DE1930666A1 - Einrichtung zum selbsttaetigen Beladen von Traegerplatten mit Werkstuecken - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Beladen von Traegerplatten mit WerkstueckenInfo
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Description
Einrichtung zum selbsttätigen Beladen von Trägerplatten
!
mit Werkstücken
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Beladen von Trägerplatten, die mit einer Anzahl paralleler ;
Kanäle zur Aufnahme von je einer Mehrzahl Werkstücke ver- i
sehen sind und unter Ausnützung der Schwerkräfte bei im
wesentlichen vertikal angeordneten Kanälen beladen werden, mit einem in bzw. außer Wirkstellung verstellbaren Schließ- ;
element zur Unterbrechung bzw. Freigabe der Zufuhr von Werkstücken aus einem Vorratsbehälter.
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IVI 968 024
»AD ORfGINAL
Für die vollautomatische Herstellung, Bearbeitung und Verarbeitung
von kleinen werkstücken verschiedenster Art ist es bekannt, eine größere Anzahl solcher Werkstücke zu
Zwecken des Transports von einer Bearbeitungsstation zur
anderen auf Trägerplatten zu lagern. Im Hinblick auf die teilweise sehr großen Stückzahlen bei der Serienfertigung
hat man Einrichtungen zur automatischen Beladung der Trägerplatten
mit den Werkstücken entwickelt. Der Transport der Werkstücke von einer Bearbeitungsstation zur anderen wird
dadttrch erheblich beschleunigt und verbilligt.
Zum Beladen der Trägerplatten, die beispielsweise eine Anzahl
parallel verlaufender Kanäle zur Aufnahme der einzelnen Werkstücke
aufweisen, nützen bekannte Einrichtungen die Schwerkraft aus«" Eine solche Anordnung ist beispielsweise durch
die USA-Patentschrift 1 709 I89 bekannt und weist ein
'Sperrelement auf, das wahlweise entweder in den Einfüllbereich oder in das Ende einer Zuführrinne ragt.
In einer anderen, durch die USA-Patentschrift 2 765 599 beschriebenen Einrichtung erfolgt eine Dosierung der zu-p
zuführenden Werkstücke durch zwei Stoppelement^ und zwar
zu Beginn einer Zuführschiene und - einstellbar - am Ende der Zuführschiene.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Beladen von
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Trägerplatten der eingangs genannten Art gegenüber den bisher bekannten Lösungen wesentlich zu beschleunigen.
Solche Trägerplatten nehmen beispielsweise pro Kanal vierzig .Werkstücke auf und enthalten insgesamt fünf Kanäle,
so daß die Kapazität einer Trägerplatte zweihundert Werkstücke beträgt. Die schnelle Bearbeitungsgeschwindigkeit
in den einzelnen Arbeitsstationen setzt aber voraus, daß auch der Transport zwischen den einzelnen Stationen in
der gleichen Frequenz durchgeführt werden kann. Bei einer bekannten Vorrichtung zum Beladen solcher Trägerplatten'
unter Ausnutzung der Schwerkraft erfolgt die Zuführung jedes einzelnen Werkstückes unte* der Steuerung einer Sperrscheibe,
die den Durchgang für das nächste Werkstück jeweils in Abhäng-irkeit von dem Signal einer Photozelle freigibt,
welche den Füllungsgrad der Bahn für die werkstücke auf der Trägerplatte überwacht. Mit dieser Einrichtung sind
nicht mehr als sechs Werkstücke/oekunde zuführbar, da die"
BeladeIeistung durch die Funktion der Sperrscheibe bestimmt
ist\
Die Einrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht demgegenüber eine kontinuierliche Zuführung vonWerkstücken, bis der betreffende
Kanal der Trägerplatte vollständig gefüllt ist. Der Beladevorgang der Trägerplatten mit Werkstücken ist
daher innerhalb wesentlich kürzerer Zeit durchsufuhren·
Dis erfolgt gemäß der Erfindung durch je ein in den unteren
und in den oberen Bereich des zu füllenden Kanals der
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BAD
Trägerplatte wahlweise einstellbares Sperrelement, wobei der Abstand zwischen dem unteren Ende des Kanals und dem
unteren Sperrelement mit dem Abstand zwischen dem oberen Sperrelement und dem in der Zuführbahn befindlichen
Schließelement übereinstimmt.
Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Einrichtung so
gestaltet, daß die Betätigungsfolge der Ochließ-bzw.
Sperrelemente· zur Einleitung des Beladevorganges folgendermaßen
abläuft: Oberes Sperrelement öffnet - Unteres Sperrelement schließt - Schließelement in der Zuführbahn öffnet.
Zur Beendigung des BeladeVorganges laufen diese Vorgänge
in umgekehrter lieihenfolge und in entgegengesetzter Betätigungsrichtung
der einzelnen Elemente ab.
Eine bevorzugte ..usführungsform der arfindungs ge mäßen
Einrichtung wird darin gesehen, daß für die Betätigung aller
Schließ-bzw. Spendemente ein gemeinsamer, für jedes Element
einzeln zeitlich aufeinanderfolgend wirksamer Antrieb vorgesehen
ist. Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung dieses Antriebs als hydraulischer oder pneumatischer Steuerzylinder
mit einer über eine G-alenk-, Langloch- bzw. Kurbel-Verbindung
auf die Schließ-bzw. Sperrelernente wirksamen
Kolbenstange. Selbstverständlich gibt es aber noch zahlreiche andere liöglichkeiten, die aufeinanderfolgende Auslösung
der einzelnen Schließ-bzw. Sperrelemente zu bewirken.
PI 968 02, 909881/1041
ORIGINAL
Mit der erfindungegemäßen Einrichtung sind sehr hohe Beladeleistungen
für Trägerplatten der beschriebenen Art erzielbar, Der besondere Vorteil besteht darin, daß die einzelnen
Kanäle jeweils bis zu dem Schließelement in der Zuführeinrichtung gefüllt werden, daß sodann das untere Sperrelement
öffnet und ein Nachrücken der .verkstücke bis zum unteren Ende des Kanals ermögü. cht, in dessen Folge die
teilweise noch in der Zuführrinne befindlichen Werkstücke in den oberen Teil des Kanals nachrutschen. Da erfindungsgemäß
der Abstand zwischen unterem Sperrelement und unterem Rand des Kanals einerseits und der abstand zwischen dem
oberen Sperrelement und dem Schließelement in der Zuführrinne
andererseits gleiß h sind, .wird jeder Kanal zuverlässig
bis zu der gewünschten oberen Marke mit werkstücken gefüllt. Unmittelbar anschließend erfolgt dann in bekannter Weise
der Vorschubschritt zur Ausrichtung des nächsten Kanals einer solchen Trägerplatte mit der Beladevorrichtung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines ,lusführungsbeispiels
erläutert, bei dem Schaltungsplatten für- elektroni'sche
Schaltungssinheiten, sogenannte Moduln _, als
.'cirkstücke zum Beladen einer Trägerplatte angenommen sind.
zeigen:
.1 eine Vorderansicht einer 'Einri^nuung üurn Beladen
von Trägerplatten miu Jerics-ü «.cn,
0^4 909881/1041 SAO ORIGINAL
- b - ■
Pig.c eine schaubildliche Gesamtansicht der Einrichtung
nach Pig.1 mit teilweise entfernt gezeichneter Gehäusewand zur Darstellung des Vorschubantriebes
für die Trägerplatten,
Fig.3 eine schaubildliche vergrößerte Detailansicht eines Kanals in der Einrichtung gemäß Pig.1 mit
den zugehörigen Sperrelementen und deren Antrieb,
Pig·4 eine schaubildliche vergrößerte Darstellung des
Kurbelantriebes für die Sperrscheibe im Zuführkanal für die Werkstücke,
Fig.5 eine Vorderansicht auf die Einrichtung gemäß Fig.1
bei entfernter Gehäusewand zur darstellung des Vorschubantriebes und des Antriebes für die Sperrelemente
t
Fig.6 das Schaltbild für die Ausführungsform der Einrichtung
gemäß Fig.1 und 2 mit dem pneumatischen Antrieb gemäß Fig.5,
Fig.7 eine Vorderansicht ähnlich der Fig.5* jedoch mit
einem elektro-mechanischen antrieb für den Vorschub
und die Betätigung der Schließ-und Sperrelemehte,
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■■ * BAD
Fig.8 ein Schaltbild für die zweite Ausführungsform miu
elektro-mechanischera Antrieb gemäß Fig.7.
Die in den Fig.1 und 2 dargestellte Einrichtung besteht
aus einem Rahmen 10 mit einer Gehäusewand 11, auf der eine Trägerplatte 12 gelagert ist. Anstelle einer einzigen
können auch mehrere Trägerplatten 12 vorgesehen werden. Am Rahmen 10 befinden sich eine untere Führung 14 und eine
obere Führung 15* in denen die Trägerplatte 12 parallel zur
Ebene der Gehäusewand 11 in waagrechter Richtung verschiebbar ist.
In der Trägerplatte 12 befinden sich eine Anzahl Kanäle 16, die zur Aufnahme und Führung von mittels der Trägerplatte
12 zu transportierenden Werkstücken I7 dienen. Die λ'•irkstücke
17, die beispielsweise Schaltungsmoduln mit einseitig herausragenden Kontaktstiften sein können, sind
gemäß Fig.5 auf Führungskanten 18 und I9 aufliegend geführt,
die sich an gegenüberliegenden Seiten der Kanäle 16 befinden, so daß die aus dem Modul herausragenden Stifte
die Bewegung des 'Werkstücks 17 im Kanal 16 nicht behindern.
Jeder der Kanüle 16 ist in Längsrichtung durch eine Rippe in zwei parallele Spuren 21 und 22 aufgeteilt. Die Spur 21
jedes Kanals 16 dient dazu, die Workstücke I7 mittels einer
Haltefeder zu arretieren, während die andere Spur 21 zur
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a *
Feststellung dient, ob sich in dem betreffenden Kanal 16 · L
eine vorbe/8titnnite Anzahl von Werkstücken 1^ befindet· ! *""**'**',
Aus Fig#3 geht hervor, daß sioh in der Spur 21 des Kfe'nals )
16 eine Haltefedör 23 befindet, die mittels einer Federklemme \ ;
24 in ihre striehpunktiert gezeichnete Lage verstellbar ist, ' in der sie eine Zuführung von Werkstücken 17 in den Kanal j ;
16 verhindert* Zum Füllen des Kanals 16 mit Werkstücken 17 . · ·
muß daher die Haltefeder 23 in ihre zeichnete Lage zurück
geschwenkt werden, so daß die Werkstücke ungehindert eingeführt werden können* Sur Verstellung der Haltefeder 23
dient ein Federatislöser25 mit einem Stößel 26, der durch
einen Ausschnitt im oberen Bereich der Trägerplatte 12 und einen weiteren Ausschnitt in der Haltefeder 2;5 ragt und \
auf die Federklemme 24 wirksam ist, wenn die Verstellung der Haltefeder 2J in die strichpunktierte Lage gewünscht
wird.
Im oberen Bereich der Trägerplatte 12, und zwar im Bereich
der Spur 22, befindet sich außerdem ein Ausschnitt 27
zwischen einer einerseits der Trägerplatte 12 angeordneten Photozelle 28 und einer andererseits der Trägerplatte 12
angeordneten Lichtquelle.29· Diese Einrichtung vermag das
Vorhandensein eines .«'erkstücks I7 im Kanal 16 abzutasten,
d»h. bei leerem Kanal gibt die Photozelle 28 unter der
Wirkung der iJelichtung. durch die Lichtquelle 29 ein filektrisches
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Gemäß Fig.1 sind die entgegengesetzten Enden der Kanäle 16
entsprechend ausgebildet, und zwar befindet sich hier ein Ausschnitt 30 nicht in der Spur 22fi sondern in der Spur 21
jedes Kanals, während eine Haltefeder 31 mit einer Federklemme
32 in der Spur 22 und nicht in der Spur 21 angeordnet
sind. Die Trägerplatte 12 kann daher nach Belieben mit der
einen oder mit der anderen Seite nach oben verwendet werden.
Gemäß den Pig. 1 .und 2 ist jeweils einer der Kanäle 16 an
seinem oberen Ende mit einem Zuführkanal 33 in einem am
Rahmen 10 befestigten Zuführgehäuse 34 verbunden. Im Zuführgehäuse
befindet sich eine drehbar gelagerte Sperrscheibe 35*
mittels derer die Zufuhr von Werkstücken durch den Zuführkanal
33 wahlweise"blockiert oder freigegeben werden kann.
Die Sperrscheibe 35 ist mit einem geeigneten Belag versehen,
beispielsweise mit einem Kunststoff, um .eine Beschädigung /br werkstücke 17 baim Schließen der Sperr scheibe- 35 zu
vermeiden.. . .
.,.ir Z\- .:'-·. :irkanal ^3 Im Zu fuhr geh Uu se JA ist mit --Ir.jm-JöhU
"'■7 'ν:ΐν;«Γ;) Γ"1τ div; ;.' i'fe .ücke 17 verbunden, der eine konr.i.v
..".. ;."1.1 "h/ .''.fuhr vor .-^r.cr-tl'ck'jn ermöglicht.
'ülrrur^ von . erk; tacken 1" aua i.en. bahältex- ^
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. SÄDORIGJNAl»
J *
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„10—
j wirksamen, in Fig.5 ausgezogen gezeichneten Stellung.
Am Schließhebel, 38 befindet sich ein Schließarm 39
j parallel zum Kanal 16, an dessen Ende sieh ein Ansatz
40 befindet, mit in den Weg der Werkstücke I7 ragenden
Stiften 41. Die Stifte 41 sind so angeordnet, daß der
Abstand zwischen ihnen und dem wirksamen Ende der Haltefeder 31 mit dem Abstand zwischen dem Ausschnitt 27 und
der Sperrscheibe 35 übereinstimmt. Für ein genaues Füllen
des Kanals 16 ist daher ein Wirksamwerden des Federauslösers
25, der Sperrscheibe 35 und des Schließhebels 38 in einer
bestimmten Aufeinanderfolge erforderlich.
Der Federauslöser 25, die Sperrscheibe 35 und der Schließhebel
38 werden durch einen pneumatischen Steuerzylinder betätigt. Das untere Ende der Kolbenstange 43 des Steuerzylinders
42 ist am Schließhebel 38 angelenkt, der mittels
) einer zwischen dem Rahmen 10 und dem Schließhebel 38· gespannten
Feder 44 in seiner ausgezogen gezeichneten Stellung
gehalten wird. Mit ihrem anderen i£nde ist die Kolbenstange
- 43 sowohl mit dem Federauslöser 25 als auch mit der Sperrscheibe 35 verbunden. V'Jird dem Steuerzylinder 42 durch aine
Leitung 45 Druckluft zugeführt und gleichzeitig die L:;itunB
46 entlüftdt, so wird die Kolbenstange -i-3 nach oben -/er.-:: te lit.
Dias ist der Fall, wenn einer der Kanäle 16 der Trägsr.plctte.
12 mit Werkstücken If gefüllt werden .soll,,
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ί 1930686
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^ . infolge der Gelsnlörerbitidung awischen der Kolbenstange K3
. * ,; und dem Federaiisl?iser 2p erreicht die Haltefeder- 23 ihre
in der Fig*^ ausgezogen dargestellte l&gß, bevor der Schließ- j
hebel Ü2$ in seine ausgesogen dargestellte Lage gelangt;· I
,j Dann wird die Sperrscheifee 35 ΪΛ ihre die Zufuhr durch den :
Zuführiranal 33 freigebende Lage eingestellt, so daß nun
die Zufuhr der Werkstücke aus dem Behälter 37 in den Kanal
16 der Trägerplatte 12 freigegeben ist.
Sobald d®* Kanal 16, von den Stiften 41 des Sehließhebels 38
beginnend, gefüllt ist, wird zuerst die weitere Zufuhr von
Werkstücken 1?? durch Umschaltung der öperrscheibe 35 beendet,
dann schwenkt der Sohließhebel 38 nach unten gegen die Kraft
der Feder 44 in seine strichpunktiert gezeichnete Lage, und
schließlich wird der Federauslöser 25 betätigt und gibt die
Federklemme 24 so weit frei, daß diese die Haltefeder 23
in die strichpunktiert gezeichnete Lage verstellt. Dieser Ablauf der Arbeitsgänge erJSLgt während der Abwärtsbewegung [
1 der Kolbenstange 43 nach dem üfihen derLeitung 46 zur Druck- j
■■■■-■ ■■■'■■■■-= : - - /-.V - - - . ?
luftzufuhr bei gleichzeitiger Entlüftung der Leitung 45·
Bei dem entsprechend dem vorher beschriebenen Ablauf zuerst
ausgelösten Schließen der Sperrscheibe 35 wird zunächst die
weitere Zufuhr von Werkstücken 17 aus dem Behälter 37 unter
brochein. Die in dem ZufUhrgehäuse 34 zwischen der Sperr—
scheibe J? und den Ausschnitt 27 befindlichen Werkstücke
1r; }'-;t?oI;rr- soiann in dem Kanal 16 nach ur.t-?r. nach,
1^-'- --' 90 988 1/ 1OA 1
sobald darauffolgend der Schließhebel J)Q in seine untere,
strichpunktiert gezeichnete Lage verstellt wird. Wenn nun die Haltefeder 25 des Federauslösers 25 in die strichpunktiert
gezeichnete Lage im Kanal 16 gelangt, wirkt sie als Stoppanschlag für nachfolgend zugefihrte .Verkstücke 17·
Der Vorschub der Trägerplatte5 von einem Kanal 16 zum andern
erfolgt mittels zweier Ketten 47 und 48, an deren Außenseite Ausnehmungen 4-9 mit einer mit Mi tne hme rans ätzen 50 an der
Rückseite der Trägerplatten (Fig.J>) übereinstimmenden Teilung
angeordnet sind. Diese Ausnehmungen 49 der Ketten 47 und
ragen durch parallele Schlitze 51 und 52 in der Gehäusewand
hindurch. Die Kette 47 ist über Kettenräder 55 und 54 geführt,
die Kette 48 über Kettenräder 55 und 56. Die Kettenräder
55 und 55 sind auf einer Welle 57 und die Kettenräder
54 und 56 auf einer Welle 58 befestigt. Beide Wellen 57 und 58 sind im Rahmen 10 drehbar gelagert.
Gemäß Fig.5 ist auf der Welle 58 ein Klinkrad 59 befestigt.
Sine Klinke 60 ist am einen Ende einer Kolbenstange 61 eines
Vorschubzylinders 62 gelagert und wirkt zum Antrieb der Ketten 47 und 48 mit dem Klinkrad 59 zusammen. Bei jeder
Hubbewegung der Klinke 60 nach links (Fig.5) infolge Beaufschlagung
des Vorschubzylinders 62 über eine Leitung 6j> bei gleichzeitiger Entlüftung diner Leitung 64 wird über
die Welle 58 die Trägerplatte 12 um eine Stelleinheit nach
links verschoben.
. " 909881/1041
02-
i i.
- 13 -
Unter Bezugnahme auf Fig.4 ist noch zu ergänzen, daß die
Kolbenstange 43 an ihrem oberen Ende über einen Schwenkhebel
und eine Antriebswelle auf die Sperrscheibe 35 wirksam ist, wobei, wie erwähnt, in der oberen Stellung der
Kolbenstange 43 die Sperrscheibe den Zuführkanal 33 geöffnet
hält, während sie in der unteren Stellung der Kolbenstange 43 den Zuführkanal sperrt.
Zur Steuerung der im Vorhergehenden anhand der Fig.1-5
beschriebenen Arbeitsabläufe dient die in Fig.6 dargestellte Steuerschaltung. Der dort gezeigte Elektromagnet 65 dient
zur Umsteuerung des Vorschubzylinders 62 für den Schrittvorschub der Trägerplatte 12 von rechts nach links(Fig.1)*
Die Qrcße der einzelnen Vorschubschritte entspricht dabei
der Breite der Kanäle 16, so daß mit jedem Vorschubschritt der darauffolgende Kanal 16 mit dem Zuführkanal 33 ausgerichtet wird,
Weiterhin ist ein Elektromagnet 66 angeordnet, mittels dessen
der Steuerzylinder 42 gesteuert wird* Bei jeder Erregung des Elektromagneten 66 wird die Zufuhr von Druckluft durch
die Leitung 45 gum Steuerzylinder 42 freigegeben und dadurch die Sperrscheibe in ihre- Freigabestellung verstellt, die
Haltefeder 23 in ihre in Fig,3 ausgezogen gezeichnete Stellung geschwenkt und der Sehließhebel 38 in seine wirk«
same Schließsteilung gemäß Fig,3 abgehoben,
§09811/1041 6ADORIG1NAL
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-14 -
Weiterhin zeigt die Schaltung gemäß Fig.6 eine'Gleichstromquelle
67, an die über einen Schalter 68 eine positive
Bpannungsleitung 69 anschließbar ist, die ihrerseits
über verschiede-ne Schalter mit je einem Anschluß der Elektromagneten 65 und 66 verbunden ist. Die anderen
Anschlüsse dieser Magneten sind über Leitungen 70 und 7I
und einen mit dem Schalter 68 gekoppelten Schalter 72
an die negative Seite der Gleichstromquelle 67 angeschlossen.
Die Photozelle 28 ist zwischen die positive Leitung 69
und eine negative Leitung 73 geschaltet, die ihrerseits
über ein Relais 74 mit der Leitung 7I verbunden ist.
Bei jeder Belichtung der Photozelle 28 durch die Lichtquelle 29 wird daher das Relais 74 erregt.
Parallel zum Relais 74 unduer Photozelle 28 sind ein Zeitschalter
75 und ein Kontakt 76 des Relais 74 geschaltet.
Solange das Relais 74 eingeschaltet ist, bleibt der Kontakt
γβ offen und der Zeitschalter 75 unwirksam. Mit dem Abschalten des Relais 74 durch Beendigungber Belichtung der
Photozelle 28, wenn also ein Werkstück I7 den Ausschnitt 27 im Kanal 16 wdeckt, fällt das Relais 74 ab und der
Kontakt 76 schaltet den Zeitschalter 75 ein, Dieser wird
nach einer vorher/'bestimmten Zeit wirksam und schließt .,
einen Kontakt 77, und öffnet gleichzeitig einen Kontakt
im Stromkreis zwischen der Spannungsleimung ζβ und dem —
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- 15 Elektromagneten 66.
Der Zeitschalter 75 kann daher nicht wirksam werden, wenn
die Belichtung der Photozelle 28 jeweils nur während des Durchfaliens von Werkstücken 17 im Kanal 16 unterbrochen
wird. Der Kontakt 77 wird daher nur dann geschlossen und der Kontakt 78 nur dann geöffnet, wenn die Zufuhr von Werkstücken
17 im Kanal 16 unterbrochen ist. Somit wird der
Zeitschalter 75 zum Schließen des Kontaktes 77 und zum
Öffnen dee Kontaktes 78 für die festgestetzte Zeitdauer1
nur dann wirksam, wenn der Kanal 16 mit Werkstücken I7,
von den Stiften 41 des Schließhebels 38 bannend, gefüllt
ist.
Gemäß Pig.1 hat der Ausschnitt 27 eine solche Lage, daß
oberhalb des den Ausschnitt 27 abdeckenden Werkstücks I7
noch ein weiteres Werkstück I7 im Kanal Platz hat· Für
ein weiteres Werkstück I7 ist im Zuführkanal 1J zwischen
der· Sperrscheibe I5 und dem oberen Ende der Trägerplatte
Raum. Diese beiden Werkstücke I7 füllen den Kanal 16 auf, sobald der Schließhebel 38 aus seiner Sperrstellung ausgeschwenkt
ist und die Werkstücke I7 nachrutschen können.
Wenn somit der Ausschnitt 27 durch dLn Werkstück 17 Im Kanal
16 verdeckt ist, dessen weitere Abwärtsbewegiing verhindert ist, wird der Zeitschalter 75 wirksam und dei' Kontakt 77
schließt, während der Kontakt 78 öffnet. ■■·'■·" - '■""··· i;- - FI 968 024 909881/!04^0S 8AD.0B.<aNAU
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- 16 -
Im Zuführ gehäuse 34 befinden sich eine weitere Photozelle
79 und eine Lichtquelle 80, die den obersten Bereich des Zuführkanals 33 überwachen· Imer Schaltung gemäß Fig.6
ist die Photozelle 79 zwischen der Spannungsleitung 69
und der Leitung 73 mit einem Relais 81 in Reihe geschaltet.
Solange die Photozelle 79 durch die Lichtquelle 80 belichtet ist, bewirkt sie die Erregung des Relais 81. Ein weiterer
Zeitschalter 82, ähnlich dem Zeitschalter 75, ist parallel
zur Photozelle 79 und dem Relais 81 über einen Kontakt 83
des Relais 81 parallel geschaltet.
Solange das Relais 81 eingeschaltet ist, bleibt der Kontakt
83 offen und der Zeitschalter 82 ist unwirksam. Sobald jedoch
infolge des Durchgangs von Werkstücken durch den Zuführkanal 33.die Photozelle 79 unbelichtet ist, fällt
das Relais 81 ab, und der Kontakt 83 schaltet den Zeitschalter 82 ein. Nach einer vorbestimmten Zeit schließt
dieser nun den Kontakt-84, und gleichzeitig wird ein Kontakt 85 im Stromkreis zwischen der Spannungsleitung69 und dem
Elektromagneten 66 geöffnet. Der nunmehr geschlossene Kontakt 84 und der nunmehr geöffnete Kontakt 85 des Zeitschalters
82 behalten ihre Stellung bei, solange Werkstücke 17 durch den Zuführkanal 33 in den Kanal 16 der Trägerplatte
12 fallen. Wegen der jeweils nur kurzen Unterbrechung der Belichtung der Photozelle 80 ist dabei ein Schließen des
Kontaktes 84 und ein öffnen des Kontaktes 85 verhindert.
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· FI- 965 024 '
Erst wenn der Kanal 16 und der Zuführkanal 33 vollständig
mit Werkstücken I7 gefüllt sind und sich der Schließhebel in seiner wirksamen Stellung befindet, wird die Belichtung
der Photozelle 80 wirksam unterbrochen, der Kontakt 84 geschlossen
und der Kontakt 85 geöffnet, und zwar erst nachdem die Kontakte 87 und 00 des Zeitschalters 75 umgeschaltet
haben. Die Belichtung der Photozelle 28 wird früher unterbrochen als diejenige der Photozelle 79.
Nun, nachdem der Kanal 16 und der Zuführkanal 33* beginnend
bei den Stiften 41 des Schließhebels 38, mit Werkstücken 17 gefüllt sind, erfolgt die Betätigung des Steuerzylinders
42 zum Schließen der Sperrscheibe 35 und zum Ausschwenken
des Schließhebels 38 in seine unwirksame Stellung, wodurch
die vollständige Füllung des Kanals 16 bewirkt »ira. Nacndem
nun die zuvor- oberhalb des Ausschnittes 27 liegenden werk-, stücke 17 nachgerutscht sind, wird die Haltefeder 23 in ihre
wirksame Stellung (in Fig.3 strichpunktiert gezeichnet} ver«
stelltund dient nunmehr als Anschlag für nachfolgende Werkstücke
17* Zur Auslösung der Betätigung des Steuerzylinders 42 muß somit der Elektromagnet 66 abgeschaltet werden, und
zwar durch Öffnen dea Kontaktes 70 infolge Erregung des Zeitschalters
75 und durch gleichzeitiges Schließen des parallel angeordneten Kontaktes 85 infolge der Erregung des Zeitschalters
82t
Immer, wenn einer der Kanäle 16 der Trägerplatte 12 sloh
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in der Be lade st ellung befindet, wird ein Ladeschalter 87 betätigt und schließt einen Kontakt 86 zwischen der Spannungsleitung
69 und dem Elektromagneten 66. Weiterhin schließt ein Kontakt 88 eines weiteren, mit dem Ladeschalter
87 in Reihe geschalteten Schalters 89, der gemäß Fig.5 jeweils dann betätigt wird, wenn ein Schaltarm 90 an
der Kolbenstange 61 des Vorschubzylinders 62 sich in seiner Ausgangslage befindet, also keine Weiterschaltung der Trägerplatte
12 stattfindet. . , .
Infolgedessen wird mittels der nun geschlossenen Kontakte
und 88 und eines weiteren manuell geschlossenen Handschalters 91 der Erregungsstromkreis für den Elektromagneten 66
solange geschlossen gehalten, wie einer der Kontakte 78
bzw. 85 geschlossen bleibt. Solange also der Elektromagnet 66 erregt ist, bleibt die Kolbenstange 43 des Steuerzylinders
42 in ihrer obersten Stellung.
Sobald der Elektromagnet 66 abgeschaltet ist, führt die Kolbenstange 43 des Steuerzylinders 42 ihre Abwärtsbewegung
in die Lage aus, in welcher die Stifte 41 des Schließhebels 38 den Durchgang von Werkstücken im Kanal 16 freigeben,
während die Haltefeder 23 in ihre wirksame, in Fig.3 strichpunktiert
gezeichnete Lgge verstellt wird* Außerdem nimmt nun die Sperrscheibe 35 ihre Sperrlage im &uführkanal 33
ein. Wie bereits erwähnt, laufen diese Vorgänge in bestimmter Aufeinanderfolge ab, iivdem bei der Abwärtsbewegung
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der Kolbenstange 43 zuerst die Sperrscheibe 35 schließt, dann der Schließhebel 38 öffnet (strichpunktiert gezeichnete
Stellung) und schließlich der Stößel 26 des Federauslösers 25 zurückgezogen und die Haltefeder 23 in ihre wirksame
Lage verstellt wird, nachdem die oberhalb derselben befindlichen Werkstücke I7 die Haltefeder 23 inzwischen
passiert haben.
Mit der Erregung des Elektromagneten 65 wird der Vorschubzylinder 62 eingeschaltet und seine Kolbenstange 61 zurückgezogen.
Die Einschaltung des Elektromagneten 65 erfolgt von der Spannungsleitung 69 über einen Ruhekontakt 62 eines
Relais 63# einen Arbeitskontakt 94 eines Schalters 95 und
einen Ruhekontakt 96 eines Schalters 97 (vergl.auch Fig.3).
Der am linken Rand des Rahmens 10 befindliche Schalter (Fig.1) öffnet Jeweils dann, wenn der Rahmen 10 zwischen
der Werkstoffzuführposition und seinem linken Rand vollständig mit Trägerplatten 12 gefüllt ist, so daß ein weiterer
Vorschub der Trägerplatten 12 nicht möglich ist. In diesem
Falle verhindert somit der geöffnete Kontakt 94 das Wirksamwerden
des Vorschubzylinders 62.
Der Schalter 97 wird, wie Fig.3 zeigt, durch einen Arm der Kolbenstange 43 betätigt, wenn sich diese in ihrer
untersten Stellung befindet. Der Elektromagnet 65 für den
Vorschubzylinder 62 kann daher auch nur dann erregt werden,,
wenn der Schließhebel 38 sich in seiner unwirksamen Lage
befindet, die Haltefeder 23 den Kanal 16 blockiert,um die
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- 20 -
Zufuhr weiterer Werkstücke 17 zu verhindern, und die Sperrscheibe
35 den Zuführkanal 33 sperrt. Dies ist erforderlich,
die
um zu gewänrleisten, aua u a' Trägerplaiue id.
Keinen Vorsuriubsuhrirt ausfünrt;, solange der Sunließnebel
30 siun in seiner wirksamen Stellung baindet und eine
solche Vorschubbewegung verhindern bzw. durch den Vorschub des Kanals der Trägerplatte 12 beschädigt würde· Für die
unbehinderte Vorschubbewegung aä· der Trägerplatte 12
darf weiterhin die Haltefeder 23 nicht in ihrer unwirksamen
Lage sein, und der Zuführkanal 33 darf nicht durch die Sperrscheibe 35 freigegeben sein. Der Kontakt 96 des Schalters 97
ist daher immer dann geschlossen, wenn die Kolbenstange 43
nach dem Füllen eines der Kanäle 16 mit Werkstücken I7
ihre unterste Stellung erreicht hat.
Befinden sich die T^iIe in der beschriebenen Stellung und
ist keine Trägerplatte 12 auf den Schalter 95 öffnend wirksam,
so braucht lediglich das Relais 93 zum Schließen des
. Kontaktes 92 erregt zu werden, um mittels des Elektromagneten
! ■ 65 einen .Vorschubschritt der Trägerplatten 12 nach links
( (Fig»1 und 2) auszulösen.
Aus Fig.6 ist ersichtlich, daß das für den Vorschubschritt
der Trägerplatten 1.2 zu erregende Relais 93 über drei parallele Stromkreise an dieSpannun^sleitung 69 angeschlossen,
ist. Wie aus Fig.5 erkennbar, betätigt der Schalt-
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- 21 -
arm 90 an der Kolbenstange 91 des Vorschubzylinders 62
einen Schalter ö9> und dadurch wird ein Konlako 99 (Fig.b)
geschlossen. Voraussetzung i'ür die Erregung des Relais y,5
ist somiu, daß sich die Kolbenstange 61 des Vorschub^ylinders
62 in ixirer Ausgangsstellung befindet, also kein Vorschubschritt im Gange ist. Ein Arbeitskontakt 100 des Ladeschalters
87 wird aus seiner geschlossenen Stellung jeweils dann geöffnet,
wenn eine Trägerplatte \cl mio iiirem Kanal 16 sich
in Ladestellung zum Zuführkanal 5J5 befindet. In»diesem Fall
ist daher über dennun geöffneten Kontakt 100 eine Erregung des Relais 95 nicht möglich. Da jedoch die Ruhekontakte 77
des Zeitschalters 75 und 84 des Zeitschalters 8d na^h Beendigung
des Belauens aes Kanals Ίο gesunlossen werden,
bewirkt der nun über die Kontakte 77 und 84 geschlossene Stromkreis die Erregung des Relais 95, solange sich ein
Kanal der Trägerplatte 12 in Ladestellung befindet.
Das Relais 93 wird hingegen über den Kontakt 100 jeweils nur
dann erregt, wenn sich kein Kanal der Trägerplatte 12 in Ladestellung befindet. Gelangt ein Kanal der Trägerplatte
in seine Ladestellung, so kann eine Erregung des Relais 95
jeweils nur am Ende jedes Beladevorgangs eines Kanals 16
in einer Trägerplatte 12 stattfinden. Das Schließen des Schaltkreises über den Kontakt 100 bewirkt daher jedes-
mal eine Varschuboewegung der Trägerplatten 12, Hat
der nächste Kanal der Trägerplatte 12 die Ladestellung
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erreicht, so wird die weitere Portschaltung mittels der
Photozellen 28 und 29 gesteuert, nämlich wenn diese die
Beendigung der Beladung des betreffenden Kanals anzeigen.
Der dritte Parallel-Sehaltweg zur Erregung des Relais 93 verläuft über einen Schalter 101 und dient zum manuellen
Auslösen eines Vorschubschrittes der Trägerplatten 12.
Nach Erregung des Relais 93 wird der Elektromagnet 65 für
den Vorschubzylinder 62 wirksam, wenn die Kontakte 94 und
geschlossen sind. Mit Beginn der Hubbewegung der Kolbenstange 61 gibt der Schaltarm 90 den Schalter 89 frei, dessen Kontakte
88 und 89 nun öffnen. Infolgedessen werden die Stromkreise zum Relais 93 und zum Elektromagneten 66 unterbrochen,
und ein Einschalten des Steuerzylinders 42 während der Vorschubbewegung der Trägerplatten 12 ist verhindert.
Das Öffnen des Kontakts 99 bewirkt jedoch nicht die Abschaltung
des Relais 93 und des Elektromagneten 65· Denn das Relais
93 bleibt über einen Haltestromkreis erregt, bestehend aus einem Kontakt 102 des Relais 93 und einem Arbeitskontakt
105 eines Schalters 104 (siehe auch Fig,5), der durch den
Schaltarm 90 der Kolbenstange 61 betätigt wird,sobald diese beim Vorschub der Ketten 47 und 48 ihren vollen Hub ausgeführt
hat. Der Erregungsstromkreis für das Relais 63 wird daher' erst
unterbrochen, wenn der Drehschritt der tfelle 58 mittels des
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968 <m
VorsQhubzylinder*62 vollendet ist. Der Kontakt 92 öffnet
nun, und der Elektromagnet 65 für den Vorschub fällt ab.
Infolgedessen wird die Vorschubbewegung der Kolbenstange 61 umgekehrt, wobei zu bemerken ist, daß dasKlinkrad 59 und
die Klinke 60 nur in einer Drehrichtung zusammenwirken, so daß die Rückbewegung der Kolbenstange 61 sich nicht auf
den Kettenantrieb auswirkt.
Nach Rückkehr der Kolbenstange in ihre Ausgangslage betätigt der Schaltarm 90 erneut den Schalter 89 und schließt den
Kontakt 99· Befindet sich noch keine neue Trägerplatte in der Ladestellung, so wird das Relais 93 erneut erregt und
ein weiterer Vorschubtakt ausgelöst« Hat jedoch ordnungsgemäß ein Kanal der Trägerplatte 12 die Ladestellung erreicht, j
so öffnet der Arbeitskontakt des Ladeschalters 87. Jetzt j
i befinden sich noch keine Werkstücke 17 im Kanal 16, der :
Zeitschalter 75 ist noch nicht eingeschaltet und der Kontakt i
77 daher geöffnet. Dementsprechend kann das Relais 93 nicht wirksam werden.'
Daraus ergibt sich: Wenn kein Kanal der Trägerplatte 12 sich in der Ladestellung befindet, wird ein weiterer automatischer
Vorschubschritt durch Erregen des Relais 93 über den Kontakt
100 des Ladeschalters 87 ausgelöst. Hat jedoch ein Kanal der Trägerplatte 12 ordnungsgemäß die Ladestellung erreicht,
so wird die selbsttätige Weiterschaltung der Trägerplattjen 12 erst durch Schließen der Kontakte 77 und 8k infolge des
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- 24 - .'■■'"
Abdeckens des Photozellen 28 und 79 möglich, also wenn der
Kanal 16 der betreffenden Trägerplatte 12 mit Werkstücken gefüllt ist.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung wird im folgenden systematisch erläutert. Angenommen, eine einzelne
Trägerplatte 12 befindet sich im rechten Bereich des Rahmens 10 in Wirkungseingriff mit den Ketten 47 und 48. Der
Schalter 95 ist demnach nicht betätigt, und ebenso ist
der Ladeschalter 87 ausgeschaltet, da sich kein Kanal,-der
Trägerplatte in der Ladestellung befindet. Nun wird der Ein/Aus-Schalter 68/72 eingeschaltet, und das Relais 93
wird über den Kontakt 100 des Ladeschalters 87 erregt, da dieser nicht betätigt und daher der Kontakt 100 geschlossen
ist. Der Schalter 89 befindet sich in seiner durch den Schaltarm 90 betätigten Lage, so daß der Ruhekontakt
99 geschlossen ist. Das Relais 93 ist daher, wie erwähnt, erregt. Da infolgedessen der Kontakt 92 geschlossen
ist, und da weiterhin der Kontakt 96 des Schalters 97 mittels des Armes 98 der Kolbenstange 4j5 geschlossen ist, wird nun
der Elektromagnet 65 erregt und der Vorschubzylinder 62 zur Ausführung eines Vorschubschrittes der Trägerplatte 12
wirksam.Hat: die Kolbenstange 61 ihre entgegengesetzte Endlage erreicht, so bewirkt der Schaltarm 90 über den .-.■ Schalter
φ das Öffnen des Kontakts 99, wodurch der Errqsingsstromkreis
für das Relais 93 über den Kontakt 100 unterbrochen wird.
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- 25 -
Das Relais 95 bleibt aber über seinen Haltestromkreis mittels
des Kontaktes· 102 dennoch, erregt. ·
Dieser Haltestromkreis für· die Erregung des Relais 95
bleibt solange aufrecht erhalten,, bis die Kolbenstange
ihren vollen Hmb für den Voi&rhub des Kanals der Trägerplatte
T2 aiasgefilnrt hat entsprechend der Breite eines Kanals
Mim wird der Schalter tO4 zur Öffnung des Kontakts IiOjT
betätigt^ das, ReEais S3 TaIIt ab und der ErregungsStromkreis
fiir dem Elektromaigneten 65 wird dureJb Öffnen des Kontaktes
92 unterbrochen. Damit wird die Buckbewegung der Kolbenstange
61* des Vorschubzylinders ^2 durch Beaufschlagung iiber
die· Leitung: 6^ und Entliläftung äev- Leitung 65 eingeleitet*
Nun> wlrdt der Schalter 89 erneut vom. Schaltarro 90 betätigt,,
der' RiEChekon^akt. 99 geschiassen uaad das; Relalls 9>
errasitt,
erregt*.
Die zu^oif besehiriebenen; Sehritt© laufen n\m in derv er—
läuiterteja Reiheaafolge solange selbsttätig a^einaOdferfolggnd
ab^ bis ein Ksmal ders {Erägerplatte : t2 die l(ad©ste?llung: erreicht hat j,·, also- sißh- in der Fluehtlinie- des Zufülirkaiials
55 befindet* Nuns betätigt die betreffende· Trägerplatte 1Ώ
den, Ladeschalter· 87 und öffnet den Arbeitsfcontakt tOO, '
so da& durch Abfallen des Relais 95 die Auslösung eines
weiteren Vorschubsehrittes der trägerplatte T2 verhindert ist►
Hat ein Kanal der Trägerplatte T2 die Ladestellung erreicht,
so wird die Photozelle 28 durch den Ausschnitt 2Lf belichtet.
Da das Relais 74- abgeschaltet ist* bleibt der Zeitschalter
75 unwirksam und der Kontakt 77 offen.. Wenn nach. Ende des;
letzten ¥orsehubschritt es die Kolbenstange 6t ihre Ausgangs-»
lage erreicht, schließt der Schalter 89 den Buhe kontakt 88·
Gleichzeitig wird derRuhekontakt 86 des Ladeschalters 83?
geschlossen,, da sich eine Trägerplatte 1'2 in ladestellung
befindet (Fig.T).. Der Arbeitskontakt 78 des ZeifeehaXters
bleibt ges-eshlassen:»
Wenn also* wie erwähnt* die Kolbenstange 61 des? "W
zyliröers 62 ihre Ausgangstage? und ©ina Trä%e^p31ffitfef
die lÄiiestelltü^g enreicttt hate* wird de^r· Elektercaaagmgi
; dter Ä1ufwaittsbiewegung; der' Kolbenstange 2W
,, und mi"fe
Be:gimfi dieser- Ä*^är%sbewegung, sehlieJit der
des Sßiialters 97* wcKturefc der Stroinfcreis zum« E
6g bloeitekeiHi wird» ESm Vea^s^hi^s^iH^fefe ist somit fur dtüe
lauer1 des Ladevopgafigs aosgeschilosseiifc.
Bei der1 A-ufwärtsbewegong der- Kolbenstange ^tJgiÄt iix der
beschriebenem Weise die Haltefeder 2j5 d«n. Kanal f6 freijp
wüipend der Schließhebel 38 den Emrehgang im ^Enteren Teil,
des Kanals ΐβ verriegelt* schließliefe öffnet düe
35 den Zö^®irkanal 33* Durch, die Dtaterfe3feÄi2ag: diea?
m 96a om itf itt /1öi 1:% bad original
der Photozelle 28 wird der Zeitschalter 75 eingeschaltet, öffnet den Kontakt 78 und schließt den Kontakt 77. Der
Magnet 66 bleibt jedoch über den Kontakt 85 des Zeitschalters 82 erregt, während der Stromkreis für das Relais
93 wegen des jetzt hoch nicht geschlossenen Kontaktes 84
des Zeitschalters 82 unterbrochen bleibt. Kurz darauf ist der Zuführkanal 33 mit 'Werkstücken I7 gefüllt und die Belichtung
der Photozelle 79 unterbrochen; der Zeitschalter 82 wird eingeschaltet, der Kontakt 85 öffnet und der Kontakt
84 schließt. '
Die Folge/ist die Abschaltung des Elektromagneten <ίβ und
die abwärts gerichtete Rückbewegung der Kolbenstange 43. Infolgedessen blockiert nwfr die Sperrscheibe 35 den Zuführkanal
55* und nur die bereits unterhalt) der Sperrsoueioe $j
ueiindlicnen "rferkstü^ke 17 können nach dem AussoUwenKen
des SenileßhebeIs 38 aus seiner wirksamen Lage in aen Kanal
16 nauirüeken. Im weiteren Verlüvu. aex* Aov.äiOSbe».egung aev
Kolbenstange AjT gelangt die Haltefeder 23 in ihre Sperrstellung
(strichpunktiert gezeichnet).
Da der Ruhekontakt 84 des Zeitschalters 82 schließt, wenn der Kontakt 85 öffnet, wird das Relais 93 gMchzeitig mit
der Abschaltung des Elektromagneten 66 erregt. Der Kontakt des Schalters 97 ist jedoch zu dieser Zeit noch geöffnet,
da die Kolbenstange 43 ihre untere Ausgangsstellung noch
nicht wieder erreicht hat. Daher kann der Elektromagnet Fi ?68 C24 909881/1041
für den Vorschubzylinder 62 nicht wirksam werden, bevor
der Ruhekontakt des Schalters 97 von dem Arm 98 der Kolben- .
,stange 43 "geschlossen wird. Dies geschieht, sobald die
Kolbenstange 43 ihre unterste Lage erreicht hat, 4«td- die
Haltefeder 23 und der Schließhebel 38 also ihre strichpunktiert
gezeichnete Lage eingenommen und die Sperrscheibe
35 den Zuführkanal 33 verriegelt hat.
Mit der Erregung des Elektromagneten 65 und der dadurch
ausgelösten Beaui'sunlagung des Vorschubzylinders 62 öffnet
der Kontakt 99 des Schalters 89. Der Haltestromkreis für das Relais 93 verhindert jedoch dessen Abfallen, bis der
Kontakt 103 des Schalters 104 mit Beendigung des Hubes
der Kolbenstange 61 durch Betätigung mittels des Schalt-
90
armes/öffnet. Jetzt wird ein Vorschubschritt ausgelöst, und da der Kanal 16y der nunmehr in Ladestellung befindliehen Trägerplatte 12 leer ist, schaltet der Zeitschalter 75 ab, der Ruhekontakt 77 öffnet und das Relais 63 wird nicht mehr'erregt. Nun wird der Elektromagnet 66 fürjddn Steuerzylinder 42 erneut erregt, und esjlaufen die zuyor beschriebenen Arbeitsvorgänge in der gleichen Folge erneut ab.
armes/öffnet. Jetzt wird ein Vorschubschritt ausgelöst, und da der Kanal 16y der nunmehr in Ladestellung befindliehen Trägerplatte 12 leer ist, schaltet der Zeitschalter 75 ab, der Ruhekontakt 77 öffnet und das Relais 63 wird nicht mehr'erregt. Nun wird der Elektromagnet 66 fürjddn Steuerzylinder 42 erneut erregt, und esjlaufen die zuyor beschriebenen Arbeitsvorgänge in der gleichen Folge erneut ab.
Der Vorschub der Trägerplatten 12 und das Pullen der einzelnen
Kanäle 16 mit Werkstücken 17 folgen nun wechselweise solange automatisch aufeinander, bis der gesamte Bereich des Rahmens
10 links,-.von der Ladestation mit Trägerplatten 12 gefüllt ist
Fi 968 024 9098817104 1
övO..,:..:;. BAD ORIGINAL
und der Kontakt 94 durch Betätigung des Schalters 95 geöffnet ■
wird. Dadurch wird, wie aus Pig.6 erkennbar, jedes weitere
Einschalten des Elektromagneten 65 für den Vorschub verhindert,
solange nicht mindestens eine der Trägerplatten 12 auf der linken Seite des Rahmens 10 entnommen- woruen ist.
o cu-i' pneumatischen Vorschubsteuerung der Trägerplatten
12 gemäß Fig.5 kann auch ein elektromechanisoher Antrieb für die Trägerplatten 12 verwendet werden, wie er
in Fig.? dargestellt ist. Ein Elektromotor 110 ist über ein
Getriebe 111, eine Getriebeausgangswelle 114, eine Riemenscheibe
II5 und einen Riemen 112 auf eine weitere Riemenscheibe
115 einer Kupplung 116 wirksam. Wenn die Kupplung
116 eingeschaltet und die Riemenscheibe II5 mit einer Welle
117 gekoppelt ist, wird die Welle 58 mittels Zusammenwirkens
derKlinke 60 mit dem Klinkrad 59 schrittweise angetrieben,
wie ueifri "vorherigen Aus!'üurungsbeispiel. Auf der Welle
ist -eine Scheibe 118 befestigt, an der ein die Klinke 60
tragender Kurvenarm 120 mittels eines Gelenkes 119 ex-,
zentrisch befestigt ist. Im mittleren Bereich ist ,der Kurbelarm
in üblicher Weise im. Rahmen längs verschiebbar gelagert.
-■-■■■'
Jede Umdrehung der ,ielle 117 bewirkt somit einen Vorschubsanritt
der "Welle' 58, der wiederum über die Ketten 48 und 49,
wie tereits zuvor anhand' Ü'eV e¥ste'tf'Ausführung sbelspiels -beschrieben,
äur-die^5 Trägerplätten 12" übertragen Wird ♦' Jexies
liins ehalt an" der: Jm^p4u5ag "fi:'6 löst 'somit eine -iimdrehting -
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1930668
■ - 50 - ■
der Welle 58 und dementsprechend einen Vorschubsehritt der Trägerplatte 12 aus. Das Einschalten d,er Kupplung 116 erfolgt
mittels eines VOrschübmagneten121 (Fig.8), welcher
den Antrieb des Motors 110 der v/eile 117 kuppelt. Erforderlichenfalls
laufen dabei mehrere VorschubsehrItte aufeinanderfolgend
automatisch ab, und zwar solange, bis eine Trägerplatte 12 die Beladestellung erreichte Ist der Bereich
zwischen der Beladestation und dem linken Rand des Rahmens 10 von Trägerplatten 12 gefüllt, so öffnet ein dem Kontakt
95 in den Pig.1 und 6 entsprechender Kontakt 125 in J?ig«8
und verhindert die Auslösung weiterer Vorsehubschritte,
Liegt dieser Fall jedoch nicht vor, und bleibt der Kontakt
125 geschlossen■, so kuppelt die Kupplung 116 die Rianaen—
snciheibe 115 unter der Wirkung desVorsenubmagneten 121
gleichzeitig mit einer /ifelle 1£6, auf der eine Noekenselieibe
127 befestigt ist. Sine mit dieser zusammenwirkende Nocken«
folgerolle 128 ist am Ende einer Schubstange 129 gelagert,
wobei eine Feder 1J0 für den ständigen Kontakt .zwischen
NDCkensTGheibe 127 und NoXikenfoilgeroile. 128 sorgt« Bei Jeder
Umdrehung der Welle 126 mit der Weile 1ΊΪ7 führt .dalier
die Schubstange 129 eine Schubbewegung maeih links aus, ,
wodurch "ein'.Winke!hebel 1^1 zvl Büner Schrittbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn angetrieben., wird und mittels eines
Stößels 132 den .SohHe Shekel JB in seine in Fig;.3 strjLsfa-punfcd^er*
se:zeiöhne*e untere !Dage sehwentet· Der Kanal 16
BAD ORIGINAL
Mit dieser Sehubbewegung des Stößels 1j52 bewirkt ein Arm
133 eine Änderung der Schaltstellung eines Schalters 134,
wodurch ein Ruhekontakt 135 öffnet. Mit Vollendung jeder
Umdrehung der Welle 126 kehrt jedoch der Stössel I32 in
sine in Fig,7 dargestellte Ausgangslage zurück, so daß der Kontakt 135 des Schalters 134 jetzt wieder geschlossen
wird, zur Anzeige, daß der Schließhebel 38 seine wirksame
Stellung wieder eingenommen hat. Wenn daher der Vorschubmagnet 121 abgeschaltet ist, da die Trägerplatte 12 die
Beladestellung erreicht hat, ist der Kontakt I35 geschlossen,
und wenn die Leitung 123 an den Kontakt 122 angeschlossen
ist, da sich eine Trägerplä&e 12 in der Be lad es te 1 lung ;be.-findet,
sind die parallel geschalteten Kontakte 78 und 85 mit der Spannungsleitung I69 verbunden. .
Es wird bemerkt, daß die: Schaltung gemäß Fig.8 in wesentlichen
Teilen mit der Schaltung gemäß Fig.6 übereinstimmt, und daß
gleiche Teile gleicher Funktion gleich bezeichnet sind.
Ähnlich der Schaltung nach Fig»6 bleibt der Kontakt 78 j
! geschlossen, wenn sich im Kanal 16 keine Werkstücke I7
befinden, so daß der Stromkreis über die Leitung I36 und
das Relais 137 zum Nulleiter 70 geschlossen ist und. das
Relais 137 erregt wird.
Die Leitung 136 führt weiterhin über einen Arbeitskontakt
138 desRelais 137 zu einem.Elektromagneten 124.· Da mit
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Schließen des Kontakts 122 und der Leitung 123 das Relais
137 erregt wird, sofern die Kontakte 135 und 78 geschlossen
sind, öffnet der Arbeitskontakt I38 erst einige ms nach
der Erregung des Relais 137· Diese Zeitspanne reicht für das Einschalten des Elektromagneten 124 aus, so daß die
G'.genkraft der die Sperrscheibe 35 in ihrer wirksamen Lage
haltenden Feder überwunden wird.
Sobald die Sperrscheibe 35 den ZufUhrkanal 33 freigegeben
hat, wird, nach der anfänglich wirksamen höheren Spannung, nur eine geringe Spannung benötigt, um den Elektromagneten
124 erregt zu halten. Diese Spannung erhält er jetzt über
einen Widerstand 139* der ziidem nun geöffneten Kontakt I38
parallel geschaltet ist.
Der Federauslöser 25 wird bei diesem Ausführungsbeispiel
durch Erregung eines Elektromagneten 140 betätigt, d.h. zur Verstellung in seine Wirkstellung unter der Wirkung
der Federklemme 24 freigegeben. Der Elektromagnet 14O ist über einen Kontakt 141 einschaltbar, der mittels einer
auf der Welle II7 befestigten, in Fig.7 nicht dargestellten
Nockenscheibe 142 betätigt wird. Bei jeder Umdrehung der Welle 117 bewirkt daher der Elektromagnet 14O die Rückstellung
der Haltefeder 23 in ihre.· unwirksame:·! Lage, bevor die Trägerplatte 12 durch die Klinke 60 weitergeschaltet
wird. Anschließend bewirkt die Nockenscheibe 122 mittels
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A bschalt ens des Blektromagneten 14O wieder die liinstellung
der Haltefeder 23 in ihre wirksame Lage, und zwar bevor
der Sohließhebel 38 seine Wirkstellung wieder einnimmt.
Mit Erreichen der Beladestellung der Trägerplatte 12, also
mit dem Verbinden der Leitung 123 mit der Spannungsleitung
69* erreicht die Haltefeder 23 ihre unwirksame Stellung,.
bevor der Magnet 124 eingeschaltet und der Schließhebel
in Wirkstellung gebracht wird.
Der Magnet 124 kann jedoch nicht erregt werden, bevor der
Kontakt I35 des Schalters 124 mittels des Armes 153 geschlossen
ist. Dar Schließhebel J>8 muß daher, vorher in seine Wirklage geschwenkt sein.
Der Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge während eines Belade·*
Vorganges erfolgt in der gleichen. Reihenfolge wie anhand
des ersten A.usführungsbeispiels beschrieben. Nachdem
Beladen eines .Kanals-16 der Trägerplatte 12 öffnen die .
Arbeitskontakte 78 und -85,. und zwar zeitlich aufeinanderfolgend,
da der..Zeitschalter. 7b vor dem Zeitschalter 82
betätigt wird,, und zwar durch Unterbrechung der Belichtung
der.Photözelle 28»-Mach dem Offhen,, beider. Kontakte 78 und
85-wird der-Magnet 124 abgeschaltet,- und "die Sperrs.ohei.be
35 verriegelt nun die Zuführ'im "-Zufuhr kanal 33.. \ -.·,-'· ■ /
3 024
Nun schließen in unmittelbarer Aufeinanderfolge, wie bereits
'beschrieben, die .Kontakte 77 und 84, und der Stromkreis
über den Kontakt 125 zur Erregung des Vorschubmagneten
und zur Einschaltung der Kupplung 116 wird geschlossen. Bei der beginnenden Drehbewegung der Wellen 117 und 126
bewirkt die Nockenscheibe I27 das Ausschwenken des Sehließhebeis
38 bei gleichzeitigem öffnen des Schalters
Vor dem Wirksamwerden der Klinke 60 zur Fortschaltung des Klinkenrades 59 bewirkt die Nockenscheibe 122 das Schließen
des Kontaktes 141 zur Erregung des Elektromagneten 14G.
Die Haltefeder 23 gelangt infolgedessen in ihre wirksame
Stellung. Erst dann wird mittels der Scheibe 1TS die Klinke 6Θ'
zum Vorschub der Trägerplatten 12 wirksam.
Wenn der Kanal 1_6 mit Werkstücken I7 gefüllt ist, ausgenommen
der unterste,, durch den Schließhebel 38 abgesperrte Teil,
verriegelt die Sperrscheibe 35 den Zuführkanal 33« Dann
wird der S'chließhebel 38 aus dem Kanal 16 ausgeschwenkt,
so daß die Werkstücke I7 nachrutschen, und darauf gelangt
die alte Feder 23, wieder in ihre wirksame Lage,
Pur .die folgende Erläuterung des Arbeitsablaufes der Ausführungsform gemäß Fig.J und 8 seien die Fig.1-3 einbezogen,
ausgenommen die in der Fig.3 gezeigten Teile der pneumatischen
Steuerung. Es sei angenommen, im.Rahmen 10 befindet sich
'keine Trägerplatte 12» Mit demSchiießen des Scialters 68//2
,1968 024 90988171041 ■
wird der Vorschubmagnet 121 erregt, da sowohl der Kontakt
als auch der Kontakt I25 in dessenßtromkreis geschlossen
sind. Wie erwähnt, öffnet der Kontakt I25- entsprechend
dem Schalter 95 in Pic«1 - nur dann, wenn der Bareich links
von der Beladestation mit Trägerplatten 12 angefüllt ist.
Der Vorschubmagnet 121 schaltet die Kupplung II6 ein, der
Schließhebel 38 gibt den Kanal 16 frei und die Haltefeder 23 schwenkt ebenfalls aus dem Weg der Werkstücke im Kanal
aus. Mittels der Klinke 60 und des Klirirades 59 erfolgt nun ein Vorschübschritt der Ketten 47 und 48. Diese Vorschubschritte
wiederholen sich selbsttätig aufeinanderfolgend · solange, bis sich eine Trägerplatte 12 in Beladestellung
befindet. Dann öffnet der Kontakt 122 zur Unterbrechung des Stromkreises für den Vorschubmagneten 121 und verbindet
die Leitung I23 mit der Spannungsleitung 69· Da sich der
Schließhebel 38 am Ende eines Vorschubtaktes in seiner Wirklage befindet, ist der Kontakt 135 des Schalters 134
mittels des Armes 133 geschlossen· Es befinden sich zu
diesem Zeitpunkt keine werkstücke im Kanal 16, der Ausschnitt 27 ist für den Durchgang der Photozellenbelichtung
frei und daher ist der Kontakt 78 des Zeitschalters 75
geschlossen. Über die Leitung I36 wird daher das Relais
erregt. Kurzzeitig gelangt, bevor das Relais I37 wirksam
wird, auch der Elektromagnet 124 unter-Strom, zieht an und
wird sodann trotz des öffnen des Kontaktes I38 über den
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X*\r- vFl 9θ0έ 0-4 . B/\D
verringerten Strom durch den Widerstend 1j59 erregt gehalten
Unter der Wirkung der Erregung des Elektromagneten
schließt nun die Sperr scheibe 35 den Zuführkanal J5j5, so
daß, da die Haltefeder 2J infolge des Äbschaltens des
Elektromagneten T40 außer Wirklage ist, der Kanal 16 mit
Werkstücken 17 füllt.
Sobald als Fol&e dieser Füllung der Ausschnitt 27 durch
ein V/erkstück I7 verdeckt ist, wird der Zeitschalter 75
wirksam und öffnet nach einer vorbestimmten Zeit den Kontakt 78, während der Kontakt 77 schließt. Der parallel
geschaltete Kontakt 85 bleibt jedoch geschlossen, bis
kurz darauf der Zeitschalter 82 wirksam wird. Jetzt öffnet Kontakt 85, und der Elektromagnet 124 fällt ab. Der
Schließhebel ^5 wird daher in seine wirksame Lage angehoben.
Gleichzeitig mit dem Öffnen des Kontaktes 85 schließt der
Kontakt 84 des Zeitschalters 82, und infolgedessen wird
der Stromkreis von der Spannungsleitung 69 über die Kontakte
84,77 und 125 zur Erregung des Vorschubmagneten 121 geschlossen.
Nun wird erneut die Kupplung 116 eingeschaltet, und über die
nun angetriebenen Wellen II7 und 126 erfolgt mittels der
Nockenscheibe I27 und der Schubstange I29 das Ausschwenken
des Schließhebels J8, wodurch die 'werkstücke I7 aus dem .
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BAD ORlOINAU
Bereich oberhalb des Ausschnittes 27 zur vollständigen
Füllung des Kanals 16 in der Trägerplatte 12 nachrücken können. Nun bewirkt die Nockenscheibe 142 auf der Welle
die Erregung des Elektromagneten 14O, und die Schließfeder
23 schwenkt in ihre WixfcLage aus. Anschließend wird ein
weiterer Vorschubschritt der Trägerplatten 12 ausgeführt.
Mit dor Vollendung der Drehbewegung der welle 117 und
der Nockenscheibe 122 wird infolge öffnens des Kontaktes 14-1 der Erregungsstromkreis für den Elektromagneten 14O
wieder unterbrochen. Infolgedessen öffnet die Schließfeder
23 die Zufuhr zu dem Kanal 16, der nunmehr in Beladestellung
befindlichen Trägerplatte 12, um dessen Füllung zu ermöglichen.
Da sich eine Trägerplatte 12 in Beladestellung befindet, ist der Kontakt 122 noch mit der Leitung I23
verbunden, so daß eine Erregung des Vorschubmagneten ausgeschlossen ist. Da der Durchgang durch den Ausschnitt
27 frei ist, ist der Zeitschalter 75 abgeschaltet; und daher
der Koriakt 77 offen. Bei Vollendung des Vorschubtaktes
schließt der Kontakt 135 des Schalters 134, und der Schließhebel
38 schwenkt wiederum in seine Wirklage zurück, um als
Anschlag für die in den Kanal 16 zugeführten Werkstücke wirksam zu werden.
Kanal 16 ist jetzt noch leer und daher ist der Zeitschalter 75 abgeschaltet und der Arbeitskontakt 78 geschlossen. Infolgedossen
ist nun der iirre gungs Stromkreis für das Relais
Fi )68 024 909881/1041
'-- . - . BAD ORIGINAL
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- 38 -
1^7 erneut geschlossen, und der xilektromagnet 124 wird erregt,
was die Verstellung der Sperrscheibe 35 zur Öffnung des Zuführkanals 33 zur Folge hat. DadurcMcann nun Kanal
16 der in Beladestellung befindlichen Trägerplatte mit Werkstücken 17 gefüllt werden, und die weiteren Arbeitsschritte wiederholen sich in der gleichen t/eise und
Aufeinanderfolge, wie zuvor beschrieben.
9 0 988 1/104.1* bad original
PI 968 024
Claims (8)
- IBM OeiltEChland inSemoiiotiaie Baro-MmAUiSR Gesslhämfi mbH- 39 -Böblingen, I3. Juni I969 wi-skF- ' Patentansprüche/1 %' Einrichtung zum selbsttätigen Beladen von Trägerplatten, die mit einer Anzahl paralleler Kanäle zur Aufnahme von je einer Mehrzahl Werkstücke versehen sind und unter Ausnützung der Schwerkraft bei im wesentlichen vertikal angeordneten Kanälen beladen werden, mit einem in bzw, außer Wirkstellung verstellbaren Schließelement zur Unterbrechung bzw. Freigabe der Zufuhr von Werkstücken aus einem Vorratsbehälter* gekennzeichnet durch je ein in den unteren und ein in den oberen Bereich des zu füllenden Kanals (16) der Trägerplatte (12) wahlweise einstellbares Sperrelement (38,23), wobei der.Abstand zwischen dem unteren Ende des Kanals (16) und dem unteren Sperrelement (38) mit dem Abstand zwischen dem oberen Sperrelement (23) und dem in der Zuführbahn (33) beifindliohen Schließelement (35) übereinstimmt.9098 81/1041
- 2. Einrichtung nach .-.nspruch 1, gekennzeichnet durch die Betätigungsfolge der Schließ- bzw. Sperrelemente: Oberes Sperrelement (23) öffnet - Unteres Sperrelement... (38) schließt - Schließelement (35) in der Zuführbahn (33) öffnetzur Einleitung des Beladevorganges und die umgekehrte Betätigungsfolge bei entgegengesetzter Betätigungsrichtung; zur Beendigung des Beladevorganges.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen für die Betätigung aller Schließbzw. Sperrelemente (23,35,38) gemeinsamen, für jedes Element einzeln zeitlich aufeinanderfolgend wirksamen antrieb.
- 4. " Einrichtung nach Anspruch 3» gekennzeichnet durcheinen hydraulischen oder pneumatischen Steuerzylinder (42) mit einer über eine Gelenk-, Langloch- bzw. Kurbel-Verbindung auf die Schließ- bzw· Sperrelemente (23,35,38) wirksamenKolbenstange (43)·
- 5. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen über eine elektromagnetisch schaltbare Kupplung (116) mechanisch auf das. untere Sperrelement (38) und elektromechanisch auf das obere Sperrelement (23) und das Schließelement (35) wirksamen Antrieb (110—11^„--...,„. 124,126-132,140,142).9 0 9 8 8 1/10 4 1Fl 963 zl·.-- _ -ORiGiNAir 41 -
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß das untere Sperrelement als schwenkbar gelagerter Schließhebel (38) mit einem wahlweise in die Bahn der Werkstücke (17) im Kanal * (16) ragenden Schließarm (39) ausgebildet ist.
- 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Sperreinent als in die Bahn der Werkstücke (17) des Kanals (16) ragende Haltefeder (23) ausgebildet ist, die■ mittels eines Pederauslösers (25) über eine Federklemme (24) in ihre unwirksame Lage zurückziehbar ist.
- 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurchgekennzeichnet, daß das Schließelement als drehbar gelagerte Sperrscheibe (35) mit einem zur Freigabe der Bahn der Werkstücke (17) im Kanal (16) ausgesparten Kreisbereich ausgebildet ist.909881 / 10A1-FI 968 024Leerseite
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