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DE2450067A1 - Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von dicarbonsaeurediestern - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von dicarbonsaeurediestern

Info

Publication number
DE2450067A1
DE2450067A1 DE19742450067 DE2450067A DE2450067A1 DE 2450067 A1 DE2450067 A1 DE 2450067A1 DE 19742450067 DE19742450067 DE 19742450067 DE 2450067 A DE2450067 A DE 2450067A DE 2450067 A1 DE2450067 A1 DE 2450067A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diester
aqueous
esterification
catalysts
monoester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19742450067
Other languages
English (en)
Inventor
Hansjoerg Dr Bipp
Otto Dr Kratzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE19742450067 priority Critical patent/DE2450067A1/de
Publication of DE2450067A1 publication Critical patent/DE2450067A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Dicarbonsäurecliestern Zusatz zu Patent . ... ... (Patentanmeldung P 23 24 165.8) Das Patent . ... ... (Patentanmeldung P 25 24 165.8) betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Dicarbonsäurediestern aus aliphatischen und aromatischen Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden und Alkoholen mit 4 bis 15 Kohlenstoffatomen unter Rückführung des im Überschuß eingesetzten Alkohols und in Abwesenheit von Veresterungskatalysatoren bei Temperaturen von 150 bis 250°C, bei dem man dem Reaktionsgemisch nach Abscheidung des Veresterungswassers zur Abtrennung des Monoesters vom Diester wäßriges Alkali bis zur Neutralisation zugibt, die dabei sich abscheidende wäßrige Monoestersalzlösung zur Rückgewinnung des Monoesters mit Schwefelsäure ansäuert, den Diester zur Entfernung von Alkaliresten mit Wasser wäscht und den neutralen gewaschenen Diester rrit Wasserdampf behandelt, wobei man zu der wäßrigen Monoesterlösung vor, während oder nach dem Ansäuern die halbe bis einfache Gewichtsmenge, bezogen auf wäßrige Monoestersalzlösung, von dem Alkohol gibt, der auch zur Esterherstellung dient, die Diesterwäsche in zwei Stufen durchführt, das Veresterungswasser und das bei der anschließenden Wasserdampfbehandlung erhaltene wäßrige Kondensat gemeinsam oder getrennt für die Diesterwaschung heranzieht und das bei der Diesterwaschung anfall-ende Abwasser vollständig für die Herstellung des wäßrigen Alkalis verwendet.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die kontinuierliche Herstellung von Dicarbonsäurediestern auf vorteilhafte Weise nach dem Hauptpatent durchführen kann, wenn man die Veresterung in Gegenwart von Veresterungskatalysatoren vornimmt.
  • Als Veresterungskatalysatoren kommen t B. an sich übliche Katalysatoren in Betracht. Beispielsweise seien genannt: Säuren, wie Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure, sogenannte amphotere Hochtemperaturkatalysatoren, wie Zin-II-oxid, Zinnoxalat, aktiviertes Aluminiumoxid oder metallorganische Verbindungen, wie Titansäureester oder Zirkonsäureester.
  • Die Veresterung der Ausgangsstoffe nimmt man auf an sich üblichem Weg in Gegenwart der Veresterungskatalysatoren unter Rückführung des im Überschuß eingesetzten Alkohols vor, wobei der zu Überschuß etwa bis/2 Mol, vorzugsweise bis zu 1 Mol je Mol Dicarbonsäure bzw. Anhydrid beträgt.
  • Im übrigen gelten die Angaben des Hauptpatents.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung des Verfahrens wird in einer beispielsweisen Ausführungsform anhand der Figur näher erläutert: Nach diesem Beispiel werden in den ersten Rührkessel einer aus drei Rührkesseln bestehenden Veresterungskaskade stündlich 1480 kg flüssiges Phthalsäureanhydrid, 2600 kg 2-Äthylhexanol und 1,5 kg Zinn-II-oxid eingespeist.
  • Das Reaktionsgemisch durchläuft kontinuierlich die hintereinander geschalteten Rührkessel, wobei ein bei der Inbetriebnahme der Veresterungsapparatur vorgelegter 2-Äthylhexanolüberschuß von 20 (Gewichtsprozent, bezogen auf Gesamtgemisch) ständig aufrechterhalten wird. Die einzelnen Rührkessel sind so beheizt, daß im ersten eine Temperatur von 19500, im zweiten von 21000 und im dritten von 2250C gehalten wird.
  • Die Veresterungsapparatur ist so dimensioniert, daß die mittlere Verweilzeit des Reaktionsgemisches 5 Stunden beträgt. Am Auslauf des dritten Rührkessels werden stündlich 4 850 kg eines Veresterungsgemisches, bestehend aus 3 880 kg Rohester und 1 970 kg 2-Äthylhexanol, abgezogen. Die Säurezahl des Rohesters beträgt 4 - 5.
  • In einem Abscheider 1 wird das aus der Veresterungsapparatur durch Destillation abdestillierte Gemisch aus Reaktionswasser und Alkohol gesammelt. Der Alkohol wird durch Leitung 2 in die Veresterungsapparatur zurückgeführt und das Reaktionswasser durch Leitung 3 in das Sammelgefäß 4 abgeleitet. Der neutralisierte gewaschene Diester wird durch Ausdämpfen bei vermindertem Druck von z. Bo 10 bis 100 Torr und Temperaturen von z. B.
  • 100 bis 1500C von überschüssigem Alkohol und Wasser befreit.
  • Das abgetriebene Gemisch aus Alkohol und Wasser wird nach der Kondensation im Abscheider 5 gesammelt und die Phasen getrennt.
  • Die alkoholische Phase ge];angt über Leitung 6 zurück in die Veresterungsapparatur, während das Abwasser durch Leitung 7 ebenfalls in das Sammelgefäß 4 abgeleitet wird.
  • Der Rohester wird z. B. in einem Rührgefäß 9, mit wässrigem Alkali, zweckmäßigerweise mit verdünnter, vorzugsweise 2- bis 7%iger Natronlauge bei Temperaturen von 50 bis 950C neutralisiert.
  • Das Gemisch wird dann zur Phasentrennung über Leitung 10 in den Abscheider 11 abgeleitet. Die Diesterphase wird über Leitung 12 in die erste Waschstufe 13 geleitet. Als Waschwasser werden die gesammelten Abwässer der Veresterungs- und der Ausdämpfstufe eingesetzt. Sie gelangen über Leitung 8 vom Sammelgefäß 4 nach 1. Die Waschung erfolgt bei 60 bis 1000C. Die Abwasserphase dieser Waschstufe wird über Leitung 16 in das Sammelgefäß 17 abgeleitet. Die Esterphase wird über Leitung 18 der zweiten Waschstufe 19 zugeführt und z. B. mit Kondensat oder vollentsalztem Wasser über Leitung 14 bei 60 bis 1000C im Verhältnis Ester zu Wasser von ca. 10 : 1 gewaschen. Das Abwasser der zweiten Waschstufe wird über Leitung 20 ebenfalls im Sammelgefäß 17 gesammelt und zusammen mit dem Waschabwasser der ersten Waschstufe über Leitung 21 zur Verdünnung von z. B.
  • 25%iger Natronlauge auf den gewünschten Verdünnungsgrad von z. B. 2 bis 7 % in die Mischeinrichtung 22 eingespeist. Die Zuführung der Natronlauge erfolgt über Leitung 15.
  • Die wässrige alkalische Phase aus Abscheider 11, die den Monoester in Form seines Natriumsalzes gelöst enthält, wird über Leitung 25 zur Monoesteraufarbeitung 24 geleitet und mit Schwefelsäure von z. B. 50 bis 98-Gewichtsprozent angesäuert.
  • Vor, während oder nach dem Ansäuern gibt man z. B. bei Temperaturen bis 1000C, vorteilhaft bei 70 bis 950C, die halbe bis einfache Gewichtsmenge, bezogen auf die wässrige Monoestersalzlösung, von dem Alkohol zu, der auch zur Esterherstellung dient. Die Zuführung der Schwefelsäure erfolgt über Leitung 29, die des Alkohols über Leitung 30. Das erhaltene Gemisch wird durch die Leitung 25 zum Abscheider 26 geleitet und in die wässrige und alkoholische Phase aufgetrennt. Die alkoholische Phase, die den Monoester gelöst enthält, wird über Leitung 27 in den Veresterungsteil zurückgeleitet. Die wässrige Phase verläßt schließlich als einzig verbleibender Abwasserstrom über Leitung 28 den Prozeß.
  • Über die Einspeisung des vollentsalzten Wassers bei 13 kann die Menge des Verdünnungswassers gegebenenfalls den durch Anderung der Säurezahl des Rohesters hervorgerufenen Schwankungen des Natronlaugenbedarfs angepaßt werden.
  • Der verbleibende Abwasserstrom beträgt 35 1 pro 100 kg Weichmacherester. Er enthält mengenmäßig praktisch nur noch die im Herstellprozeß selbst erzeugten Abwassermengen aus Veresterungs- und Wasserdampfbehandlung sowie eine kleine Menge Waschabwasser der zweiten Waschstufe.
  • Wie dieses Beispiel zeigt, reduziert das erfindungsgemäße Verfahren die Belastung der Umwelt bzw. der Abwasseraufbereitungsanlagen mit organischen Begleitstoffen auf ein Minimum. Darüber hinaus ist der Waschwasserbedarf erheblich geringer als bei den herkömmlichen Verfahren zur Herstellung dieser Weichmacherester.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Dicarbonsäurediestern aus aliphatischen und aromatischen Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden und Alkoholen mit 4 bis 15 Kohlenstoffatomen unter Rückführung des im Überschuß eingesetzten Alkohols bei Temperaturen von 150 bis 250°C, bei der man dem Reaktionsgemisch nach Abscheidung des Veresterungswassers zur Abtrennung des Monoesters vom Diester wäßriges Alkali bis zur Neutralisation zugibt, die dabei sich abscheidende wäßrige Monoestersalzlösung zur Rückgewinnung des Monoesters mit Schwefelsäure ansäuert, den Diester zur Entfernung von Alkaliresten mit Wasser wäscht und den neutralen gewaschenen Diester mit Wasserdampf behandelt, nach Patent . .. . (Patentanmeldung P 23 24 165.8), bei dem man zu der wäßrigen Monoestersalzlösung vor, während oder nach dem Ansäuern die halbe bis einfache Gewichtsmenge, bezogen auf wäßrige Monoestersalzlösung, von dem Alkohol gibt, der auch zur Esterherstellung dient, die Diesterwäsche in zwei Stufen durchführt, das Veresterungswasser und das bei der anschließenden Wasserdampfbehandlung erhaltene wäßrige Kondensat gemeinsam oder getrennt für die Diesterwaschung heranzieht und das bei der Diesterwaschung anfallende Abwasser vollständig für die Herstellung des wäßrigen Alkalis verwendet, dadurch gekennzeichnet, daß man die Veresterung in Gegenwart von Veresterungskatalysatoren vornimmt.
    Zeichn. Leerseite
DE19742450067 1974-10-22 1974-10-22 Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von dicarbonsaeurediestern Withdrawn DE2450067A1 (de)

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