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DE2445639C3 - Planierhobel - Google Patents

Planierhobel

Info

Publication number
DE2445639C3
DE2445639C3 DE19742445639 DE2445639A DE2445639C3 DE 2445639 C3 DE2445639 C3 DE 2445639C3 DE 19742445639 DE19742445639 DE 19742445639 DE 2445639 A DE2445639 A DE 2445639A DE 2445639 C3 DE2445639 C3 DE 2445639C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planer
share
piston
piston rod
hydraulic cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742445639
Other languages
English (en)
Other versions
DE2445639A1 (de
DE2445639B2 (de
Inventor
Paul Edmund Moline IH.; Gebauer Thomas Edward Maple Hills Dubuque Ia.; Hanser (V.St.A.)
Original Assignee
Deere & Co, Moline, 111. (VStA.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US427467A external-priority patent/US3863722A/en
Application filed by Deere & Co, Moline, 111. (VStA.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim filed Critical Deere & Co, Moline, 111. (VStA.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim
Publication of DE2445639A1 publication Critical patent/DE2445639A1/de
Publication of DE2445639B2 publication Critical patent/DE2445639B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2445639C3 publication Critical patent/DE2445639C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Planierhobel mit einer Hobelschar, die rückseitig in an einem Tragrahmen vorgesehenen, etwa quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Führungen mittels eines doppelseitig beaufschlagbaren, in Längsrichtung der Hobelschar angeordneten Hydraulikzylinderantriebs verstellbar angeordnet ist, dessen Zylindergehäuse mit dem Tragrahmen und dessen Kolben auf einer Seite über eine Kolbenstange mit der Hobelschar verbunden ist.
Es ist ein Planierhobel dieser Art aus der US-PS 34 65 829 bekannt, der an einem am Drehkranz angeordneten Rahmen einen Hydraulikzylinder aufweist, der mit seiner Kolbenstange an das eine äußere Ende der Hobelschar angeschlossen ist, so daß die Hobelschar beim Ein- und Ausfahren der Kolbenstange des Hydraulikzylinders seitlich verschoben werden kann. Bei sehr großen Maschinen mit relativ breiter Hobelschar und entsprechend langem Hydromotor ist eine Verstellung der Hobelschar mit einem großen Kraftaufwand verbunden, insbesondere dann, wenn eine Verstellung der Hobelschar unter Last stattfindet und an der Hobelschar Durchbiegungen auftreten. Es kommt daher bei solchen Maschinen zur Beschädigung des hydraulischen Antriebs, da bei jeder Durchbiegung der Hobelschar eine Vsrbiegung der Kolbenstange des Hydraulikzylinders eintritt.
Es ist bei Bodenbearbeitungsgeräten aus der US-PS 32 42 995 bereits bekannt, ein Bodenbearbeitungsgerät über einen doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylinder mit einer durchgehenden Kolbenstange zu verstellen. Die beiden äußeren Enden der Kolbenstange sind starr an einem Fahrzeugrahmen und das Zylindergehäuse ist starr an einem Schubrahmen befestigt.
Die von dem Bodenbearbeitungsgerät auf den Hydraulikzylinder übertragenen Kräfte sind jedoch verhältnismäßig gering, so daß dort die Gefahr einer Durchbiegung der Kolbenstange nicht besteht.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Befestigungs- und Anschlußelemente zur Verbindung des Hydraulikzylinderantriebs mit der Hobelschar so auszubilden und anzuordnen, daß eine Biegebeanspruchung des Hydraulikzylinderantriebs oder dessen Teile auch bei hoher Belastung der Hobelschar vermieden werden kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß auf der anderen Seite des Kolbens ebenfalls eine Kolbenstange angeschlossen ist, daß die äußeren Enden der Kolbenstangen jeweils eine in deren Längsrichtung verlaufende Langlochöffnung aufweisen und daß in den außenliegenden Leibungen der Langlochöffnungen an der Rückseite der Hobelschar befestigte Bolzen unter Druck anliegen.
Hierdurch lassen sich Beschädigungen an dem Hydraulikzylinder bzw. dessen Kolbenstange vermeiden, da die mit einem großen Abstand untereinander an der Rückseite der Hobelschar vorgesehenen Bolzen auch bei Beaufschlagung des Hydraulikzylinders und bei Verstellung der Hobelschar die Kolbenstangen stets unter Zug halten und durch eine solche Vorspannung de.· Hobelschar ein weiteres Durchbiegen der Hobelschar unter Last nach hinten fast vollständig ausgeschaltet ist. Auf diese Weise wird es vermieden, daß Biegekräfte an den Kolbenstangen bzw. an dem Hydraulikzylinder wirken und eine Beschädigung herbeiführen. Durch Verwendung der Langlochöffnungen an den äußeren Enden der Kolbenstangen ist auch ein Schrägstellen der Bolzen der Hobelschar im Langloch möglich, so daß auch dadurch Verbiegungen der Kolbenstange vermeidbar sind.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand des Anspruches 2.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel eines Planierhobels nach der Erfindung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Planierhobel in Seitenansicht,
F i g. 2 die Befestigung der Hobelschar,
F i g. 3 die Rückansicht der Hobelschar mit über zwei Befestigungselemente an der Hobelschar angeordnetem Hydraulikzylinderantrieb,
Fig.4 einen Schnitt durch die Längsachse des Zylindergehäuses und
Fig.5 die Verbindungsstelle einer Kolbenstange mit der Hobelschar.
In F i g. 1 ist ein Planierhobel 10 gezeigt, der einen sich in Fahrtrichtung erstreckenden Hauptrahmen 12 mit einem horizontal verlaufenden hinteren Rahmenteil zur Aufnahme von Tandemrädern 14 und 16 aufweist. Das vordere Ende des Hauptrahmens 12 stützt sich auf zwei Vorderräder 18 ab. Der Hauptrahmen 12 ist zwischen den Rädern 14 und 18 gekrümmt ausgebildet und dient in diesem Raum zur Aufnahme eines als Drehkranzrahmen 20 ausgebildeten Tragrahmens, dessen vorderes Ende im Bereich der Vorderräder 18 an ein Kugelgelenk oder ein Kardangelenk 22 angeschlossen ist und dessen hinteres Ende über mehrere Hydraulikzylinder am Hauptrahmen 12 befestigt ist, wobei in der Zeichnung lediglich zwei Hydraulikzylinder 24 und 26 dargestellt sind. Ein Drehkranz 28 lagert drehbar auf dem Drehkranzrahmen 20. Im Bereich der hinteren Seite des Drehkranzes 28 sind zwei sich nach unten erstreckende Tragvorrichtungen 30 vorgesehen, wobei lediglich die eine mit Bezug auf die Fahrtrichtung rechts liegend angeordnete Tragvorrichtung 30 dargestellt ist. Eine Hobelschar 32 ist an die Tragvorrichtungen 30 angeschlossen und — wie F i g. 3 zeigt — in der Ansicht von hinten rechteckförmig ausgebildet. Die Hobelschar 32 weist eine Führungsschiene 34 auf, die an der
Rückseite der Hobelschar 32 vorgesehen ist und obere und untere parallel zueinander verlaufende Führungsnuten aufweist, die sich in der Längsrichtung der Hobelschar 32 erstrecken. Die Tragvorrichtungen 30 weisen je eine Scharführung bzw. Klammer 36 auf, die in die Führungsnuten der Führungsschiene 34 eingreifen, so daß die Hobelschar 32 seitlich hin und her verschoben werden kann.
Ein Hydraulikzylinderantrieb 38 zur wahlweisen Verschiebung oder wechselseitigen Verstellung der Hobelschar 32 besteht aus einem Zylindergehäuse 40, das sich zwischen den fest angeordneten Tragvorrichtungen 30 erstreckt. Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, ist im Zylindergehäuse 40 ein Kolben 50 verschiebbar angeordnet, in den die Enden von rechten und linken Kolbenstangen 52 und 54 eingeschraub' sind. Um ein Drehen des Kolbens 50 nach Einbau des Hydraulikzylinderantriebes 38 zu verhindern, ist der Kolben 50 mit der rechten Kolbenstange 52 über einen Bolzen 56 verbunden. Die äußeren Enden der Kolbenstangen 52 und 54 weisen Langlochöffnungen 58 und 60 auf, die sich in ihrer Längsrichtung in die Bewegungsrichtung des Kolbens 50 erstrecken. Rechte und linke Bolzen 62 und 64 sind an der Rückseite der Hobelschar 32 befestigt und erstrecken sich durch die Langlochöffnungen 58 und 60. Wesentlich ist, daß die Bolzen 62 und 64 an der Stelle sich durch die Langlochöffnungen 58 i'nd 60 erstrecken, die den größten Abstand zum Zylindergehäuse 40 aufweist, d. h., die nach außen gerichtete Seite eines jeden Bolzens 62 und 64 liegt gegen die Innenrundung bzw. Leibung der Langlochöffnung 59 bzw. 60 an. Somit stehen der Kolben 50 und die rechten und linken Kolbenstangen 52 und 54 bei Beaufschlagung des Hydraulikzylinderantriebes 38 zur Verstellung der Hobelschar 32 ständig unter Zugspannung. Aus F i g. 5 ist zu entnehmen, daß die Hobelschar 32 bei Krafteinwirkung auf die äußeren Enden der Hobelschar nach hinten abbiegt und daß diese Krafteinwirkung nicht auf den Hydraulikzylinderantrieb 38 übertragen werden kann.
Wird im Arbeitseinsatz die Hobelschar 32 von der in Fig.4 dargestellten Stellung nach rechts verstellt, so braucht lediglich die linke Seite des Zylindergehäuses 40 mit Druckmittel beaufschlagt zu werden, während von der rechten Seite des Zylindergehäuses 40 das Druckmittel abfließen muß. Durch diesen Vorgang wird der Kolben 50 nach rechts bewegt und zieht die Hobelschar 32 über die Verbindung zwischen der linken Kolbenstange 54 mit dem Bolzen 60 nach rechts. Es wird bei diesem Vorgang auf die Kolbenstange 54 und den Kolben 50 eine Zugspannung ausgeübt. Eine Verstellung der Hobelschar 32 nach links wird durch Beaufschlagung der rechten Seite des Zylindergehäuses 40 und den Druckmittelabfluß auf der linken Seite des Zylindergehäuses 40 herbeigeführt.
Sollte zum Ausgleich von Verschleiß bzw. von Herstellungstoleranzen der Kolben 50 zwischen den Langlochöffnungen 58 und 60 verstellt werden, so braucht lediglich die linke Kolbenstange 54 in den Kolben 50 hinein- oder herausgedreht zu werden, bevor der Hydraulikzylinderantrieb 38 installiert wird. Nach Einbau des Hydraulikzylinderantriebes 38 verhindert der Bolzen 56 ein Drehen des Kolbens 50 mit Bezug auf die eine oder andere Kolbenstange 52 und 54.
Wenn das rechte Ende der Hobelschar 32 gegen einen Widerstand trifft, so daß sie gemäß F i g. 5 nach hinten gebogen wird, so daß der Bolzen 62 infolge des Spieles in der Langlochöffnung 58 am Ende der Kolbenstange 52 sich frei bewegen. Durch dieses Abbiegen wird an der Kolbenstange 54 über den Bolzen 56 eine Zugkraft ausgeübt. Auf keinen Fall kann jedoch das Gestänge, das durch den Kolben 50 und die Kolbenstangen 52 und 54 gebildet wird, zusammengedrückt werden, so daß durch diese Anordnung ein Verbiegen der Kolbenstangen 52 und 54 vermieden werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Planierhobel mit einer Hobelschar, d uckseitig in an einem Tragrahmen vorgesehenen, etwa quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Führungen mittels eines doppelseitig beaufschlagbaren, in Längsrichtung der Hobelschar angeordneten Hydraulikzylinderantriebs verstellbar angeordnet ist, dessen Zylindergehäuse mit dem Tragrahmen und dessen Kolben auf einer Seite über eine Kolbenstange mit der Hobelschar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite des Kolbens (50) ebenfalls eine Kolbenstange (54) angeschlossen ist, daß die äußeren Enden der Kolbenstangen (52, 54) jeweils eine in deren Längsrichtung verlaufende Langlochöffnung (58,60) aufweisen und daß in den außenliegenden Leibungen der Langlochöffnungen (58,60) an der Rückseite der Hobelschar (32) befestigte Bolzen (62, 64) unter Druck anliegen.
2. Planierhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bolzen (62,64) mit Bezug auf die horizontal verlaufende Mittelebene der Hobelschar (32) in gleicher Höhe angeordnet sind. *5
DE19742445639 1973-12-26 1974-09-25 Planierhobel Expired DE2445639C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US42746773 1973-12-26
US427467A US3863722A (en) 1973-12-26 1973-12-26 Motor grader blade-shifting hydraulic actuator and mount therefor

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2445639A1 DE2445639A1 (de) 1975-07-03
DE2445639B2 DE2445639B2 (de) 1977-03-17
DE2445639C3 true DE2445639C3 (de) 1977-11-03

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