen Nuten 9 ausgebildet.
In diese Nuten, die in den genannten Figuren mit rechteckigem Nutenprofil gezeigt sind, sind im Querschnitt rechteckige
Riegel 10 aus Holz oder anderem nagelbaren Material eingelegt und festgeklebt, z.B. mit Kaltasphalt. Die obere Fläche der
Hiegel befindet sich auf dem Niveau oder etwas unterhalb der von dem porösen Material definierten oberen Fläche des Unterbodens.
Die Spanplatten 6 sind durch Leimung und/oder Nagelung oder auf andere an sich bekannte Weise mit den Riegeln 10
verbunden.
Die in den Unterbodenplatten 4· längs verlaufenden Nuten 9 können, wie in Fig. 4 gezeigt, bei einer anderen Ausführun
sform an der öffnung der Nut schmäler als an ihrem
Boden ausgebildet sein, so daß der Riegel 10, wölcher von einem der Enden der Nut eingeführt wird, mit der Platte 4
formschlüssig verbunden ist. Der Riegel 10 ist zweckmäßigerweise auch in diesem Fall mit dem porösen Material verklebt,
um gegenseitige Bewegung und daraus folgende geringere Steifigkeit sowie die Gefahr der Entstehung von Geräuschen
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bei variierender Belastung zu verhindern.
Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, können die Unterbodenplatten
4- zusätzlich zu den längs verlaufenden, parallelen Nuten 9 mit Riegeln 10 auch zu diesen quer gestellte
Nuten 11 aufweisen, die somit parallel zur Längsrichtung der Spanplatten 6 zu liegen kommen. Wenn eine Kurzseitenfuge 13
zwischen den Spanplatten in den Bereich einer Lanpjseitenfuge
5 zwischen den Unterbodenplatten 4- fällt, werden gemäß
Fig. 5 in diese Nuten 11 zwischen die Hiegel 10 der Nuten 9
Hiegel 12 eingelegt, wodurch den Fugen zwischen den l·labten
eine feste Verankerung an diesen Hiegeln 12 gegeben werden kann, z.B. durch Klebung oder Nagelung. Die vcie^el 12 verleihen
hiebei auch den Fugen zwischen den Unterbodenplatten kleine gewisse Stabilität.
Abgesehen vom letztgenannten Vorteil können nicht nur die längs verlaufenden Nuten 9 der Unterbodenplatten, sondern
auch deren quer verlaufende Nuten 11 mit einem Material ausgefüllt sein, das für die Zusammenfügunp; mit den Spanplatten
oder mit im vorliegenden Fall nicht gezeigten, vorzugsweise mit Nut und Feder versehenen Lamellenbrettern oder entsprechendem,
diese Platten ersetzenden Material, geeignet ist. Solche Materialstränge können als von oben eingelegte oder von den
Enden her eingeschobene Hiegel, Leisten oder Schienen ausgeführt sein, welche mit dem porösen Material durch Leimung,
Klebung, Vulkanisation od.dgl. fest vereinigt werden. Es ist
in gewissen Fällen möglich, die Nut durch Einpressen des
Materialstranges in die Platte 4- zu formen, z.B. wenn der
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Materialstrang von einer Schiene aus Metall oder ziemlich steifem Kunststoff gebildet wird. Eine derartige Ausführungsform des Materialstranges als Schiene 14 ist in !ig. 7 gezeigt
und kann sowohl für die Längs- als auch für die Querrichtung der Unterbodenplatte 4 angewendet werden. In gewissen
Fällen ist es auch möglich, die infrage stehenden Materialstränge durch Eingießen von geeignetem Material in
die Nuten herzustellen. Es besteht auch große Wahlfreiheit hinsichtlich des Materials für die Unterbodenplatten, die
z.B. aus quergeschnxttener Mineralwolle ausgeführt sein können. Die Erfindung ist weder in den erwähnten noch in
anderen Beziehungen auf die gezeigten und beschriebenen Ausführun·;sformen
beschränkt, sondern kann im Rahmen der Patentansprüche variiert werden.
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Claims (5)
- r- 2480240•V-Patentansprüche:IJ Anordnung bei solchen Fußböden, die einen aus porösen Elementen in Form von Blöcken oder Platten gebildeten Unterboden umfassen, der lose auf einer Unterlage, z.B. aus Beton oder Sand, ruht und auf seiner Oberseite eine aus Brettern, Spanplatten oder ähnlichen langgestreckten Elementen zusammengesetzte Bodenschicht trägt, welche dabei über im wesentlichen ihre gesamte Fläche vom Unterboden unterstützt ist,, dadurch gekennzeichnet, daß die porösen Elemente (4) des Unterbodens (3) in ihrer oberen Fläche Nuten (9t 11) aufweisen, die sich zumindest in Richtung quer zu den langgestreckten Elementen (6)· erstrecken und mit dem porösen Material fest verbundene Materialstränge (10, 12) aufnehmen, deren obere Fläche auf dem Niveau oder unterhalb der von dem porösen Material definierten oberen Fläche des Unterbodens (3) liegt und mit welchen die langgestreckten Elemente (6) auf an sich bekannte Weise, z.B. durch Leimung und/oder Nagelung, fest verbunden sind.
- 2. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (9) bei ihrer Öffnung schmäler sind als bei ihrem Boden und die auf entsprechende Weise ausgebildeten Materialstränge (10), von einem der Enden der Nuten einschiebbar sind.SO 9826/0339246Q240
- 3. Anordnung nach Patentanspruch 1 oder 2,. dadurch gekennzeichnet, daß sich bestimmte (11) Nuten (9, H) der porösen Elemente (4·) in Längsrichtung der langgestreckten Elemente (6) erstrecken und wenigstens im Bereich einer Fuge (13) zwischen den Kurzenden zweier benachbarter langgestreckter Elemente mit Materialsträngen (12) ausgefüllt sind, die den bereits genannten entsprechen.
- 4. Anordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Materialstränge (10, 12) aus Riegeln, Leisten oder Profilschienen bestehen, die mit dem porösen Material der Elemente (4-) des Unterbodens durch Leimung, Klebung oder Vulkanisation fest verbunden sind.
- 5. Anordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Materialstränge (10, 12) in die Nuten (9» H) der porösen Elemente (4) des Unterbodens eingegossen sind.509 8 26/0339
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Publications (2)
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Families Citing this family (3)
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