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AKTENZEICHEN: Neuanmeldung Anordnung zur Abgabe von Saatgut Die Erfindung
befaßt sich mit Verbesserungen in der Abgabe von zU pflanzendem Saatgut.
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Beim Pflanzen von Saatgut, insbesondere Saatkörnern, mit mehrreihigen'gezogenen
Pflanzmaschinen ist es für den Landwirt häufig schwierig, Klarheit darüber zu gewinnen,
ob die Saatkörner bzw. das Saatgut entsprechend einer beabsichtigten Saatgutdichte
gepflanzt worden sind.
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Verschiedene Ausfallerscheinungen an der Pflanzmaschine, welche das
kontlnuierliche oder intermittierende Pflanzen einer oder mehrerer Reihen verhindern,
können die Pflanzgutdichte reduzieren. Jedoch selbst dann, wenn der Landwirt eine
Anordnung einbaut, welche die Feststellung des Saatgutpflanzens für jede Reihe erlaubt,
gibt diese Einrichtung dem Landwirt nicht eine Daueranzeige der Anzahl von Saatkörnern,
die pro Plächeneinheit gepflanzt wurden.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur
gesteuerten Pflanzgutabgabe zu schaffen, die imstande ist, die gepflanzten Saatkörner
oder das gepflanzte Saatgut über gemessene Entfernungen zu zählen und die Pflanzgutdichte
visuell als Körner pro Morgen oder anderer Flächeneinheit anzuzeigen. Natürlich
soll in Ländern mit metrischem Zahlensystem die Anzeige inKörner pro }!hektar lauten.
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Weiter liegt der Erfindung daran, eine Saatgutdichten-Überwachungseinrichtung
zu schaffen, die in Pflanzmaschinen mit verschiedenem Reihenabstand wie auch in
Pflanzmaschinen mit unterschiedlichen Anzahlen von Reihen eingebaut werden kann.
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Schließlich möchte die Erfindung eine Pflanzgutdichten-Überwachungseinrichtung
schaffen, die eine hörbare und visuelle Anzeige im Fall nicht bestimmungsgemäßen
Pflanzens für jede Reihe der Pflanzmaschine liefert. Weiter soll die Erfindung eine
Pflanzgutdichten-Überwachungseinrichtung schaffen, die die abgegebene Korndichte
pro FlAcheneintíeit für jede Reihe der Pflanzmaschine in Sequenz oder flir jede
ausgewählte Reihe der Pflanzmaschine überwacht. Schließllch soll dann, wenn eine
Reize der flanzmachine nicht die erforderliche Dichtenanzeige liefert, das Fehlverhalten
der Pflanzmaschine korrigiert werden.
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Zur Lösung der genannten Aufgaben weist die erfindungsgemäße Saatgutabgabeeinrichtung
einen Fühler auf, der gleich, zeitig die abgegebenen Saatkbrner in jeder zu pflanzenden
Reihe abfühlt. Ein Saatgutzähler spricht auf den Fühler an und bestimmt eine Saatgutanzahl
in einer Reihe, wobei dann eine Anzeigevorrichtung für den Saatgutzähler vorgesehen
ist. Ein zweiter oder Entfernungszähler ist außerdem vorgesehen. Diesem Entfernungszhler
werden Eingangsimpulse
zugeführt, die eine Funktion der von der
Pflanzmaschine zurückgelegten Entfernung sind. Der Entfernungszähler erzeugt ein
Ausgangssignal, wenn die Pflanzmaschine eine festgestellte Entfernung zurückgelegt
hat. Bei Abgabe des Ausgangssignals aus dem Entfernungszähler wird der Saatgutzähler
zurückgesetzt und sorgt für eine Anzeige von Daten, die die Zählung des Saatgutzählers
repräsentieren und auf der Anzeigevorrichtung so erscheinen, daß die Anzeige des
Zählers am Ende der ermittelten Entfernung ein Maß für die Saatgutdichte pro zu
bepflanzender Flächeneinheit über die bestimmte Entfernung ergibt. Die Anordnung
kann ferner automatisch von Reihe zu Reihe übergehen (gelegentlich als "Abtastmodus
bezeichnet) und an der Anzeigevorrichtung die Dichte einer Reihe während der Zeit
anzeigen, während der die nächste Reihe gezählt wird.
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Das Übergehen von einer Reihe zur nächsten wird durch Einrichtungen
bewirkt, die einen Sequenzzähler enthalten, welcher eine aufleuchtende Lampe steuert,
so daß der Farmer feststellen kann, welche Reihe angezeigt wird.
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Der Sequeflzzähler kann mit einem Reihenschalter so voreingestellt
werden, daß jede Reihe wiederholt für eine Saatgutdichtenanzeige überwacht wird.
Dadurch kann der Landwirt eine bestimmte Reihe prüfen, von der etwa vermutet wird,
daß gewisse mechanische Schwierigkeiten vorliegen. Unabhängig davon, ob die Einrichtung
im Abtastmodus oder im Einzelreihenmodus betrieben wird, wird der Entfernungszähler
zurückgesetzt und voreingestellt für eine weitere EntfernungszAhlung nach-Abgabe
seines Ausgangssignals. Die Anordnung verwendet weiter einen Flächenzähler, der
die Anzeigevorrichtung triggert, welcher etwa ein mechanischer Zähler sein kann,
um die gesamte bepflanzte Fläche anzuzeigen. Die Eichung des Flächenzählers und
seine Anzeigevorrichtung kann so getroffen werden, daß die Flächenanzeige in acre
lautet.
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Die Einrichtung enthält ferner einen Sollwert-Alarm, der ausgelöst
werden kann, wenn die Anzahl der pro Wegstrecken-Einheit gepflanzten Saatkörner
unter eine vorbestimmte Größe abfällt. Der Sollwert-Alarm wird von einer Spannung
gesteuert, die von einer Reihe von Impulsen abgeleitet wird, die proportional zu
der von der Pflanzmaschine zurückgelegten Strecke sind. Ein Sollwert-Alarm ist für
jede Reihe vorgesehen, so daß jede Reihe unabhängig von den anderen Reihen überwacht
werden kann.
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Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben,
wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer traktorgezogenen Pflanzmaschine mit
einer Saatkorn-Abgabeeinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 2 einen teilweise und
etwas schematischen Querschnitt eines Fühlers zur Feststellung eines gepflanzten
Saatkornes; Fig. 3A-C zusammengenommen ein Blockschaltbild der Saatkorndichte-Überwachungseinrichtung
gemäß der Erfindung; Fig. 4 einige Impulszüge, die in der Einrichtung im Abtastmodus
auftreten; und rig. 5 einige Impulszüge der Anzeigevorrichtung entsprechend der
Stellung des Einzelreihenschalters auf Start oder Zurückstellen.
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Die in Fig. 1 dargestellte Pflanzmaschine 20 dient zum npflanzen von
Korn oder anderen Saatkörnern und wird in üblicher Weise von einem Trecker 21 gezogen.
Die Pflanzmaschine 20 kann vom Vier-seChs- oder AchtfiReihen-Typ sein. Für die Zwecke
der nachstehenden Erläuterung der Erfindung sei angenommen, daß die Pflanzmaschine
20 vom Acht-Reihen-Typ ist. Die Pflanzmaschine 20 weist einen Triiter 19 und einen
Abgabemechanismus23 für die Abgabe von jeweils einzelnen Saatkörnern durch einen
Schuh 22.
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In dem Schuh 22 sitzt ein Saatkornfühler, der eine Lichtquelle 25
sowie eine Foto zelle 26 aufweist, die beide in
konventioneller
Weise mit Energie versorgt werden. Für jede Reihe der Pflanzmaschine ist ein Schuh
22 mit zugehörigem Fühler vorgesehen, welcher aus Lichtquelle und Fotozelle besteht.
Somit wird ein durch den Schuh wie mit Pfeil 27 angedeutet fallendes Saatkorn für
jede Reihe zwischen der Lichtquelle 25 und der zugehörigen Fotozelle 26 hindurchfallen
und einen Impuls auf der Leitung 29 erzeugen. Die Ausgangsleitungen 29 für jede
Fotozelle 26 können zu einem Kabel 31 zusammengefaßt werden, mit welchem die Signale
einer Saatkorn-Überwachungseinrichtung gemäß Fig. 3A-3C zugeführt werden, deren
Komponenten in einer Konsole 33 beherbergt sind, welche geeignet im Blickfeld des
Treckerführers liegt.
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Nimmt man an, daß der in Fig. 2 dargestellte Fühler für die Reihe
1 der Pflanzmaschine vorgesehen ist, sieht man, daß in der Fig. 3A (unten links)
das Saatkorn-Fühlersignal auf Leitung 29 einer Sollwert-Alarmeinrichtung 30 sowie
einem NOR-Gatter 35 zugeführt wird. Der Ausgang aus der Alarmschaltung 30 - kann
einem Schmitt-Trigger S1 zugeführt werden und der'Ausgang des Schmitt-Triggers S1
dient zum Betrieb der Lampe L1, die zur Reihe R1 gehört. Die Ausgänge aus den Fotozellen
für die anderen Pflanzmaschinenreihen sind als 29a, 29b,...dargestellt, wobei ihre
zugehörigen Schmitt-Trigger S1,S2..., NOR-Gatter 35a, 35b... und Lampen L2, L3 ...
bezeichnet sind. Wie man weiter aus den Fig.
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3A und 3C entnimmt, gehört zu jeder Reihe eine Sollwert-Alarmeinrichtung
30. Die Sollwert-Alarmeinrichtung 30 kann von an sich bekannter Art sein, so daß
ihr Aufbau hier nicht im einzelnen erläutert werden muß. Auf die DT-OS 2 105 786
(D 95) darf in diesem Zusammenhang Bezug genommen werden. Den NOR-Gattern 35,35e,
35f,35g wird bei Einschalten der Verstärker A10 Energie zugeführt, während die NOR-Gatter
35A,35B,35C,35D bei Einschalten des Inverter-Verstärkers A9 mit Energie versorgt
werden. Die Schmitt-Trigger S1,S2,... dienen zum Treiben der Alarmlampen L1,L2,..,
nicht
nur dann, wenn ein Signal von der zugehörigen Alarmschaltung 30 empfangen wurde,
sondern auch dann, wenn Signale von zugehörigen UND-Gattern 37,37a,37b,37c... empfangen
werden sollten. Diese UND-Gatter arbeiten in dem Abtastmodus der Einrichtung in
einer Sequenz und in dem Einzelreihen-Modus in einer bestimmten Wiederholung, worauf
weiter unten noch eingegangen werden wird. Es genügt zunächst die Mitteilung, daß
die UND-Gatter 37,37a....
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öffnen, wenn Signale auf der Leitung 39 (Fig.3A) und von dem zugehörigen
NOR-Gatter 41-,41a,41b... erhalten werden.
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Signale in der Form von Impulsen mit der Häufigkeit von etwa einem
Impuls pro Sekunde zum Aufleuchten lassen der Lampe werden auf der Leitung 39 von
einem kontinuierlich arbeitenden, freilaufenden Nultivibrator 43 herkommen, der
einen Verstärker A6 treibt.
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Zur Erleichterung des Lesens der Fig. 3A-3C sind die Leiter 50 bis
68 einschließlich auf jeder dieser Figuren benannt; außerdem sind in den Zeichnungen
die konventionellen Logiksymbole verwendet worden.
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Wie Fig. 3C zeigt, arbeitet die Einrichtung mit einem Wegmeßrad 70,
das über Grund läuft und das an einer geeigneten Stelle an der Pflanzmaschine befestigt
sein kann.
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Beispielsweise kann das Rad 70 am Tragebaum der Pflanzmaschine befestigt
sein. Das Wegmeßrad 70 arbeitet auf einen Fühler 72, der Impulse im Verhältnis zu
dem von der Pflanzmaschine zurückgelegten Weg abgibt. Der Impuls erzeugende Fühler
72 kann von an sich bekannter Art sein, beispielsweise ein Reed-Schalter, der von
einem mit dem Wegmeßrad 70 umlaufenden Magneten wiederholt geschlossen wird. Das
Schließen des Reed-Schalters (der in einer stromführenden Schaltung eingeschaltet
ist) erzeugt einen Ausgangsimpuls, der auf den Verstärker A7 und von dort zu einem
monostabilen Multivibrator 74 gelangt. Das Ausgangssignal aus dem Multivibrator
74 wird durch ein Potentiometer geschickt und gelangt zu einem Verstärker A12
und
über einen Leiter 78 zu den Sollwert-Alarmeinrichtungen 30. Die Schaltung vom Fühler
72 bis zu dem Leiter 78 erzeugt eine Steuerspannung, die direkt proportional der
Impulsrate aus dem Fühler 72 ist. Diese Steuerspannung ist ihrerseits proportional
zur Wegrate, oder auch Geschwindigkeit, der Pflanzmaschine. Das Potentiometer 76
erlaubt eine Voreinstellung der Neigung dieser Wegspannung als Funktion der Wegrate
oder auch der Geschwindigkeit, was zu einer Voreinstellung der Anzahl der Saatkörner
pro Wegeinheit führt, unter welcher die Spannung auf der Leitung die Alarmeinrichtungen
30 und danach die Lampen L1, L2,... für jede Reihe auslösen wird.
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Die von dem Multivibrator 74 abgegebenen Wegimpulse werden über Leitung
80 (Fig.3c und 3b) zu dem ersten Flip-Flop eines Entfernungszählers 82 gesandt.
Der Enfernungszähler 82 ist als achtstufiger voreinstellbarer Zähler mit Flip-Flops
84 bis 96 dargestellt, welche wie gezeigt verbunden sind. Die Flip-Flops des Zählers
82 können abgefühlt oder zurückgestellt werden durch ein Signal auf Leitung 100
von dem UND-Gatter 102. Die Anschiüsseder Flip-Flops, die in der Nähe der in die
Zeichnungskästen eingetragenen Bezugszeichen sind, sind voreingestellte Anschlüsse.
Die voreingestellten Eingänge sind mit den voreingestellten Eingängen der Flip-Flops
eines Gesamt-Flächenzähiers 104 (Fig.3C) verbunden. Die Anzeige lautet in acre,
kann jedoch auch in Hektar bei Ländern mit metrischem Maßsystem lauten. Dieser Zähler
104 besitzt die Flip-Flops 106 bis 118. Zweck und Betrieb des Zählers 104 wird wd
ter unten beschrieben. Hier genügt die Bemerkung, daß die voreingestellten Eingänge
der letzten sieben Flip-Flops durch Zähler 82 und der Flip-Flops des Zählers 104
wie dargestellt durch Leitungen 120 bis 132 verbunden sind, wobei hierzu im einzelnen
auf die Figuren 3A und 3C Bezug genommen wird, in welchen die Bezugszeichen entsprechend
eingetragen sind.
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Der Entfernungszähler 82 erzeugt einen Ausgangsimpuls auf der Leitung
140 nach einer vorbestimmten Anzahl von Weyeingangs-Impulsen, die aus der Leitung
80 aufgenommen wurden. Der Zähler 82 it so programmiert, daß der Ausgangsimpuls
auf der Leitung 140 einen vorbestimmten Weg repräsentiert, der mit einer vorbestimmten
Pflanzmaschinenbreite zurückgelegt wurde. Die Eichung des Wegmeßrades ist bekannt
und das übergrundlaufende Rad wird natürlich mit dem Feld ständig in Kontakt bleiben.
Folglich wird ein Eingangsimpuls für den Zähler 82 für eine bekannte Wegstrecke
abgegeben, die von der Pflanzmaschine zurückgelegt wurde. Ein Impuls auf Leitung
140 repräsentiert eine bestimmte Fläche, die von dem Wegintervall bestimmt ist.
Beispielsweise kann jeder Ausgangsimpuls auf Leitung 140 das 1/200stel eines acres
(Morgens) repräsentieren und die während dieses Intervalls gezählten Saatkörner
repräsentieren die Saatkörner pro 1/200stel eines acres (Morgens).
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Wie bereits gesagt, kann das Saatkornzählen in einer Sequenz Reihe
für Reihe für eine festgelegte Wegstrecke ausgeführt werden. Das Saatkornzählen
kann auch wiederholt für die gleiche Reihe durchgeführt werden. Somit werden die
Impulse auf Reihe 1, die auf Leitung 29 auftreten (Fjg,3A) durch ein NOR-Gatter
35 und über die Leitung 142 durch den Verstärker A5 und dann über Leitung 144 (Fig.
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3A,3B) zum Verstärker 146 geschickt. Der Ausgang des Verstärkers 146
treibt einen Saatkornzähler 148, der wie dargestellt, aus einem Quinär-Zähler und
aus zwei Dekaden-Zählern besteht Man bemerke ferner, daß die anderen Fühlereingangsleitungen
29a,29b... über die ihnen zugeordneten NOR-Gatter 35a,35b.,, mit der Leitung 142
verbunden sind.
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Wenn demzufolge das NOR-Gatter 35a,35b... aufgrund von angelegter
Spannung schaltet, werden die Saatkorn-Impulse für die spezielle Reihe auf der Leitung
142 auftreten und in den Saatkornzähler 148 eingegeben. Wie bereits erwähnt,
entspricht
in der hier beschriebenen Ausführungsform der Ausgangsimpuls aus dem Zähler 82 auf
Leitung 140 einem Weg von 1/200stel eines acres (Morgens). Da jedoch die Anzeige
der Saatkörner pro einem Hunderdstel eines acres (Morgens) für die Anzeigevorrichtung
150 erwünscht ist, führt der Saatkornimpulseingang für den Quinär-Zähler zu einer
Zählung von zwei für jeden Saatkornimpuls. Somit wird die erste Stufe 149 der Vorrichtung
150 eine Zweier-Anzeige liefern.
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Der Binärausgang jeder Stufe des Saatkornzählers 148 wird auf eine
Speichervorrichtung 152 gegeben, die drei Viererstufen enthält. Diese Stufen halten
eine voreingestellte Zählung, bis sie auf Befehl zurückgesetzt oder abgewehrt werden.
Die Ausgänge dieser Viererstufen ("quad latches") werden Dokodern 154 zugeführt,
die die Daten so dekodieren, daß eine visuelle Anzeige auf einer üblichen Anzeigevorrichtung
150 erhalten werden kann.
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Die Anzeigevorrichtung 150 kann von an sich bekannter Art Sein, sie
braucht lediglich eine vernünftige Anzeige für den Traktorfuhrer zu liefern.
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Aus Fig. SB entnimmt man, daß der Signalausgang des Entfernungszählers
auf Leitung 140 über einen Differenzier-Kondensator 156 auf ein ODER-Gatter 158
geschickt wird.
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Das Ausgangssignal auf der Leitung 160 aus dem ODER-Gatter 158 betätigt
die Stufen, damit diese die Daten aus dem Saatkornzähler 148 aufnehmen. Die Speicherstufen
arbeiten im Lesezustand so, daß dann, wenn ein Signal auf Leitung 116 gegeben wird,
die Saatkornzählung aus dem Zähler 148 auf der Anzeigevorrichtung 150 angezeigt
wird. Da das Signal auf Leitung 160 am Ende einer vorbestimmten Wegstrecke auftritt,
wird zu dieser Zeit die aufgelaufene Saatkornzälung in dem Zähler 148 für diese
Wegstrecke in die Speicherstufen eingelesen. Dies gibt eine Anzeige der Anzahl der
Saatkörner pro acre (Morgen), die für eine
spezielle Reihe über
die Wegstrecke gepflanzt wordensind.
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Das Signal auf der Leitung 140 gibt außerdem einen Eingangsimpuls
über Leitung 153 zu einem UND-Gatter 151, dessen Ausgang mit dem Takt C für das
Anzeige-Flip-Flop 176 verbunden ist, dessen Zweck noch weiter unten beschrieben
werden wird.
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Nach einer kuzen Zeitverzögerung nach dem Impuls auf Leitung 140 wird
der Saatkornzähler 148 zurückgestellt und der Entfernungszähler 82 wird zurückgestellt
und voreingestellt, so daß eine neue Saatkornzählung und eine neue Wegstreckenzählung
empfangen werden kann. Wie man aus Fig.3B erkennt, weist eine Schaltung 164 zwei
Kondensatoren und die zwei dargestellten Verstärker auf. Die Schaltung 164 erfüllt
Verzögerungs-Differenzierungs-und Verstärkungsfunktionen aus. Das Ausgangssignal
auf Leitung 166 fühlt den Saatkornzähler 148 ab oder setzt ihn zurück. Der Entfernungszähler
82 wird abgefühlt oder zurückgesetzt durch ein Signal über Leitung 100 aus dem UND-Gatter
102, das einen Eingang von der Leitung 166 abnimmt. Der andere Eingang für das UND-Gatter
102 ist über das NOR-Gatter 172 vorhanden, wenn die Vorrichtung durch Energielieferung
aus 170 eingeschaltet ist.
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Wenn der Zähler 82 wie gesagt zurückgestellt wurde, wird er durch
Eingänge aus den Leitungen 122, 124... entsprechend der Stellung eines Reihenabstandsschalters
180 (Fig.3B) voreingestellt. Der Reihenabstandsschalter ist so programmiert, daß
der Zähler 82 einen Ausgangsimpuls auf Leitung 140 am Ende 1/200stel eines acres
(Morgens) für verschiedene Reihenabstände liefert, welche von verschiedenen Pflanzmaschinen
gepflanzt wurden. Dadurch kann die Einriclltung auf unterschiedlichen Pflanzmaschinen
eingebaut werden. Somit wird der Reihenabstandsschalter 180 entsprechend dem jeweiligen
Reihenabstand der Pflanzmaschine
eingestellt, auf welcher die
Vorrichtung eingebaut ist. Die Kontakte, die an die gleichlaufenden Schalterdreharme
anliegen, geben Voreinstellsignale von der Stellung Null über Grund über die Schaltelemente
und Kontakte zu den angezeigten Flip-Flops der Zähler 82 und 104, so daß diese beiden
Zähler zusammen voreingestellt werden. Daher wird die Voreinstellung der Zähler
82,104 die Anzahl der Entfernungseingangsimpulse erhöhen oder verkleinern, die für
einen Ausgangsimpuls von jedem Zähler 82, 84 benötigt werden. Für große Abstände
der Pflanzmaschinenreihen wird die Saatgutdichte für einen bestimmten, von der Pflanzmaschine
zugelegten Weg kleiner sein als wenn die Reihen enger zusammenliegen, und umgekehrt.
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In einer achtreihigen Pflanzmaschine werden die Entfernungsimpulse
von der Leitung 80 (Fig.3C) auf das erste Flip-Flop 106 des Flächenzählers 104 gegeben.
In der hier beechriebenen Ausführungsform der Erfindung erzeugt der Zähler 104 einen
Ausgangsimpuls auf Leitung 183 für je zwei 1/l00stel eines überstrichenen acre (Morgen).
Dieser Ausgangsimpuls auf Leitung 183 gelangt über den Quinär-Zähler 185, der den
Nultivibrator 187 antreibt, der seinerseits einen elektromechanischen Zähler 188
betätigt.
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Der Quinärzähler führt eine Geteilt-durch-fünf-Funktion aus. Dieser
Zähler liest die gesamte verpflanzte Fläche in acre (Morgen). Wenn ein Ausgangsimpuls
auf Leitung 182 gegeben wird, wird der Ausgangsimpuls durch den Kondensator 190
differenziert und erscheint auf Leitung 192 um den Flächenzähler 104 zu tasten oder
zurÜckzustellen.
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Tm vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Flächenzähler 104 nach
je zwei 1/100stel eines acres (Morgens) zurückgesetzt.
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Man entnimmt den Figuren 3A und 3B, daß ein Drehschaltelement 194
mit dem Reihenabstandsschalter 180 gekoppelt ist und gegen jeweils einen Kontakt
aus einer Kontaktreihe
eines Widerstands 196 anliegt. Dadurch
wir! Y er geeignete Widerstand zur Programmierung des Entfernungs-Nultivibrators
74 ausgewählt, um dessen Ausgangsspannung proportional für verschiedene Reihenabstände
zu verändern.
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Ein Eichwiderstand 198 kann außerdem auf Leitung 200 vorhanden sein.
Der Widerstand 196 hält daher das Dichten-Einstellpotentiometer 76 für verschiedene
Reihenabstände in der richtigen Stellung, so daß die Lampen und die Sollwert-Alarm-Einrichtungen
in Bezug auf die Dichte richtig eingestellt bleiben.
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Gemäß Fig.3B wird der Ausgang des Entfernungszählers 82 außerdem über
Leitung 202 zu einem Sequenzzähler geschickt, der allgemein mit 204 bezeichnet ist.
Das Ausgangssignal auf Leitung 202 wird relativ zu dem Signal auf Leitung 140 durch
die Schaltung 164 verzögert. Der Sequenzzähler 204 weist einen dreistufigen Binärzähler
auf, der die drei Flip-Flops FF1,FF2,FF3 wie dargestellt umfaßt.
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Folglich wird der Sequenzzähler 204 durch den Wegstreckenimpuls auf
Leitung 202 weitergestellt. Der Sequenzzähler 204 arbeitet in' Verbindung mit einem
Reihenwählschalter 206, welcher zwei Drehschaltelemente 207, 208 und die festen,
dargestellten Kontakte aufweist. Der Betrieb des Schalters 206 legt Masse auf die
festen Kontakte, wie das durch die Stellung bestimmt ist, bei welcher der Schalter
steht. Der Sequenzzler 204 arbeitet ferner in Verbindung mit NAND-Gattern 209,211,213,
deren Ausgänye mit den R-Eingängen der jeweiligen Flip-Flops FFa, FF2,FF3 verbunden
sind. Die Flip-Flops FF1,FF2,FF3 sind vom J-K-Typ, ohne daß jedoch die üblichen
J-und K-Eingänge verwendet werden. Die Takteingänge C werden mit den R- und S-Eingängen
und den Q und Q-Ausgängen verwendet. Wenn S und R im Zustand 1 stehen, dann führen
abwechselnd Q-und Q Ausgänge entsprechend dem Takt.
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Unabhängig vom Takt wird Q auf den Zustand 1 stehen, wenn S im Zustand
0 sich befindet und wenn R im Zustand O steht, wird Q im Zustand 1 stehen.
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Die Binär-Ausgänge des Sequenzzählers 104 werden durch zugehörige
AND-Gatter 216,218,220,220 kombiniert. Das NAND-Gatter 266 dient nur für den Sechsreihen-Betrieb,
der weiter unten beschrieben wird. Wenn man annimmt, daß der Wählschalter 206 im
Abtastmodus steht, (vgl.
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die Zeichnung), dann ergeben sich die Signalzüge, die in Fig. 4 neben
den entsprechend bezeichneten Flip-Flops FF1,FF2,FF3 angegeben sind. Der oberste
Kurvenzug, mit "d" bezeichnet, stellt die Entfernungsausgangsimpule auf Leitung
202 dar, die den Sequenzzähler takten. Die ersten vier Intervalle werden mit dem
0-Zustand des FF3 kombiniert und sequentiell kombiniert mit dem Zustand 1 von FF3
für die acht Zustände, die die acht Reihen repräsentieren. Diese sind ebenfalls
in Fig. 4 neben den entsprechend bezeichneten iND-Gattern darge -stellt.
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Die Ausgangssignale aus den NAND-Gattern 216,218,220,222 werden zu
den NOR-Gattern 35,35a... geschickt, die außerdem mit Saatkornsignalen aus den Leitungen
29,29a... so versorgt werden, daß das vorbereitete NOR-Gatter das richtige Saatgutsignai
aus dem Saatgutzähler gelangen läßt.
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Betrachtet man Somit das NAND-Gatter 216, dann wird sein Ausgang im
Zustand 0 stehen, wenn beide Eingänge den Zustand 1 führen. Im Abtastmodus tritt
dies sein, nachdem die Reihe 1 vollständig ausgezählt wurde. Da das Ausgangssignal
von dem NAND-Gatter 216 eine 0 ist, befindet sich der Eingang für das NOR-Gatter
35a für Reihe 2 ebenfalls im Zustand 0. Das NOR-Gatter 35a ist eingeschaltet, und
zwar aufgrund des Ausgangs des Verstärkers A9. Ein Signal ton dem NAND-Gatter 216
gelangt ebenfalls zu dem NOR-Gatter 35e, aber jetzt wird das NOR-Gatter 35e von
dem Verstärker A10 nicht mit Energie versorgt, da das Eingangssignal von Q des Flip-Flops
3 für A10 am Zustand 1 steht, so daß der Ausgang von A10 den Zustand 0 einnimmt.
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Mit den somit vorliegenden Eingängen 1 und 0 für das NOR-Gatter 35a
veranlassen die Eingangssignale aus der Fühlerleitung 29a für Reihe 2, daß ein Zustand
0 am Ausgang des NOR-Gatters 35a und ein Zustand 1 auf Leitung 144 zur Übertragung
von Saatgutsignalen von Reihe 2 auf den Saatgutzähler gelangen. Inzwischen erzeugen
die Zustand-0-Signale von dem NAND-Gatter 216 und von Q des FF3 einen Zustand 1-Ausgang
vom NOR-Gatter 41 (auch wenn g, mit Spannung versorgt wird) für einen Eingang eines
UND-Gatters 37. Der andere Eingang für das UND-Gatter 37 kommt von dem Zündmultivibrator
43 über Leitung 39. Folglich kommt von dem UND-Gatter 37 ein Ausgang 1 für den Schmitt-Trigger
S1, der die Lampe L1 aufleuchten läßt und anzeigt, daß die angezeigte Zählung auf
der Anzeigevorrichtung 150 für die Reihe 1 zählt.
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NOR-Gatter 41-41g werden mit Spannung versorgt und damit durch die
Leitung 230 vorbereitet. Da der Q-Ausgang des Anzeige-Flip-Fops 176 (Fig.3B) im
Zustand 0 steht, und der Ausgang des Verstärkers All ebenfalls im Zustand O steht,
wird der Ausgang des ODER-Gatters 232 auf Leitung 234 für das NOR-Gatter 238 ebenfalls
im Zustand 0 stehen0 Das Signal auf Leitung 236 aus dem Reihenschalter 206 ist ebenfalls
im Zustand 0, das zu einem Zustand- 1-Ausgang für die Sparinungsversorgung auf Leitung
230 führt.
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Somit werden die NOR-Gatter 41,41a0.. mit Spannung versorgt.
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Am Ende der Saatgutzählung für Reihe 2 werden der Entfernungs- und
der Flächenzähler 82 und 104 zurückgesetzt und wie bereits beschrieben voreingestellt
und eine Anzeige wird zur Reihe 2 geliefert. Der Entfernungszähler--Eingangsimpuls
auf Leitung 202 betätigt den Sequenzzähler 204 zum Zünden der Lampe L2 entsprechend
Reihe 2. Ferner wird die Saatgut-Zählung von Leitung 29b für Reihe 3 durch das NOR-Gatter
35b auf Leitung 144 und zu dem Saatgutzähler gesandt. Dazu wird bemerkt, daß jetzt
das Ausgangssignal
aus dem UND-Gatter 218 einen Zustand 0 zu dem
NOR-Gatter 35b schickt, so daß das Saatgutsignal auf Leitung 29b durch das NOR-Gatter
hindurchläuft.
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Das 0-Signal vom UND-Gatter 218 gelangt ferner zu dem vorbereiteten
NOR-Gatter 41a zusammen mit dem 0-Ausgang von Q des FF3, wodurch ein 1-Ausgang vom
NOR-Gatter 41a als Eingang zum UND-Gatter 37a erzeugt wird. Wenn somit beide Eingänge
für das UND-Gatter 37a im Zustand 1 sind, wird die Lampe L2 aufleuchten und eine
Anzeige für Reihe 2 anzeigen.
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Der Sequenzzähler 204 und die ihm zugeordnete Schaltung arbeitet so,
daß Ausgänge auf den UND-Gattern 216,218,220 für das sequentielle Zählern und die
Anzeige für acht Reihen erzeugt werden. In jedem Fall gibt das Lampenzünd-NOR-Gatter
41,41a... das Lampenzündsignal für diejenige Reihe, deren Zählung angezeigt werden
soll, entsprechend dem Eingangszustand für das zugehörige Lampenzünd-NOR-Gatter
von FF3 des Sequenzzählers 204 und von einem der UND-Gatter 216-222. Das Auslösen
der nächsten Reihenzählung wird bestimmt durch den Eingangszustand des Signals für
die Sastgutsignal-NOR-Gatter 35,35a... in Verbindung mit den Verstärkern A9 oder
A10, die auch durch den Ausgang des Sequenzzählers gesteuert werden, welcher die
Gatter 35,35a... mit Spannung versorgt. Die Anordnung ist so getroffen, daß immer
während Zählung und Anzeige der Zustand der Eingangs logik und der Spannungsversorgung
für die NOR-Gatter 35,35... so ist, daß nur das richtige NOR-Gatter 35,35a.. geöffnet
wird und gleichzeitig mit einem Aktiviersignal von einem der UND-Gatter 216-220
versorgt wird.
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Der Reihenwähischalter 206 kann dazu dienen, eine gewünschte Reihe
wiederholt auf die Saatgutzählung pro acre (Morgen) zu prüfen. Das Drehen des Schalters
206 in Uhrzeigerrichtung läßt den Zustand 0 über die Schaltkontakte auf die
Eingänge
der NAND-Gatter 209-213 gelangen sowie zu gewissen S-Eingängen der Flip-Flops des
Sequenzzählers 204 gelangen, wie das aus der Darstellung der Fig.3A deutlich wird.
Dadurch werden die richtigen Logik-Zustände auf die Flip-Flops und die NAND-Gatter
in einfacher Weise gegeben, um den Sequenzähler 204 in eine der gewählten Reihe
entsprechende Stellung zu treiben und den Sequenzzähler in jenem Zustand zu halten,
so daß er nicht zur nächsten Reihe weiterschreitet, wenn er ein Entfernungszähler-Eingangssignal
auf Leitung 202 erhält. Folglich wird für die gewählte Reihe das Saatgutzählersignal
auf Leitung 29, 29a...,je nach dem vorliegenden Fall, durch sein NOR-Gatter 35,35a...
gelangen, das durch die Einstellung des Sequenzzahlers von dem Reihenwählerschalter
vorbereitet wurde. Wenn die Einrichtung im Einzelreihenmodus arbeitet, sind die
Lampen Zünd-NOR-Gatter 41,41,... gesperrt. Dies wird erreicht durch einen 1-Impuls
auf Leitung 236, so daß der Ausgang aus dem NOR-Gatter 238 auf Leitung 230 im Zustand
0 gehalten wird.
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Während der Anfangs-Betriebsphase der Einrichtung oder bei manueller
Veränderung des Reihen-Wählschalters 206 von einer Stellung in eine andere kann
eine Saatgut zählung oder eine Wegzählung in den Zählern stehen, und diese Zähler
müssen zurückgestellt werden, damit die Anfangslesungen korrekt sein können. Daher
sieht die Erfindung eine Schaltung zur Rückstellung der Zähler und zur Anzeige der
aufgesammelten Saatgutzählung während des ersten Zählintervalls vor, das dem Einschalten
oder der Reihenwählschalter-Verstellung folgt. Wie bereits erwähnt, wird die Einrichtung
am Anschluß 170 (Fig.3B) eingeschaltet. Dadurch wird ein Impuls durch den Verstärker
A2, A10 auf Leitung 242 (Fig.3B und 3C) geschickt, so daß ein Rückstellimpuls durch
die Diode D6 auf Leitung 192 zur Rückstellung des Flächenzählers 104 abgegeben wird.
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Dadurch wird sichergestellt, daß die erste acre (Morgen) -Zählung
nach dem Einschalten ein voller 1/10 acre (Morgen) sein wird. Der Signalausgang
vom Verstärker A2 wird zum NOR-Gatter 172 gesandt zusammen mit einem 0-Signal von
Leitung 244. Dadurch gelangt über Leitungen 174 und 246 ein Impuls zum Anzeige-Flip-Flop
176. Das resultiert darin, daß der Q-Ausgang des Flip-Flops 176 den Zustand 1 annimmt
und die Viererstufen in dem Lesezustand zur Anzeige der Zählung hält. Das Signal
auf 174 stellt den Saatgutzähler 148 zurück. Der Entfernungszähler 82 wird ebenfalls
zurückgestellt, so daß die erste Zählung einem 1/200stel acre (Morgen) entsprechen
wird. Die zu diesem Funktionsablauf gehörenden Signal züge sind in Fig. 5 eingetragen.
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Wie erwähnt, wird ein auf Leitung 246 stehender Zustand 1 den Q-Ausgang
des Flip-Flops 176 in den Zustand 1 übergehen lassen. Im Normalbetrieb nach dem
Einschalten steht Q im Zustand 0. Wenn Q im Zustand 1 steht, dann gelangt der 1-Ausgang
auf einen Eingang eines UND-Gatters 151. Der andere Eingang aus Leitung 153 ist
im Zustand 0, wird jedoch in den Zustand 1 übergehen, wenn ein Entfernungszähler-Ausgangimpuls
äuf Leitung 140 am Ende der Wegstrecke auftritt. Dadurch wird das Flip-Flop 176
umgestellt, so daß sein Q-Ausgang den Zustand 0 während des Normalbetriebs annimmt.
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Wenn der Reihen-Wahlschalter 206 in eine andere Stellung gedreht wird,
erscheint ein 1-Impuls auf Leitung 244.
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Mit einem 1-Signal auf Leitung 244 erscheint ein 0-Ausgangs-Impuls
vom NOR-Gatter 172 auf Leitung 174 und stellt das Anzeige-Flio-Flop 176 und stellt
die Zähler wie erwähnt zurück. Sowohl in dem Einzeireihen-Modus wie beim Einschalten
hält das 1-Signal auf Leitung 234 den Zustand 0 auf Leitung 230, wodurch verhindert
wird, daß Spannung den Lampen-Zünd-NOR-Gattern 41,41a,...zugeführt wird.
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In einigen Fällen erscheint es erwünscht, die Dichten-Anzeige zu sperren,
beispielsweise beim Pflanzen von Sojabohnen. Dies wird erreicht durch Drehen des
Reihenwählschalters 206 in Gegenuhrzeigerrichtung um eine Stellung von der dargestellten
Stellung aus, so daß das 0-Signal auf Leitung 248 steht. Dieses Signal gelangt durch
den Verstärker All und setzt ein 1-Signal auf Leitung 250, das den Dezimalpunkt
unterdrückt, der sonst in der Anzeigevorrichtung angegeben wird. Das Signal auf
Leitung 248 sperrt ferner den Ausgang aus jedem Dekoder. Die Lampenzündung ist durch
1-Signal auf Leitung 234 gesperrt.
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Für eine Pflanzmaschine mit lediglich vier Reihen wird das Flip-Flop
FF3 des Sequenzzählers 204 gesperrt. Dies wird durch Trennung der Verbindungen 260,262
(Fig.3A) und Hinzufügung der Masseverbindung, wie daneben dargestellt, erreicht.
Da die Anzahl der verwendeten Reihen die gesamte von der Pflanzmaschine überstrichene
Reihe verändert, muß der Flächenzähler 104 im geeigneten Verhältnis verändert werden.
Dazu wird der Flächenzähler 104 durch das erste Flip-Flop 84 des Zählers 82 über
Leitung 135 ausgelöstX Eine-getAilt-durch 2-Funktion wird somit für einen Vierreihen-Betrieb
erreicht. Der Eingang bei 80 wird nicht Verwendet und auch die Schaltung 263, die
aus dem Flip-Flop, Kondensator, Verstärker und dargestellten UND-Gatter besteht,
findet keine Verwendung. Bei einem Acht- oder Sechs-Reihenbetrieb wird die Leitung
135 an der Stelle 270 unterbrochen.
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Für Sechs-Reihen-Betrieb wird der Sequenzzähler 204 nach sechs Zählungen
zurückgestellt. Die Verbindungen 260 und 263 werden nicht: getrennt und das UND-Gatter
266 ist in wie Fig. 3A gezeigt eingestellt. Für Vier-Reihen-oder Acht-Reihen-Betrieb
wird die Verbindung 268 unterbrochen, so daß das UND-Gatter 266 aus der Schaltung
herausgenommen ist. Die Schaltung 263 wird an dem Punkt 278 (Fig.3C)
verbunden,
so daß eine 3/2-Dividier-Funktion für den Sechs-Reihen-Betrieb ausgeführt wird.
Der Eingang bei Leitung 80 für acht Reihen wird nicht verwendet, und die Verbindung
bei 270 für vier Reihen wird getrennt.
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Das Zurückstellen von FF2 und FF3 des Sequenzzählers ist in Fig. 4
gezeigt.
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Insgesamt wurde eine Saatgut-Abgabe-Einrichtung für Pflanzmaschinen
beschrieben, die die Saatkörner für jede zu pflanzende Reihe abfühlt. Ein Saatkornzähler
zählt die Saatkörner für eine zu pflanzende Reihe über eine vorbestimmte Wegstrecke,
die von der Pflanzmaschine zurückgelegt wurde, und eine Anzeige wird in Saatkörnern
pro Flächeneinheit gegeben. Die Vorrichtung geht automatisch von Reihe zu Reihe
über, um die Zählung über die vorbestimmte Wegstrecke auszuführen, oder überwacht
wiederholt eine wählbare Reihe über die Wegstrecke.
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Für die Überwachung von Reihe zu Reihe zeigt eine aufleuchtende Lampe
die Reihe an, für welche die angezeigte Zählung gilt, während gleichzeitig die Zählung
für die nächste Reihe ausgeführt wird. Ein Sollwert-Alarm ist für jede Reihe vorgesehen
und zeigt an, wenn die Saatkornrate unter einem vorbestimmten Betrag abfällt.