DE4103110A1 - Garnspulenhalter - Google Patents
GarnspulenhalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Garnspulenhalter bzw.
Spulenfilzhalter für Textilmaschinen mit einem Aufsteckgatter
zum Abstützen und Halten zylindrischer
und konischer Röhrchen, auf die das Garn aufgewickelt
ist, um einen Garnspule zu bilden, und von denen das
Garn während des Betriebs der Maschine abgezogen wird.
Um Garnspulenröhrchen mit unterschiedlichen Durchmessern
aufnehmen zu können, ist es bekannt, Halter mit Armen
zu versehen, die radial nach außen gedrückt werden,
um an der Innenfläche des hohlen Röhrchens anzuliegen,
auf die das Garn aufgewickelt ist. Die Druckkraft wird
entweder durch die Elastizität des Materials erhalten,
aus dem die Arme bestehen, wie dies in der US-PS 22 83 373
offenbart ist, oder durch eine Feder, die an dem Arm angreift,
um diesen radial nach außen zu drücken, wie dies
in den US-PSen 47 28 055 und 47 60 977 offenbart ist.
Während diese Halter das Anbringen und Entfernen der
Spulen auf dem Aufsteckgatter mit einer Hand erleichtern,
haben sie andererseits bestimmte Nachteile, wobei es ins
besondere erforderlich ist, die Arme des Halters gegen
die Innenfläche des Röhrchens oder Kegels zu zwängen.
Die meisten in der Textilindustrie verwendeten Kegel oder
Röhrchen bestehen aus Papier oder Plastik, und wenn sie
über derartige Halter gezwängt werden, ist der Druck gegen
die Innenfläche des Röhrchens oder Kegels so groß, daß
dieser das Röhrchen oder den Kegel beschädigen kann.
Je kleiner die Größe des auf einem derartigen Halter an
geordneten Röhrchens oder Kegels ist, umso größer ist
der Druck gegen die radial nach außen gezwängten Arme
des Halters, womit es bisher unmöglich war, einen Halter
zu schaffen, der zu allen üblicherweise benutzten Größen
von Garnspulen paßt. Wenn der Halter groß genug war, um
große Garnspulen zu halten, war er nicht geeignet, kleine
Spulen zu halten, da die radial nach außen gezwängten Arme
einen zu großen Innendruck auf das kleine Röhrchen (oder
Kegel) ausüben würden, so daß dieses zerrissen oder ander
weitig beschädigt würde. Dies ist insbesondere dann der
Fall, wenn die Textilmaschine in einer sehr feuchten
Atmosphäre arbeitet, was häufig der Fall ist, da einige
Garne fester werden, wenn sie feucht sind.
Damit ein Halter sowohl kleine als auch große Garnspulen
aufnehmen kann, ist in der US-PS 47 60 977 vorgeschlagen
worden, den Halter mit mehreren Armen unterschiedlicher
Größen auszustatten, um so große und kleine Garnspulen
aufnehmen zu können. In der US-PS 47 28 055 ist vorge
schlagen, den Basisstützarm eines Halters mit einem lös
baren Abstandsstab zu versehen. Keiner dieser Vorschläge
ist zufriedenstellend, da mehrere unterschiedlich große
Arme keinen gleichförmigen Innendruck für alle Garn
spulengrößen hervorrufen, und der lösbare Abstandstab
erfordert einen größeren Zeitaufwand bei der Befestigung
des Abstandsstabes zur Aufnahme großer Spulen und zum
Entfernen des Stabes, um kleine Spulen aufnehmen zu
können.
In der US-Patentanmeldung S.N. 07/5 11 797 vom 20. April
1990 des Anmelders der vorliegenden Patentanmeldung ist
ein Garnspulenhalter zur Aufnahme von Garnspulenröhrchen
oder Kegel aller Größen mit einem gleichförmigen Halte
druck beschrieben, um eine Beschädigung der Innenflächen
der Röhrchen bzw. Kegel durch zu großen Innendruck zu
vermeiden, wobei der Halter einen Kontaktarm oder -stab
aufweist, der auf auskragende Weise an einem Basissockel
befestigt ist, der betriebsfähig mit einem Aufsteckgatter
verbunden wird. Der Kontaktarm greift an der Innenfläche
des Garnspulenröhrchens oder Kegels an, und ein Ende
eines Federbauteils ist schwenkbar mit dem entfernten
Endabschnitt des Kontaktarmes verbunden und erstreckt
sich von dort in Richtung des basisnahen Endes des Kontakt
armes. Ein zweites Federbauteil ist mit einem Ende fest
an dem basisnahen Endabschnitt des Kontaktarmes befestigt
und erstreckt sich von dort in Richtung des entfernten
Endes des Kontaktarmes. Der Endabschnitt des zweiten
Federbauteils liegt an dem ersten Federbauteil an und
drückt dieses radial nach außen, wodurch Röhrchen und
Kegel unterschiedlicher Größen auf dem Kontaktarm be
festigt werden können.
Die Federbauteile können aus Stahl-/Holz- oder Kunst
stoffblattfedern oder aus Stahldrahtfedern bestehen.
Durch zahlreiche Untersuchungen hat sich herausgestellt,
daß die Garnspulen besser gehalten sind, wenn der fest
stehende, auskragende Kontaktarm oder -stab mit einer
Reibungsfläche versehen ist, als wenn keine solche Rei
bungsfläche existiert.
In der US-PS 47 28 055 ist die Verwendung von Reibungs
material auf dem gekrümmten Arm eines Garnpackungshalters
offenbart. Dies ist jedoch nicht zufriedenstellend, da es
bei der Befestigung der Garnspule auf dem Halter erforder
lich ist, die Innenseite des Garnspulenröhrchens oder
Kegels direkt gegen den mit Reibungsmaterial überzogenen
Abschnitt auf den gebogenen Arm gleiten zu lassen, wo
durch das zerbrechliche Papierröhrchen (Kegel) beschädigt
werden kann, da das Reibungsmaterial die Gleitbewegung
zu verhindern sucht.
Wenn zudem das Reibungsmaterial auf dem gekrünmten Arm
oder einem nach außen gebogenen Abschnitt des Kontakt
armes aufgebracht ist, gibt es eine sehr kleine Kontakt
fläche mit der Innenseite des Kegels oder Röhrchens, wo
durch die Halterungsfähigkeit des Garnspulenhalters be
schränkt ist.
Wenn das Reibungsmaterial hingegen erfindungsgemäß auf
den feststehenden, auskragenden Kontaktarm aufgebracht
ist, anstatt auf das bewegliche, schwenkbar verbundene
Bauteil, kann der Kegel oder das Röhrchen auf dem Halter
angebracht werden, indem das Röhrchen auf das Ende des
Halters gesetzt wird, während eine Seite des Röhrchens
in einer Richtung gedrückt wird, in der die Federbau
teile zusammengedrückt werden, wobei die gegenüberlie
gende Seite des Röhrchens von dem Kontaktarm beabstandet
ist. Wenn der Kegel oder das Röhrchen in die Befestigungs
lage verschoben ist, kann es freigegeben werden, wobei
die Kraft der Federbauteile die gegenüberliegende Seite
des Röhrchens in Reibkontakt mit dem Kontaktarm bringt.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden 8eschreibung einiger
bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht verschieden
geformter Garnröhrchen, die von dem erfin
dungsgemäßen Halter gehalten werden können;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Aus
führungsform des erfindungsgemäßen Halters;
Fig. 3 eine fragmentarische Seitenansicht des
Halters gemäß Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in
Fig. 2;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in
Fig. 3;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Garnröhrchen mit
relativ großem Durchmesser auf dem Halter
gemäß Fig. 2;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Garnröhrchens mit
relativ kleinem Durchmesser auf dem Halter
gemäß Fig. 2;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer konischen Garn
spule auf dem Halter gemäß Fig. 2;
Fig. 9 eine fragmentarische Seitenansicht ähnlich
Fig. 4 einer weiteren Ausführungsform des
Halters, wobei die auskragenden Federbau
teile aus Draht bestehen;
Fig. 10 einen Schnitt ähnlich Fig. 5 durch die Aus
führungsform gemäß Fig. 9;
Fig. 11 eine fragmentarische Seitenansicht einer
weiteren Ausführungsform des Halters, wobei
die Federbauteile aus Holz bestehen;
Fig. 12 eine Ansicht entlang der Linie 12-12 in
Fig. 11 und
Fig. 13 einen Schnitt entlang der Linie 13-13 in
Fig. 11.
Es wird nun insbesondere auf die Fig. 1 und 2 Bezug
genommen, die einen erfindungsgemäßen Garnspulenhalter 1
zeigen, der Garnspulenröhrchen 2 und Garnspulenkegel 3
verschiedener Größen halten kann und einen Kontaktarm
bzw. -stab 4 aufweist, der mit einem Basissockel 5 auf
freitragende Weise verbunden ist, wobei es sich versteht,
daß der Basissockel 5 betriebsfähig mit einem nicht dar
gestellten Aufsteckgatter verbunden ist.
Eine erste Blattfeder 6 ist mit einem Ende drehbar mit
dem freien Endabschnitt des Kontaktarms 4 bei 7 ver
bunden und erstreckt sich von dort nach außen, wobei das
freie Ende einen gebogenen Abschnitt 8 aufweist, der an
der Innenwandfläche eines Spulenröhrchens 2 oder Kegels
3 angreifen kann, was weiter unten näher beschrieben
wird. Eine zweite Blattfeder 9 ist mit einem Ende fest
an dem unteren Endabschnitt des Kontaktarms 4 bei 10
angebracht (Fig. 3) und erstreckt sich von dort in Rich
tung des freien Endes des Kontaktarmes 4. Das freie Ende
der zweiten Blattfeder 9 ist ebenfalls mit einem ge
bogenen Abschnitt 11 versehen, der an der ersten Blatt
feder bei 12 anliegt.
Die Einzelheiten der Konstruktion des Kontaktarmes 4,
der Drehverbindung 7 und der festen Verbindung 10 sind
in Fig. 3 abgebildet, woraus zu ersehen ist, daß der
Kontaktarm 4 ein rohrförmiges Bauteil mit einem offenen
Ende und einem Schlitz 4a in seiner Wand aufweist,
durch den sich die erste Blattfeder 6 erstreckt. Die
drehbare Verbindung 7 ist durch einen diametral verlau
fenden Stift 7a gebildet, der fest in dem Kontaktarm
angebracht ist, wobei das Ende 6a der Blattfeder um den
Stift 7a gebogen ist.
Die feste Verbindung 10 enthält einen rückwärts gebogenen
Abschnitt 9a an dem Ende der zweiten Blattfeder 9, der
sich in den rohrförmigen Arm 4 erstreckt und darin von
einer langen Sechskantmutter 13 gehalten ist, die im Preß
sitz in dem rohrförmigen Arm 4 sitzt. Der rohrförmige
Arm 4 ist an dem Basissockel 5 mittels einer Schraube
14 befestigt, die sich durch den Basissockel erstreckt
und in die Mutter 13 eingeschraubt ist.
Um die Halterung des Röhrchens 2 oder des Kegels 3 auf
dem Halter zu verbessern, ist ein Streifen 15 aus einem
Reibungsmaterial an der Seite des Kontaktarms 4 befestigt,
die den Federbauteilen 6 und 9 gegenüberliegt. Während
das Reibungsmaterial 15 in der Abbildung mittels Nieten
16 an dem Kontaktarm befestigt ist, kann es auch durch an
dere Mittel wie Schrauben, Klebstoff, durch Beschichtung
des Kontaktarmes mit dem Reibungsmaterial oder durch
Ausbildung des gesamten Armes aus einem Reibungsmaterial
vorgesehen sein, wobei das Reibungsmaterial aus Kunst
stoff, Gummi, Kork, Sandpapier oder dergleichen bestehen
kann.
Die Wirkungsweise des Halters, der in den Fig. 2 und
3 abgebildet ist, ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt.
Der Halter kann Garnspulenröhrchen 2 verschiedener Größen
halten, wie die Fig. 6 und 7 zeigen, sowie Garnspulen
kegel 3 (Fig. 8), wobei eine Seite der Innenfläche des
Röhrchens oder Kegels an dem Reibungsmaterial auf dem
Kontaktarm 4 anliegt und das freie Ende der Blattfeder 6
an der gegenüberliegenden Seite der Innenfläche des
Röhrchens oder Kegels angreift. Wenn die Garnspulenröhr
chen 2 oder Kegel 3 auf dem freien Ende des Kontaktarms
4 angeordnet werden, werden die Blattfedern 6 und 9 nach
innen gedrückt und gleiten gegeneinander, wenn die Spule
angebracht wird, wobei die Seite des Röhrchens 2 oder
Kegels 3, die an dem Federteil 6 anliegt, von Hand gegen
die Federteile 6 und 9 gedrückt wird, um die Federteile
zusammen zu drücken, wobei die gegenüberliegende Seite
des Röhrchens 2 oder Kegels 3 von dem Reibungsmaterial
beabstandet ist, während das Röhrchen 2 oder der Kegel 3
auf den Halter gleitet. Wenn die Garnspule von der Hand
freigegeben wird, drücken die Blattfedern 6 und 9 die
gegenüberliegende Seite des Röhrchens 2 oder Kegels 3
gegen die Reibungsfläche 15 an dem Kontaktarm 4.
Aus den Fig. 6 bis 8 ist zu ersehen, daß der Kontakt
punkt 12 oder Stützpunkt zwischen den Federn in direkter
Relation zu dem Innendurchmesser des jeweiligen Röhrchens
oder Kegels verlagert wird. In Fig. 7 liegt der Stütz
punkt 12 beispielsweise näher an der drehbaren Verbindung
7, wenn ein Röhrchen eines kleinen Durchmessers auf dem
Halter befestigt ist, als dann, wenn ein Röhrchen großen
Durchmessers befestigt wird, das in Fig. 6 abgebildet
ist. Bei dieser Konstruktion und Anordnung wird eine
gleichbleibende Kraft über den gesamten Bewegungsbereich
der Blattfedern 6 und 8 auf die Innenfläche der Röhrchen
oder Kegeln ungeachtet deren Größe ausgeübt. Anders aus
gedrückt, wird kein größerer Druck auf ein Röhrchen oder
einen Kegel mit einem Innendurchmesser von 1,5′′ ausge
übt als auf ein Garnspulenröhrchen oder einen Kegel mit
einem Innendurchmesser von 3′′.
Während der in den Fig. 2 bis 8 abgebildete Halter
metallische Blattfedern 6 und 9 aufweist, zeigen die
Fig. 9 und 10 eine andere Ausführungsform, bei der
die Federbauteile 6′ und 9′ aus Draht bestehen. Die Draht
feder 9′ ist bei 10′ fest mit dem Kontaktarm 4 verbunden,
während die Drahtfeder 6′ aus zwei Drähten besteht, die
bei 17 miteinander verschweißt sind, wodurch eine Mulde
18 gebildet ist, in der sich der Kontaktpunkt 12′ oder
Stützpunkt zwischen den Drahtfedern 9′ und 6′ befindet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den
Fig. 11, 12 und 13 dargestellt, wobei die Federbau
teile 6′′ und 9′′ aus Holz bestehen. Das Federbauteil 9′′
ist bei 10′′ fest an dem Ende des Konaktarmes befestigt.
Das Federbauteil 6′′ ist bei 7′′ drehbar mit dem Kontakt
arm 4 verbunden, und das freie Ende eines jeden Feder
bauteils ist mit einem kugeligen Abschnitt 11′′ bzw. 8′′
versehen, um an dem Federbauteil 6′′ bzw. der inneren
Wandfläche des Röhrchens 2 anzugreifen.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die
Konstruktion und Anordnung der Federbauteile in dem
Garnspulenhalter gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Verbesserung bewirkt, bei der eine gleichbleibende
Haltedruckkraft bei allen Größen von Garnspulenröhrchen
oder Kegeln ausgeübt wird, was bei bekannten Haltern
nicht der Fall war, bei denen auf kleinere Röhrchen oder
Kegel eine größere Kraft ausgeübt wurde als auf große
Röhrchen, wenn diese auf demselben Halter angeordnet
wurden. Außerdem können durch Verwendung von flachen
oder in Längsrichtung sich erstreckenden Drahtfederbau
teile diese Federbauteile in einen viel kleineren Raum
gefaltet werden, als dies bei anderen Arten von Federn
wie Spiralfedern möglich ist, wodurch der Bereich von
Spulengrößen erhöht ist, die auf dem Halter angebracht
werden können.
Dadurch, daß der Kontaktarm 4 anstelle des an dem Röhr
chen angreifenden Abschnitts der Federbauteile 6, 6′
und 6′′ mit einer verlängerten Reibungsfläche 15 versehen
ist, kann das Garnröhrchen auf dem Halter befestigt
werden, ohne daß die zerbrechlichen Röhrchen 2 oder
Kegel 3 beschädigt werden, wodurch die Halterungsfähig
keit des Garnspulenhalters verbessert ist.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungs
formen beschränkt, sondern es liegen zahlreiche Änderungen
hinsichtlich der Form, Größe und Anordnung der Bauteile
im Rahmen des Erfindungsgedankens.
Claims (9)
1. Halter zum Aufnehmen und Befestigen von Spulen aus
Garn, das auf hohle Röhrchen oder Kegel verschiedener
Innendurchmesser aufgewickelt ist, mittels Reibung,
gekennzeichnet durch
einen Basissockel (5), der an einem Aufsteckgatter einer
Textilmaschine befestigbar ist, einen Kontaktarm (4),
der mit einem Ende fest mit dem Basissockel verbunden
ist und sich von diesem in einer freitragenden Weise
erstreckt, ein erstes Federbauteil (6), das mit einem
Ende (6a) drehbar mit dem freien Endabschnitt des Kontakt
armes verbunden ist, wobei sich das freie Ende des ersten
Federbauteils in Richtung des anderen Endes des Kontakt
armes erstreckt, ein zweites Federbauteil (9), das zwi
schen dem Kontaktarm und dem ersten Federbauteil ange
ordnet ist, und eine Einrichtung, die ein Ende des zweiten
Federbauteils mit dem einen Endabschnitt des Kontaktarmes
fest verbindet, wobei sich das zweite Federbauteil von
der festen Verbindung in Richtung des freien Endabschnitts
des Kontaktarmes erstreckt und das andere Ende des zweiten
Federbauteils an dem ersten Federbauteil angreift, um
für dieses einen verlagerbaren Abstützpunkt zu bilden,
so daß das zweite Federbauteil das erste Federbauteil von
dem Kontaktarm radial nach außen drückt und eine Fläche
des Kontaktarmes und das freie Ende des ersten Feder
bauteils gegen gegenüberliegende Innenwandflächen des
Ausgewählten Röhrchens (2) oder Kegels (3) gedrückt wer
den, wodurch das Röhrchen oder der Kegel auf dem Halter
gehalten wird, während eine gleichmäßige Kraft auf die
Innenfläche der Röhrchen und Kegel ungeachtet deren Ab
messungen ausgeübt wird.
2. Garnspulenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federbauteile metallische
Blattfedern (6, 9) aufweisen.
3. Garnspulenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federbauteile (6′, 9′)
in Längsrichtung sich erstreckende Drähte aufweisen.
4. Garnspulenhalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Federbauteil (6′)
mehrere einstückig verbundene, Seite an Seite liegende
Drähte aufweist, während das zweite Federbauteil (9′) aus
einem einzelnen Draht besteht.
5. Garnspulenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federbauteile (6′′, 9′′)
aus Holz bestehen.
6. Garnspulenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur festen Ver
bindung eines Endes des zweiten Federbauteils mit dem
basisnahen Endabschnitt des Kontaktarmes einen rückwärts
gebogenen Abschnitt (9a) an dem einen Ende des zweiten
Federbauteils (9), welcher Abschnitt sich in den basis
nahen Endabschnitt des Kontaktarmes (4) erstreckt, eine
Mutter (13), die in dem basisnahen Ende des Kontakt
armes angeordnet ist, um den rückwärts gebogenen Ab
schnitt des zweiten Federbauteils darin durch Reibung
zu halten, und eine Schraube (14) aufweist, die sich
durch den Basissockel (5) erstreckt und in die Mutter
(13) eingeschraubt ist.
7. Garnspulenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Reibungsfläche (15) an
dem Kontaktarm (4) angeordnet ist, die an einer Innen
wand eines ausgewählten Garnröhrchens (2) oder Kegels
(3) anliegt.
8. Garnspulenhalter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsfläche einen
Streifen (15) aus Reibungsmaterial aufweist, der an der
Außenfläche des Kontaktarmes an der Seite des Armes be
festigt ist, die den beiden Federbauteilen entgegenge
setzt ist.
9. Garnspulenhalter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (15) des Rei
bungsmaterials sich im wesentlichen über die Länge des
Kontaktarmes (4) erstreckt.
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Legal Events
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