DE2447000A1 - Anker - Google Patents
AnkerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B21/00—Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
- B63B21/24—Anchors
- B63B21/243—Anchors foldable or capable of being disassembled
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Description
Anker
Anker, insbesondere Stockanker, auch 3-teilige für Yachten, mit
parallel zum Schaft beiklappbarem und oder zur Einsparung von Stauraum
auf dem Schaft verschiebbarem Stock, sind bekannt.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft Anker und insbesondere
Stockanker, die vorwiegend auf Yachten verwendet werden.
Bisher bestehen diese Anker aus einem massiven Schaft, der an einem
Ende zu einem Paar fester Flunks ausgebildet ist, während der Schaft am anderen Ende außer einem Eing oder Schäkel für die Befestigung
der Ankerleine den Stock trägt, der. in eine zur Ebene des Flunks senkrecht oder parallel liegende Ebene geklappt bzw. verschoben
werden kann, je nachdem, ob der Anker zum Ankern oder für den Stauraum an oder unter Deck hergerichtet wird.
Bei diesen Ankern dient der Stock im .wesentlichen beim Ankern nur
der Gewährleistung der richtigen Lage auf dem Grund und trägt praktisch nicht zum Halten im Grund bei.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind wesentliche Verbesserungen
folgender Art:
Der Anker hat eine bedeutend größere Haltekraft im Grund als die bisherigen Anker.
Der Anker hält vor kürzerer Ankerleine und ist daher bei den heutzutage
überfüllten Hafen- und Liegeplätzen von ganz wesentlichem Vorteil. Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht die Herstellung
in serienmäßigen, genormten kleinen Einzelteilen, die nach dem Baukastensystem zu verschiedenen Typen je nach Gewicht und Größe
zusammengebaut werden können. Die Herstellung ist daher billiger und gleichzeitig vielseitiger im Ergebnis und paßt sich durch Austauschbarkeit
SpezialVerwendungszwecken an, ohne daß dafür ganze Anker verwendet werden müssen. Durch die Mitführung einzelner Flunks und
Stöcke können durch die geeignete Auswahl je nach Größe undsGewicht
Anker an Bord zusammengestellt werden, die den Verhaltnissen des jeweiligen Ankergrundes besonders entsprechen. Die losen Einzelteile
sind im Gegensatz zu einem ganzen Anker in der Bilge leicht zu verstauen.
• _ 2 -
509816/0276
Zur Erzielung vorstehend genannter und auch weiterer noch zu erwähnender verbesserter Eigenschaften, besteht der neue Anker
erfindungsgemäß aus ein®m Schaft, zwei Flunks (arms) in gegen- ■
einander abgewinkelter und gegenüberliegender Lage an einem Ende des Schaftes, einem Schäkel am anderen Ende des Schaftes und einem
Stock, der ebenfalls aus zwei gegenüberliegenden Armen besteht und "auf dem Schaft verschiebbar angeordnet ist« Dieser Stock wird für
Ankerungszwecke entweder in der zur Ebene des Flunks rechtwinklig
liegenden Ebene am Schaft arretiert, oder für Stauzwecke in einer parallel zur Ebene des Flunks um 90° gedrehten Lage nahe dem Flunk
auf dem Schaft verschoben und durch Bolzen befestigt.
Die Arme des Stocks sind in Zugrichtung schaufelartig konkav ausgebildet,
damit sie sich mit der unteren Längskante bei Zug in den Grund eingraben. Auf der Bückseite sind sie durch eine oder auch
mehrere Verstärkungsrippen zur Aufnahme der Biegekräfte versteift. Die beiden Arme des Stocks sind gepfeilt zueinander angeordnet,
d.h. sie bilden miteinander einen in Zugrichtung offenen stumpfen Winkel, dessen Größe praktisch zwischen 120° und 180° liegt.
Als Schaft des Ankers wird vorzugsweise ein Eohr verwendet mit einer
Auslauföffnung für das Wasser am Ende des Schaftes zwischen den
Flunken und einer Entlüftungsöffnung am anderen Schaftende. Dadurch wird für die Handhabung über Wasser Gewicht gespart, aber der Auftrieb
durch den Hohlraum unter Wasser vermieden. Außerdem kommt das am Schaft eingesparte Gewicht der Vergrößerung der haltenden Elemente
Flunk und Stock zu Gute. Der hohle und entlüftete Schaft bietet außerdem wegen eingesparten Gewichts den Vorteil, bei gleichem Gewicht
den Anker in seiner Formgebung variabel zu gestalten.
Die Gesamtkonstruktion bieten alle Vorteile eines Baukastensystems.
Sie ermöglicht, aus den drei Hauptbauelementen Schaft, Flunk und Stock durch wahlweisen Zusammenbau verschieden dimensionierter
Einzelelemente nach entsprechender Auswahl Spezialtypen für Spezialzwecke
zu erstellen, wie z.B. für einen besonders beschaffenen Ankergrund.
Die neuen konstruktiven Merkmale der Erfindung sind im Einzelnen in
den nachstehenden Ansprüchen festgehalten.
- 3 -509816/0276
2U7000
Die Erfindung selbst sowohl nach Konstruktion als auch nach Wirkungsweise
und ihre damit erzielten Vorteile wird in der Beschreibung der nachstehenden Zeichnungen wie folgt erläutert:
fig. 1 ist eine Seitenansicht des Ankers gemäß der
vorliegenden Erfindung und zeigt den Anker unter Wasser in den Grund eingegraben.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Flunk entsprechend
der Linie 2 - 2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Anker entsprechend
Fig. 1.
Fig. A- ist ein Querschnitt durch den Stock entsprechend
der Linie 4■ - 4 in Fig. 3·
Fig. 5 ist eine Draufsicht oder Seitenansicht in Staulage nach Fig. 1 oder Fig. 3.
Fig. 6 ist die teilweise geschnittene Ansicht des Schaftes.
Aus Fig. 1 und Fig. 3 erkennt man den hohlen Schaft 2 zylindischen
Querschnitts an dessen rechtem Ende die Buchse 4 sitzt, von der 2 Ankerflunks 6 nach beiden weiten der Buchse abgehen. Diese Flunks
bilden miteinander in der Zeichnung einen Winkel von ca. 90° . Wie Fig. 1+3 zeigen, ist jeder der Flunke 6 ( in der Zeichnung auf
der Unterseite nach rechts gerichtet) mit einer Längsverstärkungsrippe 7 versehen. Der .Querschnitt jedes Flunks entspricht daher der
Darstellung in Fig. 2, gemäß Schnittlinie 2 - 2 in Fig.. 1. Die Buchse 4 trägt eine Bohrung.4*, die mit einer gleichen Bohrung im
Schaft 2 fluchtet. In der Bohrung 4* sitzt der Bolzen 11, oder ein
Keil, der durch die fluchtenden Bohrungen durchgeht und die Buchse
mit den Flunks 6 auf dem Schaft 2 festhält. Der Bolzen 11 ist am
herausragenden Ende konisch angeschärft und trägt eine Querbohrung
für einen Sieherungsstift oder -Splint 13, der das Herausfallen des
Bolzen 11 aus der Buchse 4 und dem Schaft 2 verhindert. Der Bolzen
und der Splint 13 werden zweckmäßigerweise mit der Buchse 4 durch einen Draht oder eine Leine oder eine Kette gegen Verlust durch
Anbinden gesichert.
509816/027 6
Der Anker trägt auf seinem Schaft 2 ferner einen Stock 8 mit einer
Buchse 10, die auf dem Schaft 2 gleiten kann. Dieser Stock "besteht
aus zwei Armen 12, die mit der Buchse 10 fest verbunden sind und miteinander einen Winkel bilden, der in jedem Falle größer als
und kleiner als 180° ist und, wie z.B. in der Zeichnung, eine Größe von ca. 120° hat.
Die Buchse 10 wird vorzugsweise aus 2 gleichen Teilen 10a und 10b gebildet, die miteinander durch die Schrauben H verbunden sind.
Die Arretierung der Buchse 10 auf dem Schaft 2 erfolgt in der gleichen Weise wie die der Buchse 4, d.h. die Halbbuchsen 10a und 10b
tragen fluchtende Bohrungen 10* in sich und in dem Schaft 2, wie in
Pig. 1 und Fig. 3 dargestellt. Auf diese Weise wird der Stock 8
durch den Bolzen 21 in der gewünschten Lage auf dem Schaft 2 festgehalten. An seinem überstehenden Ende trägt der Bolzen 21 eine
Querbohrung für einen Stift oder Splint 22, der das Herausfallen des Bolzen 21 verhindert. Sowohl der Bolzen 21 wie auch der Splint
werden zweokmaßxgerweise mit Draht oder Schnur oder Kette gegen Verlust gesichert.
Zieht man den Bolzen 21 aus seiner Bohrung im Stock 8 heraus, so kann der Stock 8 aus seiner Haltelage auf dem Schaft 2 in seine
Stauposition auf dem Schaft 2 verschoben werden, siehe Mg. 5 » in der Flunk und Stock in derselben Ebene liegen und dicht zusammengeschoben
sind, wodurch der Stauraum wesentlich vermindert wird.
Die Vorderseite 15 des Stockarms 12 in Fig. 4 ist in Zugrichtung schaufelartig konkav ausgebildet und trägt auf seiner Eückseite die
Verstärkungsrippe 13.
Wie Fig. 6 zeigt, ist der Schaft 2 wie vorerwähnt hohl und trägt an
seinem Flunkende den Stopfen 17 mit dem Loch 16 und am anderen Ende das kleine Loch 18, das in die Bohrung 20 führt, die sich beide in
dem Endstopfen 19 befinden. Der Bund 17 am Ende des Endstopfens auf
der Flunkseite des Schaftes 2 verhindert das Durchrutschen der Buchse 4 mit den Armen des Flunkes.6. In die Bohrung 20 wird der
Schäkel 25 eingeschraubt. Der Anker hat nach der vorstehend
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-ff.
beschriebenen Erfindung folgende Vorteile und Funktionsweise:
Dadurch das der Stock 8 aus seiner Halteposition auf dem Schaft 2 in Fig. 1 und Fig. 3 in die Stauraum sparende Lagerungsposition
gebracht werden kann, wird sehr viel Stauraum an Deck gespart.
Dadurch, daß Flunk und Stock vom Schaft abgenommen und getrennt
verstaut werden können, wird viel sperriger Stauraum unter Deck eingespart.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Stocks hat neben seinem vorgenannten
Vorteil durch die schaufelartig konkave Vorderseite der Fläche seiner Arme 12 das Bestreben, sich mit seiner Unterkante in
den Grund einzugraben, wie es Fig. 1 darstellt. Dadurch wird die Haltekraft des Ankers im Grund wesentlich erhöht. Der Winkel zwischen
den Armen 12 des Stocks 8 bewirkt, daß die Stockenden bei vermehrtem
Leinen- oder Kettenzug vermehrt gegen den Grund gedrückt werden und sich tiefer eingraben und dabei den abgegrabenen Grund
nach innen schieben, wo er vermehrt den Ankerkopf zudeckt und auf dem Grund festhält. Dadurch wird ebenfalls verhindert, daß bei
umlaufenden Winden oder kenterndem Strom durch den Leinenzug der Anker ausgebrochen wird. Weil der Schaft 2 des Ankers hohl und an
beiden Enden mit Öffnungen versehen ist, kann unter Wasser das Wasser in den hohlen Schaft eintreten und die darin befindliche
Luft verdrängen. Über Wasser kann dagegen das Wasser aus dem Scha'ft ablaufen. Dadurch wird über Wasser das Gewicht zur leichteren Handhabung
vermindert, ohne daß der Auftrieb durch die im Schaft befindliche Luft das erwünschte höhere Gewicht unter Wasser mindert.
Bei großen Ankertypen spielen diese Gewicht eine Bolle.
- 6 509816/0276
Claims (1)
- ~ * ~ 2U7000Pat e nt -Ans pr iicheI.JAnker, vorzugsweise mehrteilige Stoekanker mit einem Schaft, v einem doppelten Flunk verschieb- und arretierbar auf dem Schaft, und einem Stock, ebenfalls auf dem Schaft verschieb- und arretierbar,, mit einem Schäkel zur Befestigung der Ankerleine an dem Stockende des Schaftes, dadurch gekennzeichnet, daß der Stock (&) in Zugrichtung schaufelartig konkav (15) ausgebildet ist.2· Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Stocks zueinander gepfeilt dergestalt angeordnet sind, daß die schaüfeiförmig konkaven Flächen des Stocks (8) einen in Zugrichtung der Ankerleine offenen Winkel einschließen.3« Anker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden Stockarmen an seiner Öffnungsseite eingeschlossene Winkel eine Größe zwischen 120° und 180° hat.Anker nach Anspruch 1, 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zwei Arme des Stocks 8 an seinem inneren Schaftende eine Halbbuchse aufweist, mit der beide Arme durch Verbindungsmittel zueammengefügt werden und die in zusammengefügter Lage die Vollbuchse bilden, die auf dem Schaft verschieb- und arretierbar angeordnet ist.5. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft ein an beiden Enden offenes gerades Bohr ist.509816/0276Leer seife
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