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DE2459231A1 - Einrichtung zum befestigen von wickelhuelsen - Google Patents

Einrichtung zum befestigen von wickelhuelsen

Info

Publication number
DE2459231A1
DE2459231A1 DE19742459231 DE2459231A DE2459231A1 DE 2459231 A1 DE2459231 A1 DE 2459231A1 DE 19742459231 DE19742459231 DE 19742459231 DE 2459231 A DE2459231 A DE 2459231A DE 2459231 A1 DE2459231 A1 DE 2459231A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
winding
cone
nut
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742459231
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Breitwieser
Rolf Lerch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Goebel GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Goebel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Goebel GmbH filed Critical Maschinenfabrik Goebel GmbH
Priority to DE19742459231 priority Critical patent/DE2459231A1/de
Publication of DE2459231A1 publication Critical patent/DE2459231A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Befestigen von Wickelbülsen Die vorgeschlagene Einrichtung bezicht sich auf Wickelhülsen zum Aufwickeln von streifen aus Papier, Folle od.dgl. zu Rollen, in welcher eine Mutter in cinem entsrechenden drehbar gelagerton Außengewinde bewegbar und ein elastischer, entsprechend der Bewegung der Mutter gegen die jeweilige Wickelnülse drückbarer Ring gelagert sind.
  • Einrichtungen der genannten Art werden beispielsweise in solchen Maschinen verwendet, in denen eine Bahn aus Papier, Folie od.dgl. von einer Rolle abgewickelt, danach in einzelne Streifon zerschnitten und jeder einzelne Streifen zu je einer Rolle aufgewickelt wird. In diesen maschinen werden die einzelnen Streifen gewöhnlich in der Weise auf Külsen gewickelt, daß für jeaen einzelnen Streifen eine Hülse vorhanden ist. Wenn auf diese llülse ein genügend langer Streifen aufgewickelt worden ist dann wird der jeweilige Streifen quer durchtrennt.
  • Der dadurch erhaltene neue Anfang des Streifens wird an einer neuen Wickelhülse befestigt. Diese Wickelhülse wird ihrerseits an dem gleichen Platz in der Maschine befestigt, an welchem vorher die vorangehende Wickelhülse befestigt war. Dies bedeutet, daß dann, wenn v~on einer Hülse auf aie andere gewechselt werden soll die vorher verwenciete Hülse einschl@@@ lich des darauf zu einer Rolle aufgewickelten Streifens aus der Maschine entfernt werden muß. dieses Entfernen ist sehr oft nur dann möglich, wenn die ,i;ese.mte maschine angehalten wird. Ihre Produktionszeit wird dadurch in unerwünschter Weise verkürzt. Es ist daher erforuerli.ch, die mit, welche zum Wechseln der Hülsen benötigt wird, gering zu halten, Daneben ist es unbedingt erforderlich, daß die aufzuwickelnden Streifen mit einer bestimmten Mindestqualität zu Rollen aufgowickelt werden, Unter anderem ist es erforderlich, daß die einzelnen Windungen des aufzuwickelnden Streifens genügend fest aufeinanderliegen müssen, Wenn dies nicht der Fall ist, @ann können sich die einzelnen Windungen gegeneinander versciiieben, odurch die Rolle für den späteren Verwendungszweck oftmals unbrauchbar wird, Aus diesen Gründen muß die jeweils verwendete Ulekelhülse einwandfrei in der Wickelmaschine gelagert sein, insbesorrire darf sie während des Wickelvorganges nicht exzentrisch umlaufen Das Aufwickeln schmaler Streifen wird noch dadurch erschwert, daß aus einer relativ breiten Bahn eine große Vielzahl von einzclnen Streifen geschnitten wird, Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art gestatten jedoch das Wickeln sehr schmaler Streifen nicht Daruber hinaus ist es relativ schwierig, ie gewickelten Hülsen von desjenigen Ort a.n welchem sie mit einem Streifen bewickelt wurden zu entfernen, Dies bedeutet eine lange Stillstandszeit der Maschine, wenn die gewickelte Rolle gegen eine neue Wickelhülse ausgetauscht werden muß, Aus der DT-AS 1 201 650 ist eine Einrichtung bekannt, in welcher eine Mutter in einem entsprechenden Außengewinde bewegbar gelagert ist Dieses Außengewinde ist jeweils auf dem Außenring eines einzigen Wälzlagers gelagert, Durch die Bewiegung der Mutter wird ein elastischer Ring gegen das Innere der jeweiligen Wickelhülse gedrückt, Bei dieser Einrichtung wird die jeweilige Wickelhülse sehr leicht exzentrisch gespannt, obwohl sie durch eine Ringführung teilweise geführt ist, Durch zu geringes oder zu starkes Verschieben oder Verdrehen der Mutter kann die Wickelhülse entweder zu gering gespannt werden> as einen unrunden Lauf zur Folge hat, die Mutter kann jedoch auch zu stark angezogen werden, wodurch die Wickelhülse teilweise gedehnt und von ihrer Führung abgehoben wird Außer diesen Nachteilen ist die Wickelhülse der DAS 1 201 650 jeweils nur auf einem einzigen Wälzlager gelagert, Es ist dem Fachmann jedoch bekannt daß jedes dieser Wälzlager geringfugiges Spiel aufweist, was ebenfalls dazu führt, daß die Wickelhülse nicht im gewünschten Sinn zentrisch umläuft, sondern während des Laufes zum Kippen neigt.
  • Es besteht daher die Aufllrabe, eine Einrichtung ZU entwickelns die es gestattet nicht nur breitet sondern auch schmale Hülsen in einer Wickelhülse austauschbar zu befestigen, wobei der zentrische Umlauf jeder Hülse gewährlcistet ist und die Stillstandszeit der Wickelmas chine beiir Austausch einer gewickelten Rolle gegen eine neue Wickelhülse gering ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß mit dem Außengewinde sowohl ein konzentrischer Segel als auch ein erster Ring verbunden sind, daß der Außendurchmesser des ersten Ringes größer ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse, daß oie Mutter mit einem zweiten Ring verbunden ist, dessen Durchmesser größer ist als der kleinste Durchmesser des segels, und daß in dem ringförmigen, durch die Wickelhülse, den regel und den zweiten Ring angedeuteten im Querschnitt etwa dreieckigen Raum eine Ringfeder angeordnet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung ist der Außendurchmesser des zweiten Ringes kleiner als der Innendurchmesser der Wickelhilse und der zweite Ring mit mindestens einer exzentrisch angeordneten Durchbrechung versehen. Außerdem ist die das Außengewinde drehbar abstützende Nabe bei Bedarf mit dem ersten Ring kuppelbar. Darüber hinaus ist zwischen dem im Maschinengestell gelagerten Haltearm und der aaran befestigten Nabe eine Blattfeder angeordnet. Diese Blattfeder ist mit einem Druckknopf versehen welcher sich in einer in dem Haltearm angebrachten Bohrung befindet. Die gegenüber dem Haltearm abgewanate Seite des Druckknopfes ist mit einem Zapfen versehen, welcher in eine in den ersten Ring eingearbeitete Bohrung einrückbar ist.
  • Außerdem ist es vorteilhart, daß jede Wickelhülse durch minbestens zwei Lager drehbar an dem Haltearm abgestützt ist.
  • weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels Im vorliegenden Zu--@ammenhang nicht wesentliche Maschinenteile sind wegen der übersichtlicheren Darstellung nicht dargestellt, da sie ctem Fachmann ohnehin bekannt sind, Die einzelnen Figuren bedeuten: Fig. 1 schematische Darstellung einer Wickelmaschine, in welche die vorliegende Einrichtung eingebaut werden kann.
  • Fig.2 Schnitt durch die vorgeschlagene Einrichtung.
  • sie aus Fig 1 ersichtlich ists läuft eine Bahn 1 aus Papier, Folie od,dgl. über Leitwalze 2 einer Längsschneideinrichtung zu, welche aus den Kreismessern 3 und LI besteht. Die Bahn 1 kann beispielsweise von einer relativ breiten Rolle abgewickelt werden, Diese Rolle ist in der Fig, 1 Jedoch nicht aargestellt, da sie dem Fachmann hinlänglich bekannt ist. Anstelle der Kreismesser 3 und 4 können auch andere Schneideinrichtungen verwendet werden beispielsweise Rasierklingeng Schneiddrähte od.
  • dgl,.
  • Durch die Wirkung der Kreismesser 3 und 4 entstehen aus der Bahn 1 mindestens zwei Streifen 5 und 6. Der Streifen 5 wira zu einer Rolle 7 und der Streifen 6 zu einer Rolle 8 aufgewickelt. Jede Rolle ist schwenkbar in mindestens Je einem schwenkbaren Haltearm 9 oder 10 in dem Maschinengestell gelagert, Die Rollen 7 und 8 stützen sich beispielsweise gegen eine gemeinsame Stützwalze 11 ab welche ebenfalls drehbar in dem Maschinengestell befestigt ist, Diese Stützwalze kann für alle aufzuwickelnden Streifen aus einer einzigen Walze bestehen. ns ist jedoch auch mögliche daß zwei dieser Stützwalzen in der Wickelmaschine vorhanden sind> beispielsweise derart, daß die in Fig, 1 links angeordneten aufzuwickelnden Rollen, beispielsweise die Rolle 7 und alle übrigen evtl.
  • in der Maschine noch vorhandenen konzentrisch zu der Rolle 7 angeordneten und dem Beschauer der Fig0 1 verdec~kten Rollen eine diesen Rollen gemeinsame Stützwalze und allen in Fig. 1 rechts liegenden aufzuwickelnden }Rollen, @eispielsweise der Rolle 8 und alle konzentrisch zu dieser Rolle 8 angeordneten, dem Beschauer unsichtbaren Rollen eine zweite Stützwalze zugeorallet ist. Es ist jedoch ebenfalls dem Fachmann hinlänglich belcannt, daß jeder einzelnen aufzuwickelnden Rolle eine Stützwalze separat zugeordnet werden kann. Auch diese Art der An ordnung von Stützwalzen ist im Hinblick auf die vorgeschlagene Einrichtung möglich.
  • In Fig. 2 ist ein Haltearm 12, welcher einer der lialtearme 9 oder 10 sein kann, in abgebrochener Darstellung gezeigt. Dieser Haltearm 12 enthält eine Bohrung 13, durch welche eine Schraube 14 greift. Die Schraube 14 greift in ein entsprechendes Gewinde 15 ein, welches sich in der Nabe 16 befindet. Diese ist im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet, wobei die geometrische Mittelachse der Schraube 14 in die Symmetrie achse der Nabe 16 fällt. Zwischen dem Haltearm 12 und der Nabe 16 ist eine Blattfeder 17 eingeführt. Durch Anziehen der Schraube 14 werden Haltearm 12, Nabe 16 und Blattfeder 17 miteinander verspannt. Die Blattfeder 17 ist zusätzlich durch eine Schraube 18 an dem Haltearm 12 befestigt.
  • Die Nabe 16 enthält eine konzentrisch zu der Symmetrieachse angeordnete ringförmige Fläche 19, auf welcher Wälzlager 20 und 21 in jeder bekannten Weise, rveispielsweise durch Kleben befestigt sind. Vorzugsweise werden mindestens zwei Wälzlager vorgesehen, durch welche die Wickelhülse an dem Haltearm 12 drehbar abgestützt ist. Diese Wälzlager können z.£>. ochulterkugellager sein, welche in 0-Ordnung zueinander montiert sind. Es können jedoch auch einreihige oder zweireihige Schulterkugellager oder aber irgendwelche andere in ihrer Wirkung ähnliche Lager verwendet werden. Bedingung für diese Lager ist in jedem Fall, daß sie eine drehbare jedoch nicht kipp-Dare Abstützung der Wickelhülse gewhrleisten.
  • iluf diese Lager ist ein erster Ring 22 aufgeschoben. Dieser erste Ring kann nicht lösbar mit den jeweils verwendeten Lagern verbunden sein, beispielsweise ist der erste Ring 22 mit den Außenringcn zweier Schrägkugellager durch Kleben rest verbunden. Der erste Ring 22 ist ebenfalls im wesentlichen rotationssymznetrisch ausgebildet. .eine Symmetrieachse fällt ebenfalls mit der geometrischen Achse der Schraube 14 zusammen.
  • rxonzentrisch zu der Rotationsachse des ersten Ringes ist an diesem ein Außengewinde 23 angebracht. Die Richtung der Steigung dieses Außengewindes kann beliebig sein, je nach der Drehrichtung der mit einem Streifen zu bewickelnden Wickelhülse 24.
  • Außerdem ist der erste Ring mit einem zu ihm konzentrischen Kegel oder kegolstumpf 25 verbunden, Ler kleinere Durchmesser des Kegels oder auch des entsprechenden Kegelstumpfes ist dem Außengewinde 23 zugewendet. Darüber hinaus hat der erste Ring einen Außendurchmessera er größer ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse 24 und vorzugeise kleiner ist als der Außendurchmesser der Wickelhülse. Der erste Ring 22 hat darüber hinaus eine radial angeordnete Fläche 26, welche auf seiner Symmetrieachse senkrecht steht, Gegen diese Fläche 26 kann sich die Stirrlseite 27 der Wickelhülse 24 anlegen. In den ersten Ring 22 ist eine Bohrung 28 eingearbeitet, deren Achse parallel zu der Symmetrieachse de ersten Ringes 22, jedoch von dieser entfernt liegt, so daß die Bohrung 28 in bezug auf den ersten Ring eine exzentrisch angeordnete Durchbrechung darstellt.
  • In dem Haltearm 12 ist eine Bohrung 29 eingearbeitet. In dieser Bohrung befindet sich ein Druckknopf 30> welcher auf der Blattfeder 17, beispielsweise durch eine Schraube 31 befestigt ist. Der Kopf dieser Schraube kann so ausgebildet sein, daß er einen Zapfen 32 darstellt, Dieser Zapfen .ist in der Nähe derjenigen Seite oder Fläche 33 des Druckknopfes 30 angebracht, welche von dem Haltearm 12 abgewandt ist. Durch Aufbringen einer Kraft auf den Druckknopf 30 welche in Fig. 2 nach links gerichtet sein muß, beispielsweise durch Drücken mit dem Finger, kann der Druckknopf 30 aufgrund seiner Befestigung auf der elastischen Blattfeder 17 so weit nach links bewegt werden, daß der Zapfen 32 in die Bohrung 28 eingreift, Da die Blattfeder 17 undrehbar an dem Haltearm 12 befestigt ist, ergibt sich auf diese Weise bei Bedarf eine Kupplung des drehbar gelagerten ersten Ringes 22 mit der das Außengewinde 23 drehbar abstützenden Nabe 16.
  • Mit dem Außeng'ewinde 23 steht ein Innengewinde 34 in Eingriff> welches eine Mutter darstellt und in dem zweiten Ring 35 angebracht ist, Der zweite Ring 35 hat einen Außendurchmesser 3b, welcher größer ist als der kleinste Durchmesser des Kegels oder des Kegelstumpfes 25. Der Außendurchmesser 36 ist jedoch in der Regel kleiner als der Innendurchmesser der Wickelhülse 24.
  • In dem zweiten Ring 35 befindet sich eine Bohrung 37, deren Achse exzentrisch zu der Rotationsachse des im wesentlichen rotationssyrnmetrisch zweiten Ringes 35 liegt. Die Bohrung 37 stellt somit eine exzentrisch angeordnete Durchbrechung des Ringes 35 dar. ms können jedoch auch mehrere derartige Durchbrechungen in dem zweiten Ring 35 vorhanden sein. Ebenfalls ist es möglich, anstelle der exzentrisch angeordneten Durchbrechungen auch irgendwelche Zapfen oder dergleichen an der linken Stirnseite 38 des zweiten Ringes 35 anzubringen, wodurch gewährleistet ist, daß an diesen Durchbrechun;en, Zapfen od.dgl.
  • irgendwelche Werkzeuge zum Verdrehen des zweiten Ringes 35 gegenüber dem ersten Ring 22 eingreifen können. Die Einarbeitung von Durchbrechungen hat jedoch gegenüber der Anbringung von Zapfen den Vorteil, daß die durch die beschriebenen Teile dargestellte Einrichtung zum arehbaren Befestigen von Wickelhülsen eine geringere axiale Erstreckung aufweist.
  • Durch den Kegelstumpf 25, cde in Fig. 2 rechte Seite des zwei ten Ringes 35 und die Innenwandung der Wickelhülse 24 wird ein im wesentlichen ringförmiger, im Querschnitt etwa dreieckiger Raum 39 angedeutet, in welchem eine Spiralfeder 40, eine Ringfeder od.dgl. angeordnet ist. Diese Spiralfeder ist derart gestaltet, caß sie sich im Bereich der auftretenden Kräfte in ihrem Querschnitt im wesentlichen nicht verformt, a,h " daß auch beim Auftreten von Kräften, durch welche die Wickelhülse 24 befestigt werden kann, der kreisförmige Querschnitt der torusförmigen Spiralfeder erhalten bleibt.
  • Durch geringfügiges Verdrehen des zweiten Ringes 35 gegenüber dem ersten Ring 22 oder dem mit diesem ersten Ring in Verb in dung stehenden konzentrischen Kegel oder Kegelstumpf 25 verschiebt sich der zweite Ring 35 axial gegenüber dem Kegel 25 aufgrund der Befestigung durch Innen- und Außengewinde 34/23.
  • Dadurch gleitet die Spiralfeder 40 an der Außenfläche des Kegelstumpfes 25 entlang, dehnt sich- geringfügig, was eine geringfügige Veränderung des größten Durchmessers des Torus zur Folge hat, Der Kreisquerschnitt der Spiralfeder 40 bleibt dabei erhalten. Auf diese Weise wird auf der Innenwand der Wickelhülse 24 ein an allen Steilen des Umfangs gleichmäßiger Innendruck erzeugt, wodurch die Wickelhülse 24 konzentrisch zu den Rotations-Symmetrieachsen der Schraube 14, der N Nabe 16, des ersten Ringes 22 und des zweiten Ringes 35 festgespannt wird, Da sich die Wickelhülse 24 noch zusätzlich gegen aie radial angeordnete Fläche 26 des ersten Ringes 22 abstützt, wird sie in für den vorliegenden Zweck ausreichender Weise drehbar festgehalten.
  • Das geringQfügige Verdrehen des Ringes 35 gegenüber dem Ring 22 kann entweder unter Zuhilfenahme von Werkzeugen erfolgen, welche beispielsweise in die durch die Bohrung 37 dargestellte Durchbrechung eingreifen. In vielen Fällen wiru die Wickelhülse 24 jedoch schon dann ausreichend fest und genügend zentrisch gespannt, wenn der zweite Ring 35 von Hand gegenüber dem ersten Ring 22 verdreht wird. Dadurch, daß diese Verdrehung von hand möglich ist entfällt für die Bedienungsperson das Greifen nach einem entsprechenden Werkzeug, das Ansetzen und das Umsetzen dieses Werkzeuges, vioaurch es besonders schnell ermöglicht wird, uie Befestigung der Wickelhülse 24 zu lösen.
  • Durch das Losen wird der zweite Ring 35 beispielsweise der art verdreht, daß er in Fig. L nach links verschoben wird.
  • Dadurch gleitet die Spiralfeder 40 infolge der ihr innewohnenden Spannung von einem größeren Durchmesser des Kegelstumpfes 25 auf einen kleineren und gibt dadurch die Wickeliiülse 24 frei. Das Lösen geschieht dann besonders leicht, wenn der Druckknopf 30 in Fig. 2 soweit nach links gedrückt wird, daß der erste Ring 22 an einer Drehung gehindert wird, Umgekehrt springt der Druckknopf 30 aufgrund seiner Befestigung an der Blattfeder 17 wieder in die Bohrung 29 zurück, wenn die auf ihn wirkende Kraft nachläßt. luf diese Weise kann sich der erste Ring 22 wieder ungehindert drehen.
  • Das Auswechseln einer voll gewickelten Rolle gegen eine Wickelhülse ist denkbar einfach. Nach dem Anhalten der iiickelmaschine wird der erste Ring 22 durch Einrücken des Druckknopfes 30 und des daran befindlichen Zapfens 32 an einer Drehung gehindert, Mit den Inden der anderen Hand kann die r,edienungsperson den zweiten Ring 35 verdrehen. Dabei wird die Hand der Bedienungs person automatisch in einer solchen Position gehalten, aaß für den Fall des Abnehmens der fertig gewickelten Rolle diese Rolle in die Hand der Bedienungsperson fällt, Es ist in keiner Weise erforderlich die gewickelte Rolle selbst unter Überwindung irgendwelcher Kraft von der Befestigungseinrichtung abzunehmen und dadurch aus der Wickelmaschine zu entfernen.
  • Dieser Vorteil ist besonders dann wichtig, wenn es sich um solche aufzuwickelnden Materialien handelt, aie wegen der besonderen Anforderungen, die in einem nachfolgenden Arbeit s -gang an diese Materialien gestellt werden nicht von Hand berührt werden dürfen, Auf diese Weise werden Markierungen, beispielsweise durch Fett oder Schweißflecken auf den aufzuwickelnden Streifen völlig vermieden.
  • Durch die vorgeschlagene Lagerung der Nabe 16 wird ein Kippen der Wickelhülse 24, und sei es auch noch so gering, vermieden.
  • Die Wickelhülse wird somit nicht nur zentrisch gespannt, sondern läuft während des gesamten Wickelvorganges auf einer genau vorgeschriebenen Bahn, Auch dies gewährleistet eine gute Qualtitüt der aufzuwickelnden Rollen.
  • Dadurch, daß die Spanneinricntungen, die aus dem Kegel 25, der Spiralfeder 40) dem ersten Ring 22 und dem zweiten Ring 35 bestehen, sich im wesentlichen im Inneren der Wickelhülse 24 befinden, ist die Gewähr dafür gegeben, caß die Halterungs-und Befestigungseinrichtung insgesamt eine gerir.rrstmöglicile Erstreckung in Richtung der Symmetrieachse der rotationssymmetrischen Teile aufweist, und daß trotz dieser geringen Erstreckung der Haltearm 12 derart steif ausgeführt werden kann, daß ein Verdrehen oder anderweitig unerwünschtes Schwingen des ilaltearmes 12 und ein möglicherweise daraus resultierender ungewünschter Lauf der Wicke lhülse während des Wickelvorganges vermieden wird.
  • Die vorgeschlagene Einrichtung ist nicht allein auf das dargestellte und erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie kann vielmehr unter Wahrung der erzielten Vorteile abgewandelt werden. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, daß der erste Ring 22 und der Kegelstumpf 25 aus einem einzigen Teil bestehen. oie können auch so angeordnet sein> daß sie aus mehreren zusammengesetzten Einzelteilen bestehen.

Claims (1)

  1. A n s p r ü c h e
    1. inrichtung zum Befestigen von Wickelhülsen zum Aufwickeln von von Streifen aus Papier, Folie oa,dgl, zu Rollen In welcher eine Mutter in einem entsprechenden drehbar gelagerten Außengewinde bewegbar und ein elastischer, entsprechend der Bewegung der Mutter Kegel die jeweilige Wickelhülse drückbarer Ring gelagert sind, dadurch gekennzeicl-lrlet, daß mit dem Außengewinde (23) sowohl ein konzentrischer Kegel (25) als auch ein erster Ring (22) verbunden sind, daß der hußendurchmesser des ersten Ringes (22) größer ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse (24), daß die Mutter mit einem zweiten Ring (35) verbunden ist, dessen Außendurchmesser (36) größer ist als der kleinste Durchmesser des Kegels (25) und daß in dem ringförmigen, durch die Wickelhülse (24) den Kegel (25) und den zweiten Ring (35) angedeuteten im Querschnitt etwa dreieckigen Raum (39) eine Spiralfeaer (40) angeordnet ist, 2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Laß der Außendurchmesser (36) des zweiten Ringes (35) kleiner ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse (24), 3.) Einrichtung riach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ring (35) mit mindestens einer exzentrisch angeordneten Durchbrechung (37) versehen ist.
    4.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Außengewinde (23) drehbar abstützende Nabe (16) bei Bedarf mit dem ersten Ring (22) kuppelbar ist.
    5.) Einrichtung nach den Ansprtichen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem im Maschinengestell gelagerten Raltearm (12) und der daran befestigten nabe (16) eine blattfeder (17) angeordnet ist, die mit einem in einer in dem Haltearm (12) angebrachten Bohrung (29) befindlichen Druckknopf (30) versehen ist, dessen gegenüber dem Haltearm (12) abgewandte Seite mit einem in eine in den ersten Ring (22) eingearbeitete Bohrung (28) einrückbaren Zapfen (32) versehen ist.
    6.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jecie Wickelhülse (24) durch zwei Lager (20, 21) drehbar an dem Haltearm (12) abgestützt ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2239865A (en) * 1990-01-10 1991-07-17 Kampf Gmbh & Co Maschf Securing web roll cores an winding spindles

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