DE2744939A1 - Saatpflanzmaschine - Google Patents
SaatpflanzmaschineInfo
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Description
27U939
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Saatpflanzmaschine
mit einem eine Saatkornmenge enthaltenden Behälter und mit Einrichtungen zur Abgabe der Saatkörner mit einer
veränderlichen Abgagegeschwindigkeit, während sie sich über eine zu bepflanzende Fläche bewegt. Eine solche
Abgabeeinrichtung könnte auch für andere Zwecke eingesetzt werden, wo us sich um die Verteilung von Partikeln
über eine Fläche handelt.
Unter den allgemein benutzten Saatpflanzmaschinen gibt
es solche mit einer rotierenden Trommel, welche einen Vorrat von auszusäenden Saatkörnern enthält, die durch
Rohre oder Fallschächte reihenweise auf den Boden abgelegt werden. Bei den bekannten Pflanzmaschinen ist es für
den Landmann schwierig oder gar unmöglich, im Betrieb den eingehaltenen Saatkornabstand mit einiger Genauigkeit zu
bestimmen. Um den Saatkornabstand bestimmen zu können, aus dem sich die Anzahl der pro Flächeneinheit ausgesäten
Saatkörner errechnen läßt, muß der Landmann die Drehzahl der rotierenden Trommel und die Fahrgeschwindigkeit über
Grund berücksichtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Saatpflanzmaschine der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich ein gewünschter Saatkornabstand wählen und automatisch einhalten
läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine automatische Steuereinrichtung vorhanden ist, zu der eine
erste Abtasteinrichtung zur Feststellung der Geschwindigkeit der Saatkörner-Abgabeeinrichtung, eine zweite Abtast-
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einrichtung zur Feststellung der Geschwindigkeit der Maschine über Grund, eine Steuerschaltung, eine Wähleinrichtung an der Steuerschaltung zur Abgabe eines
Signals für einen gewünschten Saatkorn-Abstand, an die
erste und zweite Abtasteinrichtung und an die Wähleinrichtung angeschlossene Einrichtungen zum Aufnehmen und
Vergleichen der gewünschten Saatkornabstand-, Saatkornabgabe- und Geschwindigkeit-Über-Grund-Signale, Einrichtungen zur Erstellung eines Ausgangs-Steuersignals von
der Vergleichseinrichtung für die in ihrer Geschwindigkeit veränderliche Saatkörner-Abgabeeinrichtung, um dieselbe in Abhängigkeit von einer Änderung der Saatkornabgabe-Geschwindigkeit und/oder der Geschwindigkeit der
Pflanzmaschine über Grund zu justieren und auf diese Weise einen gewünschten Saatkornabstand in Übereinstimmung mit
dem gewünschten Saatkornabstand-Signal einzuhalten.
Auf diese Weise läßt sich der gewünschte Saatkornabstand manuell einstellen und durch die Steuereinrichtung automatisch einhalten. In Weiterbildung des Erfindungsgedankens
können Einrichtungen zur Anzeige gewünschter Betriebswerte und/oder zur Abgabe von Warnsignalen bei Störungen wie
Ausfall wichtiger Funktionen und/oder Unter- bzw. Oberschreitung bestimmter Grenzwerte vorhanden sein.
Ferner ist es möglich, diese überwachungs- und Steuerfunktionen auch auf Pflanzmaschinen mit mehreren Trommeln auszudehnen. Die verschiedenen Trommeln können ohne wesentlichen Mehraufwand an Schaltungs- bzw. Oberwachungselementen
einzeln überwacht werden.
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Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine mit einer Trommel und Steuereinrichtungen ausgerüstete Saatpflanzmaschine
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Trommel,
welche kombiniert ist mit einem Getriebe, einem Motor, einem Motordrehzahl-Abtaster
und einem Wechselstromgenerator,
Fig. 3 ein schematisches elektrisches Schaltbild von einem Teil einer erfindungsgemäßen
Steuerschaltung, und
Fig. 4 und 5 elektrische Schaltbilder von anderen Teilen der Steuerschaltung.
Fig. 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau der nachstehend beschriebenen Saatpflanzmaschine mit automatischer Steuer-
und überwachungseinrichtung. Die mit 7 bezeichnete Saatpflanzmaschine
wird mittels eines Traktors 6 oder eines anderen geeigneten Fahrzeugs über ein zu bestellendes Feld
gezogen. Die Konstruktion der Saatpflanzmaschine 7 ist für
die Erfindung belanglos und wird deshalb nicht näher erläutert. Es genügt zu erwähnen, daß zu der Saatpflanzmaschine
7 eine rotierende Trommel 8 gehört, die durch einen geeigneten Gleichstrom-Permanentmagnetmotor 13 rotierend
angetrieben wird. Bei dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel gehört die Trommel 8 zu einer Saatpflanzmaschine
7 mit acht Pflanzeinheiten. Diese Anzahl von Pflanzeinheiten kann beliebig gewählt und verändert werden. Die
Pflanzeinheiten an sich sind auch bekannt und werden nicht näher erläutert.
Auf der Welle eines Druckrades 9 ist ein mehrpoliger Kreismagnet 10 befestigt, der durch eine Drahtwicklung 11 abgetastet
wird. Im vorliegenden Falle hat der Kreismagnet 10 vierzig Pole, über nicht dargestellte Einrichtungen werden
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die Signale von der Drahtwicklung 11 auf ein am Traktor befestigtes Bediengerät 15 übertragen.
Wie sich aus Fig. 2 entnehmen läßt, wo die Trommel 8 aufgeschnitten dargestellt ist, wird eine Endwand 21 der
Trommel stationär gehalten, während das restliche Trommelgehäuse 19 rotiert. Ober eine Saatgut-Zuführeinrichtung
werden Saatkörner 27 in den Trommelinnenraum geleitet. Ein
auf der Pflanzmaschine angebrachtes Gebläse 23 drückt über
eine Rohrleitung 24 Druckluft in den Trommelinnenraum. Wenn im Betrieb die Trommel 8 um ihre Welle 25 rotiert, bewirkt
die im Trommelinnenraum vorhandene Druckluft eine Auswahl der als Masse auf dem Trommelboden liegenden Saatkörner,
und die ausgewählten Saatkörner werden gegen eine Anzahl von Löchern 28 im Trommelumfang gedrückt. Die Löcher 28
sind in Reihen über den Trommelumfang verteilt, und jede Lochumfangsreihe ist einer Pflanzeinheit bzw. einer zu
pflanzenden Saatreihe zugeordnet. Im Kontakt mit der Trommeloberseite befindliche Rollen 30 sind jeder Lochreihe zugeordnet, wie Fig. 2 erkennen läßt. Sobald die
einzelnen Löcher bei der Rotation der Trommel in Kontakt mit den Rollen 30 kommen, werden die Löcher abgedeckt,
und die Druckluft preßt die jetzt abfallenden Saatkörner in Rohrleitungen 26 zur Aussaat.
Eine solche Pflanztrommel kann verschiedene Lochkonfigurationen und -abstände aufweisen, sowohl in Umfangs- als
auch in Axialrichtung. Die Welle 25, welche die Trommel 8 trägt, wird durch den Gleichstrommotor 13 über eine Motorwelle 18 und ein Untersetzungsgetriebe 16 angetrieben. Es
ist ein Motordrehzahl-Abtaster vorhanden, bestehend aus einem auf der Motorwelle 18 befestigten zwanzigpoligen
Kreismagneten 12 und einer diesem zugeordneten, über ein
Kabel 34 mit dem Bediengerät verbundenen Drahtwicklung Ober ein Kabel 36 ist der Motor 13 mit dem Wechselstrom-
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Generator 20 verbunden, welcher über eine Welle 32 entweder direkt oder über einen nicht dargestellten Hydromotor
vom Kraftantrieb des Traktors 6 angetrieben wird. Eine Feldwicklung 33 des Wechselstrom-Generators 20 ist
über ein Kabel 38 mit dem Bediengerät bzw. der Steuereinheit verbunden. Die Schaltungseinzelheiten der Steuer-
und Überwachungseinheit sind in den Fig. 3-5 dargestellt. Beginnend oben links in Fig. 3 kommen die Leitungen von
der Drahtwicklung 11 in Fig. 1 an Klemmen 42 und 43 an. Dort wird also das Abtastergebnis des vierzigpoligen Kreismagneten
10 von Fig. 1 auf der Welle des Druckrades 9, welches im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen 56-zelligen
Umfang hat, eingespeist. Dieses Eingangssignal ist proportional der Über-Grund-Geschwindigkeit der Saatpflanzmaschine 7,
Ein Widerstand 46 und ein Kondensator 47 dienen zum Ausfiltern von Störungen auf den Eingangsleitungen. Eine
Diode 48 begrenzt die Eingangssnannung für nachfolgende Operationsverstärker. Dieser als IC ausgebildete, mit 50
bezeichnete Operationsverstärker besitzt Anschlüsse 51-53 und wandelt das ankommende Sinus-Signal in eine Rechteckwelle um.
Ein an den Ausgangsanschluß 22 angeschlossener Widerstand 54 dient der Anpassung des mit 12 Volt arbeitenden Operationsverstärkers
an ein nachfolgendes, mit 8 Volt arbeitendes CMOS-Gatter 56 mit Anschlüssen 57 - 59. Dieses Gatter
wirkt als Puffer zwischen dem 12-Volt-Operationsverstärker
und der nachfolgenden 8-Volt-CMOS-Logik. Zusätzliche als
IC ausgebildete Gatter 56 mit Klemmen 61-63 sowie Klemmen 65-67, Widerständen 68 und 70, Dioden 72 und 74 sowie Kondensatoren
76 und 78 bilden einen Frequenzverdoppler, der sowohl an den Vorder- als auch an den Hinterflanken der
an Anschluß 61 ankommenden Rechteckwelle Ausgangsimpulse abgibt. Ein anderes Gatter der integrierten Schaltung 56,
dargestellt durch die Anschlüsse 80-82, invertiert diese Ausgangsimpulse und erzeugt auf diese Weise die korrekten
Logikpegel zur Einspeisung in die nachfolgende Stufe.
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y\ -
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Ein aus vier Gattern bestehender integrierter Schaltungsabschnitt 84, angeschlossen an Ausgang 82 von IC 56, bildet
mit Widerständen 92, 94, 96 und 98 sowie einem Transistor 100 und Kondensator 102 eine retriggerbare Einzelimpulsschaltung (one-shot). Ober den Kondensator 104 erfolgt die
Triggerung durch den vorgenannten Inverter. Die Einzelimpulsschaltung gibt einen Spannungsimpuls von konstanter
Breite an Anschlüsse 105, 106 und 107 ab, sobald sie getriggert wird. Diese Impulse sind in einem Verhältnis von
0,714 Impulse pro Zoll oder 1,4 Zoll pro Impuls der von der Saatpflanzmaschine zurückgelegten Strecke proportional,
über einen veränderlichen Widerstand 98 läßt sich die Impulsbreite einstellen. Die Impulse gehen zu einer Analog-Frequenzvervielfacherstufe, bestehend aus drei Transmissions-Gattern in einer integrierten Schaltung 112, zwei Operationsverstärkern 114 und 116, einem Transistor 118, einer Diode
120, Kondensatoren 122, 124, 126 und 128 sowie Widerständen 130, 132, 134, 136, 138, 140, 142, 144, 146, 148, 150 und
152. Arbeitsweise dieses Frequenzvervielfachers: Widerstände 134 und 136 bilden einen Spannungsteiler zur Bildung einer
Referenzspannung VR von 4 Volt, der Hälfte der Versorgungsspannung von 8 Volt. Die Spannung am Kondensator 122 gegenüber V- wird multipliziert durch eine Spannung, die aus
den Widerständen 138, 140, den Kondensatoren 124, 126 und dem Operationsverstärker 114 besteht. Der Multiplikationsfaktor ist 470. Somit wird eine am Kondensator 122 anliegende kleine Spannung in eine in Bezug auf V_ große, am
Anschluß 115 von Operationsverstärker 114 entwickelte Spannung umgewandelt. Die Widerstände 142 und 144 teilen die
am Anschluß 115 von Operationsverstärker 114 erzeugte,
durch die Spannung über Kondensator 122 bestimmte Spannung herunter. Dieser Spannungsteiler bildet zusammen mit Transistor 118 und Widerstand 146 einen spannungsabhängigen
Nebenschluß. Die Widerstände 148, 150, 152, der Kondensator 128, die Diode 120 und ein durch die Anschlüsse 158-160
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der integrierten Schaltung 112 gebildetes Transmissions-Gatter
bilden zusammen mit dem zuvor beschriebenen Stromnebenschluß einen variablen Frequenzgenerator, dessen Ausgangsimpuls
von konstanter Breite bestimmt wird durch Widerstand 148 und Kondensator 128. Diese konstante Impulsbreite
wird rückgekoppelt auf das durch die Anschlüsse 162-164 der integrierten Schaltung 112 gebildete Transmissionsgatter.
Somit wird bei jedem von der integrierten Schaltung 84 abgegebenen Impuls der Kondensator 122 über
den Widerstand 130 und das durch die Anschlüsse 166-168 der integrierten Schaltung 112 gebildete Transmissionsgatter
aufgeladen. ^1Ur jeden von dem Ausgang des Frequenzvervielfachers
erzeugten Impuls wird der Kondensator 122 während der Dauer des Impulses durch den Widerstand 132
und das durch die Anschlüsse 162-164 der integrierten Schaltung 112 gebildete Transmissionsgatter entladen. Das
Frequenzverhältnis von Eingangs- zu Ausgangsimpulsen am Kondensator 122 ist abhängig von der Impulsbreite des Eingangs-
oder Ladeimpulses, während die Impulsbreite der Ausgangs- oder Entladeimpulse abhängig ist von dem Verhältnis
von Widerstand 130 zu Widerstand 132.
Mit dieser Schaltung wird automatisch die Ausgangsfrequenz
am Anschluß 162 so nachgestellt, daß die Spannung über Kondensator
122 den Wert der Referenzspannung VR behält.
In der linken Mitte von Fig. 3 kommen an Anschlüssen 166 und 167 die Drähte von der Drahtwicklung 14 in Fig. 2 an,
mit der die zwanzig Magnetpole des kreisförmigen Magneten 12 in Fig. 2, auf der Motorwelle 18 montiert, abgetastet werden.
Hier kommt ein der Trommeldrehzahl proportionales Signal an. Es schließt sich ein durch Widerstände 168, 170 und 172,
einen Kondensator 174, eine Diode 176 und einen Operationsverstärker mit Anschlüssen 178-180 einer integrierten Schaltung
182 gebildeter Begrenzer, ferner ein durch Widerstände 184, 186 und 188, Kondensatoren 190, 192, Dioden 194, 195
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sowie vier Gatter einer integrierten Schaltung 196 gebildeter Frequenzverdoppler, und eine Einzelimpulsschaltung,
definiert durch Widerstände 197, 198, 199 sowie 200, Kondensatoren 202, 204, einen Transistor 206 und vier Gatter
einer integrierten Schaltung 208 an. Dieser Schaltungsabschnitt arbeitet in bezug auf das Trommeldrehzahl-Signal
ebenso wie die erste Hälfte der zuvor beschriebenen, für das Geschwindigkeits-Über-Grund-Signal zuständigen Schaltung.
Die an Anschluß 216 eines durch Anschlüsse 214, 215 und
einer integrierten Schaltung 218 gebildeten Gatters auftretenden Ausgangsimpulse werden dann durch ein Transmissionsgatter
hindurchgeschaltet, welches durch Anschlüsse 209, 210 und 211 einer integrierten Schaltung 212 gebildet
wird. Die Ober-Grund-Geschwindigkeit-Ausgangsimpulse von Anschluß 162 werden durch ein durch Anschlüsse 219, 220
und 221 der integrierten Schaltung 212 gebildetes Transmissionsgatter durchgeschaltet, und zwar durch ein Gatter,
welches bestimmt ist durch die Anschlüsse 223, 224 und 225 der integrierten Schaltung 218. Jeder Impuls von Anschluß
162 schaltet das durch die Anschlüsse 219-221 von IC 212 gebildete Transmissionsgatter durch, dabei wird ein Kondensator
230 über einen Widerstand 232 aufgeladen. Jeder Trommelrotations-Signalimpuls von Anschluß 216 schaltet
das durch die Anschlüsse 209-211 von IC 212 gebildete Transmissionsgatter durch und entlädt dabei Kondensator
230 über einen von fünf Widerständen 232-236, die bestimmt sind durch die Position eines Schalters 237, der durch den
Operateur des Bediengerätes so eingestellt worden ist, wie es der Konfiguration der gerade benutzten Trommel 8
entspricht. Die Spannung über den Kondensator 230 wird gepuffert von einem Operationsverstärker 238, dann durch
einen Widerstand 240 und Kondensator 242 integriert und wiederum gepuffert durch einen Operationsverstärker, der
definiert ist durch Anschlüsse 244, 245 und 246 der integrierten Schaltung 50.
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- γ. ■
Nun wenden wir uns der Berechnung der Spannung am Kondensator 230 zu. Bei der Rechnung werden folgende Begriffe
verwendet:
Τχ: ist die Impulsbreite am Ausgang von
Anschluß 162, entsprechend dem Geschwindigkeit-über-Grund-Signal;
T_: ist die Impulsbreite am Ausgang von
Anschluß 216, entsprechend dem Trommeldrehzahlsignal;
F : ist die Anzahl der am Ausgangsanschluß x 162 pro Zoll des vom Druckrad 9 zurückgelegten
Weges erhaltenen Impulse;
F-: ist die Anzahl der am Ausgangsanschluß
216 pro Zoll Saatkorn-Abstand erhaltenen Ausgangsimpulse;
S: ist der gewünschte Saatkorn-Abstand in Zoll pro Saatkorn;
H: ist die Anzahl von Trommellöchern pro Saatreihe in der benutzten Trommel.
Gängige H-Uerte sind 24, 36, 72, 96 und 144. Kleinere Modifikationen erlauben
eine Anpassung des H-Wertes, wie später gezeigt wird;
R: ist der Wert des durch den Schalter gewählten Widerstands;
Vcc: ist die Versorgungsspannung;
V : ist die Spannung am Kondensator 230, die auch am Anschluß 246 des durch
die Anschlüsse 244-246 in der integrierten Schaltung 50 definierten
Operationsverstärkers auftritt; und
X: ist das durch Widerstand 98 am Vervielfacher der Über-Grund-Geschwindigkeits-Impulse
eingestellte Frequenzvervielfachungs-Verhältnis.
Der 40-polige Kreismagnet 10 am Druckrad 9 erzeugt pro
Umdrehung des Druckrades zwanzig Rechteckimpulse am Ausgang
des Anschlusses 168 des Wellenform-Begrenzers. Da der Umfang
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- Vö -
des Druckrades 9 sechsundfünfzig Zoll beträgt, ergibt das 0,357 Impulse pro Zoll des zurückgelegten Weges. Bei
Anschluß 162 am Ausgang der Verdoppler- und Multiplizier-Schaltung^en
ergibt dies F = 0,714 χ Anzahl der Impulse
pro Zoll zurückgelegten Weges. Das zwischen Motor und Trommel eingebaute Untersetzungsgetriebe 16 hat ein
Drehzahlreduzierverhaitnis von 1 : 80. Somit gibt der 20-polige Magnet auf der Motorwelle 18 800 Rechteckimpulse
pro Trommelumdrehung am Anschluß 180 ab. Dies wird durch die nachgeschaltete Verdopplerschaltung (IC 196) auf 1600
Impulse pro Trommelumdrehung verdoppelt. Teilt man das Ganze durch H, dann gewinnt man die Anzahl der Impulse
pro Saatkorn. Teilt man dieses Ergebnis durch den Saatkornabstand S, dann erhält man die Anzahl der Impulse pro
Zoll Saatabstand. Das ergibt F2 = 1600/SH.
Für Spannungsgleichheit am Kondensator 230 muß der Stromzugang über Widerstand 232 gleich dem Stromabgang über
Widerstand R (gewählt durch Schalter 237) sein. Das ergibt:
Tx Px (Vcc-Vo) = T2 P2 Vo
Vcc
Aufgelöst nach Vo! Vo = 1 + T2 F3 R232
TT? η
eingesetzt für F9 und F , und Einstellung T9 = T
(durch Einstellen des veränderlichen Widerstandes 200)
S Vcc
| S + 2241 XH |
R232
R |
R232 R |
2241
XH 80 |
R232.
9815 |
= 1 | , Vo - | S Vcc s+T |
| Einstellung |
2241
XH |
damit ist der korrekte | Wert | für R: | |||
| R » | /07 | 40 | |||||
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Von einem durch Widerstände 248, 250, 252, 254 gebildeten Spannungsteilernetzwerk ist der Widerstand 252 ein in der
Frontplatte des Bediengerätes 15 zugängliches Potentiometer, mit dem man manuell den gewünschten Saatkorn-Abstand
einstellen kann. Die Widerstände 250 und 254 sind veränderliche Widerstände für interne Justierungen. Die
Spannung an Anschluß 251 ist dann
R252+R254
R252+R254+R250+R248
eingesetzt R1 für R252+R254 und R" für R250+R248:
ν,ςι = R' Vcc
R '+R"
R '+R"
Die Form dieser Gleichung ist vergleichbar mit der Form der für die Spannung am Kondensator 230 abgeleiteten
Gleichung. S kann gleichgesetzt werden mit R1. Diese Konfiguration
ergibt eine lineare Skala auf dem Bediengerät für die Einstellung des Saatkorn-Abstands mittels Widerstand
252.
Widerstände 256, 257, 258 und 259 bilden zusammen mit einem durch Anschlüsse 262, 263 und 264 der integrierten
Schaltung 50 gebildeten Operationsverstärker einen Spannungsdifferenz-Translator,
welcher die Spannungsdifferenz zwischen Anschluß 246 des durch die Anschlüsse 244-246 der
integrierten Schaltung 50 definierten Operationsverstärkers und dem Anschluß 251 zwischen einem Anschluß 262 eines
durch Anschlüsse 262-264 der integrierten Schaltung 50 gebildeten Operationsverstärkers und den Anschlüssen 270 und
271 einer integrierten Schaltung 272 erzeugt. Die integrierte Schaltung 272 ist ein Puffer für die Spannung an
einem Kondensator 274. Ist ein durch Anschlüsse 276 und 278 der integrierten Schaltung 212 definiertes Transmissions-Gatter
eingeschaltet, und erzeugt eine in den Spannungs-
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differenz-Translator eingespeiste Differenzspannung den
gleichen Spannungsunterschied an einem Widerstand 280, so wird der Kondensator 274 linear geladen oder entladen.
Die Spannung am Kondensator 274 beeinflußt die Drehzahl des Motorantriebs für die Trommel, wie später noch gesehen
wird. Ist die Trommelmotor-Drehzahl zu klein im Vergleich zu dem am Widerstand 252 eingestellten Saatkorn-Abstand,
dann steigt die Spannung am Kondensator 230 an. Die Spannung ist auch am Anschluß 246 des durch die Anschlüsse 244-246
von der integrierten Schaltung 50 gebildeten Operationsverstärkers präsent und erzeugt eine Differenz gegenüber
der Spannung am Anschluß 251. Diese Spannungsdifferenz wird dann durch die zuvor erwähnte Translator-Schaltung
gegeben, die den Kondensator 274 linear auflädt. Beim Aufladen von Kondensator 274 wird die Spannung größer und
die Trommelmotor-Drehzahl geht hoch. Die Spannung am Kondensator 230 vermindert sich dann, bis die Spannungsdifferenz
gegenüber der Spannung am AnschluO 251 gleich Null ist. Jetzt besteht kein Spannungsunterschied mehr
zwischen AnschluO 246 und 251, es besteht Gleichgewicht. In ähnlicher Weise vermindert die zuvor beschriebene
Schaltung die Trommelmotor-Drehzahl, wenn diese zu hoch sein sollte.
Wegen der verschiedenen RC-Zeitkonstanten innerhalb der
zuvor beschriebenen Schaltung ist eine sofortige Trommelmotordrehzahl-Änderung weder sofort feststellbar noch schnell
kompensierbar. Für schnelle Trommelmotordrehzahl-Änderungen ist deshalb eine Schnellreaktions-Ausgangsstufe vorhanden.
Zu dieser Schaltung gehören Widerstände 284, 286, 288, 290, 292, 294 und 296, Kondensatoren 298 und 300, eine Diode 302,
Transistoren 304, 306, ein durch Anschlüsse 308-310 der integrierten Schaltung 50 definierter Operationsverstärker
sowie durch Anschlüsse 312, 314 der integrierten Schaltung 112 sowie durch Anschlüsse 316-318 der integrierten Schaltung
212 definierte Transmissions-Gatter. Die Spannung am
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Anschluß 271 der integrierten Schaltung 272 lädt den Kondensator 298 über Widerstand 284 auf, und ferner über
das durch die Anschlüsse 316-318 der integrierten Schaltung 212 definierte Transmissions-Gatter. Kondensator
wird entladen über Widerstand 286 und das Transmissions-Gatter, welches durch die Anschlüsse 312-314 der integrierten
Schaltung 112 definiert ist, und zwar während der Dauer eines Einzelimpulses, der erzeugt wird durch die
Gatter der integrierten Schaltung 208.
Die Spannung am Kondensator 208 wird verglichen mit der Referenzspannung VR (1/2 der Versorgungsspannung), die
bezogen wird von dem durch die Widerstände 134 und 136 gebildeten, bereits beschriebenen Spannungsteiler. Die
Differenz zwischen den beiden Spannungen wird dann mit dem Faktor 470 verstärkt, und zwar durch eine Verstärkerschaltung,
welche die Widerstände 288 und 290 sowie den durch die Anschlüsse 308-310 der integrierten Schaltung
definierten Operationsverstärker enthält. Diesem Verstärker folgt eine Spannungsteilerschaltung, bestehend aus
den Widerständen 292 und 294. Dann folgt ein Transistorpaar 304, 306 in Darlington-Schaltung, die als Stromnebenschluß
arbeitet.
Das an die Feldwicklung 33 des Wechselstromgenerators angeschlossene Kabel 38 geht an Punkte 336 und 337, und
eine kleine am Kondensator 298 anstehende Spannungsdifferenz wird somit durch die zuvor beschriebene Verstärkerschaltung
verstärkt und ergibt eine große Feldstromänderung für den Wechselstromgenerator. Dreht sich der Trommelmotor zu langsam,
so daß genug Strom über den Widerstand 286 abgegeben wird, lädt sich Kondensator 298 auf und erzeugt eine positive
Spannungsdifferenz zwischen Anschluß 310 des durch
die Anschlüsse 308 - 310 der integrierten Schaltung 50 definierten Operationsverstärkers und der Referenzspannung
VR, deren Differential mit 470 multipliziert wird. Dadurch
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vergrößert sich die Spannung für die Darlington-Schaltung, und dadurch wiederum erhöht sich der über die Feldwicklung
des Wechselstromgenerators abgeleitete Strom. Dieser Generator gibt daraufhin mehr an den Anker des Trommelmotors ab,
so daß sich dessen Drehzahl erhöht. Bei zu hoher Motordrehzahl passiert das Gegenteil.
Fig. 4 zeigt das Schaltbild einer Schaltung, welche den genauen Wert des Saatkorn-Abstandes angibt, welcher aus der
Kombination einer gegebenen Trommeldrehzahl und einer gegebenen Geschwindigkeit über Grund zu erwarten ist. Aus Widerständen
339, 345, Kondensatoren 343, 348, Dioden 341, 342, 346 und 347 sowie integrierten Schaltungen 340 und 344 gebildete
Teilerschaltungen teilen die der Trommeldrehzahl von Anschluß 162 (Fig. 3) entsprechenden Eingangsimpulse
bzw. die der Geschwindigkeit über Grund der Pflanzmaschine
von Anschluß 314 (Fig. 3) entsprechenden Eingangsimpulse, und zwar durch 96, um einen langzeitigen Durchschnitt bilden
zu können. Dies erlaubt auch eine vernünftigere Hochdatiergeschwindigkeit für die digitale Ablesung. Der Ausgang der
integrierten Schaltung 340 wird dann durch eine Interface-Stufe gegeben, welche Widerstände 249, 350, einen Kondensator
351 und einen Transistor 352 enthält, um den Logik-Pegel von 8 Volt auf 5 Volt umzusetzen und dann in eine 3-digit-Zählerkette
einzugeben, bestehend aus integrierten Schaltungen 353, 354 und 355, die angeschlossen sind an eine
digitale Ableseeinrichtung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt diese Ableseeinrichtung Zahlenröhren
356, 357 und 358. Am Ausgang der integrierten Schaltung dient ein Teilernetzwert zur Aufnahme der verschiedenen möglichen
Trommelloch-Konfigurationen. Ein mit Schalter 237 von Fig. 3 verbundener 5-Stellungs-Schalter 237a gestattet
es dem Operateur, den richtigen Teilereingang für eine gegebene Trommelloch-Konfiguration einzustellen. Die integrierten
Schaltungen 359 und 360 in Verbindung mit Widerständen
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361, 363 und Kondensatoren 362, 364 ergeben das richtig
geteilte Ausgangssignal, welches der durch Schalter 237 und 237a gewählten Tronmelkonfiguration entspricht. Dieser
Ausgang geht dann in eine Schaltung, die gebildet wird aus vier Gattern einer integrierten Schaltung 37 5 und durch
Widerstände 365, 366, 367, 368, 369, 370, 371, 371, 373 und 374, durch Kondensatoren 376, 377, 378 und 379, und
durch Transistoren 380, 382 und 384. Diese Schaltung gibt Impulse ab an die Zähler 353, 354, 355, um: die Zähler zu
löschen (Impulse am Ausgang von Transistor 380), die Anzeige auf die anliegende Zahl zu verriegeln (Impulse am Ausgang
von Transistor 382) und die Ablesung kurzzeitig auszulöschen, um den neuesten Stand anzuzeigen (Impulse am Ausgang von
Transistor 384).
Unter Bezugnahme auf die vorstehenden Gleichungen sind die am Eingang der integrierten Schaltung 340 aufgenommenen Impulse,
welche der Geschwindigkeit über Grund entsprechen, durch die Gleichung F = 0,714X. Die Impulse pro Zoll Saatkorn-Abstand,
empfangen am Eingang der integrierten Schaltung 344, die der Trommel-Rotation entsprechen, sind gegeben
durch die Gleichung F- = 1600. Ist K der durch die Wirkung
SH
der integrierten Schaltungen 359 und 360 gebildete Divisor, dann kann der Ausgang dieser Teiler repräsentiert werden durch F-/K oder 1600.
der integrierten Schaltungen 359 und 360 gebildete Divisor, dann kann der Ausgang dieser Teiler repräsentiert werden durch F-/K oder 1600.
SHK
Um eine Ablesung mit einem Dezimalwert zu bekommen, wird das Verhältnis des durch F repräsentierten Ausgangs am
Transistor 352 zum Ausgang der durch F2/K repräsentierten
Teilerschaltung gleich zehnmal S gesetzt, wobei S der Saatkorn-Abstand in Zoll pro Saatkorn ist, oder:
x = 10S, eingesetzt für F und F~,
F2/K
.714X = 10S,
1600/SHK
1600/SHK
XHK = 10
2241
2241
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In Vereinfachung dieser Gleichung ist KHX = 22410. X ist der konstante Entfernungsvervielfacher, eingestellt
durch Verändern des veränderlichen Widerstands 98 von Fig. 3. Somit muß KH konstant sein. K ist so gewählt,
daß es ganzzahlig ist für alle Werte von H, so daß die Konstante HK gleich 1440 ist. Somit ist X gleich 15,56.
Diesen Wert von X erhält man durch Verändern des veränderlichen Widerstands 98 von Fig. 3. Diese Möglichkeit
der Justierung des Wertes von X durch den Widerstand 98 macht es möglich, verschiedene Druckrad-Ümfänge zu kompensieren,
ohne größere Schaltungsänderungen durchführen zu müssen.
Wie man sieht, kann man unterschiedliche Werte von H (Anzahl der Trommellöcher pro Pflanzreihe) mit Hilfe von
drei simplen Modifikationen berücksichtigen: 1) Korrekt ausgewählte Widerstände parallel zu den Widerständen
bis 236 in die Schaltung einbringen; 2) Ersetzen von Schalter 237 in Fig. 3 durch einen anderen Schalter mit
genügend Anschlüssen zur Aufnahme neuer Widerstände; und 3) Änderung der Anschlüsse an den Teilern 359 und 360 von
Fig. 4 (oder Wahl neuer Teiler-ICs) zur Anpassung an neue
Werte von H.
In Fig. 3 enthält die Steuereinrichtung auch Schaltungsabschnitte, die eine Warnung bei Störungen zum Ausdruck
bringen. Sollte die Trommel aus irgendeinem Grunde klemmen oder nicht rotieren, verschwindet die Anzeige. Eine hierfür
benutzte Schaltung enthält Widerstände 386, 388, einen Kondensator 390, Dioden 392, 394 und ein durch Anschlüsse
396, 397 und 398 der integrierten Schaltung 218 definiertes Gatter. Solange Trommelimpulse ankommen, bleibt der
Kondensator 390 über Widerstand 386 und Diode 392 geladen. Dieser Ladezustand erzeugt eine logische 1, die über das
durch die Anschlüsse 396 bis 398 der integrierten Schaltung 218 definierte Gatter und eine Gegendiode 394 übertragen
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wird. Der resultierende Ausgang an Punkt R geht zu Punkt R1
in Fig. 4 und erlaubt es der Aufdatierungs-Auslöschungsschaltung, welche durch die Widerstände 373, 374, Kondensator
379, Transistor 384 sowie durch Gatter definiert ist, welche durch die Anschlüsse 403 bis 405 sowie 406 bis 408
einer integrierten Schaltung 375 gebildet werden, normal zu arbeiten. Kommen keine Impulse an, so wird Kondensator
390 über Widerstand 388 entladen, und es geht eine logische Null über das durch die Anschlüsse 396 bis 398 der integrierten
Schaltung 218 definierte Gatter, und diese zieht Diode 394 auf Masse. Das zwingt eine logische Null an den
Eingang von Punkt R1 in Fig. 4, und dadurch löscht ein durch Anschlüsse 406, 407 und 408 der integrierten Schaltung
375 definiertes Gatter die Anzeige dauerhaft.
Gemäß Fig. 3 warnt die Schaltung auch bei zu hoher Trommeldrehzahl.
Wird ein Trommeldrehzahl-Maximalwert überschritten, verlöscht die Anzeige pro Sekunde für jeweils eine halbe
Sekunde. Die dazu benötigte Schaltung enthält Widerstände 414, 416, 418, 420, 422, 424 und 426, Kondensatoren 428,
430, Dioden 394, 432, ein durch Anschlüsse 396, 397 und der integrierten Schaltung 218 definiertes Gatter und zwei
Operationsverstärker, definiert durch Anschlüsse 434, 435, 436 sowie 437, 438, 439 der integrierten Schaltung 182.
Diese Schaltung arbeitet wie folgt: Widerstand 424 und Kondensator 430 integrieren die Impulse von Anschluß 216
zu einer Gleichspannung, welche proportional ist der Trommeldrehzahl. Diese Spannung vergleicht dann der durch die
Anschlüsse 437 bis 439 der integrierten Schaltung 182 definierte Operationsverstärker mit einer Spannung, die voreingestellt
ist durch einen aus dem Widerstand 422 und dem veränderlichen Widerstand 426 gebildeten Spannungsteiler,
der an der 8-Volt-Versorgungsspannung hängt. Diese voreingestellte
Referenzspannung entspricht der maximalen Trommeldrehzahl, bei der eine Warnung erwünscht ist. Unterhalb
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des Maximalwertes dominiert der invertierende Eingang 438 des durch die Anschlüsse 437 bis 4 39 der integrierten
Schaltung 182 gebildeten Operationsverstärkers, das zieht die Diode 432 gegen Erde und klemmt die Spannung am Kondensator
428 an Masse. Dies zwingt den invertierenden Eingang 435 des durch die Anschlüsse 434 bis 436 der integrierten
Schaltung 182 gebildeten Operationsverstärkers an Masse, so daß der nicht-invertierende Eingang 436
dominiert und eine logische 1 am Ausgang 434 erzeugt. Diese logische 1 geht über das durch die Anschlüsse 396
bis 398 der integrierten Schaltung 218 gebildete Gatter zur Gegenspannungsdiode 394. Dadurch kann die Aufdatierungs-Löschungsschaltung
von Fig. 4 normal und in gleicher Heise wie oben beschrieben arbeiten. Liegt dagegen die Trommeldrehzahl
über dem voreingestellten Warnpegel, dann übersteigt die am Kondensator 430 anliegende Spannung die an
den Widerständen 422 und 426 voreingestellte Spannung, so daß der nicht-invertierende Ausgang am Anschluß 437 des
durch die Anschlüsse 437 bis 439 der integrierten Schaltung 182 definierten Operationsverstärkers veranlaßt wird, eine
logische 1 zu erzeugen, was die Diode 432 entgegengesetzt polt. Ist dies der Fall, dann bilden die Widerstände 416,
418 und 420 mit dem Kondensator 428 und dem durch die Anschlüsse 434 bis 436 der integrierten Schaltung 182 gebildeten
Operationsverstärkers einen Oszillator. Die Widerstands- und Kapazitätswerte von 416 bis 420 bzw. von 428
sind so gewählt, daß der Oszillator für eine halbe Sekunde die logische Null und für eine halbe Sekunde die logische
produziert. Diese Wechselzustände werden dann durch das Gatter, welches bestimmt ist durch die Anschlüsse 396 bis
398 der integrierten Schaltung 218, und durch die Diode zur Anzeige-Löschungsschaltung 3 von Fig. 4 gegeben, die
oben beschrieben ist. Diese Schaltung läßt dann die Anzeige jede Sekunde für eine halbe Sekunde verschwinden.
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Die Anzeige verschwindet vollständig, wenn keine Fahrgeschwindigkeitsimpulse
empfangen werden; etwa bei einem unterbrochenen Kabel oder bei einer für ein brauchbares
Signal zu geringen Fahrgeschwindigkeit über Grund. Hierzu dienen Widerstände 440, 442, 444, ein Kondensator 446,
Dioden 448, 450, ein durch Anschlüsse 452,453 und 454 der integrierten Schaltung 218 definiertes Gatter und ein
durch Anschlüsse 456, 457 und 458 der integrierten Schaltung 182 gebildeter Operationsverstärker. Solange eine
brauchbare Fahrgeschwindigkeit empfangen wird, bleibt der Kondensator 4 46 über Widerstand 440 und Diode 448
geladen. Das ergibt einen nicht-invertierenden Eingang am Anschluß 4 57 des durch die Anschlüsse 456 bis 4 58 der
integrierten Schaltung 182 definierten Operationsverstärkers, so daß am Ausgangsanschluß 4 58 die logische 1 erzeugt
wird. Diese geht über das durch die Anschlüsse 452 bis 454 der integrierten Schaltung 218 definierte Gatter
zur Gegenspannungsdiode 450. Dadurch entsteht eine logische 1 am Punkt R, die Aufdatierungs-Löschungsschaltung
von Fig. 4 arbeitet normal, wie oben beschrieben, wenn eine logische 1 an Punkt R ansteht. Werden keine brauchbaren
Fahrgeschwindigkeits-Impulse empfangen, dann wird der Kondensator 446 über Widerstand 442 entladen. Dieser
Zustand läßt den invertierenden Eingang am Anschluß 456 des durch die Anschlüsse 4 56 bis 4 58 der integrierten Schaltung
182 gebildeten Operationsverstärkers dominieren, und am Ausgang entsteht die logische Null. Diese läßt dann über
das durch die Anschlüsse 452 bis 454 der integrierten Schaltung 218 gebildete Gatter die Diode 450 an Masse ziehen,
so daß eine logische Null zum Punkt R* von Fig. 4 geht und die Löschungsschaltung von Fig. 4 zwingt, die Ablesung zu
löschen, wie dies nach oben beschriebener Weise auch bei Verlust des Trommeldrehzahl-Signals eintritt.
Das gleiche Logiksignal von Anschluß 4 52 wird auch zu einer Unterdrehzahl-Abschaltung benutzt, um den Trommelmotor
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vollständig abzuschalten, wenn die Fahrgeschwindigkeit der Pflanzmaschine zu gering für ein brauchbares Eingangssignal
wird. Das Signal am Anschluß 452 geht über die beiden Gatter an den Anschlüssen 215 und 224 der integrierten
Schaltung 218 sowie die Diode 460 zum nicht-invertierenden Eingang 310 des durch die Anschlüsse 308-310 der integrierten
Schaltung 50 gebildeten Operationsverstärkers. Solange dieses Signal von Anschluß 452 im logischen Zustand
1 bleibt, was bedeutet, daß eine minimale Pflanzmaschinen-Fahrgeschwindigkeit über Grund überschritten
ist, setzen die beiden durch die Anschlüsse 215 und 224
der integrierten Schaltung 218 kontrollierten Gatter die übertragung der Fahrgeschwindigkeits- und Trommeldrehzahl-Information
durch die Schaltung fort. Fällt die Fahrgeschwindigkeit unter den Minimalwert, geht die Signalleitung
vom Anschluß 452 auf den logischen Zustand Null und sperrt die Gatter an den Anschlüssen 215 und 224 der
integrierten Schaltung 218, so daß Fahr- und Drehzahlgeschwindigkeits-Signale gesperrt sind. Das Abschalten
dieser Gatter erlaubt der sich an diese Gatter anschließenden Schaltung nahe ihrem Gleichgewichtszustand zu bleiben,
ohne wegen ungenauer Eingangsinformation gestört zu werden. Die durch die Anschlüsse 278 und 318 der integrierten
Schaltung 212 kontrollierten Gatter sind auch an eine Logikleitung angeschlossen, die von Anschluß 452 und den
Gattern der integrierten Schaltung 218 kommt, und sie werden abgestellt in der gleichen Weise wie die Gatter an den
Anschlüssen 215 und 224 der integrierten Schaltung 218, wie schon beschrieben. Somit ist kein Signal an Anschluß
336 und 337, der Trommelmotor bleibt stehen. Die Diode 460 ist vorhanden, um sicherzustellen, daß die Motorantriebsschaltung
dann vollständig abgeschaltet wird. Dies ist notwendig, um den Kondensator 298 entladen zu halten, weil
Leckstrom von dem durch die Anschlüsse 308 bis 310 der integrierten Schaltung 50 definierten Operationsverstärker
sonst den Kondensator 298 aufladen könnte, so daß der
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Motor wieder ein paar Umdrehungen machen würde, bis der Widerstand 286 ihn entladen kann. Das Ergebnis wäre eine
Trommel-Kriechbewegung. Die Diode 460 verhindert dies.
Hat man zwei rotierende Trommeln auf der Pflanzmaschine,
dann kann man die Schaltung in Fig. 5 dafür benutzen. Die zweite rotierende Trommel hätte dann ihren eigenen Motor,
Generatorantrieb und Drehzahlabtaster, wie für die erste Trommel beschrieben. Die Anschlüsse 461 und 463 kommen
dann vom Ausgang des Motordrehzahlabtasters an der Motorwelle der zweiten Trommel, wie schon für die erste Trommel
beschrieben. Die aus Widerständen 462, 464, 466, 468, 470, 472, 474, 476, 478 und 480, Kondensatoren 482, 484, 486,
488 und 490, Dioden 492, 494, 496, Transistor 495, Torschaltung 498 sowie Torschaltung 500 bestehende Schaltung
bildet einen Trommeleingangbegrenzer, Verdoppler und Einzelimpulsschaltunq, wie dies schon für die erste Trommel
vorhanden und beschrieben ist.
Eine aus den Widerständen 502, 503, 504, 506, 508, 509 und 510, Kondensatoren 512 und 514, Diode 516, Transistoren
518, 520, einen durch Anschlüsse 522, 523 und 524 einer integrierten Schaltung 52 5 gebildeten Operationsverstärker
und einem durch Anschlüsse 528, 529, 530 einer integrierten Schaltung 532 definierten Gatter bestehende Schaltung
bildet eine Augenblicks-Motordrehzahl-Steuerschaltung, die in Verbindung und Funktion der zuvor beschriebenen, für die
erste rotierende Trommel eingesetzten Schnellreaktions-Ausgangsstufe äquivalent ist. Bei diesem Zwei-Trommel-System
wird der Widerstand 503 von der gleichen Spannungsquelle wie Widerstand 284 der Einzel-Trommel-Anordnung
gespeist. Widerstand 480 justiert die Impulsbreite des Einzelimpulses zur Gewinnung eines 1 : 1 Verhältnisses
zwischen den Motordrehzahlen der beiden rotierenden Trommeln. Ist dieses 1 : 1 Verhältnis eingestellt, dann sind
die Drehzahlen beider Trommeln direkt proportional der
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an den Widerständen 284 bzw. 503 anstehenden Spannungen. Die aus den Widerständen 534, 536, 538, Kondensator 540,
Diode 542 und einem durch die Anschlüsse 545, 546 und der integrierten Schaltung 525 definierten Operationsverstärker
bestehende Schaltung ist dann in Anschluß und Funktion derjenigen zuvor beschriebenen Schaltung äquivalent,
welche die überschüssige Trommeldrehzahl für das Einzeltrommel-System feststellt. Diese Schaltung ist durch
Diode 542 mit der ersten Trommeldrehzahl-Abtastschaltung verbunden, und diese Diode ist verbunden mit dem nichtinvertierenden
Eingang 4 37 des durch die Anschlüsse 4 37, 438 und 439 der integrierten Schaltung 182 definierten
Operationsverstärkers in Fig. 3 angeschlossen. Eine aus den Widerständen 548 und 550, Kondensator 552, Dioden
und 556 sowie dem durch die Anschlüsse 558 bis 560 der integrierten Schaltung 525 definierten Operationsverstärker
bestehende Schaltung stellt fest, wenn die Trommel steht. Diese Schaltung ist in der Verbindung ihrer Elemente
und ihrer Funktion der Schaltung äquivalent, die wir zuvor beschrieben haben für das Feststellen eines Trommelstillstands
bei dem Einzeltrommel-System. Diese Schaltung ist verbunden mit den Einzeltrommel-Schaltungen von Fig. 3
durch eine Diode 556, die an Anschluß 397 des Gatters angeschlossen ist, welches durch die Anschlüsse 396, 397 und
398 der integrierten Schaltung 218 von Fig. 3 definiert ist.
Vier Gatter in der integrierten Schaltung 562 bilden zusammen mit Widerständen 561 und 563 sowie Kondensatoren
567 und 569 ein Flip-Flop, welches abwechselnd die Transmissionsgatter durchschaltet, welche durch Anschlüsse 564,
565 und 566 sowie Anschlüsse 568, 569 und 570 der integrierten Schaltung 532 bestimmt sind. Der am Anschluß
eintretende Triggerimpuls für das Flip-Flop kommt von dem Signal an Punkt 381 in Fig. 4, welches die neueste Ablesung
der Digital-Anzeigeeinrichtung von Fig. 4 erzeugt. Die
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beiden Transmissionsgatter der integrierten Schaltung 532 werden dann abwechselnd Signale entweder von der ersten
Trommelimpulsschaltung an Anschluß 314 des Gatters in der integrierten Schaltung 112 von Fig. 3, welches dann zu
Anschluß 570 von Gatter 532 geliefert wird, oder von dem entsprechenden Punkt der zweiten Trommelimpulsschaltung
501 in Fig. 5, welches dann in Anschluß 564 des zweiten Gatters der integrierten Schaltung 532 geliefert wird.
Die ausgewählten Signale werden dann von den Anschlüssen 566 oder 568 der Gatter der integrierten Schaltung 532
zum Eingang der integrierten Schaltung 344 von Fig. 4 gespeist, wahrend jedes Gatter 532 alternativ gepulst
wird. Die Widerstände 572, 574 und 576 sowie die Transistoren 578 und 580 erhalten auch Impulse von dem Flip-Flop,
um alternativ Leuchtdioden 532 oder 584 einzuschalten und anzuzeigen, ob die digitale Anzeige jetzt gerade
für die erste oder die zweite Trommel anzeigt. Während die digitale Anzeige eine Anzeige über eine der arbeitenden
Trommeln macht, werden die Zähler 353, 354 und 355 zurückgesetzt, und der Zählwert der anderen Trommel wartet auf
den neuesten Impuls, und zu diesem Zeitpunkt verriegeln sie sich auf die Zahl dieser Trommel und zeigen ihren
Betriebszustand an.
Die Stromversorgung für die Schaltung und der Eingangspolaritätsschutz
sind in Fig. 3 rechts unten dargestellt. Die Traktor-Batteriespannung von 12 Volt v/ird über eine 4-Ampdre
Sicherung 590 eingespeist. Eine Diode 592 dient als Polaritätsschutz, damit die Schaltung bei falscher Polung keinen
Schaden nehmen kann. Ein Kondensator 594 dient als Filter gegen Störimpulse auf der Traktor-Batteriespannung. Eine
integrierte Schaltung 596 dient als 5-Volt-Regler mit zugeordnetem
Filterkondensator 598, um der Schaltung fünf Volt Gleichspannung zuzuführen. Eine integrierte Schaltung 600
ist eine 8-Volt-Regelschaltung mit zugeordnetem Filter-
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kondensator 602 und liefert 8 Volt Gleichspannung in die Schaltung. Ein Widerstand 604 und eine Z-Diode 606 bilden
eine dritte Spannungsquelle für die Schaltung. Der Ein-Aus-Schalter 608 liegt in der negativen Anschlußleitung.
Nachstehend werden einige Typenbezeichnungen für in der Schaltung benutzte integrierte Schaltungen aufgezeichnet:
56, 84, 196, 208,
498, 500, 562 CD4011AE
218 CD4081BE
112, 212, 532 CD4016AE
50, 182, 525 LM324N
114, 116, 238, 272 CA313OS
596 ÜA7805
600 UA7808
375 CD4001AE
340, 344 CD4024AE
359, 360 CD4017AE
353, 354, 355 SN74144N
Zusammenfassung: Eine mit einer automatischen Steuereinrichtung versehene Saatpflanzmaschine sät fortlaufend in
mehreren Reihen mit kontrollierten Saatkorn-Abständen Saatkörner aus. Die Saatkörner sind in einer rotierenden
Trommel enthalten und werden zu einer Mehrzahl von Abgabe-Rohrleitungen geführt. Ober Abtasteinrichtungen werden die
Trommeldrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit über Grund festgestellt. Dem Operateur bzw. Fahrer stehen Stellglieder
zum Einstellen von Signalen zur Verfügung, welche einem vorbestimmten Saatkorn-Abstand und der Konfiguration der
benutzten Trommel entsprechen. Die erwähnten Signal werden dann einem Steuersystem zugeführt, welches die Signale verarbeitet
und ein Ausgangssignal bildet, welches die Drehzahl der Trommel so kontrolliert, daß der beabsichtigte Saatkorn-Abstand
beim Säen eingehalten wird. Eine Ableseeinrichtung bietet dem Operateur die Möglichkeit, die erwarteten Saatkorn-Abstände
zu kontrollieren. Außerdem wird er bei Störungen im System gewarnt.
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Claims (17)
- Dickey-john Corporation, eine Gesellschaft nach den Gesetzen des Staates Delaware, Post Office Box 10, Auburn, Illinois 62615 (V.St.A.)SaatpflanzmaschineAnsprücheSaatpflanzmaschine mit einem eine Saatkornmenge enthaltenden Behälter und mit Einrichtungen zur Abgabe der Saatkörner mit einer veränderlichen Abgabegeschwindigkeit, während sie sich über eine zu bepflanzende Fläche bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische Steuereinrichtung vorhanden ist, zu der eine erste Abtasteinrichtung (12, 14) zur Feststellung der Geschwindigkeit der Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8), eine zweite Abtasteinrichtung (10, 11) zur Feststellung der Geschwindigkeit der Maschine (7) über Grund, eine Steuerschaltung, eine Wähleinrichtung an der Steuerschaltung zur Abgabe eines Signals für einen gewünschtenDKS/KG/il809815/074027U939Saatkorn-Abstand, an die erste und zweite Abtasteinrichtung und an die Wähleinrichtung angeschlossene Einrichtungen zum Aufnehmen und Vergleichen der gewünschten Saatkornabstand-, Saatkornabgabe- und Geschwindigkeit-Über-Grund-Signale, Einrichtungen zur Erstellung eines Ausgangs-Steuersignals von der Vergleichseinrichtung für die in ihrer Geschwindigkeit veränderliche Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8), um dieselbe in Abhängigkeit von einer Änderung der Saatkornabgabe-Geschwindigkeit und/oder der Geschwindigkeit der Pflanzmaschine über Grund zu justieren und auf diese VJeise einen gewünschten Saatkornabstand in Übereinstimmung mit dem gewünschten Saatkornabstand-Signal einzuhalten.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß an die erste und zweite Abtasteinrichtung (12, 14; 10,11) Einrichtungen zum Kombinieren des Abgabegeschwindigkeit-Signals und des Geschwindigkeit-über-Grund-Signals und zum Erzeugen eines dementsprechenden Erwartungs-Saatkornabstand-Signals angeschlossen sind, an die wiederum eine Ableseeinrichtung zur Anzeige des Erwartungs-Saatkornabstand-Signals angeschlossen ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8) ferner Einrichtungen zur Feststellung einer überhöhten Geschwindigkeit sowie des Fehlens des Abgabegeschwindigkeits-Signals, und zur Erzeugung eines Störsignals bei Vorliegen einer solchen Störung, und ferner Einrichtungen zur Anzeige dieser Störsignale angeschlossen sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die zweite Abtasteinrichtung (10, 11) Einrichtungen zur Feststellung der Abwesenheit des Geschwindigkeit-Über-Grund-Signals oberhalb mindestens eines vorbestimmten Minimalwertes, welche ein entsprechendes Störsignal abgeben, und Mittel zur Anzeige des Störsignals angeschlossen sind.809815/074027U939
- 5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Stillsetzung der Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8) in Abhängigkeit von einem der Störsignale.
- 6. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung in einem Gehäuse bzw. Bediengerät (15) mit einem dem Operateur der Pflanzmaschine(7) zugänglichen Bedienungsfeld angeordnet ist.
- 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saatkörner-Abgabeeinrichtung eine verdrehbare Trommel(8) ist.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der ersten und zweiten Abtast-einrichtung (12, 14; 10, 11) Einrichtungen zum Kombinieren des Abgabegeschwindigkeits-Signals und des Geschwindigkeit-Über-Grund-Signals und zur Erzeugung eines dementsprechenden erwarteten Saatkornabstand-Signals verbunden sind, daß an die Kombinationseinrichtung eine Ableseeinrichtung zur Darstellung des erwarteten Saatkorn-Abstand-Signals angeschlossen ist, daß an die Abgabeeinrichtung Einrichtungen zur Feststellung einer überhöhten Geschwindigkeit der Abgabeeinrichtung und zur Erzeugung eines ersten Störsignals in Abhängigkeit davon angeschlossen sind, daß Mittel zur Feststellung der Abwesenheit des Abgabegeschwindigkeit-Signals und zur Erzeugung eines zweiten Störsignals in Abhängigkeit davon vorhanden sind, daß an die zweite Feststelleinrichtung Mittel zur Feststellung der Abwesenheit des Geschwindigkeit-Über-Grund-SignaIs zumindest oberhalb eines vorbestimmten Minimalwertes angeschlossen sind und ein drittes Störsignal in Abhängigkeit davon abgeben, daß Einrichtungen zur Darstellung des ersten, zweiten und dritten Störsignals sowie Einrichtungen zur Betriebsunterbrechung der Abgabeeinrichtung in Abhängigkeit von dem dritten Störsignal vorhanden809815/0740sind, und daß in einem Gehäuse mit einem dem Operateur der Pflanzmaschine (7) zugänglichen Bedienfeld die Steuereinrichtungen, die Ablese- und Anzeigeeinrichtungen enthalten sind.
- 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableseeinrichtung in digitaler Form vorhanden ist.
- 10. Maschine nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8) aus mehreren rotierenden Trommeln besteht.
- 11. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableseeinrichtungen Mittel zum abwechselnden Auswählen und Darstellen des erwarteten Saatkornabstand-Sianals für jede drehbare Trommel sowie Mittel zur Identifizierung der jeweils gewählten drehbaren Trommel enthalten.
- 12. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Trommel (8) mehrere in Abständen über ihren Umfang verteilte Löcher (28) enthält, die kleiner als die Saatkörner (27) sind, daß die Saatkörner während der Umdrehung der Trommel durch Druckluft gegen die Löcher (28) festgehalten sind, daß die Saatkörner von den Löchern an einem vorbestimmten Rotationspunkt der Trommel durch Einrichtungen (30) ablösbar sind, daß die Trommel (8) durch eine Motoreinrichtung (13 ...) angetrieben ist, daß Einrichtungen (26) zum Aufnehmen der Saatkörner aus der Trommel (8) und zur Bildung eines Förderweges zur Weiterleitung der Saatkörner zu einem gewünschten Abgabepunkt vorhanden sind, und daß der Motoreinrichtung (13) eine veränderliche Geschwindigkeits-Steuereinrichtung (20 ...) zugeordnet ist.809815/0740
- 13. Maschine nach Anspruch 1, 8 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (12, 14) zur Feststellung der Geschwindigkeit der Saatkörner-Abgabeeinrichtung (8) einen Wandler (14) zur Feststellung der Rotationsgeschwindigkeit der Trommel enthält, daß die Steuerschaltung Eingangseinrichtungen zur Erzeugung eines Trommellochkonfigurations-Signals sowie Einrichtungen zum Empfang des Trommelgeschwindigkeits-, Geschwindigkeit-Über-Grund-, Trommellochkonfigurations- und des gewünschten Saatkornabstand-Signals enthält, und daß die Vergleichseinrichtungen ferner Mittel zum Vergleichen des Trommellochkonfigurations-Signals mit den anderen Signalen enthalten.
- 14. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Motoreinrichtung ein Gleichstrom-Permanentmagnetmotor (13) gehört.
- 15. Maschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderliche Geschwindigkeits-Steuereinrichtung für den Motor einen Wechselstromgenerator (20) enthält, welcher mit dem Motor verbunden ist und dessen Stromquelle bildet.
- 16. Maschine nach Anspruch 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromgenerator (20) feldgesteuert ist durch die Ausgangs-Steuersignaleinrichtung der Steuereinrichtung.
- 17. Maschine nach Anspruch 1, 8 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Wandlereinrichtung für die Trommel ein auf der Welle (18) des Motors (13) befestigter mehrpoliger Kreismagnet (12) und eine Drahtwicklung (14) zur Abtastung der Magnetpole des Magneten gehören.809815/0740
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