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DE2330764C2 - Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels - Google Patents

Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels

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Publication number
DE2330764C2
DE2330764C2 DE2330764A DE2330764A DE2330764C2 DE 2330764 C2 DE2330764 C2 DE 2330764C2 DE 2330764 A DE2330764 A DE 2330764A DE 2330764 A DE2330764 A DE 2330764A DE 2330764 C2 DE2330764 C2 DE 2330764C2
Authority
DE
Germany
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guide
conveyor
planer
machine
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2330764A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2330764A1 (de
Inventor
Horst 4712 Werne Schlüsener
Christoph 4628 Lünen Raßmann
Willy 4630 Bochum Heyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE2330764A priority Critical patent/DE2330764C2/de
Priority to FR7402514A priority patent/FR2226548B1/fr
Priority to AU67637/74A priority patent/AU496131B2/en
Priority to CS742656A priority patent/CS203073B2/cs
Priority to GB1660274A priority patent/GB1471311A/en
Priority to PL1974170429A priority patent/PL89822B1/pl
Publication of DE2330764A1 publication Critical patent/DE2330764A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2330764C2 publication Critical patent/DE2330764C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0445Extensions of the base member supporting the conveyor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/06Equipment for positioning the whole machine in relation to its sub-structure

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels, durch Verschwenken der Maschinenführung, wobei mit der Maschinenführung oder hiermit schwenkfest verbundenen Teilen, wie insbesondere einem Förderer, sich zur Versatzseite hin erstreckende, an rückbaren Ausbaugliedern geführte und abgestützte Führungsbalken über Anschlußgelenke mit etwa in der Längsrichtung der Maschinenführung verlaufenden Gelenkachsen direkt verbunden und zwischen der Maschinenführung oder einem mit dieser zu einer schwenkbaren Baueinheit verbundenen Teil und den Führungsbalken Hubvorrichtungen, insbesondere Hubzylinder, angeordnet sind, mit denen die Maschinenführung gegenüber den die Hubvorrichtungen abstützenden Fühiungsbalken um die Anschlußgelenke ver-
ü) schwenkbar und der jeweilige Schwenkwinkel zwischen diesen Teilen fixierbar ist.
Es ist bekannt, den Schnitthorizoni eines Kohlenhobels dadurch zu steuern, daß der die Hobelführung an seiner Abbaustoßseite tragende Strebförderer mit Hilfe
j-, von versatzseitig an ihm angreifenden hydraulischen Hubstützen angehoben oder gesenkt wird (DE-GM 71 34 147). Die Hubstützen bestehen aus zwei teleskopartig ineinander geführten Stützenteilen, von denen das obere am Strebförderer starr angeschlossen ist.
während das untere Stützenteil sich auf dem Liegenden abstützt. Zwischen der beiden Stützenteilen ist ein hydraulischer Hubzylinder eingeschaltet, der sich über das untere Stützenteil auf dem Liegenden abstützt und bei dessen Ausschub das obere Stützenteil zusammen mit dem Strebförderer und der Hobelführung angehoben wird. An dem unteren Stützenteil der Hubstütze ist in einem Gelenk mit in Streblängsrichtung verlaufender Gelenkachse ein Führungsgestänge angeschlossen, welches aus zwei parallelen, elastischen Führungsstangen besteht, die an ihren beiden Enden jeweils über ein Querjoch verbunden sind und an denen sich ein als Schleppstempel ausgebildeter Stemp°lbock führt. Zwischen dem Stempelbock und dem versatzseitigen Querjoch der Führungsstangen ist ein Rückzylinder gelenkig eingeschaltet, mit dessen Hilfe der Strebförderer zusammen mit der Hobelführung und der Hubstütze über das Führungsgestänge gegen den Abbaustoß vorschiebbar und anschließend der Stempelbock nachziehbar ist.
Bei der vorgenannten Einrichtung dient das Führungsgestänge nur zur Führung des Stempelbocks sowie als Vorschubgestänge beim Rücken des Strebförderers und der Hobelführung. Für die Einstellung des Schnitthorizontes des Hobels hat das Führungsgestänge dagegen keinerlei Funktion. Die Abstützung der Hubstützen auf dem Liegenden in Förderernähe macht eine genaue hubabhängige Steuerung des Hobels schwierig, da das Liegende zumeist uneben und mehr
oder weniger verschmutzt ist. Durch die Anordnung der auf dem Liegenden abgestützten Hubstiitzen zwischen Strebförderer und Ausbau wird der Raum vor dem Ausbau weitgehend zugebaut. Dabei ergibt sich auch der Nachteil, daß die Liegendschwellen des hydraulisehen Schreitausbaus nicht bis zum Förderer hin vorgezogen werden können. Der Schreitausbau steht infolgedessen in verhältnismäßig großem Abstand hinter dem Strebförderer und muß mit weit vorkragenden Kappen ausgerüstet werden, um das Hangende möglichst bis zum Abbaustoß zu unterfangen. Beim Einsatz eines Schildausbaus läßt sich aber die vorkragende Kappenlänge im Hinblick auf die sich einstellenden Kippmomente bekanntlich nicht beliebig verlängern. !5
Bekannt ist ferner eine Einrichtung zur Niveausteuerur.g eines Kohlenhobels, bei der an dem die Hobelführung tragenden Förderer versatzseitig Auslegerbalken in der bankrechten Ebene schwenkbar so angeschlossen sind, daß sie mittels Bolzen od. dgl. in unterschiedlichen Schwenkstcllungen festgelegt werden können (DE-OS 21 06 443). Die Auslegerbalken sind in Gleitführungen des rückbaren Strebeusbaus geführt und abgestützt, so daß jede durch die Bolzen od. dgl. fixierte Schwenkstellung einer bestimmten Winkellage des Förderers und der Hobelführung entspricht. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die Auslegerbalken zugleich als Stützausleger dienen, welche die Hobelführung nebst Förderer in verhältnismäßig großem Abstand versatzseitig hinter dem Förderer m gegenüber den vom Hobel ausgeübten Kippmomenten abstützen. Ein Nachteil dieser bekannten Einrichtung besteht allerdings darin, daß hier das aus dem Förderer, der Hobelführung und den Auslegerbalken bestehende schwere System mittels besonderer Vorrichtungen, die vorübergehend z. B. an den Förderer angesetzt werden, gehoben werden muß. um die Feststellbolzen zur Änderung der Neigung der Hobelführung umstecken zu können. Außerdem ist bei dieser Einrichtung aufgrund der zur Gelenkfixierung verwendeten Bolzen od. dgl. 4t; eine Einstellung des Kippwinkels der Hobelfühning nur in wenigen vorgegebenen Stufen möglich.
Weiterhin ist es bekar.,.., zur Einstellung des Schnitthorizontes eines Hobels hydraulische Sleuerzylinder zu verwenden, die in etwa horizontaler Lage an der Versatzseite des die Hobelführung tragenden Strebförderers angeordnet sind (DE-AS 2106 488, DE-PS 1167 300). Bei diesen Einrichtungen muß entweder die Hnbelführung schwenkbar am Strebförderer angeschlossen und durch ein den Förderer untergreifendes Steuergestänge in der Winkellage verstellt werden oder es muß bei fest am Förderer angebauter Hobelführung der Steuerzylinder oberhalb oder unterhalb eines zwischen dem Strebförderer und einem Schleppstempel eingeschalteten Rückzylinders angeordnet werden, wodurch der Raum zwischen dem Ausbau und dem Strebförderer unzuträglich zugebaut wird. Ein Führungsgestänge, in welches der Steuerzylinder eingeschaltet ist und welches zugleich zur Führung eines Schreitausbaus dient, darüber hinaus als Vorschubgestänge für das Rücken des Förderers verwendet werden kann und zugleich die vorgenannte Auslegerfunktion hat, ist hier nicht vorgesehen.
Die Erfindung geht von einer Einrichtung zur Niveausteuerung einer unlertägigen Gewinnungsma- t." schine, insbesondere eines Hobels aus, wie sie Gegenstand der älteren deutschen Patentanmeldung P 23 19 910.2 ist. Bei dieser Einrichtung sind die Führungsbalken funktionell wesentlicher Bestandteil des der Niveausteuerung des Hobels dienenden Steuersystems. Dabei sind die aus hydraulischen Hubzylindern bestehenden Hubvorrichtungen in das aus den Führungsbalken bestehende System so eingeschaltet, daß sie sich gegen die Führungsbalken bzw. ein sie verbindendes Joch abstützen, welches seinerseits die Führungsbalken über das Anschlußgelenk mit der Hobelführung bzw. dem sie aufweisenden Förderer verbindet. Die am Schreitausbau geführten Führungsbalken können infolgedessen ihre Abstützfunktion gegenüber den im Hobelbetrieb auftretenden Kippmomenten in jeder Einstellung der Hubzylinder ausüben. Um einen möglichst langen Hebelarm für die Aufnahme der Kippmomente zu erhalten, sind die Auslegerbalken in möglichst großem Abstand von der Hobelführung in den Balkenführungen der Ausbauglieder abgestützt. Die Hubzylinder sind dabei in günstiger Lageanordnung zwischen dem Förderer oder Anbauteilen desselben und den Führungsbalken hängend so eingeschaltet, daß sie bei Betätigung die Hobelführung bzw. den sie tragenden Förderer und die Führungsbalken in der bankrechten Ebene gegeneinander verschwenken und dadurch die Hobelführung im Sinne eines gezielten Kletterns oder Tauchens des Hobels kippen. Da die Führungsbalken durch die Führungen der Ausbauglieder gegen Abheben gehalten sind, andererseits aber Schwenkbewegungen in der bankrechten Ebene ausführen können, führt jede Lageveränderung der Hubzylinder zwangsläufig zu einer Winkelverstellung bzw. zu einem Kippen der Hobelführung, wobei eine unmittelbare Abhängigkeit zwischen dem Hub der Hubzylinder und dem Kippwinkel besteht. Die Winkeleinstellung der Hobeiführung wird durch Unebenheiten des Liegenden nur verhältnismäßig geringfügig beeinflußt, da die Abstützpunkte der Führungsbalken in größerem Abstand von der Hobelführung bzw. dem Förderer im rückwärtigen Bereich der Führungsbalken liegen. Die Führungsbalkcn haben zugleich die Funktion eines Führungsgestänpes. an welchem sich die Ausbauglieder· beim Schreiten führen. Ferner besteht die Möglichkeit, die Führungsbalken als Vorschubgestänge für das Rücken des die Hobelführung aufweisenden Strebförderers zu verwenden.
Ausgehend von der Einrichtung der gattungsgemäßen Art nach der älteren Patentanmeldung P 23 19 910.2 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei Wahrung der genannten Vorteile, die mit den zugleich als Stützausleger dienenden Führungsbalkcn erzielt werden, eine raumsparende Anordnung der Hubvorrichtungen innerhalb des von den Führungsbalken gebildeten Systems zu schaffen. Dabei soll die Anordnung möglichst so getroffen werden, daß die Hubvorrichtungen sich in das Rück- und Schreitsystem für die Maschinenführung bzw. den Förderer und den z. B. aus einem Schildausbau bestehenden Schreitausbau raumsparend integrieren läßt, so daß insgesamt eine günstige Gesamtanordnung des Steuer-, Führungs- und Rücksystems erreichbar ist.
Die vorgenannte Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Einrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hubvorrichtungen in etwa horizontaler Lage zwischen den Führungsbalken und der Maschinenführung bzw. dem hiermit verbundenen Teil eingeschaltet sind.
Bei dieser Ausgestaltung der Einrichtung sind also die bevorzugt aus Hubzylindcrn bestehenden Hubvorrichtungen in etwa horizontaler bzw. liegender Position zwischen die Führungsbalkcn und die Gewinnungsma-
schinenführung bzw. den hiermit schwenkfest verbundenen Förderer eingeschaltet, so daß sich eine im Hinblick auf den Einsatz in geringmächtigen Flözen niedrige Bauhöhe der Einrichtung ergibt und zugleich die Möglichkeit besteht, die Liegendkufen der im allgemeinen aus einem Schildausbau bestehenden Ausbauglieder bis etwa zum Förderer vorzuziehen. Die Führungsbalken sind in den genannten Anschlußgelenken direkt mit der Maschinenführung bzw. dem hieran schwenkfest angeordneten Teil verbunden, was besagt, daß auf die ι Anordnung besonderer Hubstützen mit gelenkig eingeschalteten Hubzylindern in der aus dem DE-GM 71 34 147 bekannten Art verzichtet wird. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung sind dagegen die Hubvorrichtungen so in das System der Führungsbalken ι gelenkig eingeschaltet, daß sie sich gegen die Führungsbaiken abstützen und den Schwenkwinkei zwischen den Führungsbalken und der Gewinnungsmaschinenführung fixieren, was auch im Hinblick auf die Auslegerfunktion der Führungsbalken von Bedeutung ist. Die Führungsbalken haben dabei zugleich eine Führungsfunktion beim Rücken der Ausbauglieder und können, wie erwähnt, das Vorschubgestänge für das Rücken der Gewinnungsmaschinenführung bzw. des sie tragenden Förderers bilden. Hierbei läßt sich die Anordnung in vorteilhafter Weise so treffen, daß an den rückwärtigen Enden der Führungsbalken die den Ausbaugliedern des Schreitausbaus zugeordneten Rückzylinder angreifen. Die Rückzylinder liegen hier etwa achsparallel zu den Hubvorrichtungen und gegenüber diesen zum Versatz- s bzw. Bruchraum hin zurückversetzt innerhalb der Ausbauglieder.
Im einzelnen läßt sich die erfindungsgemäße Einrichtung in baulicher Hinsicht so ausgestalten, daß ai. den Führungsbalken in ihrem vorderen Bereich neben den s Anschlußgelenken Konsolen für den Anschluß und die Abstützung der Hubvorrichtungen befestigt werden. Die Konsolen können aus gabelförmigen Winkelkonsolen bestehen, zwischen deren etwa parallel zu den Führungsbalken verlaufenden Gabelteilen die Hubvor- ·» richtungen gelenkig angeschlossen sind.
Baulich vorteilhaft ist insbesondere auch eine Anordnung, bei der jedem Ausbauglied zwei hieran geführte und abgestützte parallele Führungsbalken zugeordnet sind, die am vorderen Ende jeweils eine -> Konsole aufweisen, wobei die beiden die Hubvorrichtung zwischen sich aufnehmenden Konsolen über eine Traverse starr verbunden sind. Über die beiden Führungsbalken läßt sich eine besonders zuverlässige Führung des zugeordneten Ausbaugliedes beim Schreit- ">' Vorgang erreichen: zugleich bilden die beiden gekoppelten Führungsstangen gemeinsam ein Vorschubgestänge tür das Rücken des Strebförderers und der Gewinnungsmaschinenführung. Die Hubvorrichtungen können unmittelbar oder mittelbar versatzseitig am Strebförderer v angeschlossen werden, zweckmäßig derart, daß am Förderer versatzseitig Anschlußkonsolen befestigt werden, an denen die Hubvorrichtungen oberhalb der Anschlußgelenke in Gelenken angeschlossen werden. Die Anschlußkonsolen können dabei einstückiger ri Bestandteil von lösbar am Förderer befestigten Anbauteilen sein, an aenen die Führungsbalken mit ihrem Stangenkopf in den Anschlußgelenken angeschlossen sind. Es empfiehlt sich ferner, am Förderer versatzseitig eine T-Führung anzuordnen, an der die ~" Gabelstücke bzw. die Anbauteile anschließbar sind.
Es kann zweckmäßig sein, die Führungsbalken vertikal verstellbar an dem Förderer bzw. an hiermit verbundenen Anbauteilen anzuschließen, um eine bessere Anpassung des Förderers und der Ausbauglieder auf Unebenheiten des Liegenden zu ermöglichen. Der Anschluß der Führungsbalken kann in einfacher Weise über vertikale Langlöcher oder vertikal versetzte Bolzenlöcher erfolgen. Ferner kann zwischen der Liegendschwelle und einem auf den Führungsbalken gleitenden Gleitstück mindestens ein Druckzylinder angeordnet sein, mit welchem sich die Maschinenführung gegenüber dem Liegenden fixieren läßt, so daß ein unbeabsichtigtes Anheben der Maschinenführung vermieden wird.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung schematisch in Seitenansicht;
Fig. 2 in der Darstellung der Fig. 1 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Vor dem (nicht dargestellten) Abbaustoß liegt, wie bekannt, ein Förderer 10, der in üblicher Weise als Kettenkratzförderer ausgebildet ist. An dem Förderer 10 ist abbaustoßseitig eine Hobelführung 12 für die Zwangsführung eines Hobels 13 befestigt, der den Abbaustoß auf ganzer Mächtigkeit hereingewinnt. Die als Laderampe ausgebildete Hobelführung weist ein Gleitblech 14 auf, dessen vordere Stirnkante 14' schräg nach unten geneigt ist und sich normalerweise auf dem Liegenden 15 abstützt. Der hoch aufragende Hobel 13 ist mit einem den Förderer 10 übergreifenden Stützausleger 16 versehen, der sich an einer Führungsschiene 17 abstützt und führt, die an einem am Förderer versatzseitig befestigten Blech 18 angeordnet ist.
Auf der Versatzseite des Förderers 10 sind Ausbauglieder, hier Schildausbaugestelle, aufgestellt, die das Hangende innerhalb des Strebraumes abfangen. Die Ausbauglieder, die denjenigen nach der älteren Patentanmeldung P 23 19 910.2 entsprechen können, sind in der Zeichnung nicht im einzelnen dargestellt. Die Zeichnung läßt lediglich eine Liegendschwelle 19 mit einem sich hierauf abstützenden hydraulischen Stempel 20 eines Ausbaugliedes erkennen. Jedem Ausbauglied sind zwei aus Federstangen bestehende parallele Führungsbalken 21 zugeordnet, die in (nicht dargestellten) Kulissenführungen oder sonstigen Führungsorganen der Liegendschwelle 19 in Schreitrichtung geführt sind, derart, daß sie zugleich Schwenkbewegungen in der bankrechten Ebene ausführen können. Die Führungen können denjenigen nach der älteren Patentanmeldung P 23 19 910.2 entsprechen.
Die Führungsbalken 21 können im Bereich ihrer hinteren, versatzseitigen Enden über ein Querjoch verbunden sein, an dein ein Zwischen dcii beiden Führungsbalken liegender Rückzylinder 22 mit seiner Kolbenstange angreift. Der Rückzylinder ist am anderen Ende mit einem Kupplungsorgan 23 versehen, welches über einen Gelenkbolzen 26 an einer Konsole 24 angelenkt ist. Der Gelenkbolzen 26 gleitet in horizontalen Langlöchern 25 der gabelförmigen Konsole 24, die im vorderen Bereich der Liegendschwelle angeordnet ist. Wird der Rückzylinder 22 in Einschubrichtung beaufschlagt, so wird der Förderer 10 zusammen mit der Hobelführung 12 über die mit der Rückzylinder-Kolbenstange verbundenen Führungsbalken 21 gegen den Abbaustoß vorgeschoben. Bei umgekehrter Druckbeaufschlagung des Rückzylinders wird entsprechend das Ausbauglied nachgeholt. Die Langlöcher 25 ermöglichen eine gewisse Atmungsbe-
wegung, d. h. eine Rückstellbewegung der Hobelführung 12 und des Förderers 10 beim Durchgang des Hobels 13.
Die beiden parallelen Führungsbalken 21 weisen an ihren vorderen Enden jeweils ein Kopfstück 27 auf, mit dem sie über ein Anschlußgelenk an einem versatzseitigen Anbauteil 28 des Förderers 10 angeschlossen sind. Das Anschlußgelenk besteht aus einem horizontalen, etwa parallel zur Längsrichtung der Hobelführung 12 verlaufenden Gelenkbolzen 29, der in vertikalen Langlöchern 30 des gabelförmigen Anbauteiles 28 geführt ist. Das Anbauteil 28 ist an einer T-Führung 31 angeschlossen, die versatzseitig am Förderer 10 befestigt ist. Die Verbindung erfolgt mittels einer die T-Führung umfassenden Klaue 32.
Das gabelförmige Anbauteil 28 v/eist in einem Stück eine aufragende AnschluSkonsolc 33 auf, an der oberhalb des Anschlußgelenkes 29,30 die Kolbenstange 34 eines die Hubvorrichtung bildenden Hubzylinders 35 im Gelenk 36 angeschlossen ist. Die ebenfalls gabelförmig ausgebildete Anschlußkonsole 33 übergreift die Kolbenstange 34 des Hubzylinders 35 mittels eines Abdeckbleches 37.
An den beiden Führungsbalken 21 sind im vorderen Bereich über Schuhe 38 gabelförmig ausgebildete Winkelkonsolen 39 starr befestigt, zwischen deren Gabelwangen der Hubzylinder 35 liegt. Die Verbindung des Hubzylinders 35 mit den Winkelkonsolen 39 erfolgt über ein Gelenk 40. Die beiden Winkelkonsolen 39 oder Kopfstücke der Führungsbalken 21 sind über einen Quersteg oder eine Quertraverse 41 starr miteinander verbunden.
Es ist erkennbar, daß der hydraulische Hubzylinder 35 etwa in horizontaler Lage und angenähert parallel zu den Führungsbalken 21 zwischen diesen und dem Förderer 10 bzw. dem Anbauteil 28 angeordnet ist. Wird der Hubzylinder 35 in Einschubrichtung beaufschlagt, so wird der Förderer 10 um seine versatzseitige Auflagefläche 10' gekippt, wobei sich die Hobelführung 12 vom Liegenden 15 abhebt, wie dies in Fig. 1 übertrieben dargestellt ist. Beim Ausschub der Kolbenstange 34 des Hubzylinders 35 wird der Förderer 10 mit der Hobelführung 12 in entgegengesetzter Richtung gekippt. Hierbei stützt sich die Hobelführung 12 mit der Auflagekante 14' auf dem Liegenden 15 ab. Bei weiterem Ausschub der Kolbenstange 34 wird dann die Hobelführung 17 um die Auflagekante 14' gekippt, wobei sich der Förderer 10 mit seiner versatzseitigen Auflagefläche 10' vom Liegenden abhebt. Bei diesen Schwenk- bzw. Kippbewegungen schwenkt die Hobelführung 12 zusammen mit dem Förderer 10 um das Anschlußgelenk 29, 30 der Führungsbalken 21, die in den genannten Führungen des zugehörigen Ausbaugücdes so abgestützt und geführt sind, daß sie sich nicht von den Führungen nach oben abheben können. Der Hubzylinder 35 hat daher die Funktion einer Spreizvorrichtung, welche den Schwenkwinkel zwischen den Führungsbalken 21 und der Hobelführung 12 mit dem Förderer 10 zum Zwecke der Höhensteuerung des Hobels 13 verstellt und in der jeweiligen Einstellposition fixiert.
Die Gelenkbolzenlöcher 30 der Anschlußgelenke 29, 30 können aus vertikalen Langlöchern oder aus vertikal übereinanderliegenden Rundlöchern bestehen, die mit
Abstund übereinander oder, wie in F i g. 1 angedeutet, so angeordnet sind, daß sie sich überschneiden. Auf diese Weise können sich der Förderer 10 mit der Hobelführung 12 einerseits und das Ausbauglied andererseits in gewissem Umfang auf Unebenheiten des Liegenden einstellen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 besteht das versatzseitig am Förderer 10 angeordnete Anbauteil 28 (Fig. 1) aus zwei gesonderten gabelförmigen Teilen, nämlich einer Anschlußkonsole 50 und einem Gabelstück 51. Die Anschlußkonsole 50 und das Gabelstück 51 werden jeweils gesondert an der T-Führung des Förderers 10 angeklemmt. An der nach oben aufragenden Anschlußkonsole 50 ist der Hubzylinder 35 im Gelenk 52 angeschlossen. Die Kolbenstange 34 des Hubzylinders 35 ist über ein Gelenk 53 mit der W'inkeikonsoie 39 verbunden, weiche über den Schuh 38 mit dem vorderen Ende der Führungsbalken 21 fest verbunden ist. Das Kopfstück 27 der beiden Führungsbalken 21 ist jeweils über ein Anschlußgelenk 54 mit dem Gabelstück 51 verbunden. Auf den beiden Führungsbalken 21 gleitet ein nach Art einer Brille ausgebildetes Gleitstück 58, an welchem die Kolbenstange 55 eines doppeltwirkenden Druckzylinders 56 angreift, der sich über ein Gelenk 57 am vorderen Ende der Liegendschwelle 19 abstützt. Mit Hilfe des Druckzylinders 56 läßt sich bei der durch die Hubzylinder 35 eingestellten Winkellage zwischen Hobelfübning 12 und Führungsbalken 21 die Auflagerfläche der Hobelführung 12 gegen das Liegende 15 anpressen, so daß die Hobelführung sich im Betrieb nicht ungewollt anheben kann. Während also die Hubzylinder 35 die Aufgabe haben, den Knickwinkel zwischen den Führungsbalken 21 und der Hobelführung 12 für die Höhensteuerung des Hobels 13 einzustellen und zu fixieren, kann durch Druckbeaufschlagung der Druckzylinder 56 in Einschubrichtung die in der jeweiligen Winkeleinstellung befindliche Hobelführung 12 mit eine;" solchen Anpreßkraft am Liegenden gehalten werden, daß sie sich beim Vorbeigang des Hobels 13 oder beim Rücken des Förderers 10 nicht nach oben abhebt. Bei der in F i g. 2 gezeigten Winkeleinstellung wird bei Druckbeaufschlagung des Druckzylinders 56 in Einschubrichtung die vordere Auflagerkante 14' der Hobelführung 12 gegen das Liegende 15 gedrückt. Bei Beaufschlagung des Druckzylinders 56 in Ausschubrichtung kann die gesamte Hobelfühlung 12 im Bedarfsfall angehoben werden, ohne daß hierdurch der von dem Hubzylinder 35 eingestellte Knickwinkel verändert wird. Diese Höhenverstellung läßt sich unter Umständen ebenfalls zur Höhensteuerung des Hobels ausnutzen.
Es wäre auch möglich, den Druckzylinder 56 bei dei Ausführungsform nach F i g. 1 vorzusehen. Es versteht sich, daß beim Rücken des Förderers 10 und des Ausbaugliedes die Führungsbalken 21 frei durch das Gleitstück 58 hindurchgleiten können.
Bei beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Hubzylinder 35 in etwa horizontaler Lage so in das System der Führungsbalken 21 eingeschaltet, daß die Liegendkufe 19 des zugehörigen Ausbaugliedes bis etwa zum Förderer 10 vorgezogen werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    ί. Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels, durch Verschwenken der Maschinenführung, wobei mit der Maschinenführung oder hiermit schwenkfest verbundenen Teilen, wie insbesondere einem Förderer, sich zur Versatzseite hin erstreckende, an rückbaren Ausbaugliedern geführte und abgestützte Führungsbalken über Anschlußgelenke mit etwa in der Längsrichtung der Maschinenführung verlaufenden Gelenkachsen direkt verbunden und zwischen der Maschinenführung oder einem mn dieser zu einer schwenkbaren Baueinheit verbundenen Teil und den Führungsbalken Hubvorrichtungen, insbesondere Hubzylinder, angeordnet sind, mit denen die Maschinenführung gegenüber den die Hubvorrichtungen abstützenden Führun^sbalken um die Anschlußgeienke verschwenkbar und der jeweilige Schwenkwinkel zwischen diesen Teilen fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtungen (35) in etwa horizontaler Lage zwischen den Führungsbalken (21) und der Maschinenführung (12) bzw. dem hiermit verbundenen Teil (10) eingeschaltet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungsbalken (21) in ihrem vorderen Bereich neben den Anschlußgelenken (29, 30 bzw. 54) Konsolen (39) für den Anschluß und die Abstützung der Hubvorrichtungen (35) befestigt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (39) aus gabelförmigen Winkelkonsolen bestehen, zwischen deren etwa parallel zu den Führungsbalken (21) verlaufenden Gabelteilen die Hubvorrichtungen (35) gelenkig angeschlossen sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ausbauglied zwei hieran geführte und abgestützte parallele Führungsbalken (21) zugeordnet sind, die am vorderen Ende jeweils eine Konsole (39) aufweisen, wobei die beiden die Hubvorrichtung (35) zwischen sich aufnehmenden Konsolen (39) über eine Traverse (41) starr verbunden sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Förderer (10) versatzseitig Anschlußkonsolen (33, 50) befestigt sind, an denen die Hubvorrichtungen (35) oberhalb der Anschlußgelenke (29, 30 bzw. 54) in Gelenken (36,52) angeschlossen sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkonsolen (33) einstückiger Bestandteil von lösbar am Förderer (10) befestigten Anbauteilen (28) sind, an denen die Führungsbalken (21) mit ihrem Stangenkopf (27) in den Anschlußgelenken (29,30) angeschlossen sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (10) versatzseitig eine T-Führung (31) aufweist, an der die Gabelstücke (5t) bzw. die Anbauteile (28) anschließbar sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbalken (21) vertikal verstellbar an dem Förderer (10) bzw. an hiermit verbundenen Anbauteilen angeschlossen sind.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Liegendschwelle (19) und einem auf den Führungsbalken (21) gleitenden Gleitstück (58) mindestens ein Druckzylinder (56) angeordnet ist.
  10. 10. Einrichtung nach eintm der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den rückwärtigen Enden der Führungsbalken (21) die den Ausbaugliedern des Schreitausbau zugeordneten Rückzylinder (22) angreifen.
DE2330764A 1973-04-19 1973-06-16 Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels Expired DE2330764C2 (de)

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DE2330764A DE2330764C2 (de) 1973-06-16 1973-06-16 Einrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, insbesondere eines Hobels
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CS742656A CS203073B2 (en) 1973-04-19 1974-04-12 Facility for adjusting the cutting level of the plane or similar instrument of the hoisting engine
GB1660274A GB1471311A (en) 1973-04-19 1974-04-16 Mining installation
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