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DE2445024A1 - Anordnung zur abgabe von saatgut - Google Patents

Anordnung zur abgabe von saatgut

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Publication number
DE2445024A1
DE2445024A1 DE19742445024 DE2445024A DE2445024A1 DE 2445024 A1 DE2445024 A1 DE 2445024A1 DE 19742445024 DE19742445024 DE 19742445024 DE 2445024 A DE2445024 A DE 2445024A DE 2445024 A1 DE2445024 A1 DE 2445024A1
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DE
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seed
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Application number
DE19742445024
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English (en)
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DE2445024C3 (de
DE2445024B2 (de
Inventor
George Henry Fathauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dickey John Corp
Original Assignee
Dickey John Corp
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Publication date
Application filed by Dickey John Corp filed Critical Dickey John Corp
Priority to DE19742445024 priority Critical patent/DE2445024C3/de
Publication of DE2445024A1 publication Critical patent/DE2445024A1/de
Publication of DE2445024B2 publication Critical patent/DE2445024B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2445024C3 publication Critical patent/DE2445024C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
    • A01C7/102Regulating or controlling the seed rate
    • A01C7/105Seed sensors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

  • AKTENZEICHEN: Neuanmeldung Anordnung zur Abgabe von Saatgut Die Erfindung befaßt sich mit Verbesserungen in der Abgabe von zU pflanzendem Saatgut.
  • Beim Pflanzen von Saatgut, insbesondere Saatkörnern, mit mehrreihigen'gezogenen Pflanzmaschinen ist es für den Landwirt häufig schwierig, Klarheit darüber zu gewinnen, ob die Saatkörner bzw. das Saatgut entsprechend einer beabsichtigten Saatgutdichte gepflanzt worden sind.
  • Verschiedene Ausfallerscheinungen an der Pflanzmaschine, welche das kontlnuierliche oder intermittierende Pflanzen einer oder mehrerer Reihen verhindern, können die Pflanzgutdichte reduzieren. Jedoch selbst dann, wenn der Landwirt eine Anordnung einbaut, welche die Feststellung des Saatgutpflanzens für jede Reihe erlaubt, gibt diese Einrichtung dem Landwirt nicht eine Daueranzeige der Anzahl von Saatkörnern, die pro Plächeneinheit gepflanzt wurden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur gesteuerten Pflanzgutabgabe zu schaffen, die imstande ist, die gepflanzten Saatkörner oder das gepflanzte Saatgut über gemessene Entfernungen zu zählen und die Pflanzgutdichte visuell als Körner pro Morgen oder anderer Flächeneinheit anzuzeigen. Natürlich soll in Ländern mit metrischem Zahlensystem die Anzeige inKörner pro }!hektar lauten.
  • Weiter liegt der Erfindung daran, eine Saatgutdichten-Überwachungseinrichtung zu schaffen, die in Pflanzmaschinen mit verschiedenem Reihenabstand wie auch in Pflanzmaschinen mit unterschiedlichen Anzahlen von Reihen eingebaut werden kann.
  • Schließlich möchte die Erfindung eine Pflanzgutdichten-Überwachungseinrichtung schaffen, die eine hörbare und visuelle Anzeige im Fall nicht bestimmungsgemäßen Pflanzens für jede Reihe der Pflanzmaschine liefert. Weiter soll die Erfindung eine Pflanzgutdichten-Überwachungseinrichtung schaffen, die die abgegebene Korndichte pro FlAcheneintíeit für jede Reihe der Pflanzmaschine in Sequenz oder flir jede ausgewählte Reihe der Pflanzmaschine überwacht. Schließllch soll dann, wenn eine Reize der flanzmachine nicht die erforderliche Dichtenanzeige liefert, das Fehlverhalten der Pflanzmaschine korrigiert werden.
  • Zur Lösung der genannten Aufgaben weist die erfindungsgemäße Saatgutabgabeeinrichtung einen Fühler auf, der gleich, zeitig die abgegebenen Saatkbrner in jeder zu pflanzenden Reihe abfühlt. Ein Saatgutzähler spricht auf den Fühler an und bestimmt eine Saatgutanzahl in einer Reihe, wobei dann eine Anzeigevorrichtung für den Saatgutzähler vorgesehen ist. Ein zweiter oder Entfernungszähler ist außerdem vorgesehen. Diesem Entfernungszhler werden Eingangsimpulse zugeführt, die eine Funktion der von der Pflanzmaschine zurückgelegten Entfernung sind. Der Entfernungszähler erzeugt ein Ausgangssignal, wenn die Pflanzmaschine eine festgestellte Entfernung zurückgelegt hat. Bei Abgabe des Ausgangssignals aus dem Entfernungszähler wird der Saatgutzähler zurückgesetzt und sorgt für eine Anzeige von Daten, die die Zählung des Saatgutzählers repräsentieren und auf der Anzeigevorrichtung so erscheinen, daß die Anzeige des Zählers am Ende der ermittelten Entfernung ein Maß für die Saatgutdichte pro zu bepflanzender Flächeneinheit über die bestimmte Entfernung ergibt. Die Anordnung kann ferner automatisch von Reihe zu Reihe übergehen (gelegentlich als "Abtastmodus bezeichnet) und an der Anzeigevorrichtung die Dichte einer Reihe während der Zeit anzeigen, während der die nächste Reihe gezählt wird.
  • Das Übergehen von einer Reihe zur nächsten wird durch Einrichtungen bewirkt, die einen Sequenzzähler enthalten, welcher eine aufleuchtende Lampe steuert, so daß der Farmer feststellen kann, welche Reihe angezeigt wird.
  • Der Sequeflzzähler kann mit einem Reihenschalter so voreingestellt werden, daß jede Reihe wiederholt für eine Saatgutdichtenanzeige überwacht wird. Dadurch kann der Landwirt eine bestimmte Reihe prüfen, von der etwa vermutet wird, daß gewisse mechanische Schwierigkeiten vorliegen. Unabhängig davon, ob die Einrichtung im Abtastmodus oder im Einzelreihenmodus betrieben wird, wird der Entfernungszähler zurückgesetzt und voreingestellt für eine weitere EntfernungszAhlung nach-Abgabe seines Ausgangssignals. Die Anordnung verwendet weiter einen Flächenzähler, der die Anzeigevorrichtung triggert, welcher etwa ein mechanischer Zähler sein kann, um die gesamte bepflanzte Fläche anzuzeigen. Die Eichung des Flächenzählers und seine Anzeigevorrichtung kann so getroffen werden, daß die Flächenanzeige in acre lautet.
  • Die Einrichtung enthält ferner einen Sollwert-Alarm, der ausgelöst werden kann, wenn die Anzahl der pro Wegstrecken-Einheit gepflanzten Saatkörner unter eine vorbestimmte Größe abfällt. Der Sollwert-Alarm wird von einer Spannung gesteuert, die von einer Reihe von Impulsen abgeleitet wird, die proportional zu der von der Pflanzmaschine zurückgelegten Strecke sind. Ein Sollwert-Alarm ist für jede Reihe vorgesehen, so daß jede Reihe unabhängig von den anderen Reihen überwacht werden kann.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer traktorgezogenen Pflanzmaschine mit einer Saatkorn-Abgabeeinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen teilweise und etwas schematischen Querschnitt eines Fühlers zur Feststellung eines gepflanzten Saatkornes; Fig. 3A-C zusammengenommen ein Blockschaltbild der Saatkorndichte-Überwachungseinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 4 einige Impulszüge, die in der Einrichtung im Abtastmodus auftreten; und rig. 5 einige Impulszüge der Anzeigevorrichtung entsprechend der Stellung des Einzelreihenschalters auf Start oder Zurückstellen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Pflanzmaschine 20 dient zum npflanzen von Korn oder anderen Saatkörnern und wird in üblicher Weise von einem Trecker 21 gezogen. Die Pflanzmaschine 20 kann vom Vier-seChs- oder AchtfiReihen-Typ sein. Für die Zwecke der nachstehenden Erläuterung der Erfindung sei angenommen, daß die Pflanzmaschine 20 vom Acht-Reihen-Typ ist. Die Pflanzmaschine 20 weist einen Triiter 19 und einen Abgabemechanismus23 für die Abgabe von jeweils einzelnen Saatkörnern durch einen Schuh 22.
  • In dem Schuh 22 sitzt ein Saatkornfühler, der eine Lichtquelle 25 sowie eine Foto zelle 26 aufweist, die beide in konventioneller Weise mit Energie versorgt werden. Für jede Reihe der Pflanzmaschine ist ein Schuh 22 mit zugehörigem Fühler vorgesehen, welcher aus Lichtquelle und Fotozelle besteht. Somit wird ein durch den Schuh wie mit Pfeil 27 angedeutet fallendes Saatkorn für jede Reihe zwischen der Lichtquelle 25 und der zugehörigen Fotozelle 26 hindurchfallen und einen Impuls auf der Leitung 29 erzeugen. Die Ausgangsleitungen 29 für jede Fotozelle 26 können zu einem Kabel 31 zusammengefaßt werden, mit welchem die Signale einer Saatkorn-Überwachungseinrichtung gemäß Fig. 3A-3C zugeführt werden, deren Komponenten in einer Konsole 33 beherbergt sind, welche geeignet im Blickfeld des Treckerführers liegt.
  • Nimmt man an, daß der in Fig. 2 dargestellte Fühler für die Reihe 1 der Pflanzmaschine vorgesehen ist, sieht man, daß in der Fig. 3A (unten links) das Saatkorn-Fühlersignal auf Leitung 29 einer Sollwert-Alarmeinrichtung 30 sowie einem NOR-Gatter 35 zugeführt wird. Der Ausgang aus der Alarmschaltung 30 - kann einem Schmitt-Trigger S1 zugeführt werden und der'Ausgang des Schmitt-Triggers S1 dient zum Betrieb der Lampe L1, die zur Reihe R1 gehört. Die Ausgänge aus den Fotozellen für die anderen Pflanzmaschinenreihen sind als 29a, 29b,...dargestellt, wobei ihre zugehörigen Schmitt-Trigger S1,S2..., NOR-Gatter 35a, 35b... und Lampen L2, L3 ... bezeichnet sind. Wie man weiter aus den Fig.
  • 3A und 3C entnimmt, gehört zu jeder Reihe eine Sollwert-Alarmeinrichtung 30. Die Sollwert-Alarmeinrichtung 30 kann von an sich bekannter Art sein, so daß ihr Aufbau hier nicht im einzelnen erläutert werden muß. Auf die DT-OS 2 105 786 (D 95) darf in diesem Zusammenhang Bezug genommen werden. Den NOR-Gattern 35,35e, 35f,35g wird bei Einschalten der Verstärker A10 Energie zugeführt, während die NOR-Gatter 35A,35B,35C,35D bei Einschalten des Inverter-Verstärkers A9 mit Energie versorgt werden. Die Schmitt-Trigger S1,S2,... dienen zum Treiben der Alarmlampen L1,L2,.., nicht nur dann, wenn ein Signal von der zugehörigen Alarmschaltung 30 empfangen wurde, sondern auch dann, wenn Signale von zugehörigen UND-Gattern 37,37a,37b,37c... empfangen werden sollten. Diese UND-Gatter arbeiten in dem Abtastmodus der Einrichtung in einer Sequenz und in dem Einzelreihen-Modus in einer bestimmten Wiederholung, worauf weiter unten noch eingegangen werden wird. Es genügt zunächst die Mitteilung, daß die UND-Gatter 37,37a....
  • öffnen, wenn Signale auf der Leitung 39 (Fig.3A) und von dem zugehörigen NOR-Gatter 41-,41a,41b... erhalten werden.
  • Signale in der Form von Impulsen mit der Häufigkeit von etwa einem Impuls pro Sekunde zum Aufleuchten lassen der Lampe werden auf der Leitung 39 von einem kontinuierlich arbeitenden, freilaufenden Nultivibrator 43 herkommen, der einen Verstärker A6 treibt.
  • Zur Erleichterung des Lesens der Fig. 3A-3C sind die Leiter 50 bis 68 einschließlich auf jeder dieser Figuren benannt; außerdem sind in den Zeichnungen die konventionellen Logiksymbole verwendet worden.
  • Wie Fig. 3C zeigt, arbeitet die Einrichtung mit einem Wegmeßrad 70, das über Grund läuft und das an einer geeigneten Stelle an der Pflanzmaschine befestigt sein kann.
  • Beispielsweise kann das Rad 70 am Tragebaum der Pflanzmaschine befestigt sein. Das Wegmeßrad 70 arbeitet auf einen Fühler 72, der Impulse im Verhältnis zu dem von der Pflanzmaschine zurückgelegten Weg abgibt. Der Impuls erzeugende Fühler 72 kann von an sich bekannter Art sein, beispielsweise ein Reed-Schalter, der von einem mit dem Wegmeßrad 70 umlaufenden Magneten wiederholt geschlossen wird. Das Schließen des Reed-Schalters (der in einer stromführenden Schaltung eingeschaltet ist) erzeugt einen Ausgangsimpuls, der auf den Verstärker A7 und von dort zu einem monostabilen Multivibrator 74 gelangt. Das Ausgangssignal aus dem Multivibrator 74 wird durch ein Potentiometer geschickt und gelangt zu einem Verstärker A12 und über einen Leiter 78 zu den Sollwert-Alarmeinrichtungen 30. Die Schaltung vom Fühler 72 bis zu dem Leiter 78 erzeugt eine Steuerspannung, die direkt proportional der Impulsrate aus dem Fühler 72 ist. Diese Steuerspannung ist ihrerseits proportional zur Wegrate, oder auch Geschwindigkeit, der Pflanzmaschine. Das Potentiometer 76 erlaubt eine Voreinstellung der Neigung dieser Wegspannung als Funktion der Wegrate oder auch der Geschwindigkeit, was zu einer Voreinstellung der Anzahl der Saatkörner pro Wegeinheit führt, unter welcher die Spannung auf der Leitung die Alarmeinrichtungen 30 und danach die Lampen L1, L2,... für jede Reihe auslösen wird.
  • Die von dem Multivibrator 74 abgegebenen Wegimpulse werden über Leitung 80 (Fig.3c und 3b) zu dem ersten Flip-Flop eines Entfernungszählers 82 gesandt. Der Enfernungszähler 82 ist als achtstufiger voreinstellbarer Zähler mit Flip-Flops 84 bis 96 dargestellt, welche wie gezeigt verbunden sind. Die Flip-Flops des Zählers 82 können abgefühlt oder zurückgestellt werden durch ein Signal auf Leitung 100 von dem UND-Gatter 102. Die Anschiüsseder Flip-Flops, die in der Nähe der in die Zeichnungskästen eingetragenen Bezugszeichen sind, sind voreingestellte Anschlüsse. Die voreingestellten Eingänge sind mit den voreingestellten Eingängen der Flip-Flops eines Gesamt-Flächenzähiers 104 (Fig.3C) verbunden. Die Anzeige lautet in acre, kann jedoch auch in Hektar bei Ländern mit metrischem Maßsystem lauten. Dieser Zähler 104 besitzt die Flip-Flops 106 bis 118. Zweck und Betrieb des Zählers 104 wird wd ter unten beschrieben. Hier genügt die Bemerkung, daß die voreingestellten Eingänge der letzten sieben Flip-Flops durch Zähler 82 und der Flip-Flops des Zählers 104 wie dargestellt durch Leitungen 120 bis 132 verbunden sind, wobei hierzu im einzelnen auf die Figuren 3A und 3C Bezug genommen wird, in welchen die Bezugszeichen entsprechend eingetragen sind.
  • Der Entfernungszähler 82 erzeugt einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 140 nach einer vorbestimmten Anzahl von Weyeingangs-Impulsen, die aus der Leitung 80 aufgenommen wurden. Der Zähler 82 it so programmiert, daß der Ausgangsimpuls auf der Leitung 140 einen vorbestimmten Weg repräsentiert, der mit einer vorbestimmten Pflanzmaschinenbreite zurückgelegt wurde. Die Eichung des Wegmeßrades ist bekannt und das übergrundlaufende Rad wird natürlich mit dem Feld ständig in Kontakt bleiben. Folglich wird ein Eingangsimpuls für den Zähler 82 für eine bekannte Wegstrecke abgegeben, die von der Pflanzmaschine zurückgelegt wurde. Ein Impuls auf Leitung 140 repräsentiert eine bestimmte Fläche, die von dem Wegintervall bestimmt ist. Beispielsweise kann jeder Ausgangsimpuls auf Leitung 140 das 1/200stel eines acres (Morgens) repräsentieren und die während dieses Intervalls gezählten Saatkörner repräsentieren die Saatkörner pro 1/200stel eines acres (Morgens).
  • Wie bereits gesagt, kann das Saatkornzählen in einer Sequenz Reihe für Reihe für eine festgelegte Wegstrecke ausgeführt werden. Das Saatkornzählen kann auch wiederholt für die gleiche Reihe durchgeführt werden. Somit werden die Impulse auf Reihe 1, die auf Leitung 29 auftreten (Fjg,3A) durch ein NOR-Gatter 35 und über die Leitung 142 durch den Verstärker A5 und dann über Leitung 144 (Fig.
  • 3A,3B) zum Verstärker 146 geschickt. Der Ausgang des Verstärkers 146 treibt einen Saatkornzähler 148, der wie dargestellt, aus einem Quinär-Zähler und aus zwei Dekaden-Zählern besteht Man bemerke ferner, daß die anderen Fühlereingangsleitungen 29a,29b... über die ihnen zugeordneten NOR-Gatter 35a,35b.,, mit der Leitung 142 verbunden sind.
  • Wenn demzufolge das NOR-Gatter 35a,35b... aufgrund von angelegter Spannung schaltet, werden die Saatkorn-Impulse für die spezielle Reihe auf der Leitung 142 auftreten und in den Saatkornzähler 148 eingegeben. Wie bereits erwähnt, entspricht in der hier beschriebenen Ausführungsform der Ausgangsimpuls aus dem Zähler 82 auf Leitung 140 einem Weg von 1/200stel eines acres (Morgens). Da jedoch die Anzeige der Saatkörner pro einem Hunderdstel eines acres (Morgens) für die Anzeigevorrichtung 150 erwünscht ist, führt der Saatkornimpulseingang für den Quinär-Zähler zu einer Zählung von zwei für jeden Saatkornimpuls. Somit wird die erste Stufe 149 der Vorrichtung 150 eine Zweier-Anzeige liefern.
  • Der Binärausgang jeder Stufe des Saatkornzählers 148 wird auf eine Speichervorrichtung 152 gegeben, die drei Viererstufen enthält. Diese Stufen halten eine voreingestellte Zählung, bis sie auf Befehl zurückgesetzt oder abgewehrt werden. Die Ausgänge dieser Viererstufen ("quad latches") werden Dokodern 154 zugeführt, die die Daten so dekodieren, daß eine visuelle Anzeige auf einer üblichen Anzeigevorrichtung 150 erhalten werden kann.
  • Die Anzeigevorrichtung 150 kann von an sich bekannter Art Sein, sie braucht lediglich eine vernünftige Anzeige für den Traktorfuhrer zu liefern.
  • Aus Fig. SB entnimmt man, daß der Signalausgang des Entfernungszählers auf Leitung 140 über einen Differenzier-Kondensator 156 auf ein ODER-Gatter 158 geschickt wird.
  • Das Ausgangssignal auf der Leitung 160 aus dem ODER-Gatter 158 betätigt die Stufen, damit diese die Daten aus dem Saatkornzähler 148 aufnehmen. Die Speicherstufen arbeiten im Lesezustand so, daß dann, wenn ein Signal auf Leitung 116 gegeben wird, die Saatkornzählung aus dem Zähler 148 auf der Anzeigevorrichtung 150 angezeigt wird. Da das Signal auf Leitung 160 am Ende einer vorbestimmten Wegstrecke auftritt, wird zu dieser Zeit die aufgelaufene Saatkornzälung in dem Zähler 148 für diese Wegstrecke in die Speicherstufen eingelesen. Dies gibt eine Anzeige der Anzahl der Saatkörner pro acre (Morgen), die für eine spezielle Reihe über die Wegstrecke gepflanzt wordensind.
  • Das Signal auf der Leitung 140 gibt außerdem einen Eingangsimpuls über Leitung 153 zu einem UND-Gatter 151, dessen Ausgang mit dem Takt C für das Anzeige-Flip-Flop 176 verbunden ist, dessen Zweck noch weiter unten beschrieben werden wird.
  • Nach einer kuzen Zeitverzögerung nach dem Impuls auf Leitung 140 wird der Saatkornzähler 148 zurückgestellt und der Entfernungszähler 82 wird zurückgestellt und voreingestellt, so daß eine neue Saatkornzählung und eine neue Wegstreckenzählung empfangen werden kann. Wie man aus Fig.3B erkennt, weist eine Schaltung 164 zwei Kondensatoren und die zwei dargestellten Verstärker auf. Die Schaltung 164 erfüllt Verzögerungs-Differenzierungs-und Verstärkungsfunktionen aus. Das Ausgangssignal auf Leitung 166 fühlt den Saatkornzähler 148 ab oder setzt ihn zurück. Der Entfernungszähler 82 wird abgefühlt oder zurückgesetzt durch ein Signal über Leitung 100 aus dem UND-Gatter 102, das einen Eingang von der Leitung 166 abnimmt. Der andere Eingang für das UND-Gatter 102 ist über das NOR-Gatter 172 vorhanden, wenn die Vorrichtung durch Energielieferung aus 170 eingeschaltet ist.
  • Wenn der Zähler 82 wie gesagt zurückgestellt wurde, wird er durch Eingänge aus den Leitungen 122, 124... entsprechend der Stellung eines Reihenabstandsschalters 180 (Fig.3B) voreingestellt. Der Reihenabstandsschalter ist so programmiert, daß der Zähler 82 einen Ausgangsimpuls auf Leitung 140 am Ende 1/200stel eines acres (Morgens) für verschiedene Reihenabstände liefert, welche von verschiedenen Pflanzmaschinen gepflanzt wurden. Dadurch kann die Einriclltung auf unterschiedlichen Pflanzmaschinen eingebaut werden. Somit wird der Reihenabstandsschalter 180 entsprechend dem jeweiligen Reihenabstand der Pflanzmaschine eingestellt, auf welcher die Vorrichtung eingebaut ist. Die Kontakte, die an die gleichlaufenden Schalterdreharme anliegen, geben Voreinstellsignale von der Stellung Null über Grund über die Schaltelemente und Kontakte zu den angezeigten Flip-Flops der Zähler 82 und 104, so daß diese beiden Zähler zusammen voreingestellt werden. Daher wird die Voreinstellung der Zähler 82,104 die Anzahl der Entfernungseingangsimpulse erhöhen oder verkleinern, die für einen Ausgangsimpuls von jedem Zähler 82, 84 benötigt werden. Für große Abstände der Pflanzmaschinenreihen wird die Saatgutdichte für einen bestimmten, von der Pflanzmaschine zugelegten Weg kleiner sein als wenn die Reihen enger zusammenliegen, und umgekehrt.
  • In einer achtreihigen Pflanzmaschine werden die Entfernungsimpulse von der Leitung 80 (Fig.3C) auf das erste Flip-Flop 106 des Flächenzählers 104 gegeben. In der hier beechriebenen Ausführungsform der Erfindung erzeugt der Zähler 104 einen Ausgangsimpuls auf Leitung 183 für je zwei 1/l00stel eines überstrichenen acre (Morgen). Dieser Ausgangsimpuls auf Leitung 183 gelangt über den Quinär-Zähler 185, der den Nultivibrator 187 antreibt, der seinerseits einen elektromechanischen Zähler 188 betätigt.
  • Der Quinärzähler führt eine Geteilt-durch-fünf-Funktion aus. Dieser Zähler liest die gesamte verpflanzte Fläche in acre (Morgen). Wenn ein Ausgangsimpuls auf Leitung 182 gegeben wird, wird der Ausgangsimpuls durch den Kondensator 190 differenziert und erscheint auf Leitung 192 um den Flächenzähler 104 zu tasten oder zurÜckzustellen.
  • Tm vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Flächenzähler 104 nach je zwei 1/100stel eines acres (Morgens) zurückgesetzt.
  • Man entnimmt den Figuren 3A und 3B, daß ein Drehschaltelement 194 mit dem Reihenabstandsschalter 180 gekoppelt ist und gegen jeweils einen Kontakt aus einer Kontaktreihe eines Widerstands 196 anliegt. Dadurch wir! Y er geeignete Widerstand zur Programmierung des Entfernungs-Nultivibrators 74 ausgewählt, um dessen Ausgangsspannung proportional für verschiedene Reihenabstände zu verändern.
  • Ein Eichwiderstand 198 kann außerdem auf Leitung 200 vorhanden sein. Der Widerstand 196 hält daher das Dichten-Einstellpotentiometer 76 für verschiedene Reihenabstände in der richtigen Stellung, so daß die Lampen und die Sollwert-Alarm-Einrichtungen in Bezug auf die Dichte richtig eingestellt bleiben.
  • Gemäß Fig.3B wird der Ausgang des Entfernungszählers 82 außerdem über Leitung 202 zu einem Sequenzzähler geschickt, der allgemein mit 204 bezeichnet ist. Das Ausgangssignal auf Leitung 202 wird relativ zu dem Signal auf Leitung 140 durch die Schaltung 164 verzögert. Der Sequenzzähler 204 weist einen dreistufigen Binärzähler auf, der die drei Flip-Flops FF1,FF2,FF3 wie dargestellt umfaßt.
  • Folglich wird der Sequenzzähler 204 durch den Wegstreckenimpuls auf Leitung 202 weitergestellt. Der Sequenzzähler 204 arbeitet in' Verbindung mit einem Reihenwählschalter 206, welcher zwei Drehschaltelemente 207, 208 und die festen, dargestellten Kontakte aufweist. Der Betrieb des Schalters 206 legt Masse auf die festen Kontakte, wie das durch die Stellung bestimmt ist, bei welcher der Schalter steht. Der Sequenzzler 204 arbeitet ferner in Verbindung mit NAND-Gattern 209,211,213, deren Ausgänye mit den R-Eingängen der jeweiligen Flip-Flops FFa, FF2,FF3 verbunden sind. Die Flip-Flops FF1,FF2,FF3 sind vom J-K-Typ, ohne daß jedoch die üblichen J-und K-Eingänge verwendet werden. Die Takteingänge C werden mit den R- und S-Eingängen und den Q und Q-Ausgängen verwendet. Wenn S und R im Zustand 1 stehen, dann führen abwechselnd Q-und Q Ausgänge entsprechend dem Takt.
  • Unabhängig vom Takt wird Q auf den Zustand 1 stehen, wenn S im Zustand 0 sich befindet und wenn R im Zustand O steht, wird Q im Zustand 1 stehen.
  • Die Binär-Ausgänge des Sequenzzählers 104 werden durch zugehörige AND-Gatter 216,218,220,220 kombiniert. Das NAND-Gatter 266 dient nur für den Sechsreihen-Betrieb, der weiter unten beschrieben wird. Wenn man annimmt, daß der Wählschalter 206 im Abtastmodus steht, (vgl.
  • die Zeichnung), dann ergeben sich die Signalzüge, die in Fig. 4 neben den entsprechend bezeichneten Flip-Flops FF1,FF2,FF3 angegeben sind. Der oberste Kurvenzug, mit "d" bezeichnet, stellt die Entfernungsausgangsimpule auf Leitung 202 dar, die den Sequenzzähler takten. Die ersten vier Intervalle werden mit dem 0-Zustand des FF3 kombiniert und sequentiell kombiniert mit dem Zustand 1 von FF3 für die acht Zustände, die die acht Reihen repräsentieren. Diese sind ebenfalls in Fig. 4 neben den entsprechend bezeichneten iND-Gattern darge -stellt.
  • Die Ausgangssignale aus den NAND-Gattern 216,218,220,222 werden zu den NOR-Gattern 35,35a... geschickt, die außerdem mit Saatkornsignalen aus den Leitungen 29,29a... so versorgt werden, daß das vorbereitete NOR-Gatter das richtige Saatgutsignai aus dem Saatgutzähler gelangen läßt.
  • Betrachtet man Somit das NAND-Gatter 216, dann wird sein Ausgang im Zustand 0 stehen, wenn beide Eingänge den Zustand 1 führen. Im Abtastmodus tritt dies sein, nachdem die Reihe 1 vollständig ausgezählt wurde. Da das Ausgangssignal von dem NAND-Gatter 216 eine 0 ist, befindet sich der Eingang für das NOR-Gatter 35a für Reihe 2 ebenfalls im Zustand 0. Das NOR-Gatter 35a ist eingeschaltet, und zwar aufgrund des Ausgangs des Verstärkers A9. Ein Signal ton dem NAND-Gatter 216 gelangt ebenfalls zu dem NOR-Gatter 35e, aber jetzt wird das NOR-Gatter 35e von dem Verstärker A10 nicht mit Energie versorgt, da das Eingangssignal von Q des Flip-Flops 3 für A10 am Zustand 1 steht, so daß der Ausgang von A10 den Zustand 0 einnimmt.
  • Mit den somit vorliegenden Eingängen 1 und 0 für das NOR-Gatter 35a veranlassen die Eingangssignale aus der Fühlerleitung 29a für Reihe 2, daß ein Zustand 0 am Ausgang des NOR-Gatters 35a und ein Zustand 1 auf Leitung 144 zur Übertragung von Saatgutsignalen von Reihe 2 auf den Saatgutzähler gelangen. Inzwischen erzeugen die Zustand-0-Signale von dem NAND-Gatter 216 und von Q des FF3 einen Zustand 1-Ausgang vom NOR-Gatter 41 (auch wenn g, mit Spannung versorgt wird) für einen Eingang eines UND-Gatters 37. Der andere Eingang für das UND-Gatter 37 kommt von dem Zündmultivibrator 43 über Leitung 39. Folglich kommt von dem UND-Gatter 37 ein Ausgang 1 für den Schmitt-Trigger S1, der die Lampe L1 aufleuchten läßt und anzeigt, daß die angezeigte Zählung auf der Anzeigevorrichtung 150 für die Reihe 1 zählt.
  • NOR-Gatter 41-41g werden mit Spannung versorgt und damit durch die Leitung 230 vorbereitet. Da der Q-Ausgang des Anzeige-Flip-Fops 176 (Fig.3B) im Zustand 0 steht, und der Ausgang des Verstärkers All ebenfalls im Zustand O steht, wird der Ausgang des ODER-Gatters 232 auf Leitung 234 für das NOR-Gatter 238 ebenfalls im Zustand 0 stehen0 Das Signal auf Leitung 236 aus dem Reihenschalter 206 ist ebenfalls im Zustand 0, das zu einem Zustand- 1-Ausgang für die Sparinungsversorgung auf Leitung 230 führt.
  • Somit werden die NOR-Gatter 41,41a0.. mit Spannung versorgt.
  • Am Ende der Saatgutzählung für Reihe 2 werden der Entfernungs- und der Flächenzähler 82 und 104 zurückgesetzt und wie bereits beschrieben voreingestellt und eine Anzeige wird zur Reihe 2 geliefert. Der Entfernungszähler--Eingangsimpuls auf Leitung 202 betätigt den Sequenzzähler 204 zum Zünden der Lampe L2 entsprechend Reihe 2. Ferner wird die Saatgut-Zählung von Leitung 29b für Reihe 3 durch das NOR-Gatter 35b auf Leitung 144 und zu dem Saatgutzähler gesandt. Dazu wird bemerkt, daß jetzt das Ausgangssignal aus dem UND-Gatter 218 einen Zustand 0 zu dem NOR-Gatter 35b schickt, so daß das Saatgutsignal auf Leitung 29b durch das NOR-Gatter hindurchläuft.
  • Das 0-Signal vom UND-Gatter 218 gelangt ferner zu dem vorbereiteten NOR-Gatter 41a zusammen mit dem 0-Ausgang von Q des FF3, wodurch ein 1-Ausgang vom NOR-Gatter 41a als Eingang zum UND-Gatter 37a erzeugt wird. Wenn somit beide Eingänge für das UND-Gatter 37a im Zustand 1 sind, wird die Lampe L2 aufleuchten und eine Anzeige für Reihe 2 anzeigen.
  • Der Sequenzzähler 204 und die ihm zugeordnete Schaltung arbeitet so, daß Ausgänge auf den UND-Gattern 216,218,220 für das sequentielle Zählern und die Anzeige für acht Reihen erzeugt werden. In jedem Fall gibt das Lampenzünd-NOR-Gatter 41,41a... das Lampenzündsignal für diejenige Reihe, deren Zählung angezeigt werden soll, entsprechend dem Eingangszustand für das zugehörige Lampenzünd-NOR-Gatter von FF3 des Sequenzzählers 204 und von einem der UND-Gatter 216-222. Das Auslösen der nächsten Reihenzählung wird bestimmt durch den Eingangszustand des Signals für die Sastgutsignal-NOR-Gatter 35,35a... in Verbindung mit den Verstärkern A9 oder A10, die auch durch den Ausgang des Sequenzzählers gesteuert werden, welcher die Gatter 35,35a... mit Spannung versorgt. Die Anordnung ist so getroffen, daß immer während Zählung und Anzeige der Zustand der Eingangs logik und der Spannungsversorgung für die NOR-Gatter 35,35... so ist, daß nur das richtige NOR-Gatter 35,35a.. geöffnet wird und gleichzeitig mit einem Aktiviersignal von einem der UND-Gatter 216-220 versorgt wird.
  • Der Reihenwähischalter 206 kann dazu dienen, eine gewünschte Reihe wiederholt auf die Saatgutzählung pro acre (Morgen) zu prüfen. Das Drehen des Schalters 206 in Uhrzeigerrichtung läßt den Zustand 0 über die Schaltkontakte auf die Eingänge der NAND-Gatter 209-213 gelangen sowie zu gewissen S-Eingängen der Flip-Flops des Sequenzzählers 204 gelangen, wie das aus der Darstellung der Fig.3A deutlich wird. Dadurch werden die richtigen Logik-Zustände auf die Flip-Flops und die NAND-Gatter in einfacher Weise gegeben, um den Sequenzähler 204 in eine der gewählten Reihe entsprechende Stellung zu treiben und den Sequenzzähler in jenem Zustand zu halten, so daß er nicht zur nächsten Reihe weiterschreitet, wenn er ein Entfernungszähler-Eingangssignal auf Leitung 202 erhält. Folglich wird für die gewählte Reihe das Saatgutzählersignal auf Leitung 29, 29a...,je nach dem vorliegenden Fall, durch sein NOR-Gatter 35,35a... gelangen, das durch die Einstellung des Sequenzzahlers von dem Reihenwählerschalter vorbereitet wurde. Wenn die Einrichtung im Einzelreihenmodus arbeitet, sind die Lampen Zünd-NOR-Gatter 41,41,... gesperrt. Dies wird erreicht durch einen 1-Impuls auf Leitung 236, so daß der Ausgang aus dem NOR-Gatter 238 auf Leitung 230 im Zustand 0 gehalten wird.
  • Während der Anfangs-Betriebsphase der Einrichtung oder bei manueller Veränderung des Reihen-Wählschalters 206 von einer Stellung in eine andere kann eine Saatgut zählung oder eine Wegzählung in den Zählern stehen, und diese Zähler müssen zurückgestellt werden, damit die Anfangslesungen korrekt sein können. Daher sieht die Erfindung eine Schaltung zur Rückstellung der Zähler und zur Anzeige der aufgesammelten Saatgutzählung während des ersten Zählintervalls vor, das dem Einschalten oder der Reihenwählschalter-Verstellung folgt. Wie bereits erwähnt, wird die Einrichtung am Anschluß 170 (Fig.3B) eingeschaltet. Dadurch wird ein Impuls durch den Verstärker A2, A10 auf Leitung 242 (Fig.3B und 3C) geschickt, so daß ein Rückstellimpuls durch die Diode D6 auf Leitung 192 zur Rückstellung des Flächenzählers 104 abgegeben wird.
  • Dadurch wird sichergestellt, daß die erste acre (Morgen) -Zählung nach dem Einschalten ein voller 1/10 acre (Morgen) sein wird. Der Signalausgang vom Verstärker A2 wird zum NOR-Gatter 172 gesandt zusammen mit einem 0-Signal von Leitung 244. Dadurch gelangt über Leitungen 174 und 246 ein Impuls zum Anzeige-Flip-Flop 176. Das resultiert darin, daß der Q-Ausgang des Flip-Flops 176 den Zustand 1 annimmt und die Viererstufen in dem Lesezustand zur Anzeige der Zählung hält. Das Signal auf 174 stellt den Saatgutzähler 148 zurück. Der Entfernungszähler 82 wird ebenfalls zurückgestellt, so daß die erste Zählung einem 1/200stel acre (Morgen) entsprechen wird. Die zu diesem Funktionsablauf gehörenden Signal züge sind in Fig. 5 eingetragen.
  • Wie erwähnt, wird ein auf Leitung 246 stehender Zustand 1 den Q-Ausgang des Flip-Flops 176 in den Zustand 1 übergehen lassen. Im Normalbetrieb nach dem Einschalten steht Q im Zustand 0. Wenn Q im Zustand 1 steht, dann gelangt der 1-Ausgang auf einen Eingang eines UND-Gatters 151. Der andere Eingang aus Leitung 153 ist im Zustand 0, wird jedoch in den Zustand 1 übergehen, wenn ein Entfernungszähler-Ausgangimpuls äuf Leitung 140 am Ende der Wegstrecke auftritt. Dadurch wird das Flip-Flop 176 umgestellt, so daß sein Q-Ausgang den Zustand 0 während des Normalbetriebs annimmt.
  • Wenn der Reihen-Wahlschalter 206 in eine andere Stellung gedreht wird, erscheint ein 1-Impuls auf Leitung 244.
  • Mit einem 1-Signal auf Leitung 244 erscheint ein 0-Ausgangs-Impuls vom NOR-Gatter 172 auf Leitung 174 und stellt das Anzeige-Flio-Flop 176 und stellt die Zähler wie erwähnt zurück. Sowohl in dem Einzeireihen-Modus wie beim Einschalten hält das 1-Signal auf Leitung 234 den Zustand 0 auf Leitung 230, wodurch verhindert wird, daß Spannung den Lampen-Zünd-NOR-Gattern 41,41a,...zugeführt wird.
  • In einigen Fällen erscheint es erwünscht, die Dichten-Anzeige zu sperren, beispielsweise beim Pflanzen von Sojabohnen. Dies wird erreicht durch Drehen des Reihenwählschalters 206 in Gegenuhrzeigerrichtung um eine Stellung von der dargestellten Stellung aus, so daß das 0-Signal auf Leitung 248 steht. Dieses Signal gelangt durch den Verstärker All und setzt ein 1-Signal auf Leitung 250, das den Dezimalpunkt unterdrückt, der sonst in der Anzeigevorrichtung angegeben wird. Das Signal auf Leitung 248 sperrt ferner den Ausgang aus jedem Dekoder. Die Lampenzündung ist durch 1-Signal auf Leitung 234 gesperrt.
  • Für eine Pflanzmaschine mit lediglich vier Reihen wird das Flip-Flop FF3 des Sequenzzählers 204 gesperrt. Dies wird durch Trennung der Verbindungen 260,262 (Fig.3A) und Hinzufügung der Masseverbindung, wie daneben dargestellt, erreicht. Da die Anzahl der verwendeten Reihen die gesamte von der Pflanzmaschine überstrichene Reihe verändert, muß der Flächenzähler 104 im geeigneten Verhältnis verändert werden. Dazu wird der Flächenzähler 104 durch das erste Flip-Flop 84 des Zählers 82 über Leitung 135 ausgelöstX Eine-getAilt-durch 2-Funktion wird somit für einen Vierreihen-Betrieb erreicht. Der Eingang bei 80 wird nicht Verwendet und auch die Schaltung 263, die aus dem Flip-Flop, Kondensator, Verstärker und dargestellten UND-Gatter besteht, findet keine Verwendung. Bei einem Acht- oder Sechs-Reihenbetrieb wird die Leitung 135 an der Stelle 270 unterbrochen.
  • Für Sechs-Reihen-Betrieb wird der Sequenzzähler 204 nach sechs Zählungen zurückgestellt. Die Verbindungen 260 und 263 werden nicht: getrennt und das UND-Gatter 266 ist in wie Fig. 3A gezeigt eingestellt. Für Vier-Reihen-oder Acht-Reihen-Betrieb wird die Verbindung 268 unterbrochen, so daß das UND-Gatter 266 aus der Schaltung herausgenommen ist. Die Schaltung 263 wird an dem Punkt 278 (Fig.3C) verbunden, so daß eine 3/2-Dividier-Funktion für den Sechs-Reihen-Betrieb ausgeführt wird. Der Eingang bei Leitung 80 für acht Reihen wird nicht verwendet, und die Verbindung bei 270 für vier Reihen wird getrennt.
  • Das Zurückstellen von FF2 und FF3 des Sequenzzählers ist in Fig. 4 gezeigt.
  • Insgesamt wurde eine Saatgut-Abgabe-Einrichtung für Pflanzmaschinen beschrieben, die die Saatkörner für jede zu pflanzende Reihe abfühlt. Ein Saatkornzähler zählt die Saatkörner für eine zu pflanzende Reihe über eine vorbestimmte Wegstrecke, die von der Pflanzmaschine zurückgelegt wurde, und eine Anzeige wird in Saatkörnern pro Flächeneinheit gegeben. Die Vorrichtung geht automatisch von Reihe zu Reihe über, um die Zählung über die vorbestimmte Wegstrecke auszuführen, oder überwacht wiederholt eine wählbare Reihe über die Wegstrecke.
  • Für die Überwachung von Reihe zu Reihe zeigt eine aufleuchtende Lampe die Reihe an, für welche die angezeigte Zählung gilt, während gleichzeitig die Zählung für die nächste Reihe ausgeführt wird. Ein Sollwert-Alarm ist für jede Reihe vorgesehen und zeigt an, wenn die Saatkornrate unter einem vorbestimmten Betrag abfällt.

Claims (11)

  1. Ansprüche
    O Einrichtung zur Überwachung der Saatgutabgabe füreirle Pflanzmaschine, die gleichzeitig in mehreren Reihen Saatgut pflanzt und einen Fühler zum gleichzeitigen Abfühlen der in jeder Reihe gepflanzten Saatkörner aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zähler (148) auf den Fühler (25,26) zur Bestimmung der Saatgutzählung anspricht; daß eineAnzeige-Vorrichtung (150) an den Saatgutzähler (148) angeschlossen ist; daß ein Ausgangssignal entsprechend einer Fläche automatisch erzeugt wird, wenn die Pf lanzmaschine (20) einen vorgegebenen Weg zurückgelegt hat; und daß in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal die Anzeigevorrichtung (150) eine Zahl anzeigt, die ein Maß für die Saatkorndichte pro Flächeneinheit, die nach Zurücklegen des bestimmten Weges bepflanzt wurde, repräsentiert, wobei der Zähler (148) zurückgesetzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler einzelne Fühlerelemente aufweist, die unabhängig die Saatkörner, die in jeder Reihe gepflanzt werden, zählen, wobei der Saatgutzähler mit jeweils einem der Fühlerelemente verbunden wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zweiten Zähler, dem Eingangsimpulse als Funktion des von der Pflanzmaschin zurückgelegten Weges zugeführt werden.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zähler zur Vorbereitung für eine nächste Wegstreckenzählung nach Auftreten des Ausgangssignals zurückgestellt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2-4, gekennzeichnet durch eine Reihenwählvorrichtung (206), mit der der Ausgang jedes der Fühlerelemente mit dem Saatgutzähler in Sequenz Reihe für Reihe verbunden wird, so daß die gepflanzten Saatkörner während aufeinanderfolgender bestimmter Wegstrecken gezählt werden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenwähl-Vorrichtung einen Sequenzzähler (204) aufweist, der auf den zweiten Zählerausgang anspricht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Signaleinrichtung (L1,L2) für jede Reihe sowie durch eine Auslöseeinrichtung (S1,S2..) für jede Signaleinrichtung, wobei die Signaleinrichtung jeweils für diejenige'lReihe betätigt wird, die derjenigen Reihe vorhergeht, für welche die Såatgutzählung ausgeführt wird.
  8. 8. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige-Einrichtung (30) vorgesehen ist, die eine Anzeige dann liefert, wenn das als gepflanzt angezeigte Saatgut für eine Reihe einen vorgegebenen Wert unterschreitet.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2-8t dadurch gekennzeichnet, daß in dem Saatgutzähler die Zählung für eine Reihe aufgesammelt wird, während in der Anzeige-Vorrichtung (150) die Saatgutdichte für eine vorhergehende Reihe angezeigt wird.
  10. 10. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Zähler (104), in welchem die Zählung für eine von der Pflanzmaschine überstrichene Fläche aufgesammelt wird.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3-10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zähler entsprechend dem Abstand der gepflanzten Reihen einstellbar ist.
    L e e r s e i t e
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