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DE2448082A1 - Zufuehr- und haltevorrichtung fuer gerollte binderuecken - Google Patents

Zufuehr- und haltevorrichtung fuer gerollte binderuecken

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Publication number
DE2448082A1
DE2448082A1 DE19742448082 DE2448082A DE2448082A1 DE 2448082 A1 DE2448082 A1 DE 2448082A1 DE 19742448082 DE19742448082 DE 19742448082 DE 2448082 A DE2448082 A DE 2448082A DE 2448082 A1 DE2448082 A1 DE 2448082A1
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DE
Germany
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slide
rail
ejector
rod
spine
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Application number
DE19742448082
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English (en)
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DE2448082B2 (de
Inventor
Siegfried Heinzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauser & Baumann
Original Assignee
Hauser & Baumann
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Filing date
Publication date
Application filed by Hauser & Baumann filed Critical Hauser & Baumann
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Priority to CH1313375A priority patent/CH596998A5/xx
Publication of DE2448082A1 publication Critical patent/DE2448082A1/de
Publication of DE2448082B2 publication Critical patent/DE2448082B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B5/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching
    • B42B5/08Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching by finger, claw or ring-like elements passing through the sheets, quires or signatures
    • B42B5/10Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching by finger, claw or ring-like elements passing through the sheets, quires or signatures the elements being of castellated or comb-like form
    • B42B5/103Devices for assembling the elements with the stack of sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • ZufUhr- und Haltevorrichtung für gerollte Binderücken.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen und Halten einzelner gerollter Binderücken für Papierblöcke od. dgl. zu bzw. in einer öffnungsvorrichtung, in welcher die zu einem geschlossenen Ring eingerollten, im Abstand voneinander an einem bandförmigen Steg kanmiförmig angeordneten Zungen zum Einfädeln in vorgestanzte Löcher des zu bindenden Papierblocks od. dgl. mittels Spreizschiebern aufgezogen werden.
  • Während die aus Spreizschiebern und zungenförmigen Haltern bestehenden Öffnungsvorrichtungen für gerollte Binderücken bereits seit langem bekannt sind und problemlos arbeiten, ist bisher trotz mannigfacher Versuche eine zuverlässige automatisch arbeitende ZuSühr- und Haltevorrichtung für gerollte Binderücken zu der Öffnungsvorrichtung nicht gefunden worden. Es wurde schon versucht, die Binderücken reihenweise auf Klebebänder zu befestigen und nacheinander von diesen Klebebändern abzuziehen. Abgesehen davon, daß sich das lagegerechte Aufbringen der einzelnen Binderücken auf den Klebebändern in der Praxis als sehr schwierig erwies, bereitete auch das eigentliche ZufUhren, insbesondere wegen der Neigung ungleichen bzw. schiefen Zulaufes große Schwierigkeiten. Außerdem bestand bei diesem Verfahren keine Möglichkeit zum Umstellen auf eine andere Teilung. Wegen der insgesamt umständlichen Handhabung und unzuverlässigen Arbeitsweise konnte sich diese Art der Zuführung in der Praxis nicht durchsetzen.
  • Eine andere Art der Zuführung bedient sich Transportbänder oder -ketten, die mit Einlegenuten für die einzelnen Rücken versehen sind. Auch diese Art der Zuführung ist sehr umständlich und vor allem mit der Gefahr verbunden, daß die einzelnen Binderücken beschädigt werden, so daß sich auch diese Art der Zuführung nicht bewährt hat.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Zuführen und Halten einzelner gerollter Binderücken zu schaffen, die ein Sunktionssicheres, vollautomatisches Arbeiten gewährleistet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß im unteren Endbereich einer aus mehreren nebeneinander angeordneten Gleitschienen bestehenden schiefen Rutschbahn eine mit einem Drehantrieb verbundene Auswerferschiene und am Ende der Rutschbahn ein Wendeanschlag sowie im Abstand davon in einer quer zur Rutschbahn verlaufenden Ebene reihenweise stabförmige Fangorgane angeordnet sind.
  • Durch eine solche Vorrichtung ist einerseits sichergestellt, daß sämtliche in einer beliebig großen Anzahl vorgelegten Binderücken aus einem sich oberhalb der Rutschbahn befindlichen Vorratsbehälter, nachdemsie über die Rutschbahn zur Auswerferschiene gelangt sind, einzeln in der jeweils richtigen Lage in die Öffnungsvorrichtung bzw. in deren Aufnahmevorrichtung gelangen, wobei der besondere Vorteil gegeben ist, daß die einzelnen Binderücken in beliebiger Anzahl lose in einen sich oberhalb der Rutschbahn befindlichen Vorratsbehälter gegeben werden können. Dabei ist jegliche Gefahr des Beschädigens völlig vermieden. Vorteilhaft dabei ist auch, der sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergebende einfache konstruktive Aufbau mit wenig und an sich in ihrer Form einfachen Funktionsteilen, so daß auch wenig potente Störquellen vorhanden sind.
  • Eine besonders gute Auswerf- und Positionierungsfunktion wird dadurch erreicht, daß die Auswerferschiene zwei um einen Drehwinkel von zumindest annähernd 900 versetzte Anschlagflächen und eine Auswerferkante besitzt, welche von der einen Anschlagfläche einen kleineren Abstand hat als der über die Sehne gemessenen Breite des Steges des Binderückens entspricht.
  • Dadurch ergibt sich auch eine sehr einfache Auswerffunktion der Auswerferschiene und es ist sichergestellt, daß unter Vermeidung jeglicher Beschädigung der einzelnen Binderücken diese mit der erforderlichen Geschwindigkeit auf dem Wendeanschlag auftreffen und dabei die erforderliche Drehbewegung erhalten, um in der richtigen Winkelposition auf die reihenweise angeordneten stabförmigen Fangorgane zu gelangen und entlang diesen in die Position zu gleiten, in welcher sie später mit Hilfe von Spreizarmen geöffnet werden können.
  • Die für ein einwandfreies Funktionieren erforderliche Drehgeschwindigkeit der Auswerferschiene erzielt man am besten dadurch, daß die Auswerferschiene mit einem zumindest annähernd eine 900 - Drehung bewirkenden elektrischen Drehmagneten gekuppelt ist.
  • Abgesehen davon, daß ein solcher elektrischer Drehmagnet ein verhältnismäßig einfaches, zuverlässiges Bautei ist, können durch seine Verwendung umständliche Getriebeteile vermieden werden0 Um den Abstand der Auswerferschiene und der Rutschbahnebene funktionsgerecht auf Binderttcken verschiedenen Darheessers, d. h. verschiedener Größen, einstellen zu könnten1 ist in weiterer Ausbildung der Erfindung die Auswerferschiene relativ zur Rutschbahnebene verstellbar gelagerte Um sicherzustellen, daß die einzelnen Binderücken in jedem Falle in der funktionsgerechten Winkellage bei der Auswerferschiene ankommen, sind über den Gleitschienen in einem etwa der BogenhUhe des Binderückensteges entsprechenden Abstand Führungsleisten angeordnet, wobei die Führungsleisten als Winkelelemente ausgebildet sind, deren quer zur Rutschbahnebene verlaufende Kanten mit der Rutschbahn einen trichterförmigen Vorratsraum bilden. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Gleitschienen und die Führungsleisten seitlich relativ zueinander verstellbar sind. Dies ist erforderlich, um die Abstände der Gleitschienen und Führungsleisten auf verschiedene Teilungsabstände der vorkommenden Binderückengrößen einstellen zu können. Zum lagerichtigen Einführen der einzelnen im Vorn tsschacht liegenden Binderücken in die zwischen den Gleitschienen und den Führungsleisten vorhandenen Führungskanäle sind am oberen Ende der Führungsleisten auf einer unterhalb der Rutschbahnebene angeordneten drehend antreibbaren Welle ein oder mehrere mit radialen Blättern versehene Rührschaufeln angeordnet, deren äußere Bewegungsbahnen die Rutschbahnebene schneiden.
  • Die Antriebsrichtung dieser RUhrschaufeln ist dabei so gewählt, daß die Rührschaufeln beim Eintritt in die Vorratskammer jeweils die untersten Binderücken hochheben und wieder fallen lassen. Um zugleich eine Drehung der von den Schaufeln berührten Binderücken zu erzielen, sind die freien Enden der Blätter entgegen der Drehrichtung zurückgebogen und auf der vorderen Fläche griffig rauh gestaltet.
  • Zur Lagefixierung der sich jeweils in der Öffnungsvorrichtung befindlichen Binderücken ist am Fußende der Fangorgane in geringem Abstand davon eine Fixierschiene angeordnet und zwischen den Fangorganen und der Fixierschiene eine abhebbare Niederhalteschiene vorgesehen.
  • Sowohl funktionell als auch in konstruktiv räumlicher Hinsicht besonders vorteilhaft ist es, wenn der Wendeanschlag aus einer parallel zur Auswerferschiene verlaufenden Stange besteht, die an Schwenkhebeln befestigt und zwischen einer Wendeposition in der Nähe der Rutschbahn und einer Niederhalteposition am Fußende der Fangorgane hin- und herbewegbar ist.
  • Auf diese Weise kann der Wendeanschlag zugleich die Funktion der Niederhalteschiene ausüben. Man spart dadurch ein zusätzliches Bauteil und ist dadurch in der Lage, die Anordnung der einzelnen Bauteile in räumlicher Hinsicht ohne Schwierigkeiten optimal zu gestalten.
  • Zweckmäßigerweise sind die Schwenkhebel durch einen Elektromagneten betätigbar, der über einen vom Drehmagneten der Auswerferschiene betätigten, zeitverzögerten Schalter gesteuert wird, wobei die Schwenkhebel ihrerseits einen Schalter betätigen, der die Öffnungsvorrichtung steuert. Auf diese Weise ist mit schaltungstechnisch einfachen und wenig störanfälligen Mitteln eine vollautomatische Steuerung der gesamten Vorrichtung ermöglicht.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt, Fig. 2 den oberen Teil der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung in derselben Ansicht, Fig. 9 die Auswerferschiene, sowie den Wendeanschlag in drei 4 u. 6 verschiedenen Funktionsstellungen, Fig. 5 den Drehbewegungsablauf eines Binderückens auf dem Weg von der Auswerferschiene zu den Fangorganen, Fig. 7 eine Teilansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung in Richtung des Pfeiles VII, Fig. 8 ein Blockschaltbild der elektrischen Steuer- und Antriebs teile.
  • Im Ausführungsbeispiel bilden zwei im Abstand voneinander angeordnete, unter einem Neigungswinkel von 450 hochkant stehende Gleitschienen 1 und 2 (Fig. 1 und 7) eine Rutschbahn 3, auf der die zu verarbeitenden Binderücken 4 aus einem Vorratsschacht 5 in ununterbrochener Reihe nach unten rutschen können. Der Vorratsschacht 5 und die Rutschbahn 3 sind seitlich durch zwei auf verschiedene Binderückenlängen einstellbare Seitenwände 6 und 7 begrenzt, die zugleich die Aufgabe der seitlichen Führung der Binderücken 4 übernehmen. Sowohl die Seitenwände 6 und 7 als auch die Gleitschienen 1 und 2 sind jeweils seitlich verstellbar auf Achsen 8 gelagert, von denen in der Zeichnung nur eine (Fig0 1) dargestellt ist. Über den Gleitschienen 1 und 2 sind Winkelelemente 9 angeordnet, deren quer zur Rutschbahnebene 3 verlaufende Kanten 10 den trichterförmigen Vorratsraum 5 bilden. Die parallel zur Rutschbahn 3 verlaufenden Kanten der Winkelelemente sind als FUhrungsleisten 11 ausgebildet, die von der Ebene der Rutschbahn 3 einen der jeweiligen Bogenhöhe des Bindertickensteges 4' entsprechenden Abstand haben, so daß jeweils zwischen denGleitschienen 1, 2 und den Winkelelementen 9 bzw. den Führungsleisten 11 ein Rutschkanal 12 gebildet ist.
  • Im Bereich des oberen Endes des Rutschkanals 12 ist auf einer unterhalb der Gleitschienen 1 und 2 angeordneten Welle 13 ein Paar von Rührschaufeln 14 angeordnet, die mit radialen Blättern 15 versehen sind, deren äußere Bewegungsbahn 16 die Ebene der Rutschbahn 3 schneidet, wie das in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Die Drehrichtung der Welle 13 bzw0 der RUhrschaufeln 14 ist durch den Pfeil 17 angegeben. Die äußeren Endbereiche der Blätter 15 sind in Drehrichtung gesehen nach hinten abgebogen und auf der Vorderseite entweder aufgerauht oder mit einer rauhen Beschichtung 18, zO B. mit Schmirgelleinen, versehen.
  • Angetrieben wird die Welle 13 mit den beiden Rthrschauieln 14 Kette von einem Motor 19 über eines 20. Die Drehgeschwin digkeit der Welle 13 ist selbstverständlich sehr gering, Sie beträgt etwa' bis S Umdrehungen pro Minute. Durch die von unten nach oben durch den Vorratsschacht gleitenden Enden der Blätter 15 werden die dabei berührten im Vorratsschacht liegenden Binderücken 4 jeweils gedreht und z. T. etwas hoohgehoben, so daß sich automatisch ein lageriohtiges Einreihen der einzelnen Binderttcken 4 in den Butsohkanal 12 ergibt. Die RUhrschaufeln 14 sind auf der Welle 13 axial verstellbar.
  • Am unteren Ende des Rutschkanals 12 ist in einem geringen Abstand von den unteren Enden der Führungsleisten 11 eine sich über die ganze Breite der Rutschbahn erstreckende Auswerferschiene 21 angeordnet. Diese Auswerferschiene 21 besteht aus einem Winkelprofil mit zwei senkrecht aufeinander stehenden Anschlagflächen 22 und 23 und einer Auswerferkante 24. Der Abstand a der Auswerferkante 24 von der äußeren Kante 25 der Anschlagfläche 22 ist dabei in der Weise auf die zu verarbeitenden Binderücken abgestimmt, daß er kleiner ist als die über die Sehne gemessene Breite b des Steges 4' des betreffenden Binderückens 4.
  • Mittels Zapfen 26 ist die Auswerferschiene 21 drehbar in zwei in der Höhe einstellbaren Haltern 27 gelagert. Mittels eines Kettenrades 28 und einer Kette 29 ist die Auswerferschiene 21 mit dem Drehanker 30 eines Drehmagneten 31 verbunden, der bei 0 Erregung eine Drehbewegung der Auswerferschiene 21 um 90 aus der in Fig. 3 dargestellten Ausgangsposition in die in den Fig. 1, 4 und 6 dargestellte Auswerferposition bewirkt. Der Drehanker 30 des Drehmagneten 31 ist zudem mit einem Schaltnocken 32 versehen, der einen elektrischen Schalter S1 betätigt.
  • Am Ende der Rutschbahn 3 befindet sich unterhalb der Gleitschienen 1 und 2 eine parallel zur Auswerferschiene 21 verlaufende Stange 33, die an den Enden zweier Schwenkhebel 34 und 35 (Fig. 1 und 7) befestigt und aus einer Wendeposition I in eine Niederhalteposition II bewegbar ist. Die beiden Schwenkhebel 34 und 35 sind auf Zapfen 36 schwenkbar gelagert. Während an einem kurzen Hebelarm 37 eine Zugfeder 38 angreift, welche die Schwenkhebel in Uhrzeigerdrehrichtung zu drehen versucht, ist der gegenüberliegende längere Hebelarm 39 der beiden Schwenkhebel 34 und 35 mit einem elektrischen Zugmagneten 40 verbunden, der, wenn er erregt ist, die Stange 33 in die Niederhalteposition II zieht. In der Niederhalteposition II liegen die Schwenkhebel 34, 35 auf einem einstellbaren Exzenteranschlag 41 auf; außerdem betätigen sie einen elektrischen Schalter S2 mittels eines Schaltnockens 42.
  • In einigem Abstand vom unteren Ende der Rutschbahn bzw. der Gleitschienen 1 und 2 befindet sich eine quer zur Rutschbahn verlaufende Reihe von stabförmigen Fangorganen 43, die in einer Schiene 44 befestigt sind. Die Schiene 44 selbst ist mittels ~ stutzen seitlicner
    Lagersetraerr
    45 einstellbar auf Zapfen 46 befestigt. stutzen ~ An aen
    bagereeswreee
    aer Schiene 99 ist auueraem micceis seitlicher Lappen 47 eine Fixierschiene 48 befestigt, deren Aufgabe es ist, im Zusammenwirken mit der Stange 33 die von den Fangorganen 43 gehaltenen Binderücken 4 in der richtigen Position zu halten.
  • Funktionell gehören die Fangorgane 43 sowie die Stange 33 und auch die Fixierschiene 48 sowohl zu der erfindungsgemäßen Zuführ - und Haltevorrichtung als auch zu der in anderer Ausführungsform an sich bekannten Öffnungsvorrichtung 49, die dazu dient, die einzelnen Binderücken in der in Fig. 1 dargestellten Weise zu öffnen, indem die eingerollten Binde zungen kgu der Binderticken mittels der durch einen Elektromagneten 50 betätigten Spreizfinger 51 zu öffnen, so daß die zu bindenden Papierblökke 52 mit den perforierten Kanten eingeführt und mittels dieser Binderücken gebunden werden können. In der linken Hälfte der Fig. 7 sind die Spreizfinger 51 in ihrer Ruhelage und die Zungen 4" der Binderücken 4 in eingerolltem Zustand dargestellt, während in der rechten Hälfte der Fig.7 die Zungen 4" des betreffenden Binderückens 4 von den Spreizfingern 51 aufgezogen sind. Die Binderücken 4 liegen dabei auf einer geschlitzten Auflage 53, durch welche die Spreizfinger 51 hindurchragen.
  • Die Spreizfinger 51 sind dabei an Armen 54 befestigt, die sowohl längs- als auch querbeweglich angeordnet sind und von einer mit Spreizzapfen 55 versehenen Schiene 56 betätigt werden, die mit dem Anker 57 des Elektromagneten 50 über eine Traverse 58 verbunden ist. Wie aus dem schematischen Blockschaltbild der Fig. 8 erkennbar ist, weist die elektrische Steuereinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung außer den beiden bereits erwähnten Schaltern S1 und S2 und den Elektromagneten 31, 40 und 50 noch jeweils ein Schaltschütz 59, 60 und 61 für die Elektromagnete 31, 40 und 50 auf, außerdem einen Umschalter 62, einen Fußschalter 63 sowie einen Hauptschalter 64. Dem Schalter S1 ist zudem ein Verzögerungsrelais RZ zugeordnet, dessen Zweck im Zusammenhang mit der Funktionsbeschreibung erläutert wird.
  • Der Umschalter 62 dient zum wahlweisen Einstellen entweder des Automatik-Betriebes oder aber des manuellen Betriebes der Vorrichtung.
  • Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: In seiner Ruhestellung nimmt die Auswerferschiene 21 die in Fig. 3 dargestellte Winkellage ein, in welcher der unterste der sich auf der Rutschbahn 3 befindenden Binderücken 4 an der inneren Anschlagfläche 22 anliegt.Da der Zugmagnet 40 nicht erregt ist, wird die Stange 33 von der Zugfeder 38 in der Wendeposition I gehalten, in welcher sie sich direkt am unteren Ende der Rutschbahn 3 befindet. Bei nicht betätigtem Fußschalter 63wird durch das Schließen des Schalters 64 der Drehmagnet 31 erregt,so daß dieser eine Drehbewegung der Atswerferschiene 21 in Uhrzeigerdrehrichtung bewirkt. Durch diese Drehbewegung, die sehr schnell vonstatten geht, wird der untereste Binderücken 4 nicht nur zum Weiterrutschen ireigegeben, sondern von der Auswerferkante 24 mit einem gewissen Schnappeitekt auf der Rutschbahn 3 weiter nach unten befördert, so daß er mit einer gewissen Geschwindigkeit auf der Stange 33 auftrifft und von dort in einer in strichpunktierten Linien in Fig. 4 angedeuteten Bewegungsbahn unter gleichzeitiger Ausführung einer Drehung um die eigene Achse von z 2700 (wenn die Rutschbahn 3 und die Fangorgane 43 einen Winkel von 900 zueinander bilden) anlangt. Die Drehphase des Binderückens auf der striohpunktierten Bewegungsbahn der Fig. 4 ist in Fig. 5 dargestellt. In einer um ca. 2700 verdrehten LaX ge gelangt dann der betreffende Binderücken 4 auf die Fangorgane 43, so daß sein Steg 4' von den Fangorganen 43 aufgefangen wird und der Binderücken 4 dann an den Fangorganen 43 entlang in die in Fig. 6 dargestellte Position gleitet, in welcher mir Steg 4t des Binderückens 4 an der Fixierschiene 48 ansteht.
  • Durch die Drehbewegung des Drehmagneten 31 ist auch der Schalter S1 vom Schaltnocken 32 betätigt worden, der über das Verzögerungsrelais RZ den Eleketromagneten 40 erregt. Die Zeitverzögerung ist dabei so gewählt, daß der Binderücken 4 mit Sicherheit die in Fig. 6 dargestellte Position erreicht hat, bevor der Elektromagnet 40 erregt und dadurch die Stange 33 nach unten gezogen wird, um den Binderücken in der in Fig. 1 und 6 dargestellten Position zu fixieren. Sobald die Stange 33 die in Fig. 1 und 6 dargestellte Position II erreicht hat, wird auch über den Shalter S2 der Elektromagnet 50 erregt, der dann für die Betätigung der Spreizfinger 51 und das Öffnen der Zungen 4" in der in Fig. 1 und in der rechten Hälfte der Fig. 7 dargestellten Weise sorgt. Wenn nun die Zungen 4 des Binderückens 4 geöffnet sind, kann der zu bindende Papierblock 52 in der in Fig. dargestellten Weise eingeführt werden. Ist dies geschehen, so wird durch die Betätigung des Fußschalters 63, der ein Öffner-Schalter ist, die Stromzufuhr zu sämtlichen elektrischen Bauteilen unterbrochen, so daß die Anker sämtlicher Magnete,gezogen durch entsprechende Rückstellfedern, in ihre Ausgangsposition kehren und dadurch auch die von ihnen betätigten Teile, nämlich die Auswerferschiene 21, die Stange 33 und die Spreizfinger 51. Die geöffneten Zungen 4 kehren dann aufgrund der ihnen innewohnenden Vorspannung in ihre Ausgangslage zurück und greifen dabei durch die im Papierblock vorgesehenen gestanzten Löcher. Damit ist der betreffende Block 52 gebunden und kann in Richtung des Pfeiles 65 abgezogen werden.
  • Wenn der Umschalter 62 auf Automatik" geschaltet ist, findet beim nächsten Loslassen des Fußschalters 63 sofort wieder die eben beschriebene Funktionsfolge statt. Bei Handbetrieb müssen die einzelnen Elektromagnete 31, 40 und 50 jeweils separat von Hand eingeschaltet werden. Dieser Handbetiteb ist im allgemeinen nur zur funktionsgerechten Einstellung der Vorrichtung erforderlich.
  • Bei größeren Binderücken ist es von Vorteil, wenn die Oberfläche der Stange 33 auf der der Rutschbahn 3 zugekehrten Seite angerauht oder mit einem rauhen Belag, z. B. mit Schmirgelleinen belegt ist. Die Wendebewegung der einzelnen Binderücken 4 wird dadurch sicherer.

Claims (17)

  1. Patentansprüche
    5 Vorrichtung zum Zuführen und Halten einzelner gerollter Binderücken fUr Papierblöcke od. dgl. zu bzw. in einer Öffnungsvorrichtung, in welcher die zu einem geschlossenen Ring eingerollten, im Abstand voneinander an einem bandförmigen Steg kammförmig angeordneten Zungen zum Einfädeln in vorgestanzte Löcher des zu bindenden Papierblocks od.
    dgl. mittels Spreizschiebern aufgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Endbereich einer aus mehreren nebeneinander angeordneten Gleitschienen (1, 2) bestehenden schiefen Rutschbahn (3) eine mit einem Drehantrieb (28, 29, 30, 31) verbundene Auswerferschiene (21) und am Ende der Rutschbahn (3) ein Wendeanschlag (33) sowie im Abstand davon in einer quer zur Rutschbahn (3) verlaufenden Ebene reihenweise stabförmige Fangorgane (43) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nachAnspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferschiene (21) zwei um einen Drehwinkel von zumindest annähernd 900 versetzte Anschigilächen (22, 23) und eine Auswerferkante (24) besitzt, welche von der einen Anschlagfläche (22) einen kleineren Abstand (a) hat als der über die Sehne gemessenen Breite (b) des Steges (4t) des Binderückens (4) entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferschiene (21) mit einem zumindest annähernd eine 90°-Drehung bewirkenden elektrischen Drehmagneten (31) gekoppelt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß derDrehmanget (31) über ein Ketten- oder Riementrieb (29) mit der Auswerferschiene (21) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferschiene (21) relativ zur Rutschbahnebene (3) verstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den Gleitschienen (1, 2) in einem etwa der Bogenhöhe des Binderckensteges (4) entsprechenden Abstand FUhrungsleisten (11) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gegekennzeichnet, daß die Fffhrungsleisten (11) als Winkelelemente (9) ausgebildet sind, deren quer zur Rutschbahnebene verlaufende Kanten (10) mit der Rutschbahn (3) einen trichterförmigen Vorratsraum (5) bilden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschienen (1, 2) und die Führungsleisten (11) seitlich relativ zueinander verstellbar sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Führungsleisten (11) auf einer unterhalb der Rutschbahnebene angeordneten, drehend antreibbaren Welle (13) ein oder mehrere mit radialen Blättern (15) versehene Rührschaufeln (14) angeordnet sind, deren äußere Bewegungsbahnen (16) die Rutschbahnebene schneiden.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Blätter (15) entgegen der Drehrichtung (17) zurückgebogen und auf der vorderen Fläche griffig rauh sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Fußende der Fangorgane (43) in geringem Abstand davon eine Fixierschiene (48) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Art auch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fangorganen (43) und der Fixierschiene (48) eine abhebbare Niederhalteschiene angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendeanschlag aus einer parallel zur Auswerferschiene (21) verlaufenden Stange (33) besteht, die an Schwenkhebeln (34, 35) befestigt und zwischen einer Wendeposition (I) in der Nähe der Rutschbahn (3) und einer Niederhalteposition (II) am Fußende der Fangorgane (43) hin- und herbewegbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (34, 35) durch einen Elektromagneten (40) betätigbar sind und einen die Öffnungsvorrichtung (49) steuernden Schalter (S2) betätigen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (40) über einen vom Drehmagneten (31) der Auswerferschiene (21) betätigten zeitverzögerten Schalter (S1 - RZ) gesteuert wird.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fußschalter (63) vorgesehen ist, der bei Betätigung die gesamte Stromzufuhr unterbricht.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Stange (33) zumindest auf der der Rutschbahn (3) zugekehrten Seite aufgerauht oder mit einem rauhen Belag, z. B. mit Schmirgelleinen, belegt ist.
DE19742448082 1974-10-09 1974-10-09 Zufuehrvorrichtung fuer gerollte bindeelemente Granted DE2448082B2 (de)

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DE (1) DE2448082B2 (de)

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