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DE7441667U - Einrichtung zum Befestigen von Wickelhülsen - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen von Wickelhülsen

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Publication number
DE7441667U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
winding
winding tube
diameter
cone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7441667*[U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Goebel GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Goebel GmbH
Publication date
Publication of DE7441667U publication Critical patent/DE7441667U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

* Maschinenfabrik COEBlit EmbH .: .". '"Si J?
6l Darmstadt, GoebelsJrV|i' .:.,;!." ϊ Γ
Einrichtung zum Befestigen von Wickelhülsen
Die vorgeschlagene Einrichtung bezieht sich auf Wickelhülsen £
zum Aufwickeln von Streifen aus Papier, Folie od.dgl. zu RoI- |
ien, in v/elcher eine Mutter in einem entsrechenden drehbar 'i
gelagerten Außengewinde bewegbar und ein elastischer, ent- f
sprechend der Bewegung der Kutter gegen die jeweilige Wickel- |
hülse drückbarer Ring gelagert sind. ' |
Einrichtungen der genannten Art werden beispielsweise in sol- « chen Maschinen verwendet, in denen eine Bahn aus Papier, Folie ! od.dgl. von einer Rolle abgewickelt, danach in einzelne Strei- ■ fen zerschnitten und jeder einzelne Streifen zu je einer Rolle
aufgewickelt wird. In diesen-Maschii.en werden die einzelnen
Streifen gewöhnlich in der V/eise auf Hülsen gewickelt, daß"
für jeden einzelnen Streifen eine Hülse vorhanden ist. Wenn ' auf diese Hülse ein genügend langer Streifen aufgewickelt
worden ist, dann wird der jeweilige Streifen quer durchtrennt. ': Der dadurch erhaltene neue Anfang des Streifens wird an einer
neuen Wickelhülse befestigt. Diese Wickelhülse wird ihrerseits an dem gleichen Platz in cer Maschine befestigt, an
welchem vorher die vorangehende Wickelhülse befestigt war. Dies
bedeutet, daß dann, wenn ν.__οη einer Hülse auf aie andere gewechselt werden soll, die vorher verwendete Hülse einschließlich des darauf zu einer Rolle aufgewickelten Streifens aus
der Maschine entfernt werden muß-, . Dieses Entfernen ist sehr
oft nur dann möglich, wenn die gesamte Maschine angehalten
wird. Ihre Produktionszeit wird dadurch in unerwünschter ;
Weise verkürzt. Es ist daher erforderlich, aie Zeit, welche
zum Wechseln der Hülsen benötigt wird, gering zu halten.
Daneben ist es unbedingt erforderlich, daß die aufzuwickelnden Streifen mit einer bestimmten Mindestqualität zu Rollen
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aufgewickelt werden, Untei: anclihrfäm. lsi- er.: erforderlich > daß die einzelnen Windungen des aufzuwickelnden Streifens genügend fest aufeinanderlegen müssen, Wenn dies nicht der Fall ist, cann können sich die einzelnen Windungen gegeneinander verschieben, wodurch die Rolle für den späteren Verwendungszweck oftmals unbrauchbar wird* Aus diesen Gründen muß. die jeweils verwendete Wickelhülse einwandfrei in der Wickelmaschine gelagert sein, insbesondere darf sie während des Wickelvorganges nicht exzentrisch umlaufen,
Das Aufwickeln schmaler Streifen wird noch dadurch erschwert, daß aus einer relativ breiten Bahn eine große Vielzahl von einzelnen Streifen geschnitten wird. Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art gestatten jedoch das Wickeln sehr schmaler Streifen nicht, Darüber hinaus ist es relativ schwierig, c-.ie gev.'iekelten Hülsen von demjenigen Ort { an welchem sie mit einem Streifen bewickelt wurden, zu entfernen. Dies bedeutet eine lange Stillstandszeit der Maschine, wenn die gewickelte Rolle gegen eine neue Wickelhülse ausgetauscht werden muß.
Aus der DT-AS 1 201 650 ist eine Einrichtung bekannt, in welcher eine Mutter in einem entsprechenden Außengewinde bewegbar gelagert ist, Dieses Außengewinde ist jeweils auf dem Außenring eines einzigen Wälzlagers gelagert, Durch die Bewegung der Mutter wird ein elastischer Ring gegen das Innere der jeweiligen Wickelhülse gedrückt, Bei dieser Einrichtung wird die jeweilige Wickelhülse sehr leicht exzentrisch gespannt, ob ν/oh 1 sie durch eine Ringführung, teilweise geführt ist, Durch zu geringes oder zu starkes Verschieben oder Verdrehen der Mutter kann die Wickelhülse entweder zu gering gespannt werden t was einen unrunden Lauf zur Folge hat, die Mutter kann jedoch auch zu stark angezogen werden, wodurch die Wickelhülse teilweise gedahht und von ihrer Fühi°ung abgehoben wird, Außer diesen Nachteilen ist die Wickelhülse der DAS 1 201 jeweils nur auf einem einzigen Wälzlager gelagert, Es ist dem Fachmann jedoch bekannt, daß jedes dieser Wälzlager \
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geringfügiges Spiel auJTv.vaiat, who : oben'f all's dazu führt, daß die Wickelhülse nicht im gewünschten Sinn zentrisch umläuft, sondern während des Laufen zum Kippen neigt.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Einrichtung zu entwickeln, die eo gestattet, nicht nur breite, sondern auch schmale Hülsen in einer Wickelhülse austauschbar zu befestigen, wobei eier zentrische Umlauf jeder Hülse gewährleistet ist und die Stillstandszeit der Wickelmaschine beim Austausch einer gewickelten Rolle gegen eine neue Wickelhülse gering ist.
Diese Aufgabe w.i rd dadurch gelöst, daß mit dem Außengewinde sov.'ohl ein konzentrischer Kegel als auch ein erster Ring verbunden sind, daß der Außendurchmesser des ersten Ringes größer 1st als der Innendurchmesser der Wickelhülse, daß die Mutter mit einem zweiten Ring verbunden ist, uessen Durchmesser größer ist als der kleinste Durchmesser des Kegels, und daß in cem ringförmigen, durch die Wickelhülse, den Kegel und aen zweiten Ring angedeuteten im Querschnitt etwa dreieckigen Raum eine Ringfeder angeordnet ist.
In weiterer Ausgestaltung ist der Außendurchmesser des zweiten Ringes kleiner als der Innendurchmesser der Wickelhülse una der zweite Ring mit mindestens einer exzentrisch angeordneten Durchbrechung versehen. Außerdem ist die das Außengewinde drehbar abstützende Nabe bei Bedarf mit dem ersten Ring kuppelbar. Darüber hinaus ist zwischen dem im Maschinengestell gelagerten Haltearm und der daran befestigten Nabe eine blattfeder angeordnet. Diese Blattfeder ist mit einem Druckknopf versehen, welcher sich in einer in dem Haltearm angebrachten Bohrung befindet. Die gegenüber dem Haltearm abgewanate Seite des Druckknopfes ist mit einem Zapfen versehen, welcher in eine in den ersten Ring eingearbeitete Bohrung einrückbar ist. Außerdem ist es vorteilhaft, daß jede Wickelhülse durch mindestens zwei Lager drehbar an dem Haltearm abgestützt ist.
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weitere Merkmale und Vs'r'teiLle ergeben *sich aus der nachstehenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels. Im vorliegenden Zusammenhang nicht wosont3iche Maschinenteile sind wegen der übersichtlicheren Darstellung nicht dargestellt, da sie dem Fachmuin ohnehin bekannt sind. Die einzelnen Figuren bedeuten:
Fig. 1 schematische Darstellung einer Wickelmaschine, in welche die vorliegende Einrichtung eingebaut weruen kann,
Fig.;·; Schnitt durch die vorgeschlagene Einrichtung.
fi'ie aus Fig. 1 ersichtlich ist, läuft eine Bahn 1 aus Papier, Folie od.dgl. über Leitwalze 2 einer Längsschneideinrichtung zu, welche aus uen Kreismessern 3 und 2I besteht. Die Bahn 1 kunn beispielsweise von einer relativ breiten Rolle abgewickelt werden. Diese Rolle ist in der Fig. 1 jedoch nicht dargestellt, da sie dem Fachmann hinlänglich bekannt ist. Anstelle der Kreismesser 3 und 4 können auch andere Schneiuoinrichtungen verwendet werüen, beispielsweise Rasierklingen, Schneidörähte od. dgl..
Durch die Wirkung der Kreismesser 3 und ^l entstehen aus eier Bahn 1 mindestens zwei Streifen 5 und 6. Der Streifen 5 wira zu einer Rolle 7 und der Streifen ό zu einer Rolle 8 aufgewickelt. Jede Rolle ist schwenkbar in mindestens je einem schwenkbaren Haltearm 9 oder 10 in dem Maschinengestell gelagert. Die. Rollen 7 und 8 stützen sich beispielsweise gegen eine gemeinsame Stützwalze 11 ab, welche ebenfalls drehbar in dem Maschinengestell befestigt ist, Diese Stützwalze kann für alle aufzuwickelnden Streifen aus einer einaigen Walze bestehen, ^s ist jedoch auch möglich, daß zwei dieser Stütawalzen in der Wickelmaschine vorhanden sind, beispielsweise derart, daß die in Fig. 1 links angeordneten aufzuwickelnden Rollen, beispielsweise die Rolle 7 und alle übrigen evbl. in^ der Maschine noch vorhandenen konzentrisch au der Rolle ? angeordneten und dem Beschauer der Fig,, I verdeo-kten Rollen
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eine diesen Rollen . geri.e-ins-arne -3IM^Wa-J: ze vj η ei allen in Fig. i rechts lie co η ile η auf »uv/.1 ekelnden Hollen, ueinplelrswoiso der Holle 8 uiv! alle konzentrisch au dieser Holle B an ge ordne U; u, dem Beschauer unsichtbaren Rollen eine »weite Stützwaise zu-{•eoranet ist. Es ist jedoch ebenfalls dem Fachmann hin leinöl.!, ch bekannt, daß jeder einzelnen aufzuwickelnden Rolle einο Stützwalze separat zugeordnet werden kann. Audi diese Art der Anordnung von Stützwalze)! ist im Hinblick auf die vorgeschlagene Einrichtung möglich.
In Fig. 2 ist ein Haltearm 12, welcher einer der liultearmo <-j oder 10 sein kann, in abgebrochener Darstellung gezeigt. Dieser 11 alte arm 12 enthält eine Bohrung 13, durch welche eine Schraube l'l greift. Die Schraube ll\ greift in ein entsprechendes Gewinde 15 ein, welches sich in der Nabe 16 befindet. Diese 1st im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet, wobei die geometrische Mittelachse der Schraube 1*J in die Symmetrieachse
der Nabe l6 fällt. Zwischen dem Kaltearir. 12 und der Nabe ist eine Blattfeder 17 eingeführt. Durch Anziehen der Schraube 1*1 werden Haltearm 12, Nabe 16 und Blattfeder 17 miteinander verspannt. Die Blattfeder 17 ist zusätzlich durch eine Schraube l8 an dem H alte arm 12 befestigt«
Die Nabe 16 enthält eine konzentrisch zu der Symmetrieachse angeordnete ringförmige Fläche 19, «uf welcher Wälzlager 20 und 21 in jeder bekannten Weise, beispielsweise durch Kleben befestigt sind. Vorzugsweise werden mindestens zwei Wälzlager vorgesehen, durch welche die Wickelhülse an dem Haltearm 12 drehbar abgestützt ist. Diese Wälzlager können z.u. schulterkugellager sein, welche in 0-Ordnung zueinander montiert sind. Es können jedoch auch einreihige oder zweireihige Schulterkugellager oder aber irgendwelche andere in ihrer Wirkung ähnliche Lager verwendet werden. Bedingung für diese Lager ist in jedem Fall, daß sie eine drehbare jedoch nicht kippbare Abstützung der Wickelhülse gewährleisten.
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Auf diese Laßer ist ein erster R:!o£ 22 angeschoben, Dieser erste Ring kann nicht lösbar mit den jeweils verwendeten Lagern verbunden sein, beispielsweise 1st der erste Ring ?.2 mit den Außenringen zweier Schrägkugellager durch Kleben fest verbunden. Der erste Ring 22 1st ebenfalls im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet, üeine Symmetrieachse füllt ebenfalls mit der geometrischen Achse der Schraube l'l zusammen, Konzentrisch zu der Rotationsachse des ersten Ringes 1st an diesem ein Außengewinde 23 angebracht. Die Richtung der Steigung dieses Außengewindes kann beliebig sein, je nach der Drehrichtung der mit einem Streifen zu bewickelnden Wickelhülse 2'I. Außerdem ist der erste Ring mit einem zu ihm konzentrischen Kegel oder Kegelstumpf 25 verbunden. JJer kleinere Durchmesser des Kegels oder auch des entsprechenden Kegelstumpfes ist dem Außengewinde 23 zugewendet, Darüber hinaus hat der erste Ring einen Außendurchmesser, der größer ist als der Innendurchmesser der V/icke !hülse 21I und vorzugsweise kleiner ist als der Außendurchmesser der V/icke !hülse. Der erste Ring 22 hat darüber hinaus eine radial angeordnete Fläche 26, welche auf seiner Symmetrieachse senkrecht steht. Gegen diese Fläche 26 kann sich die Stirnseite 27 der Wickelhülse 24 anlegen. In den ersten Ring 22 ist eine Bohrung 28 eingearbeitet, deren Achse parallel zu der Symmetrieachse des ersten Ringes 22, jedoch von dieser entfernt liegt, so daß die Bohrung 28 in Bezug auf den ersten Ring eine exzentrisch angeordnete Durchbrechung darstellt.
In dem Halte arm 12 ist eine Bohrung 29 eingearbeitet. In dieser Bohrung befindet sich ein Druckknopf 30, welcher auf der Blattfeder 17, beispielsweise durch eine Schraube 31 befestigt ist. Ler Kopf dieser Schraube kann so ausgebildet sein, daß er einen Zapfen 32 darstellt. Dieser Zapfen ist in der Nähe derjenigen Seite oder Fläche 33 des Druckknopfes 30 angebracht, welche von dem Haltearm 12 abgewandt ist. „urch Aufbringen einer Kraft auf den Druckknopf 30, welche in Fig. 2 nach links gerichtet sein muß, beispielsweise durch Drücken mit dem
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Finger, kann der Druckknopf 30 aufgrund seiner Befestigung auf der elastischen Blattfeder 17 so weit nach linkes bewegt werden, daß der Zapfen 32 in die Bohrung 2ß eingreift, Da die Blattfeder 17 undrehbar an dem Haltenmn 12 befestigt 1st, ergibt sich auf diese Weise bei Bedarf eine Kupplung des drehbar gelagerten ersten Ringes 22 mit der das Außengewinde 23 drehbar abstützenden Nabe l6.
Mit dem Außengewinde 23 steht ein Innengewinde Jk in Eingriff, welches eine Mutter darstellt und in dem zweiten Ring 35 angebracht 1st, Der zweite Ring 313 hat einen Außendurchmesser 36, welcher grüßer ist als der kleinste Durchmesser des Kegels oder ■des Kegelstumpfes 25. Der Außendurchmesser 36 ist jedoch in der Regel kleiner als der Innendurchmesser der Wickelhülse 2'I. In dem zweiten Ring 35 befindet sich eine Bohrung 37, deren Achse exzentrisch zu der Rotationsachse des im wesentlichen rotationssymmetrisch zweiten Ringes 35 liegt. Die Bohrung 37 stellt somit eine exzentrisch angeordnete Durchbrechung des Ringes 35 dar. üs können jedoch auch mehrere derartige Durchbrechungen In dem zweiten Ring 35 vorhanden sein. Ebenfalls 1st es möglich, anstelle der exzentrisch angeordneten Durchbrechungen auch irgendwelche Zapfen oder dergleichen an der linken Stirnseite 38 des zweiten Ringes 35 anzubringen, wodurch gewährleistet ist, daß an diesen Durchbrechungen, Zapfen od.dgl irgendwelche Werkzeuge zum Verdrehen des zweiten Ringes 35 gegenüber dem ersten Ring 22 eingreifen können, Die Einarbeitung von Durchbrechungen hat jedoch gegenüber der Anbringung von Zapfen den Vorteil, daß die nuvch die beschriebenen Teile dargestellte Einrichtung zum drehbaren Befestigen von Wickelhülsen eine geringere axiale Erstreckung aufweist.
i^urch den Kegelstumpf 25, i,ie in Fig. 2 rechte Seite des zweiten Ringes 35 und die Innenwandung der Wickelhülse 2'l wird ein im wesentlichen ringförmigerem Querschnitt etwa dreieckiger Raum 39 angedeutet, in welchem eine Spiralfeder '10, eine Ringfeder od.dgl. ungeordnet ist. Diese Spiralfeder ist
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uerart gestaltet, ι, aß ,-sie sich im Bereich'der auftretenden Kräfte In lure in Querschnitt im wesentlichen nicht verfornit, <-iii,, daß auch beim Auftreten von Kräften, durch welche α ic Wickelhülse 24 befestigt werden kann, eier kreis füri.iif-e Quer-S' .mltt der torusfürmigen Spiralfeder erhalten bleibt.
Durch geringfügiges Vordrehen des zweiten Ringes 35 gegenüber dem ersten Ring 22 oder dem mit diesem ersten Ring in Verbindung stehenden konzentrischen Kegel oder Kegelstumpf 25 ver~ !•schiebt sich der zweite Ring 35 axial gegenüber dem Kegel aufgrund der Befestigung durch Innen- und Außengewinde 34/23. Dadurch gleitet die Spiralfeder 40 an der Außenflüche des Kegelstumpfes 25 entlang, dehnt sich geringfügig, was eine geringfügige Veränderung des größten Durchmessers des Torus zur Folge hat. Der Kreisquerschnitt der Spiralfeder 40 bleibt dabei erhalten. Auf diese Weise wird auf der Innenwand der Wickelhülse 24 ein an allen Stellen des Umfangs gleichmäßiger ■ Innendruck erzeugt, wodurch die Wickelhülse 24 konzentrisch
■ zu den Rotations-Symmetrieachsen der Schraube 14, der Nabe 16,
des ersten Ringes 22 und des zweiten Ringes 35 festgespannt wird, Da sich die Wickelhülse 24 noch zusätzlich gegen aie radial angeordnete "lache 26 des ersten Ringes 22 abstützt., wird sie in für den vorliegenden Zweck ausreichender V/eise
j drehbar festgehalten.
I- Das gering«?fügige Verdrehen des Ringes 35 gegenüber dem Ring ·kann entweder unter Zuhilfenahme von Werkzeugen erfolgen, welj ehe beispielsweise in die durch die Bohrung 37 dargestellte [ Durchbrechung eingreifen. In vielen Fällen wird die Wicke 1-'' hülse 24 jedoch schon aann ausreichend fest una genügend zentrlsch gespannt, wenn der zweite Ring 35 von Hand gegenüber dem Ι ersten Ring 22 verdreht wird. Dadurch, daß diese Verdrehung ί von Hand möglich ist, entfällt für die Bedienungsperson das
Greifen nach einem entsprechenden Werkzeug, das Ansetzen und '; das Umsetzen dieses Werkzeuges, wodurch es besonders schnell ermöglicht wird, eiie Befestigung der V/icke !hülse 24 zu lösen.
Durch das Lösen wird der zweite Ring 35 beispielsweise der-
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art verdreht, daß er in'
Fig. L nach links'verschoben wird.
Dadurch gleitet die Spiralfeder ^O infolge der ihr innewohnenden Spannung von einem größeren Durchmesser des Kegelstumpfes 25 auf einen kleineren und gibt dadurch die Wickelhülse 2'I frei. Das Lösen geschieht dann besonders leicht, wenn der Druckknopf 30 in Fig. 2 soweit nach links gedrückt wira, daß der erste Ring 22 ein einer Drehung gehindert wird. Umgekehrt | springt der Druckknopf 30 aufgrund seiner Befestigung an der Blattfeder 17 wieder in die Bohrung 29 zurück, wenn die auf ihn wirkende Kraft nachläßt. Auf diese V/eise kann sich der erste Ring 22 wieder ungehindert drehen.
Das Auswechseln einer voll gewickelten Rolle gegen eine Wickelhülse ist denkbar einfach. Nach dem Anhalten der Wickelmaschine wird der erste Ring 22 durch Einrücken des Druckknopfes 30 und des daran befindlichen Zapfens 32 an einer Drehung gehindert. Kit den Händen der anderen Hand kann die Bedienungsperson den zweiten Ring 35 verdrehen, Dabei wird, die Hand der Bedienungsperson automatisch in einer solchen Position gehalten^ daß für den Fall des Abnehmens der fertig gewickelten Rolle oiese Rolle in die Hand der Bedienungsperson fällt. Es ist in keiner Weise erforderlich, die gewickelte Rolle selbst unter Überwindung irgendwelcher Kraft von der Befestigungseinrichtung abzunehmen und dadurch aus der Wickelmaschine zu entfernen. Dieser Vorteil ist besonders dann wichtig, wenn es sich um solche aufzuwickelnden Materialien handelt, uie wegen der besonderen Anforderungen, die in einem nachfolgenden Arbeitsgang an diese Materialien gestellt werden, nicht von Hand berührt werden dürfen. Auf diese Weise werden Markierungen, beispielsweise durch Fett oder S^hweißflecken auf den aufzuwickelnden Streifen völlig vermieden.
Durch die vorgeschlagene Lagerung der Nabe l6 wird oin Kippen der Wickelhülse 2^1, und sei es auch noch so gering, vermieden. Die Wickelhülse wird somit nicht nur1 zentrisch gespannt, sondern läuft während des gesamten Wickelvorganges auf einer
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genau vorgeschriebenen Bahn. Auch dies gewährleistet eine gute '/ Qualtität der aufzuwickelnden Rollen.
Dadurch, daß die Spanneinrichtungen, die aus dem Kegel 25,
der Spiralfeder ^iO, dem ersten Ring 22 und dem zweiten Hing
35 bestehen, sich im wesentlichen im Inneren der Wickelhülse
2J4 befinden, ist die Gewähr dafür gegeben, oaß die Kalterui^s- und Befestigungseinrichtung insgesamt eine gerirgstmögliche
Erstreckur.g in Richtung der Symmetrieachse der rotationssymmetrischen Teile aufweist, und daß trotz dieser geringen Erstreckung der Haltearm 12 derart steif ausgeführt v/erden kann, daß ein Verdrehen oder anderweitig unerwünschtes Schwingen des Il alte arme s 12 und ein möglicherweise daraus resultierender ungewünschter Lauf der Wickelhülse während des Wickelvorganges
vermieden wird,
Die vorgeschlagene Einrichtung ist nicht aliein auf das aargestellte und erläuterte Ausführungsbeispiel' beschränkt. Sie kann vielmehr unter Wahrung der erzielten Vorteile abgewandelt werden. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, daß der erste
Ring 22 und der Kegelstumpf 25 aus einem einzigen Teil bestehen, Sie können auch so angeordnet sein, daß sie aus mehreren zusammengesetzten Einzelteilen bestehen.
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Claims (3)

  1. Maschinenfabrik COEBKL GnjbH *+J
    Darmstadt, Goebelstr:,ά\\, . j .' · .* t.j· χ
    Λ η S ρ r ü ο h e
    1,) Einrichtung zum befestigen von V/ickelhülsen zum Aufwickeln von Streifen aus Papier, Folie od.dgl, zu Rollen, in welcher eine Mutter in einem entsprechenden drehbar gelagerten Außengewinde bewegbar und ein elastischer, entsprechend der Bewegung der Mutter gegen die jeweilige Wickelhülse druckbarer Ring gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Außengewinde (23) sowohl ein konzentrischer Kegel (25) als auch ein erster Ring (22) verbunden sind, daß der Außendurchmesser des ersten Ringes (22) größer ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse (24)., daß die Mutter mit einem aweiten Ring (35) verbunden ist, dessen Außendurchmesser (36) größer ist als der ,kleinste Durchmesser des Kegels (25) und daß in dem ringförmigen, durch die Wickelhülse (2'0 den Kegel (25) und den zweiten Ring (35) angedeuteten im Querschnitt etwa dreieckigen Raum (39) eine Spiralfeder ' (*Ι0) angeordnet ist.
  2. 2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, uaß der Außendurchmesser (36) des zweiten Ringes (35) kleiner ist als der Innendurchmesser der Wickelhülse (2*i).
  3. 3.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ^aß der zweite Ring (35) mit mindestens einer exzentrisch angeordneten Durchbrechung (37) versehen ist.
    H.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, uaß die das Außengewinde (23) drehbar abstützende Nabe (l6) bei Bedarf mit dem ersten Ring (22) kuppelbar ist.
    — 2 ·-
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    !3.) KinrlchVvtnc nach don Ansprüche· n l'und l\, dadurch c sseichnet, daß zwischen dem im Maschinengestell gelacorlen Hnltearm (12) und der daran befestigten Wabo (Ib) eine Blattfeder (17) angeordnet ist, die mit einem in einer in dem Haltearm (12) angebrachten Bohrung (2{,0 befind liehen Druckknopf (20) vorsehen ist, uessen r;of,enübfir dem Haltearm (12) abgev/andte Seite mit einem in eine in den ersten Ring (22) eingearbeitete Bohrung (28) einrückbarer! Zapfen (32) versehen ist.
    6,) Einrichtung nach /inapruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wickelhülse (2*0 durch zwei Lager (20, 21) drehbar an dem Haltearm (12) abgestützt ist.
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DE7441667*[U Einrichtung zum Befestigen von Wickelhülsen Expired DE7441667U (de)

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